Beiträge von Sunshine_33

    Moin Andreas,
    neee, ich weiß nicht, wer das Wort Demut inflationär benutzt. Aber is nu auch egal, wie man es nennt, es sind nur Begrifflichkeiten, wie Du schon schreibst. Wir wissen beide, was gemeint ist :wink:

    Die Geschichte von Deinem Onkel ist sehr traurig :(
    Dazu fällt mir ganz spontan etwas ein, was ein von mir sehr geschätzter Arzt und Autor in einem seiner Bücher über die Alkoholkrankheit schreibt. Mal mit eigenen Worten sinngemäß:
    Es sind oft die besonders sensiblen, dünnhäutigen, einfühlsamen Menschen, die süchtig werden nach einem Suchtstoff. Voll abgebrühte Menschen trifft es viel weniger.
    Es wird nach immer mehr gestrebt im Leben, immer mehr soll erreicht werden, der (oft auch selbstgemachte) Leistungsdruck wird immer höher.
    Alkoholiker sind aber oftmals sehr feinfühlig und können auch durch die aggressiven Normalos in der heutigen Leistungsgesellschaft in die Sucht getrieben werden.

    Es tut mal gut, sowas auch mal von einem Arzt zu hören, der in seinem speziellen medizinischen Bereich tagtäglich mit Alkoholkranken zu tun hat.
    Denn Vorurteile vom dummen, versoffenen und rücksichtslosen Alkie halten sich immer noch hartnäckig.
    Dabei ist oftmals das Gegenteil der Fall, Alkoholismus trifft besonders auch die feinfühligen und intelligenten Menschen!
    Siehe eben auch Dein Onkel. :(

    Ja, und dann führt eben die Krankheit dazu, versoffenen und rücksichtslos zu werden. Wir sind abhängig geworden, lügen unsere liebsten Menschen an und Logik ist in unserem Verhalten kein bisschen mehr erkennbar.
    Das sind aber nur die typischen Symtome unserer Krankheit, wenn wir bereits abhängig sind. Also krankheitsbedingt "normal". Und da durchlaufen wir alle im Grunde den gleichen Weg.

    Wir waren aber nicht immer versoffen, rücksichtslos etc.
    Viele von uns waren vorher nämlich nur Menschen, die mit der heutigen Leistungsgesellschaft nicht klar kamen aufgrund ihrer Sensibilität.
    Oder im Fall Deines Onkels dieses Hin-und-Hergeschubste in seinem Beruf. Er vorlor dadurch ja auch sein soziales Umfeld und am Ende sogar die Freundin :cry:
    Das sind schwere traurige Einschnitte im Leben und er reagierte darauf mit einer Sucht.
    Und da unsere Welt immer kälter wird, soziale Kontakte immer weniger werden, ja sogar Freundschaften werden mittlerweile übers internet "abgewickelt" :roll: kann man wohl davon ausgehen, das Suchterkrankungen immer häufiger werden.
    Da hilft dann am Ende auch alle Aufklärung nicht, wenn die Gesellschaft sich in dieser Richtung weiter entwickelt :?

    Das wollte ich mal gern dazu angemerkt haben...
    Von daher lasse ich es mir auch sicher nicht gefallen, mir Dummheit andichten zu lassen, nur weil ich alkoholkrank geworden bin. Denn oftmals ist das genaue Gegenteil der Fall.

    LG Sunshine

    Hallo Andreas,

    Zitat

    Auf den Begriff "Demut" reagiere ich grundsätzlich allergisch :) Aber ich weiß schon, was Du meinst...ich sehe es eher als einen Art Respekt einem mächtigen Gegner gegenüber, der mich jederzeit herausfordern kann, dessen Herausforderung ich aber immer ablehnen kann, wenn ich klar und stabil bin. Klar bin ich seit Dezember und für meine Stabilität gibt es verschiedene Faktoren.

    Man kann es auch Respekt nennen :wink:
    Für mich persönlich ist es eben Demut.
    Ich bin ansonsten kein besonders demütiger Mensch, ich trage keine Büßerkutte und ich tue, was ich will und lass mir da selten reinquasseln.
    Ich empfinde also nur vor dem Alk Demut, ansonsten eher nich. 8)

    Ich habe es im realen Leben erlebt, das 2 Menschen vor mir saßen, die mir von ihrem Rückfall berichteten. Einer war 7 Jahre trocken, der andere 16 Jahre. Bei dem einen Menschen gab es beinah zugleich 2 schwere Schicksalsschläge, beim anderen war es ein Blackout.
    Ich hätte vorher Stein und Bein geschworen, sowas wie Blackouts gibt es nicht. Ich wurde eines besseren belehrt...
    Diese beiden Menschen habe ich als extrem stabil eingeschätzt. Trotzdem wurden sie rückfällig.
    Ich weiss seitdem genau, was es bedeutet, wenn hier jemand schreibt, das wir alle nur eines Armeslänge vom nächsten Glas entfernt sind.
    Trotzdem glaube ich an die Risikominimierung und das die Grundbausteine sehr wichtig sind. Aber eine 100% Sicherheit bieten sie auch nicht.
    Beide genannten Menschen sind übrigens wieder langjährig trocken.

