Beiträge von Gautama

    Hallo renni,


    freut mich das du zu uns ins Forum gefunden hast.

    Ich bin zwar auch noch nicht so lange dabei, aber um deine Lage etwas einzuschätzen müßtest du schon ein wenig mehr über dich berichten.

    Wieviel und wie lange trinkst du? Bei welchen Gelegenheiten? Was ist dein Ziel und welche Fragen stellst du ins Forum?


    Freue mich von dir zu lesen.


    Lg Ari

    Hallo an alle,


    heute ist Tag 23 und ich bin sehr glücklich darüber.

    Gestern habe ich mit meinen Freunden gesprochen und um Rücksicht gebeten. Ich bekam ein positives Feedback und wir planten eine "Ritualersetzung".

    In der Zeit in der ich abends getrunken habe werde ich nun anderen Aktivitäten nachgehen.

    Mein Mann kauft keinen Tropfen Alkohol mehr und wird weder in meiner Gegenwart noch heimlich in diesem Haus trinken.

    Ich habe das Gefühl, dass er mit meinen nüchternen Verhaltensweisen nicht wirklich zurecht kommt. Es gab diesbezgl. schon böse Reibereien.
    Wenn sich mein Gefühl festigt, dass er mich so nicht ertragen kann werde ich mich von ihm trennen, da wir dann keine Zukunft mehr haben.

    Ich hoffe bald im geschlossenen Bereich etwas ausführlicher darüber schreiben zu können.

    Bis dahin alles Liebe und einen trockenen Sonntag

    Hallo Michael,


    herzlichen Glückwunsch zum Tag 45. Du strahlst Energie und Lebensfreude aus von der ich mich gern anstecken lassen möchte.

    Ich habe zwar erst die hälfte deines Weges hinter mir, aber ich freue mich über jeden trockenen Tag.

    Viel Spaß am WOE bei deiner Jagd.

    Grüße Ari

    Hallo white,


    However described....kann gut sein, dass du mich missverstanden hast.

    Nach deiner Version müßten Menschen instinktiv handeln....tun sie aber nicht, weil wir instinktreduzierte Mängelwesen sind.

    Dennoch ist der Mensch, im Unterschied zum Tier ein soziales Wesen, welches mit grundlegenden Verhaltensweisen nicht aus Egoismus, sondern aus Erfahrungen bzw. Lernprozessen handelt.

    Ich schrieb:
    ich kann sehr gut die Gratwanderung zwischen Helfenwollen und Selbstschutz verstehen.

    Das heißt nicht, dass ich eine auf das Ego bezogene Haltung verurteile, sondern darauf hinweise das es Lebenssituationen gibt wo wir mit gutem Gewissen egoistisch sein sollten. (gesunder Egoismus)


    Herzliche Grüße Ari

    Hallo Diandra,


    wie ich deinem Text entnehmen konnte steht dein Lebensgefährte unter starker Medikation.

    Ich kann an dieser Stelle nur aus dem Kontext spekulieren, was aber mit Sicherheit keinen Klartext darstellen kann.

    Du solltest dir die Beipackzettel der Medikamente sorgfälltig durchlesen da vieles auf Nebenwirkungen dieser hinweist.

    Nicht auszuschließen sind Langzeitfolgen des Alkoholmissbrauchs die in der Tat auch sehr plötzlich (vor allem bei geschädigter Leber) auftreten können. Die Leber stellt in unserem Körper eine Art Entgiftungsmaschine dar. Wenn sich diese Maschine nun vermehrt mit dem Abbau von Alkohol beschäftigt, vernachlässigt sie lebenswichtige Stoffwechselfunktionen wie den Umbau von Toxinen (Giften), die dann wiederum durch die Blutbahn ins Gehirn transportiert werden.

    So sind vereinfacht alkoholbedingte Psychosen zu erklären. Die am häufigsten auftretende ist das Delirium tremens, welches durch plötzliche
    Alkoholabstinenz ausgelöst wird.

