Beiträge von Sunshine_33

    Ich erlebe das in der letzten Zeit auch immer wieder so aus meinem alten Bekanntenkreis, Matthias. Da bestehen zwar kaum noch Kontakte, aber ich bekomme das dann über andere Bekannte oft mitgeteilt.

    Ich bin jetzt 52 und die alten Bekannten, die den Absprung nicht geschafft haben, sind (oder waren :( ) im ähnlichen Alter.
    Mich lässt das allerdings nicht unberührt.
    Okay, es ist natürlich abzusehen, aber es tut mir trotzdem um jeden einzelnen leid.
    Ab einem gewissen Alter zeigt eben auch der Körper, das er nicht mehr kann. Alles geht nach und nach innendrin durch den Stoff kaputt und irgendwann ist es dann eben soweit.
    Einige leben auch noch, aber mit mittlerweile starken Begleiterkrankungen (kaputt gesoffene Bauchspeicheldrüse, kaputte Leber, Bluthochdruck und vieles mehr).
    Und einige ganz wenige haben den Absprung doch noch geschafft.
    Aber die kann ich nicht mal an einer Hand abzählen :(
    Mich hat meine Saufzeit auch nicht körperlich unversehrt gelassen, aber ich lebe noch.
    Da bin ich sehr froh drüber und ich hätte es den anderen, die nicht mehr da sind, auch von Herzen gewünscht, das sie den Mut und die Kraft zum Absprung noch gehabt hätten.

    Auch in den nächsten Jahren wird sich der Alk aus meinem alten Bekanntenkreis noch seine treuen Konsumenten holen, da bin ich mir sicher. Leider.

    LG Sunshine

    Und ich finde es befremdlich, damit zu drohen, wegzulaufen, wenn Mitglieder des Forums nicht so parieren, wie man es selbst gern hätte, Slowly.
    Erinnert mich außerdem extrem an nasses Verhalten (Manipulation anderer Menschen, gerne in Saufzeiten angewandt)

    Wenn ich recht informiert bin, schreibt Matthias in seinem charkateristischen kurzen Stil aufgrund einer körperlichen Behinderung.
    Aber das ist wahrscheinlich auch egal...
    Für mich hat sich das hier dann auch erledigt, ich habe meine Meinung dazu gesagt und das sollte auch in diesem Forum möglich sein, nicht wahr?

    LG Sunshine

    Hallo Petter,
    Auch von mir noch einen herzlichen Glückwunsch zu 8 Jahren Trockenheit.

    Mehr schreibe ich lieber nicht, sonst bekomme ich auch noch nen Platzverweis.
    Denn Du schreibst ja scheinbar vor, wie man Dir schreiben darf und wie nicht. :wink:
    Im Volksmund nennt man sowas schlicht Zensur.
    Mir gefällt auch nicht jeder Schreibstil, aber ich kann es zumindest tolerieren.
    Wie auch immer...
    Ich wünsche weiterhin alles Gute und natürlich Trockenheit.

    LG Sunshine

    Da klinke ich mich doch auch mal gerne in die Diskussion ein, wenns recht ist, Matthias? :wink:

    Katha schrieb:

    Zitat

    Klar, die Menschen, die sich hier anmelden, kommen ins Klinken wegen ihres eigenen Alkoholkonsums. Sie lesen hier z.T. haarsträubende Geschichten, drehen sich um und glauben: „Na ja, soooo schlimm isses bei mir ja nun wirklich nicht. Ich muss nur mit dem Blödsinn wieder aufhören!“ Woher sollen sie auch wissen, dass sich bei Suchtkrankheiten die Spirale immer weiter dreht… leider immer abwärts.


    Da habe ich auch schon öfters drüber nachgedacht... das sehr abschreckende Geschichten hier dazu führen könnten, das Betroffene, die noch nicht so weit unten sind, denken könnten "ach is ja noch nicht so schlimm".
    Und ich denke, das geschieht auch so.
    Waren wir nicht selbst auch mal so, das wir gern auf andere geschaut und sogar vor unserer Familie, Freunden/Bekannten darauf verwiesen haben, das "andere" SELBSTVERSTÄNDLICH immer mehr tranken als wir selbst?
    Aber es ist ja nun mal so, wie Du schreibst, die Spirale dreht sich immer weiter abwärts, langsam oder auch schneller, aber immer nur in die eine Richtung im akuten Stadium unserer Krankheit.
    Wenn ich mein Leben bezüglich meiner Krankheit Revue passieren lassen, kann ich keinen Zeitpunkt nennen, an dem mein Alkoholmissbrauch in die Alkoholkrankheit überging.
    Das war sehr schleichend. Und die Sucht begann auch eindeutig eher psychisch als physisch bei mir, das konnte ich im nachhinein gut so aufdröseln.
    Am Ende hatte ich mich dann auf meinem absoluten Tiefpunkt beinah totgesoffen und landete auf der Intensivstation.
    Ab dem körperlichen Verfall ist meine Geschichte dann (auch sichtbar) schrecklich geworden.

    Aber davor gab es sicher mind. 15 Jahre, wo das noch nicht so der Fall war, als ich noch "gut" funktionierte, als ich noch nicht bereit war, wirklich hinzuschauen, was mit mir los ist.
    Will damit nur sagen, "Alkoholkarrieren" haben oftmals eine lange Vorgeschichte/Leidensgeschichte. Die eben dann noch nicht so sichtbar ist, die Krankheit ist aber trotzdem schon lange da.
    Niemand ist hier von einem Tag auf den anderen zum Schwerst-Alkoholiker geworden.

