Beiträge von Whitewolf

    Hallo ega, das mit dem kalten Entzug wird hier andauernd diskutiert, warum wohl sollen die Leute zum Arzt gehen. Damit sie Ihre Krampfanfälle unter ärztlicher Aufsicht bekommen? Das Risiko ohne Medis ist einfach zu hoch.

    Zitat

    daß jemand der "bewußt" die ganzen Qualen des Entzugs mitmacht, mehr "Respekt" vor einem Entzug hat, als jemand, der quasi die Entgiftung "verschläft"?

    Du hast zuhause entzogen, wie ich aus Deinen Beiträgen erlesen kann, und da Du ja jetzt abgeschreckt bist, wirst Du doch bestimmt nie wieder trinken.....oder??? :roll:

    Falls das für Dich nun gereicht hat für eine dauerhafte Abstinenz wäre das natürlich schön.

    Im allgemeinen hilft es aber nicht gegen das Trinken , sondern eher gegen das Aufhören wenn der Rückfall da ist. Unser Gedächnis ist so ausgelegt, das wir negative Erlebnisse, und damit verbundene Schmerzen irgendwann vergessen, verdrängen oder abdämpfen.
    Das ist von der Natur so vorgegeben. also wird dieser Effekt nicht lange anhalten.


    Viele Grüsse White

    Hallo Natz,

    das hört sich doch gut an, das mit Deinem Bruder solltest Du in Angriff nehmen. Er muss Höllenqualen ausstehen, wenn alle um Ihn rum weitertrinken. Aber wenn Ihr bald zwei seid wird sich evt. was ändern. Das trockene Umfeld ist sehr wichtig, das wirst Du auch bald merken.

    Zu Bambi :

    Die Sache mit den psych.Landeskrankenhäusern ist in soweit richtig, allerdings hat auch mittlerweile jedes zweite Krankenhaus eine 'Innere' auf der Entgiftungen gemacht werden. Der Vorteil der Landeskrankenhäuser ist der, das man von da aus leichter in weiterführende Massnahmen kommt. Bei einem Normalen Krankenhaus ist die Geschichte in der Regel nach der Entgiftung gelaufen. (Meine Erfahrung). Zu den Medis: ich komme eigentlich aus Niedersachsen und kann die Entgiftungen kaum noch zählen. Der heutige Stand ist wohl eindeutig, das es dem Patienten mit Medis leichter gemacht wird. Früher hat man sich bei der Quälerei einen gewissen Erziehungseffekt gewünscht, das ist aber nicht mehr Stand. Ich bin 1997 zum ersten Mal in eine Entgiftung, und es gab immer Medikamente. Der kalte Entzug wäre sogar auf einer Intensivstation zu gefährlich, weil der Sprung ins Delirium nicht vorhersehbar ist.

    Zu Lies:

    Das CT gibt Informationen ob schon ein Hirnschaden vorliegt. nach langem Alkoholkonsum ist das Gehirn geschädigt, und das lässt sich anhand der Hirnströme feststellen. Es muss gemacht werden um eine organische Ursache auszuschliessen. Ob ein Patient in den letzten Wochen Alkohol getrunken hat wird mit der Blutentnahme festgestellt. Es gibt Leberwerte die auch Wochen nach dem letzten Alkoholkonsum erhöht sind und eindeutig darauf schliessen lassen. Das wird dann interessant wenn jemand in eine psychosomatische Kur geht und Vorraussetzug dafür eine Trockenheit ist. Auch bei Führerscheinverlust und Wiedererteilung kann es zu so einer Untersuchung kommen. Wenn derjenige dann in den letzten zwei Wochen Alkohol zu sich genommen hat , wars das.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Carnel,
    da bist Du hier goldrichtig gelandet , auch von mir ein herzliches Hallo.

    Kater, das machst Du aber nicht öfter, oder???....

    Zitat

    Weiß man ja nicht ob sich in dem Überraschungsei der eigenen Persönlichkeit ein schönes Figürchen oder nur was zum Basteln befindet.