    Ich hoffe etwas geholfen zu haben. Ich wünsche dir einen schönen Tag. Herzliche Grüße Ari

    Hallo youshouldntknow,


    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Wie ich deinem Nickname bzw. dem Titel deines Postings entnehmen kann, weißt du nicht? Was? Eine Flasche Korn (ich geh davon aus an einem Tag) macht dich nicht "dicht" und 2 Liter starker Kaffee machen dich kreativ und stellen dich ruhig.

    Das ist nicht nur eine enorme! Belastung von seiten des Alkohols sondern auch des Koffeins. koffein beeinflusst ebenfalls sehr stark das Bewußtsein und den Organismus.

    Du kannst davon ausgehen, dass du eine Suchtpersönlichkeit bist und solltest dir über die Konsquenzen Gedanken machen.

    Du schreibst in 3 Wochen beginnt dein Arbeitsalltag und spielst mit dem Gedanken diese 3 Wochen noch zuversaufen. Warum machst du nicht heute einen Cut und bereitest dich mental auf deinen neuen Lebensabschnitt vor?

    Du schreibst du wüßtest schon, dass du nach der Arbeit wieder trinken würdest. Warum?

    Was versprichst du dir von uns? Wie sehen deine Pläne konkret aus? Hast du überhaupt ernsthaft vor dem Alkohol den Rücken zu kehren?

    Freue mich von dir zu lesen und wünsche dir viel Kraft zu einer lohnenswerten Entscheidung. Liebe Grüße Ari

    Liebe Annika,

    ja, jetzt habe ich verstanden. Mein Mann ist eigentlich Alkhasser, aber hin und wieder trinkt er sich ein Gläschen Rotwein. Es bleibt dann i.d.R. auch wirklich bei einem Glas.

    Im Urlaub habe ich die Entscheidung ihm überlassen, weil es für mich! keinen Unterschied macht ob mein Nachbar zur rechten Seite Wein trinkt oder mein Mann zur linken. Ich hatte absolut kein Problem damit und auch keinen Druck.

    Jetzt zu hause sieht es so aus, dass eigentlich keine Alkoholika im Haus sind. Gestern abend habe ich gesehen, dass mein Mann ein Glas Rotwein getrunken hat und entschieden etwas zu sagen, wenn ich damit ein Problem habe.

    Ich habe zur Zeit einen Ekel vor Alkohol, so dass es mich nicht stört wenn er ein Glas trinkt. Die Flasche stellt er auch nicht offen in die Küche.

    Ich weiß, dass sich die Zeit ändern wird und die Lust auf ein Gläschen wiederkommt. Spätestens dann schmeiß ich seine Flasche, wenn ich sie denn finde, in den Müll.

    Sonst stehen bei uns keine Alkoholika herum.

    Mein Freundeskreis macht mir meine Entscheidung auch ziemlich leicht, da keiner abnorm trinkt....höchstensmal durch mich angestiftet (schlimm).

    Sorge machen mir mein Geburtstag, Weihnachten und vor allem Silvester.
    Denke heute schon daran und sammle gedanklich Alternativen zum Champus. Komme aber nur auf die Christmasmischung mit Nelkengeschmack (Tee).


    Heute ist übrigens die 3. Woche rum. Mein Schlaf hat sich dermaßen verändert, dass ich schon von 100% sprechen kann.

    Ich habe 13 Jahre unter massiven Schlafstörungen gelitten (auch in den alkoholfreien SS und vor dem regelmäßigen Alkoholabusus). Manche Nächte habe ich von 24 Uhr bis 6 Uhr morgens mit Herzklopfen und Angstschweiß im Bett gelegen. Es war die Angst nicht schlafen zu können...die sich im Laufe der Zeit steigerte. Kein Mensch kann unter solchem Druck schlafen.

    Heute habe ich die Einstellung : Hauptsache kein Alk, der Schlaf ist nicht wichtig und kommt irgendwann wieder. Und siehe da: es wirkt!!!!

    Es ist ein Phenomen. Ich werde zwischen 22-23 Uhr so müde, dass ich noch nicht einmal einen Film zu Ende schauen könnte. (War früher nie müde) Nach göttlichen 7 Stunden Schlaf (hatte ich viele Jahre auch unter Alk nicht) bin ich ausgeruht und stehe auf.

