Beiträge von Tadewi

    Hallo Slowly,
    keine Chance der geht nicht in ne Kneipe um zu saufen, hätte ich ja auch nie gemacht, andere "Fremde" so nah an meine Sucht dranlassen.
    Hmmm..... da geht noch ganz schön was ab bei mir. Räumliche Trennung wird für mich immer wahrscheinlicher.
    Danke und passt auf euch auf ich tu dasselbe :)

    Hallo in die Runde!
    Ich habe heute sehr schlecht geschlafen, lag lange wach, die letzten Tage konnte ich auch nicht wirklich durchschlafen :(
    Wenn ich schlafe Träume ich immer fast das Gleiche: " Mein Mann ist sturzbesoffen und ich bin am Boden zerstört!"
    Das macht mich fertig, da ich ja auch an meiner Co Abhängigkeit arbeite, als ich heute morgen aufgewacht bin, verspürte ich den Drang leise in den Keller zu gehen
    um nachzuschauen ob er getrunken hat, ich hab es aber nicht gemacht! :)
    Ich weiß dies gehört eigentlich in den Co Bereich, weiß nu auch nicht warum ich mich jetzt hier ausgelassen habe.

    Passt gut auf Euch auf!

    Hallo Anina,
    "Verzeihen" ist für mich, allein weil ich ein gläubiger Mensch bin, ein sehr wichtiger Punkt in meinem Leben.
    Könnte ich nicht verzeihen, würde ich einfach nur mit Wut und Enttäuschung durchs Leben wandern und was bringt es mir? Druck und die Erkenntnis, dass ich mich dadurch nur noch mieser fühle.
    "Vergessen" kann ich manche Dinge nicht und ich gebe auch offen zu, dass ich auch Vorsicht walten lasse im Umgang mit einigen Mitmenschen.
    Ich habe auch viele Dinge gemacht auf die ich nicht stolz bin und auch ich habe erfahren dürfen wie schön es ist, wenn Menschen, denen ich wehgetan habe, mir verziehen haben.
    Ob jedoch wirklich alles zu verzeihen ist, nun keine Ahnung?
    Grundsätzlich sollte man aber offen sein sich darauf einzulassen, die Erfahrung machen, dass es meist für einen selber besser ist fähig zu sein etwas Schlimmes hinter sich zu lassen.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag und allen: Passt gut auf Euch auf!

    Zitat von Sunshine_33

    Was könnte denn DEINER MEINUNG nach dahinter stecken?
    Und was möchtest Du persönlich?
    Möchtest Du Unterstützung von seiner Seite ?

    Was dahinter steckt? Ich habe seinen Konsum geregelt, ich habe Trinkpausen veranlasst, ich habe gesagt nu, stopp jetzt steigen wir mal auf Wasser um. Als ich damit mehr oder weniger im letzten Monat aufgehört habe, weil es mir auch nur noch um mein Trinken ging-ist er sprichwörtlich "abgesoffen" Als ich ihn darauf ansprach, meinte er nur: "Ja aber du hast ja nichts mehr gesagt!" Klar weiß er wie es um ihn steht, aber er hat es für sich selber noch nicht eingesehen, dass er alleine etwas daran ändern muss, ich wünsche ihm vom ganzen Herzen dass er es auch schafft.

    Ich denke das sollte nun als Erklärung genügen und damit auch Schluss für mich über ihn zu reden oder ihn zu beschreiben. Mein Blick geht nicht mehr in seine Augen sondern ich schaue nu lieber in den Spiegel um meine eigenen Augen zu betrachten. :)


    Ich möchte den Weg alleine gehen, denn ich habe im Moment nur zu mir das VERTRAUEN.

    Ich wünsche einen schönen Tag und passt alle gut auf Euch auf!

    Liebe Heidi,
    die Angst vor "Veränderung" habe ich gelernt, ist der Menschheit mit in die Wiege gelegt worden.

    Unsere Vorfahren konnten sich halt nie sicher sein, wenn sie ihre sichere Höhle verlassen, ob nicht der große, starke Bär sie nu auffrisst.
    Aber uns ist auch die "Neugierde, der Ehrgeiz, der Wille zum Überleben" als noch viel stärkere Eigenschaft mitgegeben worden.
    Als Co Kind rückt dieser tolle Bausatz immer mehr in den Hintergrund und verkümmert, da man nur noch "Furcht" vor dem bekommt was die Eltern wieder anstellen werden.

