Beiträge von Dr.Gerner

    Ha Ha, so ein echter Dr. bin ich gar nicht, Slowly...aber Pssssssstttt! :lol:

    Also bis jetzt machen mir die Alkoholregale in Läden nichts aus, man weiss aber leider nie. Ich habe auch gemerkt, dass nicht nur Trauer oder Stress zum Trinken verleiten könnte, denn auch Euphorie kann dazu führen, dass man was trinken möchte, einfach um die Freude nochmal zu steigern. Da muss man echt aufpassen. :oops:

    Danke dir, Alex. Schön, dass man hier so herzlich aufgenommen wird. :)

    Na ja, heute Nacht konnte ich nicht einschlafen, hatte aber auch zu spät zu deftig gegessen, das muss ich mir komplett abgewöhnen. Schliesslich habe ich mich dann nochmal angezogen und bin nachts 30 Minuten Spazieren gegangen. Danach ging es besser. :)

    Okay, vielen lieben Dank für die ausführliche Ausführung, ich konnte mir da keine richtige Vorstellung von machen. Also hier im Haus gibt es bei mir gar keinen Alk und ich halte mich auch überall fern wo es das geben könnte. Reicht ja schon, dass ich am Abend meiner Entlassung hier noch 25 leere Flaschen ins Altglas bringen musste... :oops:

    Hallo Wühlmaus, herzlich Willkommen...wobei ich genauso frisch dabei bin wie du. Bin jetzt 26 Tage ohne Alkohol. Ich wünsche dir vom Herzen ganz viel Glück für deinen weiteren trockenen Weg. :)

    Mist, also das Thema Alkohol in Lebensmitteln, da habe ich jetzt nicht viel in der Klinik von gehört...worauf muss man da denn alles achten? Ich habe ja gehört, dass sogar in einer Milchschnitte Alk drin ist...Gibt es da Infos zu?

    Ich habe mir jetzt überlegt, dass ich mir einen Zettel mache, wo ich aufschreibe, was ich durch den Alkohol verloren habe ( da reichen 2 Frauennamen ) und den in mein Portmonaie stecke...dann wenn ich mal irgendwann Suchtdruck bekomme, hole ich den Zettel raus und erinnere mich nochmal, dass der Alkohol mir die schlimmste Zeit meines bisherigen Lebens bescherrt hat... :oops:

    Ich drücke dir auch weiterhin die Daumen, Slowly. Die Gedanken kamen mir gerade einfach bekannt vor. :)

    Danke an euch für das liebe Willkommen! :)

    Nobby, was war denn das für ein Punkt "Risikominimierung"? Ich meine, der Begriff sagt mir was, aber wie sah der Punkt aus? :oops:

    Irgendwie hat man Angst, dass bis jetzt alles so harmlos ablief seit ich zuhause bin, da habe ich gleich im Kopf: "Da kommt noch was nach", was sicher kein positives Denken ist... :?

    Whoopsie. Sorry. Ich muss mich hier noch ein bisschen umschauen, aber danke für den lieben Empfang. :oops:

    Was habt ihr eigentlich nach dem Entzug gemacht? Irgendeine Nachsorge? Gruppen? Langzeit-Therapie? Also Langzeit kam für mich momentan nicht in Frage, dann habe ich mir die Tagesklinik angeschaut, aber das war auch nicht so meins. Jetzt möchte ich als Nachsorge eine(n) Therapeut(in) suchen. :D

    Es gibt auch so Momente wo ich bestimmte Lieder höre und an die schreckliche Zeit des Saufens zurückdenke, das erfolgt dann automatisch, dabei habe ich dann oft das Gefühl, dass ein Eispickel in meinem Herzen steckt, der sich langsam dreht, aber gleichzeitig empfinde ich das als mahnendes Gefühl, damit ich mich erinnere dass der Alkohol mir so viele liebe Menschen genommen hat. :(

    Ich bin seit Mittwoch zurück aus der Klinik und habe den Entzug hinter mich gebracht. Kümmere mich gerade um eine Nachsorge, weil die Langzeittherapie 16 Wochen in der Klinik kam nicht in Frage für mich. Natürlich ist mir bewusst, dass 24 Tage Trockenheit nur ein kleiner Anfang sind, aber ich bin trotzdem froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich hatte solche Angst davor und während meiner nassen Zeit - besonders die letzten Wochen vor der Klinik- dachte ich echt, ich komme nie wieder daraus, ich war wirklich am Ende und in meinem Kopf fuhr die Angst vor dem Entzug laut hupend Bobbycar. :oops:

    Warum ich es geschafft habe, obwohl ich am Ende soviel verloren hatte, was mir wichtig war, was ich geliebt hatte? Weil noch ein paar Menschen in meinem Leben waren die mir geholfen haben, sonst sässe ich nicht hier mit -zurückgekehrter ruhiger Hand- und könnte mein Leben wieder anfangen zu geniessen. Ich habe auch nette Menschen in der Klinik kennen gelernt, mit denen der Kontakt aufrecht bleibt.

    Aber ich möchte auch eine Danksagung hier loswerden und zwar an alle die sich im Vorstellungsbereich vor meinem Entzug so lieb um mich gekümmert haben. Danke euch! :oops:
    Besonders möchte ich aber noch "dieStine" hervorheben, die mich praktisch an die Hand genommen hat hier und meine Entscheidung zum Entzug bekräftigt hat. Also werte Lady, ich bin dir vom ganzen Herzen dankbar, du hast mir den Mut gegeben und als ich ganz unten war mich nach oben gestupst. DANKE DIR! Du hast mir geholfen mich selber zu retten, das werde ich dir nicht vergessen!!! :oops::oops::oops:

    Ich habe natürlich noch Angst...es wird viel auf mich zukommen und ich weiss nicht wie ich auf alles reagiere...was passiert, wenn ich mal wieder nicht schlafen kann, etc...aber ich möchte jeden Tag als Einzelnen sehen. :D