Beiträge von Sunshine_33

    Hallo Andreas,

    ich habe ja nur MEINE MEINUNG dargelegt. Andere Meinungen können komplett anders sein. :wink:

    Ich bin auch nicht unbedingt "ergebnisorientiert", sondern mache es mir möglichst nicht zu schwer im Leben. Ich muss nicht mehr trinken, ich habe so viele Jahre dadurch verloren... ich will jetzt einfach nur so leben wie ich möchte, und das möglichst unbelastet.
    Ich hab auch kein "Retterin-der-Welt"-Syndrom", ich setze nur gern mal Dinge in Relation zueinander und überlege dann einfach, was ist denn wirklich wichtig im (in meinem) Leben?
    Dann finde ich immer sehr schnell Antworten.

    Und Nein, niemand kann allein Veränderungen an Mißständen herbeiführen, aber jeder kann ein ganz klein bisschen was dafür tun. Beispielsweise bestimmte Produkte nicht kaufen, von denen man weiss, das sie unter teilweise unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Oder gerade momentan Politiker ansprechen auf Mißstände im eigenen Land, die sind doch gerade überall auf Wählerstimmenjagd :wink:

    LG Sunshine

    Guten Morgen,Monka :)

    Zitat


    Noch scheue ich mich, den Mittwochtermin abzusagen. Ich hatte ja meine Zusage gegeben. Dabei kommt es mir weniger auf die Feier an, als dass ich eine einmal gemachte Zusage sehr ungerne wieder zurückziehe

    Man "darf" Dinge absagen, wenn sich Gegebenheiten geändert haben und so eine Verabredung einem schaden könnte. Da ist nix dabei.
    Ebenso darf ich meine Meinung jederzeit ändern, zu was auch immer. Vielleicht, weil ich dazu gelernt habe, vielleicht, weil ich selbst falsch lag....warum auch immer.
    Einmal gesagtes ist keinesfalls für immer bindend, das gilt im Grunde für alle Gelegenheiten/Verabredungen/Zusagen.

    Übrigens tun sich Frauen sehr viel schwerer als Männer, einmal gesagtes zu widerufen, das hab ich unlängst irgendwo gelesen. Wir machen uns also das Leben oft selbst unnötig schwer. :roll:
    Männer haben viel weniger Probleme, was abzusagen, einen neuen Weg einzuschlagen und haben auch öfters einen Plan B, wenn sich Plan A als blöd erwiesen hat, bei was auch immer (so stand es jedenfalls im dem besagten Artikel, den ich las)... schauen wir uns doch einfach auch mal was von den Männern ab :wink:

    Ja Monka, den Bekanntenkreis muß man oft als trockener Alkoholiker umgestalten. Ich schreibe hier absichtlich "Bekannten"-Kreis, denn Freunde werden einen verstehen und auch unterstüzten.
    Alle anderen Menschen sind keine Freunde, sondern halt nur Bekannte.
    So trennt sich dann auch schnell die Spreu vom Weizen, auch gut :)
    Ich für meinen Teil habe jedenfalls keine wirklichen Freunde verloren durch meine Trockenheit. Und die anderen Leute konnte ich aus meinem Leben verabschieden, ohne großen Trennungsschmerz :wink:

    Aber mache mal langsam einen Schritt nach dem anderen, man wird nicht über Nacht trocken, auch nicht innerhalb weniger Wochen oder Monate.
    Natürlich meldet sich bei Dir jetzt heftig das Suchtgedächtnis, das ist ganz normal.
    Es gibt aber Mittel und Wege, es nicht zu laut schreien zu lassen.
    Hast Du Dir schon eine Art "Notfallkoffer" gepackt?
    Wo Du Sachen sozusagen "reintust", die Dir bei Saufdruck helfen.
    Beispeielsweise, was leckeres trinken... einen leckeren Tee, nen Cappuccino oder viel Wasser.
    Dinge, die Du gern machst, und womit Du Dich schnell ablenken kannst.
    Weitere Belohungen... etc.pp

    Und gibt es noch Hobbys, die Du früher hattest und gern wieder machen würdest?
    Oder ganz was Neues?

    Schau da auch mal nach :wink:
    Und pass vor allem gut auf DICH auf.

    LG Sunshine

    Ich kann Euch beide gut verstehen bezüglich Eurer Eltern(teile), Lindi und Nys :)

    Zitat

    Sie sind nahezu 80 ..... und haben ihre "Aufgabe" gut gemeistert. Aber die ist jetzt beendet, schon lange.
    Und genau das wollen oder koennen sie nicht sehen.
    DAS ist das Problem.

    Ich persönlich würde versuchen, das einfach so stehen lassen, ohne "DAS ist das Problem" :wink:
    Lindi, sie können es wahrscheinlich WIRKLICH nicht sehen und so auch nix dran ändern. Und wollen es wahrscheinlich auch nicht. Sie sind alte Leute und wir werden evtl. auch mal GENAU SO :shock:
    Ich denke, hier ist einfach Toleranz, innere Gelassenheit und auch eine innere Abgrenzung hilfreich. Man muss nicht immer alles ganz dicht an sich rankommen lassen. Ein einfaches "sie sind eben so", reicht oft.

