Beiträge von Thalia1913

    Hallo Citchy,

    ich freue mich für dich, dass es so gut läuft und die Therapie so schnell losgehen kann. Das mag Glück sein, aber du hast mit deinem zielgerichteten Handeln bestimmt auch viel dazu beigetragen. Klasse! Ich drücke dir die Daumen, dass du aus der LZT viel für dich mitnehmen kannst.

    In der Suchtberatungsstelle, die ich kenne, gibt es Beratung und auch eine Gruppe für Angehörige.

    Alles Gute!
    Thalia

    Hallo auch hier, Estefania.

    Ich möchte mich den Fragen von Hans anschließen. Was hast du jetzt vor? Ich könnte mir vorstellen, dass es dir gut tun würde, wenn du für dich aktiv wirst. Deine letzte Langzeittherapie ist noch noch so lange her, oder? Hast du nach deiner letzten LZT eine Nachsorge gemacht?

    Mein Eindruck ist, dass du sehr darin fest hängst, auf das, was dich umgibt, zu reagieren, statt selbst zu aktiv zu werden. Kann das sein?

    Ich wünsch dir morgen einen schönen Sonntag!

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo nochmal, :)

    meistens werden die persönlichen Threads im Bereich "Alkoholsucht im Alkoholikerforum" geführt. Dort findet hier im öffentlichen Bereich am meisten Austausch statt. Aber du kannst auch hier weiterschreiben, ganz wie du willst. Verschieben kann dich nur ein Moderator - die kannst du per PN darum bitten, falls du das möchtest.

    Dann freue ich mich jedenfalls, dich bald im erweiterten Bereich zu treffen. Dafür schreibst du am besten unseren Admin Karsten per PN an.

    Ich wünsch dir eine gute Nacht!

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Estefania,

    bei mir ist es insofern etwas anders, weil die Trennung von uns beiden ausging. Eher sogar mehr von meiner Seite. Und ich konnte auch erst nach der Trennung trocken werden. Die Beziehung selber war bereits so belastet von Misstrauen, Schuldgefühlen, Vertrauensbrüchen, zusätzlich zu anderen Belastungen, die nichts mit dem Alkohol zu tun hatten, durch mein Trinken aber noch verstärkt wurden. Ich will hier im offenen Bereich nicht so ins Detail gehen. (Ich schreibe sonst eher "drinnen".)

    Ich weiß noch genau, wie mich meine Schuldgefühle zu Boden gedrückt haben. Ich habe im November 2013 aufgehört zu trinken und mich danach sehr intensiv mit der Krankheit und mir selber beschäftigt und bin sehr sehr (!) langsam aus diesen Schuldgefühlen herausgekommen und konnte sehen, dass sie bei mir zur Krankheit gehören. Konnte sehr langsam begreifen, dass ich tatsächlich nicht verabscheuungswürdig, sondern krank bin.

    Mir hat in den ersten Monaten die Konzentration auf meine Lebensumstellung nach der Trennung geholfen. Die ersten Monate hatte ich dieses Forum noch nicht entdeckt. Ich habe aber sehr viel zum Thema gelesen.

    Und als ich das Forum dann hatte, bin ich recht flott in den erweiterten Bereich gewechselt, wo ich mich seither sehr hilfreich austausche und schon ganz erstaunliche und tolle innere Veränderungen mit mir erlebe.

    Wenn du gesund wirst (soll heißen: deine Krankheit dauerhaft zum Stoppen bringst), dann ist das für deine Tochter sehr viel wichtiger, als dass ihre Eltern unter einem Dach leben. Das ist meine feste Überzeugung.

    Guck doch auch mal in unsere Bücherliste, und lies dir die alten Fädchen durch. Und schreib hier, und frag ruhig alles, was dir in den Sinn kommt.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Estefania,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Du schreibst zwar hier im "Sonstiges" Bereich und stellst auch deine Trennung (bzw. deine Ehe) in den Mittelpunkt deines Beitrages, aber darf ich dich dennoch zunächst zu deiner Abstinenz etwas fragen?

    Wie fängst du es derzeit an, deine "Abstinenz zu stärken", wie du ja auch schreibst. Hast du nach deinen letzten Rückfall (war das vor sechs Wochen?) noch etwas geändert? Von dir aus? Oder hat nur dein Mann etwas geändert, indem er die Beziehung für beendet erklärt hat?

    Wenn du schon Entwöhnungstherapien gemacht hast, hast du ja einiges "Handwerkszeug", dass dir jetzt in der Stabilisierung deiner Trockenheit helfen kann. Kannst du dich daran erinnern und das wieder hervorholen?

    Ich habe auch eine Trennung hinter mir, fast zeitgleich zu meinem Trockenwerden. Ich hätte es damals nicht gut ausgehalten, weiterhin mit meinem Mann zusammen zu wohnen, so wie du es beschreibst.

    Eine Trennung kann auch auch eine Chance sein! Kannst du das auch so sehen?

    Viele Grüße und einen guten Austausch hier.

    Thalia

    Hallo Lori,

    das klingt nach viel Motivation jetzt, das ist doch gut. "Aussitzen" muss manchmal sein, das ging mir auch so. Aber eine Dauerlösung ist das natürlich nicht, klar. Wie außer mit Sport kannst du dich abends noch beschäftigen? Was macht dir Spaß? Zeichnen ist toll! Handarbeiten? Sudokus (hab ich mal ne Weile exzessiv gemacht)? Meditieren, Musik machen oder hören, Tagebuch schreiben ... Vielleicht ja noch was ganz anderes.

