Beiträge von Whitewolf

    Hallo Leonidas,

    das mit dem kalten Entzug ist der reine Horror bei dem Alkoholkonsum.

    Lass es einfach.

    An Deiner Stelle würde ich Montag-Morgen als erster beim Hausarzt auf der Matte stehen. Ob mit Fahne oder ohne ist egal. Der schreibt Dir sofort eine Einweisung und ab gehts. Wie Dein Chef auf die Krankmeldung reagiert ist in Deiner Situation nebensächlich geworden.
    Am Wochenende kannst Du noch ein paar Sachen zusammenpacken, und ein Kuvert für die Krankmeldung vorbereiten.

    Es geht bei Dir nicht nur um den Entzug, die Darstellung Deiner Suffsituation bedeutet, das sich grundsätzlich etwas ändern muss. Du lebst nicht mehr, Du vegetierst vor Dich hin.

    Das erste was Du brauchst ist Hoffnung und wieder ein Ziel, dafür muss der Alkohol raus, und Deine Psyche stabilisiert werden. Das wird eine längere Angelegenheit.

    Ich schreibe hier aus trauriger Erfahrung, aber es lohnt sich am Ende.

    Gruss

    White

    Hallo Hexe,
    ich möchte mich grundsätzlich dem anschliessen, was Karsten am Anfang geschrieben hat.
    Unser Umfeld kann nicht wissen was es für Kräfte kostet, trocken zu sein und zu bleiben.
    Du stehst da in einer Erwartungshaltung, die immer unerfüllt bleiben wird. Ich glaub auch nicht , das Du das wirklich möchtest. Nun stell Dir mal vor, jedesmal wenn Du an einem Regal mit Alk vorbeiläufst, nimmt Dich jemand in den Arm und beteuert wie stolz er auf dich ist.......
    Das Du zwischendurch mal eine dünnhäutige Phase bekommst ist normal, aber dafür haben wir hier ja genug virtuelle Taschentücher im Forum...... :wink:
    Aber für die eigentliche Leistung gilt wohl:

    Das Lob kann Dir nur von einem Alkoholiker ausgesprochen werden, oder von Dir selbst.

    Was über die Jahre zwischenmenschlich kaputtgegangen ist, braucht wie alle Wunden eben seine Zeit. Und es wird immer Narben geben.

    Ich war und bin froh , wenn mein Umfeld mich wie einen normalen Menschen behandelt, nicht in Watte packt, mir nicht aus dem Weg geht.
    Damit habe ich schon viel erreicht, und das ist Lohn und Lob genug.

    LG

    White

    hallo Sysiphus,

    Dein Empfinden sei mal dahingestellt, ist wohl nachvollziehbar, da Du scheinbar sehr unter der Alkoholkrankheit Deines Mitmenschen leidest.

    Um mal vorweg zu nehmen: Das MUSS aufhören.

    Nicht das Trinken, sondern Dein Leiden.

    Da Du Dich mit den Säugetieren so gut auskennst, weisst Du wohl , das Alkoholismus keine Charakterschwäche darstellt, sondern eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit, die behandelt werden muss.
    Die Abschreckungsmasche zieht nicht, dem Trinker ist es im nassen Zustand egal , wo und wann er auf dem Friedhof liegt.
    Du musst dringend umdenken, sonst machst Du Dich kaputt. Zum ''auf dem Rücken austoben'' gehören immer zwei, und Dein Rücken steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung.

    Punkt..war doch ganz einfach, oder???
    Wenn nicht , würde ich mir an Deiner Stelle den Satz mit der eigenen Co-Abhängigkeit nochmal überlegen.

    Du bist im Moment und schon länger so hilflos, das Du den Überblick verlierst. Wenn Du aus dem Kreislauf raus willst, musst Du Konsequenzen ziehen.
    Du bist nicht dafür verantwortlich, wenn sich ein Mensch zu Tode säuft, und Du kannst es nicht verhindern wenn er es möchte. Ohne Krankheitseinsicht und den Willen ohne Alk zu leben, verschwendest Du Deine Kraft.

    Du hast die Wahl:
    Zuschauen, sich verantwortlich fühlen, in Wut und Zorn vergehen, ohnmächtig die Welt verfluchen....
    oder
    Bis zu einer gewissen Grenze gehen, und sich danach um Dich kümmern, Dein Leben leben wie Du es willst.
    So trennt sich die ''kranke Co-Abhängigkeit'' von der ''gesunden''.

