Beiträge von Sunshine_33

    Hallo Fabienne,

    Dir wird hier von allen Seiten gut zugeredet zu Deiner Entscheidung und sie ist sicher auch richtig so.

    Du scheinst aber nicht mehr wirklich dahinter zu stehen, oder irre ich mich?

    Du hast ein schlechtes Gewissen, weil er doch sooo viel für Euch tut...

    Aber es ist doch leider gar nicht wirklich so.

    Außerdem behandelt man Dich wie Dreck in diesem Haus...und die kranken Hausbesitzer finden es auch noch gerecht, das ihr Euch mit Corona infiziert habt. Gehts eigentlich noch böser? 8|

    Ich möchte Dich jetzt einfach mal fragen, was möchtest DU denn?

    Möchtest Du das mit der Wohnung rückgängig machen?

    Möchtest Du doch lieber bleiben?

    Es kommt mir ein bisschen so vor, als redest Du da etwas herum.

    Wenn das Dein eigener Wunsch ist, dann darfst Du auch das tun.

    Du musst es ja nicht uns hier recht machen, sondern nur Dir und Deinen Kindern.

    Wenn Du bleibst, hat das allerdings auch Konsequenzen.

    Du wirst dort nie wieder ernst genommen. Wahrscheinlich machen sie sich noch hinter Deinen Rücken über Dich lustig, oder sogar in Deiner Gegenwart.

    Es wird sich nichts ändern.

    Er wird alles weiterhin so machen, wie bisher, er wird eher noch viel mehr bei den Eltern rumhängen, weil er sich dann sicher ist, das Du eh nicht gehst.

    Ich persönlich würde lieber gehen. Und damit erstmal diesem häuslichen Drama und dem unangemessenen Verhalten Dir gegenüber entgehen. Lass Dir da mal bitte nicht weiterhin alles bieten, es ist so schon alles krass genug.

    Und die Kinder leiden auch unter dieser bösartigen Konstellation. Die fühlen sich bestimmt in einer eigenen Bude wohler,

    wo nicht dauernd jemand reinquatscht und kontrolliert, ob Du den Geschirrspüler ausgeräumt hast.

    Was ist das überhaupt für ne krankhafte Hinterherschnüfflerei? :/

    Fabienne, ich hatte schon mal gefragt, ob Du irgendwo Unterstützung finden kannst?

    Es gibt beispielsweise auch die Möglichkeit einer Therapie in einer Tagesklinik bei einer Depression, da kannst Du tagsüber ausruhen, kannst Gespräche haben und wirst auch auf eine gewisse Art gecoacht, um mit Deiner Situation und Deiner Depression besser umzugehen zu können.

    Bei uns in der Stadt gibt es beispielsweise so eine Einrichtung, die einen sehr guten Ruf hat, so ist es nicht ganz einfach, dort einen Platz zu bekommen. Aber in akuten Fällen geht auch dort immer was...

    Und nachmittags geht man wieder nach Hause...in seine gewohnte Umgebung.

    Ich persönlich bin eher nicht sooo der Therapie-Fan für alles mögliche, aber dort würde ich auch hingehen, wenn ich diese Hilfe bräuchte. Außerdem ist die Einrichtung stadtnah und trotzdem in einer schönen Umgebung, Parkmöglichkeit direkt vor der Tür :mrgreen:

    Es gäbe außerdem die Möglichkeit einer Gesprächstherapie bei einer dafür ausgebildeten Psychologin oder Psychotherapeutin, auch das kann sehr hilfreich sein. Alles mal loswerden im persönlichen Gespräch, und sich auch Beratung einholen, kann sehr erleichtern.

    Ich habe auch durch Zufall diese Möglichkeit mal kennenlernen dürfen, zwar war ich nicht persönlich die Klientin der Psychologin, wurde aber mal zu einem bestimmten Familiengespräch eingeladen.

    Die Psychologin sprach auch erstmal mit mir allein und bot mir dabei auch ihre Hilfe an, wenn ich sie benötigen würde.

    Denn sie erkannte auch meine persönliche Not in der damaligen Situation und das fand ich sehr erleichternd, das ich mir dort auch Hilfe holen könnte, wenn ich sie brauche.

    Hast Du Freunde, Familienangehörige, die Dir beistehen können in Deiner jetzigen Situation? Auch die können sehr unterstützend wirken.

    Ich kann Dir jedenfalls nur raten, alle Hilfe anzunehmen, die Dir dabei behilflich sein kann, aus der Sache da rauszukommen.

    Und Fabienne, Dein XY hat bisher ja noch keine ernsthaften Konsequenzen seines Verhaltens zu spüren bekommen.

    Da kann man dann auch gut laut daherquaken...aber wehe, der andere macht doch ernst.

    Dann sieht die Sache mitunter schon anders aus!

    Wenn Dein XY sieht, das Du wirklich gehst, wirst Du Dir wahrscheinlich auch auf eine Art Respekt bei ihm damit verschaffen, wenn er nicht allzu dumm und komplett unreflektiert ist.

    Und wenn er noch nicht komplett verstrahlt ist, wird es ihn nachdenklich machen, wenn Du da mit den Kids schön in Deiner neuen Bude residierst, während er stundenlang bei Mum und Dad und den Bierpullen sitzt. Denn das is doch echt ganz armselig!

    Vielleicht wird ihm dann doch noch klar, das das Leben auch schön sein kann, ohne bei Mum und Dad auf dem Schoß zu sitzen, sondern ein eigenständiges Leben zu führen.

    Ginge aber dann halt auch nur ohne die Sauferei... das sollte ihm dann auch klar sein.

    Also MICH würde das nachdenklich machen ;) ...und ich würde mich fragen, ob ich wirklich so weiter machen will oder vielleicht doch mein Leben in die eigenen Hände nehmen möchte?

    Und dann gibt es da ja auch noch sein Kind...auch das wird ihm nicht egal sein, oder?

    Und wenn er die Sauferei aufgeben will, dann wärest Du ja vielleicht auch noch interessiert? ;)

    Naja, vielleicht ist das alles jetzt auch ein bisschen naiv von mir gedacht... und es ist bequemer für ihn, alles so zu lassen wie es ist.

    Dann bleibt aber auch alles wie es ist. Aber das ist dann auch seine Sache, seine Entscheidung.

    Wie auch immer man es dreht und wendet, wenn DU nicht aktiv wirst, wenn DU nicht die Situation veränderst, dann wird alles auch für Dich so bleiben, wie es ist, Fabienne.

    Und noch schlimmer, Du verbaust Dir so auch selbst Deinen eigenen weiteren Weg.

    Bring das Mobile in Bewegung...schubs es mal tüchtig an, dann kommt auch oft vieles andere in Bewegung, in welche Richtung auch immer.

    LG an Dich und vor allem einen milden Infektionsverlauf und Gute Besserung!

    Sunshine

    Hallo Raini,

    und Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Mir fällt eins sofort auf, was Deinen Weg in ein trockenes Leben voraussichtlich sehr erschweren wird, bzw. evtl. sogar unmöglich macht.

    Du schriebst folgendes:

    Zitat

    In meinem aktuellen Umfeld wird gerade am Wochenende sehr viel konsumiert. Sich davon zu distanzieren erzeugt bei einigen für Unverständnis. Zuhause trinke ich nie Alkohol und meine Frau nur sehr moderat. Deshalb ist es für mich auch schwer verständlich warum ich alle 4 Wochen total die Kontrolle über mein Trinkverhalten verliere. Die Ursache für dieses Verhalten habe ich bisher nicht herausgefunden. Wenn ich ehrlich bin habe ich natürlich auch Angst soziale Ausgrenzung zu erleben.

    Und heute:

    Zitat

    Bin jetzt bei Tag 6 ohne Alkohol und war gestern mit meiner Frau und Freunden in der Sauna. Die Leute haben fleißig ihrem Bier gefrönt und ich hab’s gut mit Schorle überstanden. Anfangs eine eher komische Situation, aber ich hab’s gut überstanden und es war dann doch ein ganz lustiger Abend. Seit ich mich meinem Problem versuche bewusst zu stellen wird mir mein vergangenes Verhalten klarer. Das wäre gestern wieder so ein klassischer Anlass für Konsum gewesen.