    Ich muss jetzt mein Zwerchfell erstmal wieder in den Griff kriegen... :lol:

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Matari,

    auch wenn Du es heute nicht geschafft hast, gibt es immernoch ein Morgen. Nicht den Kopf in den Sand stecken, und schreib wieder wenn Dir danach ist. Überlege Dir wie Du die Zeit in der Dein Mann nicht da ist zu Deinem Vorteil nutzen kannst. Es gibt doch ausser dem Alkohol bestimmt noch andere Beschäftigungsmöglichkeiten, oder??


    Gruss

    White

    Hallo Natz,

    ich hatte nur gedacht, das Du schon bei einem Neurologen warst, wegen Deiner Depressionen. Wer hat Dir denn die Gesprächs- Therapie verordnet?

    Wenn Du einen Alkoholkranken Bruder hast, dann weisst Du ja wie es läuft. Der Besuch bei der Gruppe ist eine gute Idee. Das solltet Ihr auf jeden Fall machen.

    Es ist natürlich Blödsinn, Deinen Bruder als Referenzwert für den Alkoholkonsum zu nehmen. Aber es wird oft so gemacht, dabei spielt die Flaschenanzahl keine Rolle.

    Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, wohnt Dein Bruder noch bei Euch und die ganze Familie trinkt weiter.....also hat sich niemand mit dem Thema richtig beschäftigt. Warum hast Du denn Deinen Bruder über das Thema nicht mal befragt?? Wieviel Dein Bruder getrunken hat, das weisst Du...aber wie sein Entzug war nicht??
    Also, wie Du schon geschrieben hast, da solltest Du Dich mal ernsthaft mit Ihm unterhalten.

    Das mit der Entgiftung kann übrigens auch Dein Hausarzt in die Wege leiten.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Matt,

    Sorry, das hab ich falsch interpretiert mit Deinem Vater.

    Trotzdem solltest Du schon darauf achten , das der Alkohol nicht Dein Problemlöser Nr.1 wird. Was daraus entstehen kann, liest Du hier auf diesen Seiten. Je offener Du auch schon mit 17 mit diesem Thema in Dir selber umgehst, evtl. Deine Umwelt beobachtest ( Du hast was von Deiner guten Freundin geschrieben), Dich selber fragst warum und wiso , umso eher erkennst Du wann es zuviel wird.
    Der Weg in die Sucht ist schleichend und heimtückisch, die Grenzen sind fliessend.

    Sorgen machen darfst du Dir, wenn Du in regelmässigen Abständen aus einem bestimmten Grund trinkst. Wieviel, spielt da erstmal keine Rolle. Und wenn es aus Frust geschieht ist es doppelt schlimm.

    Wenn Du jetzt die Weichen für Dein weiteres Leben stellst , achte einfach darauf, das der Alkohol keine zu grosse Rolle dabei spielt. Trinken kann man überall, auch in den Staaten, und es ist cool und angesagt. Deshalb ist es auch so gefährlich.

    Wie Karsten schon geschrieben hat, überdenke deine Einstellung und mache dir über Dein weiters Leben ein paar Gedanken. Das Leben ist manchmal Sch*** , aber das bleibt nicht so. Daran kannst Du in jedem Fall arbeiten.

    Viele Grüsse 8)

    White

    Hallo Matt,

    also wenn ich das richtig verstanden habe, bist Du hier, weil Du merkst das dein Vater zuviel trinkt, und Du mittlerweile langsam zu einem Frusttrinker wirst.

    Also bei mir war das damals so, meine Eltern haben sich scheiden lassen und ich bin bei meinem Vater geblieben. Er hat auch immer gerne und viel getrunken, und ich habe das übernommen. Ich will damit sagen, das Du obergefährdet bist zum Alkoholiker zu werden. Du übernimmst unbewusst nach und nach Dein Umfeld, und plötzlich ist das Feierabendbier normal, dann 3-4, und so weiter.
    Du kerkerst Dich wahrscheinlich jetzt schon lieber mit einem Drink irgendwo ein, um den ganzen Frust zu vergessen.

