Liebe Tina, liebe Sunshine,
erwartet jetzt bitte nicht das ich eure Threads verstärkt aufnehme, denn das hatten wir schon und es würde zu einer Endlosschleife führen die weder euch noch mir etwas nützt.
Wenn es euch aber hilft und gut tut dem starrköpfigen Manni die Leviten zu lesen, spiele ich gerne weiter den Blitzableiter.
Aber seit gewiss. Auch wenns mir beschissen geht werde ich mich melden. Neben meinem Optimismus favorisiere ich auch die Ehrlichkeit.
Liebe Grüße
Manni ![]()
Beiträge von Manfred1
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Hallo Martin,
vielen Dank für deine Hinweise und ich verstehe auch inzwischen die Intention die dahinter steht. Es wurde in meinem Thread ja öfters darüber geschrieben.
Jetzt wiederhole ich mich! Ich habe halt eben für mich beschlossen den gefährlicheren und steinigeren Weg zu gehen. Mag er auch noch so unverständlich für euch klingen und mir eine 0 % Erfolgsquote in euren Augen prophezeien. Wäre ich aber nicht von meiner Kraft und Stärke überzeugt, die mich in meinen nun schon etwas längeren Leben schon oft an die Ziele gebracht die ich mir vorgenommen hatte, würde es wohl etwas anders aussehen. Aber das habe ich ja nun schon öfters hier dargelegt.
Ich greife nun der Frage vor, warum ich dann überhaupt hier bin. Ich finde hier die Möglichkeit der Auseinandersetzung gegen den Alkohol, während im realen Leben die Konfrontation mit dem Alkohol besteht.
Dieses Forum ist für mich nicht das Nonplusultra im Kampf gegen den Alkohol, aber ein kleines wichtiges Rädchen neben Yoga, Meditation, Sport und so weiter.
Liebe Grüße
Manni -
Hallo,
vielen Dank für eure Einträge. Ja die Musik ist schon ein tolles Hobby. Ich habe 5 Jahre klassische Gitarre "semiprofessionell" studiert. Das ging nur mit klarem Kopf und war auch eine Alkfreie Zeit. Widme mich jetzt auch wieder verstärkt dieser Basis der Musik. Hey Andreas! Ich habe nicht mehr alle Gitarren davon, sondern es waren nur die, die ich seit. 1960 gespielt habe. Strat mag ich auch nicht so, aber ich habe vor einigen Jahren eine Hank Marvin, Ventures usw. Coverband gegründet und spiele die Sologitarre. Der Sound geht nur mit der Strat.
Jetzt zum Hauptthema!
Jetzt lebe ich 7 Wochen ohne Alk, hatte ein Wochenende mit 2 Situationen, die man hier als "gefährlich" bezeichnen würde, aber da ich nicht trinken will ist das auch kein Thema für mich.
Liebe Grüße
Manni -
Danke euch! Mir liegt fern jemanden zu missionieren oder zu manipulieren. Casconcos scheint nur die gleiche Intention wie ich zu haben. Da tauscht man sich halt eben gerne mal aus. Nun gut! Das Thema ist gegessen und die Entwicklung wird zeigen ob wir mit unsere Einstellungen das gesteckte Ziel erreichen.
Info für Andreas: 60er Schlaggitarre (noname), 64er Höfner Galaxy (2 Pickups), 64er Höfner Beatlesbass, 70er Hoyer SG-Style, 71er Strat sunburst, 81er Hoyer Les Paul Style, 82er Gibson ES 347, 86er Hopf Meistergitarre Gran Concierto, 96er Ibanez Artstar, 2008er Burns Limited Hank Marvin, 2009er Strat, 2009er Ovation Celibrity
Gruß
Manni -
Liebe Sunshine,
ich hoffe dein Unmut hat sich mit dem Schreiben deines Threads etwas gelegt.
Aber wenn du meinen letzten Thread gelesen hast, war dies eine Art Abschlusswort. Ich habe alles abgewägt und mich für meinen eigenen Weg entschieden. Inwieweit dieser zum Erfolg oder Mißerfolg führt, wird man sehen. Du kannst aber selbst entscheiden ob du meinen Weg mitverfolgst oder einfach Threads von Manni ignorierst.
Liebe Grüße und ein sonniges WE! -
Danke Martin! Damit kann ich leben!

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So ihr Lieben!
Jetzt haben mir viele geschrieben was ich nicht und was ich machen muß um Antialkoholiker zu werden und ich denke schon, daß diese vielfältigen Ausführungen bei mir angekommen sind. Ich bin euch auch sehr dankbar dafür, aber ich habe einen anderen Weg gewählt und das Risiko muß ich halt eben tragen. Es wäre schön, wenn ich trotzdem meine Erfahrungen hier aufschreiben könnte, denn es ist auch eine Selbstreflektion und Aufarbeitung meines Lebensziel "Leben ohne Alkohol!" Sollte ich mit meiner Widerborstigkeit ein schlechtes Beispiel für andere Entzugwillige sein und ihr denkt das ich dem Forum schade, kann ich mich aber auch abmelden.
