Moin "Schneegans",
gut gemacht.
Moin "Schneegans",
gut gemacht.
Zitat von HartmutHallo Rattenschwanz,
Eiegenmedikation ist keine überwachte Entgiftung.
Wenn du es für dich so gehandhabt hast ist das deine Sache . Was ich noch erschreckender finde das du aus einem Post heraus eine Fern Diagnose stellen willst . Oder was soll die bescheuerte Bemerkung "meine Güte" ? Bist du qualifiziert genug das zu beurteilen ?
Zudem denke ich das Paranoia für sich selbst antworten kann .
Gruß Hartmut
Letzte Reaktion hier von mir in diesem Thread auf solche Beiträge (Es geht hier schließlich nicht um mich.):
"paranoia" hat geschrieben, dass sie Ärztin ist und dass sie sicht mit Suchterkrankungen auskennt und da kann ich ja wohl davon ausgehen, dass das stimmt. Also geh ich auch mal davon aus, dass sie weiß was sie tut und brauche keine Ferndiagnose stellen (Selbst wenn sie "nur" Zahnärztin wäre, würd ich ihr zutrauen, das sie weiß mit welchen Medikamenten ein Entzug begleitet wird.) Und als Ärztin - selbst als saufende - hat sie nun mal ganze andere Möglichkeiten an die richtigen Medikamente zu kommen als ich die als saufender Klempner hatte, nur mal so.
Schönes Wochenende und zieh dein Ding durch "paranoia", ich wünsch dir dabei alles Gute.
Sie hat doch geschrieben, dass sie Medikamente genommen hat, meine Güte.
Es gibt keinen anderen Grund mit dem Saufen aufzuhören als den, dass ich es will. So war's jedenfalls bei mir.
Zitat von silberkralleAlles anzeigenglück auf rattenschwanz
gestern hab ich einen getroffen der hat n bein ab (aber ne prothese) der geht segeln, fährt rad und geht wandern - wie der s mit m alk hält? keine ahnung.
meine ex-frau hat sich totgesoffen.
mir fehlt ne hand und ich bin trockener alkoholiker - mir gehts gut.ich denk: hauptsach trocken!
schöne zeit
![]()
matthias
Hallo Matthias,
ich kenn auch einen mit Bein ab, der segelt, fährt Rad und der war sogar mal bei Badmintonweltmeisterschaften recht erfolgreich - mit ohne dem Unterschenkel. Und der fühlt sich relativ wohl, mit Bein wärs sicher besser, na ja. Vielleicht isses ja der selbe, den du kennst. ![]()
Ich meinte, dass das Handycap ohne Alkohol leben zu wollen doch relativ gering und überschaubar ist, wenns denn überhaupt eins ist.
Nen schönen Tag noch.
Zitat von HartmutMusst ja nicht diskutieren wenn es dir nicht passt . Aber es ist zu akzeptieren wenn von der Forenleitung Optionen angekündigt werden .
Das ging auch nicht gegen die Forenleitung wie sicher unschwer zu erkennen ist.
Zitat von Hartmutich finde es nicht gut Hilfsbedürftige , die den Offenen Bereich für ihre erste Schritte nutzen, als ein "einfaches Volk" zu bezeichnen. Auch nicht wenn es in Anführungszeichen steht.
Nun wünsche ich dir weiterhin einen schönen Austausch .
Gruß Hartmut
"Einfaches Volk" ist für mich nichts Abwertendes, wenn das "einfache Volk" für dich irgenwie abwertend oder minderwertig erscheint, ist das dein Problem. Es ist eben anders, das "einfache Volk", anders als die vermeintliche Elite.
Nen schönen Tag noch.
Auf keinen Fall einfach mit dem Saufen aufhören, sondern so weiter machen - so wie du dich relativ gut fühlst - bis du für die Entgiftung ärztliche Begleitung hast, ansonsten kann es passieren, dass: Kein Alkohol und trotzdem tot.
Alles Gute wünsch ich dir.
