Das klingt doch zuversichtlich ![]()
Ja auch das Akzeptieren, dass estwas nicht perfekt sein muss um gut zu sein.
Wie sagte mein Vater gerne:
!manchmal ist es besser ausreichend zu sein als perfekt"
Das klingt doch zuversichtlich ![]()
Ja auch das Akzeptieren, dass estwas nicht perfekt sein muss um gut zu sein.
Wie sagte mein Vater gerne:
!manchmal ist es besser ausreichend zu sein als perfekt"
... ich habe haargenauso lange getrunken:
Am Wochenende Abschuss, Sontag bis Dienstag ausnüchtern, Freitag wieder von Vorne...
Ich würde dir auch den Rat annehmen, geh' und lass' ihn ziehen.
Wenns in 2-3-6 Jahren dann doch irgendwann zustande kommt, OK vielleicht, aber verbau' dir nicht deine Chancen!
Achte auf dich, lerne auf deine Wünsche zu hören, lerne auch mal NEIN zu sagen wenn du grade nicht willst, Sei nicht immer die die "akzeptiert" und "schluckt" ....
So klingt es für mich, leider, Helfersyndrom, für andere da sein wollen.
Das ist viel leichter als auf sich selbst auf zu passen...
Erste Lektion der Therapie:
"Achtsamkeit" und Gleichgewicht
auf sich selbst achten, auf andere Achten, auch mal NEIN sagen um mehr auf sich selbst zu achten und sich regelmäßig fragen "wie geht es mir"...
Danke ![]()
Habe heute wieder von meiner Führungskfat und auch von der Suchtberatung wieder dickes Lob bekommen wie ich mit der Sucht umgehe.
Das motiviert wieder etwas, ich werde gerne gelobt ,)
Grüße
Barthell
Habe ja morgen die Erste Therapieeinheit...
...
"leise" rocken werden habe ich auch nicht vor ![]()
Der "elan" des Neuanfangs flaut langsam ab, der Glückshormonspiegel sinkt, die Gedanken an Alkohol kommen wieder.
(klar Alkohl hat dafür gesaorgt, dass mein Körper mit seiner Produktion runtergefahren hat und verlernt hat selbst zu produzieren, gestern Abend fühlte sich das alles leer und einsam an...)
Auch da hilft ein Notfalltelefon oder ein Gespräch.
Meine Freunde/Familie haben mit Sucht wenig am Hut, daher verstehen sie mich nicht wirklich sie halten es für ne Phase oder Willenssache...
Da sind selbst Betroffene finde ich besser zum Reden, sie verstehen es einfach besser....
Sodela alle zusammen.
Grade auch für die "Mitleser"
am Dienstag fängt meine Therapie an (Ambulant, neben dem Job.)
Dafür darf ich als Einstellungsuntersuchung einmal zu einer Psychologin (denke es ist eine Sie).
Nachdem ich mich in der Suchtberatung und in der Selbsthilfegruppe schon ziemlich blank offen gelegt habe erwarte ich da keine Überaschung. ich halte es nur fest falls mal jemand wissen will "wie das Ganze so abläuft".
Glaubt mir: der kontakt zu anderen Trocken Alkoholikern, Menschen die Ihr leben geändert haben, Menschen die die Krankheit "Sucht" verstehen ...
das ist Gold Wert!
Hallo zusamemn,
bei mir hat sich nochmal etwas getan,
der Umzug ist so gut wie fertig, bissel Auf- und Einräumen steht noch aus.
Antrag auf Ambulente Reha ist genehmigt und ich war jetzt 3* in einer realen SHG, das tut mir gut.
Benathy....
Danke für deine Antwort,in meinem Thema im Offenen, Wenn dein Schwiegersohn nasser Alkoholiker ist kannst du wirklich Quasi nur dich bzw. deine Tochter schützen ... er muss sich selbst helfen wollen sonst wird das wenig/nix...
Du bist NICHT Hilflos! es gibt genug Anlaufstellen, du kannst vielleicht ihm nicht helfen... ist aber auch garnicht dein Job!
Du kannst dir, deiner Tochter und evtl den Kindern Helfen (bei deiner Tochter, falls sie auch Co. ist ... muss auch bei ihr die Einsicht kommen, dass SIE was tun muss.
So hart es Klingt... an einem Punkt muss man sich entscheiden, dass man nichtmehr der "Kümmerer" ist... die Sind alt genug, es ist Ihr Leben ...
Und ja: Lügen, abstreiten, verharmlosen etc. sind vollkommen Typisch ... leider
Benathy....
Danke für deine Antwort, Wenn dein Schwiegersohn nasser Alkoholiker ist kannst du wirklich Quasi nur dich bzw. deine Tochter schützen ... er muss sich selbst helfen wollen sonst wird das wenig/nix...
