Beiträge von Sunshine_33

    Hallo Grethe,
    Du schreibst:

    Zitat

    Ich denke ich werde nun mal ein paar Tage Forumspause machen.. ich muss MICH sortieren, klare Gedanken kriegen ohne äußere Einflüsse und auf mein eigenes Bauchgefühl hören.
    Ich will diese Chance, die wir gerade haben, so gut es geht nutzen.
    Aber ich will auch meine Rosarote Brille putzen und wieder realistisch hinsehen, in welche Richtung sich meine Beziehung entwickelt.

    Hört sich gut an.
    Aber oft dient ein Forenrückzug dazu, sich der Realität eben noch nicht stellen zu wollen und noch eine weitere Runde auf dem CO-Karussell zu drehen.
    Kann man aber auch niemanden dran hindern, ist ja das Leben des Betroffenen und darin kann der tun, was er lustig ist. :wink:

    So, zu Deinem XY. Er scheint das Kontrollierte Trinken versuchen zu wollen, wenn er Dich mit der momentanen Trinkpause wieder auf Spur gebracht hat.
    Ein Alkoholiker kann aber nicht kontrolliert trinken. Es funktioniert einfach nicht, der Zug ist wirklich abgefahren und kommt auch nie wieder zurück.
    Also droht Dir auch wieder das gleiche Leid wie vorher.

    Dein XY weiß anscheindend überhaupt noch nichts über seine Krankheit, so er denn Alkoholiker ist. Oder er will es nicht wissen, verdrängt es.
    Denn jeder Alkoholiker WEISS im Grunde beispielsweise, das er nicht kontrolliert trinken kann, das hat doch jeder nasse Alkie zumindest schonnmal versucht.
    Meist sogar nicht nur einmal, sondern wieder und wieder und wieder... !!
    Und wir sind alle kläglich gescheitert.

    Zitat

    Ja, er hat ab und zu das Verlangen nach einem Bier oder Schnaps, vorwiegend in den gewohnten Trinksituationen im Beisein der Menschen, die vor ihm auch trinken.


    Ja normal, im Anfangsstadium der Abstinenz. Darum raten wir ja dazu, sich von solchen Anlässen tunlichst fernzuhalten.
    Weil in solchen Situationen die Rückfallgefahr so groß ist.

    Aber Grethe, ich will hier eigentlich nicht groß über die Alkoholkrankheit schreiben, denn das ist SEIN DING, und NICHT DEINES.
    Er hat sich darum zu kümmern, nicht Du.
    Du kannst hier nur Hilfe für DICH finden.
    Und ihm kannst Du auch wirklich nicht helfen, und schon gar nicht, wenn er selbst kein trockenes Leben anstrebt.

    Lese bitte genau, was Hans und Calida Dir geschrieben haben.
    Ich kann mich dem nur 100% anschließen!
    Ich hätte auch für niemanden auf der Welt das Saufen sein lassen. Auch nicht für einen Partner.
    Sucht ist eben so.
    Und Liebe ist völlig unwirksam gegen Sucht.
    Dein Lob ist auch uninteresssant, ebenso wie es Schimpfen, rumbrüllen und Heulen wäre.
    Das ist alles völlig schnuppe für nen nassen Alkie.
    Das Lob könnte sogar kontraproduktiv werden, aus den Gründen, die Calida schrieb.

    Zitat

    Ich frage euch, gibt es nichts was ich dagegen tun kann?


    Du hast das extra fett geschrieben, weil es Dir wichtig ist, nicht wahr?
    So leid es mir tut, Du kannst gar nichts tun, Grethe, was Deinen XY betrifft.
    Du kannst NUR dür DICH was tun.
    Und darum geht es hier auch.
    Schau mal, Du erzählst fast nur von ihm, von seinem derzeitigen Stand, alle Deine Denke dreht sich nur noch um dieses Thema und somit um ihn, richtig?
    Das ist derart typisch CO.
    Magst Du denn nicht versuchen, Dich davon zu lösen und mal wieder auf Dich zu schauen?
    Oder überhaupt erst?
    Ich frage Dich hiermit:
    WIE GEHT ES DIR DENN ??
    Da lese ich viel zu wenig. Nicht gut !

    Und nochwas Grethe, 3 Wochen ohne Alk sind gar nix. Das halten viele nasse Alkies sogar noch als Trinkpause aus.
    In so kurzer Zeit kann sich die nasse Denke noch gar nicht gravierend verändert haben, sorry.
    Das soll kein Vorwurf sein ! Das ist nun mal oftmals einfach so, aber genau daran kann man ja arbeiten.
    Wenn man denn wirklich ein alkoholfreies Leben erlernen will.
    Nach 3 Wochen ist man meist noch euphorisch, um was es wirklich geht, rafft man meist erst sehr viel später.

    So, morgen ist Freitag. Schau ob er zur Beratung geht.
    Vielleicht sieht er danach selbst auch klarer, das ist ja auch nicht ausgeschlossen.
    Vielleicht wiegelt er aber dort auch seinen Konsum ab, könnte auch sein.
    Vielleicht nimmt er Hilfsangebote an, vielleicht aber auch nicht.
    Das kann niemand vorhersagen.

