Beiträge von Sunshine_33

    Hallo Lydia und Herzlich Willkommen hier ! :D
    Schön, das Du hergefunden hast...und Dich für ein Leben ohne Alkohol entschieden hast.

    Wegen der Offenheit/Ehrlichkeit anderen gegenüber (und auch sich selbst :wink: )...
    Da kann ich mich nur den Worten von garcia 100% anschliessen... er hat mir dazu derart aus der Seele geschrieben, ich könnte es keinesfalls besser schreiben.
    Aber das tut der eh oft :lol:

    Bei mir war es alles ein bisschen anders wie bei Dir, ich landete durch meinen Suff auf der Intensiv-Station und ich verbrachte insgesamt im KH incl. Entgiftung einen knappen Monat.
    Und war noch weitere 4 Monate lang krank geschrieben.
    Mir ging es sehr schlecht und ich mußte erstmal wieder auf die Beine kommen, leider im wahrsten Sinne des Wortes.
    Da brauchte ich mir also nicht die Fragen stellen, wem erzähle ich es wie?
    Familie und enge Freunde wußten es ja sowieso, mein Mann hat nie für mich gelogen und tat es auch in der Situation nicht.
    Und mein Mann, meine Tochter, meine Mutter und auch mein Bruder besuchten mich beinah täglich im KH.
    Es gab auch nichts mehr zu verharmlosen, auch von der Seite meiner Angehörigen nicht... sie sahen ja, was passiert ist.
    Und die Ärzte erklärten ihnen zusäzlich den Ernst der Lage.

    Es gab aber einige Freunde, die nichts von dem allen wußten.
    Und auch meine Arbeitskollegen wußten es nicht alle, nur erstmal mein Chef.
    Da mußte ich es also dann selbst sagen und auch das erste Mal das Wort "Alkoholikerin" benutzen, mich selbst betreffend.
    Ganz leicht fiel mir das auch nicht. Es kam die ersten Male eher holprig über meine Lippen :wink:
    Heutzutage macht es mir nichts mehr aus, und ich gehe damit auch ehrlich und offen um.
    Nicht derart, das ich ein Schild um den Hals trage, sondern, das ich sage, wenn es wichtig wird und ich denke, der andere muss/sollte das wissen.
    Das ist ja auch ein ganz großer eigener Schutz... so wird einem auch kein Alkohol mehr angeboten (von Menschen, die es wirklich gut mit einem meinen, zumindest nicht).
    Und die Versuchung, wieder zu saufen, ist ja besonders Anfangs sehr groß.

    Mir war es auch wichtig, nicht mehr weiter lügen zu müssen.
    Von daher war es mir ein "persönliches Muss", offen mit meiner Krankheit umzugehen.
    Ich wollte mich nämlich wieder im Spiegel ansehen können.
    Ich habe so viel in meiner Sucht gelogen...für den Alkohol... damit ich ihn weiter konsumieren kann.
    Ich habe sogar mich selbst in dieser Hinsicht oft belogen.
    Ich habe mich nach dem Suff für ein ehrliches Leben entschieden.
    Und ich denke auch, meine Freunde sind es auch wert, das ich ehrlich mit ihnen bin... ich erhoffe mir ja auch das gleiche umgedreht.

    Hier wird immer wieder vom Stigma des Alkoholikers geschrieben.
    Ja, das gibt es sicher auch noch in einigen Köpfen.
    Aber wer, wenn nicht WIR, könnten denn diese Vorurteile ausräumen??
    Ich persönlich habe keinerlei Stigmatisierung erleben müssen.
    Eher Achtung/Respekt dafür, das ich ein Leben ohne Drogen führe.
    Aber auch das will ich nicht.
    Ich will nur ganz einfach so akzeptiert werden, wie ich bin,
    MEHR NICHT !
    Und das werde ich auch... ich habe in mieiner trockenen Zeit so viele neue Freunde gefunden... auch durch mein wieder aktiviertes Hobby.
    Und denjenigen, wo sich herauskristalliseirte, das sich eine Freundschaft ergeben wird, war ich dann auch ehrlich gegenüber.
    Denn es wird bei meinem Hobby auch immer gemeinsame Unternehmungen geben und dann möchte ich nicht an einem Tisch mit Leuten sitzen, die sich die Lampen ausgiessen.
    DAS ist nicht mehr meine Welt und ich will da auch nie wieder sein.
    Es gibt genug andere Leute, die keinen Alk trinken müssen...

    Lydia, das das Verlangen nach Alk noch da ist, halte ich für völlig normal.
    Du hast Dich ja selbst sicher jahrelang so konditioniert.
    Wie solltest Du da also von jetzt auf gleich komplett anders ticken?
    Das ist wohl schier unmöglich.

    Die Trockenheit ist ein Weg....
    Und den kannst Du nicht in 1-2 Wochen gehen... nicht mal in 1-2 Jahren.
    Dieser Weg ist lebenslang !
    Aber das ist nichts bedrohliches... und auch kein Kampf. :wink:
    Ich habe gleich am Anfang aufgehört zu kämpfen, habe komplett kapituliert vor dem Alkohol.
    ICH kann mit Alkohol nicht umgehen und werde es nie können und konnte es evtl. auch nie !
    Punkt.
    So ist das und nicht anders.
    Der Alkohol ist ein übermächtiger Gegener für mich, ich werde IMMER gegen ihn verlieren.
    Egal was ich tue.
    Wenn man das komplett begriffen und vor allem auch verinnerlicht hat, wird der Weg einfacher.
    So zumindest meine Erfahrung, nicht nur bei mir.
    Sondern das weiß ich auch von anderen, die es ebenso empfinden.

    Mein Leben ist jedenfalls wieder schön geworden, ich bin zufrieden, auch wenn nicht immer alles gut is... aber mit Alk war es tausendmal schlimmer.
    Und oftmals bin ich auch glücklich und ich freue mich wie blöd drüber, das mein Leben wieder so schön bunt ist und ich wieder alles zu jeder Zeit machen kann.
    Ich habe mir mein Leben zurück geholt :wink:

    LG Sunshine

    Nun... es leben ja viele Partner mit trockenen Alkoholikern zusammen(unsere Krankheit ist ja nun mal weit verbreitet).
    Das bedeutet ja nicht, das es nicht möglich ist. :wink:
    Mein Partner lebt ja beispielsweise auch mit mir zusammen, und Ängste vor einem Rückfall habe ich bei ihm noch nicht bemerkt.

    Ich denke, der Schlüssel zu einem Leben mit einem trockenen Alkoholiker ist ganz einfach der, sein Leben nicht auf das Leben eines anderen aufzubauen.
    Das halte ich allerdings nicht nur in Beziehungen zu Alkoholikern für wichtig, sondern grundsätzlich.
    Mal als Beispiel, was Du auch nanntest, der gemeinsame geplante Urlaub:
    Auch bereit zu sein, den allein anzutreten, sollte der Partner rückfällig werden.
    Und dann nicht gluckenhaft um ihn herumzuschwirren und neue Entgiftungen einzuleiten, sondern da sollte der sich dann allein drum kümmern.
    Dem anderen eben die Verantwortung für sein Leben zurückzugeben, wenn man da schon Verantwortungen übernommen hat.
    Oder eben gar nicht erst anfangen, Verantwortung zu übernehmen.