    Ich wünsch Dir viel Kraft, wie Deine Entscheidung auch ausfällt.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Ele,

    ja, ich hab schon was von Dir gelesen hier. Ich bin dann mal zurückgegangen, und da hab ich gelesen Du hast eine Verhaltentherpie gemacht, um deine Sozial-Phobie in den Griff zu bekommen??
    Da hast Du ja schon einiges hinter Dir, und ich finde es gut , das Du weiterkämpfst.
    Es muss doch möglich sein, das medizinisch in den Griff zu bekommen, vor allem da du ja auch trocken bist..( 3 Jahre...das ist schon was...).
    So ein täglicher Kampf laugt natürlich aus, und ich hoffe wir können Dir hier etwas beistehen.
    Willst Du medizinisch noch was anderes ausprobieren, Arztwechsel, evtl. Medikamente...., ...hast Du schon mal was von dem''stillen Ort'' gehört???Es gibt mit Sicherheit noch Möglichkeiten, Dir den Kampf zu erleichtern.

    Viel Kraft und Zuversicht
    wünscht Dir

    White

    hallo Norina,

    auch von mir ein herzliches Hallo.

    Wenn Dein Freund seit 25 trockener Alkoholiker ist, kannst Du Ihm mit dieser Frage eigentlich nicht auf die Füsse treten. Er wird sich über die Wichtigkeit dieser Frage und deren Antwort darauf bewusst sein.
    Wenn er Baldrian in Alkohol aufgelöst zu sich nimmt ist das ein Rückfall. Auch wenn sich das hart anhört, ist es uns doch von medizinischer Seite verboten , Alkohol zu uns zu nehmen. Auch nach 25 jahren springt der alte Motor wieder an, wie ein alter Computer den Du wieder hochfährst, --alles noch gespeichert.
    Baldrian kann man auch anders zu sich nehmen. Wenn Du an nächsten Tag noch Ausdünstungen bemerkst, ist es dabei wohl nicht geblieben.

    Frage Ihn, das wäre mein Tip.

    Je eher Ihr dieses''Tabuthema '' auf dem Tisch habt , umso eher kann geschaut werden, ob und wie Hilfe nötig ist.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Arina,

    ich denke mal, mir ist es ähnlich ergangen. Ich habe mir das jetzt schon dreimal durchgelesen, und eine Erinnerung reiht sich an die nächste.
    das Fazit :

    am Ende hab ich mich immer selbst belogen, von anderen ganz zu schweigen.

    Das mit dem Mann auf der Schulter hab ich auch schon mal gehört.

    Was passiert wenn man nach längerer Abstinenz etwas trinkt, ist mit einer Kurzbeschreibung des körperlichen Entzuges eben nicht getan.

    Es geht viel viel mehr kaputt. Das schlimmste ist dann wohl , wenn man die Achtung vor sich selbst verliert. Sämtliche Grundsätze sofern vorhanden, sind nichtig, der Abstinenzkalender schraubt sich innerhallb von einer (Schluck)-Sekunde auf Null zurück.

    :twisted: Der Alkohol hat den Fuss wieder in der Tür. :twisted:

    ich musste es auch erst lernen, das ich mich mit dem Thema regelmässig beschäftigen muss, um die Frage nach der ''Wichtigkeit der Nüchternheit'' in den Schwerpunkten bei den oberen zu halten.
    Wenn das Leben, das nüchterne Leben, mit vielen Aufgaben, Erlebnissen, Hindernissen, Eindrücken, und , und, an mir vorbeizieht, kann es passieren das sich die Schwerpunkte verschieben.....
    .. :twisted: .und da wartet der Mann auf der Schulter nur drauf.

    Danke für den Denkanstoss, Arina

    Im übrigen bin ich froh, das es Dir wieder gutgeht, Du neue Kraft geschöpft hast.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Sysiphus,

    auch von mir ein herzliches Hallo auf diesen Seiten.

    Du wirst hier bestimmt einiges finden, was für Dich interessant ist.
    Vor allem im Bereich Co-Abhängigkeit , allerdings kannst du Dich auch beim durchstöbern der anderen Foren gut mit Trinkgewohnheiten, Verhaltensweisen und Behandlungsmöglichkeiten von Alkoholikern vertraut machen.

    Vieleicht machst du dann einen eigenen Tread im Bereich Co-Abhängigkeit auf, und schreibst etwas mehr.
    Am besten stellst Du gezielte Fragen , die Dich beschäftigen.-umso besser können wir Dir evtl.helfen.