    Ich wünsche Dir, das er die Kurve bekommt.
    Aber wie es sich liest, glaube ich noch nicht daran.
    Wer wirklich JETZT was ändern will, tut das.
    Sprich, ein Arztbesuch wäre längst möglich gewesen, der Gang in eine SHG ebenfalls.

    Trinkula schrieb:

    Zitat

    Man muss sich manches für eine funktionierende Beziehung verkneifen, warum nicht auch das?


    Alkoholismus ist eine Krankheit und der Kranke kann sich im nassen Stadium der Sucht nicht "zusammenreissen" und sich das Saufen "verkneifen".
    Du musst das nicht verstehen und verstehst es offensichtlich auch nicht.
    Das ändert aber nichts daran, das es so ist !

    Magst Du nicht in Deinen eigenen Thread mal weiter schreiben?
    Beispielsweise, wie gut es jetzt bei Euch läuft?
    Ist ja nun alles gut, Dein XY ist doch kein Alkie und kann kontrolliert trinken.
    Richtig?
    Dann ist doch alles in Butter !
    Oder etwa doch nicht? 8)

    Trinkula, Du erscheinst mir als relativ beratungsresistent. Drehst Dir alles so hin, damit es in Deiner kleinen CO-Welt alles gut passt.
    Und Du ja nix verändert musst.
    Deine Sache.
    Dein Leben.
    Deine ganze Schreibe dreht sich nur um Deinen (immer noch trinkenden !!) XY.
    Und na klar, Du bist sooo wichtig für ihn, sonst würde er noch mehr saufen.
    Der gesamte letzte Beitrag trieft nur so vor CO-Abhängigkeit !
    Ein Paradebeispiel sozusagen.
    Grethe wird das allerdings wenig weiter helfen.

    LG Sunshine

    Hallo Grethe,

    mit "kalten Entzug" meinte ich, das er wohl ohne ärztliche Hilfe/Unterstützung entzogen hat?
    Das ist lebensgefährlich und kann tödlich enden.
    Oft machen das Menschen, die "heimlich" trocken werden wollen und meinen, das allein zu schaffen.
    Von daher schrieb ich, achte bitte auf seine Taten und nicht auf seine Worte.
    Geht er wirklich am Freitag zur Beratung oder redet er nur davon?
    Da schaue bitte hin, aber nicht wegen ihm, sondern wegen DIR.

    Schau, es ist so... wenn man stationär im KH entgiftet oder auch ambulant unter ärztlicher Aufsicht, hat das nicht nur sicherheitstechnische Gründe.
    Man begreift so eher, das man wirklich KRANK ist und keine Willensschwäche hat !
    Denn man liegt nun mal nicht aus Jux und Dollerei im KH.
    Gut, einige schaffen es auch dann noch, sich einzureden, das sie kein Alkoholproblem haben... die müssen dann halt weiter saufen.
    Aber es kann einem auch sehr klar machen, was wirklich los ist.
    Für mich war es ungemein wichtig, zu begreifen, dann ich KRANK bin und keine Versagerin.
    Das ich Hilfe brauche und es allein nicht mehr packe, meine Alkoholsucht zu stoppen.

    Zitat


    Er war so geschockt über die Trennung, und ich glaube diese Wirkung konnte auch nur entstehen, weil ich es in dem Moment wirklich ernst meinte.
    Es war meine klare Absicht so nicht weiter zu machen und in der Annahme, dass er weiter uneinsichtig bleibt,
    trennte ich mich ohne Gedanken an ein Hintertürchen.
    Wäre es anders gewesen, hätte es diese Wendung vllt so nicht gegeben.

    Ja, Du bist mir auch sehr entschlossen rüber gekommen.
    Und Ja, es kann auch mal sein, das ein Partner davon wirklich wachgerüttelt wird. Das kann man ja nicht ausschliessen.
    Nur liebe Grete, ein Schock und eine Trennung reichen in den meissten Fällen noch nicht aus, um ein trockenes Leben führen zu können.
    Da gehört mehr dazu.
    Aber... Dein XY steht ja noch ganz am Anfang seiner Abstinenz. Vieles wird er noch selbst feststellen und lernen müssen, wenn er wirklich ein trockenes Leben möchte.

    Ich möchte Dich wirklich nicht entmutigen, aber die Chancen dazu stehen nicht sooo günstig.
    Verbessern kann man sie erheblich, wenn man regelmäßig in eine SHG geht.
    Und auch, wenn man eine Therapie macht, die Rückfallquote sinkt nach einer LZT nochmal stark.
    Aber nicht jeder braucht eine Thera, ich und einige andere hier hatten beispielsweise keine.
    Eine LZT ist also auch kein Garant.
    Aber schaden wird es wohl auch kaum.
    Es kommt darauf an, welche Art von Hilfe Dein Partner wirklch braucht.
    Und sowas kann man natürlich in einer Beratung besprechen.

    Schau mal drauf, ob eer wirklich hingeht.
    Und in eine SHG könnte er sofort gehen, es gibt überall erreichbare. :wink:
    Sollte er allerdings meinen, er habe ja den Entzug allein geschafft, also brauche er nun nur nicht mehr zu trinken und alles sei gut... ja dann habe ich allerdings wenig Hoffnung.