    Ja auch ich habe es als Kind leider so erfahren müssen und das war ja auch mein "Wendepunkt" mich in den Augen meiner Tochter wiederzuerkennen und zu sagen "NEIN! STOPP!".

    Ich wünsche dir liebe Heide alles Liebe und dass auch du die Veränderung annehmen kannst als das was sie sind nach draußen gehen und LEBEN! :)

    Guten Morgen!
    Schön, dass ich nicht falsch lag mit meiner Meinung, ich freu mich so auf heute Abend!
    Das Land NRW hat die Aktionstage "Sucht hat immer eine Geschichte" ins Leben gerufen. Heute Abend ist eine offene Stunde der AA, dort berichten "Betroffene" von ihrem Weg! Ich gehe also mal schnuppern, erhoffe mir neue Erkenntnisse und vielleicht, habe ich im Anschluss daran die Möglichkeit mit einigen Leutchen ins Gespräch zu kommen um weitere Hilfen in mein Bötchen zu holen. :)

    Wie schön, dass es ausgerechnet auf meine "Anfangszeit" fällt. Ich dachte letzte Woche ich trau meinen Augen nicht, als ich den Artikel in der Zeitung las und wieder "Zufall" ich danke dir!

    Nun habe ich eine Woche rum und ich bin sehr, sehr glücklich! Meine Tochter kam gestern zu mir umarmte mich und sagte: "ICH BIN SO STOLZ AUF DICH, MAMA!"
    Ich war so happy! Und ich wünsche mir meine Tochter, dass sie dadurch lernt dass Veränderung nicht immer nur Negatives mit sich bringt, im Gegenteil, meist entsteht dadurch etwas sehr, sehr Schönes.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag und passt gut auf euch auf! :D

    Hallo in die Runde!
    Morgen möchte ich ja zum ersten Mal zu einem Treffen gehen, mein Mann fragte mich ob er mitkönnte jetzt kommst: UM MICH ZU UNTERSTÜTZEN! Ich glaub es hackt. Ne, ne der kann schön zu Hause bleiben! Seht ihr doch genau so, oder?
    DANKE und passt gut auf euch auf!

    Danke dir also das hört sich 100% wie bei mir an! Unglaublich! Meine Haut juckt nicht mehr, das macht mich schon einmal sehr glücklich, das war nämlich nicht mehr zum AUSHALTEN!
    Ich habe auch keine harten Sachen getrunken nur ab und an, zuletzt ein Likörchen. Ansonsten BIER und Sekt.
    Alles klar ich werde Geduld üben. Das passt schon!
    Bis bald und passt gut auf Euch auf

    Danke ihr Lieben!
    Ich bleib dran!
    Heute etwas Magenprobleme und verstärkt Zittern. Vielleicht liegt es aber auch am Kaffee, glaube den vertrage ich nicht mehr so gut.
    Wie lange hat es bei euch gedauert bis das Zeugs durch war, raus aus dem Körper oder ist das tatsächlich bei jedem ganz unterschiedlich und richtiet sich nach Höhe des vergangenen Konsums etc.?
    Bis dahin passt gut auf euch auf!

    Hallo Step und Eniba schön, dass ihr mir Mut macht ! DANKE
    Hallo an Alle da draußen!
    Mein Sprudelkonsum ist enorm in die Höhe gegangen, habe schon immer gerne und viel Wasser getrunken aber nu noch mehr!
    Mein gestriger Tag ist trocken zu Ende gegangen *freu*
    War gestern wie jede Woche zum Sport und komisch da kam das Gespräch auf Alkohol im Essen und daas es doch ohne halb so gut schmeckt etc. Eine "Mitsportlerin" schwärmte dann von einem Nachtischrezept, welches sie uns nächste Woche mitbringen wolle. (DAS IST BIS DATO NOCH NIE VORGEKOMMEN KOMISCHE ZUFÄLLE) Zuerst wollte ich kneifen hab mir gedacht ok dann nächste Woche für dich kein Sport, dann aber hab ich mir ein Herz gefasst und gefragt: "Du muss dass denn mit Alk sein?" Sie:"Klar, ohne Alk ist das Leben doch öde!" Alle lachten, nur ich nicht. Ich:" OK, dann kann ich leider dein Dessert nicht probieren!" STILLE, BLICKE
    Sie:"OK, kein Problem dann ohne Alk!" LÄCHEL! Das war´s! SO EINFACH ? Kein warum, kein ach komm-nix! Ich fuhr mit einem so "geilen" Gefühl nach Hause WOW! Das möchte ich nu öfter haben, glaubt mir, das war besser als jeder Alkoholhochgefühl-Rausch!

