Beiträge von Sunshine_33

    Irgendwie raffs ich nicht, Emma...
    Du bist also zu Deinem nassen Alkie zurückgekehrt (ich nenne ganz gern die Dinge beim Namen :wink: ) habe ich das richtig verstanden?

    Zitat


    Erst als ich merkte, dass von den guten Zeiten nichts mehr bleibt und das miteinander keinen Sinn mehr macht, konnte ich mit Hilfe des
    Forums von dieser Bühne abtreten

    Und das hier sagt mir jetzt wieder eher, das Du im Endeffekt doch gegangen bist... weil... siehen oben.
    Oder lebt ihr trotzdem nun weiter zusammen ?

    Zitat

    Sich abzugrenzen fällt natürlich schwer, denn es ist ja nicht so, dass alle
    Tage schlecht sind, zudem ist ein Prozess des Abstiegs über die Jahre hinweg schleichend.


    Emma, ich frage mich doch ganz schlicht und einfach...warum sollte ich mich denn von dem Menschen, mit dem ich zusammenleben möchte (und den ich liebe), abgrenzen ?? :shock:
    Das ist für mich völlig unlogisch, denn ich lebe doch nicht mit einem Menschen freiwillig in einer Beziehung, um mich in derselbigen abgrenzen zu müssen, um mich so vor dem Partner zu schützen.
    Dann stimmt doch hinten und vorn nix an der Beziehung, tut mir leid, aber so sehe ich das.
    Dann kann ich doch auch gleich allein wohnen/leben, oder wo ist hier noch der Unterschied?

    Kann sein, das ich hier einiges mißverstanden habe, Emma.
    Aber ab hier:

    Zitat

    Eine Weile später konnte ich dann doch mit ihm reden, aus Sorge
    heraus musste ich enfach vorbeischauen, aber von sich aus hätte er sich sicher nicht mehr gemeldet.

    2 Tage später ließ ich ihn in ein Krankenhaus einweisen, es folgten
    mehrere längere Aufenthalte und er hat ziemlich viel durchgemacht.


    bist Du für mich einfach wieder in Deine alte CO-Rolle gerutscht. Einfach ein Rückfall in die alten Verhaltensweisen und mehr nich... sorry :oops:

    Wie gesagt, mir ist auch unklar, ob ihr nun noch zusammen wohnt oder nicht...

    LG Sunshine

    Minnie, Du schriebst:

    Zitat

    und ich habe das Gefühl mein ganzes Leben ist träge und lustlos.


    Ja.
    Das Leben ist doch auch so an der Seite eines nassen Alkies.
    Und es wird immer grauer und grauer.
    Oftmals wird sich noch selbst isoliert, Kontakte zu Freundinnen und Freunden/Verwandtschaft abgebrochen, sodas man am Ende ganz allein dasteht.
    Warum isoliert man sich?
    Weil man sich für den besoffenen Partner schämt UND weil man bei offenlegen der Dinge auch ein bisschen in "Zugzwang" kommt, denn die
    Außenstehenden fragen ja nach, warum Du Dir das denn so lange schon gefallen lässt?
    Also lieber nix sagen.
    Und dann still weiterleiden, ganz allein und das ist wohl das Schlimmste. :(
    Wundere Dich also nicht, das Dir Dein Leben so erscheint, es erscheint ja nicht mal nur so, es IST SO.

    Minnie, Du willst Einschätzungen von uns hören, wie das neue Verhalten Deines versoffenen XY zu deuten ist.
    Ich denke, er spielt einfach nur Spielchen, damit Du ruhig bist und den Mund hälst zu seinem Gesaufe.
    Aber das ist doch völlig egal, was ich/wir darüber denke/n.
    Viel wichtiger ist, WIE ES DIR DAMIT GEHT!
    Du ahnst doch schon selbst, das er Dich wieder nur veräppelt.
    Oder war er zur Suchtberatung ??
    Es zählt hier auch nicht, da war grad besetzt, die haben heute zu, Anrufbeantworter und all son blabla...
    Es würde nur die Tat zählen, sonst nix.
    Aber ist was passiert, hat er aktiv was getan, sich nach Hilfe umgeschaut?
    Ärzte haben beispielsweise jeden Tag offen, in Krankenhäusern gibt es Notdienste, in der Psychiatrie auch.
    Hat er sich denn auch nur um eine Hilfsmöglichkeit bemüht??
    Oder nur mal darüber gelabert ?
    Reden kann man ja viel, wenn der Tag lang ist.

    Und selbst wenn er trocken werden würde, denke mal nicht, es wird dann autoamtisch alles gut.
    Ein trockener Alkie wird nämlich allerhöchstwahrscheinlich nach und nach sein Leben komplett wieder selbst in die Hand nehmen.
    Und CO`s werden auf diesem Weg oftmals gleich mit abserviert, denn ein trockener Alkie braucht keinen CO mehr, so einfach ist das.
    Arbeitet der CO also nicht selbst auch an sich, mit Hilfe von entsprechenden SHG, Seminaren, die es für Angehörige gibt etc., dann wird die Chance auf eine weitere Beziehung sehr sehr klein.
    Viele Abhängigkeits-Beziehungen scheitern nämlich genau daran, das der Alkie trocken wird.

    Du schreibst, Du weißt nicht, wie Du ihn aus dem Haus bekommst?
    Dann frage doch jemanden, der sich damit auskennt und der Dir da behilflich sein kann.
    Wenn Du Dich wirklich trennen willst, lasse Dich doch einfach mal beim Anwalt beraten, wie Deine weiteren Schritte aussehen können.
    Welche Rechte Du hast etc.
    Davon muss doch Dein saufender XY nix mitbekommen und Du weißt danach besser, woran Du bist.

    Minnie, wie auch immer... wenn DU nichts unternimmst, ändert sich rein gar nix.
    Das merkst Du doch auch schon seit langem selbst, so dreht ihr nur immer weitere Runden.
    Willst Du denn wirklich weiterhin Dein Leben so "wegschmeissen"?

    LG Sunshine

    Hallo Emma,
    Danke das Du Deine Erfahrungen mit uns teilst.

    Ich bin Alkoholikerin und springe natürlich auf diesen Textteil an, ich hoffe, das wird jetzt nicht schon als "Zerpflücken" ausgelegt, denn es soll bei dieser einen zitierten Passage bleiben.

    Zitat

    Alkoholismus ist eine Krankheit und so wie jede Krankheit etwas mitteilen will, muss man lernen die Botschaften zu verstehen.
    Es funktioniert nicht dem Kranken das Rauschmittel zu verbieten, wenn
    der/diejenige im Rausch das Gefühl hat, genau dort zu sein wo er hin will.
    Die Macht des Alkohols lässt sich durchschauen, wenn der Trinker versteht, dass das banale Ziel der Droge Befriedigung bedeutet und je
    mehr Glücksgefühle und Befriedigung ich in mein Leben einbauen kann,
    erleben kann, es im Herzen spüre, detso weniger und wichtiger ist das Rauschmittel.