    Für mich war es übrigens auch eine Erleichterung, zu erkennen, das ich wirklich Alkoholikerin bin und keine Komplettversagerin. Und das ich die Krankheit selbst stoppen kann, ist auch gut.
    Ich bin hier keiner Krankheit hilflos ausgeliefert, ich kann aktiv was dagegen tun, beispielsweise mit der Risikominimierung/mit unseren Grundbausteinen.

    Zitat


    Suchtkrank zu sein macht uns nicht zum Totalausfall und Vollversager!


    Nein, das macht sie auf gar keinen Fall !
    Ich bin alkoholkrank, Ja.
    Aber... diese Krankheit ist nur ein Teil von mir.
    Mit Alkohol kann ich nicht umgehen, konnte es wahrscheinlich auch nie wirklich und werde es nie können.
    Aber das ist nur ein Teil meiner Persönlichkeit.
    Ich kann andere Dinge dafür gut und einiges sogar sehr gut. :)
    Ich nehme meine Alkoholkrankheit sehr ernst.
    Denn wenn ich das nicht mehr tue, stehe ich irgendwann wohl wieder da, wo ich schonmal war.
    Ich empfinde meine Krankheit aber nicht als erdrückend, beschwerend, ich fühle mich auch nicht als Außenseiter damit. Ich fühle mich damit auch nicht "abgestempelt" und ich schäme mich auch nicht für meine Krankheit.
    Ganz im Gegenteil, ich habe meine Krankheit schon vor vielen Jahren als Chance begriffen. Denn das ist sie für mich AUCH geworden.
    Ich konnte durch meine Krankheit Entwicklungsschritte machen, die mir ohne sie evtl. nie möglich gewesen wären.
    Ganz einfach, weil ich es mußte.
    Heute bin ich dankbar dafür !

    LG Sunshine

    Katha, sei mir bitte nicht böse, aber Du wiedersprichst Dich hier gerade selbst, finde ich.
    Erst schreibst Du:

    Zitat

    Emotionales Gemetzel hatten wir in den letzten Tagen mehr als genug und ich versuche deshalb jetzt ebenfalls ganz sachlich zu schildern, welche Gedanken mich derzeit bewegen:


    Danach folgt etwas Text und dann dieses:

    Zitat

    Trotz allem kann ich mich des Eindrucks aber nicht erwehren, dass Du in erster Linie Betroffene suchst, die Deine Einstellung zu Abstinenz und Rückfällen teilen und es Dir nicht wirklich um den Austausch der Erfahrungen geht. Dies ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck und falls ich mich täuschen sollte, werde ich mich gern entschuldigen. Ich will auch gar nicht versuchen, krampfhaft komisch zu werden, aber mir geht das Bild des „Kloppe-Meinungsverstärkers“ irgendwie nicht aus dem Kopf.


    Sorry, aber das finde ich nicht sachlich sondern das klingt mir ziemlich nach Bauchgefühl. :wink:
    Ich finde es zwar einerseits gut, das Du so offen ansprichst, was Dir auffiel.
    Aber wahrscheinlich führt das nur in ein neues "Gemetzel".
    Dem Thread hier an sich ist es meiner Meinung nach jedenfalls nicht dienlich.

    Warum kann man nicht die Sachen, die in anderen Threads vorfielen, aus diesem heraushalten?
    Das belastet nur diesen neuen Thread von vornherein wieder und er wird
    so wieder eskalieren.
    Was konstruktives mitnehmen kann sich so am Ende keiner was, es bleibt wieder nur ein schales Gefühl.
    Weil es wieder am Ende um Unverträglichkeiten von 2 Personen oder mehr geht, wo jeder "recht haben" will.

    Sowas geht mir mittlerweile sowas von auffen Zeiger hier... das glaubst Du nicht.
    Ich mag in dergleichen Threads eigentlich schon gar nix mehr schreiben.
    Meine Zeit kann ich auch woanders verbrennen.
    Ich nutze sie aber lieber für was für mich sinnvolles.

    Ich würde lieber in Ruhe Themen diskutieren mit Leuten, die auch mal was stehen lassen können.
    Ich lese immer wieder was von Toleranz, aber sehen tue ich nix davon.
    Ich würde auch gern Meinungen von anderen lesen, wo ich mir was von mitnehmen kann.
    Bei den ewigen Querelen hier ist mir da aber leider nicht (mehr) möglich.
    Ich schreibe absichtlich "nicht MEHR", denn ich kenne dieses Forum auch noch ein bisschen anders.
    Vielleicht mag es im Rückblick so erscheinen, das hier auch mal sachlicher diskutiert wurde, weil früher ja eh alles besser war :lol:
    Vielleicht hat sich aber auch das Forum geändert.
    Schade... denn früher konnte ich hier noch was lernen... heute nur noch, wie man sich gegenseitig anfratzt wegen persönlichen Eitelkeiten/Empfindlichkeiten.

    Hartmut
    Ja stimmt, Du warst damals ein Revoluzzer in Sachen Trockenheit. :wink:
    Ich hatte das vergessen. Somit hast Du ja auch Rückfallerfahrung nach einigen Wochen Abstinenz. 12 Wochen ist ja auch kein Pappenstiel und es tat dann sicher auch weh, zurückzufallen.

