Lieber Matthias,
ich wünsche dir auch ein frohes Weihnachtsfest im Kreise deiner Lieblingsfamilie! ![]()
Viele Grüße
Thalia
Lieber Matthias,
ich wünsche dir auch ein frohes Weihnachtsfest im Kreise deiner Lieblingsfamilie! ![]()
Viele Grüße
Thalia
Hallo Kamarasow,
Danke für deine Nachfrage. ![]()
Wenn ich Gastgeber bin, bestimme ich, was getrunken wird, und insofern schreibe ich das den Gästen vor, ja. Ich möchte mich bei mir zu Hause auch nicht mit Menschen umgeben, die (vorher/draussen/auf dem Klo) Alkohol trinken. Insofern wäre deine Variante B für mich derzeit nichts.
Und stimmt, du kannst diese "Einsicht" oder Rücksichtnahme bei deinen Besuchern nicht voraussetzen. Ich seh es als deine Verantwortung (bzw, meine Verantwortung für mich), die Situation für dich zu gestalten.
Klar, das bedeutet Änderungen. Vielleicht kommt jemand nicht, der wirklich nicht aufs Trinken verzichten kann.
Dass ich trocken wurde, ist eine so große Veränderung, dass es zwangsläufig das ganze System, in dem ich mich bewege, verändert. Das System nicht zu verändern, obwohl ich mich verändere, bedeutet ewige Reibung.
Wenn du Veränderung (Trockenheit) anstrebst, ist es wichtig, einige Weichen neu zu stellen.
Viele Grüße
Thalia
Oh, da freue ich mich! Bis demnächst drinnen.
Dort kannst du dann einen Link setzen ... Mit der Technik kenne ich mich nicht so gut aus, das beantwortet dir bestimmt ein Moderator.
Viele Grüße
Thalia
Noch ein paar Gedanken zum Trockenbleiben in der Weihnachtszeit.
Ich hab jetzt gerade meine Einladung für eine Familienfeier fertig gemacht und dort auch das Menü vermerkt inklusive der (nicht alkoholischen) Getränke, die es bei mir geben wird. Da wurde mir klar, wie wichtig es ist, gerade am Anfang der Trockenheit, und gerade in der Adventszeit und zum Weihnachtsfest die Karten offen auf den Tisch zu legen. Denn bei vielen gehört Alkohol zum Weihnachtsmenü dazu, und wenn ich das anders handhaben möchte, sollte ich das auch rechtzeitig kommunizieren und mich nicht hinterher wundern, dass Onkel Tom und Tante Grethe mit Wein und Eierlikör vorbeikommen. Das ist meine Aufgabe, meine (Eigen-)Verantwortung.
Ich kenne Menschen, die sich selbst nicht als Alkoholiker sehen, die es aber sehr schwer finden, Weihnachten ohne Alkohol zu feiern. Aber wenn ich für mich erkannt habe, dass ich Alkoholikerin bin, dann trage ich auch mir selbst gegenüber die Verantwortung, das Fest so zu gestalten, dass ich nicht kämpfen muss, um trocken zu bleiben. Die Zeit des Kämpfens ist vorbei.
Das ist schwer, wenn dann jemand davon spricht, dass ich selbstsüchtig und egoistisch bin. Dann zu sagen: Ja, ich bin egoistisch, aber nur so egoistisch, wie es jeder sein sollte, damit die Gesellschaft aus gesunden Menschen besteht, das ist mir gerade am Anfang schwer gefallen. Keiner möchte doch "egoistisch' sein, und schon gar nicht ein gerade trocken werdender Alkoholiker, der sowieso oft noch mit schlimmen Schuldgefühlen belastet ist.
Die Gefahr ist groß, dann zu sagen, ach komm, egal, serviere ich halt Alkohol, ich muss ihn ja nicht trinken. Die anderen können ja nichts dafür, warum sollen sie jetzt, da ich trocken bin, immer noch unter mir leiden, nur anders.
Und dann steht da abends, wenn ich gestresst und vielleicht genervt, oder vielleicht auch nur fröhlich bin, ein halbleeres Glas Wein eines Gastes in der Küche, und zack, ist er drin. In mir. Und so weiter.
Ich bin so froh, dass ich diesen inneren Kampf nicht mehr kämpfe. Das bin ich mir heute wert.
Viele Grüße
Thalia
Liebe Aurora,
ich habe es erst heute morgen mitbekommen und bin auch froh, dass es euch und anderen Berliner Freunden gut geht.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Indian,
auch hier nochmal willkommen. Schön, dass du dich hier angemeldet hast und hier schreiben willst.
