Hallo Leominda,
es führt ganz sicher kein Weg daran vorbei an Dir selbst zu arbeiten wenn Du eine Änderung herbeiführen möchtest.
In einem anderen Thread hast Du folgendes geschrieben:
Zitat
Käme jetzt wohl ein netter, normaler selbstbewusster Mann auf mich zu und zeigte Interesse OHNE dass ich für ihn irgendwas tun könnte, nichts finden würde, wo ich ihm weiterentwickeln helfen wollte, weil da nichts wäre oder aber es ganz allein schafft - Schreck! Ich müsste mich ja mangels Masse auf meine EIGENEN Nicht-Weiterentwicklungen zurückkonzentrieren! Oder schlimmer, ER könnte anfangen, MIR helfen zu wollen...geht ja gar nicht, dann müsste ich ja zugeben, mit mir stimmt was nicht, ICH bin doch nicht schwach und will es auch nicht sein und lass mir nicht helfen! Klar beschwer ich mich über Dinge in meinem Leben, die mich depri machen und an denen ich doch nix ändere...würd dem das dann auf den Keks gehen, auwei, würd er dann konsequent sein und eine Selbstauseinandersetzung mit mir fordern, würd ich wahrscheinlich auch ......alles entschuldigen, verdrehen, mir klein und mies vorkommen und zu guter Letzt ihn verlassen. Und mir wieder einen suchen, der ein Problem hat...der mich braucht und liebt für das, was ich für ihn tue...hab ich alles schon gehabt, diese beiden Arten Männer wechseln sich ab in meinem Leben.
...und täglich grüßt das Murmeltier!
Bei unserer Stoffsucht ist es auch nicht anders:
Erkennen und akzeptieren des Problems also der Sucht.
Erst dann ist es möglich etwas dagegen zu tun.
Was ist denn da passiert tief in Dir drinn:
Zitat
Jetzt verselbständigt es sich und ich will nur noch ...wehtun...verletzen, Messerstiche tief ins Herz, damit es vorbei ist. Ich schreibe (für mich) bitterböse Dinge, die gelogen sind, Sarkasmus
Das sind nicht nur die "Entzugssymptome" von Deiner Sucht. Vielmehr ist es eine grenzenlose Hilflosigkeit in Verbindung mit Erkennen.
Das eine Leere auftritt, das Du keinen Schritt weiter bist, Dich im Kreis drehst.
Das "etwas " nicht stimmt.
Er hat Dir etwas angetan wofür er eigentlich garnichts kann.
Er fröhnt seiner Sucht, genau wie Du. Mit anderen Folgen und Begleiterscheinungen. Er ist wie er ist und Du hast gewusst das irgendwas passieren kann oder muss und Du ihm helfen könntest.
Hier sollte es tatsächlich darum gehen was Du für Dich tun kannst.
Wo liegen die eigentlichen Ursachen für Dein Verhalten und was kannst Du tun um zu verändern was Dich immer wieder zurückwirft und blockiert?
Gruss
White