Beiträge von Barthell

    Hallo Antje,

    ganz so extrem wars bei mir nicht aber die ersten 2 Monate ging es richtig gut, ich vermute Anfangseuphorie, dann hatte ich einen "Durchhänger", müde, müde, müde (+einmaligen Rückfall)

    Es wurde bsser nachdem ich jetzt weiss, dass es für mich rausgeht und ich wieder Hoffnung habe.

    Ich vermute das ist dein Körper ... er merkt, dass da was nicht stimmt, mobilisert Reserven (Notfall) und die fehlen dann, ähnlich wie bei den Stimmungsschwankungen.

    Und nach ner Weile normalisiert sich das wieder "schwingt sich ein".
    Viel Frisches Gemüse essen, Obst, evtl Solarium.

    es wird auch wieder "dunkel" draussen, einige Menschen reagieren darauf mit "Winterschlaf" ... und du merkst es jetzt erst weil du eben nicht betrunken einschläfst sondern es bewusst wahrnimmst?

    Muss dir nicht Leid tun,


    Das ist genau diese Art Anziehen (er sagt er macht wieder alles gut) und Abstoßen (er trinkt doch, weist dich zurück etc)
    Die deine Abhängigkeit erzeugt.

    DOCH du kannst ihn auf die Straße setzen!
    Hat er sich selbst zu zu schreiben.
    Ich weiss nicht in welchem Land und welcher Kultur du grade unterwegs bist, aber du bist ihm ABSOLUT GARNIX schuldig.

    Wenn er jetzt einen Job hat und und und und trocken werden will, kann er sich jederzeit ne Wohnung mieten, dort leben und euch in Ruhe lassen. .... wenn er das denn will.
    Und das so die nächsten 8-10 Jahre.

    Du lässt dich überreden, das richtigere wäre wohl hart zu sein und ihn einfach mal gegen die Wand rennen zu lassen, solange bis er sich umdreht und nicht wieder kommt (und damit meine ich nicht ein paar Monate)

    ... Die Frage ist doch nicht ob alles garnicht so schlimm ist oder ob es "wirklich schlimm ist"

    DIR ist es zuviel. Das ist doch das was zählt.
    Und Gewalt muss nicht immer körperlich oder sichtbar sein. Auch einen Geist kann man irreperabel schädigen und das langsam, unauffällig, subtil.

    Das ist ganz genauso "schlimm"...

    Hallo Junebug,

    Ich habe erst jetzt die letzte Seite deines TB gelesen:

    Mein tiefes Beileid!

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht als meine Mutter völlig unerwartet verstorben ist.
    In der Zeit nach der Beisetzung und Erbreglung etc. Habe ich zeitweise einfach von Tag zu Tag gedacht.

    Aber es ist leichter geworden mit der Zeit.
    Ja ich fühle immer noch manchmal Leere und Schmerz der irgendwo hin will aber nicht kann.

    Es gibt kein Patent wie man damit umgehen kann.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit damit du deine Gefühle Identifizieren und dann ordnen kannst, dass du vielleicht irgendwann etwas findest womit du die Leere zumindest teilweise füllen kannst wenn du das BEdürfnis danach hast.

    Grüße

    Barthel

    Hallo Gauguin,

    ein altes "Survival" Sprichwort besagt:

    "Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um"

    Ich an deiner Stelle würde mich nicht "absichtlich" der Gefahr aussetzen.
    Ich selbst hatte in den Letzten Monaten 3-4 Situationen, dabei wurde ich einmal Rückfällig und beim Rest bin ich "abgehaun" und habe dannach emotional völlig fertig in der Ecke gehockt und gezittert.

    Muss ich mir wirklich den Stress antun?
    - wenn ich vermeiden kann, NEIN.

    Ich sehe das echt einfach: Risikominimierung, ganz vermeiden werde ich es nie können, aber ich muss nicht bewusst Risiken eingehen.
    Das habe ich in der Vergangenheit nicht geschafft, warum sollte ich es jetzt schaffen?

    Klar es ist dein Leben und wir können nur Empfehlungen abgeben.