    Übrigens... es gibt Untersuchungen, die zeigen, das wir alle unseren Eltern immer ähnlicher werden, je älter wir werden. Ob wir das wollen oder nicht :shock::lol:

    Ich habe auch viel Auseinandersetzungen mit meiner Mutter gehabt. Auch Ärger und Streit und Nervereien. Sie ging mir oftmals auf den Zeiger mit ihren häufigen, manchmal täglichen Anrufen.
    Dann ging ihre Krankheit in ein akutes Stadium über und sie brauchte die Hilfe von mir und meinem Bruder. Und dann wurde klar, das es eine Sterbebegleitung werden würde.
    Mittlerweile ist sie beinah 2 Jahre tot und sie fehlt uns sehr. Ich vermisse die Anrufe immer noch.
    Ich bin jetzt niemandens Kind mehr :cry:
    (Mein Vater ist schon lange tot)
    Ich wünschte mir, ich hätte zu Lebzeiten manchmal mehr Verständnis und Geduld mit ihr gehabt.
    Tja, so ändern sich die Zeiten...
    Und ich entdecke mittlerweile in mir, das ich manchmal Verhaltensweisen an mir zeige, in Kleinigkeiten, die denen meiner Mutter ähneln.
    Darüber freue ich mich mittlerweile, so lebt sie doch ein bisschen in uns Kindern weiter :)

    Ich kann nur jedem wünschen, beizeiten mit seinen Eltern Frieden zu machen und keine sinnlose und kraftzehrenden Kämpfe durchzuführen. Es ist eh ein Kampf gegen Windmühlen :wink:
    Und es sind auch Kämpfe gegen eine Vergangenheit, die man eh nicht mehr ändern kann.

    Also nich über die Eltern so viel rumjammern, bei normalen Kindheiten sehe ich das eher als "Luxus-Sorgen", sorry :wink:
    Sondern sein eigenes Leben leben, darin erwachsen sein/werden und gut isses.

    In dieser Welt gibt es immer noch schreckliche Kriege, Hungersnöte, Obdachlosigkeit, verseuchtes Trinkwasser, immer größer werdenende Umweltschäden, Kinder werden als Arbeitskräfte mißbraucht, anstatt sich in Schulen Bildung erwerben zu können etc.pp.
    Und das alles geschieht im 21 Jahrhundert immer noch, das ist für mich ein Armutszeugnis für die Menschheit. :?
    Darum könnte man sich eher mal Sorgen machen und versuchen, daran was zu ändern, im kleinen Rahmen und nach persönlichen Möglichkeiten.
    Dann werden Luxussorgen ganz schnell auch als solche entlarvt.
    So meine persönliche Meinung... wessen auch sonst? :lol:

    LG Sunshine

    Noch zur Ergängzug: Ich gehöre ja auch zu den "alkoholkranken Eltern", das ist mir durchaus bewußt :wink:
    Nur war es zum Glück bei mir so, das ich erst richtig schwer abhängig war (d.h., wo ich dann täglich gesoffen habe), als meine Tochter bereits erwachsen und aus dem Haus war. Erst da begann meine schlimmste Zeit. Die dann auch noch ne ganze Weile andauern sollte :(

    Meine Tochter und ich haben oft über alles geredet und ich habe ihr auch immer Mut gemacht, sich selbst auch Hilfe zu holen, wenn sie meint, das sie wegen meiner Krankheit selbst Schäden erlitten hat.

    LG Sunshine

    Zitat

    Aber, nur mal so als Denk-Sport, was wuerdest Du denn z.B. tun, wenn Deine Tochter was machen will, was "Du echt nicht gut findest" ..... sich einen unmoeglichen Typen an die Backe klebt (da waren sicher auch ein paar Kandidaten dabei, die Du ungern als Titeltraeger "Schwiegersohn" gehabt haettest und hofftest, dass sie es baldmoeglich selber merkt) ....
    guckst Du dann nur zu, oder versuchst Du nicht auch dezent "zu lenken"


    Das ist genau so passiert, wie Du es beschreibst. :wink:
    Und Ja, ich hatte keine andere Wahl, als zuzusehen.
    Denn es hätte nix anderes geholfen, im Gegenteil, alles "gegenanreden" hätte alles noch schlimmer gemacht.
    --------------
    Ich las mal irgendwo, das keine Kindheit ohne Blessuren an einem vorbei gehen wird. Die Eltern sind auch nur Menschen und keine perfekten Götter. Sie wollten meisst das beste für die Kinder, aber machen eben auch Fehler.
    Ich rede hier jetzt nicht von den furchtbaren Kindheiten bei beispielsweise alkoholkranken Eltern, das ist noch ne ganz andere Nummer. Ich rede von eher "normalen" Kindheiten.

    Meiner Meinung nach sollte man diese "Fehler" verzeihen, ebenso würden wir uns ja wünschen, wenn uns unsere eigenen Erziehungsfehler auch verziehen würden. Denn ich habe sicher (wie alle anderen Eltern auch) selbst auch welche gemacht.
    Wir sind ja irgendwann erwachsen und können dann unser Leben so leben, wie wir wollen. Dann haben wir es selbst in der Hand.