    Du weisst, das Dein nasses Umfeld Dir nicht gut tut, nicht wahr?

    Und Du begibst Dich trotzdem genau dorthin!

    Es tut keinem frisch abstinent lebenden Menschen gut, sich in so einem Umfeld aufzuhalten, das stelle ich jetzt einfach mal als Tatsache hin.

    Ich begründe das mit vielen Erfahrungen hier im Forum, lese auch bitte dazu mal unsere "Grundbausteine".

    Du meinst, Du hast alles gestern gut überstanden. Das ist oft nur Schein, das dicke Ende kommt oft hinterher.

    Oder man säuft schon an dem betreffenden Tag wieder mit.

    Fatal an so einem Verhalten ist auch, das Du Dich wohl nun auch noch darin bestärkt fühlst, es genau so wieder machen zu können.

    Was meinst Du wohl, wie nah bei so einem leichtsinnigen Verhalten das nächste Glas ist?

    Nur noch Millimeter entfernt...

    Und so ein Verhalten hat auch kein bisschen was mit irgendeiner "inneren Stärke" zu tun oder dergleichen, es ist einfach nur leichtsinnig.

    Du hast Angst vor Ausgrenzung?

    Tja, bei Deinen Saufkumpanen wirst Du höchstwahrscheinlich auch ausgegrenzt, damit darfst Du schon mal rechnen.

    Oder glaubst Du, die haben Bock auf nen trockenen Raini, der nicht mehr mitsäuft und ihnen so auch noch einen Spiegel vorhält, das ein trockenes Leben toll sein kann.

    Nö, da können und wollen die sicher gern drauf verzichten.

    Die werden höchstens versuchen, Dich wieder ins "lustige Saufboot" zu ziehen, mehr aber auch nicht.

    Gelingt das nicht, wirst Du nicht mehr sonderlich interessant für sie sein, is einfach so.

    Hier wird immer wieder geschrieben, das man Angst vor Isolation habe und seine Freunde nicht verlieren möchte und ähnliches.

    Ich für meinen Teil habe mich isoliert DURCH meine Sauferei! Als ich noch gesoffen habe, war ich einsam. Da konnten auch "lustige", sprich mitsaufende Freunde nix dran ändern, das war nur Makulatur.

    Und Freunde, bei denen man nur beliebt ist, solange man in ihrem Saufzirkus mitspielt, sind keine wirklichen Freunde.

    Das darf man sich auch mal ruhig klar machen.

    Kurzum, ich bin nicht vereinsamt, als ich trocken werden konnte.

    Im Gegenteil, ich konnte wieder zu jeder Zeit überall hinfahren, habe neue Bekannte durch mein Hobby gefunden, was ich wieder ausüben konnte.

    Ich musste auch nicht alle Freunde aussortieren, diejenigen, die auf Alkoholkonsum in meiner Gegenwart verzichten können, durften bleiben.

    Der Rest konnte gehen, den wollte ich gar nicht mehr.

    Raini, ich kann Dir nur den dringenden Rat geben, Deine noch so fragile, kurze Abstinenz zur Prio 1 zu machen.

    Sonst hängst Du schneller wieder an der Pulle, als Du Wodka sagen kannst.

    Vermeide rigoros ALLES, was Dich gefährden könnte in Deiner Abstinenz.

    Und Ja, einen neuen Bekannten-und Freundeskreis baut man auch nicht in 2 Wochen auf, das gelang mir natürlich auch nicht.

    Aber so nach und nach kann einem das wirklich gut gelingen, denn es gibt viele Menschen, die nicht trinken müssen, denen Alkohol einfach egal ist.

    Auch wenn Du Dir das noch nicht so ganz vorstellen kannst, ist es so ;)

    LG und alles Gute auf Deinem weiteren Weg....und mögest Du Dich nicht wieder so einer Gefahr wie gestern aussetzen.

    Das wünsche ich Dir wirklich.

    Sunshine

    Hallo,

    ich war auch leidenschaftliche Raucherin!

    Allerdings war ich schon einige Jahre trocken, als ich wieder anfing zu rauchen. So fällt das eher nicht unter Suchtverlagerung.

    Ich wollte einfach wieder rauchen und tat es, thats all.

    Bis ich nicht mehr rauchen wollte! Weil es mir lästig geworden war. Und weil ich mir gesundheitlich nicht mehr so schaden wollte.

    Ich versuchte erst, weniger zu rauchen, hat nicht geklappt.

    Dann gab es noch ein Gespräch mit einem damaligen Arbeitskollegen, ein ziemlich starker Raucher, in der Raucherecke.

    Er meinte, das wir ganz schöne Suchtbolzen sind mit der ollen Raucherei... bloß immer aufpassen, das ja noch genug Kippen in der Schachtel sind...abends notfalls noch zur Tanke...naja, man kennt es ja...als Raucher.

    Ein paar Wochen nach dem Gespräch hörte er auf zu rauchen, das hätte ich nie für möglich gehalten...und so lange wir noch zusammen arbeiteten, fing er auch nicht wieder an.

    Das wurmte mich etwas 8)

    Ein paar Monate später wurde mein Enkelsohn geboren, mein erstes Enkelkind. Mit der Raucherei haderte ich inzwischen sehr.

    Die Vorstellung, das seine ersten Erinnerungen am mich sind: "Oma hat immer nach Rauch gestunken" war mir echt gruselig.

    Ab da gab es erste Versuche, ganz aufzuhören und mir war klar, das es nur noch eine Frage der Zeit ist...

    Dann starb meine Mutter, und ich rauchte schon morgens mehrere Zigaretten, kurz bevor wir zum Beerdigungsinstitut mussten.

    Ich bekam Herzschmerzen, und ich fragte mich in dem Moment selbst "Willst Du Dich gleich dazulegen, oder was??"

    Nein, wollte ich nicht, und ich sagte zu meinem Mann, das ich jetzt meine letzte Zigarette ausdrücken werden.

    Es ist bis heute dabei geblieben, der Todestag meiner Mutter jährte sich letzten Monat zum 10.ten mal.

    Dieser Tag war mein persönlicher Tiefpunkt. Ich denke, den muss man erst erreicht haben.

    Habe das auch mehrmals von anderen Ex-Rauchern so gehört, die konnten meist ganz genau den Tag benennen, der den Ausschlag gab, mit dem Rauchen aufzuhören.

    So mussten meine Enkelkinder nie eine nach Rauch stinkende Oma in den Arm nehmen :)

    Bei mir war es allerdings so, das es mir leichter fiel, mit dem Saufen aufzuhören, als mit der Raucherei.

    Denn bei der Raucherei wäre "noch was gegangen" bei mir im Gegensatz zur Sauferei, da war ich am Anschlag.

    So war die Entscheidung, nicht mehr rauchen zu wollen, eine reine Vernunftsentscheidung, und ich schaute so einige male noch neidisch auf Leute, die sich gerade genüßlich eine ansteckten...und ab und zu passiert es mir heute noch so.

    Aber meine Entscheidung habe ich trotzdem nie bereut! Sie hat mich wieder freier gemacht, denn die Raucherei engt auch ganz schön ein.

    Manche Menschen sagen, Rauchen verändert im Gegensatz zur Sauferei nicht das Wesen eines Menschen.

    Aha...also ich sehe das anders.

    Man verhält sich eindeutig süchtig und man nehme mal einen leidenschafltichen Raucher seine Kippen weg, dann kann man sicher mal sehen, wie sehr ihm das gefallen wird. 8)

    Würde mich dann aber ganz schnell außer Reichweite bringen ;)

    Dampfen kam für mich als "Alternative" nie in Betracht, weil es keine ist.

    Ich hatte nicht vor, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, sondern ich wollte ein drogenfreies Leben, und Nikotin ist eindeutig eine Droge, geraucht wie gedampft.

    Geholfen beim Rauchentzug haben mir übrigens die Grundbausteine, die man auch da sehr gut anwenden kann.