    Von daher ist von mir auch keine Überheblichkeit zu erwarten. Egal, ob ich nun schon 11 Jahre trocken bin. Es ist keine Garantie, das ich es nächste Woche auch noch bin.

    Das mal so am Rande in Sachen Demut
    :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Andreas,

    Zitat

    Aber ich bin vorsichtig. Das geht mir alles irgendwie zu einfach...und ich habe in meiner doch noch recht kurzen Zeit hier im Forum immer wieder von Rückfällen gehört und gelesen, von Trockenen, die nach Jahren zufriedener Abstinenz doch noch gestrauchelt und gestolpert sind. Ich will es nicht soweit kommen lassen.

    Das kann ich gut nachempfinden.
    Denn ich empfand meinen Weg in die Trockenheit auch nicht als sooo schwierig. Und das macht dann manchmal stutzig...
    Bzw. war es bei mir so, das ich schon durch ein ganz tiefes Tal am Anfang ging durch eine sehr schwere Entgiftung und einen langen KH-Aufenthalt.
    In dieser Zeit hab ich allerdings auch komplett vorm Alk kaptituliert. Ich hatte keinen großen Entscheidungsspielraum mehr, nur noch Leben oder Sterben.
    Das es die ersten Wochen so sehr schwer war für (besonders körperlich) war vielleicht am Ende doch von Vorteil für mich. Denn ich war ganz unten und hab mich fürs Leben entschieden.
    Vielleicht fiel mir der weitere Weg darum leichter?
    Ich muss allerdings noch hinzufügen, das ich kaum Suchtdruck hatte. Was ich aber nicht als persönlichen Verdienst betrachte, das war einfach nur Glück. So sagte es jedenfalls auch meine Ärztin.

    Ich habe übrigens hier und auch in einer realen Gruppe Rückfälle erlebt. Auch von Langzeittrockenen in der Realen.
    Klar macht das Angst, wenn da jemand über einen Jahrzehnt trocken ist und plötzlich rückfällig wird.
    Ich habe dann immer genau nachgefragt, wie und was passiert ist. Es gibt eben keine 100% Sicherheit bei unserer Krankheit. Aber Risikominimierung und eine gewisse Stabilität.

    Zitat

    Aber wie gesagt, ich bleibe Realist...alkoholkrank ist man ein Leben lang...das darf man nie vergessen.


    Richtig!
    Ich vergesse das auch nie. Und darum behalte ich auch immer eine gewisse Demut in Bezug auf meine Krankheit.

    LG Sunshine

    Guten Morgen, Andi

    Ich freue mich mit Dir, das es Dir so gut geht.
    Möge die Anfangseuphorie noch eine Weile anhalten und dann sanft ausklingen und in eine trockene Zufriedenheit übergehen :)
    Denn Probleme werden sicher auftreten, evtl. sind auch Altlasten abzubauen, kurzum, es ist nun nicht für alle Zeit eitel Sonnenschein, aber das ahnst/weisst Du sicher selbst.
    Bei mir war es so, das ich einige Altlasten abbauen mußte, aber das konnte ich trocken Schritt für Schritt tun.

    Ja, es gibt hier auch einen EKA-Bereich, ich kann da allerdings kaum drin lesen, weil mich das sehr berührt. Und ich würde auch niemanden raten, dort zu lesen, ehe sie/er noch keine stabile Trockenheit erreicht hat. Denn sowas kann auch wieder sehr runterziehen.
    Ich will damit NICHT sagen, das man sich damit nicht beschäftigen sollte als Alkoholiker! Aber ich denke, es ist allen erstmal mehr geholfen (vor allem auch den Kindern), wenn erst einmal eine stabile Trockenheit aufgebaut wird.
    Was geschehen ist, ist geschehen, das kann man eh nicht mehr rückgängig machen :(
    Aber wenn nun ein trockener Papa da ist, auf den man sich wieder verlassen kann als Kind, dann ist auch schon viel getan. Ich würde auch mit den Kindern das Gespräch suchen, wenn man die Kraft dazu aufgebaut hat. Offene Gespräche führen und wieder verlässlich sein, das halte ich persönlich für einen guten Anfang diesbezüglich.
    Das ist aber meine ganz persönliche Meinung!