    Wie gesagt, ich rede hier nur von "normalen Kindheiten", viele hier im Forum hatten solche Kindheiten leider nicht, das ist mir ganz klar.

    LG Sunshine

    Hallo Monka,
    ich nochmal
    Ich kann nur dringend von dem besagten Restaurant-Besuch abraten. Sowas aushalten zu wollen, ist auch keine "Prüfung", das ist pure Leichtsinnigkeit und hat mit Risikominimierung leider auch nix zu tun, sondern mit dem Gegenteil.

    Unser Suchtgedächtnis funzt leider nicht so, wie wir das gern hätten. Es ist jahrelang auf Saufen konditioniert worden und es wird viele Wochen, Monate und auch Jahre brauchen, das zu überschreiben.

    Schau, das Gespräch mit Deiner angetrunkenen "Freundin" hat Dich schon getriggert. Da hast Du schon nen Vorgeschmack bekommen, wie so ein Saufgedächtnis funktioniert. Das ganze nun auch noch in einem Restaurant, wo Du anderen beim trinken zuschauen "mußt", da kann im Grunde nix Gutes bei rauskommen.

    Absagen wäre schwierig?
    Ach Unsinn. Ein Telefonat, ein freundliches Absagen, fertig. Vorbestellte Essen können abbestellt werden und auch wenn es lange geplant war, die Zeiten und Umstände haben sich für Dich geändert und Du reagierst nur entsprechend.

    Außerdem übt das auch gleich, nen Hintern inner Hose zu haben und zu seiner Erkrankung zu stehen :wink: . Denn das wirst Du mit Sicherheit noch öfters müssen. Nur nicht mehr trinken reicht nicht...

    Monka, ich bin ein Mensch, der nicht gern dramatisch wird.
    Aber...Du hast (ebenso wie wir anderen Alkoholiker hier) eine unheilbare und lebensgefährliche Suchterkrankung. Unbehandelt bzw. ungestoppt wird sie zum Tod führen, das ist einfach so.
    Du hast keine Erkältung, die wieder vorbei geht. Nehme bitte Deine Krankheit so ernst wie nötig und DICH selbst wichtig. Was andere darüber sagen oder denken, ist dabei völlig uninteressant.

    Das Gute an unserer Krankheit ist aber, das wir ein wunderschönes Leben haben können, solange wir die Sucht stoppen können. Sie wird uns dann nicht beeinträchtigen, man kann sehr gut damit leben. Und ist vor allem wieder FREI. :D

    Für mich persönlich ist meine Krankheit schon längst, seit vielen Jahren, zu einer Bereicherung geworden. Mag sich komisch anhören, aber andere langjährig Trockene können es wahrscheinlich nachvollziehen. Für mich hat sich meine Krankheit längst als Riesen-Chance erwiesen, mein Leben so zu führen, wie ich das möchte und darin zufrieden und glücklich zu sein.

    BTW: Ich habe im ersten Jahr meiner Abstinenz keine Feier besucht, wo getrunken wurde. Ebenso war ich in keinem Restaurant und einen Urlaub habe ich mir erst nach 2 oder 3 Jahren wieder zugetraut.
    Ich habe also von Anfang an Risikominimierung betrieben. Heutzutage wäre mir meine Zeit viel zu kostbar, als sie auf Saufpartys zu vergeuden, ich kann weit besseres damit anfangen. Und Menschen, die nix mit Alk zu tun haben, gibt es auch überall, man muß nur gezielt danach suchen. Ein trockenes Leben bedeutet also keinesfalls ein einsames Leben zu führen.

    LG Sunshine

    Hmmm... ich bin ja auch Mutter.
    Meine Tochter ist auch längst erwachsen.
    Und trotzdem bleibt sie auch immer "mein Kind"!
    Geht es ihr nicht gut, nimmt mich sowas sehr mit.
    Das kann ich ganz schlecht ertragen, ich leide dann mit.
    Von anderen Menschen kann ich mich gut abgrenzen, wenn ich das will. Von meiner Tochter aber nicht.

    Ich habe aber meine Tochter von Anfang an zu einem selbstständigen Menschen erzogen. Ich wußte von Anfang an, das ich sie auch wieder loslassen muss.
    Und ich quatsche ihr nie in ihr Leben rein und Ratschläge gibt es nur, wenn sie mich darum bittet.
    Was sie anzieht oder sonst so macht, ist allein ihre Sache.
    Auch gibt es keinesfalls Ratschläge in Erziehungsfragen von mir. Sie ist mittlerweile selbst auch Mama und ich habe über 1 Jahr tagsüber mein Enkelkind betreut, und zwar so, wie sie das gern wollte. Dazu mußte ich beispielsweise lernen, vollwertig und ohne Zucker oder anderen Mist zu kochen.
    Bin ich aber froh drüber, denn ich habe für meine eigene Ernährung davon viel übernehmen können.