    LG Sunshine

    Hallo Grethe,

    ich wünsche Dir auch, das Euer Weg gemeinsam weiter gehen kann, und zwar ohne Alkohol.
    Du schreibst, das er nun seit einer Weile nichts mehr trinkt.
    Da tauchen bei mir sofort Fragen auf (die ich DIR aber nicht stellen werde, denn er hat ja das Alkoholproblem und nicht Du) , denn das hört sich nach einem kalten Entzug an.
    Nur nicht mehr trinken reicht aber nicht.
    Von daher, schau auf das, was er tut, nicht auf das, was er sagt :wink:

    Alles Gute weiterhin
    LG Sunshine

    Das dieses Forum ein wichtiger Anlaufpunkt sein kann, ganz besonders am Anfang, das halte ich für ganz unbestritten!
    Früher gab es hier ja auch Feiertagschats, die das auch eindeutig belegten, wie wichtig auch so eine Anlaufstelle gerade an Feiertagen ist.
    Dann hängst Du gefühlt nicht ganz so allein rum (weil die alten Kumpels grade mal wieder auf Sauftour sind oder die Familie
    nicht in der Lage ist, auch nur mal nen Feiertag ohne Alk zu gestalten), sondern da draussen sind eben noch welche, die "da" sind.

    Ich will das Forum hier auch nicht schlecht machen, ich halte es für das beste seiner Art.
    Aber ein Gemeinschaftsgefühl habe ich nun mal nicht.
    Das bedeutet ja nicht, das ich nicht gern hier wäre und zwar freiwillig.
    Mir ist das internet zu unpersönlich, als das ich da ein Gemeinschaftsgefühl aufbauen könnte oder auch nur wollte.
    Dazu brauche ich reale Personen, die ich dann auch schon länger kennen müßte.
    Anders funktioniert das bei mir nicht, bei anderen kann das ja durchaus anders sein. :wink:

    LG Sunshine

    Nein, ich empfinde hier kein Gruppengefühl.
    Das kann ich nur, wenn ich Leute in real kenne und mich regelmäßig mit ihnen treffe.
    Ich empfinde auch in den anderen (Foto)Foren, wo ich bin, kein Gruppengefühl.
    Denn da kenne ich auch nur die wenigsten persönlich.
    Dieses persönliche Kennen ist für mich unabdingbar für ein Gruppengefühl/Zusammengehörigkeitsgefühl.

    LG Sunshine

    Hallo Amtje,

    ich für meinen Teil bin nicht hier, um nett zu schreiben.
    Sondern um mich über meine Krankheit auszutauschen und auch meine persönlichen Erfahrungen weiter zu geben.

    Ich bin trocken, seit 14 Jahren. Was andere tun, müssen sie selbst wissen.
    Aber ich werde auch weiterhin auf Risiken hinweisen. Auch wenn sich das manchmal nicht nett anhört, das ist mir egal.

    So, das soll es nun aber wirklich erstmal gewesen sein :wink:
    Ich merke, wenn jemand noch nicht bereit ist, umzudenken.
    Und dann macht jedes weitere Wort auch keinen wirklichen Sinn.

    Alles Gute und ich wünsche Dir weiterhin ein abstinentes Leben.
    Und das meine ich völlig ernst.

    LG Sunshine

    Hallo Antje,
    Schön, das Du trocken bleiben konntest !
    Ich wünsche Dir weiterhin von Herzen alles Gute auf Deinem Weg.

    Ich möchte mich aus diesem Thread zurück ziehen, denn ich bin den Weg der Risikominimierung sehr konsequent gegangen und tue es heute noch.
    Habe entsprechend auch für mich nötige Veränderungen durchgeführt.
    Zu anderen Wegen kann ich nichts mit eigenen Erfahrungen beitragen, weil ich über keine dementsprechenden Erfahrungen verfüge.
    Und wir sollen (und wollen) hier ja von unseren eigenen Erfahrungen berichten und keine Mutmaßungen anstellen oder Meinungen ohne persönliche Erfahrungen vertreten, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Und daran werde ich mich halten.

    Liebe Grüße
    Sunshine

    Hallo Hesse79,
    auf der ersten Seite des Threads schriebst Du:

    Zitat

    Wenn dann noch dazu die Vorwürfe meiner Frau kommen, warum ich wieder was getrunken habe.... Dann sagt sie mir Geh stationär... und mir liegt auf der Zunge und wann gehst du stationär? ( Sie weiß das auch sie müsste, aber seit 3 Jahren sitzt sie nur zuhause und suchst sich keine Hilfe) aber ich schlucke es runter.

    Und nun dieses:

    Zitat

    Und als ich ihr dann sagte, ich würde nun keine Ambulante Therapie machen, sondern eine stationäre Langzeit, da sagte sie mir dann entweder die Therapie oder ich...


    Ja was denn nun ?? :wink:
    Wie Du es machst, machst Du es sowieso verkehrt, oder?
    Und was hat SIE überhaupt damit zu tun, wenn DU eine stationäre Therapie machst?
    Bist Du ihr Babysitter oder was, Hesse79 ?
    Du schreibst, das Deine Frau depressiv ist.
    Das ist traurig und sicher auch schlimm und sehr belastend.
    Aber... sie ist trotzdem ein erwachsener Mensch und auch für sich selbst verantwortlich!
    Wenn sie auch selbst Hilfe braucht, dann muss sie sich die holen.
    Auch für an Depressionen erkrankte Menschen gibt es Hilfe.