    Sich fernzuhalten von anderen Rauchern, Situationen sofort verlassen, wenn Rauchdruck aufkommt etc.pp.

    LG Sunshine

    Hallo achelias,

    Du schriebst:

    Zitat

    Zurück zum Herrn Pawlow, wenn wir glauben, das könnte uns triggern, tut es das auch. Was ist, wenn wir daran nicht glauben?

    Sagt das Herr Pawlow? Oder Du?

    Und woraus genau folgerst Du oder Herr Pawlow das ?

    Sorry, aber ich brauche Daten und Fakten ! 8o

    Ich halte diese Aussage/Schlussfolgerung oder whatever für schlichtweg falsch, achelias.

    Dazu mal aus meiner eigenen Erfahrung:

    Ich hatte die ersten 4 Jahre meines trockenen Lebens keine Therapie und auch keine SHG.

    So hatte ich auch keine Erfahrungen von anderen, auf die ich zurück greifen konnte.

    Es hat mir also niemand gesagt, was für mich eine evtl. Triggergefahr sein könnte, ich kannte damals nicht mal das Wort "Trigger".

    Und so stolperte ich auch in ungute Situationen hinein, wo durchaus hohes Triggerpotential vorhanden war.

    Ich merkte dann sofort, das hier was nicht stimmt, etwas gerade sehr ungut läuft !

    Und zwar in dem Moment, als es geschah....nicht vorher!

    Bei mir war es beispielsweise noch über längere Zeit ein Trigger, mit anderen Leuten relaxt zusammen zu sitzen, und eine schöne gemeinsame Zeit zu haben.

    Denn früher hatte ich immer versucht, solche Situationen noch durch Alkohol zu toppen.

    So war ich sehr verwundert, das ich in lustiger Runde am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen plötzlich Saufdruck bekam.

    Niemand trank Alkohol, das wars also nicht.

    Ich kam da auch erst im Nachhinein drauf, warum ich Saufdruck bekommen hatte.

    Meine Meinung nach geht es also nicht darum, an "etwas zu glauben", was sich dann als selbsterfüllende Prophezeihung sozusagen auch tatsächlich einstellt.

    Sondern Saufdruck kann auch scheinbar aus dem Nichts kommen, ohne das einen jemand vorgewarnt hätte.

    Später findet man dann meist doch heraus, was der Trigger war...wenn man sich ein bisschen mit seiner Krankheit beschäftigt.

    LG Sunshine

    Liebe Fabienne,

    Du schriebst:

    Zitat

    Naja...das erste Möbelstück ist in der wohnung! Ich habe ständig herzrasen und wünsche mir so sehr, mir würde es gut gehen!

    Lea antwortete Dir darauf:

    Zitat

    Dir wird es nie mehr dauerhaft besser gehen, solange du in euer Position verweilst, du kannst erst heilen, wenn ihr in euerem neuen Heim angekommen seit. Verlängere dein Leid und das Leid deiner Kinder bitte nicht zusätzlich indem du weiter zögerst

    Ich kann mich Lea`s Worten nur anschließen, es kann Dir erst besser gehen, wenn Du da raus bist.

    Vielleicht/Wahrscheinlich wirds aber auch erstmal schlechter, weil sich damit auch viel in Deinem Leben ändert, man sich evtl. fragen wird, habe ich richtig entschieden?... alles ist erstmal ungewohnt und man würde am liebsten umdrehen und alles rückgängig machen, nicht wahr?

    Angst vor der eigenen Courage...

    Das ist aber völlig normal! Und geht wahrscheinlich auch jedem im Leben mal so, ich kenne sowas auch.

    Trotzdem erwiesen sich in meinem Leben letztendlich die meisten Entscheidungen, auch die schmerzhaften, doch als richtig.

    Aber da ist tatsächlich auch oft erstmal dieses Tal, durch das man auch hindurch muss.

    Danach wirds dann aber echt besser ! ;)

    Fabienne, das mit der Infektion bei Deinem Kind tut mir leid, und ich wünsche Euch, das alles glatt läuft und keine weiteren Komplikationen auftreten, die Quarantäne übersteht ihr auch noch.

    Für eine Infektion kann niemand was, macht bitte das beste draus.

    Aber ich habe auch das Gefühl, das Du am liebsten einen Rückzieher machen willst...

    Da ist dann noch der Geb. der Tochter, was kommt danach...? Vor Weihnachten kannst Du auch nicht ausziehen?

    Du kannst immer nach neuen Gründen suchen...und sie dann auch finden.

    "Wer will, sucht Wege, wer nicht will, sucht Gründe" sagen wir hier öfters.

    Ich denke das ist auch so und trifft auch gerade bei Dir zu.

    Ich wünsche Dir von daher sehr, das Du aktiv wirst und die Sache anpackst.

    Zitat

    Ich war Anfang der Woche beim Arzt…völlig aufgelöst… hab mit der Ärztin gesprochen, sie hat mir Fragen gestellt und festgestellt dass es eine beginnende Depression ist die ich entwickelt habe..

    Das ist mir auch mal so passiert nach einer Trennung...ich bin in eine Art "Trennungs-Depression" gerutscht, habe das aber selbst nicht so erkannt, da ich sonst nicht von Depressionen betroffen bin, ausgenommen die letzte Zeit, wo ich stark abhängig trank.

    Von daher finde ich es gut, das Du zu Deiner Ärztin damit gegangen bist, ich hätte das damals auch tun sollen!

    Denn ich denke, so eine Depression kann man dann auch mal mit Medikamenten begegnen, und sie so auch verkürzen.

    Würde ich nochmal in so eine Lage geraten, würde ich auch Hilfe bei meiner Ärztin suchen, heute wäre ich da auch schlauer. ;)

    Konnte sie was für Dich tun? Vielleicht ein Medikament verschreiben? Oder was hat sie gesagt?

    Gibt es vielleicht noch andere Austauschmöglichkeiten für Dich bezüglich Deiner Probleme?

    Nach der Quarantäne, versteht sich...

    Es ist besser, mit sowas nicht zu allein dazustehen, manchmal braucht man auch Menschen um sich, die einen dann unterstützen können.

    Was heißt manchmal? Eigentlich braucht man das dann IMMER.

    Und wir sind auch noch hier...auch hier kannst Du alles aufschreiben und auch jammern, weinen und Dich über alles beklagen...ist egal, hauptsache Du knickst nicht wieder ein, sondern bleibst auf Deinem Weg.

    Zieh Dich hier bitte nicht zurück, wenn Du kurz vorm Einknicken bist, sondern schreib dann erst grade hier.

    Dafür muss man sich nicht schämen, denn das ist alles gar nicht so einfach.

    Aber bleiben ist auch so gar keine Alternative.

    Denn dann kann ich Dir schonmal voraussagen, das alles so bleibt wie es ist.

    Bzw. wird es dann eher noch schlimmer, weil Dein XY dann genau weiß, das Du nicht handeln wirst und das könnte Dich noch mehr zum Spielball machen als sowieso schon.

    LG Sunshine

    achelias schrieb:

    Zitat

    Wenn man einem Hund (Pawlow) etwas antrainiertes wieder abtrainieren kann, soll das beim Menschen nicht gehen oder arg lange dauern?

    Mir wäre nicht bekannt, das "Pawlowsche Hunde" über ein ausgesprochen gut trainiertes Suchtgedächtnis verfügen ;)

    Von daher hinkt dieser Vergleich.

    achelias, hier schreiben viele über ihre Trigger, insbesondere trifft das frisch abstinent lebende Menschen, LZT verfügen da schon über ihre eigenen Erfahrungen, die sie schon hinter sich haben, und sie verfügen auch meist schon länger über Techniken im Umgang damit.

    Meinst Du, das alles wird sich hier nur ausgedacht, um irgendwie interessant zu erscheinen? ;)

    Nö, das ist so, weil wir alle prima unser Suchtgedächnis aufs Saufen programmiert haben.

    Es dauert lange, um dieses Programm zu überschreiben, runter von der Festplatte bekommen wir es wohl nie.

