Beiträge von Sunshine_33

    Und der Erweiterte Bereich wäre keine Option gewesen, Martina?
    Dort können nur Mitglieder lesen und schreiben, die dort ebenfalls angemeldet sind und nicht das gesamte www.
    Wenn man im offenen Bereich schreibt, sollte einem das immer klar sein, das hier wirklich JEDER mitlesen kann.

    Ich hoffe, Du hast eine reale SHG (ich weiß es gerade nicht genau), in der Du Dich bezüglich Deiner Alkoholabhängigkeit austauschen kannst.
    Denn gerade am Anfang der Trockenheit ist ja so ein Austausch sehr wichtig.

    Ich weiß ja nicht, was passiert ist, wünsche Dir aber trotzdem alles Gute auf Deinem weiteren trockenen Weg.
    Schade, das Du hier nicht weiter sein möchtest, aus welchen Gründen auch immer.

    LG Sunshine

    Hallo Martina,
    ich wollte Dich auch schon seit einiger Zeit fragen, ob Du noch trocken bist.
    Darum hänge ich mich hier mal mit dran, wie geht es Dir, konntest Du trocken bleiben?
    Oder hattest Du einen Rückfall? Dann bitte so schnell wie möglich ins Forum zurückkommen und um mehr Hilfe bitten.

    Vielleicht fragst Du Dich, warum ich Dich schon seit einiger Zeit fragen wollte, ob Du noch trocken bist?
    Die Antwort wäre: Weil Deine Art, hier zu kommunizieren, mich sehr an meine nasse Zeit erinnert. Zumindest die Kommunikation in letzter Zeit.
    Für mich hat es so etwas leicht aggressives.
    So als könne man bei Dir schreiben, was man wolle, es würde eh alles erstmal in Frage gestellt und komplett auseinander genommen werden.
    Und das meist auf eine leicht passiv-aggressive Art irgendwie. Ich kann es grad nicht besser formulieren/beschreiben.
    Wie gesagt, mich erinnert das an meine nasse Zeit.
    Ich kenne Dich ja nicht persönlich, und es ist auch nur mein ganz subjektives Empfinden.
    Vielleicht bist Du ja auch einfach immer so und/oder ich schätze das ganz falsch ein.
    Keine Ahnung. Erzähl doch mal...

    LG Sunshine

    Hallo Ivonne,

    Du schreibst:

    Zitat

    Natürlich möchte ich nicht, dass er weiterhin so viel trinkt.
    Nur wenn es so wie es jetzt seit etwa 7 Monaten ist, bleibt, dann werde ich mich von ihm trennen.
    Denn so möchte ich auch keine Beziehung führen.

    Für einen Alkoholiker geht der Fahrstuhl nur noch bergab. Sprich, die Trinkmengen werden üblicherweise immer mehr.
    In welcher Geschwindigkeit, ist sicher unterschiedlich.
    Sollte Dein Mann also alkoholabhängig sein, dann wird das nicht besser, sondern schlimmer.
    Wenn nicht, könnte er ja jetzt gleich aufhören, oder ? 8)
    Tut/Will er aber nicht ?
    Warum denn nicht?

    Zitat

    Und dann fängt das grübeln an. ... Ist das wirklich schon Alkoholismus? Wenn er jeden Abend 3-6 Bier trinkt... und und und.


    Findest Du diese Trinkmenge WENIG ?? :shock:
    Also ich finde das sehr viel.
    Als ich diese Alkoholmenge getrunken habe (wenn auch nicht als Bier), war ich bereits abhängig.
    Es macht übrigens überhaupt keinen Unterschied, was jemand säuft.
    Ob das Wein, Bier oder Schnaps ist, das ist für Alkoholismus völlig unerheblich.
    Selbst die Trinkmenge sagt dazu noch nicht allzu viel aus.

    Ivonne, um es mal ganz klar zu sagen, auch wenn sich das für einige wohl "komisch" anhören mag, weil man vielleicht denkt "alle Menschen trinken doch Alkohol".
    "Normal" wäre, gar keinen Alkohol zu trinken. Denn unser Körper braucht keinen Alkohol zum Überleben.
    Trotzdem wird in der Gesellschaft häufig die Droge Alkohol (denn nichts anderes ist Alkohol ) konsumiert.
    Ich persönlich finde das aus heutiger Sicht sehr schade, aber dennoch ist es so.
    Das bedeutet aber nicht, das es auch "normal" wäre.
    Es ist nichts anderes als gesellschaftlich tolerierter Drogenkonsum.
    Und viele werden leider davon abhängig und alkoholkrank.
    Vorsätzlich tut das wohl keiner.
    Die Schwelle von Alkoholmissbrauch bis hin zur Abhängigkeit ist außerdem schmal und auf einmal hängt man voll drin.
    So vielleicht auch Dein Partner, ich weiß es ja nicht...

    Zitat

    Wir führten eigentlich eine Beziehung "auf Augenhöhe".


    Ja, vielleicht war es ja mal so? Oder vielleicht hast Du auch damals nicht so genau hinschauen mögen, was wirklich los ist?
    Das passiert ja sehr vielen so.
    Neu wäre mir allerdings, das mit einem nassen Alkoholiker eine gesunde Beziehung auf Augenhöhe möglich wäre.
    Dazu habe ich hier zu oft das komplette Gegenteil gelesen.

    Zitat

    Und meine Co - Abhängigkeit WlLL ich überhaupt nicht ausleben!!!!!!


    Wunden Punkt getroffen? Die heftige Reaktion mit den 6 Ausrufezeichen lässt zumindest darauf schließen :wink:

    Alkoholkranke Menschen und CO`s finden sich ja eher weniger rein zufällig.
    Das läuft eher nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip ab.

    Die CO-Abhängigkeit nicht ausleben wollen... ja, das glaube ich Dir sogar !
    Aber.... ein nasser Alkie wird Dich auch immer wieder in die CO-Abhängigkeit zurückkatapultieren wollen.
    Weil er Dich da haben will ! Weil dann alles gut für ihn läuft und er bequem weiter saufen kann.
    Darum halte ich es für kaum möglich, seine CO-Abhängigkeit stoppen zu können, solange man mit nem nassen Alkie zusammen ist oder sogar zusammen wohnt.

    Ivonne, in Beziehungen von Alkoholikern und CO-Abhängigen liegen ja beiderseitig Abhängigkeiten vor. Kurzum, gesund ist hier ja keiner der Beteiligten.
    Auch wenn das CO-Abhängige gern anders sehen würden.
    Denn der Alkie soll schließlch an allem "schuld sein". Und wenn der nur aufhören würde zu saufen, würde auch alles wieder gut werden.
    Aber so einfach läuft das nicht.
    Da müßten sich schon beide ändern wollen und das auch aktiv angehen.
    Mit SHG, entsprechenden Therapien etc.pp.

    Ich will damit nicht sagen, das alle derartig bestehenden Beziehungen zum Scheitern verurteilt wären.
    Es gibt Paare, die kommen da auch gemeinsam wieder raus. Aber dazu muss man echt aktiv werden und zu gravierenden Veränderungen bereit sein.
    Dein Partner will aber nicht wirklich das saufen sein lassen, oder?
    Für alkoholkranke Menschen ist es aber unmöglich, einen kontrollierten Umgang mit Alkohol zu haben.
    Dieser Zug ist längst abgefahren, bzw. hat der evtl. auch nie bei uns angehalten...
    Weniger Trinken funzt also für einen Alkoholiker nicht.
    Solltest Du diesen Gedanken haben und Dein Partner wirklich alkoholkrank sein, dann wird das nicht funktioneiren.

