Beiträge von Slowly

    Hallo Dr. Gerner,

    bei mir ist es so, dass mein Gehirn niemals mehr Alkohol wollte......
    Seit ich trocken (abstinent) bin hat es mir NICHT EINMAL gesagt, dass ich trinken soll.

    Ich wollte schon nicht mehr trinken als ich noch trank, schon da war es mir zuwider.

    Und ja, trotzdem tat ich es weiter, ich war schon lange süchtig geworden.

    Bei mir war es die Erkenntnis, dass ich nicht glücklich werden würde mit dem weiteren Konsum von Alkohol. Zuviele negative Auswirkungen auf meinen Charakter und meine Lebensführung.

    Dann war von einem auf den anderen Moment Schluss und ich hatte keinen Suchtdruck.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen jemals wieder Alkohol zu trinken, ICH WILL ES NICHT.....trotzdem......

    Ich bin und bleibe süchtig...krank.......und......ICH "SOLL" ES ANGEBLICH WOLLEN ?

    Schwer für mich das wirklich zu begreifen...... :(

    Slowly

    Hallo Hartmut,

    ich finde das Thema sehr interessant und werde versuchen zu ergründen was ihr genau meint, bzw. es wirklich zu verstehen.

    Dazu muss ich mir aber noch einige Gedanken machen und vielleicht auch noch etwas mehr über Alkoholismus lesen, das habe ich nämlich bis jetzt noch kaum gemacht.

    Danke erst einmal für den Gedankenanstoß.

    Denn nichts ist mir für mich selbst wichtiger als trocken zu bleiben.

    Dazu bin ich gerne bereit andere Erfahrungen zu überdenken und meine bisherigen Einstellungen zu hinterfragen.

    Grüße

    Slowly

    Hallo Waschbaer,

    Danke für deinen Beitrag :) .

    Der alleinige und einzige Grund für meine Alkoholsucht war der Alkohol-

    Diesen Gedanken habe ich hier schon oft gelesen und bis heute nicht verstanden.

    Das würde doch im Umkehrschluss bedeuten, dass ich einfach nur den Alkohol weg lassen muss und alles ist gut.

    Das wiederum und da sind wir uns ja alle so ziemlich einig, zumindest von den länger Trockenen, reicht nicht aus um trocken zu bleiben !

    Im Gegensatz zu dir bin ich der Überzeugung, dass ich sowohl den Alkohol meiden muss, wie auch so viel wie mir eben möglich ist, an meiner Persönlichkeitsentwicklung arbeiten sollte, um eine zufriedene und für immer andauernde Trockenheit erreichen zu können.

    Was ist denn, wenn ich davon ausgehe, dass "nur" der Alkohol verantwortlich ist für meine Sucht und ich setzte mich nicht mit meinen Depressionen, Co-Abhängigkeit und persönlichen Defiziten auseinander.

    Weil es ja nur der Alkohol ist.

    Dann ist doch die Gefahr viel größer auf einen Rückfall zuzusteuern, als wenn ich alles dafür tue was in meiner Macht steht, um ein zufriedenes und seelisch gesundes Leben zu führen, in dem ich dann ganz natürlich auch besser mit Schicksalschlägen zurecht komme, als wenn ich immer noch so gestört wie früher durch die Gegend laufe und dabei nur dem Alkohol aus dem Weg gehe.

    Es kann sein ich verstehe dich und die anderen nicht, die diese Theorie vertreten aber für mich hinkt sie, zumindest so wie ich sie verstehe. :shock:

    Vielleicht mache ich aber auch einen Denkfehler ?

    Liebe Grüße

    Slowly

    Morgen Atze,

    zumindest hier bei uns hättest du, bei dem was da runter kam, gleich ein Vollbad nehmen können, heute Morgen.

    Schön, dass der Kleine nun wieder happy ist, jetzt fehlt nur die Sonne zum plantschen. :)

    Aber der Sommer steht ja erst in den Startlöchern.

    LG

    Slowly

    Hey Alex,

    Zitat

    Nun möchte meine Mutter, daß ich meinem Vater ein bischen ins Gewissen rede. So etwas ist aber nicht gerade meine Stärke - bin diesbezüglich ja eher der xy-Typ Winken . Ich entgegnete meiner Mutter, daß sie das schon selbst regeln muß. Meinem Vater würde es mit Sicherheit nicht sonderlich passen, wenn ich ihm in seinen jahrelangen "Lebensstil" madig machen würde. Kann das aus seiner Sichtweise sogar irgendwo verstehen. Mir geht es aber ausschließlich darum, eine alkoholfreie Umgebung vorzufinden, wenn ich meine Eltern beim nächsten Urlaub besuche. Irgendwie ist das ganze aber doch eine verzwickte Situation für mich.

