Beiträge von Blandi-Blub

    Zitat von Colonia

    Naja, harte Zeiten, harte Maßnahmen. Ich weiß nicht. Die weiteren Berichte interessieren sicher viele hier. Alles Gute !


    Ich weiß jetzt zwar nicht so genau ob Du das nun positiv oder negativ meinst, aber eins ist gewiß: ich werde hier berichten, so lange es etwas zu berichten gibt. Denn wie ich schonmal irgendwann schrieb: dies ist mein virtuelles Tagebuch welches ich hier den Alkohol und Sabine betreffend führe. Auch wenn ich nicht täglich etwas schreibe, so komme ich in regelmäßigen Abständen doch immer wieder (gerne) her und teile mich mit.

    Wenn meine Beziehung irgendwann kaputt sein sollte und wir getrennte Wege gehen, werde ich natürlich nicht mehr viel zu berichten haben, es sei denn der Kontakt zu Sabine (auch wenn das jetzt schon ziemlich weit gedacht ist), bricht entgegen aller Erwartungen nicht ab.

    Ich bin ganz ehrlich. Wenn ich ihr gesagt habe das wenn sie es bis Januar nicht schafft zu fangen, dann ist es auf keinen Fall damit getan, das sie in 10 Tagen nochmal richtig tankt und dann bis Januar durchhält, denn das sind dann gerade mal zwei Wochen und das es so nicht gemeint war, brauche ich nicht erklären denke ich.

    Wenn ich mir selber auch ganz ehrlich gegenüber bin, dann ist der Zug meines Erachtens abgefahren.
    Wie lange will man Augen zudrücken? Wie lange will man sich das mit anschauen? Wie lange macht man gute Laune zum bösen Spiel?
    Mir ist klar das sie wohl indirekt unschuldlos ist und die Sucht ihr gesagt hat ds sie kaufen und saufen soll, aber darauf kann ich kaum Rücksicht nehmen oder?

    Vergessen zu erwähnen hatte ich, das sie mit Feilchen auf dem Sofa saß, sprich sie muss irgendwo gegen gefallen sein und ich denke das sie morgen ein blaues Auge haben wird, was ich ihr, so gehässig das auch klingen mag, gönne. Es kann gar nicht arg genug kommen damit sie es schnallt, damit sie versteht das etwas schief läuft und endlich die Kurve bekommt.

    Harte Zeiten verlangen harte Maßnahmen und ich bin drauf eingestellt, auch wenns weh tut!

    So,

    fast auf den Tag ist es 12 Tage her das Sabine getrunken hat... der Gedanke ging mir gestern Abend so durch den Kopf und bereitete mir gleich wieder vorraussagbare Fähigkeiten, denn länger hat sie es in den letzten Monate ohne Sprit nie ausgehalten.... so auch jetzt....
    Wir waren heute Mittag noch zusammen essen, dann habe ich sie daheim abgesetzt und bin zur Arbeit gefahren. Sie wollte sich um die Bude kümmern und bei solchen Sachen meldet sie sich ansich laufend bei mir im Laden. spätestens jedoch zu dem Zeitpunkt wenn sie ihre Sachen packt und sich auf den Weg zu den AA's macht. Hat alles nicht stattgefunden und daher habe ich sie um 18.45 Uhr mal versucht anzurufen, natürlich vergebens, auf beiden Leitungen habe ich auf Granit gebissen, mir war sofort klar wie die Stunde geschlagen hat.
    Ich habe mich also um 20 Uhr auf den Heimweg gemacht und als ich auf eine unabgeschlossene Tür gestoßen war, entschwand die Möglichkeit das ich schief lag um ein vielfaches. Kurzer Blick ins Wohnzimmer, da lag sie, Augen halt auf oder halb zu, je nachdem. Kurz gefragt ob sie abgestürzt ist, welches sie mit einem nicken zustimmte. Ich habe mich ausgezogen und sie gebeten das Wohnzimmer zu verlassen und mir bitte den Abend nicht mehr unter die Augen zu treten. Ansich hat meine Mutter sie morgen Abend zum Dirty Dancing Musical in Hamburg eingeladen... die hat jetzt natürlich keine Lust mehr sich mit ihr zu beschäftigen, verständlicherweise.

    Wenn ich an Weihnachten denke wird mir schlecht. Entweder ich bin mit Sabine zuhause und schaue TV oder ich bin bei meiner Mutter, auf keinen Fall wird etwas zu dritt stattfinden, schicke Situation.

    Ich hatte Sabine vor Monaten (muss etwa August gewesen sein) gesagt, das ich ihr bis Januar Zeit gebe sich zu fangen, sonst müsse sie meine Wohnung verlassen und sich eine eigene Bleibe suchen. Wenn ich daran denke dreht sich mir der Magen um. Denn so ohne weiteres wird sie diesen Schritt nicht freiwliig unternehmen, da muss ich dann wohl irgendeine Gewalt (nicht körperlich) anwenden und sie zwingen zu gehen... das wird noch ein ganz tolles Programm....