    Pass auf dich auf!

    Hallo Dede,

    Ich Sprachfehler kann ich auch keine erkennen die mich davon abhalten würden hier zu lesen.

    Ich lese ganz, ganz, ganz viel, dass du deinem Mann helfen willst und dass du die Beziehung irgendwie retten willst...

    So leid es mir tut, und so hart es klingt, dein Mann hat schon mit dir Schluss gemacht und eine Neue Freundin, den Alkohol und das gemeine ist:

    Du kannst nichts dagegen tun.
    Das kann nur er selbst, und auch nur wenn er erkennt, dass er es für sich tut.
    Wenn er für dich, oder sonst jemanden, sein Trinken einschränkt wird das nicht auf Dauer funktionieren.

    Das solltest du auch erkennen.

    Wem du allerdings helfen kannst bist DU SELBST.
    Und genau das solltest du auch tun. Statt die Kraft darauf zu "verschwenden" Ihm helfen zu sollen solltest du die Kraft und Energie darauf verwenden dir zu helfen, etwas für dich zu tun, an dich zu denken.

    Diese Versprechungen um die Situation irgendwie ruhig zu halten sind typisch.
    Genauso Typisch wie immer wieder abstoßen und anziehen und dann Sdhulgefühle bei dir hervor zu rufen. Das ist eine ganz miese Art Abhängigkeit (von einer Person) zu erzeugen, machen nicht nur Alkoholiker so.
    Liebe da noch mit dazu gemischt, egal wie groß und stark sie ist, erzeugt weitere Abhängigkeit, kann aber leider die Krankheit auch nicht aufhalten.

    DU hast einiges für EUCH getan, immer wieder geschluckt und die Beziehung irgendwie zusammengehalten.
    DU hast SEINE "Fehler" ausgebügelt...
    Jetzt solltest DU anfangen mal was für DICH zu tun.

    Du hast erkannt dass du immer wieder die gleichen Fehler gemacht hast...

    Neben der Paartherapie die ich vermute mal DU vereinbart hast kannst du mal schauen ob es bei dir in der Gegend noch Gruppen für Co-Abhängige gibt.


    Das wichtigste in deinem Leben bist erstmal DU.
    [/b]

    genieße den Tag und feier mit den Kindern.

    Dass es "kompliziert" sein kann ist normal, bei mir steht auch demnächst ein kompletter Wechsel (Wohnort, Job, Freizeit) an. Bedingt und gewollt durch den Wunsch trocken und stabil zu werden.

    "Geht nicht gibts nicht"
    "Wo ein Wille ist ist auch ein Weg"

    Die Aussprüche kommen nicht irgendwoher. Ich vermute sie stammen von Menschen die realisiert haben wieviel man erreichen kann.

    Dass der Wille alleine nicht immer ausreicht hast du ja auch fest gestellt (siehe die Meetings mit den AA und ProFamilia).

    Zum "Entzug ohne Therapie von jetzt auf gleich" schreibe ich mal nix.

    Wichtig für dich und deine Kinder ist, dass du konsequent bleibst. Für mich als Kind war es immer wichtig, dass meine Mutter ihrer Linie treu geblieben ist auch wenns dazu geführt hat, dass sie dann die Nacht heulend in der Scheune verbracht hat, auch dafür habe ich sie geliebt und bewundert.

    Wie geht es deinem Ältesten?
    Dass die Kinder gehen ist normal, gehört dazu, er wird seinen Weg finden!

    Hallo Slowy,

    dessen bin ich mir bewusst, dennoch ist Yoga vom Kopf"Mindset" was ganz anderes als Thai-Boxen z.B.

    Wie sich das mit meiner Freundin entwickelt ... ich weiss es nicht, ich habe ihr geraten für sich mal zu schauen in wieweit sie eine co-Abhängigkeit sieht. Da wir uns ja Zeitweise nur 2mal im Jahr gesehen hatten ist das natürlich schwer zu beurteilen für mich.
    (Möglich dass ich eben auch dadurch andersweitig "frustriert bin")

    Mittlerweile gehe ich beim Sport auch nichtmehr bis ans absolute Limit, grade spüre ich jedoch, dass mir Sport viel von dem gibt (Endorphin, Seretonin, Adrenalin) was mich glücklich macht.

