Beiträge von Sunshine_33

    Zitat

    Kein erhobener Zeigefinger, sondern einfach nur Warnhinweise wie von einem Freund gesprochen.

    Mal im erst, diese Plattitüde vom "erhobenen Zeigefinger" geht mir hier mal wieder erheblich auffen Zeiger.
    Ich bin absolut kein Typ mit einem erhobenen Zeigefinger, aber ich schreibe hier auch nicht das, was ein anderer gern hören möchte !
    Und genau das wird hier dann ja schnell mit einem erhobenen Zeigefinger gleich gesetzt.

    Ich berichte hier von meinem Weg aus der Sucht, und der war nicht nur auf Rosen gebettet.
    Der war weder einfach noch individuell.
    Und ich schreibe aus heraus aus meinen eigenen Erfahrungen.
    Von wessen wohl sonst...
    Das als erhobenen Zeigefinger abzutun, finde ich allerhand, das muss ich echt mal sagen.
    Aber von mir aus...
    Ich bin trocken.

    LG Sunshine

    Hallo Manni,

    Zitat

    Jeder Mensch hat seine individuelle Persönlichkeit und ich glaube man kann nicht alle über einen Kamm scheren.

    Das ist sicher grundsätzlich richtig, in der Sucht ticken aber alle Uhren anders !
    Da kann man sehr wohl nasse Alkies über einen Kamm scheren, was das spezielle Verhalten betrifft.
    Das einzig individuelle waren oft die Trinkmengen, aber was in der Birne eines nassen Alkies abläuft, ist so unterschiedlich nicht.
    Da ist die Denke, die sich immer mehr um Alk dreht (möglichst unauffällige Beschaffung, wann kann ich wieder trinken, wie entsorge ich die leeren Pullen unauffällig)und auch das restliche Verhalten gleicht sich sehr oft wie ein Ei dem anderen.
    Es ist kein Zufall, das wir uns beispielsweise hier so oft in einem anderen Alkoholiker wieder erkennen, das beruht einzig darauf, das Sucht eben NICHT individuell ist.

    Ich erinnere auch immer wieder ein Schaubild in meiner ehemaligen realen SHG. Da war der übliche Weg in die Sucht dargestellt ... eine Art Spirale, die immer mehr abwärts ging.
    Ich kann Dir sagen, das ich mich in beinah allen Punkten wieder erkannt habe. Die Punkte, die nicht 100% übereinstimmen, waren lediglich geschlechtsspezifisch (Frauen trinken oftmals mehr heimlich im stillen Kämmerlein).
    Und auf diesem Bild wurde auch aufgezeigt, wie man wieder aus der Sucht herauskommt.
    Auch diese Wege waren keinesfalls individuell ! Es gab ein paar Varianten, ob nun mit Thera oder ohne und unterschiedlich strukturierte SHG, aber das wars dann auch schon.
    Der Weg aus der Sucht hat auch immer mit Hilfe annehmen zu tun.
    Is einfach so.

    Zitat

    Ich werde euch mit meiner Entwicklung auf dem laufenden halten, denn ich denke mit meiner Einstellung löse ich große Skepsis bei euch aus

    Was heisst Skepsis...Manni... ich habe hier schon so viele kommen und gehen gesehen... und auch viele, die meinten, sooo individuell in ihrer Sucht zu sein. Das ist für mich eine Art "elitäres Denken", mit dem man üblicherweise nicht weit kommt.
    Für mich bist Du kein bisschen individuell in Deiner Sucht.
    Du willst da einfach wieder rauskommen, ohne auch nur eine Konsequenz zu ziehen, eben dieses "Wasch mich, aber mach mich nicht nass".
    Ich weiss halt, das sowas nicht funzt. Ich kenne keinen einzigen Alkie, der so trocken geworden wäre und ich kenne so einige... kannste mir glauben. :wink:

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    Die Gefahr geht nicht von meinem Umfeld, sondern von mir aus. Keiner zwingt oder kann mich zwingen Alkohol zu trinken.

    Dann hast Du noch nichts von der sog. "Risikominimierung" verstanden, Manni. Ein nasses Umfeld ist ein sehr hoher Risikofaktor, der so viele schon hat rückfällig werden lassen. Da Du aber noch in Deinem nassen Denken voll drinsteckst und keine weiteren Veränderungen in Deinem Leben willst, wiegelst Du da ab und drehst es Dir so, wie es Dir am besten in den Kram passt.
    Unsere Krankheit interessiert das aber nicht. Die folgt ihren eigenen Regeln, egal wie Du es Dir hindrehst.

    Manni, hier wurde nach Deinem "Tiefpunkt" gefragt.
    Das kam sicher nicht von ungefähr. Hätten diejenigen nämlich den Eindruck gehabt, Du hättest Deinen persönlichen Tiefpunkt schon erreicht, hätten sie ja gar nicht nachgefragt.
    Ich bin zumindest der Meinung , Du hast Deinen persönlichen Tiefpunkt noch nicht erreicht.

    Kasten hat es mit einem einzigen Satz beschrieben, wann der persönliche Tiefpunkt erreicht ist;

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    den persönlichen Tiefpunkt könnte man kurz so umschreiben, dass man dann kompromisslos zu allem bereit ist, um seine Nüchternheit zu erhalten.

    Genau so ist das ! Ich hatte meinen Tiefpunkt erst erreicht, als ich auf der Intensiv gelandet bin, wo die Ärzte und Schwestern mit mir um mein bisschen Leben kämpfen. Erst da war ich bereit, ALLES in meinem Leben zu ändern. Und wenn ich Alles schreibe, dann meine ich auch wirklich Alles.
    Hätte mir da jemand gesagt, Du musst alles hergeben, was Du hast, wenn Du trocken werden willst, dann hätte ich es getan. Denn da ging es nur noch ums nackte Überleben.
    Auf der Intensiv konnte ich endlich meinen dämlichen Stolz und meine grottendumme Überheblichkeit ablegen und mir von Fachleuten helfen lassen.
    Ich habe alles getan, was mir die Ärzte sagten, ohne noch was zu diskutieren zu wollen. Ich habe einfach mal auf die gehört, die es sehr viel besser wissen als ich und das war auch der richtige Anfang auf meinem trockenen Weg.
    Ich bin auch heute noch sehr demütig meiner Krankheit gegenüber und das bleibt auch so.
    Ich kann in allen anderen Lebensbereichen so individuell sein, wie ich lustig bin.
    In meiner Krankheit bin ich es aber nicht.
    So "einfach" ist das.

    LG Sunshine

    Tja Manfred... Versuch mag ja kluch machen, aber sicher nicht trocken. Versuch hört sich für mich auch recht halbherzig an. Entweder klappt es oder nicht, ist ja nur n Versuch. Scheiterst Du, dann ist der Versuch halt mißlungen.
    Mit so einer Einstellung und auch mit einigem restlichen, was Du geschrieben hast, sehe ich kaum einen Weg in ein abstinentes Leben, von einem wirklich trockenem Leben mal ganz zu schweigen.