    ... schöner Nikolaus übrigens :roll:

    Hallo Hanne,

    schön das Du den Weg hierher gefunden hast, auch wen der Anlaß sicher kein schöner ist.
    Ich möchte DIr nicht zu nahe treten, aber so Hals über Kopf alle Zelte in Deiner alten Heimat abbrechen war sicher nicht sehr clever, Beziehungen gehören meiner Meinung nach getestet, eine, wie in Eurem Fall, Kur zeigt auf keinen Fall den Menschen, den Du im Alltag neben Dir haben wirst... aber das hast Du sicher längst selber mitbekommen...

    Tja, was soll man machen?? Hast Du mal gecheckt wie es weiter gehen würde, würdest Du Tatsache wieder zurück in die alte Heimat ziehen? Sein wir mal ganz ehrlich, 6 von 7 Tagen den Wunsch zu haben die Beziehung abzubrechen sagt ansich alles. Das Du nciht jeden Tag Sonntag haben wirst, braucht Dir niemand zu erklären.
    Ich für meinen Teil, wobei es aus Entfernung immer leichter gesagt ist als getan, würde mir ganz banal aufrechnen, was überwiegt, die Argumente zusammen zu bleiben oder die Argumente Dich zu trennen.
    Sollten die Trennung dominieren, solltest Du so schnell wie möglich checken, wie es Dir möglich ist.

    Ich lebe in meiner zweiten Beziehung mit Alkoholproblemen, die erste habe ich deswegen abgebrochen, in meiner jetzigen ist es nicht so einfach gewesen einen Strich zu ziehen, abgesehen davon leben wir nun schon über 7 Jahre zusammen, da bricht man nicht so schnell ab. Mir ist heute bewußt, das ich mich mit dem Problem, bleibe ich denn mit meiner Partnerin zusammen, bis an mein Lebensende auseinander setzen muss. Ansich finde ich das beschhhhhheiden.... Stell Dir die Frage, ob Du die Energie in Deine nicht ganz intakte Beziehung stecken möchtest oder aber in Dich selber, denn Du hast die Kur ja auch nicht grundlos gemacht...

    Just my five cents....

    Da es momentan nicht wirklich etwas schlechtes zu berichten gibt, teile ich auch gerne mal positives bzw. meine Erlebnisse der letzten Tage mit:

    Sabine ist heute zum dritten Mal bei den AA's und es gefällt ihr da so gut, das sie schon am Wochenende davon erzählt hat, wie sehr sie sich nicht freuen würde auf heute. Das hat mich natürlich ebenso gefreut, scheint sie doch auf einem guten Weg zu sein.
    Letzte Woche, nachdem ich hier geschrieben hatte, hatten wir noch zwei Tage, wo mir klar war das sie keinesfalls nichts getrunken hat, welches sie jedoch an dem Tage bestritt. Donnerstag kam sie halt zu mir in den laden um mich, wie gewohnt wenn sie ebenfalls bis acht arbitet, abzuholen. Ich hatte gleich gesehen das da was nicht stimmt. Das gleiche am Freitag, wo wir zusammen mit Freunden auf den Hamburger Dom gegangen sind, auch hier hatte sie, wenn auch wenig, getrunken. Samstag waren wir mit meiner Mom verabredet, zum essen gehen. Ich nehme an sie hatte zuviel Angst, jedenfalls hat sie den Tag difinitiv nichst getrunken, was mich sehr erleichtert hatte. Bis heute ist es meiner Meinung nach so geblieben und ich denke schon das ich ein geschultes Auge entwickelt habe in der ganzen Zeit, nicht zuletzt deswegen, weil meine Ex auch Alkoholikerin war, dies aber meines Wissens bis heute nicht einsieht, aber das ist ein anderes Thema....
    Montag hatten wir einen ziemlich ruhigen, gesprächigen Abend, ich hatte nochmal dezent betont, das mir sehr wohl klar war das sie ein Gläschen getrunken hat, worauf sie meinte, das sie in der Firma ein Glas Sekt getrunken habe.... nunja.... ich wills nicht überbewerten, sie weiß das ich auch sowas merke und das ist das, was mir wichtig ist. Sie kann mir nichts vormachen und ich denke das hat sie inzwischen begriffen.

    Ich hoffe ihre Gruppenabende bringen sie wirklich weiter und wir haben das Problemkind Alkohol am Schlawittchen.... natürlich werde ich hier immer fleißig weiterschreiben, einfach, weil es mir persönlich etwas bringt und weil ich auch Freude daran gefunden habe....

    Drückt mir bitte weiterhin die Daumen, das alles glatt weiterläuft....

    PS: Sorry an Monika, die ich bis heute noch nicht zurückgerufen habe, ich sehe zu das ich es die Tage mal schaffe, ist nicht böse gemeint ;)

    Ist schon irgendwie derb wenn man seine eigenen heimischen Probleme bei so vielen anderen Menschen hier im Forum wieder liest :(

    Bei mir ist es im Grunde ja nicht anders, nur das es in der letzten Zeit ziemlich eskalliert ist mit dem Konsum, aus "mal ein Gläschen Wein" wurden mehrere Gläschen, daraus wurde dann ein "Fläschchen" und inzwischen sind es halt Sachen wie Vodka, Korn oder Whiskey... ich rede übrigens von meiner voll im Berufsleben stehenden Freundin.
    Da ich für mein Teil inzwischen inmitten dieser ganzen Sch**ße sitze und wir mein Ultimatum gerade ansteuern, kommt es für mich zu diesem Zeitpunkt nicht in Frage einen Schlußstrich zu ziehen, diese letzte Möglichkeit räume ich halt noch ein, vermute aber dasx geht in die Hose, ist halt schon oft in die Hose gegangen.