    Die Frau meines Bruders is übrigends Jogalehrerin da nimmt man doch etwas mit, und speziell einige Übungen ähneln doch stark klassischen Körpergewichtsübungen aus dem Indischen Raum.


    "zuverlässig" war das mit der Körperlichen ertüchtigung nie, aber solange ich gerannt bin habe ich keinen sonstigen Unsinn verzapft ...

    Und Ja ich sehe da ein Ungleichgewicht bei mir zwischen Geist und Körper, ist aber in den letzten Monaten schon besser geworden, ist halt nix was von jetzt auf gleich passiert.

    Ich ahtte die Züge ja auch schon zu meiner Zeit als ich mit Alkohol noch GARNIX am Hut hatte also so bis 24 :)

    Was dahinter steckt ist unterschiedlich, z.T. auch Selbsthass (begründet oder unbegründet) Daher hatte ich durchaus Phasen wenn ich mal wieder auf 180 war wo ich einfach losgerannt bin. 10, 15, 20km in eine Richtung bis ich zusammengebrochen bin ... und hatte dann vollgeschwitzt einen ziemlich langen Rückweg vor mir auf dem ich mich dafür hassen konnte mir das angetan zu haben.

    Mittlerweile reagiere ich zwar immernoch "körperlich" drauf also Sport, Boxsack etc. aber nicht mehr so extrem. Das Nächste, und da arbeite ich aktuell echt viel dran ist es dass ich da auf geistig/emotionaler Ebene damit umgehe, Entspannungstechniken, Yoga, Meditation und eben nicht versuche diese Geistige Anspannung durch Körperliche Erschöpfung zu "überfluten".

    Therapie werde ich nicht drumherum kommen gehe ich davon aus, das wird wohl zu den Maßnahmen gehören die ich zusammen mit meinem Cheffe und der Sozialberatung der Firma festlege auch in Bezug auf den Stellenwechsel.

    Hallo Leergebrannt,

    Ich habe jetzt nur die letzten 2 Seiten gelesen.
    Ich schreibe hier als Alkoholiker also quasi von der "falschen" Seite.
    Mein Rat an dich:
    Wenn du bisher ohne den Kram der noch bei deinem XY liegt leben konntest, dann kannst du es auch weiter.
    Falls er mal dran denkt schickt er es vielleicht, wahrscheinlicher ist, dass es ihm egal ist oder er es schon weggeschmissen hat.
    Mein Rat: Verzichte auf das Zeug, schließe das Kapitel ab.

    Das "Es an der Zeit wäre" ... es ist an der Zeit, dass du auf dich achtest.
    (zumindest an den Letzten zwei Seiten) suchst du nach "Vorwänden um doch Kontakt auf zu nehmen.

    Ich weiss jetzt nicht in wieweit du eine Suchtberatungsstele o.Ä. in der Gegend hast die bieten in aller Regel auch Hilfsangebote für COs an.

    Wenn da irgendwas dabei wäre was Überlebenswichtig wäre (kann ich mir jetzt schlecht vorstellen) könnte man da evtl. jemand komplett Unbeteiligten in der Art eines Schlichters vorbei schicken um das ab zu holen.
    Da ich eher davon ausgehe, dass es sich um Dinge handelt an denen du emotional hängst: Trenne dich davon.

    Klar ich bin ja selbst kein Co. und habe daher leicht Reden...

    Das war bei mir in der "vor"-NAssen Zeit so und wurde im NAssen dann noch deutlich schlimmer.