Liebe Grüße
Manni -
Nein Karsten! Die Ausnahme sein zu wollen ist nicht erstrebenswert. Aber in meine Lebensplanung, die meiste Zeit habe ich hinter mir, gehören nicht diese großen Veränderungen, denn ich bin rundum glücklich und zufrieden so wie es jetzt ist. Nur der abendliche Alkohol hat gestört, denn er hat mir den nächsten Morgen genommen. Und da ich ein verdammter Dickkopf und ein Kind bzw. Jugendlicher der 60er bin, haben mich Regeln zur Durchsetzung meiner Ziele nie gehindert, denn ich habe sie umgangen, sie für mich zurecht gebogen oder gebrochen. Ihr dürft mich dann gerne als Beispiel nehmen wie man es nicht angehen sollte (großer Scherz)
Gruß
Manni -
Hallo Hartmut,
ich werde am Ball bleiben und regelmäßig über meinen Werdegang berichten. Leider ist der Austausch nur begrenzt möglich, da ich mit meiner Art mit dem Alkoholentzugs und der Abstinenz umzugehen doch recht alleine dastehe.
Vielleicht werde ich ja der Ausnahmefall sein!
Liebe Grüße
Manni -
Zitat von dorothea
hallo manfred
man muß nicht alles verloren haben um abhängig zu sein und aus dem teufelskreis auszusteigen. wenn es dir nicht schwer fällt zu verzichten, um so besser. war bei mir am anfang komischerweise auch recht einfach. das ich da ab und an mal komische gedanken bekam kam erst nach einigen wochen oder monaten, weiß ich gar nicht mehr so genau, und das war auch nie heftiger saufdruck, sondern immer nur kurze gedankensequenzen die ich auch schnell wegschieben konnte, nichts des do trotz habe ich abhängig getrunken. vielleicht war ich immer vorsichtig genug das es nie zu üblem saufdruck kam, wer weiß. mir ist nur heute noch wichtig da sehr genau auf meine gefühle zu achten,
doroHi Doro,
mit deinen Erfahrungen kann ich mich identifizieren. Auch diesen Saufdruck kenne ich nach dem Aufhören nicht. Zum Glück! Ansonsten ist mein Leben recht ausgeglichen, daß ich auch nicht viel kompensieren muß. Gefahr besteht bei mir nur in der "Partylaune". Heute Nachmittag war auch so eine Situation. Sonnenschein, gemeinsames Musizieren, natürlich Alkohol bei den anderen und unser Bassist vermißte mich als trinkfreudigen "Copilot". Aber auch er wird sich dran gewöhnen müssen. Aus Erfahrung weiß ich, daß nach einem halben Jahr auch die schlimmsten Trinker Animationsversuche aufgeben.
Liebe Grüße
Manni -
Zitat von dorothea
aber man darf sich nie sicher fühlen und das beste ist solche situationen zu meiden wo immer es geht.
doro
Hallo Doro,
vielleicht sollte ich mal erwähnen, das dies nicht meine erste alkoholfreie Zeit ist. Ich habe so ziemlich alle Variationen durch. Mal 1 Jahr ohne, mal 5, aber auch schon 10 Jahre. Es stand nie ein extremer Grund dahinter aufzuhören, da mein Leben trotz Alkohol in geordneten Bahnen lief und ich diese Entzugserscheinungen usw. nie hatte. Aber ohne Alkohol lief es noch besser und ich habe dann immer spontan mal wieder den Alkohol aus meinem Leben gelassen. So ist es auch jetzt, nur mit dem einen Unterschied, daß ich beschlossen habe auf Dauer auf ihn zu verzichten. Vielleicht bin ich hier auch falsch, denn wenn ich manchmal die Schicksale hier so lese die Alkoholmißbrauch herbei geführt haben, fühle ich mich wie einer der über Migräne in einer Krebsstation klagt.
Danke fürs Zuhören!
Manni -
Vielen Dank Matthias!