    Aber trotz allem... sie ist und bleibt mein Kind 8):lol:
    Sowas ist nicht immer als Drohung zu verstehen :wink: es ist eher ein "Tatbestand" und soll oft nur heißen, das man immer für sein Kind da sein wird. Es ist ein reiner Liebesbeweis in Wortform, nicht mehr und nicht weniger :wink:

    LG Sunshine

    Hallo Monka,

    wollte Dir auch noch "Hallo" sagen :) und ein Herzliches Willkommen ebenso. Auch wenn Du schon seit einigen Tagen hier in Deinem Thread schreibst.
    Mitgelesen habe ich auch bei Dir. :wink:

    Als erstes fiel mir gleich eines ein:
    Ich habe nie gegen den Alkohol gekämpft, als ich trocken wurde. Das ergab für mich irgendwie keinen Sinn, denn ich hatte schon tausende Male gegen ihn verloren.
    Ich habe gleich von Anfang an kapituliert.
    Ich kann mit Alkohol nicht umgehen.
    Und ich werde es auch nie können.
    Punkt.

    Das mit der Müdigkeit ist normal. Der Körper hat ja viel zu tun und auch die Seele muß heilen. Dazu braucht es halt Zeit und auch Ruhe.

    Und belohne Dich... auch mit Burger, wenn es sein muß :lol: Das gibt sich auch wieder.
    Sei froh, das Du essen kannst.
    Ich mußte das nach meiner schweren Entgiftung im KH erst wieder lernen. Allein für nen Joghurt hab ich ne halbe Stunde gebraucht, erinnere ich gerade wieder.

    Die anderen haben ja Dir schon viel wichtiges geschrieben, ich würde es größtenteils nur wiederholen, würde ich dazu auch noch was schreiben.
    Ich lese gerne wieder bei Dir rein...bis denne

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin, 11 Jahre trocken)

    Ich finde es auch gut, das Du zusätzlich nun auch wieder im offenen Bereich schreibst, Pleja.

    Deine Zusammenfassung beschreibt keine "Phönix-aus-der-Asche-Nummer", okay.
    Aber ich weiß, wie sehr Du oftmals gegen Dich selbst gekämpft hast.
    Du hast die Alk-Sucht bis heute stoppen können, Du bist auch aus der WoW-Sache wieder rausgekommen.
    Und hast andere schwierige Dinge in Angriff genommen.
    Du bist ja auf dem Weg!
    Und Du hast doch weitere Pläne.
    Und so nach und nach wirst Du sie auch umsetzten.
    Das mit dem Studium wird sich klären.

    Auch wenn Du es nicht glaubst, ich finde, Du hast viel erreicht.
    Und vor allem erkannt, das bei allen Schwierigkeiten Alk keine Lösung wäre.
    So ist es auch.
    Außerdem könnten wir eh nie mehr "unbeschwert" saufen, dafür wissen wir zu viel. Die Zeiten sind also eh rum
    :wink:

    LG Sunshine
    die Pleja immer sehr gern liest, weil sie fast immer was dabei lernt :)

    Zitat

    Nun, ich geb zu, auf dem Foto sahen sie nicht ganz so Wolkenkratzer-Haushoch aus ... *hust*....... ich konnte echt kaum damit laufen und noch weniger auf dem "Wuerfelkopfstein-Pflaster" auf dem Marktplatz vor dem Standesamt....."*****waelder Fuess in Pariser Schuh" sagt man bei uns :oops:
    Aber meine Mutter war echt skandalisiert ..... und fing drei Tage lang immer wieder davon an, sie haette da noch ein Paar bequeme Schuhe mit BLOCK-ABSATZ, die koennte sie mir leihen (haben zufaellig die gleiche Schuhgroesse) und immer wieder gestichelt, dass ich mich ja nicht sooooo aufbretzeln muesste (in ihren Augen undezent, klar) und ob ich die zurueckschicken koennte, sie haette da noch ein Paar Schuhe....


    Hallo Lindi,
    ich muß grad herzlich lachen :lol:
    Ich seh dich richtig vor mir in den Mega-High-Heels :lol:
    Ja, warum haste denn nu nich Muddis Blockabsatz-Schuhe angezogen? 8):lol:

    Auf Hochzeiten darf man sich aufbrezeln, finde ich. Sooo viele Möglichkeiten gibt es ja im normalen Alltag auch nicht dazu.
    Man darf nur nicht hübscher als die Braut sein :wink:
    Also nur auf Hochzeiten mit sehr hübschen Bräuten gehen, dann darf man auch mit Hochhaushohen-High-Heels auflaufen.
    Ich hasse Kopfsteinpflaster! :lol:

    LG Sunshine

    Zitat

    Zu sunshine
    Ich sehe du tritts und forderst auch hier rum,was soll das??
    Hast du auf treten reagiert als du noch nass warst oder frisch trocken?

    Du hängst dich ganz schön zum Fenster raus finde ich

    Ich fordere überhaupt nix, Renate.
    Mir ist bewußt, das Du ein Problem mit mir hast. Weil ich kein Typ für Bauchpinselei bin, sondern das schreibe, was ich denke. Ich ermuntere eben niemanden zur Rumeierei, fertig.