    Es war weniger, dass ich meinte mir will oder kann niemand helfen, ich war nur der Meinung, dass ich in aller Regel es eben besser kann.
    Das gepaart damit, dass ich ungerne rumjammer oder Mecker ohne was dagegen zu tun hat halt dazu geführt, dass ich es entweder selbst gemacht habe, oder eben damit gelebt habe, dass nicht oder unzureichend gemacht wird.
    Beispiel:
    ein Bettlaken ist Nachts verrutscht. Entweder mache ich es selbst zurecht oder ich schlafe halt auf der Mattratze direkt.
    WEnn ich meine Freundin gefragt hätte es neu zu beziehen hötte das wohl damit geendet, dass wir nach 15 Minuten immer noch nicht im Bett gelegen hätten weil ihre Art es zu beziehen mir zu umständlich schien.
    Und rumstehen und Jammern, dass die Mattratze aber soi kratzig ist hätte keinem geholfen darum hätte ich das nicht gemacht.

    Ist jetzt nicht genau so passiert, aber von der Art her halt als Beispiel.

    Ich hoffe, dass ich daran auch in der Therapie dann mit arbeiten kann.
    Gleiches gilt für meinen Jähzorn und evtl. meine Ungeduld wenn jemand etwas widerholt "falsch" macht das er eigentlich können müsste.

    Seit ich nüchtern bin sind mir einige solcher Charakterzüge an mir aufgefallen.

    Das "Einzelkämpfer" war vielleicht etwas drastisch,
    Es sollte eher darstellen, dass ich oft eben auch gerne allein mit mir bin,
    es fällt mir schwer Hilfe an zu nehmen, da arbeite ich dran, hat wenig damit zu tun, dass ich das kontrollieren will, eher damit, dass ich der Meinung bin, dass ich es oft einfach selbst zuverlässiger hinbekomme und mich im nachinein nur über mich selbst ärgern muss.

    - ja ich kämpfe gerne (zumindest Körperlich)
    - nein ich habe nicht unbegrenzt viel Kraft

    "im Vorfeld vermeiden" ... ist in der Aktuellen Situation eher unmöglich wenn ich mich nicht dauerhaft 14Stunden am Tag einschließen will.
    - auf dem weg zum Gym,
    - Auf dem Weg zur Rundbahn
    - am Pool beim Schwimmen
    - beim draussen sitzen und schnitzen

    (und damit habe ich schon alle Aktivitäten aufgeführt die man "draussen" machen kann)
    Überall werde ich damit konfrontiert, dass Alkohol ein akzeptierter Begleiter ist.
    Zudem sind die Verhältnisse recht beengt, ausserhalb der Wohnung gibt es schlicht keinen "Privatraum" und man wird immer mit der Arbeit konfrontiert.
    Darum habe ich ja dafür gesorgt, dass ich raus komme.

    Ich bin immer noch da ;)

    Ja ich hatte ziemlich massive Probleme, als mir ein Kollege hier was angeboten hat, Gin soweit ich das mitbekommen habe, Ich habe ihn weggekippt und die Situation verlassen.

    Trotzdem hat es mich emotional ziemlich mitgenommen. So sehr dass ich glaube ich alle Telefonnummern im Handy versucht habe zu wählen und als letzte Konsequenz weil niemand da war hier in den Chat bin.

    KLar das ist ein Teil des geschützten Bereichs, trotzdem will ich mich auch hier öffentlich bei allen Bedanken die sich da Zeit für mich genommen hatten.

    Es hat mir gezeigt wie wichtig es sein kann jemanden zum Reden zu haben auch wenn man sonst eher "Einzelkämpfer" ist....

    DANKE!

    Jetzt was das hoffentlich nicht all zu lang wird:

    Ich habe bezüglich des Berufs/Jobs hier eine sehr offene/aggressive Vorgehensweise gewählt. War trotz Bedenken des Arztes und der Suchtberatering offen zur Sozialberatung (zum Glück hat unsere Firma da was), Abteilungsleiter und Vorgsetztem.

    Klar Alkoholmissbrauch auf Baustellen ist ein bekanntes, wenn auch gerne verschwiegenes Thema daher hatte ich evtl. auch Glück dass die damit Erfahrung hatten.

