Beiträge von Thalia1913

    Hallo und herzlich willkommen hier!

    Das Forum kann eine gute Unterstützung für dich sein in deinem Bestreben, dauerhaft abstinent zu leben. Mir geht es so. :)

    Wie sieht es derzeit bei dir aus? Trinkst du noch?

    Wie sieht dein Alltag derzeit aus? Kennst du schon unsere Grundbausteine?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Visionär,

    auch hier nochmal ein herzliches Willkommen. Schön, dass du hier bist.

    Als ich mich hier anmeldete, war ich auch schon ein halbes Jahr abstinent, und ansonsten gehöre ich in die zweite Kategorie von Andreas: erst hier konnte (und kann!) ich lernen, meine Alkoholabhängigkeit wirklich zu akzeptieren. Und das stabilisiert mich in meiner Trockenheit.

    Ich wünsche dir hier einen guten Austausch!

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Ina,

    ich hab gelesen, was du bei Calida geschrieben hast, und komme mal zu dir, um zu antworten.

    Zitat

    ich möchte einfach wieder glücklich sein.

    Da sagst du was!
    Was bedeutet denn für dich, glücklich zu sein?

    Ich bin auch perfektionistisch und ich kann nachvollziehen, was du bei Calida von dir geschrieben hast. Das von dir Zitierte ist sinngemäß dem Gelassenheitsspruch entnommen, der gerade auch in Selbsthilfegruppen häufig verwendet wird und dem ich auch viel abgewinnen kann.

    Glückwunsch zu den ersten vier Tagen deiner Trockenheit!

    Ich finde, es hört sich gut an, wie du es angehst und was du planst zu tun.

    Im Umgang mit dem Stress im Alltag hilft es mir, immer wieder innerliche Bestandsaufnahme zu machen: was mache ich gerade, wo sind meine Gedanken, wie fühlt sich mein Körper gerade. Achtsamkeitsübungen können auch sehr hilfreich sein.

    Bleib dran, es lohnt sich.
    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    mir geht das auch immer so: Wenn jemand etwas ausdrückt, worin ich mich wiederfinden kann, dann fühle ich mich gestärkt und nicht mehr so alleine mit mir und meinem "Päckchen". Dafür ist eine Selbsthilfegruppe wie diese eben unschlagbar. ;) Oder manchmal auch einfach Gespräche mit Leuten, die ähnlich ticken wie man selbst.

    Zitat

    Da habe ich doch Grund zur Freude, was noch so kommt in den nächsten Wochen und Monaten und hoffentlich Jahren.

    Allerdings.

    Ich spüre, wie ich die Dinge schon so ganz anders erleben kann als noch vor einem Jahr, und daher habe ich auch Vertrauen, dass ich in weiteren trockenen Jahren auch noch mehr dazulernen und mich weiterentwickeln kann. Ich habe anfangs zu leicht vergessen, (und tu das nicht selten immer noch), dass alles ein Prozess ist. An dem ich aber nur teilnehmen kann, wenn ich trocken bin.

    Viele Grüße,
    Thalia

    Hallo Calida,

    Das hier finde ich auch:

    Zitat

    - ich finde es eine schöne Aufgabe, mich mit dem Leben und mir selbst auseinanderzusetzen.

    Ist auch nicht nur schön, aber schön ist, dass ich's kann. :)

    Ich verstehe gut, was du beschreibst, diesen Wunsch nach Ent-Spannung, und bei mir ist das ein ganz zentraler Punkt in meiner "Trockenheitsarbeit", zu gucken, wo die Spannung eigentlich herkommt, und dann da anzusetzen.

    Manches Gefühl der Anspannung, des Stresses, ist auch im Laufe der andauernden Trockenheit einfach so von ganz alleine gewichen. An anderem arbeite ich. Auch daran, das hinzunehmen, und anzunehmen, was ich nicht ändern kann.

    Aber es tun sich mit der Trockenheit auch ungeahnte Möglichkeiten auf, tatsächlich auch Dinge zu ändern und mein Leben aktiv so zu gestalten, dass es mir besser "passt".

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Ina,

    das kann ich gut verstehen, auch aus eigener Erfahrung.

    Aber wie gut, dass du dich entschlossen hast, jetzt etwas zu ändern. Morgen den Geburtstag deiner Tochter wirst du dadurch mit allen deinen Sinnen miterleben. Die Freude, aber auch vielleicht den Stress.

    Nimm dir zwischendurch kurze Auszeiten, atme tief durch und genieße den gegenwärtigen Moment.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag morgen.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Ina,

    herzlich willkommen und Glückwunsch zu deinem Entschluss, ohne Alkohol zu leben.

    Meine Entscheidung für ein alkoholfreies Leben liegt eindreiviertel Jahr zurück, und ich bin sehr froh, den Ausstieg gefunden zu heben. Ich wünsche dir dabei alles Gute!

    Kennst du unsere Grundbausteine schon?
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Hast du z.B. Schon ein alkoholfreies Zuhause? Das war und ist für mich besonders wichtig.

