Hallo Aurora,
ich denke deine stärkste Waffe gegen die Depression ist deine Offenheit und dass du es schaffst ehrlich und reflektiert über deine Sorgen zu berichten.
Da lese ich immer wieder heraus wie gut es dir tut und ich möchte da nun auch hin, es soll endlich mal Schluss sein mit ...... im stillen Kämmerlein alles mit mir selbst abzumachen.
Heute gehe ich auch wieder zu einem Gesprächskreis. Freue mich schon :).
Gestern habe ich ganz für mich alleine einen langen Spaziergang gemacht, das gab es schon seit ewigen Zeiten nicht mehr und es war richtig toll. 
Was den SchwiSo betrifft da kann ich gut nachfühlen, das muss sehr sehr schwierig zu sein ungute Dinge zu sehen und nichts Konkretes machen zu können.
Trotzdem kannst du ja doch etwas tun.
Dadurch, dass du vieles siehst und verstehst ist es dir möglich so zu handeln, dass es keine Eskalation gibt und die Situation nicht noch schlechter für alle wird.
Wärst du nicht so gefestigt in dir selbst würden sich deine Ängste sicher auch auf die Kinder übertragen und dein SchwieSo und seine neue Frau würden sich vielleicht irgendwann ganz zurückziehen.
Ich sehe ja alles nur von außen, einen kleinen Bruchteil aber ich kann mir vorstellen, dass es gut wäre, wenn du es schaffen würdest den Traum einer "heilen Familie" etwas in den Hintergrund zu rücken und einfach deine Enkelin und auch das andere Kind als Freude und Bereicherung deines Lebens zu betrachten
Sicherlich lieben die Kinder dich/euch sehr ! 
Dass die Eltern die Kinder zu euch geben, bedeutet doch, dass sie großes Vertrauen haben.
Das ist doch auch was !
LG Slowly