    Schreib doch ruhig mal näher was so in Deinem Kopf abgeht, auch habe ich das mit dem Austauschjahr nicht so ganz verstanden....wie läuft sowas ab??

    Lass den Kopf nicht hängen, Du hast ne Menge Initiative bewiesen als Du Dich hier eingeloggt hast, und Du bist nicht der einzige in dieser Altersklasse den ich hier gelesen habe. Je früher du etwas tust, umso besser.

    Viele Grüsse, man liest sich 8)


    White

    Hallo Natz, also das ist doch mal ein Ziel:

    Zitat

    Also, mein Ziel ist es, mich ohne Alkohol frei unter Menschen bewegen zu können.

    Wenn Du definitiv nicht in der Lage bist , Dich unter Menschen normal bewegen zu können, Angstzustände bekommst und deshalb unter Dauerstress stehst wenn Du mit anderen Menschen zusammen bist, ist das behandlungsbedürftig.

    :!: Um den Alkohol als Dauerursache ausschliessen zu können muss der weg. FAKT. :!:

    Kein Arzt sollte Dir zu einem kalten Entzug raten, er wird auch keine Vorrausagen treffen können wie der bei Dir abläuft. Es ist immer ein Risiko und so nebenbei eine tierische Quälerei ( Michael hat das schon ganz gut beschrieben).

    Wenn Du in eine Entgiftung gehst, dauert die keine 3 Monate, sondern 7- 10 Tage. Dann ist der Alkohol erstmal raus, und die Welt sieht wieder klarer aus. Von da aus kann auch geplant werden wie es weitergeht, welche Weiterbehandlung Sinn macht. alles kann....nichts muss, Du entscheidest selber was Du tun willst. Allerdings solltest Du schon auf die Ärzte hören.

    :!: Medikamente können Dir helfen, und sie sind wohl in der richtigen Dosierung das kleinere Übel. :!:

    Die 3 Monate von denen Du geschrieben hast, beziehen sich auf eine Langzeittherapie. Dafür muss erst mal eine Diagnose her und dann wird über die Art und die Dauer geredet.
    Selbsthilfegruppe ist keine schlechte Sache, macht aber nur Sinn, wenn Du nüchtern bleibst, und der emotionale Stress nicht zu hoch wird.
    In jedem Fall erstmal zum Hausarzt, oder gleich zum Neurologen, wenn du den von früher noch hast, damit Du erstmal eine Richtung bekommst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Natz,

    Erstmal in herzliches Hallo von mir.

    20 Jahre sind eine lange Zeit, und alleine kommst Du da nicht mehr raus. Das hat mit Selbstmotivation nicht mehr viel am Hut. Wie lange soll die denn anhalten, und was willst Du erreichen?? Willst Du einfach kein Alkohol mehr trinken, willst Du deine Depris in den Griff kriegen, oder möchtest Du Deine Menschenscheue verlieren....oder...oder...
    Die Therapie war für die Katz. Das einzige was die gebracht hat, war das Du gemerkt hast wie gut es tut jemanden zum Reden zu haben. Die Therapie war zu kurz und ausserdem hast du nebenbei noch getrunken. Wenn eine Depression diagnostiziert wurde, bekommst Du Medikamente dagegen...oder nicht?? Dann ist das mit dem Bier natürlich doppelt daneben.

    So wie ich das sehe bis Du ein Fall für den Arzt Deines Vertrauens.