    Desweiteren ist Nancy seit Jahren hier und nicht frisch dabei, an ihrer CO-Abhängigkeit zu arbeiten.

    Als ich noch nass war, hab ich auf überhaupt nix gehört, weder auf Tritte noch nette Worte. Von daher sind diese Bemühungen meisst auch zwecklos.
    Kann man hier auch immer wieder nachlesen :wink:
    Und ich bin auch nicht trocken gestreichelt worden. Sondern durch ganz klare Worte!
    Ich konnte mich nur noch entscheiden zwischen Leben und Tod und das auch nur, nachdem Ärzte tagelang um mein bisschen Leben, was noch übrig war, gekämpft haben.

    LG Sunshine

    Hallo Renate,
    ich antworte Dir mal hier, obwohl es Auroras Thread ist und das auch so bleiben soll.

    Dein TB im Geschlossenen Bereich gibt es ja noch...
    Du könntest da wieder anknüpfen. :wink:
    Vielleicht findest Du ja doch noch eine Möglichkeit, wieder in den Geschlossenen Bereich zu kommen, um Dich weiter auszutauschen?

    Denn die CO-Abhängigkeit ist keinesfalls vorbei, wenn der Partner trocken wird.
    Er wird dann wieder selbstständiger und diese Rückzüge sind auch völlig normal. Rennt der CO dann dauernd hinterher und jammert darüber und nervt rum,
    kann es auch mal sein, der der trocken werdende Alkoholkranke ganz die Flatter macht.
    Ich will damit niemanden Angst einjagen, ich will damit nur sagen, das der CO auch an seiner Suchterkrankung arbeiten muss, wenn die Beziehung nochmal in Ordnung kommen soll.

    Ich würde mich jedenfalls freuen, Dich wieder Geschlossenen Bereich begrüßen zu können. Dann könnte man sich dort intensiver austauschen.
    Auch wenn wir am Anfang evtl. mal etwas aneinander gerasselt sind... 8)

    LG Sunshine

    Zitat

    Wie naiv kann „man“ eigentlich sein!?!
    Meine Worte: „… ich halte mich für stabil genug“ – dass ich nicht lache! Ich hatte doch nicht die leiseste Ahnung, was auf mich zukommen wird und wie kann ich von Stabilität reden, nach noch nicht einmal zwei trockenen Monaten!?! Lächerlich Julia, einfach lächerlich!
    Nicht zu glauben, was in meinem Kopf vor sich ging und wie die Realität mir innerhalb kürzester Zeit ihre Fratze gezeigt hat!

    Tja Julia, viele überschätzen halt maßlos die eigene angebliche Stabilität.
    Ich will mal von mir erzählen...
    Als ich "trocken" wurde, habe ich das lange gar nicht so genannt...weil ich mir anmaßend dabei vor kam.
    "Trocken sein" ist NICHT, ein paar Wochen oder Monate nicht zu saufen, sondern wirklich trocken und stabil zu sein ist noch ne ganz andere Nummer :wink:
    Von daher lebte ich erstmal "abstinent", mehr aber auch nicht.
    Ich hatte damals keine SHG und auch keine Thera.
    Aber ich hatte ein Bauchgefühl und ich wußte auch, das ich mich totsaufe, wenn ich es nicht schaffe, abstinent zu leben.
    Ich vermied instinktiv und auch mit Menschenverstand Dinge, die mir gefährlich werden konnten. Ich habe länger als 1 Jahr keine Feier besucht, wo ich auch nur ahnte, das es da Alk geben könnte. In den Urlaub fahren, diese Idee wäre mir erst gar nicht gekommen, weil mir klar war, das ein Urlaub sehr belastend werden könnte nach so kurzer Abstinenz. In den Urlaub fuhr ich erst nach 2 oder 3 abstinenten Jahren, ich weiss es nicht mehr ganz genau. Im nachhinein gesehen habe ich alle Grundbausteine eingehalten, denke ich, auch wenn ich sie damals gar nicht kannte.
    Und ich halte sie auch heute noch ein.

    Das Dein Mann nicht so wirklich mitzieht, tut mir sehr leid. Wie äußerte sich denn das im Urlaub? Leider ist es keine Seltenheit, das sich Wege trennen, wenn ein Partner trocken wird. Denn das ist meisst eine gravierende Veränderung innerhalb einer Beziehung. Evtl. erkennt der Partner den Alkoholkranken gar nicht mehr wieder, wenn der trocken wird. Und der Alkoholkranke kann mit dem Partner evtl. gar nix mehr anfangen... kann alles passieren. Manchmal (oder wohl eher meisst) lernt man sich komplett neu kennen und dann passt es noch oder auch nicht. Ich wünsche Dir von Herzen, das es bei Euch irgendwie gut geht und ihr gemeinsam weiter Euren Weg gehen könnt.

    Dann berichte mal bitte die Tage, wie der Urlaub war und was ihn zum Desaster machte.