    Andi, mal was zu Partys/Feiern...
    Trockenheit bedeutet ja nicht, keinen Spaß mehr zu haben!
    Ganz im Gegenteil!
    Man kann auch SEHR GUT tolle Feiern OHNE Alkohol machen.
    Warum kann nicht eine Halloween-Party mit guten Freunden ohne Alk gemacht werden?
    Evtl. zusammen mit den Kindern ne Riesen-Gaudi veranstalten?
    Es wäre traurig, wenn niemand mehr ohne Alk feiern könnte. Und das IST auch NICHT SO.
    Man kann super viel Spaß haben bei Feiern, besonders auch mit Kindern zusammen, ohne das Alk konsumiert werden muss. Das nur mal aus meiner Erfahrung dazu...
    Auch bedeutet Trockenheit nicht, das man Sylvester allein zu Hause sein muß, während andere feiern.
    Man kann zu sich nach Hause einladen... und dort einen Jahreswechsel ganz ohne Alk feiern, vorausgesetzt, Deine/Eure Freunde können sich mit so einem Gedanken anfreunden.
    Anstoßen kann man ebensogut mit Fruchtcoctails aus schicken Gläsern, aus denen man üblicherweise keinen Alk trinkt. Denn allein Gläser könnten schon triggern...

    Kurzum: Feiern sind auch ganz ohne Alk sehr gut möglich und wer den Alk nicht braucht, um lustig zu sein, der wird auch so eine Feier nach Herzenslust genießen können.
    Damit ist allerdings auch gemeint, das keiner der eingeladenen Gäste Alk mitbringt oder in Deiner Gegenwart in Deinem Zuhause konsumiert.

    Du wirst jetzt vielleicht denken, ja aber ob dann meine Freunde noch kommen wollen?
    Wirkliche Freunde werden weiterhin kommen!
    Und die, die so nicht mehr mit Dir feiern wollen, waren nie Freunde. Und es liegt auch manchmal der Verdacht nahe, das sie selbst ein Alk-Problem haben, wenn sie meinen, ne Feier/Party ginge nicht ohne Alkohol.

    Und überhaupt... diese künstliche Fröhlichkeit unter Einfluss einer chemischen Droge ... wie traurig ist das?
    Da ist doch im Grunde nix "echt" dran.
    Ich will sowas für mich nicht mehr und ich will solche künstlich lustigen Menschen auch nicht in meiner Nähe haben.

    So, doch ganz schön lang geworden... :oops: wollte eigentlich nur ein paar Zeilen hier lassen :lol:

    Ach so, und nochwas... Andi...
    Du darfst hier nehmen ohne was zu geben!
    Du stehst noch ganz am Anfang Deiner Trockenheit und brauchst Unterstützung und wir sind auch hier, um welche zu geben. Jetzt bist Du aber erstmal dran, welche zu bekommen. Und irgendwann, wenn Du soweit bist, kannst Du anderen auch was zurückgeben. So funzt das hier :wink:
    Also habe bitte kein schlechtes Gewissen, wenn Du denkst, Du nimmst hier momentan nur!
    Und... so ist es vielleicht noch nicht einmal... denn in diesem Forum kommen täglich neue Menschen an und suchen nach Hilfe. Und die lesen in den offenen Bereichen logischerweise zuerst. Und lesen dann evtl. auch Deine Geschichte... und sehen, wie es geht...
    Damit kannst Du auch schon helfen... auch wenn Du davon gar nix merkst :wink:

    LG Sunshine
    die sich freut, Andi auch bald im Geschlossenen Bereich begrüßen zu dürfen :)

    Liebe Julia,

    Danke für Deine lieben Worte an mich.
    Und: Nix zu danken, gern geschehen ! :)
    Ganz so selbstlos bin ich aber nicht, ich lerne hier ja auch immer wieder was dazu. :lol:

    Ich kann nur zum Geschlossenen Bereich raten. Der Austausch dort ist intensiver, es wird auch mehr geschrieben als im offenen Bereich.
    Man kann dort nicht vom gesamten www gelesen werden und von daher auch offener schreiben.

    Auch wenn man offen mit seiner Krankheit umgeht, wie ich das auch tue, möchte ich gewisse persönliche Dinge doch lieber nur im geschützten Rahmen schreiben.

    Auch die Freizeit betreffend haben wir dort Threads, die für mich immer wieder sehr inspirirend sind.
    Naja, und nen Chat gibts auch :wink:

    Ich für meinen Teil würde mich freuen, Dich auch im Geschlossenen Bereich begrüßen zu dürfen :)
    Und zu "neu" ist niemand dafür !

    LG Sunshine

    Hallo Julia,

    ich hatte keinerlei Anfangseuphorie. Mir ging es nach meiner Entgiftung noch wochenlang körperlich sehr schlecht. Aus dem KH wurde ich nach 3,5 Wochen entlassen, aber ich konnte grad mal wieder so laufen. Zu Hause war nicht ich mal in der Lage, auch nur die kleineste Hausarbeit zu verrichten. Essen mußte ich auch neu lernen und ich saß manchmal ne halbe Stunde mit nem Joghurt da, bis ich den fertig gegessen hatte.
    Nun muß man aber dazu sagen, es war eine sehr schwere Entgiftung, die Ärzte wußten ja nicht mal, ob ich sie überhaupt überlebe.
    Verständlicherweise kam bei mir eben nicht diese Anfangseuphorie auf. Und vielleicht war das gar nicht mal so schlecht, denn so mußte ich wirklich ne Phönix-aus-der-Asche-Nummer hinlegen und ich weiß darum auch 100%, wo ich nie wieder hin will :?

