Hallo Herzschmerz,
es ist natürlich schwierig, dazu etwas zu schreiben, wenn die Fakten nicht klar sind.
Tatsache ist wohl, das Dein Bruder sich mttlerweise genauestens auskennt, was die Risiken und die Lösungswege angeht.
Ich denke Du solltest Dich auf Distanz halten und ab und zu mal nachhaken, um zu zeigen das Du da bist um zu helfen, wenn nötig. Das gilt allerdings nur wenn er nicht weiter trinkt.
Falls er wieder trinken sollte, machst du Dich nur kaputt. Er hätte sich dann trotz aller Risiken und mit dem Fachwissen eines schon behandelten Alkoholikers wieder für den Alkohol entschieden.
Ich sehe keinen Sinn darin, Ihn mit welchen Mitteln auch immer , zu einer Therapie zu überzeugen....das bringt nix, das muss er selber entscheiden...Grundvorrausstzung für eine erfolgreiche Therapie.
Auch wenn die Sorge bleibt, versuche das nicht zu sehr an Dich heranzulassen. Falls er weiter trinkt, ist das nicht deine Schuld..., weil Du nichts getan hättest oder so.
Evtl. hat er ja über die Caritas was angeleiert, es gibt da viele Möglichkeiten. Beschränke dich aufs Nachfragen zwischendurch.
Viele Grüsse
White