Hör vor allen Dingen damit auf, ständig mit ihm über sein Alkoholproblem zu reden. Du gehst ihm damit auf "den Sack" und treibst ihn in die Enge. Er wird jedesmal nach so einem Gespräch saufen und es wird nicht weniger werden und nicht einfacher, für dich nicht und für ihn nicht. Die Gespräche bringen dir doch auch nichts, lass es sein, zieh aus.
So hart sich das jetzt auch liest "Maggy09" aber dir hilft nur eins: Koffer packen und weg.
Das ist für alle Beteiligten das Einfachste und Beste.
Ergänzung:
Mit der Alkoholkrankheit alleine lässt sich‘s trocken doch ganz gut leben, finde ich.
Vorhin verabschiedete eine Mutti ihr Kind (vlt. 7 oder 8 Jahre alt) vor dem Haus – offensichtlich auf den Weg zur Schule - und ging anschließend Richtung Müllcontainer. Nach paar Schritten, drehte sich das Kind noch mal um und rief: Ich hab dich lieb Mutti. Ich dich auch, rief die Mutti zurück und beide sahen richtig glücklich aus. Wollte ich nur mal schreiben, das hat mir gefallen und ich hatte auch gleich ein Lächeln im Gesicht.
Dann fiel mir ein, was ich doch für ein Glück damit hatte, „nur“ alkoholkrank zu sein und nicht Krebs oder z. B. ein Bein ab zu haben. Mit der Alkoholkrankheit alleine lässt sich‘s doch ganz gut leben, finde ich.
Meine Meinung:
Lass dich nicht unter Druck setzen. Lese alle Hinweise - auch die Grundbausteine sollten Hinweise sein und kein´"Muss" - nimm mit, was du für richtig hälst, finde deinen Weg und vor allen Dingen: Geh den Weg wenn du es willst, wenn du dafür bereit bist und nicht wenn- oder weil andere das wollen. Du musst damit klar kommen und das geht nur, wenn du dazu auch fest entschlossen bist. Wie geschrieben, lass dich nicht "jagen". Ich bin mir sicher, du schaffst das.
Ich hatte Angst davor mein Leben in Zukunft nüchtern zu verbringen. Angst deshalb, weil ich nicht wusste wie das funktionieren soll, nicht wusste, was ich mit den ganzen weggesoffenen Gefühlen machen soll, die auf einmal wieder da sind oder was ich mit der Zeit machen soll, die auf einmal übrig ist. Geholfen hat mir da erst mal eine Langzeittherapie in der der Tag wieder – andere für mich ungewohnte – Strukturen bekam und ich über Gefühle reden konnte. Dass das für mich als Junggeselle sicher einfacher war etwas in der Struktur des Tages zu ändern, als es für dich als Mutter und Ehefrau werden wird, ist mir klar aber du musst raus aus eingefahrenen Abläufen, unbedingt.
Wann soll's denn zu einer Langzeittherapie gehen, hoffentlich bald?
Ansonsten, behalte den Kopf oben und geh auch weiter in deine Selbsthilfegruppe. Alles kommt in Ordnung.
Zitat von Sunflower8
Jetzt überlege ich schon die ganze Zeit was ich heute mache...ob ich ihm gleich mal eine Email schreibe und konfrontiere, das es so nicht weitergehen kann und das ich mir das nicht mehr angucke und das ich will das er zum Arzt geht.
Hoffentlich hast du das gemacht, da hat er wenigstens gleich wieder einen Grund zum Saufen gehabt.
Zitat von Sunflower8Ihr habt mir soviele gute Ratschläge gegeben aber...
... die sind offensichtlich nicht angekommen. ![]()
Sunflower8 noch mal: Mach bitte nicht den Fehler und glaube daran, dass du ihn durch reden irgendwie ändern kannst, egal was dir andere erzählen, mit reden wird das nichts. Weißt du was passieren wird? Du bist völlig am Boden zerstört und er säuft immer noch.
So wie von "alk_örgs" und "carpenter" beschrieben wird es ablaufen und nicht anders.
Je mehr du ihn bedrängst, je mehr Forderungen du stellst, je mehr wird er saufen wenn du nicht da bist. So lange er nicht selbst "auf den Trichter kommt", dass er krank ist, wird er nichts gegen seine Krankheit unternehmen.