    Es gehört eben auch Loslassen zu Partnerschaften.
    Aber auch das, denke ich, gehört in JEDE Partnerschaft.
    Den anderen auch machen lassen.... und auch selbst selbstständig bleiben.
    Sich nicht überall einzumischen, sondern auch darauf zu vertrauen, das der andere, ebenso wie man selbst, richtige und gute Entscheidungen treffen wird.

    Das eigene Leben eben nicht auf das eines anderen aufzubauen, ganz einfach auch darum,
    damit das eigene Leben nicht gleich mit wie ein Kartenhaus zusammenbricht, wenn der Partner wegbricht (aus welchen Gründen auch immer).

    Man sagt ja immer, das ein CO sich auch mitverändern muss, wenn eine Partnerschaft mit einem trockenen Alkoholiker fortgesetzt werden soll.
    Weil es sonst nicht klappen wird.
    Ich glaube wirklich, das es so ist.
    Denn ein trockener Alkoholiker wird wieder die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen wollen.
    Jedenfalls war das bei allen so, die ich so persönlich kenne. :wink:
    Und dann wird der CO loslassen müssen, so schwer es auch mitunter fallen mag.
    Ich denke, das ist dann auch eine der "Lernaufgaben" für einen CO, der ebenfalls "trocken" werden möchte.

    LG Sunshine

    HalliHallo,

    eines muss ich ja mal loswerden...
    Ich lese hier oft im CO-Bereich, das eine LZT sein MUSS... das es sonst nix mit der Trockenheit wird.
    Ich möchte mal zu bedenken geben, das nach einer LZT auch immer noch 50% rückfällig werden.

    Ich hatte keine LZT, ich bin nun seit 13 Jahren trocken.
    Und ich kenne mittlerweile so einige, die auch keine hatten und Jahre bis jahrzehntelang schon trocken sind.
    Eine LZT ist also keinesfalls ein Allheilmittel, allenfalls eine Möglichkeit, um sich bessere Voraussetzungen für eine dauerhafte Trockenheit zu verschaffen.
    Was man daraus mitnimmt, was daraus macht, liegt auch wieder an jedem selbst...

    Hier im Forum haben übrigens so einige niemals ne LZT gemacht und sind heute noch trocken.
    Manch einem reicht eben eine SHG auch völlig aus.

    Viel wichtiger ist doch, ob ich denn überhaupt bereit bin, mein bisheriges Leben zu ändern.
    Neue Wege zu gehen, die nicht wieder unmittelbar in den Suff führen.
    Sich selbst mal kritisch zu hinterfragen... ehrlich mit sich selbst sein... all diese Dinge.
    Kann sein, das eine LZT dabei auch helfen kann... schließe ich keinesfalls aus.
    Es gibt aber auch LZT-Drehtürpatienten, die immer wieder eine machen, solange es einen Kostenträger gibt.

    Kurzum, es geht am Ende doch immer wieder darum, was der einzelne aus seinem Leben macht, wie motiviert er trocken leben will usw. usf.

    Und portugalbaby, mitunter kann man sofort im Anschluss an eine Entgiftung in eine LZT.
    Ohne überhaupt einen Tag nach Hause zu müssen.
    Kommt auch auf die Verfügbarkeit eines Platzes an und vielleicht auch darauf, wie dringend es der behandelnde Arzt macht.

    Warum glaubst Du eigentlich, das Dein XY sich nur an dem einen Tag die Kante gegeben hat?
    Schätze mal eher, das er sich schon bald nach Deiner Abreise abgeschossen hat.
    Wie Du schreibst, hat er ja ne erschreckend hohe Alkoholtoleranz entwickelt... wie also kannst Du beurteilen, ob er nicht die ganze Zeit in Deiner Abwesenheit gesoffen hat?
    Als ich noch gesoffen habe, habe ich nur das zugegeben, was offensichtlich war und ich nicht abstreiten konnte.
    Mehr auf keinen Fall.

    Dein XY bleibt übrigens sein Leben lang Alkoholiker und es wird sein Leben lang auch eine Rückfallgefahr bestehen.
    Manch ein Partner kann damit umgehen, manch einer auch nicht.
    Da Du Dein Leben doch sehr auf ihn und sein Verhalten aufbaust, wirst Du wohl auch immer Angst haben, das alles zusammenbricht wie ein Kartenhaus, oder?
    Wie möchtest Du denn in Zukunft mit ihm und der Situation umgehen?
    Denn die Story ist ja mit Sicherheit noch nicht zuende...

    LG Sunshine

    Hallo Befreiung,
    man sagt manchmal in Bezug auf die Alkoholkrankheit, das Partner sich nochmal neu kennenlernen, wenn einer trocken wird.
    Und dann kann es passieren, das es einfach nicht mehr passt.
    So wie wohl in Eurem Fall.
    Dann ist eine Trennung sicher sinvoller, als sich weiterhin miteinander rumzuquälen.

    Ein CO kann auch einem trocken werdenden Alkoholiker gefährlich werden, Du bist gerade das beste Beispiel dafür.
    Du schriebst:

    Zitat

    Ich habe so gesehen, keine Freude daran, dass er nüchtern ist. Das ist das Paradoxe daran.
    Richtig,er mischt sich mitten mal ein. Damit kann ich gar nicht umgehend. Er will informiert werden über aktuelle Geschehnisse.
    Die letzten Jahre hab ich ihn nicht mehr ernst genommen.

    Würde Dein Noch?-Partner hier entsprechend schreiben, würde ich ihm ganz dringend raten, die Beziehung mal GANZ GENAU anzusehen.
    Und evtl. tut das Dein Partner auch gerade. :wink:
    Dir passt es nicht, wie er nüchtern ist !
    Und ein CO hat durchaus auch das Zeug, einen gerade am Anfang der Trockenheit stehenden Alkoholiker zurück in den Suff zu katapultieren mit entsprechenden Verhalten.
    Ich weiß, das hört sich nicht nett an... (ein CO ist ja immer nur gut und lieb und will nie was böses... is schon klar :wink: )

    Übrigens wird auch oftmals in Therapien die Beziehung "angesehen" und entsprechend geraten.
    Ich hatte zwar keine, weiß das aber aus Berichten anderer, die eine Thera hatten.
    Und es wird sicher kein Therapeut zu einem Fortbestehen einer Beziehung raten, wenn sie so gelagert ist wie bei Euch.
    Viel zu gefährlich für einen trocken werdenden Alkie, der so am Anfang steht... da braucht man eher Unterstützung als das jemand insgeheim gegen einen arbeitet !!
    Und wenn man im Suff leicht zu händeln war und ist es nüchtern nicht mehr und der Partner kommt damit nicht klar,
    dann kann man damit rechnen, das der Partner gegen einen arbeiten wird.
    Vielleicht nur unbewußt, aber das reicht auch.
    Damit alles wieder "beim Alten ist" ... sprich, der Alkie säuft wieder und der CO kann wieder alles regeln, das Leben des anderen kontrollieren und was auch immer so ein aktiver CO zu tun pflegt.

    Von daher, liebe Befreiung, ist eine Trennung wahrscheinlich gesünder für Euch beide.
    Du willst ihn ja auch nicht mehr so, wie er jetzt ist. Also.