    Viele Grüsse

    White

    Nun YSK,

    ich denke mal das wir alles geschrieben haben , was dir weiterhelfen könnte. Ob und wie Du Deinen Alkoholkonsum in den Griff bekommst, liegt dann an Dir.....oder an Deinem Kumpel....mit dem Six.Pack....bei der Bundeswehr.....oder dem Nachbarn der mit Deiner Freundin....oder so.....oder einfach dieses Wetter.

    Was du tun sollst????
    Sammele Deine Erfahrungen, und handele danach.

    viele Grüsse

    White

    Hallo Girl,

    erstmal finde ich das klasse von Dir das du Dich hier an uns gewendet hast, da gehört schon ein wenig Mut zu, aber warum sollst Du Dir keine Hilfe holen , wenn es Dir nicht gutgeht????Genau!!!

    Du siehst ja auch an der Resonanz, das wir auch in Zukunft ein offenes Ohr (Auge) für dieses Problem haben, wenn Du uns schreibst.

    Es ist jetzt zwar schon sehr oft geschrieben worden, aber ich möchte das nochmal wiederholen, da es sehr wichtig ist.
    Du darfst Dir nicht die Schuld dafür geben . wenn Deine Mutter trinkt.
    Das hat nie an Dir gelegen und wird auch in Zukunft nicht daran liegen.
    Mit Deinem Bruder ist es genauso.

    Versuche Dich mit Deinem Vater kurzzuschliessen, wende Dich an einen Vertrauenslehrer in Eurer Schule und sprich mit ihm, und wenn Dir danach ist, halte uns hier auf dem Laufenden, bzw. lass auch mal Dampf ab. So den einen oder anderen Tip haben wir bestimmt auch noch auf Lager.

    Aber friss es nicht in dich hinein, Du musst das nicht still erleiden und ertragen.
    Das Du das nicht tun willst, hast du mit Deinem Beitrag hier gezeigt....nur weiter so.


    Viele Grüsse


    White

    Hallo Aileen,

    also Betreuung muss sein, aber ob Du das machen musst ist die nächste Frage. Diese Frage würde ich erstmal auf dem Gericht klären, oder einfach mal bei einen Betreuungsverein anrufen ( Telefonbuch). Das Attest braucht Ihr auf jeden Fall.

    Mach Dich nicht fertig, das geht alles seinen Gang.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Doro,

    auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zum 5-Jährigen.

    8) 5 Jahre Trocken und kein bißchen eingetrocknet, 8)

    es gibt für mich keine bessere Definition für den Spruch:

    DER WEG IST DAS ZIEL

    ...na wenn das keine Etappe ist. Ich wünsche Dir noch viele weitere davon.

    Viele liebe Grüsse :D

    White

    hallo LaLuna,

    individuell ist wohl richtig. Allerdings sollte man schon darauf achten, das der Alkohol aus dem Essen bleibt. Bei jedem ist es halt anders, was die Reaktionen des Körpers angeht. Es gibt von der Schulmedizin eben nur einen roten Faden, da es eben nicht geklärt ist was den Suchtdruck auslöst. Das kann sogar, so blöd sich das anhört, auch der Geruch von Alkohol sein.

    Zu Lilly:
    Wir hatten mal einen Griechen, der sich das nicht merken konnte/wollte. :roll: Nach dem Essen immer ein Schnaps. Wir haben den dann immer in einen Kaktus gekippt , der bei uns am Fenster stand.....Irgendwann war der Kaktus weg, und wir haben kein Schnaps mehr bekommen... :wink:

    Zitat

    er hatte sich wohl gemerkt, das ich das nicht trinke. Ich schätze mal, beim nächsten Mal bekomm ich nen Lolli, wie die Kinder :shock:


    ........
    evtl.gibts ja auch einen kleinen Eisbecher :lol::lol:

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Peter77,

    ich hoffe nur das Dein Nickname nicht Dein Programm ist. Bukowski hat sich totgesoffen und war stolz drauf. Er hat sein Leben auf den Alkohol ausgerichtet, und hat in seiner Biografie ein Säuferparadies dargestellt. Wir versuchen hier das Gegenteil. Der Alkohol hat in unserem Leben keinen Platz mehr.

    Kalte Entzüge können tödlich enden, deswegen wirst Du hier niemanden finden , der Dir dazu rät.
    Mit ärztlicher Behandlung und Medis ist es einfacher und sicherer, zumindest solltest Du dich mal richtig durchchecken lassen.