    So, nun ging es viel um Deinen Partner, das kommt aber sicher bei mir auch daher, das ich selbst Alkohlikerin bin und mich da besser reinversetzen kann, warum er tut, was er tut.

    Hier sollte es aber UM DICH gehen und nicht um ihn.
    Was möchtest Du für Dein Leben?
    Wie kannst Du dafür sorgen, das es Dir besser geht?
    Wie kannst Du Deine CO-Abhängigkeit stoppen?
    Was sind Deine Wünsche und Träume für Dein weiteres Leben?
    Und lassen die sich in dieser Beziehung veriwirklichen ?
    Darauf solltest Du schauen und dran arbeiten.
    Was Dein Partner tut, ob der säuft oder nicht... daran kannst Du sowieso nichts ändern.
    Du kannst also nur an Dir, für Dich was ändern.

    Und sei mir nicht böse, aber ich schreibe lieber Klartext. Ich rede nicht gern um den heißen Brei herum.
    Das mag sich für den einen oder anderen auch mal verletzend anfühlen, ist aber nicht so von mir gewollt und gemeint.
    Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, wie schlimm diese Krankheit im nassen Zustand ist und kann von daher auch nicht mit irgendwelchen Verniedlichungen und Abwiegeleien dienen.

    LG Sunshine

    Hallo Ivonne,
    Willkommen hier im Forum.
    Gut, das Du hergefunden hast.

    Ich kann nur aus der Sicht einer Alkoholkranken schreiben.
    Und Dir sagen, wie ich in ähnlicher Situation reagiert hätte bzw. auch habe, als ich noch an der Pulle hing.
    Wenn ich weniger trinken sollte, bzw. "mußte", um die Wogen zuhause wieder zu glätten, dann machte mich das innerlich aggressiv.
    Denn es war zu dem Zeitpunkt ja nicht mein Wunsch, sondern das wurde mir ja dann von außen sozusagen aufgedrückt.
    Ich trank dann halt weniger, aber sozusagen mit der "Faust in der Tasche".
    Oder ich trank heimlich weiter, wenn sich die Gelegenheit bot, so wie das wohl alle nassen Alkies tun.
    Ging das aber nicht, wurde ich ärgerlich/unleidlich und ließ das auch an anderen aus.

    Zitat

    Wenn er weiterhin weniger Bier trinkt. Wird sich dann seine "Wesensveränderung" irgendwann geben? Oder bleibt der "nicht geschmeidige" Mensch? Was meint ihr?


    Hmmm... das hört sich ja beinahe so an, als wolltest Du ihn in seiner Alkoholabhängigkeit halten,
    soll er sich lieber ordentlich welche ballern, aber dafür dann Dir gegenüber geschmeidig sein?
    Damit es Dir besser mit ihm geht? Ganz schön egoistisch, oder ?
    Und wenn er weniger trinkt, dann kommt ihr nicht so gut miteinander klar als wenn er mehr säuft?
    Ja klar ist das so, denn wenn er so viel saufen kann wie er will, ist doch alles gut.
    Alles andere ist eben NICHT GUT. Und macht sauer.

    Noch "schlimmer" für aktive CO`s wird es allerdings, wenn der Alkie ganz aufhört zu saufen ! :shock:
    Dann verändert sich nämlich das gesamte Beziehungsgfüge.
    So wie ich es von mir selbst kenne und auch von anderen, die trocken wurden, bleibt dann selten ein Stein auf dem anderen.
    Ein trockener Alkoholiker wird höchstwahrscheinlich sein Leben wieder selbst in die Hand nehmen.
    Eigene Entscheidungen treffen. Sich nicht mehr bevormunden lassen, denn das können CO`s auch ganz gut 8)
    Er würde für sich selbst entscheiden, was für ihn gut ist und was nicht.
    Und ich kenne keinen trockenen Alkoholiker, der nen aktiven CO an seiner Seite haben möchte.

    FÜR DICH wäre es also das "beste", wenn Dein Mann weiter säuft und zwar heftig.
    Dann hast Du einen gefügigen Mann, an dem Du außerdem Deine CO-Abhängigkeit ausleben kannst. Passt doch hervorragend, jeder bekommt was er will.
    Einziger Haken dabei ist, mit nem nassen Alkie kann man keine wirkliche Beziehung führen, es sei denn, DU möchtest eine Beziehung zu dritt.
    Nämlich: Dein nasser Alkie, seine Geliebte (die Pulle) und Du. Und Du kommst immer erst nach der Geliebten (Pulle), das muss Dir klar sein.
    Der andere Nachteil ist, das Alkoholismus eine unheilbare Krankheit ist, die ungestoppt zum Tod führt. Und zwar so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Und die CO-Abhängigkeit macht nicht nur psychisch krank, sondern kann ebenso zu starken psychosomatischen Beschwerden/Krankheiten führen.
    Tja, so siehts mal aus.

    Zitat

    Ja, ich bin mir sicher, dass er manchmal nur 3 Bier trinkt. Ich zähle mittlerweile mit und kontrolliere auch die Bierkiste.


    Na dann, HERZLICH WILLKOMMEN in der CO-ABHÄNGIGKEIT ! :?
    Aber die besteht sicher auch nicht erst seit gestern, oder?
    Alles kontrollieren, besonders den nassen Alkie.
    Wieviel hat der gesoffen, wann und wo?
    Und in welchem Zustand wird er heim kommen... und und und.... alles dreht sich um den Säufer.

    Ja, Säufer ! Aber so schlimm ist es sicher bei Euch noch nicht, oder ? 8)
    Denn wäre es so, müßte man ja handeln, wie unangenehm.

    LG Sunshine (Alkoholikerin, trocken)
    ...die sich gerade den leichten Sarkasmus nicht verkneifen konnte.

    Hallo Nicole,
    und Herzlich Willkommen hier im Forum.
    Schön, das Du hergefunden hast.

    Zitat


    Ich hab heute mit meinem Mann geredet... zum ersten Mal seit sehr langer Zeit ruhig und intensiv geredet... und vor allem nüchtern.


    Dazu möchte ich Dir als Alkoholikerin etwas schreiben:
    Nur weil jemand an diesem Tag nicht getrunken hat, oder einige Tage nicht, heißt das keinesfalls, das er "nüchtern" wäre.
    Der Alk braucht ja allein 7-10 Tage, bis er aus dem Körper ist.
    Bestimmte chemische Verbindungen im Gehirn brauchen noch erheblich länger, das kann Monate dauern.
    So wurde es mir und meinen Angehörigen zumindest im Krankenhaus erklärt, wo ich entgiftete.
    Das betrifft nur mal die körperliche Seite.

    Dazu kommt ja das "nasse Denken", was einen noch Wochen, eher Monate oder sogar Jahre begleiten kann.
    Nur nicht mehr zu trinken, heißt erstmal nur, abstinent zu leben.
    Das muss aber noch nichts mit einem wirklich trockenen Leben zu tun haben.
    Dazu gehört nämlich sehr viel mehr.

