Beiträge von Carl Friedrich

    Das Dumme ist nur, vorher weiß man nie, was eine Therapie einem so bringen wird. Ich hatte zumindest keinen Dunstschimmer Ahnung davon. Und im Übrigen, wie ich bereits schrieb, steht und fällt sie mit den Akteuren. Daher kann man sie nicht pauschal in Frage stellen. Hinterher ist man halt immer schlauer.

    Und die Kosten einer ambulanten Therape sind überschaubar, zumindest deutlich günstiger, als eine stationäre, da dort noch die auswärtige hotelähnliche Unterbringung hinzukommt. Man kann so pi x Daumen 300€ im Monat veranschlagen. Das ist nicht die Welt. Allein von der Kostenfrage her würde ich den Entscheid pro/contra Therapie nicht abhängig machen.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Alkoholkrank!

    Ich stehe dicht vor Abschluss meiner ambulanten Therapie in 2 Wochen. Ich habe sie nicht bereut. Es steht und fällt aber, wie übrigens eine SHG auch, mit den anderen Beteiligten und speziell mit der Person der Therapeuten. Da gab es Licht, aber auch Schatten, insbesondere was die Einsicht so manch eines Führerscheinakrobaten anbelangt.

    Mir hat die Kombi aus Fachbüchern, diesem Forum + ambulante Therapie im Ergebnis dennoch geholfen. Richtig gut getan haben mir direkte Gespräche mit Rückfallern. Da wurde noch der letzte Zweifel daran beseitigt, jemals wieder "normal" trinken zu können. Es macht schon einen Unterschied aus, ob man das immerzu nur liest oder es persönlich Auge in Auge von direkt Betroffenen erzählt bekommt.

    Daher rate ich anfangs zumindest neben die Forum noch eine SHG live und in natura auszuprobieren. Ich halte direkte Kontakte zu Langzeittrockenen für sehr wichtig. Wir können uns von ihnen so einiges abgucken.

    Da eine ambulante Therapie nun wirklich nicht so zeitaufwendig ist, sollte man sie zumindest in Betracht ziehen.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo RS!

    Es könnte der innere Vorbehalt sein, dass man irgendwann doch noch mal "normal" trinken kann. Dieser Gedanke geistert irgendwo im Hirnstübchen herum. Vielleicht ist man sich dessen gar nicht wirklich bewusst, das dort noch was im Verborgenen wie eine Zeitbombe langsam vor sich hin tickt.

    So wurde es mir von Rückfälligen in meiner ambulanten Therapie geschildert. Es fehlte der 100%ige Wille zur Abstinenz. Man verfuhr nach der Devise: Jetzt trink ich bis auf weiteres erst mal nichts. Und was später in ein paar Jahren mal ist, wird sich zeigen; typisch für einen geheimen Vorbehalt. Man will sich in Wirklichkeit entgegen allen Beteuerungen gegenüber Partnern, Gruppen oder Therapeuten doch noch nicht auf Dauer festlegen. Da ist noch eine Baustelle offen.

    Tritt dann noch Neugier hinzu, ob man es nicht doch kann (das moderate Trinken), ist die Lawine womöglich schon losgetreten.

    Besser kann ich es leider nicht beschreiben. In Ermangelung eigener einschlägiger Erfahrungen kann ich nur auf das zurückkommen, was mir berichtet wurde, es klang glaubhaft, insbesondere wie schnell man wieder auf alter Schlagzahl oder schlimmer ist.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Max!

    Das widerlegt nicht meine Annahme, die auch durch meine Therapeuten unterstützt wird. Verantwortlich sind nicht die Gene, sondern das, was einem vorgelebt wird. Wenn die Eltern bzw. ein Teil oder der Freundeskreis regelmäßig zur Flasche greifen, dann prägt das auch das eigene Verhalten enorm.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo!