    Beinah 60 Tage hast Du nun nicht mehr trinken müssen!
    Das ist ne Super-Leistung!
    Man kann aber auch nach 60 Tagen noch nicht alles geändert haben und für das Suchtgedächtnis ist 60 Tage noch nicht viel. Das soll Dich nun aber keinesfalls entmutigen, sondern eher erklären, warum es sich noch häufig und laut meldet.

    Um "sinnvollen Inhalt" ins eigene Leben zu bringen, dauert auch seine Zeit. Du mußt ja erstmal schauen, was das sein könnte. Und ausprobieren.
    Wir haben nun mal viel Zeit versoffen, die wir nun anders füllen "müssen". Daraus wrid mit der Zeit aber eher ein "dürfen", wenn Du was schönes gefunden hast, womit Du die neu gewonne Zeit füllen kannst.

    Was ungefähr stellt Du Dir denn unter "sinnvollen Inhalt" vor?
    Eher was in Richtung Hobby oder was ehrenamtliches oder in welche Richtung?

    Nobby schreibt:

    Zitat

    Im laufe von vielen Wochen und sehr viel Forumsarbeit, begann ich meine Abstinenz anders zu sehen und zu beurteilen. Die Nüchternheit begann mir Freude zu bereiten. Immer mehr verstand ich das abstinente Leben nicht mehr als Bestrafung, sondern als Chance wieder ein ausgefülltes Leben führen zu können.

    Das halte ich für sehr wichtig und irgendwie auch für einen typischen Werdegang für einen trockenen Alkoholiker, der seine Krankheit auch als Chance erkannt hat. Weg von den Verzichtsgedanken bis hin zur Erkenntnis, wieder frei zu sein. Das die Droge unser Leben bestimmt hat und nicht mehr wir selbst.

    Übrigens... im Geschlossenen Bereich ist der Austausch und die Trockenheitsarbeit noch intensiver. Könnte evtl. auch was für Dich sein dort....

    LG Sunshine

    Eine sehr interessante Diskussion hast Du hier in Deinem Thread, Andreas :)

    Besonders gut finde ich daran, das sich Alkoholiker und CO`s miteinander austauschen, scheint also doch zu gehen! :)
    Und zwar ohne gleich Stress miteinander zu bekommen.
    Ich für meinen Teil möchte auch mal betonen, das ich auch schon sehr wohl so einiges von CO`s gelernt habe.
    Und außerdem ist auch nicht alles gleich CO, vieles ist rein menschlich, man sollte nicht jedes Verhalten eines CO gleich pathologisieren.

    Zu einigen Aspekten/Gedanken möchte ich auch gern noch etwas schreiben...
    inbetween schrieb folgendes:

    Zitat

    Ich werde mich (hoffentlich) nie mehr bei dem Versuch verausgaben, ein mir unverständliches und mich verletzendes Verhalten eines Mitmenschen bis ins Letzte in seinen Ursachen ergründen und verstehen zu wollen.
    Für mich ist Abgrenzung zum Beispiel, Menschen zu meiden, die diese Dynamik bei mir in Gang setzen, warum auch immer (auch das muss ich nicht unbedingt mehr verstehen - es reicht, wenn ich entsprechend reagiere).

    Zweitens: Taten zählen mehr als Worte. Ich war früher ein extremer Wort-Mensch. Man kann auch sagen gutgläubig und/oder naiv. Mit den Augen :roll: :wink:
    Ebenso meide ich inzwischen Menschen, bei denen ich eine (extrem häufige) Diskrepanz zwischen Worten und Taten feststelle.

    Drittens - meide ich Menschen, die - permanent - anderen die Verantwortung für alles geben. Die ewig jammern, wie schlecht die Welt und alle anderen sind, aber nichts aktiv tun, um an ihrer Situation oder gar der Situation der "Welt" etwas zu ändern.

    Was inbetween hier geschrieben hat, könnten sich im Grunde alle Menschen mal ein bisschen zu Herzen nehmen, nicht nur CO`s :wink:
    Viele Verhaltensweisen erlebe ich nämlich täglich bei Menschen, die sich persönlich sicher als psychisch kerngesund einstufen würden und meisst sind sie es sicher auch.

    Fehlende Abgrenzung beispielsweise findet nicht nur bei CO`s statt, abgeschwächter auch oft bei anderen Menschen. Das erlebe ich beinah täglich...

    Viele versuchen, immer wieder andere zu verstehen, auch wenn es manchmal beinah unmöglich ist, es ist ein menschliches Bedürfnis, verstanden zu werden und zu verstehen.