    BTW: Als ich trocken wurde, nahm ich auch innerhalb kürzester Zeit mein Leben wieder in meine eigenen Hände.
    Ich hatte meinem Partner viel aufgebürdet mit der Zeit, immer ein bisschen mehr.
    Der empfand das allerdings eher als sehr wohltuend, als ich wieder selbstständiger wurde.
    Und nicht so, als "nähme man ihm nun etwas weg", wenn Du verstehst was ich meine.

    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg, und EBENSO auch Deinem Partner.
    Auch das er sein eigenes Leben zurück bekommt.
    In dem er frei und ungebunden entschieden kann, ohne das der Alk ihm da immer reinquasselt.

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin)

    Hmmm... also meiner Erfahrung nach wird durch eine Thera (oder auch 2 oder 3) niemand vom "Saulus zum Paulus".
    Oder sag ich es mal krasser:
    Wer nass n totaler Ars*h war, wird es wohl auch trocken sein. :wink:
    Vielleicht ein bisschen abgemilderter... aber das wars auch schon.
    Meiner Meinung nach verstärkt Alkohol nagative Persönlichkeitszüge, verursacht sie aber nicht grundsätzlich.

    Eine Thera wird kaum einen Charakter verändern.
    An sowas glaube ich auch kein Stück.
    Jeder kann sich nur selbst ändern, und zwar NUR DANN, wenn man es ausdrücklich so will.
    Und auch dann ist das unheimlich schwer.
    Meine Meinung.

    LG Sunshine

    Ich weiß, Maggy, Du möchtest gern einen Blick in die Zukunft werfen, um Entscheidungen treffen zu können. :wink:
    Nur leider kann das niemand, auch wir hier nicht... es ist schier unmöglich.

    Du möchtest eine Prognose... nun... auch das ist schwer... denn auch Tiefpunkte können ja bei nassen Alkoholikern unterschiedlich sein.

    Ich kann Dir nur sagen, wie es bei mir war.
    Als ich an der Stelle stand, wo Dein XY vermutlich steht, hatte ich noch lange nicht vor, das Saufen aufzugeben.
    Ich habe auch son Kram erzählt, von wegen, ich müßte mich entspannen, runterkommen vom Stress etc. pp.
    Und wenn mir da jemand blöd kam, habe ich mich auch zurückgezogen mit Ausreden... um dennoch zu trinken.
    Was andere sagten, hat mich in Wirklichkeit n Schei*sendreck interessiert, um ehrlich zu sein.
    Ich habe gemacht, was ich wollte, und das war eben auch Saufen.

    Ich habe von der Stelle an ca. noch 10-15 Jahre weiter gesoffen, kanns nicht genau datieren.
    Ich hatte keinen wirklichen Leidensdruck.
    Da noch lange nicht...
    Und wie andere mit mir klar kamen, war mir auch egal.
    Ja mein Gott, wenn es zu stressig wurde mit denen, habe ich halt Zugeständnisse gemacht, beschwichtigt etc.pp.
    Aber ich hatte nie ernsthaft vor, mich daran auch zu halten.
    Zu dem Zeitpunkt sicher nicht... und das wirkliche Leiden begann auch erst Jahre später.

    Zitat

    Und dass du mit dem noch nicht vorhandenen Leidensdruck meinst, sobald ich wieder da wäre, ginge alles weiter wie vorher?


    Öööhm, bitte nicht böse sein, Maggy, aber ich denke, Du hast weitaus weniger Einfluss auf sein Leben, als Du evtl. denkst oder er Dir weis machen will.
    Es gibt genug CO`s oder auch Frauen, die das Alkoholproblem erstmal gar nicht ernst nehmen, nicht sehen wollen...die rosa Brille der frisch Verliebten macht das ja auch.
    Von daher... da ist rasch "Ersatz" gefunden.

    Dein Weggang hat ihn wachgerüttelt?
    Aha... und gab es denn Konsequenzen?
    Hat er sich Hilfe gesucht und angenommen?
    Trinkt er noch Alkohol?

    Maggy, ein nasser Alkie (egal in welchen Stadium) lügt Dir das Blaue vom Himmel runter.
    Und das oftmals sehr überzeugend.
    Is einfach so.
    Wir sind auch als nasse Alkies nicht blöd, haben noch nicht alles inner Birne versoffen und vor allem, wir wissen, wie wir das bekommen, was wir wollen 8)
    Wir wissen genau, wie der Partner tickt und wie man ihn manipulieren muss, damit er wieder auf Spur kommt.

    Sooo... wie gesagt, ich denke, er hat keinerlei Tiefpunkte erlebt... selbst Du bist doch im Grunde noch da... und parierst eigentlich auch ganz gut.
    Deine Gedanken sind bei ihm, Du bist unsicher und hoffst...
    Beste Voraussetzungen, um jemanden zu seinem eigenen Vorteil zu manipulieren.
    Und schau, was verbindet Euch denn groß?
    Ihr seid nicht verheiratet, habt keine gemeinsamen Kinder oder ein Haus, wenn ich recht informiert bin....
    Denkst Du wirklich, wenn Du ganz gehst, wäre das ein Tiefpunkt für ihn?
    Ich denke nicht.
    Wäre das andere vorhanden, tut es schon ein bisschen mehr weh, alles zu verlieren.
    Noch mehr tut weh, wenn auch der Job und der Führerschein außerdem noch weg sind.
    Dann könnte man auch schonmal stutzig werden, ob das alles noch im grünen Bereich läuft, selbst als nasser Alkie.

    Aber Maggy, selbst das alles muss noch nicht der endgültige Tiefpunkt sein.
    Es gäbe auch noch Obdachlosigkeit...den Verlust der Gesundheit...und und und...
    Und manch einer säuft sich auch einfach tot.

    Du siehst, das alles kann sich noch Jahre hinziehen... eher sogar Jahrzehnte...
    Darum fragte ich Dich, ob Du mit Deinem XY so klar kommen würdest, wie es momentan ist?
    Besser wirds wohl eher nicht, wenn nix weiter passiert, warum auch?
    Es wird eher immer schlimmer, sollte Dein XY alkoholkrank sein... Monat um Monat, Jahr um Jahr...
    So sieht es leider aus. :?

    Du musst Dich am Ende entscheiden, er wird das nicht tun.
    Oder Du machst halt so weiter.
    Es ist Dein Leben.
    Mein Tipp: Mach was aus Deinem Leben !
    Mache es Dir nicht selbst kaputt.
    Sondern mache es Dir schön und so, wie Du es möchtest.
    Mit einem nassen Alkie oder auch nur Alkoholmissbräuchler wird das aber wahrscheinlich nicht möglich sein.
    Hm.

    LG Sunshine

    Zitat

    So, dass ich mich wahrscheinlich dann im teilweise ungewissen gegen ihn entscheide...

    Das wäre im Endeffekt auch egal, die Hauptsache ist, das Du DICH FÜR DICH entscheidest. :wink:
    Für DEIN Leben, wie DU das gern haben möchtest !
    Und da solltest Du Dich fragen, ob Du ihn an Deiner Seite willst, so wie er ist.
    Du kannst nicht andere Menschen ändern.
    Das funzt einfach nicht.
    Und ich denke auch nicht, das er irgendwas ändern wird.
    Da ist doch überhaupt noch kein wirklicher Leidensdruck.
    Wenn noch alles "prima läuft".