    Im Gegenteil, in diesem Fall bist du ganz der x-Typ und damit in meinen Augen auf dem richtigen Pfad.

    Wenn vielleicht auch aus den "falschen" Gründen. ;)

    Deine Mutter soll sich mal schön selbst mit deinem Vater auseinander setzen, wenn sie ein Problem hat mit seiner Trinkerei.

    Deine Aufgabe ist es nur in deinem Urlaub zu deinem gewünschten trockenen Umfeld zu stehen.
    Wie du ja selbst schon angemerkt hast.

    Und wenn das nicht geht mit deinem Vater, es dann eben schlussendlich zu verlassen.


    Zitat

    So gesehen ist mein Leben bisher einigermaßen "straight" verlaufen. Vom dem Standpunkt aus betrachtet kann ich zufrieden mit mir sein Winken . Könnte es sein, daß ich das als Langeweile interpretiere? Könnte mal darüber nachdenken.

    Da dachte ich sofort an meine frühere Einstellung ( unbewusst ).
    Alles was nicht mit zumindest einer kleinen Prise Drama versehen war, war für mich *gäääähn*.

    Inzwischen ist das besser, viele besser aber garantieren kann ich für nix.

    Bin ja zur Zeit auf einem sehr ruhigen Level angekommen und "eigentlich" würde ich das auch gerne so beibehalten.

    Ich mag diese Art von Langeweile, die in Wirklichkeit ja gar keine ist.

    Und externe Dramen, z.B.um xy, lassen mich inzwischen ziemlich "kalt".

    Ich bin da, versuche ihm auch eine gute Freundin zu sein aber ab dem Punkt wo es mir nicht mehr gut tut......bin ich erst mal raus.


    Zitat

    Ansonsten bin ich derzeit aber auch mehr als ausgelastet - anders will ich es ja aber auch gar nicht Winken . Beruf, SHG, Fischerschein und Freizeit lassen mir momentan kaum eine ruhige Minute. Und übers Wochenende gehts mit meinen neuen Freunden an den Badesee. Freue mich schon darauf. Dadurch kommt das Lesen bei mir momentan etwas zu kurz.

    Ist doch prima, solange ich noch meine Gute Nacht Geschichte bekomme, passt das schon. :)


    Zitat

    Heute ist mein neues Buch eingetroffen. Eine bekannte Lektüre von Allen Carr - es geht ums Nichtrauchen. Mehr darf ich hier ja nicht schreiben. Kennst es aber sicher, ist sozusagen die Standardlektüre für angehende Nichtraucher. Laut "Bedienungsanleitung" sollte man sich diesen Lesestoff kurz vor dem Nichtrauchen zugute führen. In 3 1/2 Wochen ist es ja soweit Sehr glücklich .

    Nein, das Buch kenne ich nicht habe aber hier schon darüber gelesen.
    Soviel ich weiß, ist es auch kein Problem Buchtitel zu nennen.
    Gibt ja ( glaube ich ) sogar eine Verlinkung zu Amazon.

    Ich habe nur geraucht, wenn ich auch getrunken hatte.

    "Also immer", sagte x ab und zu im Spass.
    :roll:

    Mit dem Alk Stop, war auch gleich mit dem Nikotin Schluss.

    Glück gehabt. :)

    Wie läuft es denn beim Angelschein, seid ihr immer noch bei der "trockenen" Theorie ( die ja auch ziemlich interessant ist, finde ich ).

    Bin ja gespannt, wann du deinen ersten 1 Meter+ Hecht raus ziehst ;)

    ..........

    Ich wünsch´dir was.

    Mach´weiter so......inzwischen glaube ich ganz fest daran, dich hier noch lange zu lesen.......

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Thomas,

    gestern habe ich beim Revue passieren lassen des Tages an dich gedacht.

    Ich war gegen Abend in einer Situation ( eigentlich eine stinknormale und eher positiv besetzte ), in der es mir richtig mies ging.

    Da klappten Knöpfe um, altes "Zeug", für das ich noch keine Lösung gefunden habe.

    Und dann kam der Gedanke, dass ich mich damals aus dieser Situation erst mal gerettet hätte, ....durch Alkohol.