    Ich picke mal einige Sätze raus, um es zu verdeutlichen:

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    Tagsüber trank und trinke ich keinen Alkohol. Habe auch kein Bedürfnis danach. Das stellt sich erst abends ein und dann freue ich mich schon auf den Kick. Wein habe ich mir wegen allergischen Reaktionen abgewöhnt und bin deswegen auf Bier umgestiegen. Schmeckt mir eigentlich genauso wenig wie Wein, aber ich verfeinere den Geschmack dazwischen immer mit meinem geliebten Kräuterlikör. Die Folge ist, daß ich immer mehr oder weniger alkoholisier im Bett lande. Ich vertrage schon eine Menge und egal wieviel Alk ich in mir habe, es fällt den anderen kaum auf, da ich weder lalle, nicht schwanke oder sonstige typische Rauschsymtome zeige.

    Ja, dann ist doch alles super. Der Wein wurde durch Bier ersetzt, das schmeckte nich so und bis es ballert, dauert auch länger, also noch Schnaps mit reinmischen.
    Ich hab gleich Wodka-O gesoffen, dann mußte ich wenigstens nicht so viel Bier oder anderes trinken und vor allem wirkte das schneller.
    Denn DARUM geht es doch bei uns Alkies und nicht etwa um "Genuß". Falls es das überhaupt gibt.
    Mir schmeckte Wodka-O zumindest NICHT, halb ihn auch manchmal schon morgens ausgekotzt, und natürlich nachgeschüttet, um ruhig zu werden.
    Ich konnte mir am Ende nicht mal mehr einen Tagesbeginn ohne Alk vorstellen. Frage mich heute manchmal, wie ich meinen Job trotzdem noch jeden Tag machen konnte... wenn auch wohl nicht besonders gut.

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    Bei mir verstärken sich aber die Erinnerungslücken. Ich finde beim saufen auch kein Ende und nur irgendwann bestelle ich mir nachts ein Taxi. Wenn ich nicht Zuhause saufe. Der nächste Tag ist entsprechend verkatert und mittags komme ich erst langsam zu mir. Mein letztes Sauferlebniss war vor 3 Wochen. Davor waren 4 Tage intensives saufen, aber immer mit einem Tag Pause dazwischen, weil es mir danach immer einfach zu schlecht ging. Diese letzte Nacht der Sauforgie in meiner Stammkneipe, war aber dann wohl der ausschlaggebende Moment jetzt wirklich endgültig mit Alkohol aufzuhören. Ich hatte irgendwie 100€ verbraten, mußte noch einen Deckel machen und nachts trat ich beim Weg zur Toilette auf meine Brille, die ich wohl vom Nachtischschränkchen gefegt hatte und die 750 € Reparatur kostete. Zudem wäre fast mein Auto abgeschleppt worden, hätte mein Wirt mich nicht angerufen, da ich in einem Halteverbot stand. Ich kam mit 20€ davon. Eine dicke Erkältung hat mich dann aus dem Verkehr gezogen wo ich etwas Abstand zum Alkohol fand.

    Ja mei... bissle Verlust ist halt immer. Is doch egal... für mich wäre das alles kein Grund gewesen, aufzuhören. In der Phase hätte ich vielleicht mal kurz drüber nachgedacht, ob ich echt n Alkproblem hab, aber das natürlich auch schnell wieder verdrängt. Die Nachwehen werden sich glätten und der Rest wird halt wieder geschmeidig gesoffen. JA klar, und ich hätte mir vorgenommen, weniger zu trinken. Bis zum nächsten Vollrausch... tja. :roll:

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    Zum Glück habe ich diese intensive Alkoholerfahrung mit morgendlichem Zittern usw. noch nicht erlebt, aber ich glaube wenn man nicht früh genug die Bremse zieht, hängt man plötzlich tiefer drin, ohne das man es richtig merkt

    .

    Siehste, alles noch im grünen Bereich, kein Zittern...

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    Alkohol hat nie mein soziales oder berufliches Umfeld belastet. Alkohol beeinträchtigt mein körperliches und geistiges Wohlbefinden und das könnte ich als täglich wiederkehrenden Tiefpunkt benennen. Er nimmt mir die Möglichkeit morgens schon agil und frisch zu sein. Ohne Alk. bin ich z.B. in der Lage meiner Frau zum Frühdienst um 5 schon einen Kaffee zu kochen.Ansonsten erwachen die Lebensgeister erst gegen Mittag.

    Na also, ich sags doch ! Alk beeinträchtigt Dich doch noch gar nicht so doll. Ist doch alles noch super, und warum denn früh aufstehen ?
    Lass doch die Frau früh aufstehen und die ist doch auch schon groß und kann sich selbst n Kaffee machen.
    Du bist doch nun Rentner und hast Dir einen schönen Lebensabend verdient... da kannst Du ruhig ausschlafen. Und son paar Gläser Alk, was macht das schon ??
    Und Manfred, mal im ernst, andere saufen doch noch viel mehr, oder?? 8)
    Und "richtige" Alkies sind doch die, die das Büchsenbier bei Pen*y umme Ecke saufen, und danach irgendwo besoffen auffällig werden, stimmts? 8)

    So, Ende mit dem Sarkasmus!
    Sorry, aber Dein Geschriebenes reizte mich einfach dazu... :oops:

    Manfred, normalerweise gehört an den Anfang eines abstinenten Lebens eine professionelle Entgiftung.
    Das hat viele verschiedene Gründe, nicht nur den der körperlichen Entgiftung. Man schliesst damit auch Hintertüren, indem man auch nach außen hin zugibt, Alkoholiker zu sein.
    Desweiteren kann einen ein weiter begleitender Arzt sehr gut zur Seite stehen, meine Ärztin hat mich so wunderbar begleitet und tut es heute noch.
    Ohne sie wäre alles viel schwieriger gewesen, ich verdanke ihr und ihrem Team so viel!
    Darum kann ich Dir nur raten, geh zu einem Arzt, der sich mit Suchterkrankungen auskennt und lass Dich durchchecken.
    Spreche ganz offen mit ihm und lasse Dich von ihm gut begleiten. So mein Tipp.

    Nun noch zu einigen anderen Dingen:

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    Selbstverständlich gehe ich nicht mehr so häufig in die Kneipe wie früher. Aber es ist nun mal so, daß wir uns oft mit Freunden zum Essen treffen. Der Ausdruck "Kneipe" trifft nicht so richtig zu. Es ist ein Lokal, wo man hauptsächlich zum Essen geht, aber oft hinterher noch lange zusammen sitzt. Und da gibt es auch noch das 'Musikerbistro" wo man sich mit "Gleichgesinnten" (Musikern) zum klönen und proben trifft. Die Motivation mit diesen Menschen zusammen zu sein ist also nicht in erster Linie der Alkohol. Das ist ein Nebenprodukt, mit dem ich nicht so gut umgehen kann, da ich kein Ende finde. Deswegen mein Entschluß diesen Teil (Alkohol) aus meinem Leben zu verbannen. Aber mein soziales Umfeld (Freunde, Mitmusiker) möchte ich dafür nicht aufgeben. Ich kann mich auch nicht vor den Familienfeiern drücken, bei denen auch fleißig gebechert wird. Spielt nicht die eigene Willensstärke und Entschlußkraft eine Rolle? Wie ist deine Erfahrung?