    An die Vererbungsthese glaube ich nicht, sie ist auch nicht wissenschaftlich fundiert. Wichtiger ist das Umfeld: Bewegt man sich in einem trinkenden Umfeld, in dem zu allen möglichen Ereignissen und allen möglichen Vorfällen negativer oder positiver Natur gesoffen wird, läuft man Gefahr, genau diese Verhaltensweisen zu adaptieren und so hübsch rein zu rutschen. Denn das Trinken wird so schleichend zur Gewohnheit und aus dieser entwickelt sich dann die Sucht. So ging es mir. Das gewohnheitsmäßige Trinken redet man sich dann noch als "genießen" schön. Doch letztlich täuscht man sich in dieser noch frühen Phase des Alkoholismus nur selbst, um noch mehr zu konsumieren.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo!

    Du bist noch in der Anfangsphase. Da ist man hin- und hergerissen. Das legt sich langsam, aber sicher.
    Abendliches Ritual: Hol Dir aus einem gutsortierten Teeladen lose Tees, mische sie in Ruhe und brüh Dir jeden Abend einen Liter auf, den Du langsam, aber genüsslich trinkst. Gegen den großen Durst vorneweg und hinterher: Viel Wasser. Ich schnibbel da noch Zitronenscheiben und Ingwer rein, damit es wenigstens Geschmack hat.

    Abendlicher Spaziergang: Gute Idee, aber meide die Nähe von Kneipen, Tankstellen, Kiosken oder Supermärkten. Könnte sein, dass Dein glänzend funktionierendes Suchtgedächtnis Dich genau in einen solchen Laden bugsiert.

    Das Suchtgedächtnis funktioniert wie eine Computersoftware, die sich nicht komplett deinstallieren lässt, sondern immer noch im Verborgenen schlummert. Das Ritual des Abendbiers muss überschrieben werden beispielsweise durch ein neues Ritual s.o.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo!

    Erst mal willkommen hier.

    Nichts für ungut, aber wer will Dich denn verurteilen? Weswegen? Weil Du ein zu ausgeprägtes Verhältnis zur Flasche hattest? Das hatten wir doch alle. Du triffst hier nur ausgewiesene Alkoholexperten. Aber solche, die was dagegen tun und zwar aus Überzeugung und mit Leidenschaft. Das Schöne an unserer Krankheit ist, wir können sie selbst in den Griff bekommen, dass sie uns nicht länger schadet. Wir brauchen dazu keine Bestrahlungen, Chemos oder Ops. Sämtliche Bemühungen in Form von Therapien, SHG incl. diesem Forum und Fachbüchern dienen als Unterstützung auf Deinem Weg, Dich selbst aus dem Würgegriff des Alkohols zu befreien. Das kannst Du nur allein, das kann Dir niemand abnehmen, aber auf dem Weg zu dem Ziel erfährst Du wichtige Hilfe zur Selbsthilfe, ohne die Du es wohl nicht schaffen würdest.

    In diesem Sinne wünsche Glück und Ausdauer.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Max!

    Herzlich willkommen. Den ersten Schritt hast Du getan. Du hast erkannt, dass Du alkoholkrank bist.

    Jetzt kommt es darauf an, auch den nächsten und übernächsten Schritt u.s.w. zu gehen und zwar am besten so, wie Atze es geraten hat.

    Mach bloß keinen kalten Entzug auf eigene Faust. Das kann tödlich enden. Also ab zum Doc und klär mit ihm die Vorgehensweise. Stationärer oder ambulanter Entzug sind angesagt.

    Dann rate ich stets zusätzlich zu einem Besuch bei der Suchtberatung.

    Viel Kraft wünscht Carl Friedrich

    Hallo!

    Zunächst auch Dir alles Gute. Deinen Rückfall hier publik zu machen, ist mutig und richtig.

    Wie lange hielt der Rückfall an? Trinkst Du noch oder bist Du wieder, wenn ja wie lange, trocken. Was ist mit einer ggf. erforderlichen Entgiftung.