Du bist NICHT Hilflos! es gibt genug Anlaufstellen, du kannst vielleicht ihm nicht helfen... ist aber auch garnicht dein Job!
Du kannst dir, deiner Tochter und evtl den Kindern Helfen (bei deiner Tochter, falls sie auch Co. ist ... muss auch bei ihr die Einsicht kommen, dass SIE was tun muss.
So hart es Klingt... an einem Punkt muss man sich entscheiden, dass man nichtmehr der "Kümmerer" ist... die Sind alt genug, es ist Ihr Leben ...
mit Kommerziell meine ich, dass es horrende Mitgliedbeiträge o.Ä. gibt...
Ist hier nicht der Fall.
Die "InfoGruppe" sind halt nur 4 Leute mit mir... allerdings gibts fats jeden tag "feste Gruppen" das gehe ich die Tage mal an da durch zu schauen welche mir am ehesten zusagt.
Antrag auf Ambulante Therapie ist durch Rückmeldung der rentenversicherung, dass sie genehmigt ist auch.
Das wären erstmal 36 Wochen, jede Woche eine Gruppensitzung, alle 14 Tage eine Einzelsitzung zusätzlich.
Wenn ich merke, dass ich "mehr" brauche wird wohl was stationäres angepeilt. Aber aktuell will man mich nicht aus dem Arbeitsrythmus rausreißen.
Ich lerne jeden Tag etwas neues über Sucht, Alkohol, wie er im Körper wirkt etc. aber auch dass in meinem Alter in aller Regel neben Alkohol noch mehrere Süchte vertreten sind.
Hier im Suchtzentrum bin ich als "Selbstmelder" mit unter 50 und nur einer Sucht und dem Willen was zu ändern eher ein Exot.
Nichtsdedotrotz werde ich sehr gut behandelt und habe das Gefühl ernst genommen zu werden.
Das tut gut!
Ansonsten ... Frohes Neues Jahr
Hallo Sophie13
Auf deine Fragen ist ja schon eingegangen worden.
Wenn er Alkoholiker ist und trotzdem "ab und zu" was trinkt wurde mich das misstrauisch machen.
Ein Merkmal der Suchtkrankheit ist nunmal Kontrollverlust.
Dass er sich "für dich" in den Griff bekommen will klingt erstmal gut, leider kann es nur dann von Dauer sein wenn er es für sich tut.
Er hat viel dafür getan das Vertrauen zu beschädigen, da ist es nur normal, dass du dich fragst wann es wieder da ist. Das kann Monate oder 20 Jahre sein.
Der Rat dich um dich zu kümmern ist genau das was ich auch sinnvoll finde.
Wenn er such für sich in den Griff bekommt, dann spielt Zeit keine Rolle. Falls nicht musst du für dich entscheiden wann es Dir zu viel ist und deine Register ziehen. Es ist vorrangig mal DEIN Leben!
Am Donnerstag war ich in der "Infogruppe" einer Selbsthilfegruppe.
Die bieten fast Täglich eine Gruppe an, da werde ich wohl mal "durchwandern" und schauen welche Gruppe zu mir passt.
Allgemein sieht es so aus, dass sie nicht die Religiöse Schiene Fahren, nicht Kommerziell sind, das sind schonmal ein paar Pluspunkte...
Frohes Fest
Barthell
Zitat von dacoucouHallo Hans,
ja, ich verstehe.
Sein Hausarzt ist allerdings nicht viel wert.
Im Oktober war er ja schon 10 Tage zur Entgiftung im Krankenhaus. Wenn man danach aber gleich wieder trinkt und sonst keine Therapiel will, bringt das sicher nicht viel...
Mmhh...Ich bin auf seinen Weg gespannt...
Dacoucou
Das ist der Knackpunkt.
Ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber eine Therapie die man nicht will, bei einer Krankheit bei der Lügen, verheimlichen, Kleinreden einfach dazu gehört, wird wenig erfolg haben.
Letztlich muss er seinen Weg finden und er damit Leben.
Ich fange wohl nächstes Jahr eine ambulante Therapie (eine Gruppensitzung je Woche, alle 14 Tage ein Einzelgespräch) an.
Ob das reicht?
Ich denke für mich nicht, ABER! wir haben das Glück in Deutschland zu leben wo man wenn man WILL ein breitgefächertes Angebot finden kann...
aebr man muss es auch WOLLEN!
Wieder eine Woche Vorbei:
Ich habe die Anträge für eine ambulante Therapie zusammen mit der Suchtberatung ausgefüllt, jetzt heisst es warten.
Vorraussichtlich so Mitte Januar.
"nebenbei" sind heute meine Möbel gekommen, das heisst bis Weihnachten werde ich wohl am Schrauben sein.