    Das hört sich alles so an wie "Wasche mir den Pelz, aber mach mich nicht nass dabei". :P
    Sprich: Ich will nix an/in meinem Leben ändern, sondern nur aufhören mit der Sauferei.
    Sowas klappt nur in den seltensten Fällen. wenn überhaupt.
    Mir war schon nach meiner Entgiftung klar, das ich ganz sicher nie mehr in Kneipen gehöre, auch nicht auf Schützenfeste, Straßenfeste, Partys oder was auch immer, wo gesoffen wird.
    Ich habe dort nix mehr zu suchen!!
    Obwohl ich am meisten heimlich zuhause gesoffen habe, aber egal.
    Ich habe mich von einem saufenden Umfeld fernzuhalten.
    Um das zu schnallen, brauchte ich auch keine SHG und keine Thera, das sagte mir allein schon mein Bauchgefühl.
    Ebenso ist von Anfang an ganz klar gewesen, das es in meinem Heim keinen Alkohol mehr geben wird. Auch nicht für Gäste oder sonstwas. Und selbst heute, nach 12 Jahren Trockenheit, gibt es das nicht.

    Und warum kannst Du Dich nicht von Familienfeiern fernhalten, wo gebechert wird, hält Dich Deine Verwandtschaft in Ketten zuhause im Keller, oder was? :shock:
    Selbstverständlich kannst Du Dich da fernzuhalten, es geht hier im DEIN LEBEN und nicht um nen harmlosen Schnupfen, den Du Dir eingehandelt hast.
    Deine Krankheit ist lebensbedrohend, wenn sie wieder ausbricht !
    Und mit Verlaub, Du bist auch nicht mehr grad 23, wo ein Körper Alk-Abstürze noch einigermaßen locker wegsteckt.
    Hier kann ein krasser Rückfall mit Saufen bis zum umfallen auch mal dazu führen, das man eines Tages nicht mehr aufstehen kann, weil die Leber e
    infach ihren Dienst quittiert hat oder ein anderes geschädigtes Organ. Dann is einfach Schicht im Schacht und es war mal was mit "Rente genießen".

    Du meinst also, die eigene Willensstärke könnte Dich in Zukunft vom Saufen abhalten?
    Warum ist es Dir dann bisher nicht gelungen, mit Deiner Willensstärke mit dem Saufen aufzuhören??

    Manfred, die Alkoholkrankheit hat mit Willenskraft nix zu tun !!
    Hätte sie das, wäre ich NIE Alkoholikerin geworden, denn ich bin sehr willensstark.
    Meine Willenskraft kam zurück, je abstinenter ich wurde, das Ja.
    Aber die setze ich doch nicht dafür ein, mich in einem nassen Umfeld krampfhaft trocken zu halten.
    Das macht keinen Sinn.
    Außerdem magst Du vielleicht an diesem Abend und auch am kommenden noch guter Dinge sein und auch abstinent, aber auch Tage später nach Teilnahme an Saufveranstaltungen
    oder auch nur die Anwesenheit bei trinkenden "Freunden" kann noch zu Saufdruck führen.
    Das können Dir siche rhier auch andere so bestätigen.

    Manfred, mein Tipp an Dich ist folgender:
    Sei froh, wenn Du ein willensstarker und entschlußfreudiger Typ bist, das ist ein Geschenk!
    Nutze das bitte dann aber dafür, Dein Leben zu ändern !!
    Erste Maßnahme:
    Ändere Dein Umfeld.
    Lerne Menschen kennen, die mit Alk nix am Hut haben.
    Die gibt es überall, nur will man die zu Saufzeiten nicht sehen oder sieht sie dann auch tatsächlich nicht.
    Ein trockenes Leben bedeutet um Himmels willen nicht, fortan als Eremit zu leben.
    Wir sind soziale Lebewesen und brauchen somit auch ein soziales Umfeld... der eine mehr, der andere weniger.
    Aber was wir NICHT brauchen, sind Menschen, die Alk in unserer Gegenwart konsumieren.
    Das ist zu gefährlich für uns! Ganz besonders gilt das für die erste abstinente Zeit.
    Und wirkliche Freunde, die selbst kein Alk-Problem haben, werden in Deiner Gegenwart auch nicht trinken müssen,
    wenn Du ihnen offen erklärst, was los ist.
    Die anderen sind keine Freunde und waren es auch nie, Punkt.

    Desweiteren empfehle ich Dir, hier ausgiebige Trockenheitsarbeit zu betreiben.
    Alle Werkzeuge zu einem trockenen Leben findest Du hier !
    Nur benutzen mußt Du sie selbst.
    Es gibt auch noch den erweiterten Bereich, wo Du noch sehr viel intensiver an Deiner Abstinenz arbeiten kannst.
    Du unterstützt damit außerdem dieses Forum hier, das es weiter so gut betrieben werden kann wie bisher.
    Wer mal eben schlappe 750 Euro für ne Brillenreparatur hinblättern kann, dem sollte das eigentliche möglich sein.
    Ist aber natürlich kein "Muss", auch klar.

    Ich wünsche Dir sehr, lieber Manfred, das es nicht nur ein lausiger Versuch bleibt... sondern das Du jetzt aktiv was für ein abstinentes und vielleicht auch später trockenes Leben tun wirst.
    Von nix kommt nämlich auch nix.
    Ein trockenes Leben zu führen bedeutet oftmals viele Veränderungen im Leben... aber lasse Dir mal eines gesagt sein... es wird darum nicht schlechter, sondern Du wirst sehr wahrscheinlich eine ganz neue Lebensqualität dadurch erfahren dürfen.
    Und vieles mehr !! Wenn du es schaffst...

    Und Deine Abstinenz muss nun auch erstmal absolute PRIO 1 haben !
    Da gibts nix nebenbei, was wichtiger wäre. Mache Dir das bitte mal ganz klar.
    Denn es geht hier um DEIN LEBEN !
    Da interessiert nicht ne saufende Verwandtschaft, die nicht versteht, warum Du nicht mehr mitsäufst.
    Und auch nicht falsche Freude, die meinen, in Deiner Gegenwart Alk konsumieren zu können.
    Alles komplett unwichtig !

    Es sei denn, Du willst Dich totsaufen. Denn darauf läuft es IMMER hinaus bei Alkoholikern, die es (warum auch immer) nicht schaffen, trocken zu werden.
    Das wird nämlich nicht wieder von allein wieder "gut", denn dieser Aufzug fährt nur noch bergab.
    Und totsaufen ist nicht witzig, man sagt nicht umsonst, man stirbt nicht am Alkohol sondern man verreckt dran! :cry:

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin 12 Jahre trocken)
    ....und sorry für den langen Text, kannst ihn ja in Etappen lesen :wink:

    Hallo Neuweg,
    Dein Denken und Handeln ist sehr abhängig von einem (oder auch anderen) Menschen.
    Warum denn?
    Es ist doch DEIN Leben, das "darfst" Du so gestalten, wie DU es gern hättest.
    Und dabei ist es völlig schnuppe, was andere dazu sagen oder darüber denken.
    Das kannst Du so oder so nicht beeinflussen, auch nicht durch Wohlverhalten/Stillhalten oder sonstwas.
    Wenn die Leute reden wollen, WERDEN sie reden.
    Ob Dir das passt oder nicht, uninteressant.
    Von daher... "lass die Leute reden..." , ganz frei nach dem Ärzte-Song... :wink: sie tun es so oder so.