    Es ist nach so langer Zeit unmöglich zu sagen ob die Depris vom regelmässigen Trinken kommen oder tiefergehende Ursachen haben. Um überhaupt irgendwie weiter zu kommen musst Du den Alkohol sein lassen, nur dann kann auch der Rest behandelt werden. Und das würde ich als bitter nötig betrachten. Dein Arzt kann Dir im Falle einer Doppeldiagnose ( Depri/Alk) weiterhelfen , und das wäre der nächste langfristig brauchbare Weg.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo ABC, wir haben uns überschnitten,
    das hört sich in Bezug auf die Co-Abhängigkeit schon etwas anders an.

    Das sind wirklich typische Vermeidungsmuster, ein idealer Nährboden für einen Alkoholiker wie Du schreibst.

    Aber Du hast die Stellen erkannt und kannst Sie bekämpfen. Während Du das ernst nimmst, nimmt Dein Mann seine Erkrankung nicht ernst.

    Du solltest in jedem Fall eine Klärung mit Deinem Mann anstreben und die Kraft aufbringen etwas zu tun.

    Gruss White

    Hallo ABC, die Antwort steht in der Bibel und die hast Du bestimmt schon sehr oft gehört aber nicht näher darüber nachgedacht:

    Zitat

    Wie das aber mit dem Begriff "Liebe" zu vereinbaren ist, ist für mich noch ein Rätsel.

    Liebe Deinen Nächsten...so wie Dich selbst

    Das bedeutet erst sich selber lieben lernen, und dann kannst Du Liebe geben.

    Du hast nicht in Selbstmitleid gewatet, ganz und garnicht. Du hast das getan was Du für Dich und Deine Kinder und das Familienheil für das richtige gehalten hast.

    Wenn Du Deinem Mann das trinken verboten hättest weil es Dich stört , wäre das Familienheil zusammengebrochen. Höchstwahrscheinlich hätte das richtig Stress gegeben. Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz.

    Es ist einfach an der Zeit eine andere Richtung einzuschlagen, sich um sich zu kümmern. Das sollte Dein Mann auch tun. Bitte Ihn seine Bedürfnisse auf den Tisch zu legen, sowie Du Deine Bedürfnisse auf den Tisch legst. Dann wird sich zeigen inwieweit sich ein Zusammenleben realisieren lässt. Hält er an seinem Lebensfeierabend fest, dann wirst Du eine Entscheidung treffen müssen. Ist er bereit ein Leben ohne Alkohol zu führen, Du den Mann wiederbekommst den Du eigentlich auch kanntest, lässt sich über die Löwenmutter nachdenken.

    Im übrigen hörst du Dich für mich garnicht schwer Co-Abhängig an. Es klingt sehr vernünftig was Du schreibst, allerdings muss sich jetzt etwas ändern, sonst bist du wirklich Co-Abhängig.

    Das was Du in Bezug auf das Trinkverhalten Deines Mannes hier schreibst klingt doch sehr unzufrieden und wenn Du das weiter hinnimmst wirst Du krank.

    Gruss White

    Hallo ABC,
    in dieser Situation war es wohl wirklich das richtige für Dich dieses Forum zu finden. Die Tatsache das Du schon jahrelang mit einem 'kranken' Menschen zusammenlebst, still bleibst, duldest, deckst und Deine Bedürfnisse in den Schatten stellst, deutet wohl darauf hin:

    Zitat

    Inwieweit ich Co-abhängig bin, ist mir nicht so klar

    .

    Grundvorraussetzung für ein gemeinsames 'WIR' ist natürlich, das er was ändern möchte. Eine angedrohte Trennung kann schon was bewirken, -aber mit einer kurzen Abstinenz ist es eben nicht getan, nach so langer Trinkerei. Eine Therapie wäre wohl angebrachter. Die Entscheidung liegt bei Ihm und alles folgende dann auch. Du hast das richtig erkannt:

    Zitat

    Wenn es Aussicht auf Erfolg hätte, würde ich wie eine Löwin darum kämpfen. Aber, der Kampf der Löwin ist ja ziemlich aussichtslos, der Löwe muß ja kämpfen - ja, und der will nicht.

    Inwieweit du wirklich ungesund Co-Abhängig bist kannst Du wohl rausfinden, wenn Du ehrlich mit dir ins Gericht gehst.