    Vielleicht ist diese Trennung auch gut für Euch BEIDE?
    Das erhöht wahrscheinlich nicht nur Deine Chance auf ein abstinentes Leben, sondern evtl. begreift Deine Frau nun auch, das
    sie selbst auch was tun muss, damit es ihr wieder besser gehen kann.
    Dafür bist Du NICHT VERANTWORTLICH, Hesse, das es Deiner Frau gut geht.
    Dafür muss jeder Mensch selbst sorgen.
    Eine Depression ist ohne Frage schlimm, aber deshalb darf man nicht alles dauerhaft auf den Partner abwälzen.
    Unter so einer Last wird nämlich jeder Partner irgendwann zusammen brechen. Weil es einfach zu viel ist.

    Wie sieht denn nun Dein weiterer Plan aus?
    Was willst Du nun anders machen, um ein abstinentes Leben führen zu können?
    Wie willst Du gut die Zeit bis zu Deiner stationären LZT überbrücken, ohne wieder saufen zu müssen?
    Hast Du dazu konkrete Ideen?
    Was wäre denn mit einem regelmäßigen Austausch hier?
    Evtl. auch im Erweiterten Bereich, weil man dort offener schreiben kann und der Austausch auch dort intensiver ist?

    LG Sunshine

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Hier der link zu den Grundbausteinen, Antje
    Lese Dich da doch bitte mal ein.
    Hier wurden wertvolle Erfahrungen zusammen getragen von trockenen Alkoholikern, die ein sehr gutes Grundgerüst sind.

    Was kannst Du davon schon heute umsetzen?
    Was kannst Du nächste Woche in Angriff nehmen?

    Antje, unsere KRANKHEIT ist ja nicht vorbei, wenn wir mal ein paar Wochen nix getrunken haben.
    Sie bleibt lebenslang, weil sie chronisch ist.

    Ich kann übrigens aus meinen eigenen Erfahrungen bestätigen, das ich mir ein schönes trockenes Leben anhand der Grundbausteine und Risikominimierung aufbauen konnte.
    Und habe viel Spaß in meinem jetzigen Leben, es ist wieder schön bunt geworden und ich bin keinesfalls vereinsamt, sondern habe neue Freunde gefunden, die mit Alk nichts am Hut haben.
    Ich lache gerne, bin unternehmungslustig und auch im Grunde gesellig, glaube ich :lol:
    Und ich fühle mich auch nicht eingeschränkt, weil ich nicht mehr an Sauffeiern teilnehmen "kann", sondern für mich ist das NUR ein Gewinn. :)
    Diese Zeit kann ich nun in viel schönere und aich sinnvollere Aktivitäten investieren... und darüber kann ich mich nur freuen.

    LG Sunshine

    Hallo Antje,

    ich mache es kurz und ich rede auch nicht lange drum herum.

    Du willst möglichst nichts in Deinem Leben ändern, sondern Du meinst, es reicht, einfach nichts mehr zu trinken.
    Deiner Meinung nach kann alles andere so bleiben, wie es ist.
    Einschliesslich der Besuch von Feiern, auf denen die Leute um Dich herum saufen.

    Was andere dazu meinen oder denken, ist mir egal.
    Ich für meinen Teil denke, so kann man sich nicht vom Alkohol lösen.
    Wie denn, wenn er allgegenwärtig in Deinem Leben bleibt?
    Das ist kein erfolgversprechender Weg.

    Antje, hast Du mal unsere Grundbausteine gelesen?
    Willst Du nichts davon umsetzen?
    Wir hier gehen ja zumeist den Weg der Risikominimierung, was ich für eine ausgezeichnete Idee halte.
    Deinen beabsichtigen Weg halte ich persönlich für nicht zielführend.
    Wenn Du nicht bereit bist, grundlegend Dein Leben zu ändern, sehe ich keien Chance, trocken bleiben zu können.

    So leid es mir tut, Du hast überhaupt noch nicht begriffen, worum es geht beim Trockenwerden/Trockenbleiben.
    Und ich hab kein Bock, das das jetzt irgendwie nett und vorsichtig zu umschreiben.

    Was hältst Du davon, hier mal mehr zu lesen über die Wege der anderen Langzeittrockenen?
    Du kannst von ihnen ja lernen, wie es geht, trocken zu leben.
    Dieses Forum ist ein wahrer Schatz voller Erfahrungen.
    Und denke bitte ernsthaft darüber nach, wie Du dem Alk fernbleiben kannst.
    Und bleib um Gottes Willen von Saufveranstaltungen weg !
    Auch von Feiern, wo die anderen um Dich herum trinken !!
    Du hast da mit Deiner Krankheit überhaupt nichts zu suchen!
    Das mal so als ganz klare Ansage von mir.

    Es ist KEINE Stärke, auf Feiern zu gehen, wo gesoffen wird und das selbst nüchtern durchstehen zu wollen.
    Das ist nur reinste Dummheit in so einem frühen Stadium der Abstinenz.
    Und hat mit einem trockenen Leben so rein gar nichts zu tun.