    Ich wünsche dir hier einen hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Slowly,

    was ich nicht ganz verstanden habe: hast du mit dem Familienmitglied gesprochen, welches ein Alkoholproblem hat, oder über das Familienmitglied mit einem anderen? (Frage verständlich? ;))

    Du schreibst, dass du es ansonsten dabei belässt und keinem Gespräche über Sucht aufzwängst. Diese Verstandesentscheidung kann ich gut nachvollziehen. Wie ist es mit deinem Gefühl? Kommst du gut mit der Situation klar, kannst du dich ebenso auch innerlich ausreichend abgrenzen?

    Dass dein Sohn ein Auslandsjahr macht, finde ich klasse. Das habe ich auch gemacht, und es hat mich sehr bereichert. Wie siehst du der langen Trennung entgegen? Gefühlsmäßig?

    (Mit den Gefühlsfragen hab ich es heute scheinbar ;))

    Das dosierte Familienwochenende klingt wie eine gute Idee. Ich brauche sowas auch in dosierter Form und kann das dann auch positiv erleben, was mir bei längerer Exponiertheit nicht so möglich ist. Viel Spaß dabei wünsch ich dir schon mal.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Max,

    herzlich willkommen hier. Es gibt hier viele, die deine Situation nachvollziehen können, und ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Du hast für dich ja schon etwas Wichtiges erkannt:

    Zitat

    Ich bin soweit dass ich mich trennen möchte

    Hast du schon einmal eine Beratung in einer Familienberatungsstelle in Anspruch genommen?

    Viele Grüße
    Thalia
    (trockene Alkoholikerin)

    Hallo Ferra,

    Zitat

    Thalia war deine Psychotherapie speziell auf was ausgerichtet?


    Nein, auf mich allgemein ;)

    Ernsthaft gesprochen: Ich habe eine "klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie" und eine tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie gemacht, beide aufgrund einer Depression, beide über mehrere Jahre. Bei der ersten war ich komplett trocken, bei der zweiten nur teilweise, teilweise habe ich in der Zeit heimlich getrunken.

    Ich vermute, ich werde in ein oder zwei Jahren vielleicht wieder einmal eine Psychotherapie beantragen. Es hat mir schon gut geholfen.

    Wichtig ist halt, wenn das Alkoholproblem im Vordergrund steht bzw. (noch) akut ist, auch zunächst einmal das zu "bearbeiten", vielleicht auch therapeutisch, bevor eine Therapie anderen Inhalts überhaupt sinnvoll ist.

    Viele Grüße und alles Gute dir,
    Thalia

    Hallo Ferra,

    ich freu mich, von dir zu lesen.

    An solchen Tagen war es bei mir manchmal nur ganz normaler Durst. Das Trinken ist ja eng an alkoholische Getränke geknüpft in unseren Alkoholikerhirnen.

    Daher ist viel Wasser trinken sicher eine gute Strategie.

    Ich wünsch dir einen guten Abend.

    Thalia
    (Ich fand Psychotherapie für mich super! ;))

    Liebe Slowly,

    da Besuch ich dich doch gleich mal hier an deiner neuen "Adresse".

    Ich habe kürzlich in Österreich zum ersten Mal einen Tandem Paragliding Flug gemacht, und es war einfach traumhaft toll. :)

    Jetzt wünsch ich erstmal einen schönen Tag und werde sicher öfter mal vorbeischauen.

    Viele Grüße
    Thalia

    Liebe Wellensittich,

    ich würde mich jedenfalls freuen, dich auch in der geschlossenen zu lesen. :)

    Wie geht es dir heute?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das "ehrlich sein können" bald so ein schönes Gefühl ist, dass du das nicht mehr missen möchtest. ;)

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Carl Friedrich,

    was du bei Kate (sinngemäß) aus der Suchtfibel zitiert hast, liest sich für mich schlüssig und gut auf den Punkt gebracht. Ich kann damit was anfangen.

    Was mir auffällt, ist, dass du wenig von dir selber schreibst. Wie du, Carl Friedrich das erlebst.

    Hilfreicher noch als gute Ratschläge, auch wenn sie aus guten Büchern stammen, finde ich persönlich noch das Teilen von eigenen Erfahrungen. Hier oder (wie in meinem Fall) in der Geschlossenen.

    Wie hast du bei dir deine Entwicklung in den Monaten seit deinem Abstinenzentschluss erlebt?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Wellensittich,

    deine Gefühle kannst du auf jeden Fall auch hier rauslassen. Im geschützten Bereich liest halt nicht das ganze Internet mit, aber davon mal abgesehen ist dieses Forum ja genau dafür da, hier zu schreiben, auch wenn es eng wird.

    Was rumort denn da in dir? Und warum schätzt du es nicht als Suchtdruck ein?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Frank,

    auch ich lese bei dir, und ich wünsch dir heute eine gute Gruppe.

    Wie empfindest du die Woche allein? Passt du besonders gut auf dich auf? Ist es das erste Mal seit langem, dass du mehrere Tage am Stück alleine zu Hause bist? Ich stelle mir vor, dass du das bestimmt auch mal ganz erholsam findest. :)

    Viele Grüße
    aus der "Geschlossenen" ;)
    Von Thalia