    Gestern habe ich die Situation einfach so durchstanden und ich schaffte es sogar, die miesen Gefühle als das zu sehen was sie sind.

    Vorübergehende miese Gefühle, sonst nichts.

    Sie sind nicht ich.
    Sie kommen, sie gehen aber auch wieder.

    Das zu schaffen war ein wichtiger Schritt für mich.

    Vielleicht hilft es dir ja auch.

    Ich habe mal gelesen, dass Suchtdruck auch nur eine gewisse Zeit anhält und dann wieder geht.
    Vielleicht wissen andere ja mehr dazu zu schreiben ?

    Ich wünsche dir weiterhin viel Durchhaltevermögen.

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Atze,

    das hört sich gut an mit dem Entrümpeln, gehört zu meinen Lieblingshobbys. :)

    Manchmal überspanne ich auch den Bogen und werfe zu viel weg, bei wichtigen Dingen, Erinnerungen oder gar Menschen passiert mir das jedoch so gut wie nie.

    Deine Namen für die beiden Schlangengurken sind sicherlich sehr wachstumsfördernd, sind es doch welche, die man mit gestandenen Mannsbildern assoziiert. ;)

    Was ich mich nur frage !

    Warum pflanzt du sie denn ein ?

    Wir essen die immer einfach zum Brot.

    Du siehst schon, beim Thema Gartenbau kann ich noch dazu lernen. :)

    LG

    Slowly

    Hallo Thomas,

    Zitat

    Ich kann auch nüchtern die Realität ertragen.

    Und noch viel besser wird es kommen......

    Du wirst sie genießen !

    Ich finde es auch super, dass du gleich schreibst wie es dir geht, ich hoffe es hat schon ein wenig geholfen ?

    Ganz wichtig war für mich von Anfang an und das dann eine längere Zeit lang.....

    Allen "Triggern" aus dem Weg gehen.

    Das ging so weit, dass ich sogar nicht mehr zu Biergärten und Weinregalen hin geschaut habe.

    Bei den Weinregalen mache ich das immer noch so.
    Auch nach zwei Jahren Trockenheit.

    Ich an deiner Stelle würde mir eine andere Möglichkeit suchen, die Zeit im Flughafen zu nutzen.
    Und alles was du mit Alkohol assoziierst meiden.

    Was ist mit der Hotelbar und vor allem der Minibar.

    Kannst du sie nicht alkfrei machen lassen während deiner Anwesenheit ?

    Liebe Grüße und du schaffst das !

    Slowly

    Hallo Alex,

    ich glaube meine Träume wollen mich zur Zeit antreiben.


    Hauptperson bin immer ich, die völlig im Schlamassel steckt, weil Töchterchen ankommt und noch lange nicht alles fertig ist. ;)

    Aber ab Morgen ist x wieder da und Sonntag helfen sogar x und xy
    bei allem was noch so ansteht.

    Nächste Woche kommt noch z ;) ( der Maler ) und dann landet auch kurz darauf die Prinzessin.

    Also schämen musst du dich echt nicht, man wird doch nicht zum besseren Alkoholiker ;), nur weil man eine teilweise echt heftige Vergangenheit hatte.

    Das was ich da aufgeführt habe ist nur die Spitze des Eisbergs..... langweilig war es mir in der Tat nie, doch es kostete mich keinerlei Überwindung das aufzuschreiben.

    Warum auch ?

    Es ist vorbei und ich habe kaum verbrannte Erde hinterlassen.

    Irgendetwas hat mir dabei geholfen, trotz Alkoholismus und vielen anderen Dingen, ab einem gewissen Punkt ein gerades Leben zu führen.

    Darüber bin ich sehr dankbar.

    Inzwischen versuche ich jeden Tag meines Lebens so zu leben, als sei es der letzte.

    Ich möchte immer und zu jeder Zeit gehen können, ohne dass noch etwas offen ist.

    Wenn ich so lebe dann bin ich glücklich, mehr bedarf es dazu nicht.

    Ich wünsche dir einen guten Tag, den du dir als ehemals gelangweilter Alkoholiker nun so spannend wie du möchtest gestalten kannst.

    Ist das nicht schön. :)

    Slowly geht mal arbeiten........

    Hey Atze,

    ich komme gerade von Rosella, Gundi und Friedhelm herein :).

    Danke für deine Worte, tun mir auch mal gut !