    Von daher... wenn Dein Eindruck ist, Du hättest ihm irgendwas vermitteln können... das hat evtl. nur den Anschein gehabt.
    Und ob er irgendwas wirklich "verstanden" hat? Ich bezweifel das.
    Ehe ich überhaupt erst begreifen konnte, was mein Alkoholismus bei meinem Partner angerichtet hat, da musste erst so einige Zeit vergehen in meinem trockenen Leben.

    Als Alkoholiker tut man aber manchmal so, was verstünde man, hätte man etwas begriffen.
    Das dient aber oft nur dazu, den CO ruhig zu halten. Dann zeigt man sich eben einsichtig... tut aber doch immer wieder das gleiche.
    Nämlich saufen. Und andere Menschen belügen und ausnutzen.
    Manchmal begreift man allerdings auch wirklich, das Sachen ganz schrecklich schief laufen, und das man bereits abhängig säuft.
    Aber auch das zieht nicht unbedingt nach sich, auch ins Handeln zu kommen.
    Selbst Baden in Selbstmitleid wäre ja noch bequemer, als zu handeln und was gegen die Sucht zu tun.

    Und Richtig, solange Du Dich nicht innerlich lösen kannst, nicht loslässt... solange bleibt alles so wie es ist.
    Und Du weiterhin abhängig von ihm.
    Wärest Du Single, würde ich Dir raten, SOFORT jeglichen weiteren Kontakt abzubrechen, Telefonnummern zu löschen, selbst eine neue Tel-Nr. besorgen,
    und alle anderen Kontaktaufnahme-Möglichkeiten zu kappen.
    Und das dann auch möglichst durchzuhalten.
    Ihr habt aber auch ein Kind zusammen, was es natürlich sehr viel schwieriger macht.
    Loslassen ist trotzdem die Devise... wie Du ja auch schon selbst erkannt hast.
    Aber sicher nicht so einfach auch umzusetzen.

    Zitat

    Ich gehe morgen zu einer Beratungsstelle und such mir eine Selbsthilfegruppe, damit ich das auch wirklich durchziehe...

    Wir hier sind auch eine SHG :wink:
    Ich möchte Dir an dieser Stelle auch gleich mal den "Erweiterten Bereich" empfehlen, wo der Austausch wesentlich intensiver ist als im offenen Bereich.
    Dort kann man auch viel offener schreiben, weil dort nur die Mitlglieder des Erweiterten Bereichs lesen und schreiben können.
    Allerdings ist der Erweiterte Bereich auch kostenpflichtig. Dafür wird aber auch einiges geboten.
    Das darf man sich also schon wert sein :wink:

    Zitat

    weil ich jetzt schon beim schreiben merke, wie die Zweifel wieder kommen... ob die "Kontaktsperre" wirklich richtig ist... weil er sich doch jetzt ändern will... und meine Hilfe braucht 🙈😩

    Mal ganz klar an dieser Stelle:
    Angehörige können dem alkoholkranken Menschen nicht helfen.
    Sie sind selbst viel zu involviert.
    Hier KANN nur Hilfe von außen nutzen, alles andere ist vergebliche Liebesmüh.
    Und auch dann kann nur geholfen werden, wenn der andere auch Hilfe WILL.
    Ansonsten kann man da gar nix machen !

    Er braucht Deine Hilfe?
    Aber Nein, er weiß auch so, wo es Hilfe gäbe, so doof ist kein Alkie, nich mal n nasser.
    Wenn er Hilfe möchte, gibt es genug Adressen.
    Er will sich ändern?
    Kann ja sogar sein... aber allein der Wille hilft hier wenig weiter.
    Wenn man abhängig säuft, kann man das nicht mit Willenskraft wieder in den Griff bekommen, das kann ich Dir versichern.
    Man sagt mir allgemein nach, das ich eine recht willensstarke Person bin... aber gegen den Alk hatte ich mit meinem Willen keine Chance !
    Ich brauche eine professionelle Entgiftung und ärztliche Nachsorge... ehe ich überhaupt wieder was tun konnte, was meinem Willen entspricht.
    Vorher ging da gar nix mehr.
    Alkoholismus ist eine gefährliche und chronische Erkrankung und KEINE WILLENSSCHWÄCHE !

    Nicole, Du kannst und musst hier nicht helfen. Du könntest es nicht mal, selbst wenn Du es noch so sehr wolltest.
    Kümmere Dich lieber jetzt endlich um Dein eigenen Leben und NUR um das und um Dein Kind.
    Inwiefern Du Deinem Kind überhaupt Kontakt zu einem Säufer ermöglichen kannst, ist außerdem noch fraglich.
    Überlässt Du ihm denn das Kind, wenn er säuft? Darf das Kind dann bei ihm sein?
    Und glaub mir, er wird auch saufen, wenn das Kind da ist. Also sag bitte nicht, das er dann nicht trinkt, falls das so ist, das das Kind bei ihm sein darf.
    Die Sucht interessiert sowas nicht.
    Ein Alkoholiker interessiert sich ausschließlich dafür, wann er wieder saufen kann, wo der nächste Stoff herkommt etc.pp.
    "Lügen, Kaufen, Saufen".... so läuft es da.
    Ich schreibe aus eigener Erfahrung.

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, trocken)

    Hallo Martina,

    Zitat

    Es würde mich Erstaunen, wenn die "breite Masse" nicht über die Alkoholprobleme und den Alkoholismus in der Gesellschaft wüsste.

    Die von Dir beschriebene Interpretation von Alkoholismus als Willens/Charakterschwäche ist Klischeedenke einer damaligen Generation und ihren strebsamen Anhängern.

    Es gibt Menschen mit einer modernen, offenen Weltanschauung, die nicht grundlegend verhunzt ist.

    Ich sehe das wie Du, Martina.
    Es sind übrigens mehr Menschen mit unserer Krankheit vertraut als wir vielleicht denken.
    Jeder 11.te in Deutschland ist betroffen von unserer Krankheit.
    Und es gibt noch jede Menge Angehörige, die ebenso mitbetroffen sind.
    Allein schon deshalb wissen viele über unsere Krankheit Bescheid, ob sie wollen oder nicht.
    Und ich finde es auch unverschämt, per se allen Menschen zu unterstellen, das sie nichts wissen über unsere Erkrankung und voller Vorurteile sind.

    Ich werde wohl auch nie verstehen, wenn sich einige beklagen, das ihre Krankheit als "Schmuddelkrankheit" betrachtet wird, aber nichts dagegen tun,
    das sich dieses angebliche Stigma ändert.
    Das sollen wohl alles "die anderen" machen?
    Aber warum sollten die ?? Wenn sie doch gar nicht weiter betroffen sind?
    Also sind WIR ALKOHOLIKER/INNEN doch gefragt, wenn es um Aufklärung über unsere Krankheit geht !!
    Oder wer sonst?
    Und wenn ich dann noch als "Tipp" lese, die Krankheit doch besser für sich zu behalten wegen angeblicher (oftmals eingebildeter) Nachteile im Beruf
    oder Freundeskreis oder wo auch immer... dann stehen mir echt die Nackenhaare.
    Besonders, wenn Menschen, die solche Tipps geben, es noch nie anders versucht haben, also nicht mal über persönliche Erfahrungen diesbezüglich verfügen.
    Weil sie ja vor Angst, was dann alles passieren könnte, den Mund nicht aufbekommen.
    Sorry, aber dann ist man selbst voller Vorurteile und Ängste anderen gegenüber !