    Zitat


    Streit und Unfrieden halte ich schier gar nicht aus


    Warum nicht?
    Die Wogen glätten sich auch irgendwann wieder.
    Und wenn nicht, dann eben nicht.
    Geht die Welt auch nich von unter.
    Wenn Du nicht lernst, auch mal Streit und Unfrieden auszuhalten, dann machst Du es Dir ziemlich schwer, weil Du dann die Tore für alle möglichen Manipulationen an Dir öffnest.
    Andere merken sehr schnell, wo die Schwachstellen anderer Menschen sind, dazu muss man nich mal n nasser Alkie sein.
    Und das wird dann einfach auch oft ausgenutzt.
    Jemand, der keinen Unfrieden und Streit ertragen kann, den kann man nu echt wunderbar nach den eigenen Wünschen steuern.
    Er wird funzen wie ein Hampelmann.
    Wenn man dran zieht, passiert genau das, was man erwartet und will.

    Zitat

    In meinem Gedankenkarussel geht es die ganze Zeit - wie sag ich es bloß, wie erkläre ich es? Einfach hinstehen und sagen: So, ich bin nicht glücklich, ich habe keine Gefühle mehr für dich, jetzt möchte ich trennen." Das ist zur Zeit (noch) undenkbar.

    Hm, versteh ich nicht, was daran undenkbar sein soll.
    Du bist nicht mehr glücklich und möchtest Dich deshalb trennen.
    Das ist doch der logischte Grund der Welt und Dein gutes Recht.
    NIEMAND muss in einer Beziehung aushalten, wir leben hier in der BRD und nicht in einem unfreien Land !!
    Ja, weiß nicht, wie man es sagt... gibt ja mehrere Möglichkeiten.
    Ich würde es so machen, das ich um ein Gespräch bitten würde und dafür zeitnah einen Termin vorschlagen würde. Vielleicht möchte Dein Mann es auch gleich führen, auch okay.
    Und dann sagst Du es halt so.
    Aus die Maus.

    Oder soll er Dich erst weiter demütigen ?
    Reicht es denn nicht, was alles passiert ist ??
    Muss denn noch ein akuter Grund her, um sagen zu können: JETZT aber!
    Das is doch Unsinn.
    Neuweg, ich sag Dir mal was...
    Es gibt Wege, wieder zusammen zu finden, auch nach Trennungen.
    Aber... wenn zu viel passiert ist, wenn zu viel Porzellan zerbrochen ist, wenn Dinge vorfielen, die man nicht mehr verzeihen kann, wird das nix mehr.
    Und ich denke, das trifft auch auf Dich/Euch zu.
    Ist halt mein Gefühl.
    Ich persönlich bin kein Freund von überschnellen Trennungen, die es in dieser auch Menschen betreffenden Wegwerfgesellschaft immer öfter gibt.
    Es wird ja von allen Seiten suggeriert, das an der nächsten Ecke/in jeder Singlebörse schon die tollsten neuen Partner nur auf einen warten, die einen dann prinzengleich glücklich machen wie in nem Rosamunde-Pilcher-Film.
    Die Realität ist aber komplett anders !
    Und Beziehungen sind ja auch nicht einfach auswechselbar.
    Nach einer Trennung gilt es leider auch, Trennungsschmerz mal auszuhalten. Und nicht gleich den nächsten Typ an Land ziehen, ohne mal zu analysieren, warum alles schief lief und wo die eigenen Anteile lagen.
    Und daran evtl. auch mal zu arbeiten.
    So grundsätzlich mal, nicht nur auf eine Abhängigkeitsbeziehung bezogen.

    Es wird einen neuen Partner geben, wenn man möchte.
    Vielleicht nicht grad morgen oder übermorgen, aber irgendwann sicher... und den wird man genau so lieben können wie einen anderen Menschen, den man früher mal liebte.
    Wärs anders, wäre die Menschheit schon lange ausgestorben.
    Menschen sind fähig, in ihrem Leben mehrere Menschen zu lieben.
    Zum Glück ! :D

    Zitat

    Und ich möchte auch auf keinen Fall wieder so wie dieses Mal zurück gehen. Denn ich merke wie ich von Mal zu Mal tiefer falle und immer schlechter wieder hoch komme.

    Ich möchte gerne meine letzte Kraft und Würde zusammenkratzen, um das stark und konsequent durchzuziehen, sonst gehe ich kaputt. Noch eine Runde geht nicht. Auch nicht wegen der Kinder.

    Dann handele entsprechend !!
    DU hast es in der Hand, sonst niemand.
    Du warst schon so gut auf dem Weg, aber bist wieder eingeknickt.
    Schade.
    Dann eben eine neuer Anlauf, was denn sonst ???

    Und JA, er wird Dir Vorwürfe machen!
    Und vielleicht beschimpfen!
    Und böse mit Dir sein!
    Er wird versuchen, Dich zu verletzen.
    Den Grund dafür hast Du schon genannt, er ist dann selbst verletzt.
    Und sowas lassen bestimmte Partner nicht auf sich sitzen, die können das nicht ertragen und müssen dann zurück schlagen mit entsprechenden Worten.
    Es soll dem anderen dann keinesfalls besser gehen als einem selbst.
    Oder am Ende wird der andere Partner auch noch glücklich?? :shock:
    Das geht ja nu mal gaaar nich !! :evil:

    Neuweg, schade das Du Deinen neuen Weg abgebrochen hast.
    Echt.
    Du hast dem Druck nicht mehr stand gehalten, auch dem Druck nicht, den Du Dir mit Selbstvorwürfen gemacht hast.
    Du kannst nun für immer weiter leiden und auf n lächerliches Bundesverdienstkreuz warten, das Du dann verbittert, resigniert und vom Leben enttäsucht entgegennehmen kannst.
    Du kannst aber auch zufrieden und glücklich werden !
    Du entscheidest.
    Tipp: Für n lausiges Bundesverdienstkreuz kannste Dir auch nix kaufen, schon gar nicht weiter durchlittene Jahre zurück kaufen :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Theresa,

    ich denke schon, das Du das Besuchsrecht dementsprechend so anpassen solltest, wie die Situation gerade ist.
    Das bedeutet für mich allerdings, das er das Kind bei einem Rückfall überhaupt nicht allein bei sich haben darf.
    Weil das einfach für das Kind zu gefährlich ist.
    Bleibt er abstinent (von Trockenheit kann hier überhaupt nicht die Rede sein, da kann man evtl. nach einigen Monaten oder nem Jahr ohne Alk mal von reden, je nach Stand der Trockenarbeit des Einzelnen) kannst Du doch das Besuchsrecht großzügiger gestalten.
    Er ist schließlich der Vater des Kindes und wenn er nicht trinkt, spricht ja nix dagegen, das er sein Kind sehen kann und bei sich haben darf, oder?

    girasole schrieb:

    Zitat

    Für ein Kind ist so ein ewiges Hin und Her mit den Besuchen auch nicht gut.
    Ich würde wohl mal abwarten, wie die Trockenheit sich entwickelt, bevor ich die Besuche ständig ändern muss.