Mein dritter Tag ohne Wein ist nun ja schon was über drei Jahre her, und da finde ich es ganz besonders wertvoll, bei dir zu lesen, wie es dir zur Zeit geht, denn das erinnert mich sehr an mich. Und zeigt mir auch, welchen Weg ich seither innerlich (aber auch äußerlich) gegangen bin.
Ich hab meine "ums Haus schleichenden Weingedanken" schon lange nicht mehr gedacht, und vielleicht ist das für dich ein Fingerzeig, dass es dir auch so gehen kann. Wenn du denn willst und dir eine Chance gibst.
Thema Risikominimierung und Grundbausteine (siehe auch im oben abgepinnten Thread): wie setzt du das für dich um? Welche konkreten Veränderungen sind bei dir sinnvoll und wie konsequent kommst du ins Handeln?
Ich freu mich auf weiteren Austausch mit dir (wenn ich auch eher im geschlossenen Bereich (über mich) schreibe) und wünsche dir heute einen guten Tag!
Thalia
Hallo Marie,
unterschätz nicht die Wirkung, die der (Geruch von) Alkohol auf dich haben kann, sogar ohne dass du es vielleicht zunächst merkst.
Ich bin jetzt drei Jahre abstinent und passe noch immer besonders gut auf, wenn ich an einem Glühweinstand vorbeigekommen bin.
Als Suchtkranke funktioniert mein (dein) Gehirn in dem Punkt nunmal anders.
Grüße
Thalia
Liebe Slowly,
das freut mich. ![]()
Ich wünsch dir heute einen schönen Tag.
Viele Grüße
Thalia
Hallo
ich kann am zweiten Feiertag ab 20.00 Uhr. Eventuell auch früher.
Grüße
Thalia
Hallo Marie,
Die Frage nach dem Threadtitel beantwortet dir am besten der Eigner des anderen Threads. Der übrigens sehr lesenswert ist. ![]()
Glückwunsch zu zehn Tagen. ![]()
Hast du dir einen Notfallkoffer zugelegt für den Fall, dass Suchtdruck auftreten könnte?
In welchen Situationen bist du früher rückfällig geworden, und was kannst du verändern, um vorzubeugen?
Viele Grüße
Thalia
Hallo Marie,
willkommen, schön, dass du hier bist. Der Austausch hier kann eine sehr gutes und hilfreiches Element deiner Trockenheitsarbeit sein.
Ich finde es klasse und mutig, dass du dich deinen Freunden gegenüber geöffnet und deine Alkoholkrankheit angesprochen hast. Diese Ehrlichkeit zu erreichen war für mich einer der schwierigsten Schritte. Aber es ist sehr sehr hilfreich, für die Seele, und auch fürs Trockenbleiben.
Apropos Trockenbleiben: Hast du ein alkoholfreies Zuhause? Hast du sonst noch Dinge geändert?
Ich verlinke dir mal unsere Grundbausteine:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php
Ich wünsche dir hilfreiches Lesen und Schreiben hier!
Viele Grüße
Thalia
(Eher im geschlossenen Bereich aktiv)
Hallo Kamarasow,
ZitatHabe ich das gesagt, um das Gegenüber nicht zu enttäuschen oder weil ich es selbst denke und unsicher bin?
Was glaubst du denn selber?
Ich weiß von mir, dass es sehr lange gedauert hat, bis ich wusste, dass ich wirklich nie mehr Alkohol trinken will (weil ich es nämlich nicht kann, ohne mich zugrunde zu richten).
Selbst, als ich schon hier im Forum war, habe ich noch lange gerungen, innerlich rumgeeiert. Zum Glück (!) bin ich in der Zeit trocken geblieben, so lange, bis ich auch im Kopf trocken genug war, um endlich zu begreifen, das ich wirklich alkoholkrank bin. Basta. Das dauert also manchmal länger, bis das wirklich innen ankommt. Aber gib dir die Chance auf diese Erkenntnis, indem du nüchtern bleibst. ![]()
Grüße,
Thalia
Hallo Epic,
wie geht es dir? Bist du aus dem Krankenhaus entlassen worden?
Viele Grüße
Thalia
Hallo Martina,
Zitat von Martina02Nein, das denke ich nicht.
Wieso siehst Du denn im Trinken "Freiheit" ? Ich seh da nur "Abhängigkeit".