    Was Du beschreibst, ist von meiner Seite aus gesehen, eher noch als Alkoholmissbrauch zu deuten.
    Wenn man in diesem Stadium erkennt, was los ist, das man den Alk benutzt für was auch immer (Rauschzustände, Glücksgefühle, Betäubungsmittel, Stressminderung etc.pp) kann man evtl. noch allein aus der ganzen Misere aussteigen.

    Wenn die Abhängigkeit dann so "richtig" physisch und psychisch eingesetzt hat, hat man nämlich keine Wahl mehr.
    Dann schreit die Psyche und der Körper geradezu nach der Droge.
    Dann ist da bald nicht mehr viel von den alten Glücksgefühlen, ab dann leidet man im Grunde nur noch.
    Beginnt, immer mehr nur vor sich hinzuvegetieren.
    Sicher redet man sich auch dann noch was schön, verdrängt etc., weil man noch nicht bereit ist, was zu ändern.
    Weil man sich sein Leben ohne Alk nicht mehr vorstellen kann.
    Wie denn auch, wenn man denkt, man könne keinen Tag mehr ohne leben?
    Dann trinkt man für mich wirklich abhängig und ist damit auch alkholkrank geworden.
    Und dann kann der CO tun und lassen, was er will. Er kann bitten und weinen... zetern und drohen...und auch alles andere vorstellbare...aber er kann damit nicht seinen Partner vom Alk wegkriegen.
    Das kann nur der Alkoholiker ganz allein, indem er sich selbst Hilfe sucht, und zwar, weil ER /SIE das so will. Weil der persönliche Tiefpunkt ereicht ist.

    Ich kenne durchaus Menschen, die in schweren Lebenssituationen zu viel gesoffen haben, also Missbrauch betrieben haben.
    Einige davon sind in die Alkoholsucht abgerutscht, einige aber auch nicht.

    Will damit nur sagen, nicht jeder, der mal zu viel säuft, wenn er nicht mehr weiter weiss, wird auch automatisch alkoholkrank.
    Und die Schwelle zwischen Missbrauch und Sucht ist sehr schmal.

    Darf ich fragen, ob Du noch mit Deinem Mann zusammenlebst?
    Hast Du Dich mit seinem Alkoholmissbrauch/Alkoholkrankheit arrangiert?
    Oder ist er trocken geworden?

    Du hast sehr gut erkannt, das BEIDE Partner in diesem "Spiel" krank sind.
    Der eine ist alkoholkrank, der andere ist ebenfalls suchterkrankt, aber eben "nichtstofflich".
    Ich weiß, das CO`s sowas nicht gern lesen, weil es doch ihr ganzes "Gutmenschentum"in Frage stellt.
    Da soll gefälligst doch nur der saufende XY krank sein.
    Und dem fällt es oftmals genau so schwer, seine Alkoholabhängigkeit als Krankheit zu begreifen.
    Das fällt ja manchmal sogar abstinent/trockenen lebenden Alkoholikern immer noch schwer, wie man hier auch manchmal im Forum lesen kann.
    Soll mir aber egal sein, auch wenn jemand seine Krankheit nicht als solche annehmen kann, bedeutet das nicht, das er keine hat :wink:
    Und Entwicklungsschritte sind auch immer noch möglich... manch einer denkt nach 2-3 Jahren schon, er hätte die Alkoholkrankheit begriffen, dabei hat er grad mal an der Oberfläche gekratzt, sag ich mal jetzt einfach mal ganz frech :wink:

    Wie auch immer, jeder der beiden Partner trägt also seinen Teil zur kranken Beziehung bei, nicht nur der Alkoholiker !
    Und wenn man das mal begriffen hat, kann man auch an sich selbst arbeiten als CO.
    Zu der Erkenntnis muss man aber erstmal kommen :wink:
    Denn ansonsten nützt eine Trennung auch wenig, denn viele CO`s rutschen dann gleich in die nächste Beziehung mit einem Alkie oder anderweitig kranken und somit hilfsbedürftigen Menschen.
    Und das alte Verhalten wird weiter "lustig" ausgelebt und alles wiederholt sich nur.
    Dauert dann meist nicht lange und man steht als CO wieder vor dem alten Dilemma, diesmal nur mit anderem Partner.

    Ich bin gespannt, was bei Deinem Nachdenken noch alles so bei rüber kommt. Zu welchen Erkenntnissen Du noch kommst....viele hast Du ja längst.
    Ansonsten liest Du Dich irgendwie ganz zufrieden und in sich ruhend.
    Ist das so?

    LG Sunshine

    Mal so allgemein:
    Zu einer kranken Beziehung gehören immer Zwei (Kranke).
    Steigt einer aus dem "Spiel" aus, kann es nicht weiter gespielt werden.
    Es steht jedem frei, aus einer kranken Beziehung zu gehen.
    Niemand wird in unserem Land gezwungen, in einer unerträglichen Beziehung zu leben.

    Ein CO ist auch nicht grade psychisch kerngesund. 8)
    Ansonsten würde er das kranke Spiel gar nicht erst mitspielen, oder wäre da nie so tief reingerutscht.
    Ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewußtsein/Selbstwertgefühl lässt sich nicht mal ansatzweise soviel gefallen wie ein CO im akuten Stadium.
    So ist jeder der Beziehungspartner ein Part dieser kranken Beziehung.
    Das möchte ich mal zu bedenken geben.

    Zitat

    Und wie soll's auch anders sein: wir sind die Arbeitstiere, diejenigen, die nach Kräften versuchen, alles perfekt in Schuss zu halten... vermutlich, weil wir immer noch wie ein kleines Kind nach ein bißchen Anerkennung lechzen, für das was wir trotz schwieriger Umstände alles leisten.

    Es ist einfach, die "Schuld" auf den anderen abzuwälzen, während man selbst doch so fleissig machte und tat.
    So ist das aber nicht, ein CO trägt auch Anteile an einer kranken Beziehung.
    Er lebt in dieser Beziehung genau so seine nichtstofflichen Süchte aus und dafür wird dann der Alkoholkranke gern benutzt.
    Und besonders gern wird das Deckmäntelchen "Liebe" immer wieder hervorgezerrt, um ja keine Veränderungen vornehmen zu müssen.
    Das nur mal am Rande...

    kummerstier, wenn ich Deine Geschichte lese, dann denke ich das gleiche wie Zimttee:

    Zitat

    Ich denke, das große Problem deines Mannes ist, dass er nicht nur suchtkrank ist, sondern weitere nicht einfache psych. Erkrankungen dazukommen.


    Das sehe ich ebenso.
    Was Du schilderst, kummerstier, hört sich wirklich nicht danach an, als handele es sich bei Deinem XY "nur" um die Alkoholkrankheit.
    Du schreibst ja auch von weiteren psychischen Erkrankungen.
    Von daher würde ja auch nix wieder "einfach gut werden", wenn er aufhören würde zu trinken.
    Es sei denn, sie beruhen auf der Alkoholkrankheit.
    Bei bestimmten Erkrankungen kann das ja auch der Fall sein, ich persönlich war oft depressiv, als ich noch gesoffen habe.
    Als ich trocken werden konnte, waren auch die Depressionen weg.

    Wie auch immer, kummerstier, sieh zu, das Du raus aus der Nummer kommst, ehe noch viel mehr Unheil geschieht.
    Das bisher geschehene ist doch schon viel zu viel.
    Was anderes kann ich Dir nicht raten.