    Was ich damit sagen wollte ist, das ich dieses Spielchen sicher kein weiteres Mal mit irgendwem durchmachen würde, wenn es wirklich so kommen sollte das ich mich trenne und dann irgendwann (hoffentlich) eine neue Freundin habe und da fängt der gleiche Zirkus auch an, beende ich die Sache schneller und konsequenter.
    Ich denke man sollte ruhig (wenn man das nicht schonmal durchgemacht hat) einmal sagen was einem nicht paßt und das etwas geändert werden muss, vielleicht noch ein zweites Mal, aber dann wäre für mich auch Feierabend.

    Ich selber reagiere auf das Thema Alkohol inzwischen schon so allergisch, das es mir einfach ein rotes Tuch geworden ist, welches ich nicht weiter in meinem Leben mit mir rumschleppen möchte, auch bei niemand anderem.
    Vielleicht ist deswegen mein Standpunkt kein wirklich guter Ratschlag, mag sein...

    Nach guten Tagen folgen, wenn auch nciht umgehend, schnell mal ein paar schlechte, aber ich will nciht mit der Tür ins Haus fallen...

    Letzte Woche lief sehr gut, Sabine war fit, aufgeweckt und wirkte glücklich. Wir haben ein angenehmes Wochenende verlebt, welches bei uns zwar nur ein Tag ist, aber dencoh war es gemütlich, gerade weils draußen ja nicht so schön war, hat es mir mit ihr daheim sehr gut gefallen. Es lagen zwar ein paar Sachen an wie "Vögel saubermachen" und "mit meiner Mom kurz draußen treffen", aber das war alles nciht der Rede wert.

    Gestern war in Hamburg "Du und Deine Welt", da wollte Sabine hin, sollte sie auch gerne, da diese Veranstaltungen für sie immer was ganz feines sind, ich hingegen langweile mich dort doch mehr als das ich Spaß entwickel. Egal, da sie hier und da gerne etwas kaufen wollte und natürlich auch Eintritt zahlen mußte, bat sie mich ihr ihre Kontokarten wiederzugeben.... ehrlich gesagt habe ich das nicht gerne getan, weil ich irgendwie befürchtete, das acht Tage doch nicht reichen würden, aber was sollte ich machen, immerhin kann ich sie nicht allem entledigen, also habe ich sie ihr gegeben....
    Als ich am Abend heim kam, habe ich gleich gesehen, das sie nicht war wie immer. Ich denke zwar das jeder, der sie nicht so gut kennt wie ich, nichts gemerkt hätte, aber ich habe es gemerkt. Ich wollte nicht mit der Tür ins Haus fallen und fragte erst später... die Antwort war die, mit der ich gerechnet hatte "ICH HABE NICHTS GETRUNKEN"... ich erklärte mit knappen Worten das es nicht ums motzen ginge, sondern nur damit ich Bescheid weiß, wie der aktuelle Stand der Dinge ist, bis dann eine (Halb)-Wahrheit kam: sie war bei einem österreichischem Stand und da gab es ein Glas Wein. Ich glaube ihr das nicht, zumindest nicht das es nur ein Glas Wein war, denn sie hat irgendwie nach Sprit gerochen...

    Schauen wir mal wie das heute weitergeht, jetzt, wo sie ihre Karte wieder hat...

    Heute ist ein schöner Tag....

    Sabine hat heute ihre erste Gruppe der AA's besucht und ist total happy nach Hause gekommen, da es ihr sehr sehr gut gefallen hat. Natürlich habe ich mich gefreut das es so positiv gelaufen ist und sie auch gleich beim ersten Mal eine Gemeinschaft gefunden hat, in der sie sich wohl fühlt.

    Ich mußte das einfach hier mal loswerden, will ja nicht imemr nur schlechtes berichten :D

    Hallo Lilly,

    ich habe Deinen Beitrag gelesen und bin natürlich hellhörig geworden, deswegen mal eine genauere Beschreibung meines Schatze "Zustand":

    Sabine "trinkt" seit langer Zeit, jedoch hat sie erst Ende Juni damit angefangen harte Sachen zu trinken. Dies soll nicht bedeuten, das sie dies täglich und den ganzen Tag hindurch getan hat. Es gab Zeiten, da hat sie Whiskey getrunken oder Vodka oder Korn, jedoch zu keiner Zeit täglich und / oder über den ganzen Tag verteilt. Diese Zustände waren bislang immer nur eine "kurze" Zeit, nie länger als etwa drei Tage und dann auch immer "nur" Abends.
    Sabine hat während der gesamten Zeit immer mal wieder 10 Tage (mal mehr mal weniger, aber im schnitt 10) keinen Alkohol getrunken.