    LG Sunshine

    Hallo Maria,

    Du schriebst:

    Zitat

    ist es Überheblichkeit zu glauben, wenn ich einer Risikominimierung folge und alles in meiner Macht stehende dafür tue, trocken zu bleiben, ich nicht die Sicherheit haben darf, ohne Rückfall trocken bleiben zu können?


    Nein, das finde ich überhaupt nicht überheblich !

    Ich finde es nur überheblich, zu denken, die Trockenheit wäre rein willentlich zu steuern. Und das tust Du ja gar nicht, wie Du ganz deutlich schreibst.

    Denn wäre alles rein willentlich zu steuern, würden wir ja verleugnen, das es ein Unterbewußtsein gibt.
    Wir würden damit auch das Suchtgedächtnis verleugnen.
    Und wäre die Trockenheit rein willentlich zu steuern, wozu bräuchten wir dann Grundbausteine?
    Die wären dann doch gar nicht nötig.
    Dann könnten wir gleich morgen aufs nächste Schützenfest dirket ins Bierzelt gehen.
    Warum nicht, es kann uns doch nix passieren.
    Und wenn doch, war nur unser Wille zu schwach... ?
    Neee, so einfach ist das nicht.

    Ich tue auch alles in meiner Macht stehende, um trocken zu bleiben.
    Ich betreibe nach wie vor Risikominimierung, und das nach 12 Jahren Trockenheit noch ebenso wie am Anfang.
    Mehr können wir nicht tun.
    Ich bin bisher sehr gut damit gefahren und hoffe, das es auch weiterhin so sein wird.
    Trotzdem weiß ich aber auch, das es Rückfälle geben kann.
    Aber ich lasse mich davon nicht irre machen.
    Das ist nur eine Realität, die ich nun mal weiß, mehr nicht.

    Zitat

    Muss ich immer mit der Angst im Gepäck rumlaufen, dass mich ein Rückfall von hinten überfällt und ich quasi die letzte bin, die es merkt?


    Um Himmels Willen, NEIN !
    Was wäre das für ein Leben in ständiger Angst ?... das taugt ja rein gar nix.
    Und es ist ja auch nicht besonders häufig, das einen ein Rückfall aus dem Nichts ereilt. Die meissten werden (wenn evtl. auch unbewußt)"vorbereitet".
    Angst sollte auch keine Grundlage der dauerhaften Trockenheit sein.
    Aber ich muß zugeben, anfangs hatte ich panische Angst vor einem Rückfall, weil er wahrscheinlich mein Leben gekostet hat.
    Die Stabilität und das Vertauen in mich selbst kam erst langsam mit der Zeit zurrück.

    Ich wünsche mir nur eines, Maria:
    Das ein Rückfälliger nicht auch noch geschimpft oder runtergemacht wird dafür, sondern menschlich behandelt wird.
    Und auch nicht mit irgendeinem besserwisserischen Trockenheits-Elitedenken bedacht wird, sondern das ihm beim Wiederaufstehen geholfen wird,
    ohne das das Wort "Schuld" überhaupt fällt oder andere Vorwürfe gemacht werden.
    Und dann gemeinsam schauen, was ist schief gelaufen ?
    Ein Rückfall sollte meiner Meinung nach NIE auf die leichte Schulter genommen werden.
    Aber bestraft werden muß der Betroffene auch nicht noch zusätzlich, derjenige ist auch so schon "gestraft" genug. :cry:
    Das ist meine persönliche Meinung dazu.

    LG Sunshine

    Zitat

    So - nun zu meiner Frage, die ich ausschließlich an die richte, die sich selbst als Alkoholiker/innen sehen und mit eigenen Erfahrungen durch ihr Erleben beitragen können.

    Ich würde eher sagen, dann "dürften" auch nur Betroffene schreiben, die selbst einen Rückfall hatten. Oder ist das so gemeint?
    Denn ein Rückfälliger hat schließlich einen Rückfall erlebt.
    Ein Nicht-Rückfälliger nicht !
    Denn im Grunde ist es doch so, wenn sich ein Nichtrückfälliger zu Rückfällen äußerst, ist das ungefähr so, als spräche ein Blinder über Farben, sorry.
    Ich finde es manchmal auch unglaublich arrogant und überheblich, sich soooo sicher zu sein, keinen Rückfall zu erleben.
    Wer sich da so sicher ist, der hat für mich einfach noch nicht das wirkliche Ausmaß unserer Krankheit erkannt.

    Hartmut, Du schreibst im Grunde, wie Du trocken bliebst.
    Aber geht es Maria auch darum?
    Oder geht es Dir, liebe Maria, eher darum, wie und warum jemand rückfällig wurde?

    Mich beeindruckt ja ein bisschen, wie sicher sich einige Menschen mit unserer Krankheit fühlen und tatsächlich glauben, die Trockenheit beruhe ausschließlich auf dem eigenen Willen, der alles ganz allein steuern kann.
    So ist aber unsere Krankheit nicht, denn wäre sie so, gäbe es nicht so eine hohe Rückfallquote.
    Da spielen ein paar mehr Sachen mit rein...
    Dieses einfache "da wollte jemand wieder trinken" ist mir persönlich ein bisschen wenig als alleinige Erklärung für einen Rückfall.
    Und ich lese da auch etwas Überheblichkeit bei raus.
    Und Nicht-wirklich-hinschauen wollen.
    Weil es Angst machen könnte?
    So ein Stempel ist leicht verpasst.
    Und bequem. Ist dann so, muss man auch nicht weiter drüber nachdenken.
    Mag ja durchaus manchmal so sein, aber als allumfassende Allgemeinerklärung taugt es meiner Meinung nach nicht.