    Bitte sieh zu, das Du hier mehr liest und profitiere von den Erfahrungen der anderen, die schon wissen, wie es geht !
    Denn genau darum geht es in einer SHG :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Trinkula,

    Natürlich macht CO-Abhängigkeit auch krank bzw. ist man als CO-Abhängige ja bereits auch krank, nämlich ebenfalls suchterkrankt, sozusagen.
    Man kann ja ganz offensichtlich nicht vom nassen Alkoholiker ablassen, egal was der tut.
    Der Alkoholiker ist das Suchtmittel des CO.
    Und wenn der weg wäre, wäre noch lange nicht das CO-Abhängigkeitsproblem gelöst.
    Sondern wird dann oft nach dem nächsten Suchtmittel in Form eines Menschen Ausschau gehalten.
    Gesund ist für mich jedenfalls anders...

    Es ist bekannt, das die CO-Abhängigkeit auch körperlich krank macht.
    Psychosomatische Beschwerden münden ja oft in eine körperliche Krankheit oder auch gleich mehrere.
    Oder meinst Du, Deine Seele und auch am Ende Dein Körper leiden nicht?
    Wie soll man denn dabei noch gesund bleiben??

    Wenn Du Dir noch irgendwas wert bist, Trinkula, dann wird es Zeit, das Du handelst.
    Ansonsten kannst Du nicht nur dabei zuschauen, wie Dein versoffener Alkie immer weiter abrutscht in die Sucht, sondern wirst obendrein noch selbst kränker als eh schon.
    Möchtest Du das gern?

    Oder möchtest Du Dich von dem ganzen Mist befreien und wieder ein lebenswertes Leben führen?
    Auch das stünde Dir offen.... genau so wie jeder einsichtige Alkoholiker Hilfe bekommen kann.
    Es ist Deine Entscheidung !
    Und wenn Du mehr Hilfe dazu brauchst, dann hole sie Dir bitte!
    Bei Dir wird ebenso wenig ne Fee kommen und an die Tür klopfen und Hilfe anbieten wie bei nem nassen Alkie.
    Da musst Du selbst ins Handeln kommen.

    Eine reale SHG kann hier auch nochmal einen ordentlichen Schub geben.
    Auch gibt es dort mitunter WE-Seminare für CO-Abhängige Partner, dass war jedenfalls in meiner ehemaligen realen Gruppe so.
    Oder sie können Dir dort zumindest sagen, wo Du weitere Hilfe bekommen kannst.
    Auch käme eine entsprechende Therapie in Frage.
    Es gibt ja auch für CO-Abhängige Hilfsangebote, so ist es ja nicht.
    Aber drum bitten muss man schon selbst.
    Eine Suchtberatung wäre auch noch eine Anlaufstelle...

    Es gibt aber auch Frauen, die es auch mit SHG nicht schaffen, sich vom nassen Alkie zu lösen.
    Ich hatte so eine Dame in der Gruppe... und ich sehe sie heute noch mitunter...unser Wohnort ist nicht sooo groß.
    Sie ist immer noch in dieser unheilvollen Beziehung, und sieht mittlerweile erheblich älter aus als sie überhaupt ist.
    Dazu sehr verhärmt und immer mit so einer gewissen Traurigkeit im Blick.
    Und da ist auch so eine Resignation... und Selbstaufgabe.
    Möchtest Du das auch so haben?
    Wenn Du so weiter machst, wird das sehr wahrscheinlich auch so enden...

    Ich kann Dir also nur den dringenden Rat geben, aufzuhören, auf den saufenden XY zu starren und selbst mal aktiv zu werden.
    Und wenn es Deine letzten Kräfte fordert, bitte suche Dir weitere Hilfe !
    Es ist einfach zu schade, sein Leben derart wegzuwerfen.
    Es hält doch so viel Schönes für uns bereit... wenn wir es nur zulassen... :)

    LG Sunshine

    Hallo Grethe,
    ich habe Deinen Thread hier mitverfolgt.
    Ich bin trockene Alkoholikerin, und ich kann Dir nur sagen, Du hast das einzig richtige für DICH (und auch für ihn) getan.
    Wer bleibt und so tut, als sei doch alles kein Problem, die ganze Sache wieder abwiegelt etc., der handelt zum größten Teil aus Angst, Eigennutz und manchmal auch aus Bequemlichkeit.
    Nämlich, um ja nix am eigenen Leben verändern zu müssen.

    Dem nassen Alkoholiker nützt das alles kein Stück, auch klar, oder?
    Im Gegenteil, so wird die Sucht noch unterstützt vom CO-abhängigen Partner.

    Das Leben mit einem nassen, uneinsichtigen Alkoholiker bedeutet immer Leid.
    Da wird auch nix mehr "einfach so" besser. Der Zug ist längst abgefahren.

    Zitat

    Er war vollkommen ahnungslos, total überrascht. Und sah so verletzt aus.. So ein Unglaube und Schmerz in seinen Augen. Das tat mir körperlich weh.


    Ja, kann ja alles sein.
    ABER... er könnte das alles SOFORT ändern, und zwar indem er sich Hilfe sucht.
    Es gibt so viele gute Hilfsangebote, aber hingehen und um Hilfe bitten muss man selbst.
    Er ist nicht in ein Schicksal gepresst worden, sondern könnte die Situation ändern!