    Ich will es an dieser Stelle aber nicht nur bei meinem Gemecker belassen :wink: , sondern aus meiner eigenen Erfahrung berichten.
    Ich habe keinerlei Nachteile im Beruf durch meine Krankheit erlitten, die meinen Kollegen und meinem Chef bekannt war.
    Im Gegenteil !
    Meine Kollegen freuten sich, als ich endlich wieder nach 4 monatiger Krankschreibung aufgrund meiner schweren Entgiftung zurück war.
    Ich übernahm wieder meine Arbeit und alles war gut.
    Mein Chef sprach mit mir persönlich, wie es beruflich weiter gehen könnte.
    Mein Unterabteilungsleiter sprach auch lange mit mir, er wußte längst, was los ist, als ich noch dachte, das keiner was merkt.
    Denn er hatte selbst einen Bruder, der alkoholkrank ist und er kannte das Drama also auch aus der eigenen Familie.
    Anhand meines Verhaltens wußte er also eh Bescheid. Aber er konnte mir nicht helfen, solange ich keine Hilfe annehmen konnte, das wußte er ebenfalls.
    Das nur mal dazu, wie sehr manchmal Menschen über unsere Kranheit Bescheid wissen, auch wenn sie nicht selbst betroffen sind.

    Nach einem Jahr hatte ich übrigens ein eigenes Sachgebiet, was eine Beförderung war, denn das hatte ich vorher nicht.
    Ich konnte meinen Job trocken ja viel besser machen als nass, und das trug dann auch schon recht bald Früchte.
    Ich war wieder eine zuverlässige und engagierte Mitarbeiterin und ich mußte keine dummen Vorurteile hören über unsere Krankheit.
    Was die Kollegen hinter meinem Rücken über mich redeten, weiß ich natürlich nicht.
    Meinem Gefühl nach war das aber nicht allzu viel, denn man konnte mich ja auch direkt ansprechen, weil ich eben kein Geheimnis aus meiner Krankheit machte.
    Und nun ja, es gibt immer im Leben auch Menschen, die einem nix gönnen oder einen einfach nicht leiden können.
    Die würden aber auch immer was an einem finden, über was sie lästern könnten.
    Das kann auch alles andere beliebige sein, muss ja nicht zwingend ne Suchterkrankung sein.
    Wer da sucht, der wird so oder so was finden, weil Menschen eben nie perfekt sind :wink:

    Ich denke, über meine Angehörigen brauche ich nichts schreiben, es kann sich wohl jeder vorstellen, wie froh die waren, das ich nicht mehr trinken mußte.

    Und meine Freunde haben immer zu mir gehalten, auch von der Seite gab es keine dummen Vorurteile.
    Die freuten sich ebenso, das ich den Teufelskreis verlassen konnte.
    Und wenn sie Fragen hatten, habe ich die immer so gut wie ich konnte, beantwortet.

    Ich kann also wirklich nicht dazu raten, nicht zu seiner Krankheit zu stehen.
    Ich würde wieder den Weg des offenen Umgangs mit meiner Krankheit wählen.
    Persönliche Nachteile hatte ich bisher keine dadurch.

    LG Sunshine

    Hallo Freddy,
    ich verfolge Deinen Thread mit Interesse. Auch ich habe eine Folgeerkrankung durch meine Alkoholkrankheit.

    Ich kann mich in vielen Deiner Ausführungen durchaus anschließen.
    Aber einiges habe ich auch anders erlebt. Das möchte ich hier einfach mal anmerken, wenn ich darf?

    Ich möchte dazu einige Punkte mal herauspicken :wink: :

    Zitat

    Daher bleibe ich wachsam und durch harte Arbeit, nämlich Therapie und Selbstreflektion, erkenne ich immer mehr, warum und wann ich getrunken habe. So kann ich gegen Entwicklungen, die brenzlig werden und mich überfordern, gegen steuern.

    Ja sicher ist es auch Arbeit an sich selbst, wenn man trocken werden will. Aber als so unglaublich hart habe ich es selbst gar nicht empfunden, muss ich sagen.
    Natürlich musste ich auch anfangs viel an meinem Leben ändern, da kommt ja wohl kaum jemand drum herum.
    Aber ich bin diesen Weg auch irgendwie GERN gegangen (und gehe ihn ja auch noch :wink: ), weil es dabei viel an mir selbst zu entdecken gab und ich viel über mich lernte.
    Und mit den Jahren wurde es immer leichter für mich, ein trockenes Leben zu führen.
    Der Weg wurde immer "breiter und schöner", wie ich hier mal las, und so empfand ich es auch.
    Heute ist mein trockenes Leben für mich völlig selbstverständlich geworden, ich bin knapp 15 Jahre trocken.
    Es geht mir gut, ich vermisse nichts und führe ein Leben, in dem ich mich sehr wohl fühle und zufrieden bin.
    Die Selbstreflektion, die Du erwähnst, betreibe ich immer noch regelmäßig, aber auch das ist wie ein Automatismus geworden mit den Jahren.
    So kommt es mir jedenfalls vor.

    Zitat

    Deswegen ist es wichtig, dass man sich die Unterstützung eines fähigen Therapeuten holt, dem man vertraut und dem man sich öffnet.

    Ich denke, hier muss jeder seinen eigenen Weg für sich finden, wie viel und welche Hilfe er/sie persönlich benötigt.
    Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, das nicht jeder zwingend eine Therapie braucht.
    Ich hatte beispielsweise keine Therapie. Und so einige hier im Forum sind auch ohne Therapie seit Jahren erfolgreich trocken.
    Das kann man also nicht einfach so über einen Kamm scheren.
    Ich hatte eine professionelle Entgiftung im KH. Danach war ich lange in regelmäßiger ärztlicher Betreuung
    und ich hatte die Unterstützung meiner Familie.
    In dieses Forum fand ich erst, als ich schon 4 Jahre trocken war.
    In einer realen SHG war ich später auch mal ne Weile lang. So ungefähr war mein Weg...

    Zitat

    Seht zu, dass ihr zum Beispiel eine ambulante Betreuung oder eine psychiatrische Pflege bekommt, ihr habt dann für solche Fälle jemanden an eurer Seite, der euch beistehen kann, denn unser Problem, das von fast allen Alkis, ist es, dass wir kein Selbstwertgefühl haben, dass wir wie geprügelte Hunde dastehen und dann gefrustet sind

    Auch das mag ich nicht so verallgemeinernd stehen lassen.
    Ich hatte kein mangelndes Selbstwertgefühl, das war eigentlich immer recht gesund, und ich hatte auch keine unglückliche Kindheit.
    Ich bin trotzdem Alkoholikerin geworden. Bin da rein gerutscht, immer tiefer und tiefer.
    Habe aus Stress gesoffen, vor Einsamkeit, war überfordert als Mutter mit Vollzeitberuf etc., bis ich irgendwann schwer abhängig gesoffen habe.
    Das ist nicht gerade untypisch für Alkoholikerinnen, Stichwort "Mothers little helper".
    In der Alkoholkrankheit selbst wurde dann mein Selbstwertgefühl schwer angeschlagen.
    Ich fühlte mich am Ende sehr wertlos und unfähig, weil ich meine Alkoholsucht nicht allein stoppen konnte.
    So zerstörerisch kann Alkohol sein, selbst wenn man nicht grundsätzlich an mangelnden Selbstwertgefühl litt.