    Ein Hin-und her fände ich auch ganz schlecht. Das geht natürlich auch wieder nich, weil das sicher nicht gut fürs Kind wäre.
    Aber noch gibt es ja kein hin-und-her, er trinkt ja noch nicht wieder.
    Sollte sich abzeichnen, das es zu einem hin-und-her kommt, dann kannst Du auch den Kontakt ganz untersagen. Im Streitfall steht auch normalerweise das Jugendamt bei sowas hinter einem.
    So zumindest meine Erfahrung, ich habe einen ähnlichen Fall im Bekanntenkreis.

    Übrigens, nicht jeder Alkoholiker braucht eine Therapie.
    Ich lese das hier immer wieder, kenne aber ne ganze Menge Leute, die seit Jahren bis sogar Jahrzehnten ohne Thera trocken sind.
    Ich gehöre auch zu denen, ich hatte "nur" eine Entgiftung, anfangs nicht mal ne SHG. In diese hier fand ich erst nach 4 Jahren Trockenheit.
    Mittlerweile habe ich aber auch Erfahrungen mit einer Realen Gruppe.
    Und auch hier im Forum hatte längst nicht jeder eine Therapie.
    Es kommt immer auf den einzelnen an.
    Vor allem auch, welche Prio die Trockenheit für einen selbst hat.
    Denn die muss einfach Prio1 haben, daneben geht dann erstmal gar nix anderes.
    Mir sagt man beispielsweise nen sehr starken Willen nach.
    Dem ist wohl so.
    Ohne Entgiftung hatte ich trotzdem keine Chance, aus dem Alk-Teufelskreis auszusteigen, ich war viel zu abhängig, körperlich wie auch psychisch.
    Nach der Entgiftung aber konnte ich ganz gut wieder allein vorwärts.
    Und dabei war mir dann mein starker Wille wieder sehr hilfreich.
    Mit SHG ist es aber auch ganz nett :wink:

    Sunshine (Alkoholikerin, 11 Jahre trocken)

    Man man man Renate... wenn man Dir mal was schreibt, was Dir nich in Kram passt, dann biste immer gleich DERART angepisst.
    Merkt man auch jetzt wieder.
    Es sei denn, ein "Kaleu" steht unten drunter, dann ist das natürlich was GANZ ANDERES. :lol:
    Das ist dann nachdenkenswert und dann kannst Du sogar mal selbstkritisch sein etc.
    Aber so... neeee, da wird gleich mal wieder innerlich abgetickt, wie es Dir hier schon so oft passiert ist. Ganz besonders, wenn Dir mal ne Frau was kritisches schreibt.
    Dann is Polen ja gleich total offen, das geht ma gar nicht.

    Immer so weiter machen, Renate.
    Is schon recht so :wink:

    LG Sunshine

    Renate, Du schriebst:

    Zitat

    Nach vielen Gesprächen die wir führten,habe ich inzwischen den Verdacht das sie die Klinik nutzt um vermehrt Aufmerksamkeit zu bekommen,denn wer krank ist um den kümmert man sich.(Angehörige)
    Ihre Tochter und auch ich haben uns zuletzt sehr zurückgezogen weil wir nicht nachvollziehen können ob sie wirklich ,,was hat,, oder sich nur durchs Leben tragen lassen will.(dafür gibt es Anhaltspunkte)Tochter hatte vor diesem erneuten Klinikaufenthalt angekündigt die nächsten Wochenenden erstmal nichtmehr zu kommen (wohnt in anderer Stadt)weil sich sich extrem belastet fühlt durch ihre Mutter(das Hängenlassen/die emotionalen Forderungen)

    Und wenn es so ist ? Das ist ja nicht DEIN Leben, Renate.
    Deine Schwester hat das Recht, so zu leben, wie sie es für richtig hält. Sie MUSS sich nicht ihren Problemen stellen, nur weil Du das für "richtiger" hältst.
    Sie möchte sich lieber mit Medis einstellen lassen, wenn das so ihre Entscheidung ist und das so möglich ist, dann darf sie das so entscheiden.

    Ein Bekannter von mir lies sich auch immer wieder in die Psycho-Klinik einweisen, er kam mit dem Leben allein nicht mehr klar, trotz Kinder und weiterer Angehöriger.
    Er war innerlich trotzdem einsam und sehr wahrscheinlich auch hochdepressiv.
    Er konnte einfach nicht mehr, hatte einfach keine Kraft, sich seinen Problemen anderweitig zu stellen.
    Sowas gibt es also.
    Und wir sind doch keine Richter, die da ein Urteil fällen dürfen, was richtig und was falsch ist.
    Nicht jeder Mensch hat die Kraft, in allen Lebenssituationen sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
    Man darf nicht immer nur von sich selbst ausgehen, Renate... andere Menschen sind eben anders. Und die dürfen das auch sein ! :P


    Zitat

    Ich habe für mich beschlossen sie diesmal nicht zu besuchen weil sie mich mit runterzieht .
    Vielleicht ist es ja wirklich so das der Mensch erst bei genugend Schmerz /Druck bereit ist dazuzulernen /zu handeln und davor erstmal versucht ihrs ,anderen auf zu laden.

    Wenn Dich das wirklich runterzieht, dann ist es Dein gutes Recht, diese Besuche zu unterlassen.
    Willst Du aber damit erreichen, das Deine Schwester sich Deinen Wünschen und Vorstellungen fügt, ist es die reine Manipulation durch Abstrafung/Liebesentzug/etc.
    Und das finde ich einfach nur unmenschlich und grausam.

    Zitat

    Ich spiele da nichtmehr mit,sollen Profis sehen ob da wirklich eine Störung vorliegt.

    Ja genau. Überlasse es den Profis !!
    Von Dir verlangt niemand, das Du auch nur irgendwas "mitspielen" sollst und das hat sicher auch nie jemand so von Dir verlangt, oder?

    Renate, ich habe bei dir oftmals das Gefühl, Du willst mit Deinem Handeln, mit Deinem Tun, mit Deinem Verhalten (und auch Deinem Schreiben hier) was bei anderen erreichen. Die sollen ganz gern so funzen, wie Du das gern hättest.
    Tun sie es nicht, bist Du auch schnell mal ein bisschen beleidigt.

    Ich kann Dir auch nur raten, lass doch da einfach mal lockerer.
    Du hast eh nur Einfluss auf DEIN Leben, niemals auf das anderer.
    Auch wenn Dir das manchmal nicht besonders gut gefällt. :wink:
    Du "musst" hier auch nicht helfen, nicht eingreifen und gar nix.
    Alles erwachsene Leute hier, die im Endeffekt selbst mit ihren Leben klar kommen müssen.

    Wenn sich jemand aus Deinem Geschriebenen was für sich mitnehmen kann, ist das doch ne tolle Sache.
    Wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm.
    Man darf hier nicht die Erwartung haben, das derjenige nun auch endlich das tut, was ich ihm/ihr sage. Wo man doch schon Zeit und Mühe "geopfert" hat, sich in den anderen hinein versetzt hat und was weiß ich, muss der andere im Gegenzug nun auch entsprechend handeln.
    So läuft das nich.
    Wenn der andere komplett anders handelt, darf der das, solange er nicht gegen Gesetze verstößt.
    Egal, ob Dir das gefällt oder auch nicht.