    Das ist so wie mit einem dieser Programme, die Du zwar deinstallieren kannst, aber irgendwann findest du immer noch irgendwelche Fragmente davon, die im blödesten Fall Deinen rechnerbetrieb empfindlich stören können.

    Is wie n unliebsamer Trojaner, den man ausgemerzt zu haben scheint, aber plötzlich kommen doch Bruchstücke wieder zum Vorschein.

    Unser Suchtgedächtnis schläft nur...und es kann auch wieder aufwachen.

    Ich für meinen Teil reize es auch nicht, lasse es lieber tief schlafen, damit ich meine Ruhe habe.

    Zitat

    Wir hatten auch ein Ritual an Silvester morgens Irisch Coffee zu trinken. Das kommt auch noch in und wieder

    Ich kenne sowas auch, obwohl ich auch schon lange trocken bin, so wie Hartmut.

    Man kann ja sein Gedächtnis nicht löschen...und die Sauferei war doch auch mal schön...machen wir uns doch nix vor. :P

    Ich erinnere durchaus auch lustige Besäufnisse, denen irgendwelche komische Begebenheiten folgten... die noch unbeschwert waren und wir reden da auch heute noch manchmal drüber im Freundeskreis und müssen lachen.

    Ich erlaube mir auch das!

    Und es gab ebenso irgendwelche Rituale, an denen man hing. So wie Hartmut den Irish Coffee erinnert, so hing ich an diesen doofen MonCheries, und bedauerte es, sie nicht mehr essen zu können.

    Die interessieren mich schon lange nicht mehr, aber ich WEIß ja trotzdem noch, wie gern ich die mochte.

    Ich mache mir nix vor, ich habe ein Suchtgedächnis, und es wird nie ganz weg gehen.

    Aber es meldete sich immer seltener, ich habe schon seit Jahren vor ihm Ruhe.

    Damit kann ich gut leben, und wenn es mal kurz in Richtung Aufwachen dämmert, dann weiß ich, was ich dagegen tun kann.

    LG Sunshine

    Liebe Cadda,

    Du hast schon viele gute Antworten bekommen, und ich kann mich den Ausführungen im Grunde auch nur noch anschließen.

    Habe zu dem Thema auch eben noch was bei mir geschrieben...wenn Du Zeit und Lust hast, kannst Du ja reinlesen.

    Ich habe mich auch nicht gleich hoppla-hopp impfen lassen, habe mir auch meine Gedanken dazu gemacht...und habe mich auch ausreichend informiert.

    Seeblick hat dir ja auch schon gute Informationsquellen gegeben, da kann ich mich auch nur anschließen.

    Trotz aller Argumente für die Impfung war mir an dem Tag dann aber doch ganz schön mulmig, habe auch die Nacht vorher noch hin-und her überlegt, so war die recht schlaflos...

    Als ich es dann hinter mir hatte, fühlte ich eine große Erleichterung...und so war es gestern nach dem Boostern auch wieder.

    Cadda, vielleicht hat es auch damit zu tun, inwieweit man persönlich mit der Erkrankung konfrontiert wird.

    Bei uns im Familien-und Bekanntenkreis hat es schwere Corona-Fälle gegeben, und zwar bei Menschen, die keinesfalls unfit waren oder Vorerkrankungen hatten.

    Habe ich auch was zu geschrieben bei mir.

    Akut haben wir einen Fall im Bekanntenkreis, wo wir nicht wissen, ob er die Krankheit überleben wird, er liegt auf der Intensiv unter Beatmung...

    Dieses Virus ist nicht mit einer Grippe vergleichbar, es ist nämlich keine Atemwegserkrankung, sondern eine Gefäßerkrankung!

    Ich bin froh, das Du Dich nun doch für eine Impfung entschieden hast!!

    Wir haben momentan ja noch nix besseres als diese Impfung. Aber auch da wird es weiterhin Fortschritte geben, die Impfstoffe werden besser werden, Anfang nächsten Jahres werden Totimpfstoffe auf den Markt kommen, die sich ja einige angeblich sooo sehr wünschen.

    Wobei ich nicht glaube, das sich dann damit ausgesprochene Impfgegner impfen lassen werden, das ist doch nur so ne billige Ausrede, und dann werden sie was neues finden, warum nun wieder nicht...is doch eh schon klar.

    Es werden Medikamente auf den Markt kommen, die helfen sollen, das es gar nicht erst zu schweren Verläufen kommt.

    Auch da setze ich Hoffnungen rein. Und es laufen ja auch schon erste aussichtsreiche Testungen.

    Aber momentan ist es eben noch nicht so weit.

    Und bis dahin haben wir nur diese Impfung, die leider auch nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, denn die Impfung schützt ja nicht so lange wie erhofft.

    Auch das weiß ich alles...und auch, wie viele Geimpfte mittlerweile auf der Intensiv liegen.

    Von daher sehe ich die Impfung auch nicht als den alleinigen Ausweg aus dem Dilemma, schon gar nicht zeitnah.

    Denn bis die wirkt, dauert es auch wieder seine Zeit...es werden leider noch viele Menschen sterben müssen in den nächsten Wochen.

    Und es trifft nicht immer nur die anderen, wie man sich ja oftmals heimlich denkt, weil man selbst so vorsichtig und umsichtig ist wie nur möglich.

    Es kann einen selbst ebenso erwischen, egal wie fit man ist.

    Und es wird uns auch alle treffen, ich gehe auch davon aus.

    Dann aber bitte lieber geimpft, denn das die Impfung auch eine gewisse Zeit einen sehr guten Schutz bietet, ist ebenso erwiesen.

    Nur halt leider nicht so lange wie erhofft.

    Mich macht die Pandemie mitunter schon recht hoffnungslos...

    Es gibt Tage, da denke ich, wir werden nie wieder das Leben zurück bekommen, was wir mal hatten. Und das macht ich traurig und bestürzt mich auch.

    Als mir anfangs gewisse Leute genau das prophezeiten, habe ich gesagt, ach komm, nu übertreib es mal nicht, Du Hobbypessimist, auch das hier geht vorbei.

    Heute bin ich da erheblich kleinlauter geworden... X/

    Ich hoffe so sehr für unsere Kinder, und natürlich auch Enkelkinder, das wir diese Pandemie zerschlagen können, gute Impfungen und Medikamente bekommen werden und dann so ein normales Leben wie möglich führen können.

    Meine jüngste Enkeltochter ist 5, fast ihr halbes Leben lang war nun schon Pandemie! Was ist das für ein Mist??

    Ich habe immer wieder versucht, ihnen Mut zuzusprechen, das diese Sache vorbei gehen wird.

    Aber manchmal sehe ich auch kein Licht mehr am Ende des Tunnels....

    Und das mir als Optimistin... nicht gut :/

    Ich würde übrigens nie jemanden den Vorwurf machen, warum er/sie erst jetzt impfen lässt?

    Hauptsache, man ist doch noch zur Vernunft gekommen.

    Und ich hoffe, es können auch noch einige andere Impfskeptiker überzeugt werden, und zwar durch sachliche und wissenschaftliche Aufklärung, nicht durch Zwang, denn Zwang ist immer das schlechteste.

    Überzeugte Impfgegner hingegen sind nicht mehr erreichbar, denn die sind längst zu weit weg in ihren eigenen Blasen und machen dort gegen die Impfung mobil.

    Ich kenne auch diese Menschen nur zu gut...leider auch persönlich.

    Eines ist ihnen allen gemein: Sie sind Argumenten gegenüber derart unzugänglich, das sie einem nicht mal mehr zuhören bei diesem Thema (auf das sie selbst merkwürdigerweise immer ruck-zuck kommen)

    Jedes Argument, was sie bringen, könnte ich ihnen widerlegen, aber soweit darf es gar nicht erst kommen, sie stellen schon vorher auf Durchzug, sodas sie gar nicht mehr erreichbar sind.