    Zitat

    Auch deshalb gebt nicht auf und holt euch Hilfe.

    Diesen Worten kann ich mich ganz widerspruchslos anschließen ! :wink:
    Ich musste das auch erst begreifen, das ich es NICHT ohne Hilfe schaffen kann, meine Alkoholkrankheit zu stoppen.
    Ich benötigte ganz dringend ärztliche Hilfe, dazu kam die Unterstützung meiner Familie und auch eine betriebliche Beratungstelle stand mir zur Verfügung.
    Ich musste lernen, diese Hilfe anzunehmen, was mir nicht leicht fiel. Aber anders geht es nicht !

    Was ich aber nicht mag, das ist, wenn jemand sagt, das es NUR so und so geht und nicht anders.
    Auch wenn wir uns in der Sucht sehr gleichen in unserem Verhalten ("Lügen, Kaufen Saufen", wie das hier mal ein geschätztes Forunmitglied nannte), können die Wege aus der Sucht unterschiedlich sein.
    Der eine braucht tatsächliche eine Therapie und sehr viel weitere intensive Betreuung, wähend ein anderer "nur" mit Hilfe einer SHG trocken werden kann.
    Es ist egal, wie man trocken wird, es gibt kein besser oder schlechter trocken.

    Was ich persönlich noch als sehr wichtig ansehe beim Weg in ein trockenes Leben, das ist die "Risikominimierung", also das Leben nach unseren "Grundbausteinen" hier.
    Die sind durch die wertvollen Erfahrungen Betroffener entstanden und ich richte mich noch heute größtenteils danach,
    wenn auch mit einigen leichten persönlichen Abwandlungen.
    Ich weiß ja mittlerweile, was für mich risikobehaftet ist oder sein könnte und was nicht.
    Aber erstmal ist es wichtig, sich eine stabile Trockenheit aufzubauen und das dauert eben seine Zeit.
    Und dabei können die Grundbausteine ein wertvolles und sehr wirkungsvolles Werkzeug sein, auf das man nicht verzichten sollte aus "Besserwisserei".
    Denn wir wissen "nix besser", wenn wir ganz am Anfang der Abstinenz stehen, und darüber sollte man sich am besten auch ganz klar sein oder werden.

    Ich wünsche Dir, lieber Freddy, alles Gute für den bevorstehenden Eingriff. Meine Daumen sind gedrückt, das alle komplikationslos vonstatten geht und Du Dich hier bald wieder melden kannst.

    LG Sunshine

    Hallo susi65,

    ich würde Dir gern antworten, möchte dazu aber nicht in Gauguin`s Thread missbrauchen.
    Kannst Du bitte einen eigenen Thrad aufmachen?
    Dann wird es für alle einfacher und übersichtlicher :wink:

    LG Sunshine

    Natürlich muss er unverzüglich zum Arzt !!
    Also Rettungswagen rufen oder bring ihn direkt in die Notaufnahme.

    Außerdem: Wenn jemand einen Tag nix säuft, hat das nichts mit "trocken" zu tun.
    Und es erwischt einen auch nicht einfach so aus heiterem Himmel, sondern meist wollte man wieder saufen.
    Aber das ist ne andere Sache.

    Das wichtigste ist nun erstmal, das er sofort in ärztliche Behandlung kommt.
    Vielleicht kann auch gleich eine neue Entgiftung eingeleitet werden.

    LG Sunshine

    Hallo Grete,

    was n das für ne Psychologin, die meint, man könne mit nem nassen Alkie (wenn auch gerade in einer Trinkpause) Verträge abschließen?
    Is ja ne nette Idee... wird aber nicht funktionieren.
    Kein Alkie lässt sich von so einem lari-fari-Schriftstück vom Saufen abhalten.
    Meine Güte, wir machen noch ganz andere Sachen, wenn der Druck im Kopf zu hoch wird oder der Entzug einsetzt.

    Zitat

    Zuletzt besprachen wir, welche Konsequenzen ein Verstoß von xy für mich haben sollte.
    Eine endgültige Trennung.
    Ich wünsche mir das auch einhalten zu können, falls es dazu kommt. Ich hoffe meine Psychologin kann mich im Falle des Falles unterstützen.



    Na gut, die Psycho scheint ja ja doch nicht ganz unerfahren zu sein, denn sie weiß wohl, das Dein XY so einen Vertrag nicht einhalten kann,
    wenn er alkoholkrank ist.
    Vielleicht will sie Dich auch so in eine längst überfällige Handlung drängen.
    Ich frage mich nur, ob das bei einem CO überhaupt funzen kann, denn auch der CO ist ja in einer Abhängigkeit, sprich süchtig?
    Und oftmals noch nicht bereit, von seinem Suchtmittel abzulassen.
    Und solange das nicht 100% der Fall ist, wird auch ja ein CO immer wieder rückfällig oder "vertragsbrüchig" werden.
    Hm.

    Zitat

    Ich hoffe meine Psychologin kann mich im Falle des Falles unterstützen.


    Warum suchst Du Dir nicht auch hier mehr Unterstützung?
    Du hast erwähnt, das Du mittlerweile im Geschützten Bereich bist.
    Warum eröffnest Du dort nicht ein eigenes TB, um mehr Feedback zu bekommen?
    Denn dort wird sich ja wesentlich mehr und auch intensiver ausgetauscht als hier im offenen, is einfach so.
    Nutz doch bitte ALLE Chancen ! :wink:
    Oder hast Du Angst, das dort noch mehr so bedrängene Personen rumlungern wie ich ? :lol:

    Ich mache Dir da jetzt gleich mal ein TB auf, dann kannst Du auch dort weiter schreiben. :shock:
    Bedrängende Personen sind einfach so... und ich möchte dem nicht nachstehen :lol:

    Du möchtest noch nicht wirklich handeln, nicht wahr? So nehme ich Dich zumindest wahr.
    Sondern dem XY lieber noch ca. 58 Chancen geben... bis Du selbst dabei drauf gehst.
    Anstatt dem Drama (und auch der ewigen Warterei, diesem Starren auf den Partner wie das Karnickel auf die Schlange) ein Ende zu setzen und ein besseres Leben zu beginnen.
    Das werde ich wohl nie verstehen.
    Naja, muss ich aber auch nicht. :wink:

    LG Sunshine

    Liebe gigi,
    ich kann Dir in allen Punkten nur 100% zustimmen.
    Setz bitte Dein Vorhaben in die Tat um, um wieder glücklich zu werden.

    Und Ja, natürlich ist das alles ohne Kinder einfacher, frau versucht ja immer auch die Familie zusammenzuhalten.
    Aber die Kinder leiden ja auch in so einer Beziehung :(
    Manchmal ist es auch eine bequeme Ausrede, um nicht handeln zu müssen.
    Dann werden die Kinder vorgeschoben oder das gemeinsame Haus oder was auch immer.
    Wenn man sucht, findet man immer was, um nicht handeln zu "können".
    Auch dieses "bei anderen ist es ja noch viel schlimmer" geht in diese Richtung, nicht handeln zu wollen.

    Du hast ganz genau recht, DU leidest, also musst DU was ändern.
    Egal was wie bei anderen ist, das ist für Dich nicht relevant.

    Ich drücke Dir die Daumen für Deinen weiteren Weg.
    Nutze bitte hier auch die Austauschmöglichkeit für Dich, das wird Dich auch weiter bringen.