    Mir ist klar, das Du es gut meinst und helfen willst, aber ich habe auch manchmal ein bisschen das Gefühl, das Du auch ganz gut manipulieren kannst oder es zumindest versuchst, um Dein Ding durchzuziehen.
    Manipulieren tun wir übrigens alle, jeden Tag ein bisschen, um eigene Ziele zu erreichen. Das ist menschlich, aber dann muss man auch mal "Schlappen" einstecken können. Und zwar in der Form, das andere eben doch nicht das tun, was man gern hätte.

    Ich lese hier gerade noch Kaleus Worte... und ich schliesse mich ihm an, ich verspüre auch eine große Wut auf Deine Schwester von Deiner Seite aus.
    Ich kann mich aber auch noch an Deine Lebensgeschichte erinnern, die hier ja auch mal von Dir niedergeschrieben wurde. Auch wenn der Thread evtl. nicht mehr existiert, ich hab n gutes Gedächtnis.
    Ich denke, die Wut kommt aus Deiner persönlichen Beziehung zu Deiner Schwester heraus.
    Versuchs mal mit verzeihen, mit loslassen, denn Wut ist nie ein guter Ratgeber.
    Im Gegenteil, Wut richtet in einem selbst hohen Schaden an, die richtet sich also weiß Gott nicht nur gegen anderen, sondern im Endeffekt auch gegen sich selbst.
    Außerdem lässt sie einen auf Dauer verbittern, macht Falten und graue Haare :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Renate,
    ich verstehe Dich schon sehr gut.

    Ich möchte aber auch mal eines zu bedenken geben, was dabei helfen kann, Distanz zu bewahren, sich nicht zu sehr einzubringen.

    Kaleu schrieb:
    Das hier ist nicht das Leben!

    Genau !
    Das richtige Leben findet für mich draussen statt. Nicht in internet.
    Obwohl...leider findet es für viele Menschen bereits im internet statt.
    Diese Leute haben dann in realen Leben allerdings so ihre Probleme... aber das is ne andere Geschichte.

    Und es ist auch so, das reale Leben ist oftmals auch anders als hier beschrieben wird. Papier ist geduldig, internet-Foren sind es auch. :wink:
    Will damit sagen, im internet wird extrem viel rumgesponnen und hier im Forum wird folgerichtig auch nicht immer die "Wahrheit" geschrieben.
    Mal ganz davon abgesehen, das jeder seine eigene Wahrheit hat. :wink:
    Aber es wird auch einfach oft versucht, sich vorteilhaft darzustellen.
    Und wenn das Schlechtmachen des Partners dazu dienlich ist, wird manchmal auch davor nicht zurück geschreckt.
    Weiterhin lesen wir hier immer nur die eine Seite der Geschichte, die Sichtweise des anderen erfahren wir hier ja meist gar nicht.

    Ich habe dazu übrigens auch persönliche Erfahrungen, die mal so und mal so waren.
    Ich habe Menschen hier aus dem Forum kennengelernt, die absolut authentisch mit dem Menschen waren, der hier schrieb.
    Sprich, die waren/sind auch in echt so :lol:
    Ich habe aber auch Menschen kennengelernt, die sich hier anscheinend so einiges zusammengesponnen haben, was in der Realität keinen Bestand hatte.
    Sprich, sie waren "in echt" komplett anders.
    Es ist halt mal so und mal so :wink:

    Aufgrunddessen halte ich innerlich seitdem viel Distanz zu den Teilnehmern hier, denn ich kenne sie nicht persönlich (bis auf wenige Ausnahmen, die von "damals" noch hier sind)
    Und ich sehe auch zu, das ich Leute im realen Leben kennenlerne, denn da kann man nich so viel rumspinnen und man weiß einfach eher und besser, woran man ist.
    Durch mein Hobby bedingt lerne ich aber auch oft Leute erstmal durchs andere Foren kennen. Da sehe ich dann immer bei intensiveren Kontakt zu, das man sich möglichst schnell dann auch persönlich kennenlernt.
    Ich will dann auch einfach wissen, wie ist da jemand wirklich?

    Von daher kann mein Tipp nur sein, hier innere Distanz zu halten, denn Du weisst nie, was wirklich stimmt von dem, was andere über sich und andere schreiben.
    Ich würde so manches Mal gern die andere Seite auch mal hören... aber das wäre einigen hier sicher gar nich mal so recht :wink:

    LG Sunshine

    Mein Verhalten im akuten Stadium meiner Alkoholsucht war krankheitsbedingt.
    So wie das bei anderen Krankheiten auch der Fall sein kann.
    Ich habe deshalb keine Schuldgefühle und auch kein schlechtes Gewissen.
    Allerdings viele unangenehme Erinnerungen.

    Meine Tocher war schon erwachsen und wohnte auch nicht mehr bei uns in der schlimmsten nassen Endphase meiner Krankheit, sie hat darum nicht so viel davon mitbekommen.
    Inwieweit sie trotzdem Schaden genommen hat, kann ich nicht sagen.
    Wir haben aber in Gesprächen viel klären können und sie war mir eine große Unterstützung, als ich trocken wurde.
    Wäre das anders gewesen, weiß ich nicht, inwieweit ich Schuldgefühle hätte, aber die Situation war nun mal so.

    pinigi, Du schriebst:

    Zitat

    Das waren mehrere Jahre, die ich eigentlich nur irgendwie am Rande des Lebens "existiert" habe. Aber wirklich gelebt habe ich nicht. Ich habe nichts mehr gefühlt, weder positives noch sonst was. Ich war eigentlich innerlich schon tot, hab es bloss noch nicht gemerkt.

    Diese Gefühle kenne ich so aus meiner nassen Zeit. Und das war schrecklich.
    Ich habe in meiner nassen Zeit sehr gelitten.
    Ich bin nicht absichtlich Alkoholikerin geworden.
    Es war ein langer Leidensweg für mich.
    Ich habe mich sehr geschämt für meine Krankheit und mir deshalb keine Hilfe gesucht.

    LG Sunshine

    Na ich wees nich, Renate... ob es gut ist, sich eine Art Schutzwall zuzulegen, mißtrauischer zu werden etc.
    Ich hatte mal ähnliche Gedanken nach einer unangenehmen Erfahrung, wo ich aufgrund meiner Gutmütigkeit ausgenutzt wurde.
    Und das ist mir auch schon mehrmals im Leben so passiert, aber nicht als Dauerzustand oder so.
    Manche Menschen nutzen eben die Gutmütigkeit anderer aus, manche tun es aber auch nicht.