    Was hast Du denn beim letzten Trockenversuch unternommen, um ernsthaft clean zu bleiben? Deine Verweildauer hier im Forum war ja sehr überschaubar.

    Hast Du schon mal gedacht, Dir neben dem Forum zusätzlich professionelle Hilfe (Suchtberatung) zu holen?

    Was macht die Lektüre und Umsetzung der Grundbausteine dieses Forums?

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo step!

    Bin zwar erst halb so lange trocken wie Du, aber m.E. machst Du es richtig.

    Wer sind denn die Experten, die mit Ratschlägen nicht geizen? Ausgewiesene Suchtexperten? Wohl kaum. Sind sie erfolgreich praktizierende trockene Alkoholiker? Sicherlich nicht. Also was kümmert Dich deren dämliches Geschwätz? Sie kennen sich defintiv nicht mit unserer Krankheit aus.

    Du entscheidest, was für Dich richtig und gut ist. Du lebst Dein Leben und zwar so, wie es Dir gefällt. Wenn es anderen nicht gefällt, ist es deren Problem. Und eines schuldest Du ihnen ebenfalls nicht: Eine Erklärung oder Rechtfertigung.

    Auch ich gehe, so gut es eben möglich ist, riskanten Situationen, insbesondere feucht-fröhlichen Feiern aus dem Weg.

    Setz den Weg genau so fort, wie Du ihn begonnen hast.

    Und ob eine reale SHG wirklich so dolle ist, steht in den Sternen. Es kommt immer auf die Truppe an. Du kannst ja mal die Probe aufs Exempel machen. Schaden wird es jedenfalls nicht. Genau so verfahre ich nach Ende meiner ambulanten Therapie im Februar.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Tiuri!

    Geht mir auch so. Der Geruch wird von mir mittlerweile als ekeliger Gestank wahrgenommen. Das kann man aber noch toppen, wenn die Nikotinabhängigen gleichzeitig meinen, sie müssten ihre Umgebung zusätzlich kontaminieren. Und in Vereinsheimen nimmt man es mit dem Nichtraucherschutz nicht überall so genau, so meine Erfahrung bis zu diesem Frühjahr.

    Daher suche ich besagte Heime nicht mehr auf. Das ist für mich der falsche Ort.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Jonas!

    Alles Gute, das wird schon. Die Anspannung wird sicherlich spätestens nach dem Einchecken schlagartig abfallen. Die Mitpatienten sind so wie Du, Leute vom Fach. Denen geht es genau so wie Dir. Gemeinsamkeiten verbinden und helfen, die Prozedur schneller und besser zu überstehen.

    Also Kopf hoch.

    Und gegen die von Pancho angesprochenen Schnarcher helfen Silikonohrstöpsel. Gibt es in jeder Apotheke.

    Gruß Carl Friedrich

    Jetzt geb ich einfach mal meinen Senf dazu:

    Du scheinst mental noch nicht so weit sein und brauchst noch Zeit. Aber Du spürst, das was mit Dir nicht stimmt.

    Fragen?

    Wieviel trinkst Du in der Woche? Bist Du in der Lage mit 2,5 l Bier bei 2 alkoholfreien Tagen pro Woche auszukommen?

    Kannst Du nach einer Flasche 0,5 l völlig problemlos aufhören? Oder ist da der Schmacht auf die nächste Pulle, gegen den Du förmlich ankämpfen musst?

    Falls Du meinst, Du wärst kein Alkoholiker: Führe doch mal ein Trinktagebuch, in dem Du alles notierst, was Du so reinkippst, einschließlich den Einheiten in der Kneipe. Denn bist Du kein Alkoholiker, kannst Du kontrolliert trinken, s.o. die medizinisch unbedenklichen Mengen.

    Mach das mal 2 Monate und zähl dann zusammen. Und sei ehrlich zu Dir.