    Grethe, es git tatsächlich Menschen, die sehen, was die mit ihrer Sucht angerichtet haben und was dagegen tun.
    Die sich sagen, nun schaun, was Du alles angerichtet hast und so nicht mehr weitermachen wollen und können.
    Aber der größte Teil säuft wohl einfach weiter, weil das unaufwändiger erscheint, weil man schon selbst so hoffnungslos ist oder was auch immer...

    Von daher rechne mal nicht damit, das sich aufgrund eines Briefes was ändert.
    Weißt Du, was ich zu nassen Zeiten damit gemacht hätte?
    Wenn ich ihn überhaupt gelesen hätte...
    Ich hätte ihn glatt zerrissen, hätte mir eingeredet, das dieser Mensch eh nicht zu mir passte und hätte mir erstmal die nächste Pulle aufgemacht.
    So läufts halt in der Sucht.
    Und wahscheinlich hätte ich auch noch ein paar Bäder Selbstmitleid genommen... und danch noch hefitger weiter gesoffen.

    Grethe, der Schmerz und die Trauer werden weniger.
    Hier richtet auch viel die Zeit... lasse sie bitte auch ihr Werk tun.
    Und halte Du Dich bitte von ihm fern... sonst hängst Du schnell wieder genau so drin wie vorher.
    So kann das Leid dann gar kein Ende nehmen.

    LG Sunshine

    Hallo Frank,

    klar erinnere ich mich an Dich!
    Ich habe mehrmals an Dich gedacht und mich gefragt, wie es Dir wohl gesundheitlich gehen mag?
    Und Du hast mir gerade ein breites Lächeln aufs Gesicht gezaubert damit:

    Zitat

    Ich habe bis Anfang Mai eine Chemotherapie durchlaufen.
    Das ganze scheint ein Erfolg zu sein.
    Meine Blutwerte sind hervorragend.
    Von mir aus kann so bis ans Ende des Lebens bleiben.

    DAS ist mit Sicherheit das Schönste, was man sich erhoffen kann, oder?
    Und mit Sicherheit das Schönste, was ich heute hier gelesen habe und lesen werde.
    Weil es einfach nicht zu toppen ist :D
    Ich freue mich waaaahnsinnig mit Dir ! :D
    Und drücke ganz fest die Daumen, das die Werte so bleiben.
    Meine Tochter sagt manchmal, Mama, wenn man was schlechtes denkt, trifft es auch ein.
    Naja, so ganz glauben wir da beide nicht dran :wink: aber negative Gedanken sind sicher nicht gut, das meinen wir eher damit.
    Von daher immer positiv denken!
    Also, die Werte werden so gut bleiben :!::)

    LG Sunshine

    Hallo Antje,
    Eine der ersten Fragen, die meine Hausärztin mir nach meiner Entgiftung stellte, war, ob mein Mann Alkohol trinkt?
    Daran kannst Du gleich mal sehen, wie wichtig es ist, das der Partner mitzieht.
    Es gefährdet die Abstinenz sehr (ganz besonders so am Anfang), wenn der Partner in Gegenwart des frisch abstinent lebenden Alkoholikers Alkohol konsumiert.

    Und eines kann ich Dir schonmal gleich versprechen:
    Trinkt Dein Mann weiterhin in Deiner Gegenwart und ist nicht zu Veränderungen an sich selbst bereit, wirst Du Dich nicht mehr lange in dieser Beziehung wohl fühlen.
    Darum kann ich nur dazu raten, das Gespräch zu suchen und zu schauen, ob der Partner auch zu Veränderungen bereit wäre.
    Das ist sehr wichtig für das Fortbestehen einer Beziehung.
    Es reicht nicht aus, wenn nur der Alkoholiker trocken wird... so zumindest meine Erfahrungen.

    Du schreibst, das Dein Mann evtl. selbst zu viel trinkt.
    Ich kann nur dringend davon abraten, als Alkoholikerin mit einem nassen Alkoholiker zusammenzuleben.
    Das geht nicht gut.
    Ich möchte dazu aber auch noch anmerken, das nicht jeder, der mal zu viel trinkt, immer gleich Alkoholiker ist.
    Manche Menschen können es auch ganz einfach sein lassen, ohne Verlustgefühle etc., weil sie eben nicht abhängig geworden sind.
    Wie schätzt Du das denn bei Deinem Mann ein, bzw. was sagt er dazu?

    Antje, ich möchte Dich auch noch auf den Erweiterten Bereich hinweisen, der allerdings mit etwas Kosten verbunden ist.
    Im offenen Bereich kann das gesamte www mitlesen, ich halte es darum für ungeeignet, wenn es um sehr persönliche Dinge geht.
    In unserem Erweiterten Bereich hier können nur die dort registrierten Mitglieder lesen und natürlich auch schreiben.
    Wäre das evtl. auch was für Dich?
    Der Austausch ist dort auch wesentlich intensiver als im offenen Bereich.
    Ich habe das Gefühl, Du könntest davon gerade so am Anfang Deiner Abstinenz davon profitieren...
    Einfach mal drüber nachdenken... :wink:

    LG Sunshine

    Klasse Antje !! :D

    Damit hast Du einen ersten, ganz wichtigen Schritt getan in Richtung abstinentes Leben !
    Glückwunsch !