    Ihren Argumenten gegen die Impfung soll man aber bitte zuhören, und wenn man ihnen nicht glaubt, gilt man eh als dummes Impfschaf, was alles macht, was die "da oben" sagen, oder Bill Gates oder sonstwer :rolleyes:

    Na schönen Dank auch :rolleyes: , wo ist da noch der Unterschied zu denen, die mit Ausdrücken wie Impf-Assi kommen?

    Es ist zum Kotzen, gerade jetzt, wo so dringend Zusammenhalt nötig wäre, spalten sich die Lager immer mehr.

    Macht mich echt traurig, und auch hilflos... denn ich bin immer FÜR ein gesellschaftliches Miteinander und nicht für so dämliche Spaltungen, das man schon nicht mehr miteinander reden kann und anfängt, sich gegenseitig zu beschimpfen.

    Aber das Nicht-mehr-miteinander-reden können (oder wollen) geht von Beiden Seiten aus! Nicht nur von einer.

    LG und alles Gute für den kleinen Pieks, Cadda !

    Sunshine

    Liebe Harley,

    das Leben lebt sich vorwärts, nicht rückwärts!

    Ich würde von daher auch nicht mehr so viel zurück schauen, sondern nach vorn.

    Und mit ihm weißt Du, was Du zu erwarten hast, nämlich gar nix.

    Ohne ihn wartet da ein freies unanhängiges Leben mit Deinen Kindern...und irgendwann mit einem lieben Partner, der nicht Saufen muss.

    Natürlich nur, wenn Du gut hinschaust, denn gerade CO-Abhängige geraten gern immer wieder an abhängige Menschen.

    (Wobei ich mir unsicher bin, ob Du nun CO oder "nur" Angehörige bist)

    Du schreibst, das er es allein schaffen will.

    Du wirst es hier schon x-mal gelesen haben, aber ich sage es Dir auch gern nochmal:

    Man kommt aus der Alkoholsucht nicht mehr allein raus!

    Ich habe das auch lange Jahre versucht, ich scheiterte immer wieder kläglich!

    Trotz des starken Willens, den man mir üblicherweise nachsagt, der half mir GAR NIX mehr.

    Ich bekam dann nach einem Zusammenbruch endlich professionelle Hilfe, und wie dringend ich die brauchte, wurde mir dann auch schnell klar.

    Mir wurde auch klar, das ich keine Willensschwäche habe, sondern eine Krankheit.

    Diese Krankheitsakzeptanz und der Wille, sie zu stoppen und auch dabei Hilfe anzunehmen, waren Grundvoraussetzungen dafür, überhaupt ein trockenes Leben zu beginnen.

    Harley, Du schreibst, das von ihm keine wirklichen Bemühungen mehr kamen, Dich zurückzugewinnen.

    Ich denke, Du weißt oder ahnst, was das bedeutet... also ich denke, er trinkt längst wieder.

    Weil er nicht anders kann UND auch nicht anders will!

    Allein die Entzugssymtome können äußerst angsteinflössend sein bis hin zu Todesängsten, ich habe das selbst oft so erlebt, da ich ja auch immer allein versuchen wollte, mit dem Saufen aufzuhören.

    Mir war gar nicht klar, wie brandgefährlich das war und ich vielleicht wirklich manchmal schon dem Tod näher war als dem Leben.

    Heute weiß ich, das ich allein keine Chance hatte, da wieder raus zu kommen, damals wusste ich es aber nicht.

    Vielleicht hat Dein XY auch zu starke Entzugssymptome bekommen, das er gar nicht mehr anders konnte als wieder zu saufen.

    Ich weiß nur zu gut, wie das ist.

    Darum braucht man ja so dringend eine professionelle Entgiftung, anders wird das nix mehr.

    Dann denke ich außerdem, das er noch gar nichts begriffen hat, wenn er sich weiterhin in seinen Saufkreisen aufhalten möchte.

    Ich denke, ihm fehlt noch komplett die KRANKHEITS-Einsicht, weil er noch meint, er käme da auch allein wieder raus.

    Eine gemeinsame Zukunft in einer glücklichen Beziehung mit ihm...das daraus in dieser Situation nichts werden kann, ist doch offenbar.

    Und ob er jemals Hilfe annehmen wird....und dann auch trocken bleiben kann, ist nochmal ne andere Sache...

    Geh Du lieber nun Deinen eigenen Weg weiter...und ich würde da auch den letzten seidenen Faden noch kappen.

    Denn selbst an dem wird er es immer wieder schaffen, Dich zurückzuziehen, auch wenn er gar nichts in der Richtung unternimmt.

    Selbst dieser dünne Faden wird Dich weiterhin an ihn binden, wenn auch nur in Gedanken.

    Komplett loslassen wirst Du erst können, wenn Du den Faden zerschneidest und deinen Blick nur noch nach vorne lenkst.

    Und auch dann wird es noch ne ganze Weile dauern...

    Aber irgendwan ist auch der Tag, wo Du merkst, das Du wieder ganz frei bist!

    Und denk mal nicht, das ich nur schlau daherschreibe, ich habe sowas selbst auch schon erlebt. ;)

    Ich kam erst aus der Nummer wieder raus, wo ich komplett losgelassen hatte, Null Kontakt mehr zuließ und auch alle Möglichkeiten diesebezüglich kappte.

    Erst dann konnte bei mir der Heilungsprozess starten, der dann auch nochmal Monate dauerte.

    Aber es kam der Tag, wo ich sagen konnte, es ist vorbei! Ich bin wieder ganz frei!

    Und ich wollte auch gar nicht mehr wissen, hören oder auch nur dran denken, was der andere wohl so macht...

    Es war einfach EGAL geworden.

    Und genau DA wollte ich hin...und habe es auch geschafft! :)

    LG an Dich, regel das, was noch zu regeln ist...und dann geh weiter Deinen Weg.

    Sunshine

    Liebe Fabienne,

    Lüge hin oder her...erstmal steht Deine Sicherheit und die Deiner Kinder an erster Stelle !

    Und dafür würde ich auch lügen, wenn ich das für notwendig halte, obwohl ich Rumlügerei auch zutiefst hasse.

    Was meinst Du denn, wie oft er Dich schon angelogen hat über die konsumierte Alkoholmenge oder wie oft hat er denn gesagt, das er gleich wieder da ist, um dann stundenlang unten bei Mama auffen Schoß zu sitzen?

    Warum meinst Du, das Du irgendwas "verkünden" musst?

    Erklärungen könnte man auch später noch abgeben, wenn es denn einen danach so drängt.

    Ich würde warten, bis er auf Tour ist (und zwar, bis er so weit weg ist, das er nicht innerhalb kürzester Zeit wieder Zuhause auftauchen kann, weil Mama ihn schon wieder informiert hat)...und dann alle wichtigen Sachen rüber schaffen. Sollte das erst einige Tage nach dem Beginn des neuen Mietverhältnisses sein, so what?

    Du hast über Jahre dieses Theater da mitgemacht, kommt es da noch auf ne Woche an?...da würde ich gar nix sagen und dann das Ding durchziehen...und Aus die Maus.

    Es sei denn, die Situation wird vorher brisanter...dann hilft nur noch von jetzt auf gleich WEG.

    Könntest Du notfalls für einige Tage bei Deiner Mutter mit den Kindern unterkommen?

    Und ganz wichtig:

    Sieh bitte zu, das Du nicht allein bist an den Umzugstagen! Denn ich denke, das wird nicht glatt ablaufen...falls es zu irgendwelchen Eskalationen kommt, hast Du wenigstens Zeugen, bzw. reißen sie sich dann vielleicht auch mehr zusammen, wenn da noch andere vor Ort sind.

    So wie seine Mutter sich Dir gegenüber verhalten hat, glaube ich nicht, das sie ruhig dabei zuschauen werden, wenn Du Deine Sachen aus dem Haus holst.

    Könnte sein, das die Dich nicht mal mehr rein lassen, wenn Du einmal raus bist, bevor ihr Sohn da ist.

    Bei solchen Angelegenheiten sollte man grundsätzlich nicht allein sein!

    Wenn da noch jemand dabei ist, werden die weniger Faxen machen, vermute ich.