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, und ich sehe mich auch als solche)

    Hallo Mäuki, ich möchte mich Hartmuts Frage anschließen:
    Wußte der Zahnarzt Bescheid über Deine Alkoholerkrankung?
    Denn bei mir war das ebenso, ich brauchte erheblich mehr Betäubungsmittel beim Zahnziehen als ein gesunder Mensch.
    Meine Zahnärztin mußte da nochma ordentlichl nachspritzen, bis ich wirklich dann wirklich schmerzfrei war.

    Und danach bekommt man ja meist noch ein Desinfektionsmittel zum Spülen.
    Auch dabei ist es wichtig, ein alkoholfreies aus der Apotheke zu holen.
    Das sollte dann auch gleich so auf dem Rezept stehen.
    Kann es aber halt nur, wenn der Arzt auch Bescheid weiß.

    Dieses Gefühl des Ausgeliefert-Seins kenne ich auch.
    Ich denke aber, das geht ganz vielen so beim Zahnarzt.
    Da liegst Du so auf dem Behandlungsstuhl, die Gerätschaften hängen auch so halb über einem und man hat das Gefühl, hier komme ich nich mehr raus. Ich bin hilf-und wehrlos.
    Das ist unangenehm, ohne Frage.
    Und wenn man eine gewisse Vorgeschichte hat, dann ist es noch vielmals schlimmer, auch klar.
    Das einzige, was da helfen kann, ist mit dem Arzt drüber zu reden.
    Über die Angst und Panik-Gefühle.
    Und evtl. Zeichen zu vereinabaren, wo sofort die Behandlung abgebrochen wird, bis es wieder besser geht.
    Ein guter Zahnarzt weiß um die Ängste seiner Patienten und wird darauf eingehen.

    Bei mir war es so, das ich eine sehr umfangreiche Behandlung hatte, weil ich während meiner nassen Phase nicht mehr zum ZA ging, und das waren viele viele Jahre.
    Was meinst Du, was ich für Ängste hatte, als ich das erste Mal wieder hin ging?
    Und es stand auch eine entsprechend umfangreiche Behandlung an.
    Viele Termine, Wuzelbehandlungen, Zähne mußten gezogen werden, Brücken angefertigt etc.
    Also das volle Programm.
    Ich hatte aber sofort Vertrauen zu meiner Zahnärztin und ich war dort auch ganz offen und ehrlich.
    Informierte gleich über meine Alkoholerkrankung und meine Panik.
    Ich bekam dafür großes Verständnis entgegengebracht und ab irgendwann hatte ich keine große Angst mehr, dort hinzugehen.
    Dann war es so, das ich sozusagen meine Ängst und alle Schreckensvorstellungen am Empfang abgab und mir so dachte, macht jetzt, was ihr wollt mit mir... es wird vorbei gehen und ich schaffe das !
    Das ging aber eben nur, weil eine Vertrauensbasis geschaffen wurde.

    LG Sunshine

    Mir wurde erst hier klar, wie hoch die Rückfallquote bei unserer Krankheit überhaupt ist (und da war ich schon 4 Jahre trocken, als ich das erste Mal herkam)
    Vorher kannte ich keine Zahlen. Mag sich vielleicht naiv anhören, war aber so.
    Trotzdem war mir klar, das auch ich rückfällig werden kann.
    Ich hatte anfangs sogar höllische Angst davor.

    Zitat

    Dummerweise ist gerade der Rückfall eines der wesentlichen Merkmale des Alkoholismus.


    Rein faktisch gesehen ist das so. Weil die Rückfallquote sehr hoch ist,
    könnte man das schon als wesentliches Merkmal der Krankheit bezeichnen.
    Alles andere wäre für mich ein verleugnen der Tatsachen.

    Was aber der einzelne daraus macht, ist unterschiedlich !!
    Dieses Wissen führte bei mir jedenfalls nicht dazu, wieder trinken zu wollen.
    Ganz im Gegenteil, ich wollte es trotz des Wissens keinesfalls.
    Ich wollte lieber zu den wenigen gehören, die es schaffen, trocken zu bleiben.

    Von daher finde ich die Aussagen, wer Rückfälle als Krankheitssmerkmal sieht, will insgeheim auch wieder saufen, als unsinnig.
    Bei mir war es jedenfalls nicht so.
    Es war bisher nie eine Option und auch keine Hintertür für mich.
    Ich habe auch keine Angst, Realitäten und Fakten zu sehen.
    Das heisst aber nicht, das ich auch wieder saufen will.
    Dafür war die akute letzte Saufphase einfach zu schlimm und ich habe nichts davon vergessen. Da will ich nie wieder hin, egal wie hoch die Rückfallquote ist.