    Beim Arzt darf man so viel weinen wie man will :wink:
    Nicht schlimm!
    Die kennen das und können damit gut umgehen.
    Und gerade in so einer Situation, in der Du es gerade bist, ist es sogar völlig normal, zu weinen, denke ich.
    Da hat sich so viel angestaut, was raus will und das bahnt sich auch in Form von Tränen den Weg.

    LG Sunshine

    Hallo Antje und Herzlich Willkommen hier im Forum. :)
    Gut, das Du hergefunden hast.

    Ich erkenne mich auch in Deiner Geschichte in einigem wieder.
    Du brauchst dringend Hilfe, hier kannst Du auch welche bekommen.
    Eine professionelle Entgiftung wird wohl auch dazu gehören.

    Du schreibst:

    Zitat

    Meine Aerme und Beine schlafen oft..fuehlen sich Lahm an. Ich habe viel bauchschmerzen, kraempfe..fuehl mich muehde...


    Das hört sich schon stark nach Schädigungen durch den Alkohol an.
    Ich kenne auch diese Beschwerden aus dem Ende meiner Saufzeit.
    Sage bitte alles offen und ehrlich Deiner Ärztin.
    Der Körper kann sich von vielem erholen, das kann ich Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen.
    Wenn Du allerdings weiter säufst, wenn Du Deine Krankheit nicht stoppen kannst, dann kann Dein Körper auch irgendwann nicht mehr.
    Es ist also wirklich wichtig, das Du Deine Krankheit stoppen kannst.

    Am besten klärst Du mit Deiner Ärztin die weitere Vorgehensweise ab.
    Vielleicht ist auch eine ambulante Entgiftung möglich, das wirst Du mit ihr besprechen können.
    Und danach kann ich Dir nur dringend raten, Dein Zuhause alkoholfrei zu machen.
    Alkohol ist ganz sicher nicht "zu schade" zum wegkippen, er ist für Dich zu einer lebensgefährlichen Droge geworden!!
    Sieh bitte zu, das Du alles fort schaffst, wenn Du die Entgiftung hinter Dir hast.
    Vielleicht kann Dir dabei auch Dein Mann helfen?
    Starte bitte keinen "kalten Entzug", das ist viel zu gefährlich.

    Kennst Du eigentlich schon unsere "Grundbausteine"?
    Daran kannst Du Dich gut orientieren.
    Viele sind hier damit und mit unserer SHG hier schon trocken geworden.

    Weiß Dein Mann, wie schlimm es mit Deiner Alkoholsucht steht?
    Kannst Du von ihm Unterstützung bekommen?

    Antje, wenn Du es ganz fest willst, dann kannst Du ein alkoholfreies Leben bekommen.
    In dem Du wieder ganz frei sein kannst.
    Du wirst dafür Veränderungen in Deinem Leben vornehmen müssen.
    Aber eines kann ich Dir versprechen:
    Es ist alle Mühe wert.
    Du bekommst dafür wieder ein freies und lebenswertes Leben ! :)

    Und bitte schäme Dich nicht weiter für Deine Alkoholkrankheit.
    Es gibt keinen Grund dafür, sich für eine Krankheit zu schämen.
    Du brauchst jetzt Hilfe, um da wieder raus zu kommen und die wirst Du auch bekommen, wenn Du Dich darum bemühst.
    Du bist ja auch nicht allein mit dieser Krankheit, hier (und auf der ganzen Welt) sind viele Menschen, die ebenso alkoholkrank geworden sind.
    Das kann passieren... aber das schlimmste wäre nun, nichts dagegen zu tun.
    Also, tu bitte was... dann schaffst Du das auch !

    LG Sunshine

    Hallo leergebrannt,
    Wenn ich mit einer Sache abschliessen möchte, schicke ich keine Päckchen.
    Das war für mich eine ganz eindeutige Aktion, die nach einer Antwort geradezu schreit.
    Wenn ich mit jemanden nicht mehr sprechen, also auch nicht mehr telefonieren will, gibt es da Mittel und Wege.
    Man kann bestimmte Telefonnummern sperren, das kann mittlerweile jedes Telefon, handy oder smartphone. :wink:
    Gehe ich trotzdem versehentlich ran, kann ich auch sofort wieder auflegen.
    Das ist nur ein Knopfdruck.

    Sorry, aber meiner Meinung nach lechzt Du geradezu nach Deinem Suchtmittel und tust alles, damit der Kontakt keinesfalls abreisst.

    Dein XY hat Dir mittlerweile so viel nasse Waschlapen mitten ins Gesicht gehauen,was muss er denn noch tun, damit Du loslässt?
    Für ihn ist die Sache längst abgehakt und erledigt.

    Und warum fühltest Du Dich für seine 'picobello' Arbeitskleidung verantwortlich? :shock:
    Mal davon abgesehen, das Du damit mitgeholfen hast,seine Suchterkrankung zu vertuschen...
    Damit hast du ihm mehr geschadet als geholfen.
    Manch einer MUSS erst ganz unten ankommen.
    Die Deckung des CO verlängert nur die Leidenszeit für einen nassen Alkie.