    Maggy, ein nasser Alkoholiker wird meist gar keine klaren Auskünfte geben.
    Da bleibt immer alles schwammig, solange es geht.
    Hauptsache, man kann den Alk behalten, mehr interessiert im Grunde auch gar nicht.
    Auch eine Partnerin/ein Partner nicht.
    Ist nur "nice zu have", mehr aber auch oftmals nicht.

    Mir isses egal, was Du tust, aber ich meine, Du befindest Dich in einem Gedankenkarussel, und solange bist Du auch nicht wirklich BEI DIR.
    Gedanklich dreht sich meiner Ansicht nach alles um ihn, egal wie oft Du ihn siehst, hörst oder was auch immer.
    Du könntest Dich derweil auch um Dein Leben, um Dich kümmern... das wäre die Alternative.

    Außerdem, man weiß bei Trennungen doch im Grunde nie, ob sie "richtig" sind.
    Das kann man immer nur mit gewissen Abstand sehen und der ist bei einer Trennung ja üblicherweise noch nicht gleich da.
    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, das ich heute froh bin, manche Trennungen initiiert zu haben :wink:
    Manchmal treffe ich einige Verflossene noch ab und an oder höre auch mal was über sie.
    Dann weiß ich immer, das es nicht gutgegangen wäre und bin froh, das ich mich so entschieden habe.
    Ich ahnte schon damals, das es nicht gut gehen würde und mein Gefühl diesbezüglich hat mich im Grunde noch nie getrogen.
    Dauerte nur manchmal eine gewisse Zeit, bis ich auch handelte.

    LG Sunshine

    Hallo Maggy,

    Du schreibst:

    Zitat

    Was aber absolut richtig ist, ich sollte mich von dem Gedanken nicht beeinflussen lassen, denn eine längere Pause ist ja nach wie vor richtig ... hm, Stoff zum Nachdenken.

    "Stoff zum Nachdenken"... was er denn nun meinte, wie er das alles sieht...Deutungen Deinerseits... Fragen an uns, wie er was denn meinen könnte (wir können ja ebenfalls nicht hinter seine Stirn blicken :wink: )
    All dieses hält Dich doch in einem Gedankenkarussel fest... und Du kümmerst Dich nicht oder nur wenig um DEINE ZUKUNFT.
    Denn Du machst sie ja von ihm abhängig.

    Weißte was, ich wäre solche Deutungen und Gedankenkarussels schon leid und hätte nochmal ein klärendes Gespräch gesucht.
    Was er denn nun wie meinte und was er weiter vor hat?
    Klipp und klar, damit ich wüßte, woran ich bin.

    Oder bist Du lieber in diesem Gedankenkarussel, weil Du dann nicht auf Dich schauen musst?
    Weil Du lieber für ihn etwas denkst, wofür Du aber überhaupt nicht zuständig bist.
    Möchtest Du keine Klarheit, weil sie auch was Endgültiges mit sich bringen könnte?
    Vielleicht, das es wirklich keine gemeinsame Zukunft für Euch gibt?
    Vielleicht, weil er sich für den Alkohol entscheidet?

    LG Sunshine

    Hallo Ghost,

    Dir geht es nicht gut, nicht wahr?
    Bist verzweifelt? Weißt nicht mehr wirklch weiter?

    Zum kalte
    n Entzug hat Dir Martin bereits geschrieben... und das wäre auch mein Rat. Sieh zu, das Du nicht in einen kalten Entzug rutscht...das ist wirklich zu gefährlich.
    Lieber "moderat" weiter trinken... bis Du weitere Hilfe bekommen kannst.
    Und das, liebe Ghost, ist nun mal ein qualifizierter Entzug unter ärztlicher Aufsicht.
    Das ist die Hilfe, die Du erstmal ganz dringend brauchst !

    Der Psychologen-Termin ist sicher gut und wichtig für Dich.
    Habe ich ja auch nie in Abrede gestellt.
    ABER... für mich ist das etwas "das Pferd von hinten aufzäumen".
    Denn ich weiß doch selbst noch, wie verquer vieles allein durch die Sauferei läuft.
    Besonders auch die eigenen Gedanken, die vom Alk völlig verquast sind, was man aber in dem Moment selbst nicht wahrhaben will oder auch (noch) nicht sehen kann.

    Ich persönlich hatte beispielsweise Depressionen bis hin zu Suizid-Gedanken, die aber einfach verschwanden, weil ich trocken wurde.
    Das und einiges andere (wie Panikattacken beispielsweise) war bei mir Sauferei-bedingt.
    Dafür brauchte ich am Ende gar keinen Psycho, sondern es hörte einfach auf, als ich trocken werden konnte.
    Von daher kann mein Rat nur sein, erstmal trocken zu werden (qualifizierte Entgiftung, evtl. anschliessenden LZT, SHG) und DANN zu schauen, was noch an Problemen bleibt.
    Ich will damit nicht sagen, das sich alle Problem dadurch lösen, das man trocken wird.
    Aber vieles wird positiver, wenn man sein Leben zurück bekommt.
    Man kann Probleme dann auch viel besser angehen.
    Verstehst Du, wie ich das meine ?
    Ansonsten versuche ich es nochmal besser zu umschreiben, ich tippe geradeso aus dem ff. :wink:

    Zitat

    Morgens brauche ich eine gewisse Zeit, bis ich "funktioniere", das merkt keiner ausser mir. Zittern ist morgens, Übelkeit, Durchfall, all die schönen Dinge... aber ich könnte morgens keinen Tropfen Alkohol zu mir nehmen, der Ekel ist zu groß - bis abends.

    Weißt Du was , Ghost? Ich habe auch mal gedacht, das ich morgens keinen Tropfen anrühren könnte.
    Bis ich es doch tat... irgendwann.
    Dieser Fahrstuhl der Sucht führt nur noch abwärts !!
    Und irgendwann hast auch Du vielleicht morgens die Flasche Wodka am Hals.
    Die Sucht macht das, die ist leider so...
    Denke nicht, das bei Dir schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
    Es geht noch viel viel tiefer abwärts....
    Bitte lasse es nicht dazu kommen !
    Ich hätte die Hand dafür ins Feuer gelegt, das ich morgens niemals trinken würde... bis ich mir morgens irgendwann den ersten Wodka mit Orangensaft mischte und austrank.
    Später kotzte ich den ersten Alk morgens aus, und trank danach weiter.
    Ja, so war das... ich muss da nix mehr beschönigen... ich hing so tief drin.

    Darum kann ich wirklich nur jeden raten, vorher aus dieser Suchtspirale auszusteigen. Ehe es ganz schlimm wird... und das wird es, wenn die Sucht ungestoppt bleibt.

    Von daher kann ich mich nicht den Ratschlägen anschließen, im eigenen Tempo weiterzugehen,
    sondern sich bestenfalls jetzt selbst n Schubs zu geben zum Arzt, der zeitnah eine Entgiftung einleiten kann.
    Später wirst Du dich nämlich evtl. fragen, warum Du das nicht schon längst getan hast... :wink:
    Verschwende bitte Dein Leben nicht weiter an die Sucht... es gibt ein schönes, trockenes und zufriedenes Leben... auch für Dich !

    Ghost, ich vespüre Dein inneres Leid und Deine innere Verzweiflung bis hier ! Und das tut mir echt leid.