    Solange so ein Verhalten im Rahmen bleibt und man es notfalls auch stoppen kann, ist es sicher auch nicht wirklich schädlich, glaube ich.
    Auch würde unsere Gesellschaft kaum funzen, wenn sich jeder andauernd nur abgrenzt und sich nie die Mühe gibt, jemanden zu verstehen. Und eine Beziehung würde so wohl auch kaum bis gar nicht funzen.

    inbetween, ich erkenne mich in Deinen Worten wieder, weil ich auch eher ein gutgläubiger Typ bin, und ich möchte das auch bleiben. Ich will nicht gleich jemand von vornherein mißtrauen, ich bin mit einem Urvertrauen gesegnet und ich will das keinesfalls verlieren!
    Von daher werde ich wahrscheinlich auch immer mal wieder Enttäuschungen mit anderen Menschen erleben.
    Macht nix, dann ist das eben so.
    Aber ich bin auch bereit, dann Konsequenzen zu ziehen.
    Wer beispielsweise nur irgendwas labert und dann komplett was anderes tut, ist für mich unglaubwürdig.
    Und wird auch bald wieder aus meinem Leben rausgeschmissen.

    Ebenso Menschen, die ewig nur am Jammern sind... auch von denen halte ich mich alsbald fern, wenn ich merke, das ist ein Dauerzustand beim anderen. Jeder hat mal Probleme. Jeder braucht mal Trost. Und ich habe sehr wohl auch öfters Mitleid im direkten Wortsinn, das ich dann mitleide.
    Dauerjammern aber will ich nicht in meinem Leben haben, zumal oftmals einiges am eigenen Leben zum besseren verändert werden könnte. Aber Jammern is ja bequemer.
    Außerdem zieht mich Dauerjammern auch mit runter und das lasse ich nicht zu. Man kann sich nicht zum 100% von sowas abschirmen, es bleibt doch immer was hängen. Und ich muss nicht so tun, als wäre das bei mir nicht so.

    Das fiel mir gerade mal so dazu ein... ich würde aber gern zu anderen Beiträgen auch noch Stellung nehmen, auch zu Deinen, lieber Andreas...
    Denn bei vielen Geschriebenen von Dir erkenne ich mich selbst sehr wieder. :wink:
    Bin nur grad etwas auf dem Sprung...kommt dann später :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Andreas

    Zitat

    Ich wünsche mir einen offenen, direkten Umgang mit Alkoholikern. Aber ich wünsche mir auch eine gewisse Vorsicht, bevor ich Alkoholiker wirklich als Alkoholiker klassifiziere.


    Kann ich gut nachvollziehen, sehe ich auch so.
    Das ist auch ein Grund, warum ich selbst offen mit meiner Krankheit umgehe.
    Bei jemand anderen eine Alkoholkrankheit zu diagnostizieren, das kann im Grunde nicht mal ein Arzt.
    Ich würde so eine Diagnose auch nicht stellen, wie käme ich dazu? Ich kann nur Symtone deuten und die erkenne ich auch schnell, weil ich ja selbst so war und genau so oder ähnlich handelte. Mehr aber auch nicht.

    Zitat


    Bei den Co's hab ich manchmal den Eindruck, daß einige nicht loslassen können, ohne nochmal nachzutreten. Es wird zwar immer geschrieben, daß man nun endlich keinen Kontakt mehr hätte, wenig später wird dann doch wieder telefoniert und wieder wenig später ist der Alkoholiker dann wieder der Drecksack. Wieso wird ihm dann eigentlich hinterhergeweint, anstatt froh zu sein, ihn los zu sein ?


    So sehr sich auch Süchte ähneln mögen, scheint es hier dann doch Unterschiede zu geben.
    Während wir Alkoholiker ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch froh und glücklich sind, den Alk nicht mehr zu brauchen, läuft das Ganze bei CO`s anscheinend anders ab.
    Ich glaube, das Verständnis fehlt dann einfach für den anderen, weil wir trockenen Alkoholiker das dann nicht mehr nachvollziehen können, bzw. selbst so nicht erlebt haben?
    Ich traue mich mittlerweile momentan schon gar nicht mehr, bei den CO`s zu schreiben, denn ich kann nur klare Worte schreiben. Gehätschel und "ich drück Dich mal" ist nicht so mein Ding, ich benutze auch im realen Leben klare Worte.
    Und mir scheint, allzu klare Worte sind im CO-Bereich nicht besonders beliebt, es kommt dann dort schnell zu Eskalationen.
    Tja...
    Schade, ich würde mir eher wünschen, das man voneinander lernen kann, mit den unterschiedlichen Süchten umzugehen, aber ich denke mittlerweile, das ist nicht möglich.