    Ich hatte ihr Trinkverhalten auch meiner Ansprechpartnerin bei der Suchtberatung (DieBoje) angesprochen, hier war nie die Rede davon das es für sie schon gefährlich sein würde und wir haben sehr wohl über Maßnahmen gesprochen, zumindest ich mit ihr alleine. Erst letzte Woche hatte ich sie wieder am Ohr und habe ihr die Situation geschildert, auch hier habe ich mich natürlich versichert, ob sich Sabine in einer ernstzunehmenden (Lebens-)Gefahr befindet, was mir verneint wurde.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich weiß Deine Anteilnahme wirklich sehr zu schätzen und freue mich, das Du Dir solche Gedanken und auch Sorgen machst.
    Falls ich auf dem Holzweg bin, schreib mir bitte eine PN, damit wir ggf mal auf anderem Wege kommunizieren können!

    Danke

    Wir waren Sonntag in Hamburg also bei einer Zusammenkunft der AA's... haben uns einige Vorträge von Alkoholikern angehört, welches ich sehr interessant fand. Auch hat eine Angehörige (Al-Anon) gesprochen, wo mir fast kurzzeitig die Tränen in den Augen standen, so sehr hat mich das berührt.

    Sabine war recht "angetan" von alledem, sie hat sich eine Menge Infomaterial mitgenommen und zuhause ausgiebig studiert und sich schon die ersten Termine für die ersten Meetings rausgesucht, die ab morgen besucht werden sollen / wollen.

    Noch Samstag Abend, wo ich im Bettchen lag und nicht so recht schlafen konnte, habe ich beschlossen ihre Handtasche mal einer kleinen Diät zu unterziehen.
    So hatte sie noch einiges an Beruhigungstabletten immer täglich dabei und auch ein paar Tropfen die sie einnehmen kann. Diese habe ich genauso der Tasche entnommen, wie die letzten Antidepressiva (AD) und noch ein paar weiterer Dinge, die ich aber, wenn auch erst Sonntag, mit ihr abgesprochen habe.
    Sie wurde jetzt von mir ihrer Konto- und Kreditkarte entledigt und ich habe ihr nur noch einen einstelligen Eurobetrag gelassen. Desweiteren haben wir besprochen, das sie ab sofort nicht mehr einkaufen geht, wenn, dann machen wir das zusammen oder ich alleine vor meiner Arbeitszeit. Sie hatte mir oft bekundet, das sie es einfach nicht schaffen würde im Supermarkt am Sprit vorbei zu gehen, so ist dieses Problem aus meiner Sicht und ein vielfaches gesunken.
    Wohlbemerkt: diverse Geldangelegenheiten haben wir in gemeinsamer Absprache beschlossen, ich möchte ihr durch diese Maßnahme einfach helfen der direkten Sucht vor Ort wiederstehen zu können, indem sie sich dieser nicht mehr aussetzen braucht. Sie empfand das als ok. Zwar kam sie sich ein wenig entmündigt vor, fand aber diese Idee ebenso als das Beste, wie ich.

    Wir haben Sonntag viel geredet, dabei ist u.a. einvernehmlich rausgekommen, das sie nicht mehr zum Neurologen gehen wird um neue Antidepressiva zu bekommen. Der Zeitpunkt in dem sie angefangen hat harte Sachen zu trinken, war wohl in etwa der selbe, wo sie AD bekommen hatte, was für mich logisch nachvollziehbar ist.
    Ich selber habe die Dinger mal ein paar Wochen aus Spaß genommen (schon Jahre her zu meiner BTM Zeit) und weiß daher wie sie (zumindest auf mich) wirken, und zwar enthemmend und fitmachend. Dies in Zusammenhang mit Alkohol müßte demnach heißen, das sie nicht sofort merkt, das sie betrunken ist... oder kann mir da wer anderes berichten?

    Ich habe ihr nun das letzte Mal unmissverständlich klargemacht, das sie aktuell zwei Wege zu Auswahl hat die sich einschlagen kann:

    1) den Weg jetzt und sofort Hilfe in Anspruch zu nehmen, wo ich sie gerne bei unterstütze, wo ich nur kann
    2) den Weg so weiter zu machen wie bislang, dann ist Anfang 2007 vorbei mit Beziehung und sie muss gehen, wenn das erst stattgefunden, gibts kein zurück mehr!

    Für mich war der gestrige Sonntag ein guter Tag, zwar ist noch kein Problem gelöst, aber ich denke sie ist dem richtigen Wege ein gehöriges Stück näher gerutscht!

    Hallo Lilly12,

    Du liegst richtig, ich bin der jenige, der an Sabine Seite lebt, bzw. momentan leidet. Ich will nicht auf die Tränendrüse drücken, dafür ist das Thema zu ernst, aber ich habe Angst um sie.
    Wenn ich mir die letzten Antworten hier durchlese und mir das ein paarmal durch den Kopf gehen lasse, werde ich heute Nacht nicht gut schlafen können, das ist vorprogrammiert.

    Ich möchte mit ihr morgen zum Treffen der AA's gehen, hier in Hamburg ist eine Veranstaltung, wo ich hoffe das sie das eine oder andere für sich rausziehen kann. Ich hatte mir fest vorgenommen in "ihrem" Thread nichts zu schreiben, da es "ihrer" bleiben sollte, aber wenn ich mir die letzten Posts so anschaue..... ich konnt einfach nicht anders. Überhaupt finde ich toll, das hier einige mitbekommen das wir zusammen gehören, da wir ja nicht zusammen aufgetreten sind.