    Und was ist denn da los mit Deinem Mann, das er Dir Alkohol schenkt?
    Das verstehe ich gerade nicht... weil Du schreibst, er weiß von Deiner Alkoholsucht und wäre geschockt über das Ausmaß Deines Konsums?
    Und dann schenkt er Dir Schnaps?? :shock:
    Was geht denn da ab??

    Wie auch immer, Dein Mann ist natürlich nicht für Deine Alkoholsucht verantwortlich... aber förderlich ist sein Verhalten auch nicht gerade, oder?
    Hochstens Deiner Alkoholsucht förderlich :?

    Ghost, hier lacht Dich übrigens niemand aus !
    Und es will Dich auch niemand kränken oder beleidigen.
    Warum auch?
    Du bist alkoholkrank und brauchst dringend Hilfe.
    Dann nehme sie aber auch bitte an !

    Warum gehst Du nicht am Montag zu einem geeigneten Arzt und lässt Dir helfen, lässt eine Entgiftung einleiten?
    Dein Psycho-Termin kann doch davon unabhängig statt finden... das eine schliesst doch das andere nicht aus !

    Nur bitte, unternimm etwas.... damit dieses elende Leiden aufhören kann.
    Nicht mehr weiter aufschieben, rauszögern (im eigenen Tempo weiter gehen und all dieses Geschwätz)... und weiter saufen... denn dahin führt das doch wieder unweigerlich, nicht wahr?

    LG Sunshine

    Hallo Katharsis,

    Du schriebst:

    Zitat

    Entschuldige, Sunshine, es ist nicht böse gemeint, aber Du hast doch in Sachen Sauferei nie eine Entscheidung getroffen, sondern durchgesoffen bis zur Intensivstation.
    Ich habe manches Mal überlegt, ob es vielleicht „einfacher“ (falsches Wort dafür) ist, die Abstinenz so konsequent durchzuziehen, wenn das eigene Leben am seidenen Faden hing oder tatsächlich auch obdachlos zu werden und alles zu verlieren, einfach, weil man da hin spüren kann und dieses Erlebnis auch ganz sicher nicht vergisst.

    Ja und Ja.
    Es stimmt, was Du schreibst, ich habe bis zur Intensiv durchgesoffen.
    Falls Du denkst, das war auch nur irgendwie lustig, irrst Du Dich.
    Ich habe bis heute ein schweres Alkoholtrauma und das wird wohl auch nie wieder weg gehen.
    Ich habe natürlich auch viele Male versucht, mich runter zu saufen, ich habe schon Entscheidungen getroffen, nicht mehr saufen zu wollen.
    Aber ich war körperlich so abhängig, das ich die Entzugssymptome nicht aushalten konnte.
    Das ein kalter Entzug sogar tödlich ausgehen kann, wußte ich gar nicht.
    Aber bis dahin habe ich es gar nicht geschafft, denn bei den bei mir sehr heftigen Entzugssymptomenn brach ich kalte Entzüge ab.
    Vielleicht zum Glück (für mich), denn ansonsten wäre ich vielleicht in einem kalten Entzug gestorben.
    Und beileibe kein Einzelfall damit.
    Hilfe habe ich mir nicht geholt, weil ich zu feige war, weil ich mich zu sehr schämte.

    Ich habe mich schon sehr oft gefragt, was gewesen wäre, wenn ich eher diese SHG gekannt und gefunden hätte?
    Ich bin sehr ehrlich mit mir selbst und es ist auch müßig, sich das im nachhinein zu fragen, trotzdem komme ich immer auf die gleiche Antwort.
    Ich denke, ich hätte mich hier in sehr vielen Geschichten wieder erkannt.
    Ich hätte gesehen, das ich nicht allein bin mit meiner Alkoholkrankheit.
    Ich hätte gesehen, das es hier viele Menschen gibt, die den Weg in die Trockenheit erfolgreich gegangen sind und auch weiterhin gehen.
    Ich hätte gesehen, das ich hier Hilfe bekommen kann und das es hier einen Rückhalt gibt.
    Das hätte mir sehr wahrscheinlich großen Mut gemacht, zum Arzt zu gehen und alles zu sagen, was los ist.

    So, auf der Intensiv habe ich dann allerdings sofort alles gesagt.
    Wie schlimm es ist, wie viel ich saufe, ich habe kein bisschen mehr was geschönt und verschleiert.
    Denn mir war klar, das ich nur Hilfe bekommen kann, wenn ich alles sage.
    Tja, um ein Haar hätte ich den Entzug nicht überlebt, trotz aller guten Vorsätze.
    Zum Glück habe ich es aber doch geschafft und bin ab dem Moment meinen Weg sehr konsequent gegangen.
    Finde ich zumindest :wink:

    Und Ja, ich denke, ich hatte (und habe) es durch diesen extremen Tiefpunkt leichter, trocken zu bleiben.
    Dieser schlimme Tiefpunkt wird mir bis ans Lebensende unvergesslich bleiben.
    Ich will da nie wieder hin und ich würde alles daran setzten, das ich nie wieder trinken muss.
    Und ich meine damit wirklich ALLES !
    Desweiteren mußte ich mir keine Fragen (mehr) stellen wie:
    "Bin ich wirklich Alkoholikerin?"
    "Kann ich später evtl. wieder "normal" trinken?"
    "Vielleicht ist alles doch nicht so schlimm, nur eine Phase ? und blabla..."
    Ich weiß die Antworten auf diese Fragen aufgrund dessen was mir passiert ist.

    LG Sunshine

    Manchmal denke ich, das 95% Deiner Beiträge reine Provokationsversuche sind, Rattenschwanz.
    Zieht sich ja durch x-Threads
    Manch einer braucht eben diese Art Aufmerksamkeit.

    Die Gedanken sind frei... Deine, wie auch meine :wink:

    Mich wundert auch nicht, das sich ca. 95% aller Forenteilnehmer aus dem Erweiterten Bereich hier auch nicht mehr austauschen mögen.

    LG Sunshine

    Warum die "Eile" oder sagen wir mal "zeitnahes Handeln" ?
    Weil an jedem weiteren versoffenen Tag der Körper weiter geschädigt wird.
    Ebenso die Seele.
    Weil jeder Tag, der dem Alk geopfert wird, ein verlorener Tag ist.
    Und wir haben nun mal nicht unendlich viele...

    Hier (wie auch im CO-Bereich) ist oftmals die Rede vom "eigenen Tempo".
    Hört sich ja auch immer so toll und selbstbestimmt an.
    Ich empfinde das oftmals allerdings als "Ausrede", wieder nicht "JETZT" handeln zu müssen.
    Entscheidungen immer wieder rauszuzögern.
    Noch ne Weile weiter rumsüchteln zu wollen.
    Mir tut das jedesmal in der Seele weh, wenn ich sehe/lese, wie jemand noch weiter rumeiert und sich dabei auch weiter zerstört.
    In der Zeit hätte man schon längst entgiften und sein neues Leben beginnen können.
    Aber muss jeder selbst entscheiden.
    Wie weit man mit dem "eigenen Tempo" bisher gekommen ist, ist wohl auch egal?
    Nun ja.