    Falls Du aber Alkoholiker bist, schaffst Du den Ausstieg nur, wenn Du bereit bist, Dein Leben gründlich umzukrempeln. Weiter so wie bisher, nur ohne Alkohol, das wird auch Dir nicht gelingen. Nach ein paar Wochen Karenz bist Du wieder voll mit dabei, sicherlich ganz zur Freude Deiner Kumpels.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Tiuri!

    Du solltest nicht Deine Trockenheit akzeptieren, sondern Deine Krankheit.

    Solange Du nicht bedingungslos bereit bist, Deiner Trockenheit absolute Priorität im Leben einzuräumen, wird das wahrscheinlich nichts.

    Frage von mir oben: Wie hast Du Dich sonst abgesichert?

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Tiuri!

    Welche konkreten Maßnahmen außer diesem Forum hier, hast Du getroffen, um Deine momentane Abstinenz abzusichern? Therapie? Weitere SHG? Fachbücher?

    Im Übrigen hängt Deine Frage nach dem gesellschaftlichen Leben davon ab, ob es eine trinkende Gesellschaft ist, in der Du verkehren willst. Alte Saufkumpane sind m.E. strikt zu meiden, es sei denn sie wollen auch trocken werden. Gesellschaften und Feiern, auf denen kräftig gebechert wird, sind m.E. für einen ungefestigten Anfänger wie Dir, der absolut falsche Ort.

    Und die Ratschläge von erfahrenen Usern hier können so verkehrt nicht sein, denn sonst wären sie nicht so lange trocken. Gottlob erhielt ich bislang auch einige und habe sie größtenteils befolgt.

    Je länger ich jetzt abstinent lebe, umso mehr muss ich feststellen, dass die besagten Ratschläge ihre absolute Berechtigung haben.

    Gruß Carl Friedrich

    Es ist hier im Forum schon häufig von "Offenheit" im Hinblick auf die Krankheit die Rede gewesen. Dann gesellte sich der Begriff der "Öffentlichkeit" hinzu. Es wird aber nicht herausgearbeitet, was darunter verstanden wird.

    Was die Offenheit anbelangt, war und bin ich denjenigen Personen gegenüber offen, die es etwas angeht, die ich nahe an mich heran lasse bzw. die mich noch als Trinker kennen. Der Personenkreis ist recht überschaubar. Das sind exakt die Personen, die ich auch über andere "intime" Krankheiten in Kenntnis setzen würde. Weshalb ich das Thema Alkohol anders und großzügiger handhaben sollte, erschließt sich mir nicht.

    Nach diesem Grundsatz hätte ich an der Stelle von Calida, die betreffende Verwandte, mit der sie ja bereits in der Vergangenheit gekocht und getrunken hat, bereits bei der Verabredung informiert. Dann wäre das Thema bei ihr in der Zwischenzeit "gesackt".

    Nächster Personenkreis: Arbeitskollegen und Vorgesetzte. Wer dort als Trinker aufgefallen ist oder auf seinen Alkoholkonsum angesprochen worden ist, wäre sicherlich gut beraten klar zustellen, dass er das Thema angeht und sich in Therapie begeben hat.

    Das ist beispielsweise bei mir nicht der Fall. Dort habe ich nie getrunken, auch nicht auf Feiern. Ich wurde dort nie auf meinen übermäßigen Alkoholkonsum angesprochen. Entsprechende Gerüchte wären mir, da ich gut vernetzt bin, sicherlich zu Ohren gekommen. Hinzu kommt, dass ich Pendler bin. Ich wohne ganz woanders und tummel mich privat nicht in der Stadt, in der ich arbeite. Und eine gelegentliche Fahne haben auch andere und die war bei mir sicherlich nicht an der Tagesordnung, da ich in der Woche eher moderat getrunken habe und schon darauf achte, gepflegt in Erscheinung zu treten.

    Daher besteht für mich absolut keine Veranlassung, irgend jemand auf der Arbeit zu informieren, zumal ich mit meinen sog. Kollegen keinen privaten Kontakt pflege (s.o. Pendler)

    Bislang bin ich mit dieser Informationpolitik gut gefahren.