    @ Lavendel: danke für den geschriebenen Zuspruch, das weiß ich wirklich zu schätzen

    @ White: ich weiß das ich nur noch den einen Weg beschreiten kann, bzw ich bin mir ziemlich sicher. Man klammert sich ja an Strohhalme, die allerdings jedesmal wegknicken als wären sie nie dagewesen.

    Ich suche mir heute mal bei den AA's einen Termin raus, wo man ggf die WOche einfach mal so einer "Zusammenkunft" beiwohnen kann. Einem Kunden von mir hat das geholfen nach seiner Aussage. Als er gesehen in welch eine Sackgasse das alles führt, hat er wohl keinen Tropfen mehr angerührt, da er schockiert war. Vielleicht bringt das etwas, ich weiß es nicht.
    Ich habe ihr vor einigen Wochen gesagt, das ich ihr bis Ende des Jahres Zeit gebe, sonst fliegt sie hier raus und wenn sie nicht selbstständig geht, dann mache ich das über einen Anwalt, bitter, aber vielleicht unumgänglich.

    Die letzten beiden Posts haben mir ein wenig Mut gegeben, das ich auf jedem Fall auf dem richtigen Weg bin, sowas freut einem dann... in gewisser Art und Weise!!

    Die Tage werden dunkler, nasser, kälter.... das beschreibt momentan ganz gut die Stimmung die zuhause herrscht. Ziemlich ungemütlich, ich fühl mich in meinen eigenen vier Wänden nicht mehr wohl, ich mag nicht mehr zuhause sein, ich mag meine Freundin nicht mehr sehen, nicht mehr mit ihr reden :cry:

    Donnerstag Abend kam ich nach Hause, sie hatte mich 30 Minuten vorher noch im Messanger angeschrieben und mir versichert das alles in Ordnung sei. Im Grunde wusste ich es eh besser, einsilbige Antworten verraten mir wie der Stand der Dinge ist. So machte ich also die Wohnungstür auf und schaue aus lauter Angst gar nicht erst ins Wohnzimmer, da ich sowieso schon nicht begrüßt wurde. Kurz die Jacke an den Nagel gehängt (da, wo auch schon unsere Beziehung baumelt) und doch ins Wohnzimmer. Da lag sie also, schlafend, obwohl sie vor 25 Minuten doch noch wach gewesen war, obwohl der gestrige Abend so beschissen gelaufen ist, das ich hätte an ihrer Stelle nicht schlafen können, aber egal, da ist wohl jeder verschieden...
    Ich muss zugeben ich bin nicht sanft mit ihr umgesprungen (nicht falsch verstehen, damit ist keine Gewalt gemeint) und habe ihr ein Wohnzimmerkissen an den Kopf geworfen... keine Reaktion.... ich habe sie geschüttelt.... keine Reaktion.... Decke weggezogen.... null Reaktion.... Ich gestehe, ich war gekränkt, der zweite Tag lief also genauso wie der vorherige, ich habe einen Waschlappen nass gemacht und ihr ins Gesicht gerieben, da hat sie dann die Augen aufgemacht und ist kurz aufgestanden um gleich wieder auf das Sofa zu plumpsen, weswegen muss ich kaum betonen. Sie ist trotzdem aufgestanden und ich habe sie gebeten, bzw. sie ins Schlafzimmer geschoben, das sie mir aus den Augen gehen soll und bitte im Bett bleibt. Natürlich hat sie das nicht getan und mich lallend gefragt "wieso - weshalb - warum". Was sollte ich entgegnen, natürlich weil sie getrunken hat, welches sie natürlich sofort leugnete.... tja, das alte Spielchen, ich habe ihr gesagt das es jetzt wirklich nichts mehr bringen würde zu lügen und das sie es doch zur Abwechselung mal mit der Wahrheit versuchen solle, worauf sie mir dann gestanden hat, das sie sich Korn oder Vodka hinter die Binde gekippt hatte... in der U-Bahn und im Bus auf dem Heimweg...

    Ich habe meine Jacke wieder angezogen und bin vom Schauplatz des Grauens verschwunden, ich wollte mir das nicht geben, nicht schon wieder. War kurz bei den Nachbarn um denen mein Leid zu klagen, ich muss einfach über diese Vorkommnisse reden, ich brauche das, weil mir daheim ja niemand zuhört. Anschließend bin ich weiter gefahren, wollte an sich die Nacht nicht nach Hause kommen, hat sich aber aufgrund von banalen Parkplatzproblemchen anders entwickelt und ich bin wieder in mein gruseliges Heim gefahren, widerwillig. Sabine schlief um halb zwölf schon, war nicht anders zu erwarten, ist die einfachste Methode mir aus dem Weg zu gehen, so läuft das immer.

