Hallo Mare,
wie geht es Dir?
lG WW
Hallo Mare,
wie geht es Dir?
lG WW
Mein ExPartner hat mich vor der Trennung und auch Wochen danach immer wieder verdächtigt andere Männer zu haben
Man kann eben nur in den Denkmustern denken, welche man selbst für möglich hält. Die Bestätigung hast Du ja jetzt. Vermutlich war es eine Art Wunschdenken von ihm, um das eigene Verhalten zu entschuldigen.
Wie ist es mit dem Bademantel gelaufen? Bist Du schon einen Schritt weitergekommen?
Hallo Mimi,
Es ist sehr stressig im Moment. Am liebsten würde ich mir eine Auszeit nehmen und abhauen. Nur wohin ? Job und co kann man auch nicht vernachlässigen.
An diesem Punkt war wohl jeder schon einmal, aus verschiedensten Gründen. In den meisten Fällen ist das natürlich nur so dahingesagt und ist keine wirkliche Option. Normalerweise packt man dann den Stier bei den Hörnern und schafft das Problem aus der Welt.
Sobald Du aber im Kopf eines anderen Menschen etwas ändern willst, stösst Du auf eine dicke Panzerglasscheibe.
Du siehst es, kommst aber nicht heran.
Es ist zum verzweifeln und Du bist nur Statist. Und je länger Du vor Deiner eigenen Hilflosigkeit stehst und mit der Brechstange etwas versuchst, umso kraftloser und resignierter wirst Du.
Die Alkoholkrankheit wird auch als Familienkrankheit bezeichnet. Er nimmt alle im Umfeld mit. Eltern, Partner, Kinder. Einer trinkt, aber alle leiden darunter.
Schau Dich an, Du bist 24/7 mit der Flasche beschäftigt ( bei ihm ist das übrigens auch so, nur aus anderen Gründen ), deine Gedanken rotieren und immer eine Faust im Magen. Das kostet Energie, welche Du gut woanders einsetzen könntest.
Du hast ja geschrieben das Du alles zerdenkst. Versuchst Lösungen zu finden, auf welche er eigentlich kommen müsste um aus seiner Sucht- Spirale nach unten herauszukommen.
Was schlägst Du Dir denn innerlich für eine Lösung vor um wieder ruhiger zu werden? Einfach nur hoffen das er plötzlich eine Eingebung hat und aufhört zu trinken?
Ich persönlich sehe das als Alkoholiker nicht. Ich kenne diese Situationen aus der Sicht des Trinkenden. Er schiebt seine Prios immer weiter in Richtung Alkohol, und natürlich gibt es auch Phasen in denen es ihm krankheitsbedingt schlechter geht. Aber im Großen und Ganzen sehe ich keine Notwendigkeit für ihn auch wirklich aufzuhören.
Es funktioniert doch ( noch) und es wird jetzt immer schlimmer.
Schau Dir das Zitat oben nochmal genauer an, in einer Suchtsituation stellt es tatsächlich eine Lösung dar über die Du nachdenken solltest. Das Zauberwort heisst: Abstand. Evtl. solltest Du tatsächlich darüber nachdenken wie Du den für Dich und Euch herstellen könntest um die Flasche aus dem Kopf zu bekommen.
lG WW
Hallo Mimi,
die Geschichte wiederholt sich, solche Eskapaden, auch das mit dem Parkhaus, sind nichts Neues hier im Forum.
Für uns ist allerdings das wichtig:
ich bin völlig hilflos da er in Schleswig Holstein ist und ich in Bayern. Sein Akku ist leer.. und ich mach mir mal wieder sorgen.
Du machst Dir Sorgen. Was würdest Du gerne tun? Ihn beschützen? Flasche wegnehmen? Einen Arzt rufen? Oder was sonst noch?
Schreib doch mal etwas darüber wie es Dir geht, da können wir besser helfen.
lG WW
Hallo Sternenmaedchen,
ich hoffe das Arztgespräch wird nicht zu anstrengend für Dich. Es geht Deinem Mann schlecht und er befindet sich in einer Abwärtsspirale wie es aussieht.
Was ich schlimm finde ist, das er Dich offensichtlich mitnimmt in den Strudel.
Von Dir lese ich hier eigentlich nichts, und dabei geht es doch hier in Deinem Thread nur um Dich. Du hast Dich in einen "Selbsthilfe"-Forum angemeldet.
Schreib doch mal etwas von Dir, wie es Dir geht und warum das so ist, und wie Deine Zukunft aussehen könnte.
lG WW
Evtl. hat sie Angst dann alleine zu ein wenn er in eine Einrichtung kommt?
Die Hoffnungen auf Wendungen kosten Deine Zeit und Energien. Es ist leider ziemlich überschaubar was passiert. Somit hast Du die Möglichkeit für Dich Vorsorge zu treffen und auch Hilfe anzuleiern damit Du nicht soviel alleine stemmen musst.
Hallo sansl,
Ich behaupte meine Großmutter ist Co-Abhängig.