    In diesem Thread aber geht es eigentlich um die vermehrten Rückfälle im Forum.
    Ob das jetzt ein Zufall ist und mit dem Geschreibsel eines Manfred im Offenen Bereich auch was zu tun hat, kann ich nicht wirklich beurteilen.
    Ich habe da aber so ein dummes Gefühl.
    Denn wenn jemand immer wieder vehement schreibt, das er keine Veränderungen braucht, weiterhin in Kneipen geht und darüber auch hier berichtet (berichten darf), dann könnte das auch für andere Folgen haben.
    Ganz schlicht und ergreifend dahingehend, das man beginnt zu denken, "ach das könnte ich auch".
    Und geht selbst los und die nächste Kneipe, oder zum nächsten Public Viewing, zum Schützenfest, zum Grillen mit Freunden UND Alk oder was sonst gerade saisonmäßig anliegt.
    Denn man will ja auf nichts "verzichten".
    Man erkennt noch nicht selbst, das es gar kein Verzicht ist, weil man es noch nicht besser weiß. Es fehlen noch die Erfahrungen, das alles auch ohne Alk möglich ist.
    Denn woher sollen sie denn kommen in einem bisher nassen Leben?
    Tja, und dann wird halt losmarschiert... und den Rest der Story kennt man ja.

    Von daher würde ich eiskalt Leute aus dem Forum befördern, die andere hier gefährden und die selbst Null Hilfe/Tipps/Erfahrungen annehmen wollen und das auch ganz offentlichtlich zeigen.
    Mit so einem Verhalten würde man sicher auch in einer realen SHG gerügt und irgendwann auch freundlich rausbefördert.
    Denn es kann einfach nicht sein, das ein einzelner viele andere gefährdet.
    Das ist meine persönliche Meinung und die hat einfach was mit Verantwortungsgefühl zu tun.
    Und nicht mit dem verweigern von Hilfe.

    LG Sabine

    Ok, für "scheißegal" vergeude ich nicht meine Zeit, die investiere ich dann lieber sinnvoller, Manfred.

    Eins habe ich allerdings bis jetzt noch nicht kapiert:
    Warum meldet man sich in einem Alkoholiker-Forum an, deren Grundbausteine man groß und breit vorher lesen kann :!:
    Und wählt dann selbst einen komplett anderen Weg ?
    Es gibt doch sicher genug andere entsprechende Foren, wo Du dich austauschen kannst?
    Warum dann ausgerechnet hier?
    Um uns was zu beweisen?
    Das brauchst Du nicht, wir kommen auch so klar :wink:

    Du kommst hier her, es wird viel Zeit in Dich investiert von vielen Leuten, angekommen ist aber nix bei Dir.
    Weil Du überhaupt nicht offen bist für erprobte Wege aus der Sucht, die bei anderen sehr wohl in die Trockenheit führten.
    Schlimmer finde ich allerdings, das Dein Verhalten meiner Meinung nach auch andere negativ beeinflusst und das auch schon Auswirkungen zeigt.
    Spätestens ab dann wärst Du für mich hier draussen gewesen, aber ich bin hier ja glücklicherweise nicht der Chef.

    Sunshine

    Hallo Manfred,

    Alkoholismus ist also eine Krankheit, mit der man besser nicht hausieren geht... aha...
    Sicher, denn es ist ja eine "Schmuddelkrankheit", über die man besser nicht spricht.
    Genau SO werden alte Vorurteile aufrecht erhalten, Manfred. :?

    Also ich bin Alkoholikerin.
    Momentan trocken.
    Weil ich es bisher schaffte, meine Krankheit zu stoppen.
    Mehr nicht.

    Übrigens... In meiner ehemaligen realen SHG stellten sich die Teilnehmer folgendermaßen vor:
    "Ich bin der/die soundso und ich bin abhängig."
    (Es waren übrigens nicht die AA, auch wenn sich das grad etwas so anhört, sondern eine SHG, die an keine Organsisation gebunden ist).
    Ich habe das erst nicht so ganz verstanden... ich dachte mir so dabei..."hey, ich trinke doch nicht, also bin ich doch gar nicht mehr abhängig".
    Heute verstehe ich längst, warum die Teilnehmer sich so vorstellten.
    Denn unsere Krankheit bleibt lebenslang.
    Somit bleiben wir auch abhängig.
    Tja...
    Kannst Du damit was anfangen ?

    Übrigens... mein Eindruck:
    Wenn jemand sagt, er sei "Antialkoholiker", würde ich denken, das jemand aus religiösen oder anderen weltanschaulichen Gründen keinen Alk trinkt.
    Aber nicht, weil er abhängig wäre.
    Das ist dann aber meilenweit entfernt von "Alkoholiker".
    Wer sich als Alkoholiker als "Antialkoholiker" bezeichnen möchte, der möchte meiner Meinung nach seine Erkrankung vor andern verharmlosen und auch untern Teppich kehren, das er/sie abhängig ist.
    Wie gehst Du denn mit Deiner Krankheit.... öööh sorry... mit Deinem "Antialkoholismus" bei Freunden/Bekannten/der Familie um?
    Verharmlost Du da auch alles so, um "gut dazustehen"?

    Ich persönlich kann sehr gut mit dem Wort "Alkoholikerin" dastehen, denn ich schäme mich nicht dafür.
    ICH habe nähmlich keine Schmuddelkrankheit, ich habe eine chronische, lebensgefährliche Erkrankung, die unheilbar ist :!:
    Bemitleiden muss mich niemand dafür und ich habe auch noch nicht erlebt, das sowas geschah.
    Mir wurde eher Respekt und Achtung dafür entgegengebracht, das ich meine Krankheit stoppen konnte.

    Gruß Sunshine

    Aber... wenn es Dich wirklich interessiert, wie die Krankheit ist... denn hier will Dir niemand Informationen vorenthalten... dann lese einfach mal bei den trockenen Alkoholikern hier, aber auch das wird Dir wahrscheinlich kaum gefallen.