    LG Sunshine

    Hallo Sagara,

    vielleicht hat seine Familie ja auch schon lange genug das CO-Tänzchen mit dem Alkoholiker mitgemacht und nun einfach keinen Bock mehr?
    Oder überhaupt keinen Bock dazu?
    Das dürfen sie ja.
    Vielleicht haben sie die Erfahrung längst selbst gemacht, das kein Angehöriger, auch kein Partner, einen nassen Alkie trocken legen kann?

    Desweiteren ist Dein XY dafür zuständig, sich von gewissen Situationen fernzuhalten und nicht andere.
    Will bzw. kann seine Familie nicht ohne Alkohol feiern, dann ist das eben so.
    Dann hat ER sich da fernzuhalten.
    Ja klar ist es schade, wenn es so ist.
    Aber ähnliches erleben wir wohl alle, wenn wir trocken werden.
    Das wir Freunde aussortieren müssen, weil sie nicht auf Alk in unserer Gesellschaft verzichten können.
    Wenn es Familienangehörige sind, ist es wohl noch trauriger.
    Aber man kann nicht alle anderen ändern, sondern nur sein eigenes Verhalten.

    Ich wundere mich, das Du Dich da überhaupt so reinkniest... beinah so, als müßtest DU Dich darum kümmern, das der XY trocken bleibt?
    Du bist doch dafür überhaupt nicht verantwortlich !
    Das finde ich schon sehr CO.
    Die ganze Beziehung liest sich im übrigen eher so wie die einer Mutter zu ihrem Kind, aber nicht wie eine Beziehung unter Erwachsenen, sorry.

    Und noch eine Sache, Sagara...
    Dein XY scheint seine Krankheit immer noch nicht begriffen zu haben und scheut die Auseinandersetzung damit.
    Ich weiß echt nicht, ob man so trocken bleiben kann?
    Wenn ich die Geschichten hier im Forum so lese, gibt es da meisstens früher oder später Auseinandersetzungen mit der eigenen Erkrankung.
    Ich kenne nur einen einzigen Alkoholiker, von dem ich nach meinem Gefühl denke,
    das er sich nie mit seiner Krankheit besonders auseinander gesetzt hat... und trotzdem trocken bleiben konnte.
    Aber selbst da könnte ich mich noch irren, ob es wirklich so war.

    Tja, ich denke auch, das ein Leben allein besser ist als ein Leben mit einem Partner, mit dem es eigentlich nicht passt.
    Denn das wird nur zur Qual.
    Dazu muss der andere ja nicht mal suchterkrankt sein.
    Ich mußte in eingen Beziehungen selbst schon sehen, das es nicht passt.
    Und diese dann beenden oder der andere beendete sie, weil er zu dem gleichen Schluss kam.
    Ja klar ist sowas traurig, manchmal liebt man einen Menschen, muss aber sehen, das man nicht zusammen leben kann.
    Ich war nach der Beendigung solcher Beziehungen zwar erst traurig, aber es folgte auch alsbald Erleichterung, das es zuende war.
    Den perfekten Partner wird es wohl überhaupt nicht geben.
    Aber sicher Partner, mit denen man schön zusammen leben kann und mit denen man sich auch gut versteht.
    Gehst Du denn davon aus, das Du so einen Partner nicht mehr finden kannst?
    Also ich würde davon nicht ausgehen :wink:

    Zitat

    würde ich allein leben, würd ich jetzt gemütlich spazieren gehen, abends
    vielleicht ins Kino oder eine Lesung oder einen schönheitsabend.
    3-4x die Woche schwimmen und wieder halbtags arbeiten.


    Und vielleicht wirst Du all das auch zusammen mit einem lieben Partner an Deiner Seite machen?? :wink:

    Zitat

    auch werde ich dann seine Geschwister darüber informieren - sollen die seine Angelegenheiten und seinen lebenskram, mit der sich nicht befassen will, übernehmen.


    Hä, wieso sollten sie das tun?
    Dein XY ist erwachsen und hat sich um sich selbst drum zu kümmern.
    Du hast ihn bisher gut be-CO`t, aber das war Deine Sache.
    Andere werden das nicht unbedingt tun und lassen das auch, wenn ihnen ihr eigenes Leben lieb ist.
    Allein diesen Gedankengang finde ich äußerst CO, das sich andere um Deinen XY kümmern müßten, wenn Du es nicht mehr tust.
    Wie kommst Du denn auf diese Idee? :shock:

    LG Sunshine

    Hallo giggi und Willkommen im Forum.

    Ich kann Dir nur den Tipp geben, zieh die Sache durch, wenn Du nochmal glücklich im Leben werden willst.
    Das ist nämlich an der Seite eines nassen Alkoholikers nicht möglich.
    Was er tut, ist seine Sache.
    Wenn Du bleibst bzw. so weiter machst, hilfst Du ihm sicher nicht.
    Wenn er aber mal wirkliche Konsequenzen zu spüren bekommt, wird er vielleicht mal wach und geht seine Alkoholkrankheit an.
    Dafür bist DU aber nicht verantwortlich.
    Er ist erwachsen, er weiß, was zu tun ist und sicher auch, wo er Hilfe bekommen kann.
    Sowas kann heutzutage jeder auch noch im Vollsuff im internet recherchieren.

    Und nochwas... der Alkohol setzt nur Hemmschwellen herab, er kann einen Menschen nicht komplett verändern, das ist jedenfalls meine feste Überzeugung.
    Und Fremdgehen ist nicht allein dem Alk zuzuschreiben... wie gesagt, er setzt nur die Hemmschwelle herab, der Wunsch dazu müßte aber schon vorhanden sein.
    Es gibt nämlich viele Alkoholiker/innen, die niemals, auch nicht der versoffensten Zeit, fremdgingen.
    Der Alk richtet ganz ohne Zweifel schlimme Dinge an, die man nüchtern so nicht getan hätte.
    Aber ALLES kann man(n) auch nicht allein auf den Alk schieben :wink:

    Zitat


    Gott sei Dank habe ich einen tollen Beruf und mache mir keine Sorgen, als alleinerziehende Mutter über die Runden zu kommen. Er verdient auch gut.


    Dann hast Du sehr viel bessere Voraussetzungen als viele andere Frauen in ähnlicher Situation.
    Mach was draus !
    Steig aus dieser schmerzhaften Situation aus.
    Du hast es sicher nicht nötig, Dich an nen Typ zu hängen, der sein Geld lieber besoffen im Puff zerknallt (ich sehe mal hier von passenderen, aber ordinäreren Worten ab).
    Mache Dir und Deinem Kind ein schöneres Leben als wie ihr es momentan habt.
    Das habt ihr BEIDE verdient !

    Ich habe auch oftmals das Gefühl, das einige Frauen das Gefühl bei einer Trennung haben, das sie nun für immer allein sein würden oder alleinerziehend usw.
    Das ist ja auch Unsinn, man wird einen neuen Partner finden !
    Nur sollte man als CO darüber nachdenken, ob man nicht selbst auch eine Therapie bräuchte?
    Denn ansonsten hast DU als nächstes auch wieder son hilfsbedürftigen Typ am Haken, an dem Du Dein Helfersyndrom auslebst.
    Das ist für Beide keine gesunde Vorraussetzung für eine Beziehung auf Augenhöhe, sondern dann wieder nur so ne kranke Abhängigkeitsbeziehung.