    Und weißt Du was, wie es mir ging, als ich (selbstauferlegt) mißtrauischer wurde aufgrund meiner Erfahrungen ? Gar nicht gut !
    Denn das war nicht mehr ich. Ich fühlte mich komplett fremd in so einem Verhalten.
    Ich habe für mich beschlossen, das ich lieber so bleibe wie ich bin.
    Aufgeschlossen und vielleicht auch ein bisschen naiv, Ja !
    Dann bin ich eben so.
    Ausnutzen lasse ich mich aber auch nicht, wenn ich merke, das es geschieht, kann ich da meist sofort Grenzen ziehen und auch Kontakte von jetzt auf gleich abbrechen.
    Das haben mittlerweile schon so einige zu spüren bekommen, die damit nicht gerechnet hatten, das ihr kränkendes Verhalten so schnell Folgen haben könnte :shock::P:lol:

    Ich bleibe also wie ich bin, damit fühle ich mich wohl und wer meine Gutmütigkeit ausnutzt, wird das zu spüren bekommen.
    Aber es gibt auch viele liebe Menschen, die das nicht tun.
    Das ich noch öfters durch meine Art Blessuren einstecken werde, ist mir klar. Aber wie gesagt, ich reagiere heutzutage sehr viel schneller.

    Bestimmten Leuten kann man ja auch aus dem Weg gehen, auch wenn man nun verwandt ist. Man muss ja nicht mit jedem gleich gut können.
    Die Tortengeschichte war sicher in dem Moment kränkend, und ich denke, das wäre sie für beinah jeden gewesen.
    Nur gibt sowas nicht jeder zu 8)
    Ich hätte da auch keinen Tanz auf ner Hochzeit von gemacht.
    Da hängt für die frisch Vermählten einfach zu viel dran, das die Hochzeit als gelungen betrachtet wird.
    Und so einen Tag mache ich denen sicher nicht madig, auch nicht ein bisschen wegen nem lausigen Stück Torte.
    Dafür kaufe ich mir dann das schönste am nächsten Tag in der besten Bäckerei vor Ort und gut isses. :lol:
    Und die Schwiegermutter muss ja nu echt nich grad Deine beste Freundin werden.

    Am besten ist es eh immer, solche Vorfälle 1-2 Tage und besonders Nächte sacken zu lassen, dann relativieren sie sich auch schnell wieder. :wink:
    Bleib Du mal lieber so wie Du bist.
    Und lasse andere halt so, wie sie nun mal sind.
    Anderes ist ja sowieso nicht möglich.

    LG Sunshine

    Hallo Pingi, ich nochmal :wink:

    Zitat

    Ist denn alles nur immer Co-Abhängiges Verhalten? Gibt es den Aspekt der Zuneigung, der Liebe überhaupt nicht mehr?


    Ich hatte gerade geschildert, wie das mit der "Liebe" beim Alkoholkranken meistens aussieht.

    Beim CO halte ich die "Liebes-Nummer" oftmals für ein Deckmäntelchen, nichts ändern zu müssen, nicht loszulassen, weil man doch den anderen soooo sehr liebt.
    Dabei ist man/frau nur abhängig (geworden).
    Das Wort "Liebe" hört sich aber so viel besser an, so gut und gesund und romantisch und toll und pathetisch und pipapo. Abhängigkeit dagegen macht sich gar nicht so toll, das ist eher bäh.
    Also wird die Liebesnummer vorgezogen und evtl. auch noch die Verantwortlichkeitsnummer in Sachen "in guten wie in schlechten Tagen".
    Ich persönlich denke, in einer Abhängigkeitsbeziehung ist kein Platz für Liebe, von Beiden Seiten aus nicht.
    Da gehts um ganz andere Sachen. Aber sicher nicht um selbstlose Liebe, die ohne gegenseitige Bedingungen ist.

    LG Sunshine

    Hallo Pingi,
    ich weiß, wie schwer es ist, Dinge zu verstehen, die man eigentlich nicht verstehen will. :wink:
    Weil man noch nicht die ganze Wahrheit sehen will. Weil noch Hoffnung da ist, das am Ende doch alles noch gut wird...

    Mal ein paar Worte als Alkoholikerin dazu:
    Ich persönlich halte nix davon, jemand als Alpha-Beta-Gamma-Delta-Epsilon-oder Zeta-Trinker einzusortieren. Ich weiss auch gar nicht, ob die Einteilung nach Jellineck überhaupt noch aktuell ist, ich glaube, mal gelesen zu haben, das der ganze Kram längst überholt ist.
    Wie auch immer, ich hätte in keine der Jellinek-Kategorien gepasst, ich war keiner dieser dort geschilderten Trinker-Typen. Und doch bin ich Alkoholikerin, ich habe fast das ganze nasse Repertoire abgezogen, wie jeder andere nasse Alkoholiker auch.

    Zitat


    Ich selber habe immer noch das Bild vor Augen von den Zeiten, als er weinend vor mir stand. "Verlass mich nicht, dann ist alles aus". Naja, es ist nicht alles aus, er lebt sein Leben wie bisher.

    Ja. Ein Alkie will halt nicht, das der gut funktionierende CO geht. Dafür werden alle Register gezogen, auch die Selbstmitleidsnummer. Als Alkoholiker merkt man recht schnell, wie man den CO am besten in den Griff bekommt. Wenn Rumheulen nützlich dabei ist, dann wird es praktiziert.
    Mal ganz abgesehen davon, das man sich oftmals tatsächlich wie die ärmste Sau auf Erden fühlt.
    Das Baden in Selbstmitleid ist typisch für Alkoholiker. Auch ich praktizierte das.
    Sicher lebt er sein Leben weiter... säuft weiter... und findet evtl. auch schon recht bald nen neuen funktionierenden CO.
    So läuft die Sache meist.
    Wie Du schon schreibst, es geht ihm evtl. noch zu gut. Sein Saufen hat noch keine gravierenden Konsequenzen und so wird es evtl. noch viele Jahre weiter gehen.

    Was DU dabei tust oder lässt, ich dabei genaus so wichtig, als wenn in China n Sack Reis umkippt.
    Du kannst nix gegen seine Alkoholsucht tun, Pingi.
    Das liegt außerhalb Deines Machtbereiches.
    Ich frage mich allerdings manchmal ernsthaft, woher ein CO mitunter seine Machtgedanken nimmt?
    Die Gedanken, einen anderen Menschen derart beeinflussen zu können, das er sich ändert... das hat für mich schon was mit Allmachtsfantasien zu tun, sorry. :wink:

    Zitat


    Dennoch, ich kann noch nicht loslassen. Es geht einfach nicht. Ist denn alles nur immer Co-Abhängiges Verhalten? Gibt es den Aspekt der Zuneigung, der Liebe überhaupt nicht mehr?

    Tja, wenn Du nicht loslassen kannst, dann verlängerst Du eben Dein Leiden. Das kann Dir ja niemand verbieten.
    Klar gibts in der Abhängigkeit auch Zuneigung und Liebe, leider nur zur kühlen Geliebten, nämlich der Pulle. DIE kommt zuallererst ! Danach kommt, wann kann ich WIEDER saufen ? Und danach, wie bekomme ich meine zittrigen Finger in den Griff, den kapriolenschlagenden Kreislauf soweit unter Kontrolle, das ich es zumindest bis zum nächsten Alk-Laden schaffe? Evtl. noch Gedanken, wie werde ich demnächst unauffällig das nächste Leergut los und andere organisatorische Dinge, die der Alk fordert.
    Und danach... irgendwann... da kommst DU dann. Vielleicht... wenn der Körper wieder mitspielt und die Psyche wieder geschmeidig gesoffen wurde. Dann denkt ein Alkie auch mal wieder an seinen Partner. Es sei denn, ein neues Gelage ist irgendwo in Sicht. Dann kann der Partner auch wieder warten. So sind eben die Prioritäten.

