Hallo Romy,
ich selbst kenne Bad Rehburg nicht, nur von Erzählungen. Es wurde mir auch mal vorgeschlagen weil ich auch ein paar Jahre in Springe gewohnt habe, hat sich dann aber mit einer anderen Maßnahme erledigt gehabt. Aber ich habe nichts negatives gehört.
Die Kliniken haben Info-Blätter wo eigentlich alles draufsteht was Du brauchst und meiden solltest.
Meiden solltest Du Alkoholhaltige Kosmetika, steht auf den Produkten drauf. Dabei geht es weniger um den Eigenkonsum sondern um die Alkoholausdünstungen die Saufdruck hervorrufen können. Das gilt auch für Deo-Roller und Zahnpasta, Haarspray. Es kann sein das Dir das abgenommen und nach der Maßnahme wieder ausgehändigt wird.
Ferner scharfe Instrumente , Messer oder Scheren. Wegen einer evtl. Suizidgefahr kann es sein das solche Artikel ebenfalls eingezogen werden.
Bekommst Du natürlich auch wieder.
Autofahren ist so eine Sache. Es wird aus versicherungstechnischen Gründen nicht gerne gesehen. An dem Tag wo Du anreist bist Du schon in der Maßnahme und da macht sich ein evtl. Unfall nicht gut. Während der Maßnahme ist es verboten und nur nach Rücksprache mit dem Arzt erlaubt. Wenn Du eine Möglichkeit siehst dann lass den Wagen zu Hause.
Es werden wahrscheinlich neben der regulären Entgiftung Gruppengespräche oder Einzelgespräche angeboten. evtl. Ergotherapie und Sport. Sportsachen solltest Du in jedem Fall einpacken.
Aber das müsstest Du eigentlich auch in der Klinik oder auf dem erwähnten Faltblatt erfahren.
Im grossen und ganzen kannst Du entspannt an die Sache herangehen und brauchst keine Angst zu haben. Nach den 28 Tagen wird es Dir in jedem Fall erheblich besser gehen.
Du bist ein erkrankter Mensch und wirst auch so behandelt, Du wirst weder psychatrisch zermürbt und geschliffen oder auf andere Art gedemütigt. Das sind Ammenmärchen und entspricht nicht den heutigen Behandlungsmethoden in einer gesundheitlichen Einrichtung.
Nur Mut und keine falsche Scheu, es geht aufwärts.
Viele Grüsse
White