    LG Sunshine

    Hallo sarawen,
    also ich persönlich finde, das Du schon sehr ehrlich zu Dir selbst bist. Manchmal leider bis hin zur Selbstzerfleischung :? . Tue das lieber nicht, das tut niemanden gut.
    Du bist belogen und betrogen worden und manche Lügen kann man einfach nicht durchschauen zum Zeitpunkt, wo sie ausgesprochen werden! Sein restliches Verhalten spricht auch Bände... :?
    Du darfst zu Recht sauer, enttäuscht und verletzt sein. Und Du musst Dich momentan sicher nicht an die schönen Momente erinnern, denn das verhilft höchstens dazu, verheult auf der Couch zu sitzen und dem ganzen Mist auch noch hinterher zu trauern und sich dabei selbst zu blockieren.

    Außerdem finde ich das sehr CO, auch in Gedanken nicht loszulassen und sich immer wieder an diese "schönen Momente" zu erinnern/klammern. Gerade dieses Verhalten hat doch schon vielen CO-Abhängigen sehr geschadet und sie am konsequenten Handeln gehindert. Dieses Verhalten wiederholt man damit ja geradezu wieder und verfestigt es erneut. Gerade davon wollte man doch aber wegkommen?

    Damit das hier nicht falsch rüber kommt, ich bin kein Racheengel, ich bin nicht mal fähig zur Rache, wie ich schon mehrmals in meinem Leben festgestellt habe. Ich verzeihe viel lieber, als auf jemand lange wütend zu sein, allein schon, weil mich sowas selbst innerlich vergiftet.
    Und ich bin auch noch heute mit 3 Männern befreundet, mit denen ich früher Beziehungen hatte, einer davon ist sogar mein allerbester Freund und Vertrauter und seine Frau meine beste Freundin.
    Das sind aber Beziehungen, die Jahre bis Jahrzehnte zurück liegen und es gab auch nicht derart verletzende Trennungen, weil noch nicht so viel Böses passiert war. Dann ist es durchaus möglich, das keinerlei Verletzungen mehr vorhanden sind und man kann sich sogar gemeinsam an die schönen Momente erinnern und an den gemeinsamen Lebensweg damals. :)
    Dazu muss aber wirklich erstmal großer Abstand her und komplettes Loslassen des anderen und das 100% akzeptieren des neuen Weges des Ex-Partners.

    In diesem Fall aber hat ein Mensch ein sehr ungutes Gesicht gezeigt und ich würde mir sehr gut überlegen, ob ich mit so einem Menschen überhaupt noch mal Kontakt haben möchte oder mich auch nur an die vermeintlich "schönen Momente erinnern" möchte? Ich für meinen Teil würde das mit Sicherheit nicht wollen. Denn ich würde einfach davon ausgehen, das dieser Mensch, der schon einmal so rücksichtslos auf meinen Gefühlen herumtrampelte, keine Skrupel hätte, das auch wieder zu tun. Dann (und nun folgt der Spruch, den ich Dir gern hierlassen wollte, sarawen, mit Erlaubnis der Verfasserin :wink: wenn auch evtl. nicht ganz wortgetreu :oops: ) "schütteln wir einfach lieber unser Fell und gehen unserer Wege..."

    Ich wünsche Dir auch, das Du nicht mehr wegen dieser Sache weinen mußt und vor allem, zerfleische Dich nicht selbst. Du bist nicht die einzige, die auf sowas reingefallen ist, und das hat auch nix mit Dummheit zu tun. Das ist auch schon ganz anderen passiert, mich eingeschlossen... Darum sind aber noch längst nicht alle Männer Schwei..., es gibt glücklicherweise auch noch viele, viele andere, die ehrlich sind und zu wirklicher Liebe fähig. Man muß nur ein bisschen danach schauen, dann findet man sie auch. :wink:

    LG Sunshine

    Nancy, ich habe Deinen Thread von Anfang an verfolgt, ich bin nicht so ganz "neu" hier im Forum, war nur eine lange Zeit nicht hier.
    Ich kann mich sogar noch erinnern, als Du hergekommen bist. Das war 2008, ist ja auch nachzulesen.
    Ich habe auch mitgelesen, was Du zwischendurch für Schwierigkeiten hattest, im Beruf, mit Deiner Tochter... das war alles andere als einfach für Dich, das weiss ich!
    Und mit "Baden im Selbstmitleid" meinte ich auch nicht diese schwierigen Situationen. Und es geht auch nicht mal darum, das man nicht mal in Selbstmitleid baden dürfte, nur sollte das halt nicht zum Dauerzustand werden. Denn das lähmt nur und hält einen davon ab, Entscheidungen zu treffen und weiter zu gehen in positivere Richtungen.

    Zitat

    Warum berührt mich es noch, nicht das ich wieder denke ah rosarot, aber die verlorenen Jahre tun immer noch weh.


    Die verloren Jahre kannst Du nicht zurück holen, die sind nu mal wech. Ich kann meine Jahre, die ich kaputt gesoffen habe, auch nicht zurück holen. Aber ich kann meine Zukunft gestalten.
    Du auch!