    Ich will ja den Tag nicht vor dem Abend loben, aber wenn das so bleiben sollte bin ich tatsächlich zurück im Leben und werde niemals! dieses Geschenk durch Alkohol riskieren. Davor hätte ich mehr Angst als vor allem anderen.


    Ich hoffe hier auf einige Nachtwanderer einen Funken Hoffnung versprüht zu haben und wünsche allen einen zufriedenen trockenen Tag. Lg. Ari


    Ps.: Hallo Dante, No Comprente

    Hallo Downunder,


    ersteinmal ein herzliches Hallo.

    Ich kann kaum glauben was ich gelesen habe. Du schreibst, dass du als Frau eine Flasche Schnaps über den Tag verteilt trinkst und keinerlei Entzugsproblematik verspürst? Dann wärst du ein biologisches Wunder.

    Ich betone das Attribut Frau aus dem Grunde, weil der weibliche Körper nur ein Drittel der Menge Alkohol verkraften kann als der männliche.

    Du steckst dermaßen im Teufelskreis, dass du sofort die Notbremse ziehen mußt. Wenn du noch ein paar Monate so weiter trinkst und deinen Betrieb in den Ruin wirtschaftest wird nicht nur der Gerichtsvollzieher das Siegel an deine Wohnungstür kleben, sondern evtl. ein Bestattungsunternehmen.

    Verzeih die harten Worte, aber im Moment fällt mir dazu nichts tröstendes ein.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen die Kraft den richtigen Weg einzuschlagen...LG Ari

    Guten Morgen,

    auch ich sehe meinen Urlaub nicht als einen Versuch so nach dem Motto. ..Jetzt zeig ich es mir und den anderen.....sondern als einen Umstand der einfach nicht anders zu gestalten war.

    Klar hätte ich nach einer Woche Trockenheit in die Augen meiner Kinder schauen können und sagen: Mama will keinen Alkohol mehr trinken, also bleiben wir zu hause....Das habe ich mit gutem Gewissen nicht getan und auch heute tut es mir nicht leid, da meine Kinder die letzten gewesen wären die das verstanden hätten.

    Ich versteh auch das plötzliche Unverständnis nicht, da ich vor meiner Reise das ganze im Forum angekündigt hatte.

    Meine Meinung ist, dass jeder auf dem Weg in ein dauerhaft abstinentes Leben seine eigene Strategie unter Berücksichtigung grundlegender Gesetze (keinen Alkohol trinken, Alkohol meiden so gut es geht...) finden sollte, da kein Mensch so lebt und empfindet wie der andere.

    Herzliche Grüße Ari

    Liebe Christiane,


    habe dein Posting aufmerksam gelesen und kann deine Unsicherheit sehr gut verstehen.

    Auch ich habe Hellmanns Buch zwei mal gelesen (unschwer am Titel meines Postings zu erkennen) und parallelen zu mir gesehen.

    Sicher ist, dass jeder Mensch den Weg aus der Sucht für sich allein suchen muß und erkennen sollte welcher der richtige ist.

    Was ich erlesen konnte ist, dass du Schwierigkeiten mit Etiketten hast, was ich verstehen kann. Fakt allerdings ist auch, dass es in Deutschland nur eine Definition für alkoholabhängige Menschen gibt.

    Du verbindest den Begriff Alkoholiker mit einem Etikett und den daraus folgenden Diskriminierungen ( wenn ich falsch liege verzeih mir).
    Für mich macht es keinen Unterschied ob nun "falscher Alki" oder "richtiger Alki". Auch ich hatte Probleme mit dieser Titelierung, aber seit dem ich mir selbst zugestanden habe eine Alkoholikerin zu sein geht es mir besser.

    Ich bin auch 3 Wochen trocken und stehe emotionslos vor einem Weinregal. Auch ich hatte massive Schlafprobleme die den Anfang meiner "Karriere" machten, aber ich habe erkannt, dass es der Alk war der mein Leben einschränkte.

    Ich finde den Verlauf in deinem Posting schade und würde mich freuen dich trotzdem hier weiter lesen zu können.

    Egal wie du deinen Weg planst...ich wünsche dir viel Kraft...Herzliche Grüße Ari

    Liebe Lilly, liebe Annika,

    vielen Dank für eure freundlichen Empfangszeilen und die guten Wünsche.