    Leergebrannt, ich kann Dir nur dringend raten, endlich loszulassen und auf Dich selbst zu schauen.
    Auch darauf,warum Du Dich für das Wohlergehen von anderen Menschen verantwortlich fühlst.
    Dein XY ist erwachsen und darf sich kleiden,wie er will.
    Und auch so viel saufen wie er will.
    Beides ist erlaubt,es ist SEIN Leben.
    Und wenn er sich für den Alk entscheidet,ist es immer noch sein Leben.

    Bist Du denn eigentlich bereit,was an DIR zu ändern?
    Beispielsweise aus der Mutti-Nummer rauszuschlüpfen und anderen ihres zu lassen?
    Denn entschuldige bitte, aber ich finde Dein Verhalten schon ziemlich muttihaft.
    Bei mir würdest Du damit auch nicht durchkommen,da würde ich auch recht bald das Weite suchen,
    und besonders schnell hätte ich das getan, als ich noch gesoffen habe.
    Denn ich habe mir auch nie in meine Sauferei reinquatschen lassen.
    Ich habe es mir dann so zurecht gelegt, das der andere einfach nicht zu mir passte... das war am bequemsten.
    Im Zweifelsfall ist auch ein Co recht schnell zu ersetzen,wenn er zu nerven beginnt.

    LG Sunshine

    Na dann ist ja alles gut, Trinkula.
    Weitermachen.

    Zitat

    Ganz ehrlich; wenn er jeden Abend 2-3 Bier trinken würde, und am Wochenende einmal deutlich mehr...es wäre in Ordnung für mich.


    Aha.
    Erstaunlich, wie sehr man seine Toleranzgrenze anhebt, nur um nicht handeln zu müssen.

    Zitat

    Seine gesundheitlichen Probleme sind nicht meine und meinetwegen soll er süchtig sein, solange ich noch meinen Mann in ihm sehe.


    Auch sehr interessant.
    Toleranzgrenze... siehe oben.
    Plus eine große Portion Egoismus.
    Es geht im Grunde nur um Dich und wie Du ihn gern sehen willst.
    Und viel Angst vor Veränderung lese ich auch heraus.

    Aber sonst läuft alles prima, gelle ? :wink:

    Zitat

    Ich habe noch die Hoffnung, dass er es vielleicht selbst will und jetzt die Kurve kriegt.


    Nicht ohne Hilfe von außen.

    LG Sunshine

    So ging es mir auch, Calida.
    Und so geht es mir auch heute noch.
    Ich mache lieber für mich sinnvolles... Dinge an denen ich Freude habe... und treffe mich gern mit Leuten, die nüchtern sind, anstatt mir angesoffenes Gelaber anzuhören.
    Das nervt mich und langweilt mich außerdem zu Tode.

    Ja, ich kenne das auch so, das mir Leute erzählen wollen, wie "wenig" sie doch trinken und das sie Alk eigentlich auch gar nicht brauchen und blablabla...
    Interessiert mich doch gar nicht !
    Wenn ich in Redelaune darüber bin, sag ich vielleicht, das sie trotzdem eine Droge konsumieren. :P
    Wenn nicht, dann setze ich mich aus solchen Gesprächen ab, ist eh alels verbrannte Zeit.

    Wenn jemand Hilfe braucht, bin ich ansprechbar.
    Und das ist auch schon so geschehen.
    Aber ich halte anderen keine Vorträge über die Risiken von Alk, die sich gerade die Birne langsam zulöten.
    Ich würde sie so oder so nicht erreichen. Und warum auch... ich bin nicht die Retterin der Welt. :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Citchy,

    Herzlich Willkommen hier im Forum !
    Ich finde es toll, das Du Dich Deiner Ärztin anvertraut hast und weitere Schritte in ein trockenes Leben in die Wege geleitet hast.
    Respekt !

    Du schriebst, das Dein Mann den Alk bei Euch unter Verschluss hält.
    Und heute, das nichts im Hause ist.
    Also ist der Alk mittlerweile entsorgt, ja?
    Ich halte ein alkoholfreies Zuhause für enorm wichtig.

    Gerade so eine aufregende Situation wie mit dem Jobverlust des Kindes kann auch Saufdruck erzeugen.
    Da ist es dann gut, wenn nix alkoholisches im Haus ist, was zu einer Kurzschlussreaktion führen könnte.

    Und: Ein Jobverlust ist nicht der Untergang der Welt !
    Das passiert vielen Menschen jeden Tag... die Welt wird sich trotzdem weiter drehen.
    Dein Kind wird einen neuen Job finden. Das Leben geht weiter...
    Kopf hoch und eine Portion Optimismus kann auch nicht schaden :wink:

    Hast Du schonmal über einen Austausch im Erweiterten Bereich nachgedacht?
    Dort ist der Austausch sehr viel intensiver, es wird viel mehr als hier im offenen Bereich geschrieben.
    Ich denke, gerade in der ersten abstinenten Zeit kann so ein intensiverer Austausch wichtig und hilfreich sein.
    Im Erweiterten Bereich gibt es außerdem einen SOS-Knopf für Notfälle, und ein Chat, wo dann weiter geholfen werden kann.
    Und dort kann vor allem nicht das gesamte www mitlesen.
    Ansonsten kann ich Dir nur den Rat geben, im offenen Bereich nicht zu viel persönliches preiszugeben.
    Das net vergißt nämlich nichts...

    LG Sunshine