    Ich kann auch mal eben ein paar Stichpunkte aus meinem nassen Leben erzählen...
    Ich habe ziemlich lange gut als nasse Alkoholikerin funktioniert.
    Und überhaupt, was heisst hier Alkoholikerin ? Andere trinken doch noch viel mehr! Ich hab immer jemand gefunden, der mehr trank.
    Am Ende drehten sich alle meine Gedanken allerdings nur noch darum:
    Wann kann ich wieder trinken?
    Wie kann ich möglichst unauffällig trinken?
    Woher bekomme ich Stoff und wie entsorge ich unauffällig die ausgesoffenen Pullen?
    Wie täusche ich meinen Partner/andere Angehörige/ Freude über die wahren Trinkmengen ?
    Und irgendwann hatte ich sogar meinen Partner soweit, mir Alk zu besorgen !!
    Ich tat alles dafür !
    Ich hätte selbst für Alk gestohlen ,hätte ich gemusst, da bin ich mir ziemlich sicher.
    Hatte ich keinen Alk, kam ich auf auf Entzug.
    FURCHTBAR war das.
    Ich konnte nachts nicht mehr schlafen, weil ich nachkippen mußte, ansonsten Entzugssymtome wie: Zittern, furchbare innere Unruhe, Schwitzen, Panikgefühle bis hin zur Todesangst etc.pp.

    Aber sicher ist es bei Deinen Partner noch nicht SO WEIT und alles eh ganz anders und Du musst nur tun und machen und er wird aufhören. :wink:
    Und im Himmel is Jahrmarkt...

    Weißt Du, wann ich aufgehört habe zu trinken?
    Als ich komplett runtergesoffen mit nem offenen Magengeschwür und mit blutenden Zahnfleisch (weil ich mir ein Blutgerinnungsenzym auch schon kaputt gesoffen hatte) besoffen an Himmelfahrt mit dem Notarztwagen abgeholt wurde.
    Mein Mann und ein guter Freund hatten den gerufen, ohne mich darüber zu informieren. Weil sie einfach nicht mehr weiter wußten in ihrer Verzweiflung. Und selbst dann machte ich noch Zicken. Aber am Ende fuhr ich doch mit.
    Ich hatte also nicht mal den Hintern in der Hose, mir selbst Hilfe zu suchen.
    Weil ich mich auch unglaublich schämte.
    Ich landete sofort auf der Intensiv, und ich hätte beinah den Entzug nicht überlebt.

    NIEMAND konnte mich vorher vom trinken abhalten, leider.
    Nur ich selbst konnte diesen Entschluß fassen und diesen Weg gehen.
    Dann war ich sehr froh, das meine Familie zu mir hielt und mich unterstützte.
    Vorher aber hatte niemand eine Chance, mich auch nur zu erreichen. Ich liess niemanden wirklich an mich ran. Ich machte höchstens mal Zugeständnisse, die nächsten Tage mal weniger zu saufen, wenn dann Ruhe im Karton war.
    Vielleicht hatte ich es sogar vor... aber wenn der Entzug kommt, sind alle guten Vorsätze im Grunde sofort vergessen. Dann erzählt Dir die Krankheit, was Du tun sollst und sonst niemand.

    Das ist mal ein kurzer Abriss aus meiner Säuferkarriere... und die ist so außergewöhnlich nicht.
    Aber ich nehme an, Dein Partner ist ja noch lange nicht son versoffener Alkie und kann noch von allein aufhören, richtig ?

    Und mittendrin... Kaleu ist hier einer der Schreiber, den ich oftmals bewundere für seine Beiträge.
    Er will Dich sicher nicht beschimpfen, er versucht nur, Dich wachzurütteln.
    Auf seine Art. Die ich übrigens sehr schätze.
    Er quasselt nicht drum herum, sondern nennt die Dinge beim Namen.
    Auch wenn das unangenehm ist und auch weh tut.
    Ich bin mir aber sicher, er will Dir nicht weh tun, er will Dir eher helfen, indem er die Fakten auf dem Tisch ausbreitet.
    Mehr nicht.

    LG Sunshine

    Warum willst Du diese Krankheit verstehen, mittendrin?
    Um noch irgendwas drehen zu können, das er aufhört zu saufen?
    Kannst Du nicht.
    Wer trinken will, WIRD trinken.
    So oder so.

    Dir haben hier Betroffene geschrieben. Aber Du kannst natürlich auch Bücher kaufen.
    Betroffene sind allerdings oftmals die "Experten" auf diesem Gebiet, wir haben schließlich die Krankheit am eigenen Leib erfahren, und kennen sie somit nicht nur theroretisch, wie mancher Autor. :wink:
    Gibt aber auch Betroffene Autoren, so isses ja nich.

    Ich denke eher, Du möchtest nun lieber ein Buch, weil Dir das nicht passt, was Dir Betroffene geschrieben haben. 8)
    Denn Du willst die Hoffnung noch nicht aufgeben.
    Dann nur zu... es ist schließlich DEIN Leben.
    Du kannst damit tun und lassen, was Du willst.