Deine Großmutter stammt noch aus einer Generation, in der Alkoholismus keine Krankheit sondern eher ein unangenehmer Zustand war. Da half nur, das unter dem Deckel zu halten und das schlimmste verhindern. " Wer saufen kann, kann auch arbeiten" war so ein Spruch der aus dieser Zeit stammt.
Heute ist klar das es eine schwere Erkrankung ist. Also würde ich ihre Sicht auf die Dinge etwas relativieren, aber Du distanzierst Dich ja zum Glück schon.
lG WW
dass die Therapie erst was bringt, wenn die räumliche Trennung endlich durch ist,
Ich würde das auch so sehen, das wäre verschenkte Therapiezeit. Selbstverständlich gehören die Ereignisse mit in den Rahmen, allerdings sollst Du Dir ja eine Welt ohne ihn neu aufbauen.
Wie soll das gehen, wenn Du jedesmal wenn Du aus einer Sitzung kommst schon gedanklich vor Augen hast das ihr Euch gleich gegenübersteht. Du wirst dann jedesmal aus Deinen Zukunftsgedanken wieder in die Defensive gedrückt.
Während der Therapie machst Du eine kleine Kerze an und zu Hause haust Du gleich einen Eimer Wasser drüber.
lG WW
Streich die Aussage ersatzlos. Das wird so nichts. 1-2 Wochen evtl. und dann geht es wieder los. Das ist grundsätzlich die falsche Motivation.
lG WW
Meine Meinung zum k.T :
Sobald Nebel über einer Diagnose liegt, und neuerdings auch nach Grad der Abhängigkeit ( was für ein Schwachsinn ) eingeteilt wird, liegt da viel Geld für Scharlatane griffbereit zum abschöpfen.
Beinbruch: Schmerz, Röntgen, Diagnose, Behandlung, Heilung. Feste Behandlungssätze, langweilig, nix zu verdienen. Standard.
Alkoholabhängigkeit: Meinung des Arztes, Meinung des Patienten, Meinung eines Therapeuten, nichts wirklich greifbar ausser dem erschütternden Ergebnis bei Nichtbehandlung. Selbst konkrete körperliche Schäden "könnten" ja von etwas anderem kommen. Natürlich liegt es auf der Hand das die Leber wegen des Alkohols so aussieht, es besteht aber auch die Möglichkeit von...blablabla...
Dieser Nebel bietet Platz für Interpretationsspielräume und geben dem Patienten ( welcher sich am Anfang kein Leben ohne Alkohol vorstellen kann und deshalb Angst davor hat ) die trügerische Hoffnung dieser Behandlungsmethode des kT .
Solange die Kassen diesen Schwachsinn bezahlen, wird er auch gemacht. Eine solche Therapie, bei der die Hauptverantwortung beim Patienten liegt ( schliesslich rationiert er ja selber und hat dann eben doch zuviel getrunken ), ist billiger als Langzeitaufenthalte im Krankenhaus. Wenn jemand stirbt während dieser Behandlung, hat die Kasse Geld gespart. Ergo...
Angst und Unsicherheit wird schamlos ausgenutzt, Es geht nur ums Geld. Nur.
In einer Zeit, in welcher sogar bei eindeutigen körperlichen Merkmalen selbst das Geschlecht unklar ist, gibt es hervorragende Interpretationsräume und vermeintliche Behandlungsmöglichkeiten bei nicht bildlich greifbaren Suchtkrankheiten.
Das schlimme daran ist: Leidensverlängerung, Es kostet dem Patienten wertvolle Lebenszeit, denn am Ende steht immer die absolute Abstinenz oder eben auch der Tod. Wirklich verantwortlich ist im letzten Fall aber niemand, da hat der Patient sich eben nicht an die Anordnung gehalten, wer will da etwas beweisen?
Das sieht bei einem Beinbruch anders aus.
Finger weg vom Versuch kontrolliertes Trinken. Vor 20 Jahren hätte man solche Ärzte und Therapeuten mit Steinwürfen aus den Kliniken gejagt. Die Frage des Alkoholabhängigen gab es damals auch schon. Die wurde aber sofort im Keim erstickt.
Um es einfach auszudrücken und "vermeintliche medizinische Fortschritte" auszubremsen: Es wird dem Körper nach wie vor ein Nervengift zugefügt. Das sollte jedem klar machen das da etwas nicht stimmt.
WW
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Jetzt hast Du zumindest eine klare Front und kannst abschliessen. Das Warten hat garnicht erst angefangen.
Nur mal am Rande gefragt: Wer hatte denn den heutigen Abend mit Essen und das weitere Wochenende geplant?
Bei mir lief es übrigens ähnlich damals nach der Langzeit, verstehen tue ich es allerdings aus heutiger Sicht auch nicht mehr so richtig.
