Beiträge von Thalia1913

    Correns schrieb letztes Jahr etwas, das mir in Erinnerung geblieben ist.
    Daher habe ich es jetzt mal rausgesucht.

    Das war und ist für mich ein wichtiger Gedankenanstoß, nicht zu glauben, mit wachsender Dauer der Trockenheit würde automatisch der Abstand zum Alkohol wachsen. So funktioniert das nicht.

    Grüße und einen schönen Tag allerseits,
    Thalia

    Hallo reipi,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier.

    Depressionen und Alkoholmissbrauch gehen ja oftmals Hand in Hand. Bei dir ja auch schon dein ganzes Erwachsenenleben.

    Hast du Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle, bzw. hast du schon mal über eine Langzeittherapie nachgedacht? Bei einer ambulanten Therapie könntest du ja auch weiter arbeiten gehen.

    Du schreibst, du machst dir Vorwürfe. Was wirfst du dir denn vor?

    Ich finde es klasse, dass du die ersten sechs Wochen geschafft hast, und gratuliere dir dazu!

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    mich anders zu verhalten als früher, um mich zu entlasten, bringt natürlich schon einige Veränderungen mit sich, auch für meine Mitmenschen. Aber ich mache eigentlich meist positive Erfahrungen. Ich gehe, seit ich trocken lebe, oft ganz offensiv mit meinen "Eigenheiten" um und sage schon mal, dass ich bei einer Einladung vermutlich nach einigen Stunden gehe, weil ich dann einfach genug habe. Und manchmal erkläre ich mich auch noch genauer, aber manchmal auch nicht, und ich bin mitunter überrascht, wie selbstverständlich es akzeptiert wird, dass ich auf meine Bedürfnisse achte bzw. sie überhaupt erst einmal benenne.

    Viele Grüße und viel Spaß beim Erfahrungen machen mit dir selber. :)
    Thalia

    Hallo c.s.q.n.,
    herzlich willkommen hier.
    Ich habe hier im Forum auch sehr viel über meine Krankheit gelernt - durch die Erfahrungen der vielen, die hier schreiben und geschrieben haben.
    Ich finde deine Konsequenz klasse, mit der du deine Abstinenz angehst, und ich wünsche dir morgen ein gutes und hilfreiches Gespräch mit deinem Arzt.
    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    Zitat

    Kennt Ihr das auch?


    Hier, ich! :)
    Ich war "schon immer" so, habe das aber früher nie so richtig respektiert und bin einfach über mein eigenes Wohlbefinden (bzw. den Mangel daran) hinweg gegangen. Der Alkohol hatte bei mir auf jeden Fall u.a. auch die Funktion eines Filters, sozusagen ein Rückzugsraum in mich selbst, wenn ich mir sonst keinen gesucht habe.

    Inzwischen habe ich mit mir in dieser Hinsicht ganz gut Freundschaft geschlossen und merke, dass ich längst nicht immer "unlocker" und angespannt bin - ich lerne nach und nach, dass ich z.B. nach einigen Stunden einfach nicht mehr kann und meine Ruhe haben möchte. Und dann sehe ich zu, dass ich sie mir nehme.

    Schaffe ich auch erst, seit ich nicht mehr trinke und achtsam lebe.

    Viele Grüße Dir!
    Thalia

    Hallo Step,

    ich lese dich ja von Anfang an, wir sind etwa gleich lang im Forum. Ich freue mich, dass du dich gemeldet hast und es dir soweit gut geht. Die von dir beschriebene "bewusste Trockenheit" praktiziere ich auch, und ich habe auch solche Momente, in denen ich mich erinnere "wie gestern", aber es gibt auch die anderen Momente, da kommt mir die Trinkzeit vor wie ein anderes Leben und ein anderer Mensch. Letzteres ist gefährlicher für meine Trockenheit.

    Dir einen schönen Sonntag!
    Viele Grüße
    Thalia

    Hall Ina,

    und ich freue mich mit. :)

    Schön, dass es dir so gut geht jetzt und Glückwunsch zu den ersten sechs Wochen.

    Tatsächlich geht es mir heute, nach knapp zwei Jahren "in Freiheit", sogar noch besser als am Anfang. Manche Dinge regeln sich erst ganz langsam neu, also zumindest bei mir, und es bleibt spannend, im positiven Sinne.