    Mit Liebe hat das alles für mich auch nix zu tun, schließe mich da Kaleu an.
    Du willst Dir wohl eher n Partner so zurechtbiegen, damit es für Dich passt? :wink:
    Du willst nicht loslassen und (noch) nicht akzeptieren, was wirklich ist.
    Das Deckmäntelchen der Liebe macht sich da natürlich gut.
    Dann ist man sofort edel, hilfreich und gut und tut alles NUR AUS LIEBE.
    Jawoll.

    mittendrin, ich rate Dir eher zu Lektüre bezüglich CO-Abhängigkeit.
    Sowas wird Dich viel klarer sehen lassen.
    Wenn Du es zulässt :wink:

    LG Sunshine

    Hallo mittenimleben,

    Du schriebst:

    Zitat

    Wenn ich ihn liebe, muß ich ihn so nehmen, wie er ist.

    Nein, DU musst überhaupt nix.
    Du kannst ihn ebenso in Liebe loslassen und ihm so auch eine Chance damit geben, zu erkennen, was wirklich mit ihm los ist.
    Für manch einen führt das zum "aufwachen", für einen anderen ist es nur Bestärkung, weiterzusaufen (und im Sebstmitleid zu baden, das einen keiner liebt und das ja doch alle wieder gehen.. und blabla).
    Weiss man vorher nicht, was geschieht.

    Was für eine Art Alkie jemand ist, ist im Grunde komplett uninteressant (für mich).
    Ich hätte übrigens in keine von Jellinek`s Kategorien gepasst :wink: , ich bin trotzdem Alkoholikerin und hätte mich beinah totgesoffen.
    Und dahin führt irgendwann jede "Säuferkarriere", bei dem einen schneller, beim anderen langsamer.

    Wenn Dein saufender XY weitersaufen will...und so ist es ja offenbar, siehe hier:

    Zitat

    Er sieht keine Notwendigkeit, etwas zu ändern. Er liebt das Gefühl, wenn der Schnaps "einschießt". Eben ab und zu....Sein Vater war Alkoholiker, hat die Familie und letztendlich das Leben daran verloren. Und er verleugnet das so vehement.

    dann hast Du eine lange Leidenszeit vor Dir. Evtl. so lange, wie es der Körper Deines XY mitmacht, er ist ja auch keine 25 mehr, gelle?
    Tu Dir das bitte nicht an.
    Wirf Dein Leben bitte nicht derart weg.
    Sondern lebe lieber Dein Leben so, wie DU es gern hättest.

    Ich persönlich bin übrigens der Meinung, ein Alkoholiker ist in der akuten Phase seiner Krankheit gar nicht oder nur eingeschränkt liebesfähig.
    Ein Alkoholiker hat schon eine tolle Geliebte, mit der DU niemals mithalten kannst!
    Die ist aufregend, toll, anziehend, unwiderstehlich, packt ihn in Watte, fängt ihn mit weichen Armen auf etc.pp.
    Es ist seine Pulle.
    Gegen "sie" hast Du keine Chance.
    So ist das nun mal mit einem nassen Alkoholiker.

    LG Sunshine

    Nu muss ich aber echt lachen, Manfred :wink:
    Was ist denn daran "steinig", nix ändern zu wollen ausser nicht mehr saufen?
    Das ist ja wohl der einfachste und bequemste Weg, denn da muss man ja im Grunde gar nix tun.
    Trotz allem, es gibt hier im Forum nicht umsonst den Spruch "Nur nicht mehr trinken reicht nicht".
    Aber auf Dich trifft das ja nicht zu.
    Denn:

    Zitat

    Wäre ich aber nicht von meiner Kraft und Stärke überzeugt, die mich in meinen nun schon etwas längeren Leben schon oft an die Ziele gebracht die ich mir vorgenommen hatte, würde es wohl etwas anders aussehen.

    Jo. Deshalb bist Du ja auch im Endeffekt in einem Alkoholikerforum gelandet.
    Sorry, aber das belustigt mich... nur so wirklich lauthals kann ich dann doch nicht drüber lachen, es ist eher ein bisschen bitteres Lachen.
    Denn es geht hier ja nun mal nicht um einen Schnupfen, sondern um eine lebensgefährliche und unheilbare Krankheit.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke.
    Und wenn Du Deinen Weg eben so gehen willst, dann bitte, es ist Dein Leben.
    Ich kann nur hoffen, das Du auch noch schreibst, wenn was nicht mehr so doll läuft und Du dann nicht zu sehr auf Deinen Weg beharrst, nur weil Du zu stolz bist.

    Denn wir hier sind nicht nur hier, um von unseren grandiosen Erfolgen zu berichten, sondern auch, um uns im Notfall Hilfe zu holen und uns miteinander zu beraten, wenns mal nicht so gut läuft.

    LG Sunshine

    Ich kann sicher Deinen Thread ignorieren, Manfred.
    Kein Problem.
    Aber ich werde ganz sicher nicht alle Threads ignorieren, in denen Du anderen auch noch Mut zu riskanten Wegen machst.

    Unmut?
    Ich bin sicher nicht unmutig. An Mut fehlt es mir eher nicht so. :wink:
    Ich werde aber nicht zusehen, wie man andere zu riskanten Verhalten er"mutigt".
    Denn ich habe auch ne Art Verantwotungsgefühl in mir, das dann einfach zu laut schreit und mir verbietet, zu schweigen.
    Mehr als schreiben kann ich eh nicht, am Ende macht jeder, was er will.
    Es aber nicht mal versucht zu haben, jemanden zu erreichen, dafür würde ich mir einen persönlichen Vorwurf machen und mich auch schämen.
    SOWAS würde ich dann als "ummutig" bezeichnen.