    Begriff der "Öffentlichkeit": Öffentlich bedeutet eine unbestimmte Vielzahl von Personen. Warum sollte ich das tun? Der Sinn erschließt sich mir nicht.

    Meine Vorgehensweise ist mit meinem Therapeuten abgestimmt.

    Dies hat auch nichts mit einem Stehlen aus der Sucht und Heimlichtuerei zu tun. Aber da mag jeder so verfahren, wie er möchte.

    Gruß Carl Friedrich

    Zeit, sich wieder mal hier zu melden:

    Der Rutsch ins neue Jahr war kein Ausrutscher, sondern lief ganz entspannt ab. So leicht hatte ich es mir im Vorfeld nicht vorgestellt. Kein Saufdruck, nur am Nachmittag des Silvestertages während einer Fahrradtour dachte ich an den Stoff. Warum? In den letzten heftigen Jahren wurde da "vorgeglüht". Also 3-4 kurz der Gedanke, jetzt ein Bierchen, das wär doch was.

    Aber die Gedanken wurden rasch verworfen.

    Abends gingen meine Frau und ich nach dem Essen in die Stadt und kamen an ein paar Kneipen vorbei. Mich hätten keine 10 Pferde rein bekommen. Ich verspürte keinerlei Verlangen. Das Feuerwerk schauten wir uns dann in der City an. Ich stieß mit einer 0,5l Flasche Wasser vom Discounter an und fragte mich, warum ich das nicht schon ein paar Jährchen früher so gemacht habe. Mir fehlte absolut nichts. Null Verlangen nach Alkohol. Zudem hatten wir uns einen Platz in der Nähe von ein paar türkischen Papas und ihren kleinen Kindern gesucht. Die Eltern stießen mit Cola an und waren mit dem Feuerwerk befasst.

    Einziges Erlebnis gegen 01.00 Uhr auf dem Heimweg. Ein junges Mädel um die 18 Jahre mit Freunden wollte an einem Gebüsch -nicht dahinter- ihre Notdurft verrichten, zog blank, kniete sich hin, fiel um und schaffte es wegen ihrer Alkoholisierung nicht mehr hoch. Ihre etwas nüchterneren Begleiter nahmen sich dann der Sache an und richteten zudem ihre Wäsche. Sachen gibts... Wäre die junge Dame ohne handlungsfähige Begleiter gewesen, hätte ich die 110 gewählt. Das wäre dann ein nettes Erwachen für sie und ihre Familie gewesen. Denn ansonsten machte die Gruppe eigentlich einen ordentlichen Eindruck, wie Gymnasiasten.

    Auch Neujahr und die letzten Tage verliefen absolut ruhig. Es macht sich jetzt deutlich bemerkbar, dass ich wesentlich gelassener geworden bin. Ein Zeichen des Fortschritts. Nur braucht alles seine Zeit. Dieses Stadium erreicht man sicherlich nicht in den ersten 3-4 Monaten der Trocknung, da dann das Hirn noch zu verseucht ist, so mein Eindruck von mir selbst.

    Ich werde weiter berichten, auch in der inneren Abteilung, da ich tatsächlich einen zweiten Tagebuchversuch gestartet habe.

    Gruß Carl Friedrich

    Kurz zu RS: Der besagte Herr hat nicht aus Versehen zugegriffen. Als das Tablett kam (es war bereits die dritte Runde) konnte er sich nicht mehr zurückhalten, sondern griff zielgerichtet nach dem Bierglas. Es war nicht das letzte an dem Abend.

    Das hat er aufgearbeitet. Und er hat nichts beschönigt und auch nicht den dummen Zufall beschworen. Heute sitzt er nicht mehr in bierseeligen Runden herum (Gefahrenabwehr).

    Auch sein Fehler war: Er hat den Alkohol zu dicht an sich heran gelassen.

    Dies nur zur Klarstellung.

    Gruß Carl Friedrich