    Und...wenn ich nicht will, das mich jemand telefonisch erreicht, WIRD derjenige mich nicht erreichen. Dafür sorge ich dann schon, da gibt es Mittel und Wege. Und sollte ich doch erreicht werden, kann ich SOFORT auflegen, wenn ich höre, wer dran ist.
    Du aber sprichst ja immer wieder mit ihm.
    Und jedes Mal danach kreisen Deine Gedanken wieder um ihn...
    Wie willst Du Dich denn da ernsthaft lösen?
    Und das geht nun schon seit JAHREN so!
    Wie viele Jahre willst Du noch so verbringen?
    Nochmals 5 Jahre ?
    Oder 10 Jahre ?
    Oder Dein restliches Leben ?
    Wenn Du nicht konsequent handelst, dann beschwere Dich bitte auch nicht über "verloren gegangene Jahre", dafür bist Du dann ganz allein verantwortlich.
    Und weil Du nicht wirklich konsequent handelst, denke ich halt mittlerweile, Du willst gar nicht, das das mit dem xy mal ein wirkliches Ende hat.
    Hm...

    Zitat


    Es interessiert mich aber tzrotzdem wie lange Akloholkranke so weiter trinken können, da wie ich feststelle es so viele gibt.


    Warum? Bringt Dich persönlich doch keinen Millimeter voran... und geht doch auch wieder nur um Deinen xy dabei... oder?

    LG Sunshine

    Hallo teddamitzu,

    ich habe gerade Deinen letzten Beitrag gelesen, und ich möchte Dich zu dem Schritt beglückwünschen, den Du gemacht hast. Bringe Dein Kind und Dich in Sicherheit. Du hast hiermit für Dich/Euch gehandelt und bist damit für Dich/Euch eingestanden.

    Deine Geschichte zeigt auch, das ein Alkoholiker nicht für den Partner trocken werden kann, das geht meisst in die Hose. Und er wollte auch gar nicht trocken werden, er wollte nur, das Ruhe ist und Du aufhörst, ihn zu nerven.
    In solchen Situationen habe ich auch kleine Brötchen gebacken, bis sich die Wogen geglättet haben und danach hab ich einfach wieder gesoffen. Ich hab gar nicht ernsthaft drüber nachgedacht, aufzuhören, in einer bestimmten Phase war ich einfach noch gar nicht so weit, es ging mir noch lange nicht schlecht genug. Ich hab noch Jahre weiter gesoffen...immer schlimmer und schlimmer...
    sowas kann also noch endlos so weiter gehen oder auch nicht... weil der Alkoholiker sich schlicht und ergreifend totgesoffen hat.

    Was aber Deine Geschichte besonders toll zeigt, ist, das man/frau sich auch aus einer unguten Beziehung wieder lösen kann, wenn man es denn wirklich will und wenn das Maß wirklich voll ist. Das man sich dann doch über alle Wenns und Abers hinwegsetzen kann und ENDLICH handelt.
    Ich hoffe, Du kannst mit Deiner Konsequenz auch anderen hier Mut machen.

    Zitat

    Mein Mann ist seitdem nur am jammern und heulen, er liebt mich ja so, ich wäre die Beste, er könne nicht ohne mich leben und bla bla bla, er wüsste ja, er hätte AUCH einiges falsch gemacht, aber alle anderen ja noch viel mehr. Meine Familie hätte uns auseinandergebracht und sooooo oft wäre er ja gar nicht richtig betrunken gewesen und es hätte ihm ja auch immer hinterher leid getan, wenn er mich aufs Gröbste beschimpfte.


    Jaja...blabla... :roll:
    Wie gesagt, ich hab ebensolche Sachen gesagt, nur halt auf meine Situation zugeschnitten. Aber nur, damit mir die Felle nicht wegschwimmen. Und Ja, natürlich sind immer auch andere schuld, das man saufen mußte. Oder warum nicht gleich der Partner? Der ist wenigstens am schnellsten greifbar :oops:

    Hör am besten gar nicht mehr zu und geht Eurer Wege...

    Zitat

    Ich möchte nicht, dass mein Kind in einem asozialen, suchtkranken Umfeld aufwächst sondern in Ruhe, Frieden und Geborgenheit.


    Finde ich toll, das Du so verantwortlich handelst.
    Und DU hast es auch nicht verdient, in so einem Umfeld zu leben. Aus die Maus und Fertig.

    LG Sunshine
    (Alkoholikerin)

    227 Seiten, Nancy... und doch im Grunde (trotz Trennung) in Bezug auf Deinen xy kein Stück weiter.
    Deine Gedanken drehen sich wieder um ihn...was er tut, warum er was tut und wie und wo und bla bla...

    Er kann Dich weiterhin telefonisch erreichen... immer und immer wieder... und Du laberst irgendwann auch wieder mit ihm (lässt Dich teilweise auch beschimpfen von ihm, auch das war doch schon oft genug hier zu lesen)...und das Spiel beginnt immer wieder von vorn...
    Steigst Du nicht endlich aus, wird es auch noch Jahre so weitergehen.
    Das entscheidest aber Du.