    :!: Wenn eine wirkliche Erkrankung vorliegt ist es mit dem Verlassen des Partners nicht getan. :!: Vielmehr suchst Du Dir mehr o. weniger unbewusst andere , ähnliche Lebensmuster, in der Du Deine Co-abhängigkeit ausleben kannst.

    Das musst Du für Dich klären.

    Co-Abhängigkeit ist ein eigenständiges Krankheitsbild das behandelt werden kann.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute , und viel Kraft wenn Du die richtigen Entscheidungen triffst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo ABC,

    ich habe die Frage wohl verstanden, mir ist jetzt nur nicht so ganz klar was für eine Antwort Du darauf haben möchtest. Sowohl die Alkoholkrankheit, als auch die Krankheit des Co-Abhängigen sind Personenbezogen und nur bis zu einem gewissen Punkt in ein Schema zu pressen.

    Ich mache mittlerweile einen Bogen um Leute ( m. oder w. ) bei denen ich den Eindruck habe das sich eine Co-Abhängigkeit entwickeln könnte.

    Ein Alkoholiker kann sich letztendlich nur selbst in einer dauerhaften Trockenheit bewegen, der Co-Abhängige entdeckt dann das er nicht mehr in dem Maße gebraucht wird wie es seine Co-Abhängigkeit verlangt.

    Das klingt jetzt nicht sehr aufbauend, aber Du musst eben genau schauen wie weit Du persönlich mit Deiner Form von Co-Abhängigkeit gehen kannst ohne selbst auf der Strecke zu bleiben. Erfolgsmeldungen von anderen Co-Abhängigen lassen Dich höchstens unvorsichtig werden und verleiten zum Schema 'F' .

    Mir persönlich konnte übrigens kein Co-Abhängiger helfen, wie ich dann im Nachhinein festgestellt habe, aber das hast Du Dir wahrscheinlich schon gedacht....... :roll:

    Viele Grüsse

    White

    Es ist ein Drahtseilakt wenn eine klare Co-Abhängigkeitsproblematik und ein trockener Alkoholiker sich gegenseitig unterstützen wollen.

    Bei allem was ich über diese Form der Erkrankung gelesen, gehört, in Gesprächen mit Psychologen erörtert und erlebt habe, ist es so, das jemand der eine UNgesunde Form der Co-Abhängigkeit entwickelt, mit sich und seiner Persönlichkeit genug zu tun hat ( insofern er sich damit beschäftigt), als das er noch die Kraft hätte eine andere Persönlichkeit zu stützen.

    Hallo Fairyangle,

    auch von mir ein herzliches Hallo 8)

    Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung sich dem Reglement des Alkohols zu wiedersetzen. Viel Kraft und Zuversicht wünsch ich Dir auf diesem Weg.

    Schreib doch mal was Du so weiter planst, bzw wie es Dir so geht dabei.
    So den einen oder anderen Tip :idea: haben wir bestimmt, und wenn Fragen sind sowiso, wie Annika schon geschrieben hat.

    Man liest sich

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Pepita,

    es ist schon erschütternd zu lesen ,was man als Co-Abhängiger alles mit sich machen lässt.

    Was mit Deinem Bericht deutlich wird, ist das Co-Abhängigkeit ein insich abgeschlossenes Krankheitsbild darstellt, was auch behandelt werden kann und Muss. Viele denken das Sie sich nur Ihres Partners entledigen müssen und dann ist alles wieder gut. Das stimmt definitiv nicht.
    Die Gründe für diese Erkrankung ,die den gesammten Lebensalltag bestimmen kann, liegen viel tiefer. Du hast es selbst beschrieben, wie Du Stück für Stück erkannt hast, wie sich die Co-Abhängigkeit durch Dein Leben gezogen hat.

