• Hallo Matt,

    also wenn ich das richtig verstanden habe, bist Du hier, weil Du merkst das dein Vater zuviel trinkt, und Du mittlerweile langsam zu einem Frusttrinker wirst.

    Also bei mir war das damals so, meine Eltern haben sich scheiden lassen und ich bin bei meinem Vater geblieben. Er hat auch immer gerne und viel getrunken, und ich habe das übernommen. Ich will damit sagen, das Du obergefährdet bist zum Alkoholiker zu werden. Du übernimmst unbewusst nach und nach Dein Umfeld, und plötzlich ist das Feierabendbier normal, dann 3-4, und so weiter.
    Du kerkerst Dich wahrscheinlich jetzt schon lieber mit einem Drink irgendwo ein, um den ganzen Frust zu vergessen.

    Schreib doch ruhig mal näher was so in Deinem Kopf abgeht, auch habe ich das mit dem Austauschjahr nicht so ganz verstanden....wie läuft sowas ab??

    Lass den Kopf nicht hängen, Du hast ne Menge Initiative bewiesen als Du Dich hier eingeloggt hast, und Du bist nicht der einzige in dieser Altersklasse den ich hier gelesen habe. Je früher du etwas tust, umso besser.

    Viele Grüsse, man liest sich 8)


    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • hallo matt

    nachdem was du schreibst denke ich, daß du bei uns nicht an der richtigen adresse bist, gott sei dank.
    das mit dem saufen solltest du natürlich lasse, ich glaube aber nicht so ganz das du abhängig bist.
    versteh mich nicht falsch, ich nehme deine probleme durchaus ernst.
    in der pubertät, die du mit 17 nun mal noch nicht abgeschlossen hast, ist sowieso alles sehr schwer, und wenn dann noch familiere probleme dazu kommen wirds richtig kompliziert.
    ich verstehe dich da sehr gut, du solltest dir auch hilfe suchen um nicht wirklich in den alkoholsumpf zu rutschen, das hast du ganz richtig erkannt. nur sind wir denke ich eben nicht die richtigen.

    versuche mal mit dem vertrauenslehrer deiner schule zu reden, kirchen bieten da hilfe an oder auch das jugendamt, reden solltest du auf jeden fall mit jemandem der dir weiter hilft.

    vielleicht hat ja jemand im forum ne bessere idee oder paar tipps.

    also lass das mit dem trinken bin ganz sicher das du das noch ohne unsere hilfe kannst, aber such dir unbedingt hilfe für deine probleme. nicht das du uns bald doch brauchst. wäre echt traurig.

    gruß doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Doro,
    ich hoffe A: das wir uns überschnitten haben

    und B: das Du das nicht ernst gemeint hast.

    Gruss :roll:
    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo Matt,

    Sorry, das hab ich falsch interpretiert mit Deinem Vater.

    Trotzdem solltest Du schon darauf achten , das der Alkohol nicht Dein Problemlöser Nr.1 wird. Was daraus entstehen kann, liest Du hier auf diesen Seiten. Je offener Du auch schon mit 17 mit diesem Thema in Dir selber umgehst, evtl. Deine Umwelt beobachtest ( Du hast was von Deiner guten Freundin geschrieben), Dich selber fragst warum und wiso , umso eher erkennst Du wann es zuviel wird.
    Der Weg in die Sucht ist schleichend und heimtückisch, die Grenzen sind fliessend.

    Sorgen machen darfst du Dir, wenn Du in regelmässigen Abständen aus einem bestimmten Grund trinkst. Wieviel, spielt da erstmal keine Rolle. Und wenn es aus Frust geschieht ist es doppelt schlimm.

    Wenn Du jetzt die Weichen für Dein weiteres Leben stellst , achte einfach darauf, das der Alkohol keine zu grosse Rolle dabei spielt. Trinken kann man überall, auch in den Staaten, und es ist cool und angesagt. Deshalb ist es auch so gefährlich.

    Wie Karsten schon geschrieben hat, überdenke deine Einstellung und mache dir über Dein weiters Leben ein paar Gedanken. Das Leben ist manchmal Sch*** , aber das bleibt nicht so. Daran kannst Du in jedem Fall arbeiten.

    Viele Grüsse 8)

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • hallo matt

    habe mich eben sicher etwas unglücklich ausgedrückt, sorry. falsch bist du hier nicht unbedingt, nur meine ich aus deinen zeilen zu lesen das du noch jede menge andere probleme hast, mit denen du sicher bei jugendberatern oder so besser aufgehoben wärst um diese zu lösen, denn ich denke das du eben noch nicht abhängig trinkst, dafür hast du mir zu wenig dazu geschrieben.
    da könntest du aber hinkommen wenn du deine probleme mit alk erträkst.

    du solltest dir aber eben noch weitere hilfe holen bei leuten die sich speziell mit deinen anderen problemen auskennen.
    ich finde es klasse das du über dein verhalten nachdenkst ehe das kind im brunnen liegt.


    das thema ist viel zu ernst als das ich mir schlechte scherze erlauben würde, nur ist nicht jeder der sich aus frust betrinkt gleich abhängig.

    du bist auf dem richtigen weg matt.

    gruß doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

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