    LG Sunshine

    Gehe bitte auf jeden Fall erneut zum Arzt, Katha.
    Kläre mit ihm ab, was nun weiter geschehen kann, denn so wie bisher hast Du es ja nicht geschafft, trocken zu bleiben.

    Darf ich fragen, warum Du Dich hier angemeldet hast und Dich dann nicht weiter ausgetauscht hast?
    Hast Dich hier im Juli das letzte Mal gemeldet... oder hattest Du noch einen anderen Thread irgendwo, den ich nicht kenne?
    Wir hier SIND doch auch eine SHG.
    Und dafür da, um uns gegenseitig zu unterstützen.
    Was war denn passiert, das Du nicht mehr geschrieben hast?
    Ging es Dir ZU GUT, und Du bist leichtfertig geworden?

    Diesbezüglich gibt es übrigens so einen Spruch, den man manchmal in
    SHG hört, der geht folgendermaßen:
    Wenn es Dir schlecht geht, geh in die Gruppe.
    Wenn es Dir zu gut geht, LAUFE in die Gruppe!
    Das ist viel wahres dran, denk mal drüber nach... :wink:

    Ist mittlerweile Dein Heim eigentlich alkoholfrei?
    Du schriebst, das Dein Mann da noch Zeug rumstehen hat.
    Ich halte das für sehr gefährlich für einen frisch abstinent lebenden Menschen.
    Hier bei uns gibt es heute noch kein Alk im Haus, obwohl ich schon lange trocken bin.
    Ich will das Zeug, was mich beinah umgebracht hat, nicht hier in meinem Haus haben. Aus Prinzip schon nicht.

    Wie stellst Du Dir denn nun Deinen weiteren Umgang mit Deiner Krankheit vor?

    Angst vor Rückfällen kennt sicher jeder hier. Mich eingeschlossen.
    An Anfang war diese Angst bei mir besonders präsent.
    Das ist völlig normal, denke ich.
    Und diese Ängste werden mit der Stabilierung der Trockenheit auch geringer.
    Um so eine Stabilität zu erreichen, muss man aber an seiner Trockenheit auch arbeiten.
    Was hast Du diesbezüglich für Dich getan, Katha?
    Und willst Du Dich denn hier nun ernsthaft weiter regelmäßig austauschen oder erst wieder kommen, wenn das Kind erneut in den Brunnen gefallen ist?
    Wäre evtl. auch der Erweiterte Bereich etwas für Dich?
    Dort wird sich noch weitaus intensiver ausgetauscht als hier im offenen Bereich und Du kannst auch sehr viel offener schreiben,
    dort kann nicht das gesamte www mitlesen, sondern nur Forenmitglieder, die dort ebenfalls freigeschaltet sind.
    Im Grunde ist im Erweiterten Bereich die "wirkliche SHG", wenn ich das mal so salopp sagen darf.

    LG Sunshine

    Hallo Sonnenschein,
    ich hatte schon in diesem Thread erwähnt, das ich trockene Alkoholikerin bin.
    Also habe ich demzufolge auch mal gesoffen. :wink:
    Somit kenne ich die ganze Nummer, ich habe selbst sehr viel typisches Alkie-Verhalten an den Tag gelegt, wie beispielsweise:

    Ich habe sehr viel gelogen, um meinen wirklichen Konsum zu vertuschen.
    Darum muss ich echt lachen, wenn Du wirklich denkst, Du wüßtest, wie viel Dein XY wirklich trinkt, das weiß kaum je ein Angehöriger. Is einfach so, ob Du das nun glaubst oder nicht.

    Ich war aggressiv, wenn ich Alkohol getrunken hatte.
    Mit Worten.
    Ich habe dann oft meinen Mann (damals waren wir allerdings noch nciht verheiratet) angegriffen,
    ihm alles mögliche unterstellt, ihm beschimpft und was nich alles. :roll:
    Es war nur noch peinlich. :oops:

    Meine Gefühle war alle gedeckelt, ich würde heute sagen, ich konnte keine echte Liebe mehr empfinden.
    Es drehte sich gedanklich alles nur noch um Alk, d.h., wann kann ich wieder saufen, wie kann ich das verheimlichen, wie kann ich das Leergut unauffällig entsorgen? ... etc.pp.
    Meine Partner waren mir im Grunde egal, und wenn die nervten (sprich, zu Un-CO waren), habe ich sie einfach ausgetauscht.

    Den einzigen Menschen, den ich immer von Herzen lieben konnte, war meine Tochter.
    Aber selbst das konnte mich nicht vom Saufen abhalten, nicht mal das Mutter-Sein brachte mich dazu, aufzuhören !!
    So sieht das mal aus, wenn man alkoholabhängig geworden ist.

    Ich könnte jetzt noch einiges an typischen Alkie-Verhalten aufzählen, aber was bringt Dir das im Endeffekt?
    Du würdest abgleichen und Dir nur wieder einreden, ach soooo schlimm is das ja noch nicht bei uns... und Nein, vielleicht ist es das auch (noch) nicht.
    Aber für einen nassen Alkie geht es nur noch bergab und sollte Dein XY einer sein, wirds immer weiter bergab gehen.

    Du willst nicht wirklich hinsehen, was bei Euch abläuft.
    Du malst schon wieder alles schön, Deine Tochter kriegt angeblich nix mit (hat sie keine Nase, keinen Geruchssinn, oder was bringt Dich auf so eine absurde Idee?
    Alk rieche ich noch lange am nächsten Tag bei anderen Menschen, und ich ekle mich heute vor diesen elendigen Gestank).
    Und ihr seid doch wie ein normales Paar, das ganz normal abends zusammen ins Bett geht, alles ist gut, Friede, Freunde, Eierkuchen... alles rosarot, die ideale Beziehung.

    Aber Du bist HIER gelandet, Sonnenschein !!
    Und hier kommt man nicht her, wenn alles soooo prima läuft 8)
    Du magst jetzt vielleicht noch nicht wirklich hinsehen, willst weiter alles schönpinseln... darfst Du ja auch.
    Es ist, wie schon erwähnt, DEIN LEBEN.
    Falls es aber schlimmer wird, weißt Du ja auch, wo wir sind :wink:
    Momentan bist Du noch nicht bereit, Dein Leben wieder in Deine Hände zu nehmen, das spüre ich ja und die anderen auch :wink:
    Dann kann auch ein Selbsthilfeforum nix helfen, denn Du bist nicht bereit, Dir selbst zu helfen.
    Und das kann eben niemand anderes für Dich tun.
    Wir können nur begleiten und unterstützen, mehr nicht.

    LG Sunshine

    Zitat

    WARUM funktioniert das bei einigen Menschen nicht? Warum tut ihr euch und der Umwelt das an?

    Alkoholismus ist eine Krankheit, Sonnenschein.
    Wir haben uns sie nicht ausgesucht.
    Den einen trifft es eben, den anderen nicht.