    Versuche mal drüber nachzudenken, ob eine dauerhafte Abstinenz das ist, worauf du hinarbeiten möchtest. Wenn dem so ist, kannst du Dir Hilfe suchen und es Dir einfacher machen. Dann stehen den nächsten 10 Wochen oder 10 Jahren nix mehr im Wege. Aber die endgültige Entscheidung muss stehen. Ab und zu mal ein Bier o.ä. geht nicht mehr, mal mehr mal weniger ist alles andere als trocken.

    Ich hoffe das Du für Dich den richtigen Weg findest, um dem Alk den Rücken zu kehren.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Herzschmerz,

    es ist natürlich schwierig, dazu etwas zu schreiben, wenn die Fakten nicht klar sind.

    Tatsache ist wohl, das Dein Bruder sich mttlerweise genauestens auskennt, was die Risiken und die Lösungswege angeht.

    Ich denke Du solltest Dich auf Distanz halten und ab und zu mal nachhaken, um zu zeigen das Du da bist um zu helfen, wenn nötig. Das gilt allerdings nur wenn er nicht weiter trinkt.
    Falls er wieder trinken sollte, machst du Dich nur kaputt. Er hätte sich dann trotz aller Risiken und mit dem Fachwissen eines schon behandelten Alkoholikers wieder für den Alkohol entschieden.

    Ich sehe keinen Sinn darin, Ihn mit welchen Mitteln auch immer , zu einer Therapie zu überzeugen....das bringt nix, das muss er selber entscheiden...Grundvorrausstzung für eine erfolgreiche Therapie.
    Auch wenn die Sorge bleibt, versuche das nicht zu sehr an Dich heranzulassen. Falls er weiter trinkt, ist das nicht deine Schuld..., weil Du nichts getan hättest oder so.

    Evtl. hat er ja über die Caritas was angeleiert, es gibt da viele Möglichkeiten. Beschränke dich aufs Nachfragen zwischendurch.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Kira-Antonia,

    schön was von Dir zu lesen.

    Bei mir läufts im Moment ganz gut, mit dem Forum hier habe ich die Gelegenheit gefunden, mich mit den Themen auseinanderzusetzen, zu sehen wo ich stehe, was ich besser machen könnte.

    Ich kann das nachvollziehen , wenn Du schreibst das es der guten Ratschläge genug sind.....irgendwann ist es dann einfach genug.
    Es gibt nix schlimmeres, als wenn andere einem immer erzählen, was man tun oder lassen muss.....
    Du weisst einfach selber das die Situation nicht rosig ist.

    Ich weiss auch als Kerl, das man gegen DIESES Gefühl machtlos ist, dagegen kann und sollte niemand etwas unternehmen.
    Liebe kann mit sehr starken Schmerzen verbunden sein, und ich hoffe einfach für Dich, das Du daran nicht zerbrichst.

    Ich fänds klasse, wenn Du Dich weiterhin meldest um uns auf dem Laufenden zu halten, oder mal Dampf abzulassen. Schöne Sachen lesen wir natürlich auch gerne...... :wink:

    Viel Kraft und vergiss Dich nicht.....

    Grüsse

    White

    Hallo Mandy,

    Es sieht wohl so aus, als hätte er sich für einen Partner entschieden.

    Diese Trinkmenge( oder hast Du Dich verschrieben....) ist so gross, wahrscheinlich hast du den wirklichen Menschen noch garnicht kennengelernt.
    Wie denn auch, Alkohol geht auch immens an die Psyche, um diesen Menschen kennenzulernen , muss er erstmal ein paar Monate trocken sein.
    Das kann aus meiner Sicht auch nicht mehr lange gutgehen. ich habe auch viel gesoffen, aber sooo viel...??? Normalerweise müsste er bald zusammenbrechen und dann ergibt sich evtl. für dich die Möglichkeit Ihm helfend zur Seite zu stehen.

    Dafür müssen von ihm aber die Worte ''Ich will nie wieder trinken'' ausgesprochen werden. Vorher sehe ich für dich nur die Möglichkeit von weitem die Sache zu beobachten.

    Im übrigen finde ich es schon beachtlich, das er noch einen Job hat....das dürfte aber auch nur eine Frage der Zeit sein. Was mich wundert ist, das die Psychologin sich das so anschaut. Er müsste schleunigst in eine Entgiftung, und dann in eine Langzeittherapie.

    Im momentanen Zustand lehnt er das wikliche Leben ab. Er benutzt den Alk um es zu verdrängen und zu vergessen. Du aber, lebst im Hier und Heute, und das beisst sich wohl erheblich. Du hast noch was vor in Deinem Leben, er hat im Moment keinerlei Perspektiven. Er muss sich wieder für das Hier und Jetzt entscheiden, das kannst Du nicht für Ihn tun. Der Alkohol blockiert ja auch alle Möglichkeiten, sich wieder zu etablieren. Ob finaziell oder beruflich, oder privat....