    Freitag, gestern: nach der arbeit bin ich zu meiner Mutter gefahren, sie war gerade eine Stunde aus dem Urlaub zurück und ich hatte noch eine Kleinigkeit dort zu erledigen, was ich ihr versprochen hatte. Natürlich sprach meine Mutter mich an wie es zuhause ausschauen würde - wie's Sabine geht - was sie so macht. Ich lüge nicht mehr, nicht bei meiner Mutter und bei allen anderen inzwischen auch nicht mehr, sie wissen eh alle Bescheid. Also sprudelte es nur so aus mir heraus, meine Mutter lauschte und wir plauderten ein wenig, bis sie zu mir meinte, das ich es ihr bitte nicht böse sein möge, aber sie möchte Weihnachten aktuell nicht mit uns, bzw. Sabine feiern, da zöge sie es vor alleine daheim zu bleiben.... fuck.... ich hatte in Handumdrehen einen trockenen Hals und obendrein ein Kloß im selbigen. "Meine Mutter möchte nicht mit mir Weinachten feiern, wegen meiner Freundin" - das hat mich hart getroffen, aber ich konnte es verstehen, denn an sich möchte ich mit Sabine auch keine Weihnachten mehr feiern, ich würde mich fast freuen, würde sie ihren Besuch kurz vor Heiligabend bei ihrer Familie in Wien aufs unendliche verlängern.
    Gegen 23.15 Uhr bin ich wieder nach Hause gefahren, Sabine lag, wie immer, schon im Bett, gab vor zu schlafen, für mich kaum vorstellbar, aber sie regte sich nicht. Später habe ich sie geweckt, weil’s im Schlafzimmer auch Sprit gerochen hat, sie entgegnete nur, das sie nichts getrunken hat, ich stellte noch zwei weitere Fragen, bekam aber keine Antwort mehr und sie dreht sich um, um weiter zu schlafen.

    Heute morgen habe ich diese Verhalten dann weitergeführt, ich habe nicht mehr mit ihr geredet, weil ich keinen Sinn darin sah, was sollte ich auch sagen, sie schien mir wieder gelogen zu haben und ich bin es leid, wirklich so leid, das es schmerzt. Sie macht systematisch alles kaputt was kurz zuvor noch heil war, unsere gemeinsame Welt liegt in Scherben.

    Mit meiner Mutter bin ich zu dem Entschluss gekommen, das es wohl das beste ist wenn sie jetzt auszieht. Da sie aus der Wohnung an sich nichts mitnehmen kann, es würde nur der Wohnzimmerschrank bleiben, weil alles andere theoretisch schon vor unserer Beziehung da war, würde entweder eine möblierte Wohnung Sinn machen, oder wir kaufen ihr die nötigen Sachen, damit der Horror zuhause endlich ein Ende nimmt.
    Sie weiß von diesem Gespräch nichts, ich denke hier, an dieser Stelle wird sie es lesen, da sie seit gestern hier wieder online ist. Wir kommunizieren also inzwischen schriftlich - das Leben ist schön... schön beschissen :cry:

    Heute morgen bin ich neben Sabines Bettseite in etwas feuchtes getreten, natürlich wollte ich wissen was das ist und habe ihren Schrank aufgemacht... habe eine leere Flasche Vodka gefunden, Restbestäne in eine kleine Plastikflasche Vodka abgefüllt. Damit ist für mich wieder ein Stückchen klarer geworden, das sie entgegen meiner Vermutung, das sie in den letzten 10 Tagen fit gewesen war, dem wohl doch nicht so gewesen ist.

    Gestern Nacht hatte ich ihren jüngeren Bruder in meinem Messanger und habe dem erstmal mitgeteilt, wie hier der aktuelle Stand der Dinge ist. Hat ein wenig gedauert bis er begriffen hat wo das Problem liegt, am Ende meinte er dann zu mir, das sich Sabine in Wien auch jeden Tag ziemlich merkwürdig verhalten hat und das er es auf die Antidepressiva schiebt. Ich habe ihm erstmal versucht klar zu machen, dasman von Antidepressiva ansich nciht anfängt zu torkeln odereinen unsicheren Gang bekommt, woraufhin wir dann beide zu dem Ergebnis gekommen sind, das sie wohl auch in Wien getrunken haben muss, was sich ja mit meinem Fund heute morgen bestätigt. Sie hat es keineswegs zwei oder auch nur eine WOche ohne Alk ausgehalten, sie trinkt wohl täglich weiter, spätestens wenn ich im Bett liege und schlafe wird sich wohl die Flasche an den Hals gehalten.