Das Leben geht weiter.
Was heisst Risikominimierung für mich Konkret?
Es ist irgendwie die "Summe" aller Maßnahmen, lässt sich schlecht allgemein hinschreiben, darum gebe ich ein paar Beispiele:
- Vorrausschauend Denken, wenn ich ein Hotel buche direkt dazu sagen, dass es Alkoholfrei sein soll bzw. die Minibar ganz leer.
- Anlässe bei denen Alkohol konsumiert wird meiden
- Situationen meiden bei denen man früher getrunken hat
- Alkoholfreies Umfeld herstellen
Wenn sich der Suchtdruck meldet hilft mir:
- ganz viel Wasser trinken
- mir immer wieder sagen "es geht vorbei"
- laufen (Sport allgemein, aber Laufen kann man halt IMMER und SOFORT gehen)
- Ablenken, Telefonieren z.B.
- Den Suchtdruck als solchen identifizieren/benennen: "Das ist jetzt die Sucht die sich meldet, das ist nischt schön, aber unvermeidbar, na und, das halte ich jetzt aus"
Weiss ich nicht ![]()
weiss nichtmal ob ich Internet haben werde....
... genau darum schreibe ich es hier, damit auch ein Neuling merkt, dass diese Schuldfrage eigentlich nicht zu nem Ziel führt und Scham einfach nur ein Vorwand ist.
Mir selbst hat das Eingestehen beim Arzt so sehr geholfen, Angst/Scham sind da einfach Fehl am Platz.
Und wenn es erst einmal so weit ist, dass einem Angst und Scham völlig egal sind weil man einfach schon im Dreck der Gosse gelandet ist, zig mal Eingeliefert wurde... ist der Schritt das vorher ab zu schütteln doch wesentlich sinnvoller.
Was mir beim Lesen aufgefallen ist, mir scheint dass "Früher" (und daher kommt wohl auch dieses "penner Bild") Alkoliker wirklich spät für sich eingestanden haben dass sie Krank sind, dass es häufiger dazu kam, dass Menschen erfroren sind oder ins Krankenhaus kamen.
Auch hier im Forum sehe ich immer mehr, dass "Normale" Menschen anfangen sich als Alkoholiker zu sehen.
Das mag jetzt daran liegen, dass es mehr Aufklärung gibt? oder Alkohol schneller bei der "gehobenen" Schicht ankommt? oder Es einfach nur meine Wahrnehmung ist, weil das die Menschen sind die im Internet mehr darüber schreiben?
Ich denke das ist ein recht interssante Frage, ob es nur meine Wahrnehmung ist?
Hallo Natascha auch von mir.
Ich kann Aurora da nur zustimmen...
Lass' dir keine Verantwortung aufdrücken oder Schuld zu weisen!
Ob er trinkt oder nicht ist immer noch SEINE Entscheidung! Wenn er dir da was vorwirft, ist das eine nette Ausrede für ihn selbst, aber du bis da raus!
Suche Platz für dich, schaffe du dir deine Räume zum Leben in die du dich zurück ziehen kannst wenn es dir zuviel wird.
Pass' auf, dass du nicht in Co-Abhängigkeit rutschst.
So hart es klingt: SEIN leben kann nur ER in den Griff bekommen, wenn er das nicht will (und so klingt es leider) wird er deine Einmischung nur als willkommenen "Grund" (Eigentlich Ausrede) nehmen um doch wieder zu trinken.
Wenn du dann anfängst zu kontrollieren, diskutieren, Misstrauisch zu werdenkannst du das zwar tun, aber unterm Strich raubt dir das die Kraft die du besser darin investierst was für dich zu tun.
Es gibt ausreichend Hilfsangebote für ihn, Notfallpsychologen und Berater, Selbsthilfegruppen... 24/7 erreichbar, wenn er denn will.
Hallo Slowie und Calida,
ja ich schreibe auhc im offenen, nicht ganz so persönlich wie drinnen, klar, aber ich denke es darf auch für nicht angemeldete sichtbar sein, dass einiges geht, wenn man will.
Wie oft bekommt man zu hören "das geht nicht, weil"...
oder "ich traue mich nicht" ...
Klar hatte ich evtl auch ne große Portion Glück keine Frage, aber ich will mir nicht vorwerfen müssen, dass ich was hätte un können aber nicht getan habe weil ich zu faul, feige oder sonstwas war.
Aus dem Loft ist nichs geworden, habe ich gestern abgesagt nachdem ich eine andere, schöne 4ZKB Wohnung besichtigt habe.
Ausserdem habe ich heute Rückmeldung für eine Mietwohnung bekommen, da kann ich ab 15.12. einziehen!
Das heisst: nächstes Wochenende SHOPPEN!