    Ghost, ich habe auch eine Tochter und Enkelkinder.
    Und wie das so mit Kindern ist, fiebern die schnell mal hoch oder verletzen sich oder sonstwas und man muss mal eben schnell zum Arzt.
    Nur mal so als Beispiel.
    Wenn Dein Enkelkind bei Dir zur Betreuung ist und irgendwas passiert und Du musst irgendwo mit ihm hinfahren, wie willst Du das machen, wenn Du Alk/Restalk im Blut hast?
    Wie willst Du sowas verantworten, vor Dir selbst und vor anderen ?
    Ich finde darum Karsten Frage durchaus berechtigt!
    Kannst Du denn noch Verantwortung für Dein eigenes Leben übernehmen und zusätzlich für eine Betreuung Deines Enkelkindes?

    Klar muss am Ende jeder "sein Ding" durchziehen.
    Nur gibt es nicht unendlich viele Wege aus der Sucht.
    Später werden Wege dann wieder individueller, wenn man länger trocken ist.
    Das ist meine persönliche jahrelange Erfahrung, gewonnen zum einen in diesem Forum und zum anderen in einer realen Gruppe.

    Nur... wenn man nicht die Erfahrungen anderen annehmen will, die die Wege aus der Sucht längst kennen...
    wenn man alles nur in "seinem Tempo" machen will, (das einen ja auch zumindest in der Sauferei verharren lies),
    wenn man meint, man könne sich die Hilfeleistung noch nach eigenen Gusto aussuchen, wozu dann eine SHG?
    Wenn man doch sowieso selbst alles am besten weiß...
    Wohin es einen geführt hat... tja... :?

    Noch was persönliches:
    Für mich war (und ist es immer noch) eine große Erleichterung, in einem Notfall nicht mehr nachdenken zu müssen, darf ich noch fahren
    oder habe ich schon zu viel Alkohol im Blut?
    Und solche Fälle sind eingetreten, zum Glück nur ganz wenige Male.
    Ich konnte dann direkt helfen, brauchte nur den Autoschlüssel zu nehmen und los.
    Allein das ist mir schon unendlich viel wert.
    Auf mich kann man sich wieder verlassen, wenn irgendwas ist.
    Zu Saufzeiten war das nicht mehr möglich, in vielen Bereichen nicht mehr.
    Ich war unzuverlässig, voller Ausreden, ich log, um meine Sucht zu vertuschen und vieles mehr.
    Es ist für mich eine unendlich große Erleichterung, nichts davon mehr tun zu müssen.
    Und ich bin auch immer noch sehr dankbar dafür.

    LG Sunshine

    Hallo Ghost,

    was wäre, wenn Du Dir nachher einen Oberschenkenhalsburch oder Du akuten Blinddarm bekommst zuziehst?
    Dann müßtest Du auch ins Krankenhaus.
    Und alle müßten ohne Dich ne Weile klar kommen.
    Das würden die hinbekommen, glaub mir. :wink:

    Die Alkoholkrankheit ist übrigens auch eine lebensbedrohende Krankheit!
    Dir steht ein vernüftiger, professioneller Entzug zu !
    Bitte nutze alle Hilfangebote, auch dieses !
    Ich hätte im übrigen ohne einen qualifizierten Entzug niemals trocken werden können.
    Ich hatte doch auch alles versucht... ebenso wie wohl alle anderen Menschen, die sich ein trockenes Leben wünschen.
    Man muss es sich nicht so schwer machen, es gibt sehr gute Hilfsangeboten.
    Man muss sie nur annehmen ! :wink:

    Wie es dann weiter geht, ist unterschiedlich.
    Viele machen danach eine LZT.
    Einige aber auch nicht, ich hatte beispielsweise keine und bin seit 13 Jahren trocken.
    Eine SHG halte ich auch für wichtig, wie sind ja eine.
    Intensiveren Austausch gibt es allerdings eher im Erweiterten Bereich.
    Viele sind schon mit Hilfe dieses Forums trocken geworden und geblieben, ohne LZT.
    Wollts halt nur mal erwähnt haben :wink:

    Bezüglich nötiger Veränderungen:
    Hast Du schon unsere Grundbausteine gelesen?
    Das wäre wichtig, denn da steht viel über Risikominimierung drin.
    Eines möchte ich geich mal vorab zu bedenken geben...
    Wenn man so ganz ohne große Veränderungen trocken werden und auch bleiben könnte, frage ich mich doch, warum werden dann so viele rückfällig??
    Ich denke, das hat schon viel damit zu tun, das man Veränderungen scheut und lieber alles so bleiben soll wie es ist.
    Das man keine ausreichende Risikominimierung betrieben hat.
    Das man nicht gut genug auf sich aufgepasst hat.

    In meinem Leben hat es viele Veränderungen gegeben, als ich trocken wurde.
    Beispielsweise bin ich ca. 1,5 Jahre auf keinerlei Partys oder Feiern gegangen.
    Ich habe meinen Freundeskreis ausgemistet.
    Ich habe neue Freunde gefunden, die nix mit Alk am Hut haben.
    Weil ich das so wollte.
    Ich habe alte Hobby reaktiviert.
    Und auch beziehungstechnisch hat sich einiges verändert.
    Mein Mann wollte übrigens auch lange nicht wahrhaben, das ich abhängig saufe.
    Er hat vieles auch immer wieder beschwichtigt.
    Warum?
    Weil er Angst vor Veränderungen hatte, die auch SEIN LEBEN betreffen könnten.
    Die gab es dann auch.
    Aber ich denke, es waren GUTE Veränderungen.
    Klagen habe ich jedenfalls keine gehört :lol:
    Manchmal hat man einfach Angst vor Verändereungen, vor dem Ungewissen... dabei können Veränderungen doch auch 100% positiv ausfallen.
    Ich vermisse jedenfalls nix ohne die Droge Alkohol.
    Ich habe mein Leben wieder, es ist wieder schön geworden und das habe ich mir sooo sehr gewünscht.
    Und vor allem bin ich wieder frei.
    Der Alkohol hat in meinem Leben nicht mehr das sagen.

    Was werden Deine nächsten Schritte, Ghost?
    Können wir Dir dabei irgendwie helfen?

    LG Sunshine

    Hallo Dreamy,

    wenn Dein XY kein Alkoholproblem hat, dann könnte er von jetzt auf gleich aufhören.
    Ohne was.
    Ohne Entzugssymtome, ohne Vermissen des Alkohols etc.pp.
    Tut er aber nicht, nicht wahr?
    Was meinst Du wohl, warum nicht? 8)

    Also mal ganz im ernst, ich finde es höchst bedenklich, was er da so üblicherweise konsumiert.
    Da kann ja manch nasser Alkie nich mithalten, echt jetzt mal.
    Es steht uns hier nicht zu, zu beurteilen, ob jemand ein Alkoholproblem hat oder nicht.
    Aber ich sage das jetzt mal trotzdem, ich denke, Dein XY hat ein ganz akutes Alkoholproblem.
    Ist ja nur meine bescheidene Meinung.

    Zum Kinderwunsch möchte ich mal folgendes anmerken...
    Ich kenne Frauen, die ihrem Partner zuliebe auf Kinder verzichteten.
    Weil der ja keine Verantwortung übernehmen konnte/ wollte, frei sein wollte und all dieses Gewäsch.
    Dahinter steckt meiner Meinung nach nur Angst vor Verantwortung.
    Und so einen Mann hätte ich gar nicht erst haben wollen, der nicht eine gewisse Verantwortung tragen kann oder will.
    Zum Glück hat sich ein Großteil dieser Frauen gegen den damaligen Partner entschieden und für Kinder mit einem anderen Partner.
    Der eben auch bereit war, Verantwortung zu übernehmen.
    Die Frauen haben heute alle 1 bis mehrere Kinder, sind glücklich in ihren Familien und weinen dem Ex keine Träne mehr nach.