    Es hilft auch nix, jetzt Gott und die Welt und den "bösen" Alkohol anzuklagen.
    Dadurch ändert sich nicht Deine Lage.
    Die kannst nur Du allein ändern.
    Denn Dein versoffener XY (ach ja, sorry, isser ja nicht, er trinkt nur manchmal ein wenig zu viel, gelle :wink: ) wirds wohl kaum tut, dem gehts doch gut mit Dir.
    So ein funktionierender CO ist doch was feines.
    Und vor allem droht so ein funktionierender CO nur und am Ende bleibt nicht mal heiße Luft.
    So siehts doch aus, stimmts?

    Du entscheidest, was weiter geschieht mit Deinem Leben.
    Du kannst es an der Seite eines Alkoholikers/Alkohlmissbräuchlers/Säufers (wie immer Du es nennen magst) verbringen, Du kannst es aber auch sein lassen.
    Diese Verantwortung kannst Du nicht abgeben.
    Auch nicht an die böse Welt und an Deinen Trinker.
    Der kann nicht mal Verantwortung für sich selbst übernehmen.
    So siehts leider aus bei Alkoholikern.
    Ich war übrigens genau so.

    LG Sunshine

    Zitat

    Meine Tochter bekommt von all dem nie etwas mit. Er trinkt immer nur dann wenn sie gerade bei ihrem leiblichen Papa ist und wenn sie wieder kommt ist immer alles wieder vergessen und toll. Meinst trinke ich sogar die ersten zwei Tage mit, aber nur ein Glas Wein oder einen Cocktail. Am dritten Tag klinke ich mich aus und werde meist fuchsig und mir wird es zu viel.

    Na, dann ist doch alles okay.
    Wenn so schnell alles wieder vergeben und vergessen ist.
    Und alles wieder prächtig funzt.
    Dann habt ihr doch gar kein Problem.
    Oder? 8)
    Vor allem Dein XY hat kein Problem, denn so kann er es sich ja auch leisten, zu tun, was er will.
    Hat ja keine Konsequenzen.
    So what?

    Sonnenschein, Du versuchst sehr viel schonzufärben.
    Ich könnte Dir jetzt Deinen gesamten Thread zerpflücken und die Schönfärberei rauskopieren.
    Mache ich aber nicht.
    Meist tut man das, weil man nicht aufgeben will.
    Weil man nicht hinsehen will.
    Weil alles gut werden soll.
    Weil die Seifenblase von einem gemeinsamten Leben nicht zerstört werden soll.

    Du kannst auch so weiter machen... es ist ganz allein Dein Leben.
    Nur wundere Dich nicht, wenn Du selbst über die ganze Sache krank wirst.
    Oder glaubst Du, Deine Seele/Deine Psyche macht sowas unbeschadet mit?

    LG Sunshine

    Ach so, noch ergänzend...
    Du schreibst sehr genau, was Dein XY trinkt und das er auch Pausen machen kann.
    Das können viele Alkies, manchmal tagelang, manchmal auch wochenlang.
    Das ist aber kein Indiz dafür, nicht abhängig zu sein.
    Wieviel getrunken wird, ist im Grunde auch egal.
    Nicht jeder nasse Alkie verpasst sich täglich die Breitseite und säuft Unmengen.
    Sprich, auch an den Trinkmengen kann man keinen Alkoholkrankheit festmachen.

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, wie vielleicht schon erkannt :wink: )

    Hallo Sonnenschein
    und Willkommen hier im Forum.

    Mit einem nassen Alkoholiker kann man keine Abmachungen treffen.
    Er wird sie nicht einhalten können.
    Krankheitsbedingt.
    Das ist also absolut sinnlos.
    Der Körper schreit derart nach Alk, wenn wir abhängig geworden sind,
    da sind dann Abmachungen so interessant wie in etwa, das in China n Sack Reis umgefallen ist.
    Du bist dann auch egal.
    Und ob Du schimpfst, zeterst, Vorwürfe machst, Dich "lieb" verhältst und nix mehr sagst, weinst... Du kannst alles davon tun.
    Aber vom Trinken wird das einen Alkoholiker trotzdem nicht abhalten.
    Du vergeudest nur endlos Energien damit und läufst mit verheulten Augen rum, währenddessen Dein XY säuft.

    Du entschuldigst sogar schon Handgreiflichkeiten, gibst Dir selbst Schuldanteile daran, also wenn das nich Hardcore-CO ist, dann weiß ich auch nicht :?

    Zitat

    Dieser typische alkoholisierte Mann ist er nicht. Er trinkt wie er es selbst für richtig hält und stolpert dann nicht durch die Wohnung. So ist es nicht. Er verändert sich nur und wird ein anderer Mann.

    Wie gesagt, er trinkt 3-4 x pro Woche entweder eine Flasche Wein und zwei Bier oder eine Flasche Wein und 2-4 Cocktails.

    Aha. :wink:
    Ich muss leider etwas bitter lächeln, Sonnenschein... meinst Du wirklich, Du weißt, was er konsumiert?
    Meinen wirklichen Alk-Konsum kannte keiner.
    Und wenn es eng wurde, gab ich halt irgendwas zu, was erstmal ungefähr so passen könnte, dabei hatte ich beinah immer viel mehr gesoffen.
    Typisches Alkie-Verhalten.

    Ja neee, natürlich ist Dein XY vööööllig anders... 8)
    Und Euch beide verbindet ja außerdem eine so tiefe Liebe, eine Seelenverwandtscahft geradezu, die ganz außergewöhnlich ist, richtig?
    Und es wird sicher wieder alles gut.
    Und im Himmel is Jahrmarkt :?

    Sonnenschein, ich denke, Du möchtest, das wir Dir schreiben, das alles nicht so schlimm ist, "normal" sozusagen, damit DU nichts ändern mußt.
    Hilft Dir das im Endeffekt?
    Nö.
    Denn morgen, übermorgen oder Ende der Woche stehste wieder vor der gleichen Sche..sse.
    Und es geht auch gar nicht darum, wieviel er trinkt und wie viel andere so trinken.
    DU magst es so nicht, Dich kotzt die Sache doch schon lange an, DARUM geht es !

    Ich kann Dir nur einen Tipp geben.
    Sieh zu, das Du Dein Leben wieder selbst in die Hand nimmst.
    Und mute vor allem auch Deinem Kind nicht einen saufenden XY zu, denn Kinder nehmen dadurch Schaden fürs ganze Leben.
    Du bist jetzt allein für Dein Kind verantwortlich, der XY kann da wohl kaum noch Aufgaben wahrnehmen.
    Bitte schütze Dich und Dein Kind.
    Denn Dein Kind kann das noch nicht allein !!
    Sieh zu, das Du raus aus dieser Situation kommst.
    Denn so dreht ihr Euch immer wieder nur im Kreis, tanzt immer wieder den gleichen Tanz miteinander.
    Und daran hast Du ebenso Anteile wie der saufende XY, aber das nur mal am Rande...

    LG Sunshine

    Hallo soni,
    Auch von mir erstmal noch ein Willkommen hier im Forum, gelesen hatte ich Dich schon die Tage...