    LG Sunshine

    Hallo Andreas,

    es ist mir grade ein Wunsch, Dir mal einen lieben Gruß hier zu lassen. Ich lese Dich unheimlich gerne und freue mich einfach, das Du hier bist!
    Leider habe ich noch nicht Deinen ganzen Thread gelesen, aber das werde ich nachholen :D

    Ich wünsche Dir einen schönen, unzergrübelten Tag und ein besonders schönes Wochenende !

    Liebe Grüße
    Sunshine :D

    Ich halte es auch grundsätzlich für okay, wenn man ein TB oder einen Thread löschen lässt.
    Man hat evtl. mal über die Stränge geschlagen und zu viel im offenen Bereich preis gegeben. Und dann besteht halt glücklicherweise die Möglichkeit des Löschens.

    - edit -

    Danke an dieser Stelle auch von mir an Linde66, das sie da mit drauf aufpasst, geschieht ja nur zum Besten des Betroffenen und des Angehörigen.

    - edit, bitte sachlich bleiben, danke, Linde -

    LG Sunshine

    Hallo Florena,

    ich finde auch, Du hörst dich schon viel sortierter an.
    Und hast auch Deine anderen Beziehungen (noch)mal durchleuchtet.
    Ja, die CO-Abhängigkeit zieht sich schon sehr durch Dein Leben.
    Hast Du schon Ideen, wie Du daran arbeiten kannst?
    Damit Du diesen unguten Kreislauf durchbrechen kannst?

    Und schau, Du bist erst 31, Du hast noch alle Zeit der Welt, einen lieben Partner zu finden, der Dich auch wirklich zurückliebt.
    Und Du hast 2 Kinder, wenn ich das richtig verstehe.
    Ihr könnt doch auch zu dritt eine fröhliche, runde kleine Familie sein.
    Und wenn es soweit ist, gesellt sich eben noch ein lieber Mann dazu :)
    Da bin ich mir ganz sicher !

    LG Sunshine

    Hallo Röntgenblick,

    Ich wünsche Dir, das Du mit diesen wichtigen Erkenntnissen weiterhin Deinen Weg gehen kannst.
    Denn es stimmt alles so, wie Du es schreibst.

    Und Ja, viele Alkoholiker entscheiden sich wirklich für den Suff, das ist einfach so.
    Das wird dem CO aber meisst SO nicht mitgeteilt :wink: , da redet man lieber so, als wollte man tatsächlich aufhören.
    Dient aber nur dazu, seinen CO bei der Stange zu halten und funktioniert auch meisst "hervorragend".
    Das "Gebraucht werden-wollen" ist da schonmal ein wichtiger CO-Knopf, drückt man drauf, funzt der nasse CO auch meisst schon so, wie man es gern hätte.

    Und selbst wenn jemand trocken werden will, ist es nicht einfach, die sehr hohe Rückfallquote spricht ja auch für sich... :(

    Schau Du also lieber auf Dich, das es Dir wieder gut geht.
    Die CO-Abhängigkeit ist allerdings nicht vorbei, nur weil man sich vom alkoholkranken Partner getrennt hat. Aber das weiß Du sicher mittlerweile selbst :wink:

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, seit 11 Jahren trocken)

    Guten Morgen, Mäuki

    Zitat

    Ich hätte auch schon liebend gerne Klartext geschrieben,
    anstatt hier dämlich zu schreiben das ich es tue.
    Aber da brauch ich Ruhe für ,
    ich habe aber noch kein frei sondern noch eine Nacht vor mir .

    Ich möchte das die Leute mich verstehen ,
    also mich und mein Handeln,welches durch meine Kindheit sehr geprägt ist und auch noch durch später.

    Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich, was hat denn die/derjenige schon groß zu verlieren, wenn er mal "Klartext" schreibt?? Es sind doch nur "wir" hier :wink:
    Andererseits... kann das gesamte www mitlesen, von daher sollte man schon gut überdenken, was man alles persönliches von sich preis gibt.
    Es gäbe aber auch noch den Geschlossenen Bereich, wo sich viel intensiver ausgetauscht wird und wo man wesentlich offener schreiben kann. :wink:
    Das nur mal dazu...

    Ich würde einige hier gern verstehen, aber wenn sich das Geschriebene nur in Andeutungen ergeht und da nix konkretes steht, dann ist mir das einfach ein bisschen zu mühsam, wenn ich mal ganz ehrlich bin. Klar kann ich immer wieder nachfragen, was denn nun wirklich gemeint ist, aber ich weiss auch, das ich das irgendwann leid werde. :oops:
    Also schreib ich dann nix in diesen Threads.
    Falls es aber anderen ebenso ergeht wie mir, dann kann das dazu führen, das manche Forenmitglieder kaum Austausch hier haben oder sich immer wieder nur mit den gleichen paar Leuten schreiben und so immer weiter im eigenen Saft schmoren. Und das finde ich dann eher suboptimal.
    Trotzdem mag das dem einen oder anderen reichen. Muss jeder selbst entscheiden, was er will.