    Du kannst dabei noch lange "mitspielen", Pingi, aber Du hast verdammt schlechte Karten auf der Hand. Im Grunde nur Luschen, die nichts zählen und mit denen Du auch nichts erreichen kannst.
    Deine Entscheidung, ob Du so leben willst. Deinem saufenden Partner jedenfalls is das egal, ob Du damit gut klar kommst oder weniger gut. Uninteressant, Hauptsache der nächste Stoff is gesichert und aus die Maus.

    Ich weiss, Du möchtest viel lieber was anderes hören... aber ich kann Dir als Alkoholikerin leider nix anderes schreiben.
    Und Du musst nicht die Sucht verstehen... das tut gar nicht not. Sie ist doch auch gar nicht zu verstehen, wie soll man denn sowas unlogisches, chaotisches verstehen können?
    Und dann noch als NIchtbetroffener??
    Versuche lieber, Dich selbst zu verstehen, warum Du so ein selbstschädigendes Verhalten an den Tag legst, anstatt Dich um Dein eigenen Leben zu kümmern, was Du schön gestalten kannst.
    Gibt es denn nix, was Du gerne auch allein machst?

    Zitat

    Wie soll ich jemals wissen, ob ich einen Menschen ehrlich und aufrichtig liebe oder ob ich wieder nur meine eigene Sucht befriedige? Kann ich das überhaupt jemals wissen?

    Hm, diese Frage kann ich leider nicht beantworten, weil ich nicht CO bin. Ich glaube aber, es ist nicht einfach, das zu unterscheiden. Hier sind aber genug andere CO`s, die darauf Antworten wissen, denke ich. Wie man halt bemerkt, ob man wieder in CO-abhängiges Verhalten rutscht etc.
    Momentan bist Du aber wohl noch auf Entzug DEINER Droge, denke ich. :wink:

    LG Sunshine

    Zitat

    Und wenn du da drauf gehst und was bestellt, hat Karsten was davon, weil er dann eine kleine Prämie bekommt.


    Das wußte ich nicht.
    Ich bestelle recht viel über amazon und wenn ich gewußt hätte, das Karsten ein bisschen was davon hat, wenn ich amazon hierüber aufrufe, hätte ich das längst getan.
    Vielleicht sollte man sowas mal ein bisschen publiker machen, denn ich denke, hier bestellen auch noch einige andere ab und an was über amazon?
    Vielleicht war das ja nicht nur mir unbekannt?

    LG Sunshine

    Hallo Marco,
    Tipp von mir:
    Hau die Flasche Malz einfach in die Tonne.
    Gründe hat doro genannt, ich schließe mich ihren Ausführungen an.
    Es gibt genug andere alkoholfreie Getränke, die man sich in den Kühlschrank stellen kann.
    Muß nich die olle Pulle Malz sein, die evtl. auch doch geringe Mengen Alk enthält.
    Ist die Sache nicht wert, durch die Pulle am Ende Saufdruck aufzubauen, weil das Hirn entsprechend reagiert.
    Bei einigen reicht sogar schon die Flaschenform, die an eine Alkflasche erinnert.
    Es gibt da so eine Bio-(Limo)nade, die merkwürdigerweise in einer typischen Bierpulle abgefüllt ist.
    Allein das kann schon reichen, sich so ne Pulle schön gekühlt reinzuziehen... sich sofort an ein alkoholisches Getränk erinnert zu fühlen... und im blödesten Fall danach den "schönsten" Saufdruck zu schieben. :roll:

    LG Sunhine

    Marie04
    Als ich hier noch nicht wieder angemeldet war, habe ich trotzdem Deinen Weg verfolgt 8)
    Ich denke, ich gehöre hier zu den "Abwatschern", aber bei Dir hätte ich ja gar nix zum Abwatschen gefunden. :P
    Du hast schnell erkannt, wie der Hase läuft und hast dann auch konsequent gehandelt.
    Du bist immer weiter gegangen...schrittchenweise... und das führte sehr gut zu Deinem Ziel, nämlich wieder ein lebenswertes Leben zu haben.
    Du hast dafür gravierende Veränderungen in Kauf genommen, hast nicht nur rumgequasselt, sondern auch gehandelt!
    Von daher hätte es von mir dazu eh nur ein "Hochachtung" gegeben.

    Niemand erwartet doch hier die Megaschritte mit Siebenmeilenstiefeln, das ist manchmal ja rein organisatorisch gar nicht möglich.
    Und manche Dinge müssen sich auch erst entwickeln, auch klar.
    Aber wenn sich jemand so gar nich bewegt und hier nur rumflennt, wie schlecht es ihr/ihm doch geht, ohne selbst was dran ändern zu wollen dann kann ich auch schonmal kurz die Geduld verlieren.
    Und dann gibt das auch von mir klare Worte und das bleibt auch so.
    Ich bin eben so, und zwar hier wie auch im realen Leben.

    Ich denke, klare Worte sind ebenso hilfreich wie verständnisvolle.
    Und hier gibt es die verschiedensten Worte und ich traue einfach erwachsenen Menschen zu, sich das zu nehmen, was ihnen persönlich momentan am besten weiter hilft.

    LG Sunshine

    Apropos "Schubladendenken", was hier auch angesprochen wurde...
    Ich sehe es ebenso als Schublade, zu unterstellen, das jemand, der klare Worte benutzt, die nicht immer streichelnd sind, selbst n Problem hat.
    Das geschieht hier derart oft, das es mich einfach nur noch langweilt. *gääähn*

    Das in einem Selbsthilfeforum nicht nur ausgebildete Therapeuten sitzen, die dazu auch noch auf Suchterkrankungen spezialisiert sind, dürfte im Grunde klar sein. Das ist in jeder realen SHG auch nicht anders.
    Auch dort sitzen ganz normale Menschen, es sind zwar ein paar Suchthelfer dabei, aber das ist ja nu keine tiefenpsychologische Ausbildung, gelle?
    Von daher muss man das nicht extra hier erwähnen.
    Und das auch mal "tagesformabhängig" geschrieben wird, ist doch auch ganz klar, wir hier sind nun mal alle Menschen, und keine regungslosen Roboter.
    Deshalb muß derjenige aber noch lange kein mega-Problem haben, wie es hier immer wieder so gern schubladenmäßig abgeleiert wird.

    Hier wird immer so viel von Toleranz und blabla geschrieben, aber ich erlebe hier öfters was ganz anderes. Mit Toleranz anderen Schreibern gegenüber... den anderen auch einfach mal so sein lassen wie er/sie ist... das erlebe ich eher selten.
    Hier soll nun sogar geklärt werden, wie man zu schreiben hat, wie wäre es noch mit nen offiziellen Wortbaukasten ?
    Da sind dann nur Wörter drin, die inhaltlich überprüft und als unbedeklich eingestuft worden... dann kann man ja nix mehr "falsch machen", außer sie in der falschen Reihenfolge benutzten. Aber selbst das müßte dann hier sicher wieder lang und breit diskutiert werden.

    LG Sunshine