    Macht euch einen schönen Tag und passt gut auf Euch auf! :o

    Liebe Elisa-Chrissy,

    auch ich bin frisch auf meinem Weg! Deine Gedanken und Ängste kenne ich nur zu gut! Ich habe so lange alles mitgemacht dass ich selber zum Alkohol gegriffen habe. WIR zerstören uns und alle um uns herum.
    Dein Mann könne auch meiner sein 100%
    Ich wünsche dir viel Kraft den schicken kann ich dir im Moment keine die brauche ich selber :wink:

    Versuche den ersten Schritt und erkenne was DU bist!

    Alles Liebe und an alle passt gut auf Euch auf!

    Hallo Sunshine,

    danke für deine Worte! :)
    Noch vor wenigen Monaten, hättest du mir Angst gemacht!
    Zu deinen Gedanken, Fragen wie auch immer:
    Meine Tochter ist 13 und diese Angst hatte sie schon als kleines Kind. Ich denke auch, dass sie schon Co Anzeichen hat. Ich werde auf jeden Fall für sie eine externe Hilfestelle aufsuchen auch wenn sie das im Moment noch ablehnt. Mein Sohn "scheint" diesbezüglich keine Probleme zu haben, er kommt augenscheinlich besser mit Veränderungen klar er ist ein komplett anderer Typ als meine Tochter, aber auch für ihn werde ich was klarmachen, sicher ist sicher.
    Inwieweit mein Mann im Moment säuft kann ich dir nicht sagen, da ich versuche es von mir fern zu halten, er erscheint mir im Moment der Zusammentreffen "nüchtern" und das ist das Einzige was mich "im Moment" einigermaßen was angeht.
    In diesem Augenblick empfinde ich für meinen Mann keine Liebe mehr nur noch Gewohnheit - Punkt.

    Alkohol meiden, aus dem Haus schmeißen, sich selbst nicht mehr den Gefahren aussetzen bedeutet für mich im Endschluss die räumliche Trennung.
    Dies sind momentan noch Gedankenfetzen, die sich aber sehr wahrscheinlich bald zusammenfügen werden.
    Schritt für Schritt geht meine Entwicklung und ich versuche meine Kinder auf meinem Weg mitzunehmen.

    Verstehe mich bitte nicht falsch aber meine Co Sucht gehe ich ja auch noch gleichzeitig an ich mache bestimmt Fehler und werde noch viele Fehler machen, aber den Fehler die Augen vor meinen kommenden Problemen zu verschließen, verlass dich drauf, den mache ich nie wieder.
    Mein Mann hat auch Angst das hat er mir gesagt, er spürt dass ich nun handle und nicht mehr nur "drohe".
    Es stehen noch viele Aufgaben vor mir die ungelöst sind.
    Finanziell muss ich mich wieder auf die eigenen Beine stellen. Aber auch hier habe ich schon einige Ideen die in meinem langsam, klarer werdenden Kopf anfangen zu reifen.
    Ich bin ein sturer, impulsiver Mensch, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe mach ich so lange bis es läuft. Passt zwar nicht hierher aber ich habe knapp 20 Kilo abgespeckt, nur weil ICH es wollte. Vorher sagten es mir immer andere: Mensch du hast aber ganz ordentlich zugelegt! Jetzt musste aber aufpassen!
    Vielleicht hängt das ja auch alles mit meiner jetzigen Ausgangslage zusammen-ich denke POSITIV und ich lass es mir nicht mehr wegnehmen.

    So bis dahin vielen Dank für deine Anstöße und allen einen schönen Tag Passt gut auf Euch auf!
    :D

    DANKE! Ich lerne hier so viel! Das ist einfach klasse!
    Heute das erste Mal einkaufen ohne mir zuhause erstmal ne Flasche zu öffnen! I´m happy !
    Obwohl ich heute nicht so gut drauf bin wie gestern, denke das ist aber normal und ich mach mir da nu mal keine Sorgen.
    Ich lenk mich nun mit Hausarbeit ab auch wenn ich mich zur Zeit nicht gut auf etwas länger konzentrieren kann. Fange viele Dinge gleichzeitig an und bringe vieles noch nicht zu Ende.
    Allen einen schönen Tag passt gut auf Euch auf! :D