    Und fall nicht auf sein Selbstmitleid herein, denn darin sind wir Alkoholiker ganz groß.
    Wir kriegen es sogar hin, anderen für alle mögliche und unmögliche die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    Oder geben halt den Märtyrer.
    Egal, hauptsache man kann den CO auf Spur halten.
    Das ist der einzige Sinn des Ganzen.
    Und dafür werden oft alle Register gezogen.
    Müssen aber meist gar nicht mal, denn der Alkoholiker kennt ganz genau die CO-Knöpfe.
    Da muss man meist nur kurz antippen und schon springt der CO wieder, so wie er soll.

    Zitat

    Gleichzeitig sieht er sich jetzt auch in der Opferrolle, aber ich lasse mich nicht zur Täterin machen


    Vielleicht tut es gut, hier gar nicht von Tätern und Opfern anzufangen.
    Ich glaube in solchen Fällen eh nicht dran, das jemand nur Täter und der andere nur Opfer ist.
    Da steckt erheblich mehr dahinter. Aber soll jetzt nicht Thema sein.
    Auch Schuldfragen führen zu nichts. Das kannst Du Dir also auch sparen.
    Das einzige, was jetzt zu was führen kann, ist die Beendigung dieser unglücklichen Situation.
    Und denke bitte auch an Dein Kind !
    Erwachsene können Beziehungen beenden, Kinder aber nicht einfach so.
    Sie müssen oft in Situationen ausharren, weil die Eltern es nicht schafften, solche Dramen zu beenden.
    Ich finde sowas einfach furchtbar, wenn Kinder leiden müssen, weil die Eltern keinen Hintern in der Hose haben.

    LG Sunshine (Alkoholikerin, trocken)

    Nich weinen, Grete.
    Was passiert ist, ist eh passiert :wink:
    Aber Tun kommt von Tun... und nicht von Weinen :wink:

    Erstmal finde ich schon gut, das Du hier wieder schreibst !!

    Ich mußte übrigens ein bisschen drüber schmunzeln, das Du ein weibliches Forenmitglied immer mit "Herr ..." ansprachst.
    Ich dachte immer, das sei ne Art Joke, den ich nicht verstehen, weil ich was verpasst habe :lol:
    Einen "Insider" also... war aber offensichtlich nicht so :lol:

    LG Sunshine

    Hallo Grete,
    Das Zusammenziehen hat Dich nur noch mehr in die CO-Abhängigkeit getrieben.
    Nun kannst Du noch mehr kontrollieren und tust es ja auch.
    Du kannst auch 24 Stunden am Tag darauf verschwenden, Deinen Trinker zu kontrollieren.
    ES HILFT NUR NICHTS !!
    Du verschwendest damit nur Deine Lebenszeit.
    Wenn Du davon so reichlich hast, und Du das so möchtest, ist ja alles okay.
    Wenn Du darin Deinen Lebenssinn siehtst, bitte schön.

    Einen Alkoholiker bringst Du damit aber NIEMALS von Trinken ab.
    Und Du weißt auch selbst, was passieren müßte, das es sich ändert, ich muss Dir das also nicht zum x-ten Mal vorbeten.

    Zitat

    Er trinkt momentan unter der Woche gar nicht, jedoch ist der Alkohol am Wochenende fester Bestandteil. Seit Weihnachten hält er dabei Maß, heißt er trinkt immer im erträglichen Rahmen, sprich hört nach 3-4 Bier auf, oder auch mal nach 5-6. Es gibt nach wie vor vereinzelte Partys, auf die er alleine geht und seiner Fahne nach, lebt er sich dann in meiner Abwesenheit aus.

    Nun meine subjektiven Eindrücke: Es fühlt sich an, als ob er auf das Wochenende hinfiebert. Es fühlt sich an, als ob er sich nur bremst, weil er weiß, dass er zuviel trinkt / dass ich das nicht akzeptieren würde. Es fühlt sich an, als ob er mich bei diesen seltenen Partys über die Konsummenge belügt, seine Fahne passt nicht zu seinen Aussagen.

    Immer wieder zweifele ich an mir. Ich bin mir so unsicher. Insgesamt gesehen trinkt er viel weniger als noch vor einem Jahr, aber es fühlt sich wie eine Zeitbombe an. Oder auch so, als ob er das alles nur mir zuliebe macht.


    ER ER ER.... und bliblablubb...
    Alles uninteressant !
    Ich sag Dir, was ich denke:
    Dein XY ballert sich die Birne zu bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
    Ansonsten säuft er so viel heimlich, das es irgendwie noch geht.
    Und Du lässt Dich täuschen, weil Du Dich täuschen lassen willst !
    Damit Deine rosa Blase nicht zerplatzt.
    Dabei ist sie das schon längst.
    Du traust Deinen Wahrnehmungen nicht?
    Kannst Du aber... nur würde das ja auch wieder bedeuten, das Du mal in die Hufe kommen müßtest.
    Und das meidest Du ja wie der Teufel dat Weihwasser.
    Also lieber weiter einreden, das es vielleicht doch nicht so schlimm ist.
    Somit lässt Du Dir nicht nur vermitteln, das Du Deine Wahrnehmungen "falsch" sind, Du arbeitest selbst auch noch kräftig dran mit.
    Das liegt also auch mit in DEINER Verantwortung.

    Grete, ich trauere heute noch um die viele Zeit, die ich versoffen habe, obwohl es nun schon knapp 15 Jahre her ist.
    Und ich lese das auch bei anderen.
    Ich glaube nicht, dasß das bei CO-Abhängigen so viel anders ist.

    Es ist Dein Leben.
    Du kannst weiter hoffen und machen und tun und auch immer wieder Deinen rosa Traumwelts-Ballon aufpusten.
    Wir hier loggen uns irgendwann wieder aus, sind wieder in unserem eigenen Leben und müssen da klar kommen.
    Für uns hier mußt Du also gar nix tun.
    Nur für Dich... darfst Du was tun.

    LG Sunshine

    Zitat

    Bei uns zu Hause gibts jetzt Jedi-Ritter. Also Obacht, die Macht ist mit uns :)


    Das bezweifel ich !
    Heute morgen habe ich mehrere Stormtrooper im Ansturm auf den Kindergarten gesehen. :D
    Das imperialistische Militär scheint die Macht nun endgültig an sich gerissen zu haben :shock:
    Jedi-Ritter habe ich keine gesehen... die sind jetzt evtl. auch auf der dunklen Seite der Macht.

    Prinzessin Leya dagegen ist völlig out, die Eisprinzessin hat sie endgültig aus ihrem Reich vertrieben :shock:
    Somit mußte ich heute meiner Enkeltochter nen blonden Zopf in ihr Haar flechten, damit sie darüber standesgemäß ihr Eisprizessinnen-Diadem tragen konnte. :D
    Ich hätte ihr lieber 2 Hefeschnecken über die Ohren gezogen, wäre einfacher gewesen... aber wie gesagt, Prinzessin Leya will keiner mehr sein. :?

    Meinem Enkelsohn, dem Stormtrooper, fiel mehrmals die Maske von Gesicht, die mußte ich erstmal enger schnallen...
    ansonsten wäre es am Ende noch zum berühmten "Nein, ich bin Dein Vater! " gekommen :shock: , was dann vollends für Verwirrung gesorgt hätte.
    Habe das also fix wieder in Ordnung gebracht.
    Mögen die Spiele beginnen....

