Hallo Matthias,
viiiiiiiiielen Dank ! ![]()
Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Familienmitglied über ein anderes.
Das Andere hat ein offensichtliches Alkohol Problem und schon einiges an Therapie durch, wegen (anderer) seelischer Probleme.
Ich bemerkte, dass der wichtigste Schritt sein sollte den Alkohol weg zu lassen, da die ganze Therapie sonst unter Umständen wenig ausrichten kann.
Ansonsten werde ich aber nichts weiter unternehmen.
Alle wissen ja, dass ich seit Jahren trocken bin und haben meine Veränderung mitbekommen.
Aufgedrängte Gespräche über süchtigen Alkoholkonsum kommen oft nicht so gut an
, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Vor allem wenn die Sucht schon vorhanden ist, ist es ja meist leichter halt noch mal ein Gläschen d´rauf zu schütten, als sich auseinanderzusetzen.
Das ging mir ja früher nicht anders.
Bei meinem großen Sohn scheinen die Gespräche jedoch Wirkung gezeigt zu haben, wie es scheint hält sich sein Konsum ( anders als von der ängstlichen Mutti befürchtet
) doch sehr in Grenzen.
Ich hoffe natürlich, dass das so bleibt.
Aber da mein Vorbild ja auch weiterhin da sein wird, er ansonsten ein ganz zufriedenes Bürschchen ist und ich die Augen weiterhin offen halten werde.......sehe ich gute Chancen, dass er es anders machen wird als ich.
Da er in einigen Monaten sein Auslandsjahr beginnen wird, hat er außerdem mit der Organisation ( der Sprachreise ) einen Vertrag geschlossen, der unter anderem beinhaltet, dass er keinen Alkohol und Drogen konsumieren wird, da das sonst zu einem Abbruch der Reise führen kann.
Ich hoffe, er bekommt das hin. ![]()
Liebe Grüße
Slowly