    Mit meiner persönlichen Urlaubssituation möchte ich keinesfalls ein Paradebeispiel abgeben.
    Es ist selbstverständlich nicht erstrebenswert- und das gerade am Anfang des Trockenwerdens- mit Alkohol konfrontiert zu werden.

    Vielleicht kann ich ein wenig zum Verständnis beitragen: Der Urlaub war durch die Herbstferien länger geplant und in diesem Hotel war der Wein im Preis inklusive. Da wir unsere Mahlzeiten an größeren Tischen einnehmen mußten konnte ich einen direkten Ausschluß der Konfrontation nicht erwarten und habe das Beste daraus gemacht.

    Die Gefährlichkeit dieses Unterfangens war mir absolut bewußt, vielleicht ist es gerade deshalb gutgegangen. Wie geschrieben ist das nicht nachahmenswert war aber nicht anders zu regeln.


    Herzliche Grüße Ari

    Hallo eric,


    irgendwie widersprichst du dich ständig: Auf der einen Seite ist der Rausch der schönere Part in deinem Leben und auf der anderen Seite schlägt er um in Aggressionen und Kontrollverlust.

    Kann es sein das du dir selbst etwas vorgaukelst und noch nicht wirklich weißt welchen weg du gehen willst?

    Du fragst nach einer Ersatzdroge, die einerseits den Alkohol ersetzt, dir aber auf der anderen Seite das Hintertürchen offenläßt einen Sinnesrausch zu erleben.

    Das ist m.E. der Weg des geringsten Widerstandes.

    Wir alle haben Alkohol konsumiert um in einen Rauschzustand zu kommen, aber viele haben erkannt, dass es gerade dieser Rausch ist der dem Leben letzendlich die Qualität nimmt.

    Man kann auch ohne Rausch zufrieden leben und in den "alltäglichen Absurditäten" spektakuläres finden.

    Das macht die Kunst des Lebens aus und kann helfen den wahren Sinn des Lebens zu entdecken.

    Lg. Ari

    Ergänzung: Ehrlichkeit ist alles.....mit dem Rauchen hat es allerdings nicht so ganz geklappt, aber das wäre vielleicht ein bischen viel auf einmal.

    Habe mir aber fest vorgenommen dem blauen Dunst den Rücken zu kehren, so bald die Zeit dafür gekommen ist.

    Guten Morgen!

    Wie angekündigt melde ich mich mopsfidel und nüchtern aus dem Urlaub zurück.

    Hätte nie gedacht, dass ich in der Lage bin 12 Tage mit Tafelwein vor der Nase abstinent zu bleiben.

    Mein Mann hat jeden Abend 3-4 Gläser getrunken und mich einmal so richtig wahrnehmen lassen wie blöd und albern man angetrunken sein kann. Einfach peinlich.
    Auch die Fahne, die man nach einem! Glas Wein hat ist nicht ohne.

    Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben und sehr zuversichtlich was meine Zukunft ohne Alk angeht.

    Die Tage im Urlaub waren von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends ausgefüllt mit Sport und wellness. Früher bin ich 9 Uhr aufgestanden zum Sport gänzlich unfähig, mißgelaunt und appetitlos, brauchte bis mittags um in die Gänge zu kommen und trank gegen 13 Uhr mein erstes "Strandbier". Gräßlich!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich habe Hände wie die eines Uhrmachers, gehe freundlich, offen auf andere Menschen zu, bin entspannt ( mein Mann sagte mir: "Ich habe dich noch nie gähnen gesehen"....was jetzt jeden Abend über mich kommt) und habe einen für mich zufriedenstellenden Schlaf.

    Der Schlaf war meine größte Sorge, aber mit der richtigen Einstellung (...Hauptsache kein Alk...der Schlaf ist sekundär..) klappt es.

    Heute ist schon Tag 19. Ist zwar noch nicht die Welt, aber für mich eine prima Leistung. Meine Nüchternheit ist das schönste Geschenk was ich mir täglich mache.

    Einen erholten lieben Gruß an alle und nüchterne 24 Stunden. Ari

    Liebe Anni,


    ich kann sehr gut die Gratwanderung zwischen Helfenwollen und Selbstschutz verstehen.