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Hallo,
so, die 2 Wochen sind rum und ich möchte euch berichten, wie es mir ergangen ist, Heute ist meine 6 Woche ohne Alkohol. Ich habe "die Höhle des Alkohollöwen" nicht gemieden und mich weiter mit meinen/unseren Freunden in den üblichen Location getroffen. Dieser Kontakt ist mir wie schon beschrieben sehr wichtig, da es einfach langjährige Freunde sind die zu meinem Leben gehören. Sie sind auch nicht die Ursache für meinen Alkoholmißbrauch, denn den habe ich selbst zu verantworten. Auch hatte ich einige Auftritte, die normalerweise mit Alkohol aufgepeppt werden. Solange ich den festen Vorsatz habe keinen Alkohol zu trinken, werden diese Situationen auch keine Wirkung auf meinen Entschluß haben. Ansonsten fühle ich mich sehr glücklich, wacher, agiler, kreativer und die Tage sind positiv ausgefüllt. Ich schlafe sehr gut und körperliche Beschwerden begrenzen sich auf die üblichen Alterserscheinungen in den Knochen. Sportliche Aktivitäten führe ich täglich durch und der regelmäßige Besuch im Fitneßcenter gehört auch dazu. Soviel zu den positiven Erscheinungen.
Es gab aber auch, besonders letzte Woche, Tage wo ich eigentlich grundlos gereizt war und eine Art Trotz (wie ein kleines Kind) aufgebaut habe. Die Umwelt hat es auch teilweise zu spüren bekommen. Weiterhin gibt es Menschen und Situationen die mir nichts mehr geben und die ich für Zeitverschwendung empfinde.Schön Trinken ist ja nicht mehr. Das Leben ohne Alkohol wird mehr und mehr zur Routine, aber ich habe auch etwas Angst das mit Weggang der Euphorie meine Standfestigkeit geschwächt wird. Werde mich deswegen jetzt öfters melden.
Danke fürs Zuhören! -
Danke Hartmut!
Wie gesagt, melde ich mich in 2 Wochen wieder.
Schönes WE.
Manni -
So, habe 40 km Radtour hinter mir und die Sonne in vollen Zügen genossen.
Dann will ich mal auf eure Threads antworten.
Liebe Sunshine, ich habe nicht dich persönlich gemeint und ich bedaure es sehr, wenn es so bei dir angekommen ist.
Karsten! ich habe auch nicht das Gefühl das mir irgendjemand was Schlechtes will. Ich bin nur gewohnt auszusortieren, was meiner Meinung für mich wichtig ist und womit ich mich identifizieren kann.
Dr. Gerner! Das was du erlebt hast (und auch Sunshine) ist weit entfernt von dem was ich persönlich mit Alkohol in meinem 64jährigen Leben erlebt habe. Das kenne ich eigentlich nur aus meinem beruflichen Leben von einem Teil meines Klientels und vereinzelten Mitarbeitern, denen ich Entzug oder Kündigung nahe legen mußte. Deswegen ist mir Alkoholsucht in seinen verschiedenen Formen nicht unbekannt. In meiner Fachschulausbildung mußte ich auch ein Referat über Sucht und Suchtverhalten (nicht nur Alkohol) schreiben. In den 60ern war insbesondere Professor Jellinek die Kapazität in der Erforschung des Alkoholismus. Heute werden seine Thesen als überholt dargestellt, aber die verschiedenen Formen des Alkoholismus sind nach wie vor ein Thema.edit Karsten - bitte keine fremden Webseiten kopieren - edit
Deswegen mein Einwand, daß man nicht alle Alkoholiker über einen Kamm scheren kann. Ich hatte die Mitarbeiter wo ich einen abendlichen, gesteigerten Alkoholkonsum feststellen konnte (wie bei mir) und die morgens entsprechend in ihren Leistungen eingeschränkt waren. Die habe ich dann irgendwann zur Rede gestellt und die Vernunft hat zu einer Änderung des Alkoholkonsums geführt. Andere mußte ich wie beschrieben Kündigung oder Entzug nahe legen. Jetzt könntet ihr einwenden, wieso ich es bei mir mit dieser persönlichen Erfahrung soweit kommen gelassen habe? Ich habe in meinem Leben immer erkannt wenn ein Suchtmittel mich in irgendeiner Form zu sehr schädigt oder belastet und irgendwann habe ich dann die Reißleine gezogen. Nikotin ist z.B. seit 17 Jahren kein Thema mehr für mich. Ich hatte immer Alkoholpausen, die auch schon mal 10 Jahre lang war. Irgendwann ist dann wieder der Gaul mit mir durchgegangen und habe mich wieder für ein halbes, ein ganzes, 2 oder mehr Jahre dem Alkohol in der abendlichen Trinkform gewidmet. Der einzige Unterschied zu früher ist, daß ich ab jetzt, genau wie bei meiner letzten Zigarette, vorgenommen habe den entgültigen Schlußstrich unter das Thema Alkohol zu ziehe. Deswegen bin ich hier gelandet um über das Thema "Leben ohne Alkohol" nicht wie sonst mit mir alleine, auszutauschen.