    Ich halte es für GANZ WICHTIG, bei Kinderwunsch eine Entscheidung zu treffen. Evtl. auch gegen den gegenwärtigen Partner.
    Denn frau kann sehr sehr unglücklich werden, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt.
    Es gibt genug super-liebe und tolle Männer, die sich eine Famlie und Kinder wünschen.
    Und genau die halte ich dann für die bessere Wahl.

    Aber mal zu Deinem akuten Fall, Dreamy...
    Ich halte es für unverantwortlich, Kinder einem trinkenden Elternteil auszusetzen.
    Und Dein XY trinkt!
    Ob er bereits abhängig trinkt, sei mal noch dahingestellt.
    Aber Du leidest unter seinem Verhalten !
    Und genau darum geht !
    Meinst Du denn, ein Kind würde darunter nicht leiden?
    Zudem kommt noch hinzu, das ein Alkie keine Verntwortung mehr tragen kann.
    Nicht mal für sein eigenes Leben.
    Und für ein Kind, eine Familie schonmal gleich gar nicht.
    Heißt, das Du sowieso immer mit allem allein dastehen wirst.
    Musst Du selbst wissen, ob das alles DEINEN Vorstellungen von einem schönen, erfüllten und zufriedenen Leben enstpricht?
    Für das Kind zumindest wird es der blanke Horror.
    Was Du DIR antust, ist Deine Sache.
    Aber lasse bitte ein Kind da raus, was so einer Situation hilflos ausgesetzt wird.

    LG Sunshine (Alkoholikerin)

    Hallo Seerose,

    Du schriebst:

    Zitat

    Aber dann frage ich mich auch wieder, kann man sich als Partner emotional wirklich so abgrenzen, wenn einen das Trinkverhalten des Partner schlichtweg stört und man sich auch Sorgen um ihn macht? Schwierig....

    Ich frage mich da eher was ganz anderes :wink:
    Warum sollte ich mich von meinem Lebenspartner denn überhaupt derart abgrenzen müssen?
    Was macht eine Beziehung, in der man sich abgrenzen muss, damit es einem durch das Verhalten des Partners nicht schlecht geht, überhaupt für einen Sinn?
    Für mich macht es gar keinen Sinn.
    Ich möchte keinen Partner, der mich durch sein Verhalten kränkt, mich verletzt und macht, das es mir nicht gut geht.
    Klar, jeder ist auch in einer Beziehung für sein Wohlergehen zuständig.
    Aber ein Partner, der sich so verhält, hat ja doch Einfluss auf mein Wohlbefinden.
    Ich kann mir nicht vorstellen, das man sich derart angrenzen kann, das es einem gar nix mehr ausmacht.
    Das alles hat für mich mit einer einigermaßen gesunden Beziehung rein gar nix mehr zu tun, sorry.
    Ich möchte mich nicht in einer Beziehung abgrenzen müssen, sondern möchte lieber mit meinem Partner zusammenleben.
    Keine symbiotische Beziehung, sowas ist mit total zuwider und das ist auch nichts für mich.
    Aber eine einander zugewandte Beziehung finde ich schon schön.
    Sich abgrenzen ist das Gegenteil :wink:

    Übrigens... das, was die Suchtberatungsstelle sagt, kommt natürlich immer darauf an, was der Hilfesuchende dort von sich gibt.
    Wird jemand dahin gedrängt, wird er vielleicht seinen Alkoholkonsum verharmlosen/verschleiern etc.
    Weil er gar nicht wirklich mit der Sauferei aufhören will? 8)
    Und dann kommt am Ende dabei heraus, das er vielleicht ein "bisschen alkoholgefährdet" ist, mehr aber noch nicht...
    Der Realität muss das aber nicht grade entsprechen. :wink:

    LG Sunshine (Alkoholikerin)

    Hallo saufnix,

    Du musst da nichts mehr versuchen in Richtung "kontrolliert trinken" oder
    "einfach so weniger trinken".
    Bei Alkoholkranken funktioniert so etwas einfach nicht, unsere Krankheit ist eben so!
    Und wir müssen uns auch nicht mit immer neuen Versuchen quälen, wir können doch Hilfe bekommen !
    Wir müssen durch all das nicht allein durch.
    Ein Kranker hat Anspruch auf Hilfe und wir dürfen sie annehmen und sollten das auch ganz dringend tun.
    Eine SHG wie auch diese hier IST ein gutes Hilfsangebot.
    Aber sie kann keine professionelle Entgiftung ersetzen.
    Das wäre nun der nächste Schritt, denn Du so schnell wie möglich einleiten solltest.
    Dabei ist es egal, was Dein Partner (oder sonstwer) denkt oder sagt.
    Vielleicht wird er alles begreifen, wenn er den ernst der Lage wirklich erkennt, vielleicht aber auch nicht.
    Vielleicht solltest Du ihm nochmal sagen, das diese unsere Krankheit ansonsten tödlich endet.
    Vielleicht versteht er dann.
    Aber darum geht es auch gar nicht.
    Hauptsache Du selbst hast verstanden.
    Auf das Verstanden-Werden unserer Mitmenschen, die nicht betroffen sind, sollten wir nicht so viel Wert legen, das ist meine persönliche Meinung dazu.
    Sie wissen einfach nicht, wie es ist, abhängig zu saufen.
    Und einige wollen damit auch gar nicht konfrontiert werden, weil sie selbst vielleicht schon viel zu sehr an der Pulle hängen.

    Zu Deinen Fragen:
    Ja, ich hatte Entzugserscheinungen, wenn ich nix mehr zu saufen hatte.
    Erst in der Entgiftung hörte das ganz schnell auf und das war so eine unglaubliche Erleichterung für mich,
    das vergesse ich sicher nie wieder.

    Meine Folgeerkrankung ist "Polyneuropathie", davon sind hauptsächlich meine Fußgelenke betroffen.
    Ausgelöst durch die toxische Wirkung des Alkohols durch jahrelange Sauferei.
    So siehts mal aus.
    Für mich bedeutet das Dauerschmerzen beim Laufen, und daraus resultierende Bewegungseinschränkungen.
    Der Alkohol macht also nicht nur die Birne matschig, er richtet auch schlimme Schäden im Körper an.

    Du fragst, wie viel ich gesoffen habe?
    Diese Frage werde ich nicht beantworten, denn das kann bei einigen Hilfesuchenden dazu führen, die eigene Sucht wieder zu verharmlosen.
    So nach dem Motto"oh, so viel saufe ich ja selbst nicht... also es ist bei mir ja noch lange nicht so schlimm".
    Und diese Denke führt dann recht schnell in den nächsten Rückfall und man hängt wieder an der Pulle und dreht erneut Runden.
    Und schädigt nicht nur den Körper immer weiter, sondern EBENSO die Seele!
    Dazu möchte ich nur eines schreiben:
    Die Saufmenge/die Art des Alkohols ist völlig egal.
    Ich habe ein bisschen den Eindruck, Du suchst noch nach Wegen, vielleicht doch keine Alkoholikerin zu sein?
    Hoffnungen, evtl. doch wieder kontrolliert trinken zu können?
    (Dabei halte ich es für SEHR fraglich, ob wir Alkoholiker das überhaupt je konnten?)
    Willst Du die eigene Sauferei relativieren?
    Und dazu wissen, wie viel andere gesoffen haben?
    Kannst Du versuchen, wird Dir aber nix bringen.