    Dennoch rate ich dir, auch wenn es schmerzlich ist, zum Selbstschutz deiner Nüchternheit und Stabilität.

    Gesunde Distanz hat m. E. nichts mit Egoismus zu tun, da wir mit unserer Krankheit ums nackte Überleben kämpfen. Ich würde es Selbsterhaltungschutz nennen.

    Lg. Ari

    Hallo Eric,

    erst einmal find ich es klasse, dass du hier ins Forum gefunden hast.

    Warum willst du den Rausch ersetzen? Welche realistischen! Vorteile findest du denn im Rausch? Bist du Künstler und dann besonders kreativ?

    Du solltest dir ersteinmal im klaren! sein warum du den Nebel brauchst.

    Manchmal liegen die Ursachen gar nicht so im verborgenen und die Auseinandersetzung mit diesen hilft für einen ernstgemeinten Neuanfang.

    Was hast du denn wirklich von so einem Leben ? Wenn ich deine Zeilen lese kommt mir das vor als wäre es ein Plädoyer an den Rausch und damit nicht zuletzt an den Alkohol.

    Ich für meinen Teil bin froh diesen Nebel nicht meht zu brauchen und werde alles! daran setzen, dass das so bleibt.


    Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft lg. Ari

    Guten Morgen allen Forummitgliedern,

    erst mal herzlichen Dank für die aufbauenden Wünsche und Tipps die ich hier erhalten habe.

    Ich bin sehr froh diese SHG gefunden zu haben. Heute ist mein 6. Tag im neuen Leben. Mein Schlaf war heute nacht auch schon einiges besser.

    Das einzig bedenkliche zur Zeit ist mein Esskonsum. Ich habe Heißhunger von morgens bis abends, aber lieber ein paar Pfunde mehr, als in mein altes Leben zurück.

    Ohne dieses Forum hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft. Ich lese täglich viele Stunden und merke, dass mir das viel Kraft gibt durchzuhalten.

    Fahre heute nacht in den Urlaub und werde mir zur "Wappnung" und zum Schutz vor dem Teufel Alkohol einige Seiten ausdrucken und immer wieder lesen.

    Melde mich pünktlich zurück. Viele Grüße Ari

    Hallo Seele,

    das was du vorhast ist nichts anderes als das Anknüpfen an dein Leben mit Alkohol. Du planst lediglich eine Trinkpause...aber der Schuß geht nach hinten los und nach einiger Zeit bist du im selben Raster deiner bisher gelebten Sucht.

    Entweder du planst die bzw. lebst die radikale, absolute Alkoholkarenz oder du schiebst eine Trinkpause nach der anderen, aber die werden irgendwann immer seltener und kürzer, weil die Sucht immer mehr von Dir Besitz nimmt.

    Zieh die Notbremse......Viel Kraft und alles Gute Ari

    Grüße alle im Forum,

    heute ist mein 4.trockener Morgen. Bis auf ein leichtes Schlafdefizit geht es mir gut.

    Habe gestern sogar Sport gemacht und eisern auf meine Belohnung (Bier und Zigarette) verzichtet.

    Entzugserscheinungen hatte ich bis auf die Schlafstörungen keine.

    Begleiterscheinungen des Weglassens von gleich 2 Suchtstoffen lassen sich denken: abendliche Fressanfälle und trinken von literweise Tee.

    Mit Hilfe von euch habe ich es schon bis hierher gebracht und bin mal gespannt wie sich die nächste Zeit entwickelt.

    Große Hürde habe ich an Tag 5 und ab Freitag für 11 Tage im Urlaub, wo der Wein zu den Mahlzeiten direkt auf dem Tisch steht (inklusive).

    Davor habe ich schon ein bischen Bedenken, aber auf der anderen Seite sehe ich das Zählen der nüchternen Tage für mich allmählich sportlich, so dass ich nicht wieder bei 1 anfangen will. (Hilft mir persönlich)

    So, ich werde pünktlich Bericht erstatten und wünsche euch allen einen schönen und nüchternen Tag.


    Herzliche Grüße Ari