    LG Sunshine
    (Trekkie aus Überzeugung und heimlicher Star-Wars-Gucker :lol: )

    Hallo Fridolin,

    Willkommen hier im Forum !

    Ich habe Deine Geschichte gelesen und irgendwie kommt mir das komisch vor mit den Beinahe-Kreislaufzusammenbrüchen.
    Ist Deine Hausärztin eigentlich gut mit Suchterkrankungen, speziell Alkoholismus, vertraut?
    Also mich würde das schon beängstigen mit dem "schwarz-vor-Augen werden",
    denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unangenehm das ist.
    Allerdings kenne ich das nur aus Saufzeiten, nicht aus trockenen Zeiten.
    Da ist mein Kreislauf bisher bis auf wenige Ausnahmen relativ stabil gewesen.

    Leidest Du manchmal evtl. unter Panikanfällen?
    Deine Beschreibung an der Kasse erinnert mich beinahe an meine früheren Panikanfälle, die dann auch mit Kreislaufproblemen einhergingen inkl. starken Schwitzen.
    Aber auch das hatte ich nur zu nassen Zeiten... darum macht mich das auch etwas stutzig, wenn ich das bei Dir lese.
    Der körperliche Entzug müßte doch eigentlich durch sein.
    Und bei mir verschwanden dann auch die Panikanfälle.

    Ich wünsche Dir sehr, das es Dir bald sehr viel besser geht.
    Und wegen der Kreislaufprobleme... bitte im Zweifelsfall nochmal zur Ärztin gehen.
    Nicht das Du wirklich irgendwo aus den Latschen kippst und Dir noch Verletzungen dabei zuziehst :?

    LG Sunshine

    Liebe XY87,

    ich wünsche Dir sehr, das Du irgendwann dann auch "das Beste" für Dich tun kannst.
    Besser früher als später.
    Du wirst sonst immer weiter wertvolle Lebenszeit vergeuden, die Du viel schöner nutzen könntest.
    Und Du wirst Dir weiteres Leid zufügen.
    Denn Du bist AUCH für Dich selbst verantwortlich, nicht nur Dein Typ da.
    Sorry, wenn ich ihn nicht "Partner" nennen kann, aber das kommt mir nicht über die Tastatur.
    Ein Mensch, der einen anderen schlägt, kann kein Partner mehr sein und war es wahrscheinlich auch nie.

    Ich wünsche Dir alles Gute, und vor allem, das Du selbst dem Leiden ein Ende bereiten kannst.
    Dein Säufer wird das nämlich nicht tun.
    Der braucht nur nen gut funktionierenden CO, mehr nicht.

    Liebe Grüße
    Sunshine

    Hallo XY,
    Willkommen hier im Forum, gut das Du hergefunden hast.
    Du schreibst:

    Zitat

    mitlerweile sind wir bei korn und vodka angekommen.

    Wieso "wir", säufst Du denn mit und konsumierst ebenfalls Wodka und Korn?
    Oder warum schreibst Du "wir"?
    Wenn er säuft, bist DU doch dafür nicht verantwortlich !!
    Mache mal sein Problem nicht zu Deinem Problem.

    Ich sehe in Deinem Fall übrigens keine 3 Möglichkeiten, sondern nur eine einzige:
    Bringe Dich so schnell Du kannst in Sicherheit und beende diese entsetzliche Beziehung.
    Kein "Pistole auf die Brust setzen" mehr und kein weiteres Verständnis und pipapo.
    Dieser Mann hat Dich bereits mehmals geschlagen !!!!
    Von daher scheiden alle anderen Möglichkeiten außer Trennung aus.
    Ich glaube übrigens nicht, das der Alkohol jemanden dazu bringt, zuzuschlagen und er ohne Alk das reinste Lämmchen ist.
    So viel Macht hat der Alkohol auch nicht !
    Da muss schon eine gewisse Gewaltbereitschaft grundsätzlich in einem drin sein.
    Also bitte nicht den Alk als alleinigen Sündenbock heranziehen für alle Probleme.

    Zitat

    Ich will mich ja auf garkeinen fall trennen


    Tja, dann habe ich leider keine weiteren Tipps für Dich auf Lager.
    Wenn Du bereit bist, Dich weiter quälen zu lassen, dann kann Dir kein Mensch der Welt helfen.
    Es ist Deine Entscheidung, ob Du Dein Leben an einen gewalttätigen saufenden Schläger verschenken willst.
    Und ja.... er ist doch sonst so lieb und fürsorglich... das ist doch nur Gelaber, um selbst nicht handeln zu müssen, nicht wahr?
    Dann wird sogar noch jemand schön geredet, der einem ins Gesicht gespuckt hat.
    Wenn ich sowas lese, dreht sich mir der Magen um, sorry.

    Ich würde in diesem Fall auch nicht dazu raten, die Beziehung auf Eis zu legen oder sonstwas in dieser Art.
    Ein Mann, der mich auch nur einmal schlägt, oder mir auch nur damit drohen würde... der hätte mich genau in dieser Minute das allerletze Mal gesehen.
    Mir ist sowas übrigens auch schon mal passiert. Der Typ war dabei auch stockbesoffen.
    Kam am nächsten Morgen mit Blumen angewackelt... ich glaub wohl es hackt ! :roll:
    Ich habe ihn nicht mal mehr in meine Wohnung gelassen, sondern gleich an der Tür gesagt, das er sich nie wieder bei mir blicken lassen soll.
    Und mich nie mehr kontaken darf. Und dabei blieb es auch, für immer.
    Ich hätte diesem Mann nie mehr vertrauen könne, egal was er tut oder sagt.
    Was hätte denn da alles weitere noch für einen Sinn gemacht?
    Neee sorry... geht einfach gar nicht!

    XY, ist Dir eigentlich klar, das Dein versoffener Typ genau weiß, was er alles mit Dir machen kann?
    Du hast Dich bereits schlagen lassen... und hast die Beziehung nicht sofort beendet.
    Er weiß nun, das Du das hingenommen hast und kann auch daraus schließen, das Du es weiter hinnehmen wirst.
    Von daher werden Misshandlungen auch immer schlimmer und nie mehr besser.
    Es ist leider schon oft vorgekommen, das Frauen von besoffenen Männern sogar totgeprügelt wurden.
    Oder schwerst misshandelt wurden.
    Ich will Dir damit keine Angst machen, aber das sind leider Fakten.

    Mensch, sieh zu, das Du die Nummer beendest.
    Und dann schau bitte mal nach einer Therapie für DICH !!
    Denn es hat ja Gründe, warum das alles überhaupt soweit kommen konnte.
    Da ist keinesfalls nur der Alk dran "schuld", da steckt viel mehr dahinter.

    Ach und nochwas... NIEMAND kann es einem Alkoholiker recht machen !!
    Der Alkoholiker wird immer nach Gründen suchen, um saufen "zu müssen".
    Was liegt da näher, als den Partner verantwortlich zu machen?
    Und der lässt das auch meist am einfachsten mit sich machen.
    Weil er sich leider oftmals schon mit verantwortlich fühlt oder ein CO-Abhängiger ist.
    Freunde würden dem Trinker schon lange nen Vogel zeigen und einfach gehen.

    LG Sunshine (trockene Alkoholikerin)