Thema heisst jetzt: Auffangtherapie, ja oder nein. Ist aber nicht Deine Baustelle.
lG WW
Alkoholiker: "Die eine Flasche im Keller noch, das ist dann aber wirklich die letzte"
Co: " Das eine Treffen noch, dann ist wirklich Schluss "
Problematik: Sämtliche Enthaltsamkeitsversuche und Abstinenz sind zum Teufel. Die Maschinerie geht von vorne los. Das passiert in Dir drinn ohne das Du es groß beeinflussen kannst.
Vielleicht gehst Du bis Dienstag nochmal in Dich ob Du das wirklich willst.
Max und Moritz: "Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe" / oder doch lieber „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei , mit der Übeltäterei!“
Einen Vorteil hat die Sache allerdings wenn Du ein persönliches Treffen zulässt: Du musst dann nicht alles noch mal von vorne aufschreiben hier, es genügt wenn Du Dir Deinen Thread von vorne nochmal durchliest.
Knüll dat Ding zusammen, packs in einen alten Karton und Adresse drauf. Lass es von DHL abholen. Das kannst Du alles über das Net machen, inkl. bezahlen. Kurz Bescheid geben das sie nicht kommen braucht. Und Ruhe is...
weil sie bei 4:3 das Gefühl hat, die reduzierten Tage dann wenigstens auskosten zu müssen und nicht nur für 1 Glas Wein zu verschenken. Oder dass sie grundsätzlich noch nie der Typ für nur 1-2 Gläser war.
Hier steht eigentlich alles was relevant ist.
Sie möchte öfter und freier, vermutlich dann auch mehr trinken. Von einer dauerhaften Abstinenz aus Beziehungsgründen, oder auch wegen der eigenen Gesundheit, lese ich hier nichts.
Der Kampf schwelt jetzt schon viele Jahre. Besserung nicht in Sicht.
Eigentlich hängt Dein weiteres Vorgehen davon ab wie leidensfähig Du noch bist. Heb diese seltsamen 5:2 oder 4:3 Beschränkungen auf und schau was passiert. Diese Art der "Kontrolle" ist sowieso nicht gerade beziehungstauglich. Ihr seid beide erwachsen und könnt trinken soviel ihr wollt. Viel zu anstrengend und irgendwie auch albern.
Der Alkohol hat Euch voll im Griff. Dafür muss man nicht dauernd voll sein, er bestimmt aber in vielen Teilen Euer Zusammenleben. Das geht auch passiv auf gedanklicher Ebene ohne zu trinken.
Von unbeschwertem Genuss kann auch von Deiner Seite kein Reden mehr sein, wenn Du ja ständig aufpasst das es bei ihr nicht zuviel wird.
Du kannst nicht mehr trinken wie Du es gerne möchtest, sie kann es auch nicht. Von gemeinsamer Abstinenz allerdings keine Rede. Alleine schon um diesen Beziehungskiller abzustellen, wäre diese Entscheidung der gemeinsamen Abstinenz nur logisch.
Stattdessen wird gestritten und Vorwürfe bestimmen den Takt. Keiner möchte wirklich auf Alkohol verzichten.
Du von Deiner Seite hast eigentlich schon zuviel getan im Laufe der Jahre. Die Angst hat sich eingefressen und ist auch für eine gemeinsame Zukunft nicht gerade hilfreich.
In punkto weitere Planung / Familienplanung wirst Du wohl recht bald eine Entscheidung treffen müssen. Du wirst, auch nachdem Du Dich hier eingelesen hast und dadurch wahrnimmst wohin die Reise geht, dieses seltsame Spiel jetzt keine weiteren Jahre mehr mitmachen wollen.
Du hast bestimmt schon ein paar Szenarien für Dich gedanklich durch. Schreib doch mal wie es für Dich aussehen könnte.
Gruß WW
Alles blockieren, löschen.
Wenn es etwas so dringendes oder wichtiges gäbe was Du unbedingt wissen solltest ( warum auch immer ) dann hast Du eine normale Telefonnummer, die wissen wo Du wohnst und Du hast einen Briefkasten.
Das sollte wohl genügen. Betrachte es als Schutzmauer oder Hürde vor unwichtigen schnell mal getippten Nachrichten.
Dann mach Dich mal schlau bevor Du etwas falsches tust. Der Vermieter wäre vermutlich auch nicht so wirklich begeistert wenn Du einfach das Schloss tauschst.
Wohin geht denn seine Post?
Ich wiederhole mich nochmal:
Was willst Du tun wenn sie sich meldet? Kontaktabbruch kannst Du ja scheinbar nicht?
Wären da nicht eher Polizei und Schlüsseldienst angebracht?
Keine gute Idee.
Polizei ist nicht für Zivilrecht zuständig, da muss schon Gefahr im Verzug sein. Einfach aussperren mit neuem Schloss kann auch Ärger geben wenn er klagt. Ein gewisses Wohnrecht hat er wohl ( auch in einer fremden Wohnung ) .
Am besten wäre tatsächlich eine Beratung mit darauffolgender Fristsetzung bei den schon genannten Stellen. Die müssten dann auch wissen wie lange so eine Frist angesetzt wird. Eine Wohnung hat er ja wohl, da dürfte die Frist recht kurz ausfallen.