    .... und wieder bricht eine kleine Welt der Hoffnung zusammen :(

    So,

    leider hat der Abend mir das beschert, was ich schon erwartet hatte. Ich kam nach Hause, Sabine lag auf dem Sofa und blinzelte mich an... Festtagsbeleuchtung in der ganzen Bude... Mülltüte im Flur... nasse Wäsche halb aufgehängt, die trockene halb zusammengelegt und vom Wäschezimmer bis Wohnzimmer rumliegend :(
    So hatte ich erst mal etwas zu tun, Wäsche aufhängen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen Abends um neun Uhr :evil:
    Ich habe mich kurz zu ihr gesellt und sie gebeten doch ins Bett zu gehen, da ich enttäuscht war und mich nicht wirklich mehr mit ihr unterhalten wollte. Ich teilte ihr noch kurz mit das ich mich morgen mit der Boje in Verbindung setzen würde und erwähnte das ich es scheiße finde das sie mich mal wieder belogen hatte, den ich hatte kurz vorher noch gefragt ob sie fit sein würde, welches sie natürlich mit JA beantwortete... aber was will ich noch erwarten?!? Sie ist dann Tatsache ins Bett gegangen (obwohl sie laut ihren Aussagen den halben Nachmittag mit schlafen verbracht hat), kam aber kurze Zeit später wieder zu mir gewankt, sichtlich bemüht nicht zu sehr zu torkeln. Sie hat sich offensichtlich geschämt, ansich das erste Mal das cih so eine Anwandlung mitbekomme, früher hat es immer nur Vorwürfe gehagelt. Nachdem sie aber von dem Film, den ich gerade in englisch schaute, nciht viel mitbekommen hat, ist sie wieder von Dannen gezogen - ins Bett, wo sie auch jetzt noch liegt.

    Ich stehe der Sache momentan ziemlich Emotionslos gegenüber und weiß nicht ob das ein gutes Zeichen oder ein schlechtes sein soll :?

    Vor zehn Tagen war ich ja die vier Tage alleine daheim, das hat mir gezeigt, das ich auch ohne Partner ganz gut klargekommen bin und das ich sie ansich auch gar nicht vermisst habe, immerhin gab es zu dieser Zeit keinen Streit, keine Enttäuschungen und dumme Diskussionen über Lügen und Sucht (die hängen mir ehrlich gesagt nämlich langsam zum Halse raus).
    Wie ich vorher schon irgendwann mal erwähnte, möchte ich keine große Energie mehr ins Ärgern investieren, da es für mich als selbstständigen wichtigere Sachen gibt um die ich mich kümmern kann, man stumpft ja auch mit der Zeit ein wenig ab... vieleicht ganz gut so.

    Schade das es alles weiter so läuft, aber es war ja auch nicht anders zu erwarten, da ich der Meinung bin, das sie alleine aus dem Schlamassel nicht mehr rauskommen wird und Hilfe nimmst sie ja ansich nicht wirklich in Anspruch - weder von mir, noch von ihrem Hausarzt, noch ihrem Neurologen oder sei es nur hier im Forum....

    Für mich muss ich zusehen, wie ich mein Leben ggf gestalten werde, alleine möchte ich dies weiss Gott nicht tun. Für nächstes Jahr hatte ich paar Sprachkurse eingeplant, englisch aufpolieren und auch spanisch hätte ich Bock... aber das is ja alles noch ein wenig hin.... schauen wir mal was bis dato noch so passierenwird...

    Gute Nacht :(

    Seit dem damaligen Tag kann ich aktuell nichts negatives berichten, was mich natürlich freut.
    Ihr Besuch in der Heimat ist wohl, zumindest soweit ich es mitbekommen kann, gut verlaufen und sie hat nichts getrunken. Der Besuch galt nur ihrem Elternhaus, wo man sich wohl auch schon so seine Gedanken machte, obwohl mich bislang niemand gefragt hat wie es ausschaut (was ich wiederum bedenklich finde).

    Heute war Sabine den ersten Tag wieder alleine zuhause... ich bin noch am arbeiten und bin zur Zeit etwas nervös, da wir über ICQ kommunizieren (sie hat da Spaß dran..) und mir ihr Verhalten ein wenig komisch vorkommt, aber das kann auch Einbildung sein. In 30 Minuten weiß ich mehr...

    Sie hat ihre erste Sitzung bei der Boje bereits vor Wochen hinter sich gebracht, die auf heute angesetzte Therapierunde ist nach ihren Angaben zwei Wochen nach hinten verschoben worden und auch einen weiteren Termin bei der Boje gibt es momentan angeblich nicht.
    Ich überlege ob ich da morgen mal anrufe und nachfrage, letztendlich muss ich ja wissen ob sich alles auf dem Weg befindet, der mir zuhause mitgeteilt wird. Ich mag zwar diese Fragerei überhaupt nicht und es liegt mir ansich fern, aber ich denke das ich es zumindest morgen mal hinterfragen soll, bevor ich anfange mir eine angehende heile Welt vorzumachen...

    Drückt mir bitte allesamt die Daumen das kein Jojo-Effekt eintreten wird!!

    Danke für's lesen!

    Ansich hatten wir ja gestern Abend folgendes geplant:

    Zitat von Blandi-Blub

    Heute Abend werden wir essen gehen, einfach mal um alleine irgendwo zu sitzen und ein wenig zu reden, im Restaurant ist es ein ganz anderes reden als zuhause oder während einer Autofahrt.


    Dies jedoch wurde kurzfristig abgeblasen, da Sabine mich schon angetrunken von der Arbeit abgeholt hatte.
    Ich habe sie kurz zuhause rumgefahren und bin dann meinerseits weiter gefahren, da ich keine Lust auf einen weiteren bedrückenden Abend habe wo ich mir wieder anhören muß, wie schlecht ich nicht bin und wieviel Schuld ich an allem habe, ich brauchte einfach mal einen Tapetenwechsel für den Abend und so bin ich erst wieder um 23.30 Uhr daheim gewesen.
    Sabine lag schon im Bett, allerdings hingegen meiner Vermutung nicht mit noch mehr Promille, sondern ebenso, wie ich sie wohl auch "abgeliefert" hatte.
    Heute morgen hat sie sich aus dem Haus geschlichen, kein "tschüss" kein nichts. Ich fand einzigst einen kleinen Zettel das die Tiere schon versorgt sind So macht sie sich ansich nicht aus dem Staub, so würde ich das auch nicht machen.