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft, und das Du Deine Form der Co-Abhängigkeit mithilfe Deines Therapeuten in den Griff bekommst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallöle Mibo,

    die Frage ob du hierhergehörst würde ich mit ja beantworten, da Du ein Problem mit Deinem Alkoholkonsum hast. Das ist der Punkt, und darum geht es hier. Du kannst Dich hier informieren wie es ausgehen kann wenn Du Deine Affinität zum Suchtverhalten weiter ausbaust.
    Es ist doch gut , das Du es selbst erkannt hast, und Du schreibst auch, das es Dir morgens danach nicht gut geht. Trotzdem trinkst Du. :!:

    Abstinenz ist natürlich immer gut, das einzig richtige für Dich, allerdings musst Du Dir unbedingt eine andere Belohnungsstrategie überlegen, damit die Abstinenz auch Bestand hat.

    Was genau macht der Alkohol mit Dir, was gibt er Dir ( Euch), und wie kannst Du das erreichen ohne zu trinken. Ohne diese Überlegungen ist die dauerhafte Abstinenz eine Qual, und zum Scheitern verurteilt. Und wenn Du zwei Wochen verzichtet hast, belohnst Du Dich.. :roll: ..womit????

    ich hoffe, ich hab Dich etwas zum Nachdenken angeregt, bevor Du wirklich in die Lage gerätst in der Du Hilfe brauchst.. :arrow: ...Beispiele gibt es hier genug.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Billy,

    tja, Generallösung gibt es nicht. Allerdings hat sich folgendes bewährt, wie ich auch in vielen Meetings und auch in Therapie gehört habe. Bei mir funktioniert das auch.

    Du musst den Körper betrügen indem, Du ganz viel Wasser oder Saft trinkst. Der Saufdruck geht sofort runter. :!: Auf keinen Fall Kaffee oder schwarzen Tee, weil Dir das den Adrenalinspiegel wieder hochpowert. :!: Wenns geht spazieren gehen, laufen oder Fahradfahren,-- ablenken. So lässt sich jede lange Nacht ohne Alkohol überbrücken. Wenns nicht aufhört ab zum Arzt, Medis verschreiben lassen. Immernoch besser als andauernd auf 150% zu laufen. Und natürlich schauen worans liegt.. :roll: . :arrow: ..abstellen.

    Liebe Grüsse 8)

    White

    Hallo Kaltblut,

    in meiner Langzeittherapie waren solche Sachen verboten, wir haben darüber gelacht weil keiner von uns je Parfum trinken würde.

    Ich bin im laufe meiner Sucht leider eines besseren belehrt worden, ich habe auch mal dazu gegriffen als ich in einem kalten Entzug war um den Entzug zu lindern.....darf ich heute garnicht mehr drüber nachdenken...grauenhaft.

    Der Grund der uns von den Therapeuten genannt worden ist , war allerdings ein anderer:

    Der hochprozentige Alkohol verdunstet auf der Haut, und DIESER Geruch kann Saufdruck erzeugen, unabhängig davon ob er parfümiert ist oder nicht.
    Damit wäre das andere auch beantwortet, der Alkohol verdunstet und gelangt nicht in die Blutbahn....stell Dir mal vor Du hast Rheuma und schmierst Dir eine Salbe auf.. :shock: ..die Leber würde sich freuen.

    Das ist so mein Wissensstand, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. :roll:

    Gruss White

    Hallo Frodo,

    gut gemacht.

    Diese Quälerei mit den Distras ist wirklich das letzte. Alles andere findet sich schon.
    Dein Therapeut wird wahrscheinlich die Therapie unterbrechen, aber er wird mit Sicherheit kein Urteil fällen. Inwieweit eine Fortsetzung sinnvoll ist, und wann, müsst Ihr eben im Gespräch klären.

    Das ist Krankheitsalltag und als völlig normal anzusehen. Hauptsache Du bist erstmal aus dieser Isolation raus, dann fällt vieles schon leichter.

    Ich wünsch Dir alles Gute und viel Kraft

    Grüsse White