    Wenn Dein Freund alkoholkrank ist (und momentan im nassen Stadium der Krankheit) dann kannst Du rein gar nix dagegen tun !
    Du kannst Dich nett verhalten, Du kannst aber auch Vorwürfe machen und was immer Du willst, das ändert nix.
    Wer trinken will, wird trinken und wer trinken "MUSS", der wird es erst recht tun. Und ein Alkoholiker meint, trinken zu müssen.
    Weil allein schon der Körper lautstark nach der Droge schreit, die Psyche meist ebenso. Wir können uns dann gar kein Leben mehr ohne Saufen vorstellen. So war es zumindest bei mir und ich weiß, das es bei vielen anderen ebenso war.

    Eine "schöne Zukunft" gibt es mit einem nassen Alkoholiker sicher nicht.
    Egal wie sehr Du Dir das wünscht.
    So eine Beziehung macht Dich nur kaputt, Du wirst am Ende selbst krank werden.
    Du verhältst Dich durch das Kontrollieren, durch die Versuche der Einflussnahme (oder auch gezielte Nicht-Einflussnahme, denn auch das ist eine Manipulation, um sein eigenes Ding durchzudrücken :wink: ) etc. schon wie eine waschechte CO.
    Bist ja dazu auch noch familiär vorbelastet duch einen alkoholkranken Vater.
    Also ein EKA (Erwachsenes Kind eines Alkoholikers) und ein CO sozusagen, das ist nicht selten so.

    soni, ich sag es Dir ganz ehrlich, ich wußte sehr lange, das ich alkoholkrank bin, habe aber nichts dagegen getan. Ich habe weiter gesoffen, solange es ging. Bis ich mit dem RTW auf der Intensiv gelandet bin.
    Ich konnte mir mein Leben ohne Alk nicht mehr vorstellen. Am Ende vegetierte ich an den Wochenenden nur noch vor mich hin, mit leben hatte das nix mehr zu tun.
    Keiner konnte mich daran hindern oder davon abbringen. Selbst mein Mann nicht.
    Und wenn es eng wurde, habe ich zugegeben, ein Alkoholproblem zu haben, mehr aber auch nicht.
    Ich habe nicht gehandelt, weil ich zu feige war, weil ich mich zu sehr geschämt habe, all dieses.
    Von daher würde ich noch nicht allzu viel darauf geben, das Dein XY sich ein paar flyer anschaut.
    Das soll Dich evtl. nur ruhig halten.
    Und Dir wirklich Hoffnung machen, das alles gut wird. Wir nassen Alkoholiker sind sehr geschickt und einfallsreich, wenn es darum geht, den CO bei der Stange zu halten.

    Das einzige, was zählt, sind TATEN !
    Darauf solltest Du nur schauen. Der Rest is nur Makulatur. Reden kann man viel, wenn der Tach lang is, jammern auch, wie schlecht es einem doch geht mit der Sauferei.
    Bäder von Selbstmitleid, in die wir andere gern noch mit reinziehen, weil sie uns bedauern sollen, können wir auch gut im nassen Stadium unserer Krankheit einlassen.

    soni, es gibt Hoffnung. Ja.
    Aber nur, wenn er handelt. Ansonsten hast Du keine schöne Zukunft vor Dir, sondern die Hölle auf Erden.
    Frag ihn einfach, wenn er nüchtern ist, ob und wann er handeln wird?
    Labert er rum, heute gehts nicht, einen Termin bei einer Beratungstelle zu machen, beim Hausarzt zur Entgiftung etc... dann kannste die Hoffnung vergessen, denn dann wird eher nix passieren.
    Er könnte JETZT GLEICH beim Arzt anrufen, bei einer Beratungsstelle, wenn er es wirklich ernst meint.
    Nichts könnte ihn daran hindern, aber auch wirklich GAR NIX.
    Oder aber, er wird weitersaufen wollen. Ist seine Entscheidung.

    Es ist aber DEIN LEBEN, was Du Dir dann kaputt machst !
    Du kannst AUCH wählen !
    Und zwar zwischen Privathölle mit einem nassen Alkoholiker oder einer wirklich schönen Zukunft mit einem netten Mann, der Dich von Herzen lieben kann und Du ihn.
    Denn ein nasser Alkie kann das einfach nicht mehr, die Birne ist schon komplett verquast vom Alk, ein nasser Alkie hat auch schon ne Geliebte, und zwar die Pulle. Is einfach so.
    Und gegen diese Geliebte hast Du Null Chancen. :(

    LG Sunshine

    Nur mal so zur Info, Minnie87...
    Wenn Dein XY abhängig trinkt, Alkoholiker ist, dann ist sein Verhalten krankheitsbedingt und sozusagen "völlig normal".
    Und eins kannste mir glauben, wenn man säuft, ist einem wirklich alles egal, einschließlich Partner und Kind.

    Du scheinst noch ein bisschen zu glauben, es sei bei Deinem XY nur ne Willensschwäche und er könnte anders, wenn er wollte.
    Wenn er alkoholkrank ist, dann ist das aber nicht mehr so !!
    Dann bestimmt nur noch der Alk das Denken und das Leben immer und immer mehr.
    Da seid ihr alle unwichtig.
    Und ob Du Dich darüber schwarz ärgerst oder peng, das ist so uninteressant, als ob in China n Sack Reis umkippt.

    Es ist DEIN LEBEN, was Du Dir hier gerade selbst zerstörst, Minnie... und das Deines Dir anvertrauten Kindes ebenfalls, und das ist für mich das schlimmste.
    Denn dafür bist DU nun verantwortlich, so traurig das auch ist, allein für so etwas verantwortlich zu sein !
    Wenn Dein XY alkoholkrank ist, kann er nämlich keine Verantwortung mehr übernehmen.

    Und weißt Du, was mich besonders und immer wieder hier im CO-Bereich nervt?
    Das Gejammer, was der XY nun schon wieder angestellt hat, getan hat oder eben nicht getan hat, anstatt mal selbst das eigene Leben in die Hand zu nehmen.
    Nööö, da wird schön über den Alkoholkranken abgelästert, das ist ja auch einfacher, als selbst mal aktiv zu werden.
    Denn der CO ist ja eh der Gutmensch schlechthin :roll:
    Das der CO aber auch seinen kranken Anteil zum "Gelingen" dieser insgesamt kranken Beziehung beiträgt, wird mal lieber schön untern Teppich gekehrt.

    Leid tut mir dann auch oft gar nix mehr, und in der BRD gibt es außerdem seit langem keine Leibeigenschaft mehr, jeder kann sich trennen, der das wirklich will.
    Es kann (und wird wahrscheinlich auch) dabei zu Schwierigkeiten kommen, denn ein aktiver Alkoholiker wird ungern einen gut funktionierenden CO verlieren wollen.
    Mit Liebe hat das allerdings nix mehr zu tun, nicht das da falsche Hoffnungen aufkommen.
    Und ein CO, der schon Zicken macht, bei dem wird versucht, ihn wieder auf Spur zu bekommen.
    Gerne auch mal mit der einen oder anderen Drohung.