    Endlich Wochenende :?

    Ich danke Dir für Deine ausführlichen Worte von ganzem Herzen, ohne wenn und aber!!

    Mir ist klar das nicht nur sie diejenige ist und sein wird, die was an sich ändern muss; mir ist auch bewusst, das diese Zeit mit die schwerste sein wird, die wir je hatten und ich bin bemüht und gewillt, alles erdenkliche beizutragen, was in meiner Macht steht, sei es, von nun an wieder alle Entscheidungen durchzusprechen oder einfach nur auch mal auf ihre Ideen oder Pläne zu hören. Das habe ich übrigens auch während der Konsumphase getan, denn es gab ja immer wieder Zeiten, wo alles okay war und sie durchaus in der Lage war Pläne zu schmieden. Sabine war nicht und nie täglich betrunken, bei ihr war es ein andauerndes Up & Down. Ich muss nur an unsere gemeinsamen Urlaube denken, da hat mein Schatz durch die Bank alles geplant, was wir unternommen haben und mich stets in ihre Vorschläge einbezogen. Mir ist an mir selber nicht erst heute, gestern oder letzte Woche aufgefallen, das ich schnell Entscheidungen alleine gefällt habe, weil es zu gewissen Zeiten auch nicht anders funktionierte, ich hoffe dieses Verhalten auch wieder ablegen zu können...
    Um das Thema Auto aufzugreifen: ich glaube behaupten zu können, das ich nicht der Typ bin der einfach NEIN sagt, ich mache mir, offen gesagt alleine, immer Gedanken darum ob eine Sache sinnvoll ist oder nicht. Wir hatten das Thema Fahrzeug schon mal auf dem Tisch, gar nicht so lange her, aber ein zweites Auto ist momentan einfach nicht drinnen, da wir noch genügend andere laufende Kosten haben, die erst mal "erledigt" werden müssen bevor man weiter denkt. Was dann ist, darüber kann man meines Erachtens auch "dann" reden.

    Ich kann Deine Worten gut nachvollziehen, sie haben mir auch viele kleine Äuglein geöffnet, die ich versuchen will auch weiterhin schauen zu lassen. Heute Abend werden wir essen gehen, einfach mal um alleine irgendwo zu sitzen und ein wenig zu reden, im Restaurant ist es ein ganz anderes reden als zuhause oder während einer Autofahrt.

    Ich hoffe inständig, das sie UND ich das alles in den Griff bekommen.

    Also sie fährt "nur" in ihr Elternhaus, keine Tanten, keine Onkels, keine Oma, kein Opa, just Mama, Papa und zwei Brüder.
    Ich hoffe da wird sie keiner Gefahr unterlaufen aus genau dem Grund, da sie nur im Elternhaus ist und sie alle Bescheid wissen, wenn sie auch selber trinken, in welchem Maße auch immer.
    Ihre mütterliche Tante kommt also erst wieder im Dezember dazu, wenn überhaupt denn ansich zieht sich Sabine von allen die Bescheid wissen ein Stückchen zurück, sie wollte hier weder mit den nachbarlichen Freunden, noch mit meiner Mutter Kontakt haben, bis sie bemerkt hat, das es nicht immer und einzigst um ihren Konsum gehen wird, sondern ansich gar nicht, war es dann plötzlich doch alles okay.

    Klar mag die Frau ihr einiges ähnliche gesagt haben, ist halt immer die Frage wie man es auslegt und vor allem wiedererzählt. Abgesehen davon habe ich Sabine kennengelernt, da hatte sie noch kein Suchtproblem, wenn ich die Frau wiederhaben könnte, wäre das so wunderschön, das ich der wohl glücklichste Mann auf Erden wäre. Wenn sich die Wiedererzählung dem gleicht, was sie mir vorher schon "angedroht" hat, dann macht mich das natürlich stutzig bzw nervt mich, was ich natürlich nicht zum ausdruck bringe. Ich habe nur gesagt "warten wir mal ab wie sich das alles so entwickelt, nach der ersten Sitzung ist es vielleicht ein wenig früh Prognosen zu ziehen". Heute morgen wie gesagt das Ding mit dem Auto, was völliger Blödsinn ist. Ich bin wirklich der letzte der sie kurz halten möchte. Wenn wir auf einem Dorf wohnen würden, sie würde die ganze Woche zuhause sein und auf ein Auto angewiesen sein um irgendwo hinzukommen, wäre das nicht das Problem, aber irgendwie muss man ja auch schauen was man sich alles leisten kann, immer kaufen kaufen kaufen is easy, aber nciht immer die schlauste Weg.
    Ich würde auch gerne mal wieder ein neues Auto haben, aber es geht halt nicht immer so wie man gerne möchte und daran muss man sich letztendlich auch ein wenig halten.