    Du schreibst, das Du möchtest, das man Dich versteht, Mäuki? Warum Du so bist wie Du bist.
    Hm. Das muss aber niemand verstehen, hauptsache Du verstehst Dich selbst :wink:
    Das kommt ja erstmal zu allererst. Du mußt Dich weder erklären noch rechfertigen für irgendwas, es ist doch DEIN Leben.
    So, Du möchtest Dich aber gern erklären und verstanden fühlen.
    Okay.
    Kann ich auch wiederum gut nachvollzuiehen.
    Aber wenn ich das möchte, muss ich mich doch auch so ausdrücken, das mich andere überhaupt verstehen KÖNNEN, oder?
    Und das ist bei Andeutungen und dergleichen halt nicht ganz so einfach.

    Ich sags mal so... wenn die Andeutungen erfolgen, weil Du hier im www nicht so viel persönliches von Dir preis geben willst, dann kann ich Dir nur raten, wechsel in die Geschlossene. Da kannst Du ganz offen schreiben.
    Ansonsten kann es eben sein, das die Andeutungen einfach nicht verstanden werden und so auch wenig Austausch bei Dir statt findet.
    Finde ich zwar traurig... aber kann ich auch nicht ändern.

    LG Sunshine

    Ich freue mich, Monka :D
    Wird Dir sicher auch in der Geschlossenen gut gefallen.

    Ich freue ich auch mit Dir, das es Dir heut wieder besser geht :)

    Monka, manchmal kann man einfach nicht wissen, was einen alles triggern kann. Wir können ja nur vor den häufigsten Triggern schreiben, die wir selbst erleben/erlebt haben, manche sind aber sehr spezifisch. Die muss man dann selbst herausfinden. Und das kann manchmal erschreckend sein, wenn es einen voll erwischt. Mit der Zeit aber kennt man seine spezifischen Trigger und kann ihnen dann gezielt us dem Weg gehen.

    Ansonsten helfen immer wieder die Grundbausteine zur Risikominimierung weiter.

    Erwarte bitte auch nicht zu viel auf einmal von Dir. Niemand wird von heut auf morgen trocken, es dauert seine Zeit. Versuche, das es Dir gut geht, belohne Dich für Erreichtes und gehe mal so gut weiter Deinen Weg...

    LG Sunshine

    Hallo Nancy,

    das ist jetzt auch evtl. etwas unverständlich, weil die Dame den ursprünglichen Thread wohl löschen lassen hat, wo wir aneinander rasselten.
    Dafür kannst Du aber nix... also einfach mein letztes Post ignorieren, es macht keinen wirklichen Sinn mehr :wink:

    Ja Nancy, ich verstehe, das eine so tiefsitzende CO-Abhängigkeit schwer zu ändern ist. Und so eine Verhaltensänderung eben auch lange braucht.

    Bei uns Alkoholikern ist das aber im Grunde nicht anders. Wir haben ja auch ne Abhängigkeit entwickelt zum Alkohol. Und diese Abhängigkeit bestand auch oft über viele Jahre bis hin zu Jahrzehnten.
    Nur haben wir keine andere Wahl...irgendwie... weil wir sonst einfach am Alk verrecken.

    Verhaltensänderungen sind immer schwer, wahrscheinlich das schwerste überhaupt. Das bezweifelt niemand.
    Das einzige, was hilft, ist MACHEN, denke ich.
    Nicht zu viel rumlamentieren, sondern wirklich was tun.
    Und so langsam Verhaltensänderungen herbeiführen.
    Wir Alkoholiker werden ja auch nicht über Nacht trocken und ändern unser Verhalten.
    Einen anderen Weg weiss ich selbst nicht.

    Was ich eben bei CO`s nicht so ganz verstehe, ist, das immer wieder Kontakt zum Suchtmittel zugelassen wird.
    Das wäre so, als würde ein Alkie immer wieder in die Kneipe gehen und behaupten, das ist alles okay so, das tue ihm gut und wer weiß was... insgeheim tut es aber kein bisschen gut und der nächste Rückfall ist so gut wie vorprogrammiert.
    Hm... aber ich kann es wahrscheinlich einfach nicht nachvollziehen, weil ich selbst kein CO bin.
    Da unterscheiden sich Süchte evtl. dann doch voneinander, ich weiss es nicht.

    LG Sunshine

    Wie geht es Dir denn jetzt, Monka?

    Hast Du Verlustgedanken, weil Du denkst, ohne Alkohol ist es nicht mehr so lustig, entspanndend oder so etwas in der Art?
    Beschreib es doch bitte mal genauer, wenn möglich.

    Ich selbst hatte glücklicherweise mit Saufdruck wenig zu schaffen, das war aber reines Glück.
    Verlustgedanken hatte ich aber sehr wohl, ich befürchtete beispielsweise, das ich ohne Alk nicht mehr so lustig sein kann... was sich im Nachhinein als kompletter Unsinn herausstellte.
    Ich bin von Grund auf ein sehr humorvoller Mensch, was auch mal bis hin zur Albernheit gehen kann :oops::lol:
    Das alles ist ja in mir drin und ich hab da auch nix verloren, ganz im Gegenteil.
    Ich konnte Spaß machen ohne Alk noch viel mehr genießen als jemals mit dem ollen Zeug.