    Hallo Aurora,

    ja wie sehe ich mich? Ich sehe mich als Zwitter ich beinhalte Beides Co und Alkoholikerin. Wie bereits geschildert war zuerst die Co-Abhängigkeit da und dann kam meine eigene Unfähigkeit mein Trinken zu kontrollieren.
    Zittern, schwitzen, sich nicht mehr lange auf etwas konzentrieren habe ich "erst" seit ca. nem halben Jahr.
    Ja und ich bin in ärztlicher Obhut (lieb von dir dass du fragst), ich darf den Entzug zu Hause vornehmen, da ich wohl noch in der Anfangssucht stecke, sagt man das so? Keine Ahnung, egal mein Körper ist jedenfalls Gott sei Dank noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, dafür meine Seele. :cry:

    Gestern war ich den ganzen Tag bis Abends super drauf ein Hoch an Gefühlen, bis mein Mann nach Hause kam, da war ich schlagartig "angepisst". Ich bin ihm aus dem Weg gegangen, wir hatten keinen Streit nix er war freundlich, aber ich kann ihn im Moment nicht um mich herum ertragen, ergo halte ich mich von ihm fern, so gut es geht. Ich darf meine Kinder das nicht zu sehr spüren lassen, meine Tochter leidet sehr unter dem Gefühl es wird sich was ändern, mit Veränderungen kann sie sehr schlecht umgehen, ich rede viel mit ihr, versuche sie zu stärken, ihr die Angst zu nehmen.
    Am Samstag gehe ich zu einem AA Treffen, davor hat sie sehr viel Angst: "Mama, was machen die denn da mit Dir?" "Raten die dir Papa zu verlassen?" "Sind da nur Alkoholiker?" "Ich stelle mir immer vor die sind alle asozial und ich will nicht das meine Mutter da mitmacht!"

    Es ist so schwer ihr zu erklären, dass es eben nicht dieses einzige, typische Bild vom Alkoholiker gibt, welches uns allen in den Medien vorgegaukelt wird um alle die trinken zu beruhigen-ah so sehe ich nicht aus also bin ich ja nicht süchtig!

    Respekt für deine 6 Jahre ich freue mich für dich!

    So nun einen schönen Tag und passt alle gut auf Euch auf!

    Hallo in die Runde !

    Ich bin Co und mittlerweile selber alkoholabhängig.
    Seit genau 6 Tagen bin ich "nüchtern" und habe erstmal begonnen meine für mich leichtere Sucht zu bekämpfen meinen Alkoholkonsum.
    Co bin ich sehr wahrscheinlich, bedingt durch meinen trinkenden Vater, mein ganzes Leben lang.
    Und dann lernte ich meine Mann kennen und es ging los:

    -Kontrolle,
    -Beschränkung,
    -Streit,
    -Versöhnung

    Vor drei Jahren dann war mein Tiefpunkt, denn ich entdeckte Geheimvorräte meines Mannes ich hatte keine AHNUNG wie schlimm krank er schon war und ich hatte erst recht keine AHNUNG wie schlimm krank ich war.
    Es ging nicht mehr ich dachte an Trennung holte mir aber keine Hilfe und es kam wie es kommen musste es blieb nur bei dem Gedanken und bei meiner Unfähigkeit etwas zu ändern, dies wiederum veranlasste mich dazu einen neuen Plan zu entwickeln nämlich mit meinem Mann zu trinken erst wenig dann immer, immer mehr. Meine unterbewusste einfache Logik lautete : wenn ich mittrank konnte ich ja nicht mehr auf ihn sauer sein und wir würden uns dann nicht mehr so oft streiten. Puhhhh... :oops:
    So wurde aus meinem Mittrinken irgendwann mein TRINKEN! Klar wusste ich dass es nicht in Ordnung ist schon MORGENS alleine eine Flasche Sekt zu leeren. Oder vor Partys oder Feierlichkeiten bei uns zu Hause sich einen ordentlichen Pegel anzutrinken Ich versteckte meine Sucht so gut es ging vor meinen Kindern und vor Freunden und Bekannten. :cry:
    Immer mal wieder hielt ich Auszeiten aus, die gingen von einem Tag bis sogar schonmal zu einem halben Jahr! In den trockenen Zeiten wurde ich zur HYPER-CO mit noch mehr Kontrollzwang :x

    Ich frage mich was bin ich nun, nur das Eine nur das Andere? Ist das Andere doch eigentlich nur das Eine?
    Verschwommene Grenzen, verschwommene Vergangenheit, verschwommene Zukunft aber ein klares Heute!

    Ich bin gespannt ob es auch weitere Co's gibt die es so oder so ähnlich erlebt haben.

    Einen schönen Tag euch Allen und passt gut auf Euch auf! :)