    Minnie, ich kann Dir nur raten, steig DU aus aus diesem Teufelskreis.
    Dein XY wird es nämlich nicht tun, wieso auch?
    Läuft doch noch alles irgendwie...wenn auch mehr schlecht als recht.
    Aber immer noch besser, als wenn der CO einen wirklich verlässt.
    Denn dann müßte man als nasser Alkoholiker evtl. ja selbst auch mal was ändern... :?
    Aber darauf würde ich nicht grade vertrauen, oft wechselt man erstmal lieber noch die CO`s aus, ist bequemer und man findet an jeder Strassenecke einen, wenn man danach schaut.
    Ein Alkie merkt schnell, wer sich gut zum CO eignet und wer nicht :wink:

    Ein nasser Alkoholiker wird erst dann aufhören zu trinken, wenn sein persönlicher Tiefpunkt gekommen ist. Früher nicht.
    Und dabei spielst Du keine Rolle, Deine/Eure Tochter leider auch nicht.
    Du kannst nix dabei tun.
    Du kannst entweder weiter dabei zusehen, dann höre aber bitte auf zu jammern, dann hast Du Dir das selbst so ausgesucht, denn Du HAST EINE WAHL !

    Du kannst aber auch endlich selbst was tun, den Hintern hochbekommen und Dein/Euer Leben wieder schön machen.
    Bitte tue Deiner Tochter (und Dir auch nicht !!) das nicht weiter an, sie hat noch keine Wahl.
    DU ABER !!
    Zerstöre bitte nicht ihre Kindheit und Dein weiteres Leben, indem Du Euch einem nassen Alkoholiker aussetzt.
    Und Deine Tochter bekommt im übrigen mehr mit, als Du denkst.
    Kinder haben unglaublich feine Antennen.
    Das nur mal am Rande.

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin)

    Frank, Du schriebst:

    Zitat

    von einer ambulanten Suchttherapie erwarte ich, das ich endlich an die Ursache meiner Alkoholsucht herankomme.
    Endlich darüber sprechen kann...über meine verkorkste Kindheit, Probleme mit Mutter, das nicht vorhandene Urvertrauen, Komplexe etc.
    Das Saufen ist ja nur eine Wirkung, ich will an die URSACHE ran!!!

    Mal so als Tipp von mir, ich würde an Deiner Stelle zusehen, erst einmmal eine stabile trockene Grundlage zu schaffen.
    Und dann an die anderen Dinge herangehen.
    Ansonsten könnte Dich das evtl. auch wieder sehr aus der Bahn schmeissen, denn solche Verarbeitungen einer traumatischen Kindheit sind ja nicht ohne.
    Und ich sag es mal ganz böse... man hätte dann auch wieder ne tolle Ausrede, wieder gesoffen zu haben 8)
    Weil halt die Verarbeitung der Vergangenheit so schlimm war.

    Ich weiss aber auch nicht, inwiefern solche Verarbeitungen aus der Vergangenheit wichtig sind. Denn ich hatte keine schlimme Kindheit, die hatten wohl eher meine Eltern.
    Und sie sorgten dafür, das es uns Kindern nicht so gehen muss.
    Du bekommst auch bald einen Sohn. Glückwunsch dazu. :D
    Du kannst hoffentlich dann auch Deinem Sohn eine schöne Kindheit ermöglichen.
    Ohne Suff, wie Du es ja auch vor hast.

    Ich kann Dir also nur raten, schau in die Zukunft mit Deinem Kind und Deiner Partnerin und wühle nur so tief in der Vergangenheit wie nötig.
    Und das dann eben auch nur mit therapeutischer Begleitung.
    Das sagt mir halt mein Bauchgefühl so... wie gesagt, ich kann ja vieles auch gar nicht nachempfinden, weil es mir selbst nicht passiert ist.
    Mein menschliches Mitgefühl sagt mir auch, das sich niemand quälen sollte, wenn am Ende evtl. nicht mal ein bedeutender Nutzen daraus resultiert.
    Das tut mir dann einfach nur leid.

    Einen Spruch möchte ich Dir auch noch mitgeben, den ich hier mal las:
    Das Leben lebt sich vorwärts, nicht rückwärts. :wink:

    LG Sunshine

    Lieber Tian,
    ich bin auch von Selbsthilfe sehr überzeugt.
    Ich gehöre nun gar nicht zu den Leuten, die Ärzte für "Halbgötter in Weiß" halten.
    Aber sie haben mir das Leben gerettet.
    Ohne sie wäre ich nicht mehr hier.

    BTW: Meine Ärztin konnte mich gar nicht mit Medis behandeln, meine Leber mußte sich von allein erholen.
    Das einzige, was sie tun konnte, waren regelmäßige Blutuntersuchungen und mir Tipps geben, wie ich mich künftig ernähren sollte, damit die Regeneration gut voran geht.
    Und sie nahm sich immer sehr viel Zeit für Gespräche.
    Ich weiß nicht, ob sie damit nu grade n Vermögen an mir verdient hat :wink:
    Ebenso war es bei meinem Neurologen.
    Die Untersuchung dauerte nicht lange, er nahm sich aber sehr viel Zeit für ein Gespräch.
    Und als er merkte, das ich schon viel Trockenheitsarbeit geleistet hatte... es es nicht mehr viel zu erklären gab von seiner Seite aus... sagte er zu mir, das er hier höchstens von mir lernen könne und nicht umgedreht.
    Am Ende bedankte er sich bei mir für das Gespräch.

    Es gibt halt immer sone und solche Ärzte.
    In meinem Fall verdanke ich meinen Ärzten viel.
    Nämlich mein Leben.
    Und das vergesse ich auch nicht.

    LG Sunshine

    Hallo Tian,

    Du schriebst folgendes:

    Zitat

    "KRANKHEIT" klingt für mich einfach nach Ausrede, ich kann nix dafür, ist doch die böse Krankheit, das ist so einfach, wenn es Menschen beruhigt, von mir aus, mich beruhigt es nicht, weil ich mich verarscht fühle mit der Begrifflichkeit. Es gibt ggfs. n Disposition zum Alkohol, welche dann der Alkoholikerkarriere n Turbo einbaut, aber das war's dann auch schon. Werde da wütend wenn manche Alkoholiker manchmal so scheinheilig von Krankheit reden, daran möchte ich arbeiten, denn wütend darüber möchte ich nicht werden.

    Hartmut schrieb dazu:

    Zitat

    Ich spreche mich frei von Schuld krank geworden zu sein aber nicht von der Schuld was ich anderen dadurch angetan hatte.

    Mir geht es wie Hartmut.
    Ich habe meine Alkoholkrankheit so anerkannt, wie sie nun mal ist.
    Somit bin ich lebenslang krank. Punkt.
    Aber meine Krankheit schränkt mich nicht ein (bis auf die Folgeschäden, die sie leider bei mir hinterlassen hat).
    Versteckt habe ich mich in meiner trockenen Zeit NIE hinter meiner Krankheit, sie hat mir NIE als Ausrede für nur irgendwas gedient !!
    Sowas möchte ich also für mich persönlich weit von mir weisen !
    Ich spreche mich ebenso von der Schuld, was ich während meiner Krankheit getan habe, nicht frei.
    Ich bin unter Restalkohol Auto gefahren, Ja.
    Damit habe ich mich schuldig gemacht anderen Menschen gegenüber, die ich dadurch gefährdete.
    Ich habe mitunter mit anderen Personen Streit gesucht, Ja.
    Und einiges mehr habe ich sicher nicht sehr gut gemacht, als ich noch gesoffen habe.
    Ich habe mich aber dafür später entschuldigt.
    Dazu gehörte übrigens auch der offenen Umgang mit meiner Krankheit.