    LG Sunshine

    Fragen an Dich, Manfred:
    Warum versuchst Du, einen anderen alkoholkranken Menschen dabei zu unterstützen, einen nachweislich riskanten Weg mit unserer Krankheit einzuschlagen?

    Warum willst Du jemanden eine PN schreiben?
    Doch wohl, um auch noch ganz persönlich auf denjenigen Einfluss nehmen zu wollen und denjenigen auch noch per PN bei einem riskanten Weg zu unterstützen.
    Und das nur, weil DU nicht bereit zu Veränderungen bist !
    Wollt ihr nun zu zweit "beweisen", das keine Veränderungen an Eurem Umfeld nötig sind?

    Den LZT hier braucht ihr nix zu beweisen, denn wir sind bereits (und noch) trocken. Wir kennen bereits sichere Wege, sonst würden wir längst wieder saufen.
    Und die Frischlinge werden mit sowas unnötig verunsichert.
    Und das finde ich echt ne Frechtheit !
    Es geht hier nicht um irgendwelche "Glaubensfragen", sondern um eine LEBENSGEFÄHRLICHE ERKRANKUNG !!
    Mit Deinem eigenen Leben kannst Du so viel herumspielen, wie Du lustig bist.
    Aber mit dem Leben anderer zu spielen, indem man sie dazu ermutigt, auch nix zu verändern und sie so auf einen riskanten Weg zu schicken, das finde ich UNVERANTWORTLICH.

    Und ich denke, für Dich und Deinen geplanten Weg ist es hier wirklich das falsche Forum, sorry.
    Du willst Dich nicht an unsere Grundbausteine halten, weil Du so oberschlau bist.
    Und nicht nur das, Du ziehst andere da mit rein.
    Wäre ich hier Boss, wärest Du schon gesperrt.
    Du dürftest allerdings gern wieder kommen, wenn Du Deine Krankheit erst zu nehmen beginnst.
    Denn wir hier sind nun mal ALKOHOLIKER, bei Dir habe ich eher den Eindruck, Du meinst, nur ab und an mal ein kleines Alk-Problem zu haben.
    Und nur mal ein paar Wochen nix mehr trinken ist schon der Weg und nu biste wieder geheilt oder so ähnlich.
    Aber das wäre für mich nicht der alleinige Grund für ne Sperrung, der andere ebenso wichtige Grund wäre, das Du andere gefährdest, indem Du sie bei ebenso riskanten Wegen unterstützt.
    Und das auch noch per PN tun willst.
    Aber ich bin hier weder der Boss noch ein Mod.

    BTW ist das hier ein sehr gutes Beispiel, warum keine PN`s im offenen Bereich ausgetauscht werden können.
    Das macht einfach Sinn, wenn man die letzten Vorfälle hier mal mitverfolgt.
    Ich bin froh, das es so ist.
    Denn so entfällt wenigstens die Möglichkeit, auch ncoh persönlich einem anderen Mist ins Ohr zu quasseln mit dem anmaßenden Hintergrund, einen anderen Weg in die Tockenheit zu "kennen".
    Allerdings war das alles bisher wohl wenig erfolgreich, warum sonst bist Du hier gelandet?

    So, das war mal Klartext von mir, ich habs nicht so mit dem Drum-Herum-Reden und Trockenstreicheln ohne jegliche Veränderung.

    LG Sunshine

    Hallo Doc :wink:

    Du schriebst ja eingangs, das Du die Böden damit gereinigt hast.
    Ich lese hier nirgends, das Du vorhattest, mit dem Zeug rituelle Körpersalbungen vorzunehmen :wink:
    Von daher würde ich auch am meisten meiner Nase vertrauen.
    Riecht das Reinigungsmittel nach Alk, dann schütte es weg und kauf
    eins, was nicht nach Alk riecht.
    Denn schon allein der Alk-Geruch KÖNNTE triggern.
    Muss nicht, aber könnte, von daher lieber vorsichtig sein.
    Im Laden kann man ja durchaus auf die Inhaltsstoffe schauen und auch mal dran schnuppern.

    Ich persönlich verlasse mich am meisten auf meine Nase.
    Schaue aber bei Süßigkeiten und Lebensmitteln auch auf die Zutatenliste.
    Hab ja kein Bock, was zu kaufen, was dann nach Alk stinkt, wenn ich die Packung öffne.
    Und ich glaube, ein Ladenbesitzer wäre auch nicht so erfreut, wenn ich verschiedene Kekspackungen öffne, um mal dran zu riechen :lol:

    Da ich auch noch mit dem Rauchen aufgehört habe, rieche ich auch nur einen Tropfen Alk sieben Meilen gegen den Wind.
    Leider zusätzlich auch alles andere, was meiner Nase nicht gefällt :lol: aber das is n anderes Problem :wink:

    Lieber Doc, ich finde es gut, das Du solche Fragen stellst und Dich damit auseinader setzt.
    Sagt mir, das Du Deine/Unsere Krankheit nicht auf die leichte Schulter nimmst. Und das ist auch richtig so, weil sie verdammt ernst zu nehmen ist.
    Ich habe mir anfangs übrigens die gleichen Fragen gestellt.
    Das ist also nix ungewöhnliches, man weiß es anfangs eben noch nicht so genau. Also besser nachfragen, ehe man sich einer Gefahr aussetzt, die man nicht so einschätzte.

    Viele Grüße und ich wünsche Dir weiterhin so ein tollen Weg in ein abstinentes und später auch trockenes Leben.
    Sunshine