Werde euch jetzt auch nicht weiter nerven, sondern melde mich in 2 Wochen wieder und berichte "versprochen wahrheitsgemäß" über meine Entwicklung.
Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende!
Manni -
Danke Matthias,
deine Worte am Morgen haben mir gut getan. Kein erhobener Zeigefinger, sondern einfach nur Warnhinweise wie von einem Freund gesprochen.
Das tut insofern heute morgen besonders gut, da ich emotional sehr weich bin. Die Sonne scheint, eine gemeinsame Dusche mit der Frau, ausgeglichene tiefe Meditation und jetzt werde ich eine längere Radtour in Angriff nehmen. Dazu habe ich die ganz große Gewissheit, daß ich heute Abend den gemeinsamen Auftritt mit 5 Bands bei einem kleinen Musikfestival mit klarem, ungetrübten, alkoholfreien Verstand erleben werde.
Auch euch einen ebenso glücklichen, erfüllen Tagesanfang.
Manni -
Hallo,
ich danke euch für die Ausführungen. Nur muß ich sagen, daß ich zwar auf den Alkohol, aber nicht auf meine Freunde (keine Saufkumpanen), Verwandte und Hobbyfreunde verzichten will. Die Gefahr geht nicht von meinem Umfeld, sondern von mir aus. Keiner zwingt oder kann mich zwingen Alkohol zu trinken. Ich werde euch mit meiner Entwicklung auf dem laufenden halten, denn ich denke mit meiner Einstellung löse ich große Skepsis bei euch aus. Würde mich trotzdem freuen, wenn ich meine Erfahrungen mit euch austauschen könnte. Jeder Mensch hat seine individuelle Persönlichkeit und ich glaube man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
Gruß
Manni -
Hallo Karsten,
das ist ein sehr guter und hilfreicher Denkanstoß.
(Sorry! Mit meinem iPad scheint die Zitat Funktion nicht so richtig zu funktionieren Deswegen setzte ich deine Zitate so hier rein.)"Gibt es für dich Dinge, die wichtiger als deine Nüchternheit sind!"
Das kann ich mit einem ganz klaren "Nein" beantworten. Hat sich mein Leben vorher um den Alkohol gedreht, dreht es sich nun um das nüchtern bleiben.
Liebe Sunshine,
dein Thread ist sehr lang und ich möchte ihn nicht einfach so oberflächlich beantworten. Deswegen antworte ich aus Zeitgründen (typisch Rentner
) momentan nicht. Trotzdem Danke für deine Mühe.
Liebe Grüße
Manni -
Hallo Matthias,
einen Tiefpunkt kann ich dir eigentlich garnicht so richtig nennen. Alkohol hat nie mein soziales oder berufliches Umfeld belastet. Alkohol beeinträchtigt mein körperliches und geistiges Wohlbefinden und das könnte ich als täglich wiederkehrenden Tiefpunkt benennen. Er nimmt mir die Möglichkeit morgens schon agil und frisch zu sein. Ohne Alk. bin ich z.B. in der Lage meiner Frau zum Frühdienst um 5 schon einen Kaffee zu kochen.Ansonsten erwachen die Lebensgeister erst gegen Mittag.
Ja, ich bin Alkoholkrank, da ich in meinen alkoholischen Phasen abends Alkohol trinken m u ß und mich nicht mit ein paar Gläsern zufrieden geben kann.
Gruß
Manni -
Hallo Frank!
Auch Dir danke für die Begrüßung. Selbstverständlich gehe ich nicht mehr so häufig in die Kneipe wie früher. Aber es ist nun mal so, daß wir uns oft mit Freunden zum Essen treffen. Der Ausdruck "Kneipe" trifft nicht so richtig zu. Es ist ein Lokal, wo man hauptsächlich zum Essen geht, aber oft hinterher noch lange zusammen sitzt. Und da gibt es auch noch das 'Musikerbistro" wo man sich mit "Gleichgesinnten" (Musikern) zum klönen und proben trifft. Die Motivation mit diesen Menschen zusammen zu sein ist also nicht in erster Linie der Alkohol. Das ist ein Nebenprodukt, mit dem ich nicht so gut umgehen kann, da ich kein Ende finde. Deswegen mein Entschluß diesen Teil (Alkohol) aus meinem Leben zu verbannen. Aber mein soziales Umfeld (Freunde, Mitmusiker) möchte ich dafür nicht aufgeben. Ich kann mich auch nicht vor den Familienfeiern drücken, bei denen auch fleißig gebechert wird. Spielt nicht die eigene Willensstärke und Entschlußkraft eine Rolle? Wie ist deine Erfahrung? Bist du nur wegen dem Alkohol abends in die Kneipe gegangen?
Gruß
Manni