Das ist doch gut. Es war eine Frage an dich. Ich sehe darin inzwischen auch keine "Freiheit" (mehr), aber ich erinnere mich gut daran, was mein Suchtgedächtnis, meine Sucht, mir für verzerrte Wahrnehmungen beschert hat.
ZitatIch bin ja hier.
Hat mehr mit zusätzlich selbstauferlegten Verantwortungs und Verpflichtungsgefühlen zu tun.
Wie meinst du das?
Zu Weihnachten wollte ich dir noch schreiben. Das war für mich im ersten Jahr der Nüchternheit auch schwierig. Zumal ich damals den Menschen, mit denen ich Weihnachten feierte, nichts gesagt hatte. Das war sehr anstrengend und hätte gut schiefgehen können. Mit meiner Erfahrung heute gehe ich viel selbstbewusster mit meiner Abstinenz um, und bei mir wird es Weihnachten keinen Alkohol geben. Dahin zu kommen war für mich aber ein Prozess (der auch noch nicht beendet ist, glücklicherweise).
Ich wünsche dir einen entspannten dritten Advent.
Grüße, Thalia
P.S. Was meinst du damit, dass jemand hier Angst hat, ihnen könnte "der Platz streitig gemacht" werden? Das verstehe ich nicht.
Hallo Taurus,
Zitat von taurus
Auch bei mir kommen alle Verwandten zu Weihnachten zusammen, wie sollte man denn da dem Alkohol aus dem Weg gehen. Den Leuten sagen: "Heuer gibt es keinen Alkohol, weil ihr mich sonst zum Trinken animiert"? Nein, da muss ich durch, aber Punsch & Co. haben mir eh noch nie geschmeckt
Na, dann hoch die Tassen.
Aber ernsthaft: bist du der Gastgeber? Dann erschließt sich mir (erst recht) nicht, warum du "da durch musst".
Ich hab übrigens auch das Gefühl, dass du vieles einfach an dir abprallen lässt, was dir geschrieben wird.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Martina,
ich komme mir selber manchmal auf die Schliche, wenn ich mir meine Gefühle angucke, wenn ich mir eine bestimmte Situation vorstelle. Daher meine Frage an dich, wie es sich anfühlen würde, dich im Forum abzumelden.
ZitatIch vermute ich würde mich kurz frei fühlen und würde dann etwas vermissen.
Interessant würde ich wohl an deiner Stelle vor allem das "frei fühlen" finden. Wovon frei? Frei, um wieder zu trinken?
Viele Grüße
Thalia
Hallo Citchy,
schön, dass du eine so gute Therapieerfahrung gemacht hast. Ich freue mich, dass es dir gut geht und du dich gemeldet hast. ![]()
Wie geht es jetzt im Alltag weiter?
Eine Gruppe suchen ist prima, finde ich.
Hast du für ein alkfreies Zuhause gesorgt? Gerade jetzt in der ersten Zeit zu Hause ist besondere Achtsamkeit angesagt.
Hast du einen "Notfallkoffer", falls Suchtdruck auftritt?
Viele Grüße
Thalia
Hallo Lena,
herzlichen Glückwunsch zu fünf Jahren Trockenheit!
Als ich deinen Beitrag las, merkte ich auf einmal, dass ich lächelte.
Deine Freude über dein trockenes Leben ist spürbar und ansteckend. Danke, dass du sie hier teilst.
Ach ja, und Glückwunsch auch zu den neuen Zähnen! ![]()
Viele Grüße
Thalia
Hallo Martina,
vor einigen Tagen schriebst du:
ZitatDa fehlt mir wohl noch der Abstand bzw längere Erfahrung.
Du kannst ja mal gucken, warum du dich (eventuell) abmelden willst. Was verbindest du damit? Welche Gefühle kommen hoch bei dem Gedanken, hier nicht mehr zu schreiben?
Und dann vielleicht auch umgekehrt: welche Gefühle (und/oder Gedanken) löst es aus, wenn du hier schreibst und liest?
Ich bin gespannt auf deine Antworten,
Viele Grüße und einen guten Start in ein entspanntes Adventswochenende.
Thalia
Hallo,
ich koche mit einem Freund, und dann schauen wir einen Film und gucken um Mitternacht vom Balkon dem Feuerwerk zu.
Für mich ist Silvester eine (weitere) gute Gelegenheit, eine positive Bilanz der letzten Jahre zu ziehen und mich über mein trockenes Leben zu freuen.
Viele Grüße
Thalia