    Zitat

    Und dann denke ich mir wieder oh nein, ich kann es dann nicht sehen, falls er dann doch leidet, wie reagieren die Schwiegereltern

    Dann tu Dir das doch bitte auch nicht an!

    Hast Du nicht gelitten unter der Situation? Und zwar über eine lange Zeit...

    Hast Du nie was gesagt, hatte er nie vorher ne Chance, sein Verhalten zu überdenken und zu ändern?

    Hast DU ihm die Flasche an den Hals gesetzt und gezwungen zu trinken?

    Ich würde eher Pläne darüber machen, welche Verwandte und Freunde der Kids ich als erstes zu einer Übernachtungsparty mit Grillen im Vorgarten einladen würde ^^ ...und wie ich es mir gemütlich in meinen eigenen 4 Wänden machen werde...ob ich die Wände neongrün oder zartrosa streichen werde :) ...und ob ich lieber allein oder mit ner ganzen Handvoll Freunde meine Wochenenden verbringen will, je nach Laune...und zwar MEINER Laune :P .... und die dann so lange bleiben dürfen, wie sie wollen, ohne das die übergriffige Schwiegermutter antrabt und sie des Gartens verweist X(

    Kurzum, ich würde mich auf (m)ein freies Leben freuen, mir alles schön ausmalen, anstatt daran zu denken, wie er ER leidet.

    Und weißt Du was, Fabienne, soll er mal leiden!

    Um so eher besteht die Chance, das er mal wach wird...und sieht, was er angerichtet hat.

    Ich meine das also nicht böse, aber ohne einen richtigen Tiefpunkt ändert keiner sein Leben.

    Da muss leider erst was passieren... manche werden allerdings auch dann nicht wach...dann ist das eben so.

    Aber Du bist dann wenigstens nicht mehr dabei!

    LG Sunshine

    Zitat

    Ich werde nicht einknicken, denn meine Kinder, also die beiden großen freuen sich schon sehr auf Ruhe ohne ständig nur Kritik

    Ich freue mich sehr, das Du nicht umgekippt bist...und Du merkst auch an der Freude der Kinder, wie schlimm es für sie gewesen sein muss, oder?

    Meist versuchen Kinder nämlich einiges, das die Eltern zusammen bleiben sollen, weil sie Angst haben vor dem Ungewissen nach einer Trennung.

    Aber dann muss man für sie mit entscheiden, was für sie am BESTEN ist und nicht, was für sie am gewohntesten ist.

    In Deinem Fall aber freuen sich die Kinder auf ihr neues Leben in der neuen Bude, für mich sagt auch das viel aus...und Ja, das ist doch auch total toll! :):)

    Hauptsache sie Verplappern sich nicht... denn dann würde alles erheblich schwieriger werden, schätze ich.

    Insbesondere, da ja auch täglich bzw. mit Deinem Mann auch jedes WE Alkohol im Spiel ist.

    Viele werden unter Alk auch sehr aggressiv....und dann die ganze Bagage besoffen :rolleyes: ....also ich hätte da wohl regelrecht Angst vor denen im angesoffenen Zustand.

    Ihr Verhalten ist ja in der halbwegs nüchternen Birne (falls es das überhaupt noch gibt) schon extrem gruselig.

    So, muss einkaufen fahren, alles Gute Dir, liebe Fabienne !

    Sunshine

    ...und sorry, Du hast ja 3 Kinder, nicht 2... also bist Du ja noch weniger allein, wenn Du da weg bist :)

    Klar ist das heftig...Du siehst aber auch selbst, wie weit die Dich schon gebracht haben, oder? ?(

    Mir fliegt hier echt der Draht aus der Mütze, wenn ich das lese!

    Ich habe auch mal mit Schwiegereltern in einem Haus gelebt, aber die sind nicht einfach in unsere Wohnung gegangen,

    obwohl ihnen das Haus gehörte.

    Wenn die mal Ostern und Weihnachten kurz bei uns oben waren, dann wars schon viel ;)

    Fabienne, die Leute da sind krank. Kontroll-Süchtig, Alkoholabhängig und die Frau ist noch ein Klammeraffe obendrein...und wer weiß was noch.

    Sie machen Dich auch mit krank, glaub mir das....UND Deine Kinder!

    Du hast die einzig richtige Entscheidung getroffen, die zu treffen war.

    Und das hast Du KLASSE gemacht!

    Ich drücke Dir so sehr die Daumen, das Du nun auch noch das letzte Stück strong bleibst und Deinen Weg mit Deinen Kindern gehst.

    Auch wenn es momentan innendrin gar nicht strong aussieht...mach weiter, lass Dich bitte nicht belatschern von wertlosen Versprechungen oder gar umstimmen.

    Ich hoffe, die wissen noch nix von dem Mietvertrag?

    LG Sunshine

    Fabienne, noch was zu Deinem Schutz:

    Bitte nenne in den offenen Bereichen keinesfalls Realnamen!

    Die Schnüffler in Deinem Haus hatten bisher auch keine Hemmungen, in Deine privatesten Bereiche ungefragt einzudringen.

    Sie werden kaum davor zurück schrecken, Dein Handy oder Deinen Rechner oder worauf auch immer Du schreibst, bei Möglichkeit zu checken.

    Und hier im offenen Bereich kann jeder lesen, der es möchte. Vergiß das bitte nicht!

    Lösch die Verläufe, mach Dein Smartphone unzugänglich und lasse Dir bitte jetzt noch nicht in die Karten schauen.

    Geh lieber erst... DANACH kann man evtl. immer noch reden, was zu klären ist und pipapo...aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

    Und Ja, sie werden alles tun, um Dich in Deine gefügige Rolle zurück zu drängen.

    SIe werden böse werden, Dich beleidigen, Dir Vorhaltungen und Vorwürfe machen, sie werden Dich vielleicht sogar eine schlechte Mutter und Ehefrau nennen... und alle diese Manipulationen, um Dich wieder dahin zu bekommen, wo SIE Dich haben wollen.

    Schütze Dich davor, indem Du das erst gar nicht an Dich ran lässt.

    Also...erstmal weg da....und dann zusehen, das Dich solcher Schwachsinn erstmal gar nicht erreichen kann.

    Und Fabienne, wenn es Dich etwas tröstet:

    Du ermöglichst mit Deinem Auszug auch Deinem Mann ein Umdenken.

    Wenn der noch helle Momente hat (und davon gehe ich mal hoffnungsvoll aus, wenn er Fernfahrer ist, leider weiß ich aber auch, das auch dort oft Männer mit Promille am Steuer sitzen) und nicht schon komplett von seiner Mum verblödet wurde...

    dann gibst Du ihm auch die Chance mit Deinem Auszug, über sich selbst und die ganze vermasselte Ka*cke mal nachzudenken.

    Ob das da wirklich das Leben ist, was er möchte?

    Ob Du vielleicht nicht auch gute Gründe hattest zu gehen?

    Und und und....und ob die Sauferei mit den Eltern und das Rumgehocke bei ihnen wirklich so toll ist??

    Ich will Dir nicht sagen, das es so kommen wird...wahrscheinlich eher nicht.

    Denn dein Mann hat (noch) keinerlei Leidensdruck.

    Aber eine kleine Chance darauf besteht doch!

    Vielleicht nutzt er sie (wenn er schlau ist), vielleicht aber auch nicht...

    Aber die Möglichkeit dazu gibst Du ihm auf jeden Fall, wenn Du gehst!

    Was ER draus macht, ist dann seine Sache...

    LG Sunshine

    Liebe Fabienne,

    ich habe Deinen Thread hier auch von Anfang an mitverfolgt.

    Und mir gruselte bei der Beschreibung Deiner Beziehung zu Deinem Mann.

    Und die Übergriffigkeit der Schwiegermutter, mein Gott, das ist doch kein Leben so!

    Du stehst ja komplett unter Kontrolle. X(X/

    Und ich denke auch, die Eltern Deines Mannes können und wollen nicht loslassen, umgedreht genau so.

    So kann kein Sohn, so kann KEIN KIND, erwachsen werden!