    Pass auf das du Dich nicht auspowerst. Auch wenn er Hilfe braucht, muss er sich darum kümmern.

    Und er braucht Hilfe die Du Ihm nicht geben kannst, hoffentlich musst Du das nicht bald selber schmerzlich feststellen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Arina,

    schön das Du wieder unter den Lebenden weilst.

    Halt uns doch so zwischendurch mal auf den Laufenden, wie es so geht.

    wir sind doch gerne:

    Zitat

    Guten Morgen Ihr lieben guten Geister!

    ...gute.... :roll: .......Flaschengeister...???? :wink:

    Viel Kraft für die nächsten 24Std.

    White

    Hallo Arina,

    es ist natürlich schwer jemandem irgendwie zu helfen, wenn er gerade eine Trinkphase hat, das wirst Du wohl einsehen.

    Da Du ja wohl schon einschlägige Erfahrungen gemacht hast, kann man davon ausgehen, das Du weisst was Du tust, und auch wo das endet.

    In dieser Zirkusmanege bist Du genau so lange alleine wie Du es willst.

    Sowohl das Trinken und das schlechte Gewissen dabei, als auch der nachfolgende (wahrscheinlich kalte) Entzug , kosten Dich Unmengen an Kraft , die du nicht mehr über hast.

    Du hast Umstellungen erfahren, mit denen Du Dich noch nicht abfinden kannst, stellst Deine Lebensmaxime in Frage, Umgangsformen, Wertvorstellungen. Jeder von uns kennt das Gefühl, früher war alles besser und anders.....
    ...das dreht die Uhr aber nicht mehr zurück. Das Trinken lässt Dich evtl. in der Vergangenheit schwelgen und katapultiert Dich noch mehr in die Vergangenheit.

    Du hast sehr lange schwerkranken Menschen geholfen, Ihnen eine Perspektive verschafft, dafür gesorgt das sie sich etwas wert sind.
    Daher weisst Du auch was mit einem Menschen passiert, dem die Perspektive fehlt, der sich wertlos vorkommt.
    Lass es nicht soweit kommen, denn mit dem Alkohol bist Du auf dem besten Wege.

    Es gibt Ärzte die immer ein offenes Ohr haben, es gibt Therapiemöglichkeiten, und...es gibt auch noch andere Gruppierungen als die AA.

    Wenn die Entscheidungen stehen, sind die Wege nicht mehr so schwer,
    aber die Entscheidungen müssen stehen.
    Evtl kannst du dich aufraffen vor deiner nächsten 'Beschaffung' ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, Du musst Dir die Vorstellung in deinem Zirkus ja nicht unbedingt zu Ende ansehen....

    Viel Kraft und Zuversicht

    wünscht Dir

    White

    Hallo ysk,

    ich würde mich da erstmal dem Rat von Lilly anschliessen und Dir einen Arztbesuch vorschlagen.
    Diese Problematik ist eine denkbar schlechte Vorraussetzung um einen neuen wichtigen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Du musst Dir darüber Gedanken machen was diese Saufschübe auslöst, warum Du der Meinung bist eine Flasche Whisky und dann Vollrausch sind das was Du brauchst.

    Es ist obergefährlich wenn Du für dich feststellst, das mit Alkohol irgendwas besser läuft....( kreatives Denken, Gedichte...)

    Es gibt mit Sicherheit moderate Mittel wie z.B. Sport, Hobbys, etc. um Dich besser auszugleichen.

    Deine Angst vor der Vermehrung des Alkoholkonsumes ist mehr als berrechtigt, es wird so kommen.
    Auch der total überhöhte Kaffeekonsum ist ein Zeichen dafür, das Dir der richtige Kick fehlt.

    Darüber solltest Du mit einem Arzt mal sprechen, und dabei geht es nicht darum , Dich irgendwie als Süchtigen abzustempeln. Gegen einen Gesundheitscheck ist vor Antritt einer Ausbildung eh nix einzuwenden. Dir muss klar sein, wenn du jetzt die restlichen 3Wochen durchsäufst, wirst Du sehr viel mehr brauchen als ein paar gute Tips.

    Ich finde es gut das Du Dir in dieser Phase Gedanken machst, je eher Du eine Strategie entwickelst die Dich von diesen Saufschüben befreit, umso besser.

    Halt uns doch mal auf dem Laufenden

    Viele Grüsse

    White