    Wie geht es übrigens der verletzten Frau und deiner Tochter ?

    LG

    Slowly

    Hallo Alex,

    also ich kenne meine Gründe warum ich Alkoholikerin wurde.

    Vorbilder in der Familie, Unsicherheit und Hemmungen im Umgang mit Mitmenschen, seelische Vernachlässigung in der Kindheit, Depressionen ( die waren in der Tat bei mir zuerst da ), ein Umfeld in dem allgemein sehr viel getrunken wurde, eine grauenhafte "große Liebe" und erste Ehe, allgemeiner Hang zur Maßlosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle........

    Wahrscheinlich ließe sich die Liste noch stark erweitern, wenn ich der Sache noch mehr auf den Grund gehen würde.

    Vielleicht war es eine Zeit lang sogar so, dass der Alkohol mir beim Überleben half.

    Diese Zeiten sind schon lange vorbei und die Gründe warum ich trank werden nun tagtäglich ersetzt, durch Gründe nicht mehr zu trinken.

    Das gefällt mir besser :) .

    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Atze,

    viel Spass beim Werkeln.

    Das schöne an meiner Spirale ist für mich auch, dass ich sie langsam und ( fast ) nur mit geschenkten oder gesuchten Materialien herstelle.

    Da gibt es dann Ausflüge in den Steinbruch, Besuche bei netten Freunden wo dann plötzlich die ganze Familie mit anpackt um mir den Hänger im strömenden Regen zu füllen...... ( und danach noch einen Tee und ein Kräuterbutterbrot, von der eigenen Spirale ;) ).

    Es gab freundliche Kunden im Baumarkt, die mir die ( dort verschenkten ) Dachziegel ( dienen zerklopft als Füllmaterial ) in das Auto mit einluden.

    Es gibt eine alte Freundin die ich nicht oft sehe, bei der ich nun Kräuter zum Einpflanzen holen kann.......

    Geknipst habe ich die ganzen Arbeitsschritte natürlich auch. :)

    Inkl. des Fehlers am Anfang, den ich dann Gott sei Dank schnell noch beheben konnte.

    Heute mache ich eine Pause.

    Muss erst wieder in den Steinbruch und Füllmaterial fehlt auch.

    Ich hätte nie gedacht, dass das alles so aufwändig ist.

    Der Durchmesser ist ca. 2,50 Meter und eine ansprechende Höhe braucht sie natürlich auch.

    Was das alles mit Alkohol zu tun hat ?

    Nichts mehr Gott sei Dank !

    Und darüber bin ich saufroh ! ;)

    LG

    Slowly

    Hallo Alex,

    ja manchmal kann ich auch lieb sein :) .

    Dein Tag hört sich klasse an.

    Manchmal, wenn ich dich so lese, dann wundere ich mich, warum du überhaupt Alkoholiker geworden bist.

    Du wirkst so "gesund".

    Aber alles schreibst du hier natürlich nicht und das ist auch gut so.

    Ich bin ein gutes Stück weiter mit meiner Kräuterspirale.

    Habe bis jetzt 25 Arbeitsstunden, 15 Euro und jede Menge Freude investiert und sie sieht schon richtig klasse aus.

    You can call me "Landschaftsgärtnerin" ;)

    Grüße

    Slowly

    Hallo Jürgen,

    um die Wortwahl geht es mir auch nicht,
    sondern um die "Moral" die dahinter stecken könnte.

    Und mit der kann es schwer werden abstinent zu bleiben.

    Hallo quicksilver,

    deinen Beitrag an mich habe ich nicht verstanden.

    :shock:

    Gute Nacht

    Slowly

    Hallo quicksilver

    Zitat

    *** Teufelszeug.........

    Falscher Ansatz ;)

    Der Alkohol kann ja nichts dafür, dass du abhängig wurdest.

    Dafür bist du schon selbst verantwortlich.

    Ich wünsche auch dir einen guten Austausch und hoffnungsvolle und konsequente erste Schritte.


    Liebe Grüße

    Slowly

    Hallo Thomas,

    herzlich Willkommen und Gratulation zu deinen 10 Tagen ohne Alkohol.

    Ich bin jetzt 2 Jahre trocken und ich kann ein Lied singen, von dem was du schreibst.

    Vor allem in den ersten Monaten war alles dabei.
    Von zutiefst verzweifelt und depri, bis himmelhoch jauchzend.

    Aber ist ja auch klar, diese Emotionen waren früher auch da, sie wurden halt zugeschüttet.