    Was sind genau Deine Verlustgedanken bezüglich des Alk?

    Übrigens, ich las das Du 20 Jahre älter als Stine bist, dann trennen uns beide wohl nur wenige Monate :wink:

    Und noch was fällt mir ein... es gibt ja hier auch den Geschlossenen Bereich, wo nicht das gesamte www mitlesen kann, vielleicht wäre das auch was für Dich?
    Dort gibt es auch einen Chat, wo man im Notfall rein kann, wenn es einem akut schlecht geht und es wird sicher jemand dazu kommen.
    Und Montags haben wir einen regelmäßigen Chat.
    Ich als leidenschaftliche Chatterin bin da natürlich immer gern dabei :lol:

    LG Sunshine

    Zu den Äußerlichkeiten, Monka...

    ich verlor auch schnell viel Gewicht. Als ich noch gesoffen habe, hatte ich starkes Übergewicht von dem ganzen aufschwemmenden Alk. Dann nahm ich recht rasch ab und näherte mich meinem Normalgewicht. Ich hab damals knappe 30 kg abgenommen, es gab aber danach noch eine kleine Gewichts-Odyssee, wobei ich dann wieder ein wenig zu nahm, was aber kein Problem für mich war. Ich konnte dann jahrelang mein Wohlfühlgewicht halten. :)

    Zugleich ließ ich mir damals die Haare abschneiden und mir ne flotte Kurzhaarfrisur machen. Und ich kaufte mir schicke neue Klamotten. Mir passte jetzt ja alles, was mir gefiel :)
    Es gab Leute, die erkannten mich gar nicht wieder, die sprachen mich dann total unsicher an, ob ich es tatsächlich bin? :shock::lol:

    LG Sunshine

    Glückwunsch, das Du so schnell und beherzt gehandelt hast, Monka ! :)
    Siehste, es ist nichts schlimmes dabei passiert. Und Deine Ehrlichkeit finde ich auch toll. :)

    Ich habe mich auch von Anfang an für einen ehrlichen Weg entschieden. Naja, ich hatte auch kaum eine andere Wahl. Ich lag über 3 Wochen im KH und war insgesamt ca. 4 Monate krank geschrieben, ich hatte eine sehr schwere Entgiftung. Ich mußte danach neu laufen und essen lernen.
    Sowas hält man ja eher nicht geheim im Familien-und Freundeskreis :wink: also wußten es eh alle.
    Und Leute, die es nicht wußten aus dem weiteren Bekanntenkreis, habe ich es nach und nach bei Gelegenheit selbst gesagt, wenn man sich mal wieder traf.
    Ich kann mich diesbezüglich auch nur Karsten anschließen, ich wollte keine neuen Lügengebäude aufstellen, und am Ende dann nicht mehr wisen, was ich nun wem erzählt habe :?

    Ja, wir alle haben wohl viel gelogen, verheimlich, versteckt... das alles gehört zur Alkoholkrankheit in nassen Zustand dazu.
    Ich mußte eigentlich nicht lernen, wieder ehrlich zu sein.
    Mir fiel eine unglaubliche Last von den Schultern, als ich nicht mehr lügen "mußte".

    Wenn ich so zurück denke, war für mich sowieso das allertollste, wieder FREI zu sein.
    Mit dem Auto zu jeder Zeit überall hinfahren zu können, das war ein so großer Luxus für mich, das ich anfangs sehr oft nur so in der Gegend rumgefahren bin, einfach, weil ich es konnte :lol:

    Ich finde es auch toll, das Du unsere Erfahrungen annehmen kannst, ohne alles erstmal in Zweifel zu stellen. Denn auch das gibt es ja. Einige waren schon hier, konnten sich aber dann ein Leben ohne Alk doch nicht so vorstellen, wie wir das führen, nämlich gemäß den Grundbausteinen. Die wollten sich gern selbst welche bauen, schätze ich mal :wink:
    Oft hat man dann nix mehr von ihren gehört und ich habe leider eine ungute Ahnung, warum nicht :(
    Man kann nun ganz lapidar sagen, dann muß der/diejenige halt noch ne Runde drehen.
    Und ändern kann man auch nix dran.
    Aber andererseits kann der x-te Rückfall auch ganz einfach mal tödlich sein, wenn der Körper irgendwann nicht mehr kann.

    Hier soll also nie was als Bevormundung zu verstehen sein, sondern hier wollen einfach nur Menschen mit ihren eigenen Erfahrungen helfen, damit andere Menschen auch einen trockenen Weg einschlagen können und nicht am Alk verrecken müssen.

    LG Sunshine