    Jeder bestimnt seine Leidenszeit selbst, auch Du, aber Du willst noch lange nicht aussteigen aus dem unguten Spiel. So erscheint es mir zumindest.
    Dann kann ich nur noch sagen, mach weiter so.
    Reagiere auf jeden Anruf (auch wenn es nur ein vermuteter Antruf ist), zerbrech Dir den Kopf über ihn, bleib weiterhin in der selbst gewählten Gefühls-Gefangenschaft... und bade weiter in Selbstmitleid.
    Man könnte allerdings auch mal ernsthafte Konsequenzen ziehen und die auch mal durchhalten... dann kämen vielleicht auch mal wieder ein paar Sonnenstrahlen in Dein Leben zurück.

    LG Sunshine

    Mal so ganz lapidar, Rhein... und das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung, wessen auch sonst? :lol:

    Das, was sarawen passiert ist, kann jedem passieren, dazu muss man kein CO sein und auch keinerlei CO-Anteile in sich haben.

    Zitat

    das ist doch fuer Co s einer der PUnkte: dass man lernt, dass der Wert der eigenen Person nicht von jemandem anderen bestimmt werden kann.


    Hm, das müssen auch oft Un-Co`s erstmal lernen, dazu muss man auch nicht zwingend CO sein.

    Zitat


    und wenn ich mich zu lange situationen aussetze, unsicher bin und evtl. gewaehren lasse, dann muss ich daraus meine Lehren ziehen.


    Ja, das ist so.
    sarawen wurde aber hingehalten und wußte längere Zeit nicht, woran sie war. Sie hatte Hoffnung, das doch noch alles gut wird etc.
    Und so lange währte diese am Ende ungute Beziehung ja nun auch wieder nicht.
    Ich hoffe, das hört sich nun nicht so an, das ich für sarawen spreche, sondern das habe ich ihrem Thread hier entnommen und rufe das nur noch einmal in Erinnerung.

    sarawen schrieb:

    Zitat

    heute irgendwie deprimiert und kaputt. Innerlich ständig Gedankenkarusell.
    Selbstzerfleischung - warum ich auf diesen Typen reingefallen bin!?

    Bringen Dich denn die Antworten wirklich weiter, wenn Du sie wüßtest?
    Was Dir passiert ist, das wäre wohl für jede Frau ein ziemlicher Schlag ins Kontor. Du bist belogen worden und später auch noch betrogen und als böse Krönung der ganzen unseligen Story auch noch billig abserviert worden.
    Vielleicht gab es Anzeichen...ja... aber wer will die schon sehen, wenn man/frau noch Hoffnung hat? Da schaut man/frau erstmal weg.
    Ich kenne mehrere Frauen, denen sowas schon passiert ist, mich eingeschlossen, und die sind sicher nicht alle CO.
    Liebe macht blind... so ist das nun mal, und diese Blindheit trifft nicht grundsätzlich nur CO`s.

    Ich schreibe das nur mal, weil eben nicht alles gleich CO ist.
    Manche Dinge können jedem anderen Menschen genau so passieren.

    sarawen, ich wünsche Dir von Herzen, das Du Dich schnell wieder fangen kannst und diese Geschichte hinter Dir lässt. Passiert ist passiert, es schmerzt, Du bist verletzt und auch enttäuscht, nehme ich an.
    Trotzdem, geh weiter Deinen Weg... Du hast nix wirklich verloren... der Loser ist doch jemand ganz anderes :wink:

    LG Sunshine

    Liebe Julia,
    Sven hat im Grunde ja schon alles geschrieben.
    Dein Mann wird akzeptieren müssen, das Du für immer alkoholkrank ist. Das ist ja kein momentaner Spleen, sondern eine ernsthafte und auch lebensgefährliche Krankheit, wenn sie wieder akut wird.
    Vielleicht braucht er aber auch noch ein bisschen Zeit, er muss ja auch erstmal damit klar kommen.
    Er darf Dich aber trotzdem nicht in dieser Zeit in Deiner Trockenheit gefährden.

    Ich schätze mal, er wollte nicht mit zum Suchberater, weil er die Realität noch nicht sehen will. Ab dann wäre es "offizieller", wenn der ihm das nochmal verklickern würde. Hm.
    Sicher ist das verletzend, und man fühlt sich ja auch abgelehnt von so einer Reaktion... aber ich würde Deinem Mann doch noch etwas Zeit geben, mit der Situation klar zu kommen.
    Bei meinem Mann war es ähnlich, er brauchte auch so seine Zeit. Er fragte mich mal am Anfang meiner Trockenheit, ob ich es denn nicht geheim halten könne, das ich trockene Alkoholikerin bin?
    Keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat (er hat sich wohl damals noch dafür geschämt), aber ich habe gesagt, das ich sowas nicht vorhabe, das ich genug gelogen hab wegen dem Alkohol und das sowas nicht in Frage kommt.
    Später kamen solche Diskussionen nie mehr auf... er gewöhnte sich dran. :wink:

    Wie sieht es denn aus, könnte Dein Mann Dich während des Urlaubs gefährden?
    Trinkt er in Deiner Gegenwart Alkohol?
    Dann würde ich den Urlaub gar nicht erst antreten, Du bist erst so frisch trocken, das wäre viel zu gefährlich.

    LG Sunshine