    Mir das immer wieder klar zu machen hat mir geholfen, denn darauf ( dass ich das nicht mehr muss ) war ich schon ein bisschen stolz.

    Heute noch, ehrlich gesagt :) .

    Viel besser wurde es nach einem Jahr.

    Jetzt nach 2 Jahren sind meine Gefühle wesentlich ausgeglichener als lange Zeit zuvor, vielleicht als jemals im Leben.

    So schnell haut mich nichts mehr um und wenn, dann krieche ich aus dem Jammertal relativ schnell wieder heraus.

    Ich habe nun andere Strategien entwickelt, nach und nach.

    Du wirst auch die Zeit brauchen und deine ganz persönlichen Möglichkeiten entwickeln, um nun mit dir selbst besser umzugehen.

    Dann kann auch spannend und bereichernd sein.

    Schön, dass du hierher gefunden hast.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch und viel Kraft und Zuversicht.

    Slowly

    Hallo Alex,

    ich nochmal.

    Ich finde es schwer Träume zu deuten, zumal für andere.

    Meist kann ich viel mehr damit anfangen, was der Traum für ein Gefühl in mir hinterlässt.

    Was bringt es mir wenn ich weiß, dass der Büffel x oder xy oder gar z darstellen soll. ;)

    Vielleicht ist es ja auch einfach nur ein Büffel :) .

    Ich bin begeistert über dieses Doppelleben, das da so viele Nächte bei mir stattfindet.

    Es ist doch fast wie eine Art zusätzlich geschenktes Leben, das zudem noch positive Auswirkungen auf das "reale" Leben hat.

    Durch diese kleine Psychotherapie jede Nacht regenerieren wir ja auch unsere Seele.

    Ich musste lachen darüber, dass du in deinem Alp(b)traum ein Messgerät dabei hattest.

    "Typisch männlich" dachte ich mir dabei :) .

    Den ersten positiven Traum über´s Fliegen hatte ich als jüngerer Mensch übrigens ( fast identisch ) auch.

    Wünsche dir auch spannende Träume.

    Slowly

    Hallo Alex,

    letzte Nacht habe ich nix geträumt ( mir ist nix bewusst ).
    War im Kino mit xy und spät zuhause, dann fiel ich nur noch tot in´s Bett.

    Auch mal schön :) !

    Zu meinem ersten Traum.

    Meine Freundin meinte, das sei einer kleiner ..... ( Name vergessen ) gewesen.
    Irgendwas indisches.... ;)

    Ein Vorgeschmack auf die "Erleuchtung".

    Das könne uns im Traum oder auch im realen Leben passieren ? :shock:

    Hmmmm.........

    Vielleicht war es auch einfach nur ein ganz spezieller Traum.

    Jedoch, ich denke schon auch, dass er etwas mit dem Paradies, bzw. dem Tod oder Leben nach dem Tod zu tun hatte.......

    Whatever.

    Ich war den ganzen Tag danach noch glücklich über ihn :) .

    Zu deinen Träumen schreibe ich gerne noch später was.

    Bin schon wieder Strohwitwe und dieses mal auch noch eine sportliche. :)

    Bleibt nicht mehr so viel Zeit zum Schreiben.

    Biba

    Slowly

    Hallo Atze,

    ich hatte noch keinen Fall von vorzeitigem Ableben aufgrund von
    Alkohol in meiner Familie oder im Freundeskreis.

    Aber ich finde es sehr traurig, weil es zeigt, dass es manchen Menschen nicht so gut geht wie uns, Menschen die es nicht geschafft haben ohne Alkohol ein lebenswertes Leben zu führen.

    Und ich bin mir fast sicher, dass alle die abhängig sind, irgendwann den Wunsch haben auszusteigen.

    Jeder davon muss erkennen, dass wir eine Krankheit haben die nicht mit Willensstärke ( vielleicht hilft sie ein wenig ) zu tun hat, sondern nur mit der Einsicht krank zu sein, zu stoppen ist.

    Und nicht einmal dann schafft es jeder :( .

    Es gehört noch soviel anderes dazu und ich bin froh und dankbar, dass ich es bis hierhin geschafft habe und zwei Jahre trocken sein durfte.

    Das ist nicht selbstverständlich für mich.

    Auch für die Angehörigen, die nun mit dem Leiden und Tod deiner Schwägerin leben müssen und für dich, mein herzliches Beileid.

    LG

    Slowly