    Das einzige, was Dir was bringen wird, ist:
    Hilfe anzunehmen.
    Eine qualifizierte Entgiftung machen.
    Eine SHG zu haben, in der Du Dich wohl fühlst.
    Und ich rate dringend dazu, die Grundbausteine zu beachten, um so Risikominimierung zu betreiben.

    Alles weitere wird sich daraus ergeben und auch darauf aufbauen... :wink:

    Ich kann für mich nur sagen, mein Leben ist ohne diese tödliche Droge Alkohol wieder sehr schön und bunt geworden.
    Ich bin zufrieden, es ist nicht immer alles gut, wie in jedem anderen Leben auch.
    Aber trocken ist alles besser zu bewältigen.
    Und ich bin seit nun 13 Jahren wieder FREI.
    Ich kann in jeder Minute entscheiden, was ich gern tun möchte, ohne daran denken zu müssen:
    Darf ich überhaupt noch fahren?
    Riecht jemand was?
    Merkt jemand, das ich wieder gesoffen habe?
    Usw...usf.
    Dahin möchte ich garantiert nie wieder zurück !

    LG Sunshine

    Hallo saufnix,
    Willkommen hier im Forum.

    Was möchtest Du denn, ein trockenes Leben oder weitersaufen und Dich irgendwann schlicht und einfach totzusaufen?
    Denn genau dahin führt der Weg eines Alkoholikers, der seine Krankheit nicht stoppen kann.
    Das Du Deine Sauferei nicht kontrollieren kannst, weist ja auf die Alkoholkrankheit hin.

    Gehe bitte zu einem Arzt, lege die Karten offen auf den Tisch und sieh bitte zu, das Du in eine qualifizierte Entgiftung kommst.
    Nicht "mal schauen" oder "mal recherchieren,was in Frage käme" und pipapo, sondern jetzt WIRKLICH zu handeln, das wäre wichtig.

    saufnix, es gibt keine wirklichen Gründe für die Sauferei.
    Vieles wird da auch vorgeschoben, um "saufen zu müssen".
    Damit man seine Sauferei rechtfertigen kann, vor sich selbst und anderen.
    Das alles erkennt man aber erst, wenn man ne ganze Weile trocken ist.
    Gebe Dir bitte die Chance auf ein trockenes Leben.

    Ich hatte übrigens auch noch alles, Tochter und Partner, Beruf, Haus mit Garten, ein eigenes Auto und im Grunde alles, was man sich so wünschen kann.
    Ich bin TROTZDEM Alkoholikerin geworden.
    Das alles hat nicht viel zu sagen... also lasse Dich da nicht dumm belächeln.

    Partner haben mitunter Probleme mit der Alkoholkrankheit.
    Es kann sein, das sie sich dafür "mit schämen" oder nichts davon wissen wollen,
    weil sie auch Veränderungen im eigenen Leben scheuen.
    Denn die werden sich unweigerlich aus einem trockenen Leben des Partners ergeben.
    Bei meinem Partner war das beispielsweise so, darum wiegelte er lange meinen Alkoholkonsum ab.
    Er meinte auch mehrmals, das ich doch nur einfach weniger trinken solle.
    Er konnte sich nicht vorstellen, das ich mittlerweile süchtig geworden war und ich eben nicht mehr "einfach weniger trinken" konnte.

    Ich entgiftete dann im stätischen Krankenhaus in meiner Heimatstadt.
    Ich wurde dort mit dem RTW eingeliefert, als gar nix mehr ging.
    Kam sofort auf die Intensiv und das war sicher keine normale Entgiftung mehr, die Ärzte kämpften mit mir um mein Leben.
    Lasse Du es bitte NICHT erst soweit kommen, ich habe heute Folgeerkrankungen, die aus meiner Alkoholkrankheit resultieren.
    Handele Du bitte eher !
    Bei einer normalen Entgoftung bekommst Du medikamentöse Unterstützung unter ärztlicher Betreuung.
    Und ich bekam zusätzlich noch sehr liebevolle Begleitung durch die Krankenschwestern.
    Das ist wirklich nichts schlimmes.
    Da musst Du gar keine Angst vor haben.

    Mein Partner begriff danach natürlich schnell, das ich wirklich alkoholkrank bin.
    Er sah ja täglich, wenn er mich im KH besuchte, was der Alk aus mir gemacht hatte und auch, wie sich die Ärzte im KH mühten.
    Und ein Arzt hatte auch mit ihm und meiner Tochter gesprochen.
    Danach gab es nicht mehr zu verharmlosen...
    Heute schämt er sich sicher nicht mehr für mich, sondern ist eher sehr stolz auf mich,
    das ich meine Krankheit bisher stoppen konnte.

    Wenn die Liebe Deines Partners nicht ausreicht, um Dich durch die kommende Zeit zu begleiten,
    dann ist sie vielleicht einfach von Grund her nie besonders stark gewesen ?
    Vielleicht ist es aber auch nur ein momentaner Schock, das Du alkoholkrank bist und er muss erstmal damit klar kommen?
    Beides kann sein.
    Finde es "einfach" heraus, indem Du trocken wirst ! :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Pleja,

    Du liest Dich aber gut !!
    Ich freue mich mit Dir, das es Dir so gut geht und es voran geht in Richtung Deiner Ziele.
    Das mit dem Job klappt bestimmt bald... und dann der nächste Schritt... eigene Bude und so.... YEAH ! :D

    Pleja, ich weiß nicht wirklich, was man sich alles mit dieser Pille einhandelt und das werden wir wohl auch nie erfahren.
    Ich weiß nur, das sich viele Frauen ohne wohler fühlen und auch manche Beschwerden verschwinden.
    Und das sind nicht nur "eingebildete Einzelfälle".
    Außerdem bekommt man ja auch ein ganz anderes, viel besseres Körpergefühl.
    Hätte ich das alles vorher gerwußt, dann hätte ich sie schon VIELE Jahre früher
    auf den Müll geschmissen.
    Ich habe es auch nie bereut, ich durfte sie ja aus gesundheitlichen Gründen erstmal nicht mehr nehmen.
    Später, als ich wieder "gedurft hätte", wollte ich das Zeug allerdings keinesfalls mehr :lol:

    Ich hatte bei Dir von vornherein so ein Bauchgefühl, das es Dir ohne besser gehen wird.
    Natürlich konnte ich nicht ahnen, das es so starke Auswirkungen haben wird. :wink:
    Es gibt ja viele Vorurteile gegen NFP, meist von Frauen, die es nie ausprobiert haben.
    Schade ist das. Aber muss halt jede Frau selbst wissen.

    Lasse doch mal ab und zu was von dir hören, ich bin wirklich gespannt, wie es bei Dir weiter geht.
    Bin mir sicher, das der Trend bei Dir so positiv weiter geht... weil Du Dich halt so gut und zuversichtlich anhörst.
    Das freut mich WIRKLICH ganz ganz dolle !!

    LG Sunshine