    In Sachen Alkoholkrankheit und Selbstverschuldung möchte ich Dir mal meinen Neurologen zitieren, der mit mir anlässlich einer Untersuchung auch über meine Alkoholkrankheit sprach.
    Er fragte mich zuallererst, ob mir klar wäre, das ich keine Schuld an meiner Erkrankung trage?
    (Ja, mir war das zu dem Zeitpunkt schon längst klar, ich war da schon Jahrelang trocken.)
    Er sagte weiterhin, das man auch heute noch nicht vorhersagen könne, wer abhängig werden wird und wer nicht.
    (Im Grunde gefährdet sich also schon jeder, der das erste mal Alk zu sich nimmt. JEDER kann ERKRANKEN.)

    Und nun frage ich mal... darf ich nicht mal meinem Neurologen glauben, der tagtäglich mit uns Alkoholkranken Menschen zu tun hat ?
    Weil er keine Ahnung hat oder was?
    Nein, ich darf ihm das so glauben, er ist ein Fachmann für mich bezüglich unserer Krankheit.
    Und ich muss mir nicht bis an mein Lebensende Vorwürfe machen, das ich alkoholkrank geworden bin.
    Ich kenne einige, die haben ebenfalls missbräuchlich Alk gesoffen, sind aber nicht abhängig geworden, haben früh genug noch den Absprung geschafft.
    Ich gehörte nicht zu denen, ich habe das nicht geschafft.
    Ich zerre aber nun auch nicht tausend "Gründe" hervor, warum ich saufen "musste".
    So einfach mache ich es mir nicht und habe es mir auch nie gemacht.
    Ich nehme schon sehr lange meine Krankheit "einfach" so hin, wie sie ist und gut.
    Sie schränkt mich nicht ein.
    Ich kann sie im Schach halten, solange ich nicht trinke.
    Das kann man von vielen anderen Krankheiten nicht sagen, da sind die Krankheitsverläufe nicht derart "steuerbar".

    Tian, sei mir bitte nicht böse, das ich es so sage, aber Du lebst noch nicht so lange abstinent. Nicht mal ein halbes Jahr, richtig?
    Du scheinst aber schon alles zu wissen über unsere Krankheit.

    Hier sind Leute, die sind seit vielen Jahren bis Jahrzehnten trocken.
    Die haben schon einen langen Weg hinter sich bezüglich Trockenheit.
    Ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, an den Ansichten, die Du heute hast, wird sich noch einiges ändern.
    Da wette ich drauf :wink:
    Daran wird die Trockenheitsarbeit ihren Anteil haben, wenn Du sie weiterhin so gut betreibst wie bisher.
    Glaube mal nicht, Dein Weg in die Trockenheit wäre nach einem knappen halben Jahr schon abgeschlossen ;)
    Der wird noch viele Jahre dauern, im Grunde ist es ja ein lebenslanger Weg.
    Der endet erst, wenn die Klappe über uns zugenagelt wird.
    Bis dahin fliesst hoffentlich noch viel Wassere den Rhein runter und Du wirst noch zu vielen neuen Erkenntnissen kommen.

    So, nu kannst Dich wieder uffregen und mich meinetwegen auch "Vogellehrer" nennen... das ist mir egal. :lol:

    LG Sunshine

    Zitat

    Wird Zeit dass der heißgeliebte Tacheles thread wieder geöffnet wird. :)

    Muss lachen :lol:
    Neee bitte nich!
    Das gibt doch wieder nix Gutes... Jürgen muss sich ja jetzt noch davon erholen :lol:
    Der kann ruhig noch ne Weile zu bleiben, wir werden doch auch andere Möglichkeiten zum Rumstänkern hier finden.
    Ich bin mir da für meinen Teil jedenfalls GANZ SICHER ! :lol:

    Lachende Grüße
    Sunshine

    Zitat

    Stalingrad Trocken = verbissen, oberlehrerhaft, redet dauernd von zufriedener Trockenheit, aber widerspricht sich mit seiner Ausstrahlung, Rhetorik, Geschreibsel, Rechthaberei und hoher Egozentrik

    Ah, Danke noc h für die Erklärung.
    Dann bin ich doch keine Stalingrad-Trockene ! :lol:
    Ich rede im "normalen Leben" kaum über meine Trockenheit.
    Die Menschen um mich herum wissen, das ich keinen Alk mehr trinke und damit isses dann auch gut.
    Da müßte ich schon direkt drauf angesprochen werden, das ich mich dazu explizit äußere.
    Ich bin von innen heraus einfach zufrieden trocken, das muss ich nicht dauernd betonen.
    Würde ich das tun müssen, würde mich das gleich stutzig machen.
    Denn wer "zu viel" von etwas redet, macht mich grundsätzlich stutzig :lol:
    das gilt auch für mich selbst :wink:

    "Egozentrisch" könnte allerdings auf mich zutreffen, aber ich bin von Sternzeichen Löwe, da bin ich ja allein darum schon extrem vorbelastet.
    :lol:
    Das hat also nix mit meiner Trockenheit zu tun, sondern ist grundsätzlich bei mir charakterlich so bedingt und das war auch schon vor meiner Krankheit so. :D

    LG Sunshine

    Zitat

    Stalingrad-Trockene kenne ich sowohl von der Real-Gruppe als auch hier von der online SHG, auch darüber habe ich mir Gedanken gemacht, ist mir zu extrem, für mich halte ich es so: Grundbausteine beachten (die sind in der Tag individuell nicht anpassbar, dachte ich zwar anfangs, aber habe nun umgedacht)... alle anderen Aussagen, insbesondere von aggressiven Zeitgeistern mit Vogellehrer - Qualitäten werden von mir ignoriert oder wenn doch etwas konstruktives rauskommt per Pull-Prinzip mitgenommen. Hört sich ggfs. egoistisch an, ist es aber mMn nicht.

    Na, ich denke, dann gehöre ich wohl zu den "Stalingrad-Trockenen" :lol: ich weiß allerdings nicht, was eine Vogellehrer-Qualität ist ?
    Mich hat mein schwarz-weiss-Denken zumindest bis jetzt trocken gehalten, also war es für mich wohl das Richtige :wink:

    Weißt Du, Tian, Du kannst tun und lassen, was Du willst.
    Auch von mir aus in Touristen-Hochburgen wie an den Gardasee fahren, wo sich ab 11:00 Uhr die Touris schon die Breitseite verpassen.
    Denn so ist es nun mal an den Gardasee-Promenaden ...ich war selbst schon öfters dort, gerade auch dieses Jahr im Mai in Garda, Lazise, Bardolino etc.
    Aber.... es geht auch anders, selbst am Gardasee.
    NIEMAND zwingt mich, dort am See in den unzähligen Restaurants zu sitzen und den Leuten zuzusehen, wie sie ihre bunten Coctails schlürfen.
    Gerade am Anfang meiner Trockenheit hätte mich das sicher endlos getriggert, also warum sollte ich mir sowas antun? :shock:

    Ich kann Dir mal sagen, wie ich/wir unseren Urlaub am Gardasee verbracht haben:
    Wir hatten eine Ferienwohnung mit Pool am Gardasee und konnten so für uns selbst was kochen, wann immer wir wollten. Das ist schonmal eine Möglichkeit, die Trinkenden zu umgehen.
    Wir sind aber auch mehrmals auswärts essen gegangen, das sage ich ehrlicherweise dazu, denn ich bin nun seit 12 Jahren trocken und mich triggern bunte Coctails einfach nicht mehr.
    Und meine persönlichen Risikofaktoren liegen auch eher woanders.