    Ich wünsche dir eine gute erste Therapiestunde.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Frei,

    Glückwunsch zum Beginn deiner Abstinenz! Und schön, dass du hoffnungsvoll in die Zukunft schaust. Dazu besteht auch aller Grund. :)

    Mir hat auch das Lesen über meine Krankheit sehr geholfen, ich habe einige Bücher dazu gelesen, und eben auch hier im Forum sehr viel, auch im erweiterten Bereich, wo manche persönliche Geschichte eben auch den einen oder anderen Aha-Effekt ausgelöst hat.

    Bis zum Beginn deiner Therapie kannst du ja auch diese Selbsthilfegruppe hier noch intensiver nutzen, indem du hier liest und auch regelmäßig schreibst.

    Alles Gute dir auch weiterhin!
    Thalia

    Hallo Uan,

    herzlichen Glückwunsch zu den ersten 9 Tagen deiner Abstinenz! :) (Und noch ein spätes Herzlich willkommen im Forum, falls ich dich noch nicht begrüßt haben sollte.)

    Dieses Alleine sein in der ersten Zeit war auch für mich die kritische Zeit. Gerade am Anfang hat mir geholfen, auch in der Alleine-Zeit die Dinge anders zu machen und die typischen Situationen zu vermeiden, in denen ich getrunken habe. Ich weiß ja nicht, was das bei dir ist - am PC sitzen, lesen, Fernsehen, Arbeiten in Haus und Garten - Gerade in der ersten Zeit, in der der Alkohol gedanklich und körperlich noch sehr "nah" ist, hilft es, "alles" anders zu machen.

    Später begann ich dann, nach den tieferen Gründen zu suchen, warum ich getrunken habe. Welche Funktion der Alkohol für mich hatte. Und da setzten dann auch grundlegende und nicht nur oberflächliche Änderungen in mir ein.

    Aber gerade am Anfang war es erst einmal wichtig, den Abstand herzustellen. So auch ein alkoholfreies Zuhause.

    Ich wünsche dir heute einen guten, trockenen Tag!

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    Danke fürs teilhaben lassen. :)

    Mir ging und geht es ähnlich wie dir, und auch knapp zwei Jahre nach Beginn meiner Abstinenz entdecke ich mich weiterhin immer mehr und neu und teilweise zum ersten Mal.

    Ich finde es toll, dass das so ein Prozess ist, und ich hoffe, er ist noch lange nicht vorbei.

    Bei mir ist es so, dass sich die Art meiner Beziehungen zu Menschen in den letzten zwei Jahren verändert hat. Vielleicht wirst du das bei dir auch feststellen.

    Nun wünsch ich dir erstmal ein schönes Wochenende!

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Asta,

    herzlich willkommen auch von mir. Schön, dass du hergefunden hast.

    Ich finde, Calida hat dir was Wichtiges geschrieben. Zumindest hab ich die gleiche Erfahrung gemacht. Erst, wenn du wirkllich ganz aufhörst (und kontrolliert entziehst), wird es dann auch leichter. Weil der Kampf aufhört.

    Ich wünsche dir auch, dass du bald dahin kommst, und du weisst ja auch schon aus deiner Erfahrung, dass es geht!

    Alles Gute Dir.
    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Hesse,

    alles Gute heute für deinen Arztbesuch.
    Bei mir war nach meinem Gespräch mit der Hausärztin eine große Erleichterung da, die sich bis heute fortsetzt.

    Mir hat geholfen, daran zu denken, dass ich das für mich mache, um mir Hilfe zu holen, nicht, weil ich irgendwem Rechenschaft ablegen müsste.

    Einen guten Tag wünsche ich dir.
    Thalia

    Hallo Hesse,

    nach dem, was du schreibst, könnte ich mir vorstellen, dass du eine Entgiftung mit anschließender Therapie hilfreich finden könntest, damit die Ahnung, Alkoholiker zu sein, sich umwandeln kann in wirkliche Einsicht und du dir auf dieser Basis dann auch die Mittel erarbeiten kannst, trocken zu werden.

    Die Einsicht ist übrigens auch bei mir sehr zögerlich im Kommen gewesen, aber ich erlebe, dass dies der allerwichtigste Schritt ist.

    Wenn du derzeit sowieso (wie du schreibst) "weißt", dass du demnächst wieder trinken wirst, dann stelle ich mal provokant die Frage, warum machst du dir dann überhaupt die Mühe, mal für ein paar Tage nichts zu trinken? (Von den körperlichen Gefahren eines kalten Entzuges mal ganz abgesehen.)

    Viele Grüße
    Thalia