    Was hat der Arzt gesagt?

    Willst du dich vielleicht zusätzlich zu diesem Forum noch bei einer Suchtberatungsstelle über Therapieangebote beraten lassen?

    Wie Hans schon schreibt, die Energie nutzen, um konkrete Schritte in die ersten Tage, Wochen und Monate der Abstinenz zu gehen.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Aspargas,

    zu deiner konkreten Situation kann ich nichts sagen, weil ich darüber und über dich ja nur weiß, was du hier mitteilst.

    Meine eigene Erfahrung mit der Alkoholkrankheit ist die, dass das Ankämpfen gegen die Krankheitseinsicht ein Teil der Erkrankung ist. Das ist echt "tricky".

    Ich habe Alkohol auch als Mittel zum Zweck eingesetzt, gegen Ängste, gegen Depression, gegen Verzweiflung, später dann auch gegen Ärger, gegen Stress, gegen Langeweile ... Lange habe ich mir die Illusion bewahrt, ich benutze den Alkohol, also beherrsche ich ihn ja wohl auch, bitte schön. Erst als ich schon lange abstinent gelebt habe, konnte ich langsam die Erkenntnis zur mir durch lassen, dass ich alkoholkrank geworden war.
    Nun, trocken, kann ich mich mit mir selbst und den Ausprägungen der Versehrtheit meiner Psyche erst wirklich auseinandersetzen.

    So ist es bei mir. Dass hätte ich in den ersten Wochen meiner Abstinenz aber niemals erkennen können. Daher ist für mich alles wichtig gewesen, was meine Abstinenz stabilisiert, egal, welchen Namen ich meiner Erkrankung zu dem Zeitpunkt gegeben habe.

    Viele Grüße und ein schönes, sonniges und trockenes Wochenende!

    Thalia

    Herzlich willkommen Lori, schön, dass du hergefunden hast.

    Das Verlangen nach Alkohol wird im Laufe der Zeit weniger, wenn du dir die Chance gibst, trocken zu werden.

    Jetzt am Anfang nach dem körperlichen Entzug geht's darum, deine Abstinenz zu stabilisieren. Erzähl doch mal mehr von dir - hast du schon ein alkoholfreies Zuhause zum Beispiel? Möchtest du eine Entwöhnungstherapie machen?

    Ich weiß noch, dass es für mich anfangs wichtig war, ganz Grundlegendes in meinem Alltag zu ändern, damit ich möglichst selten in Situationen komme, in denen ich vorher getrunken habe. Mir neue Rituale schaffen.

    Ich wünsche dir heute einen guten, nüchternen Tag.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Citchy,

    das hört sich ja gut an mit deiner Ärztin. Warum sollte sie dir auch "böse Blicke" zuwerfen, du bist nicht "schlecht", sondern krank. (Aber ich weiß noch genau, wie schlecht, schuldig, schrecklich ich mich anfangs gefühlt habe.)

    Du schreibst, du warst "nicht ganz freiwillig" beim Arzt.
    Magst du dazu noch mehr schreiben?
    Oder zu anderen Dingen?
    Welche Änderungen hast du bereits in deinem Alltag vorgenommen, um dich abzusichern, gerade jetzt in der ersten Zeit?

    Konntest du schon offen mit deiner Familie reden und dir ein alkoholfreies Zuhause schaffen?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Citchy,

    herzlich willkommen hier und Glückwunsch zu deinem Entschluss, ein trockenes Leben anzustreben und zu deiner Ehrlichkeit gegenüber deiner Ärztin.

    Ich habe auch etliche Jahre heimlich getrunken und zwischendurch auch heimlich versucht aufzuhören, und bei mir wurde das auch nichts.

    Meine jetzige Trocknungsphase begann auch mit einem offenen Gespräch bei meiner Hausärztin, und seit über zwei Jahren lese und schreibe ich auch hier im Forum, um mich regelmäßig mit meiner Krankheit auseinanderzusetzen. So klappt das für mich bisher gut, und das wünsche ich dir auch!

    Lies und schreib und frag nach, ganz wie du magst. Hier ist viel Erfahrung vereint, die du für dich als Anstoß nutzen kannst.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Step,

    herzlichen Glückwunsch zum verheirateten Kind und zu mehr als zwei Jahren Trockenheit.

    Ich freu mich für dich und wünsche dir einen tollen Urlaub in USA (wo ich auch schon mehrfach war).

    Wo geht's denn hin?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Aspargas,

    ja, Schreiben hilft, das Denken zu sortieren, mir auch.

    Ich kenne mich mit den anderen Diagnosen, die dir gestellt wurden, nicht aus, ich denke nur - und habe bei mir die Erfahrung gemacht - dass es schwer ist, die Grenze zwischen der psychischen Erkrankung der Alkoholsucht und anderen psychischen Erkrankungen klar zu ziehen, so lange die Alkoholsucht (oder das missbräuchliche Trinken) nicht behandelt ist.

    Ich wäre in der Anfangszeit meiner Trockenheit übrigens aller Wahrscheinlichkeit nach nicht trocken geblieben, wenn ich nicht in einem alkoholfreien Haushalt gelebt hätte. Und darauf lege ich auch heute noch wert.

    Welche Möglichkeiten hast du, deine Wohnsituation zu ändern?

    Ich wünsche dir heute einen guten Termin in der Tagesklinik.

    Viele Grüße
    Thalia