    Schön ist aber auch das Bummeln am Gardasee, besonders abends an den muggeligen Promenaden, ich weiss :wink:
    Auch das ist dort doch kein Problem, ich habe jedenfalls dort niemanden gesehen, der da öffentlich Alk konsumierte, das spielt sich ja eher in den Bars und Restaurants ab.
    Also kann man diese Spaziergänge auch dort ausgiebig genießen.
    Und ich war auch fast jeden Morgen ab 7:00 am Gardasee, um meinem Hobby Fotografie zu frönen.
    Da ist dann so ein herrliches Licht, was es auch nur dann dort gibt.
    Da habe ich viele Jogger gesehen, die ihren Sport dort ausübten und die hatten auch dabei keine Pulle Bier in der Hand.

    Ich will damit nur sagen, auch in der Anfangsphase der Trockenheit "darf" man Urlaub machen !
    Aber WIE, darum geht es doch!
    Und da hat man sooo viele Möglichkeiten, das so zu gestalten, um eben dem Alk erstmal so gut wie möglich NICHT entgegenzugehen.
    Man muss da aber halt drüber nachdenken, wie man das macht und auch entsprechend planen.
    Gehe ich aber in Garda mittags und Abends in die Restaurants und schaue den Touris beim Saufen zu, dann gehe ich da dem Alk geradezu entgegen !
    Der Gardasee bietet allerdings sooo viel mehr als das :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Renate,

    ich habe manchmal stark das Gefühl, das Du sehr gern willst, das andere das tun, was Du ihnen rätst.
    Und wehe, sie tun das nicht... dann wirst Du recht schnell pampig und Du kannst dann auch nicht mehr aufhören, beisst Dich geradezu an einer Person fest.
    Auch hier ist Loslassen oftmals die Devise. :wink:
    Was ärgert Dich persönlich denn eigentlich sooo sehr daran, wenn jemand nicht "gehorcht"?
    Is doch nicht Dein Leben !


    LG Sunshine

    Erstmal Susanne... wenn Du nun plötzlich anfangen würdest, komplett weichgespült zu schreiben, würde ich stutzig werden und mich fragen, was issen mit Susanne los :shock: ? Und ich würde sicher Deine bisherige Art zu schreiben sehr vermissen. :?
    Deine Beiträge empfinde ich als sachlich, klar und deutlich, nicht beleidigend und auch nicht brüskierend. Und wer Dich genau liest, der merkt das auch nach einer gewissen Zeit.
    Für was also solltest Du Dich entschuldigen müssen/wollen... wie auch immer?

    Ich frage mich schon, warum gerade im CO-Bereich eher weichgespült geschrieben wird oder gleich rumgeflennt wird, wenn die Gangart mal etwas härter wird.
    Könnte es sein, das die eigene Harmoniesucht (von der viele CO`s betroffen sind) auch hier im Forum weiter ausgelebt werden soll?
    Dabei hilft dann natürlich das Köpfchenstreicheln bei anderen, so kommt es ja nie zu Konfrontationen. Und man muss so auch keine eigene Meinung vertreten, nie gegen den Strom schwimmen, so ist es bequem und "nett".

    Nur hilft man dem anderen damit im Grunde kein Stück weiter.
    Denn es ist ja niemand hier in den CO-Bereich gekommen, weil alles so prima läuft zuhause.
    Sondern, weil im Grunde nix mehr läuft, man nicht mehr weiter weiss, Rat will für den Partner, der sein Leben versäuft (und später schmerzvoll erkennen muss, das es keinen Rat gibt, weil ein CO nichts am Leben des XY ändern kann, wenn der es nicht so will)
    Und auch ein CO wird irgendwann auf die eigenen schmerzenden Stellen schauen müssen, denn die sind ja auch vorhanden.

    Wie also könnte ich demjenigen noch sagen, Du machst alles prima...*kuschelkuschel*... Du bist auf dem "richtigen Weg" (trotzdem klar ersichtlich ist, das sie/er sein Leben immer weiter nach dem saufenden Partner ausrichtet)...und all dieser Rotz ??
    Das taugt doch rein gar nix !
    Und hilft vor allem auch nicht.
    Das heißt ja nun nicht, das man dauernd jemanden die Klamotten um die Ohren hauen muss, natürlich braucht ein CO auch Anerkennung und wertschätzende Unterstützung und all diese Dinge.
    Aber Ehrlichkeit ist doch auch wichtig !

    Wenn ich zu einem Freund gehe und dem was unangenehmes sagen muss, dann fällt mir das auch nicht so leicht, ich sag auch lieber was liebes, nettes.
    Aber bin ich denn überhaupt ein Freund, wenn ich immer nur liebes und nettes sage, obwohl ich sehe, das er auf nem kompletten Holzweg wandelt?
    Obwohl ich sehe, das gerade nix bei ihm/ihr in Ordnung ist.
    Sag ich da trotzdem noch "ach komm, es ist doch alles gut und Du machst auch immer alles richtig."
    Neee, tut mir leid, so bin ich nicht und ich wünsche, das auch niemand zu mir so ist.
    Solche "falschen Freunde" will ich gar nicht.
    Ich will lieber, das mir ein Freund auch mal sagt, wenn ich n Fehler mache.
    Das ich was nicht gut/richtig gemacht habe. Das ich auf nem Holzweg bin.
    Vielleicht habe ich das ja selbst noch gar nicht so richtig mitgeschnitten, weil ich zu wenig Abstand zu mir selbst habe und ein anderer sieht sofort, was abgeht.
    Dann dürfen auch ruhig mal deutliche Worte fallen.

    Und so werde ich es auch hier weiterhin halten.
    Ich bin nun mal nicht die Köpfchen-Streichlerin in allen Lebenslagen, und ich schreibe es auch genauso, wenn ich sehe, wie jemand echt super seinen Weg geht.
    Das wird aber leider manchmal nicht gesehen, wenn wieder die Flennerei hier losgeht.
    Würde ich ab jetzt immer nett und lieb schreiben, wäre das auch einfach nicht mehr authentisch.
    Denn das wäre nicht mehr ich, ich würde mich dazu verstellen, so bin ich nun mal nicht.

    Und es gibt ja auch genug Streichler und Äpfel-und Kraftpaket-Versender,
    so gleicht es sich doch am Ende wieder aus :wink:
    Nur sollte man evtl. auch mal bei sich selbst nachschauen, ob oder warum man denn hier so die Harmonie sucht (zur Abwechslung mal auseinander geschrieben :wink: )
    der hier evtl. sogar schon (wieder) ein (neues) Helfersyndrom auslebt?
    Denn auch sowas gibt es. :wink:

    LG Sunshine