    Ich finde sowas schlimm, sein Kind nicht ins Leben zu entlassen, was es dann selbst gestalten darf und auch muss.

    Und eins kann ich Dir mit fast 100%iger Sicherheit sagen:

    Deine Schwiegermutter wird Dich NIE für gut genug für ihren Sohn halten, in ihrer Verblendung.

    Das hat aber nichts mit DIR zu tun, jede andere wäre auch nicht "gut genug"!

    Außer vielleicht ne Dame, die tüchtig mitsäuft? Keine Ahnung...

    Dazu kommt das Alkoholproblem, die saufen da ja alle und klar wird es dann auch verharmlost.

    Aber Fabienne, Dein Mann will doch da gar nicht aussteigen!

    Weder aus der Eltern-Kind-Beziehung noch aus der Sauferei.

    Ich sehe da außerdem in dem versoffenen Elternumfeld auch kaum eine Chance für ihn, selbst wenn er wollte.

    Die werden immer wieder versuchen, ihn zum Saufen zu bringen (der Ausdruck Bierchen schient mir übrigens nicht angebracht, weil viel zu verniedlichend, die saufen dort BIERE!! )

    Sorry, aber das wird da nix mit einem zufriedenen Beziehungsleben, wie sollte es auch?

    Es fehlen ja sämtliche Grundvoraussetzungen dafür!

    Selbst wenn Dein Mann die Sauferei sein lassen könnte, ich glaube nicht, das das Eure Probleme auch nur ansatzweise lösen würde!

    Liebe Fabienne,

    ich (und nicht nur ich) bekomme hier gerade mit, wie Du kurz vorm Einknicken bist.

    Und Du bist schon SO WEIT gekommen!

    Da kommt gerade die Angst vor der eigenen Courage hoch, nicht wahr?

    Aber bitte, tue es nicht, knick nicht ein, wenn nicht wegen Dir, dann bitte wegen Deinen Kindern nicht!

    Du zerstörst ihre Kindheit, wenn Du bleibst....und das möchtest Du sicher nicht verantworten.

    Wenn Du hier mal im EKA-Bereich liest, werden Dir die Tränen in den Augen stehen, was Kinder von Alkoholikern miterleben mussten!

    Bitte bitte tue das Deinen Kindern nicht an!

    Du bist für sie verantwortlich, Dein Mann kann da leider ganz sicher keine Hilfe sein, er ist doch selbst nicht erwachsenen geworden und hängt außerdem an der Pulle.

    Da kannst Du in Sachen "Verantwortung übernehmen" nichts erwarten!

    Die Kinder haben nur noch DICH!

    Und da ist auch schon der Ekel vor Deinem Mann... das spricht doch längst Bände...Du hättest da schon längst weg sein müssen.

    Fabienne, ich bin mir GANZ SICHER, das Du das schaffst.

    Und Du hast doch auch noch Deine Mutti als mentale Unterstützung, oder?

    Allein bist Du auch nicht, Du hast 2 liebe Kinder!

    SInd da vielleicht auch noch andere Menschen, die für Dich da sein können, Dich unterstützen können?

    Und last but not least hast Du auch hier hergefunden, auch wir hier werden Dich unterstützen, soweit wir das können.

    Es ist völlig normal, das es Dir so geht, WIE es Dir grade geht!

    Es stehen große Veränderungen ins Haus und sowas kann große Angst machen.

    Du musst außerdem den Traum einer glücklichen Familie aufgeben, das ist schon hart.

    Manchmal bleibt man dann lieber in seinem Elend hocken, anstatt sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

    Fabienne, ich kenne Frauen persönlich, die sich so entschieden haben.

    Keine von denen ist jemals glücklich geworden, im Gegenteil, sie sind krank durch die desolate Beziehung zu ihren Säufern geworden.

    Bitte schmeisse Du Dein Leben nicht auch so weg, denn es kann so wunderschön sein !!

    Schreib hier alles rein, egal was...weine und sei wütend und mache Vorwürfe gegen alles und jeden, und Du darfst auch Angst haben.

    Aber knick nicht ein.

    Und bitte denk dran, Du bist auch ein Vorbild für Deine Kinder!

    Bitte sei ihnen nicht das Vorbild einer CO-abhängigen Mutter, die sich selbst aufgegeben hat für einen Trinker und ein unglückliches Leben. Und am Ende selbst krank ist, in der Seele und sonstwo.

    Zeig ihnen lieber, wie es ist einen Hintern in der Hose zu haben !

    Du/ihr habt noch ein wunderschönen langes Leben vor Euch, mit vielen glücklichen Momenten!

    Aber nicht mit diesem Mann in diesem Haus bei diesen familiären Verhältnissen.

    Da hast Du keine Chance auf ein nur ansatzweise zufriedenstellendendes Leben....nicht mal das... ?(

    Also!

    LG an Dich und ich glaube ganz fest daran, das Du das schaffst, weil Du ein schönes Leben verdient hast, so wie jeder andere auch!

    Sunshine

    Hallo Hanseat,

    selbstverständlich kann sich eine Art Suchtverlagerung zu Internetplattformen entwickeln.

    Oder dort eine Internetsucht überhaupt erst entstehen.

    Wie viele hängen denn alle paar Minuten bei WA, Facebook und auch in diversen Foren?

    Und werden komplett nervös, wenn eine Nachricht mit einem "pling" rein kommt und sie die nicht sofort lesen können.

    Wie oft sehe ich Mütter mit Kindern im Schlepptau, wo die Mama nur noch körperlich anwesend ist, das Smartphone wie angewachsen in der einen Hand, den Kinderwagen an der anderen Hand.

    Oder auf Spielplätzen, wo die Kinder spielen sollen, damit die Mütter tippen können.

    Ich erlebe diese Sucht leider auch in meiner eigenen Familie so.

    Suchtverlagerung hin zu SHG, auch das gibt es. Dann findet dort oft die gesamte Freizeit statt, habe ich selbst so miterlebt.

    Auch ich wurde immer wieder aufgefordert, bei all den Aktivitäten in meiner ehemaligen SHG mitzumachen, und das war letztendlich auch der Grund, wieder zu gehen, weil das nicht aufhörte, obwohl ich meinen Standpunkt mehrmals dargelegt hatte.

    Hätte ich da alles mitgemacht, was die anboten, hätte ich keine Minute mehr Zeit gehabt für meine Familie und meine anderen Freunde, die es auch noch gab. Geschweige denn für mich selbst.

    Denn ich war auch Vollzeit-Berufstätig und habe auch ein Leben neben meiner Krankheit.

    Auch hier habe ich schon einige in eine Forensucht reinrutschen sehen.

    Ich denke mir das jetzt nicht aus! ...ein Mitglied schrieb mal, das sie schon tagsüber fast nur noch darüber nachdachte, wie sie hier den allabendlichen Beitrag verfassen wird.

    Ich denke, so geht es hier schon einigen...

    Es wurden sich sogar schon Wecker gestellt, um sich beim Klingeln konsequent auszuloggen, weil man das anders nicht mehr in den Griff bekam.

    Zitat

    Wenn es dir schlecht geht, gehe in deine Selbsthilfegruppe, wenn es dir gut geht dann renne hin.

    Also keine Angst wegen Suchtverlagerung im Forum. :)

    Ich halte von diesem Spruch nicht besonders viel, muss ich sagen.

    Denn so wäre man ja eigentlich IMMER an die SHG gebunden....in guten und in schlechten Tagen sozusagen ;)

    Ich denke, der Spruch hat auch viel mit der Bindung der Mitglieder an die Gruppe zu tun.
    Was widerum oftmals finanzielle Hintergründe hat, die realen SHG sind auf die Mitgliedschaft möglichst vieler (und auch treuer) Mitglieder/Betroffener angewiesen, um Gelder von der Gemeinde/Stadt zu bekommen.

    So war es jedenfalls auch bei meiner ehemaligen SHG.

    (Sorry, aber ich bin nun mal auch immer ein Typ, der mal hinter Fassaden schaut :wink: )

    Ich möchte das nicht falsch verstanden wissen, ich halte SHG für enorm wichtig, besonders in der ersten Zeit der Abstinenz!

    Und würde auch immer zu einer Teilnahme dort raten.

    Ich persönlich brauche allerdings keine lebenslange Begleitung, ich bin seit fast 20 Jahren trocken und war in der Zeit auch immer mal wieder jahrelang ohne Gruppe.

    Ich halte es so, das ich meiner Krankheit so viel Platz wie nötig gebe, aber ich mache sie nicht zu meinem Lebensinhalt.

    Denn ich bin noch ein bisschen mehr wie "Sunshine, die trockene Alkoholikerin"

    Hanseat, wir Süchtigen neigen nun mal auch zur Suchtverlagerung.

    Ich bin auch schon in nichtstoffliche Suchtverlagerungen reingerutscht, beispielsweise in ne Art Sportsucht.

    Ich denke, da sollte man sich schon sehr aufmerksam und auch selbstkritisch beäugen, wenn man dieses Gefühl bekommt.

    Bisher bin ich allerdings selbst wieder aus solchen Sachen raus gekommen, nur bei der Alkoholsucht ist mir das nicht gelungen.

    Wenn man beispielsweise beginnt, Vorhaben zu vernachlässigen oder einfach gar nicht zu erledigen, weil man hier lieber schreiben oder lesen wollte...oder eben einer anderen Suchtverlagerung nachgehen will.

    Wenn man sich nicht mehr draussen mit Freunden trifft, sondern denkt, man hat nur hier welche, die einen wirklich verstehen...

    Wenn man beginnt, seine Aufgaben zu vernachlässigen, dann hängt man schon ziemlich drin, würde ich sagen.

    So wie beim Saufen halt, da wurde das alles ja auch immer egaler.

    Und richtig offensichtlich wird es, wenn höchst allergische Reaktionen kommen, wenn man mal jemanden hier auf solche Auffälligkeiten anspricht, und derjenige wütend wird, weil er keinesfalls will, das die neue Droge wieder "weggenommen" wird ;)

    Kennen wir auch alle 100% aus Saufzeiten.

    Am besten ist sicher ein ausgewogener Umgang, auch mit dem Internet, Foren, WA, FB oder whatever...

    Und nicht sein reales Leben gegen ein virtuelles auszutauschen.

    Das ist zumindest meine persönliche Meinung.

    LG Sunshine

    Wir haben es auch so gemacht, Hanseat...Hausarzt angerufen, Termin gemacht, mussten allerdings knapp 2 Wochen warten, Freitag sind wir dran mit boostern.

    Dieses FB ist doch mittlerweile zu einer Seuche geworden. :rolleyes:

    Das bei dem Verein überhaupt noch jemand rumhängt, ist mir unbegreiflich.

    Naja, einige haben dort ihre Kontakte, aber die könnte man vielleicht auch anders pflegen.

    Vielleicht bei INSTA....DAS ist das neue FB. :mrgreen:

    Neulich las ich, bei FB hängen nur noch alte Leute Ü50 rum , die anderen sind längst bei INSTA oder TikTok :mrgreen:

    Für mich ist das allerdings nur ne Wahl zwischen Pest und Cholera. :rolleyes:

    Zur Verdummung sind jedenfalls alle genannten Plattformen ausgezeichnet geeignet.

    LG Sunshine

    Hallo Petter,

    ich habe gerade herzlich lachen müssen über Deinen Beitrag. :D

    Ich würde nu auch keinen persönlich als "Impf-Assi" ansprechen, aber die GEDANKEN sind immerhin noch frei 8)

    Meiner Meinung nach kann die weitere Spaltung der Gesellschaft nicht der Weg sein.

    Und am allermeisten ärgert mich daran, das sich bestimmte Gruppierungen und die AfD sich das Ganze für ihre Zwecke auch noch zunutze machen!

    Und so eine weitere Gesellschaftsspaltung vorantreiben wollen, denn DAS ist ja ihr Ziel!

    Ich frage mich dann, merken denn die Menschen gar nicht, vor was für einen Karren sie sich da spannen lassen??

    Und als Impf-Assi betitelt zu werden wird eher keine positive Reaktion zur Folge haben, demzufolge derjenige nun sofort ins nächste Impfzentrum rennt.

    Ich bin immer dafür, die Leute mit stichhaltigen Argumenten zu überzeugen. Ebenso mit Zahlen, wie beispielsweise die der Neuinfektionen und Todesfälle, denn die sind nicht wegzudiskutieren.

    Nun ja, wird immer welche geben, die das versuchen werden, sowie es immer welche gab und gibt, die den Holocoust wegdiskutieren wollen, wobei ich das jetzt natürlich nicht miteinander verknüpft gesehen haben möchte.

    Leider brachte die Aufklärungs-Strategie bisher nicht den gewünschten Erfolg, obwohl ich mir das echt gewünscht habe.

    Ich bin trotzdem gegen einen Impfzwang, der außerdem wohl kaum durchgesetzt werden kann.

    Ich bin aber sehr wohl dafür, das Ungeimpfte ihren Job in Pflege und in Krankenhäusern nicht mehr ausüben dürfen.

    Wenn sie sich selbst gefährden wollen, ihre Sache.

    Aber es ist nicht ihre Sache, leichtfertig andere anzustecken, das geht ja wohl mal gar nicht.

    Dann müssen sie sich eben nen anderen Job suchen, da habe ich keinerlei Verständnis oder Mitleid.

    Tja, und die Ungeimpften dürfen dann leider auch nicht mehr an allem teilnehmen, denn es kann für mich auch nicht sein, das mich Ungeimpfte persönlich gefährden. Und es kann ebenfalls nicht sein, das der größte Teil der Gesellschaft sich nach einem kleinen Teil der Gesellschaft richten muss, glaub wohl es hackt. :rolleyes:

    Also bin ich eigentlich für 2G, bin aber andererseits auch noch im Zweifel, ob ein guter Test nicht auch ausreicht?

    Denn Geimpfte können ja auch infektiös sein, wenn auch nicht ganz so stark wie ungeimpfte Infizierte.

    Eigentlich müsste bei Veranstaltungen 2G+ sein, nennt man das so?

    Also trotz Impfung noch einen Schnelltest machen zu müssen. Auch wenn mich das persönlich nerven würde, halte ich es trotzdem für sinnvoll.

    Zitat

    Übrigens habe ich nicht ein Medikament in Erinnerung, bei dem auf dem Beipackzettel stünde "Einnahme mit Alkohol empfohlen" was schon deutlich macht: Alkohol und Medikamente sind eine ungute Mischung.

    Nicht?? 8)

    Naja, habe ich glücklicherweise auch zu Saufzeiten nicht gemacht ausser vielleicht mal ne halbe Kopfschmerztablette genommen. Da hatte ich einfach noch ne gesunde Angst vor.

    Zitat

    Rheuma-Salbe oder Tiger-Balsam auf die Stirn kann auch helfen - für die bessere Durchblutung des offenbar unterversorgten Hirns

    ^^

    Jo....

    EDIT:

    Zitat

    Wer hätte vor einigen Monaten gedacht, daß wir uns Masken tragend mit Begriffen wie "Booster", "Herdenimmunität", "Inzidenzen", "Systemrelevenz" und wer weiss noch alles beschäftigen würden.

    Wäre das erst seit einigen Monaten so, lieber Petter, wären wir wohl noch nicht so Corona-müde.

    Leider geht die Pandemie schon erheblich länger! Und das ist auch das zermürbende.

    Wie lange wird das noch so gehen, und werden wir überhaupt nochmal ein halbwegs normales Leben zurück bekommen?

    Insbesondere besorgt mich das am allermeisten mit Hinblick auf die Kinder, denn die sind echt Leidtragende.

    Ich habe unseren Enkelkindern immer wieder gesagt, das diese Pandemie auch vorbei gehen wird.

    Mittlerweile bin ich da erheblich kleinlauter geworden, weil ich selbst unsicher geworden bin.

    Und ich bin grundsätzlich ne Hobby-Optimistin.

    LG Sunshine