    Von Allen Stellen habe ich aber bisher ausschließlich Respekt gezollt bekommen dafür dass ich von mir aus ab nir arbeiten will und eben nicht von Kollegen oder Vorgesetzten zur Beratung geschickt werde.
    Klar ist auch, dass ich mich auf den "Lorbeeren" nicht ausruhen darf und kann, sondern den Weg weiter gehen muss.
    Ja das bringt evtl. Nachteile mit sich, dessen bin ich mir bewusst! Doch alle Alternativen die mir so eingefallen sind wären entrweder mit Scheunentorgroßen Hintertürchen oder noch unangenehmer geworden.

    Alles in allem muss ich sagen dass mir bisher jeder mit dem ich gesprochen habe und der etwas Einblick in die Materie hat, positive Gefühle mit auf den Weg gegeben hat. Einige wussten gar nix damit an zu fangen bzw. keine Ahnung wie sie damit umgehen sollten (Familie/"unbelastetetes" Umfeld) aber negative Wellen kamen da nie entgegen.

    Das soll auch ein Aufruf sein an die die sich nicht trauen offen und ehrlich zu sein:
    Alkolismus ist nichts weswegen man sich schämen muss!
    Arzt, Suchtberatung, Selbsthilfegruppen verurteilen euch deswegen nicht!
    Angst/Scham sind genau die Gefühle die euch davon abhalten an euch zu arbeiten, wenn diese Initiale Punkt überwunden ist, man dem Arzt ins Gesicht gesagt hat, dass man ein Alkoholproblem hat, fühlt sich die Welt soviel besser an.

    Hallo Susi,

    Ich schreibe hier nicht als Co. sondern als selbst Abhängiger.

    Das mit dem Wechselspiel aus Liebe und Verachtung ist typisch, genau damit macht man andere abhöngig, macht sie unterwürfig, bricht sie.
    Schiebt die Schuld auf Sie nur um danach als Held da zu stehen wenn man doch vergibt (wo es nix zu vergeben gibt).
    Das ist nicht nur bei Alkoholikern so sondern wird auch sonst gerne bewusst oder unbewusst eingesetzt um andere von sich abhöngig zu machen.

    Ein nasser Alkoholiker sucht den Weg des geringsten Widerstandes, warum was öndern wenn doch alles läuft.
    Warum was öndern wenn die Co. doch so gut funktioniert. Wenn nicht: mal wieder gemein sein, sie fertig machen bis sie so am Boden ist, dass sie wieder alles tun würde. Wenn das nicht funktioniert halt mal was versprechen, kurzzeitig was ändern und vielleicht heimlich weiter trinken...
    Es gibt im Kopf halt nix wichtigeres als den Alkohol, keine Frau, keine Kinder kein Haus.
    Hauptsache man kommt möglichst reibungsfrei an seinen Stoff.

    JA das klingt verdammt hart, ist aber leider immer wieder die Realität.

    Du kannst ihn nicht ändern, das kann er nur selbst. Du kann st dich aber schützen und genau das solltest du auch tun!

    Dass es in der Gruppe ein Vorbild gibt bei denen es geklappt hat, schön, aber vertrau" nicht drauf.
    Selbst falls (und ich schreibe bewusst nicht "wenn") er trocken wird UND du den Absprung schaffst würdet ihr beide euch sehr verändern von der Lebenshaltung her, ob das dann noch passt? Unwahrscheinlich, leider. Und Ihr werdet auch nicht wieder die Menschen wie "vorher" sondern etwas anderes, neues.

    Nimm dir Zeit für dich.
    Wenn du weinen musst, tue das, mir hat es geholfen, da ist nicht schlimmes dabei, ein ganz natürlicher Mechanismus.

    Rede mit Menschen mit denen du gut klar kommst, dein Vater scheint da sehr sehr nah und verständnisvoll zu sein.
    Da findet sich immer ne Lösung...
    Die mag nicht perfekt oder angenehm sein, aber allemal besser als Abhängig von einem Abhängigen zu sein!

    Hallo Antje13,

    Das mit dem Getrinke auf Montage, Jobs im Ausland, kommt mir sehr bekannt vor.

    Ich kann dir leider nicht viel mehr mit auf den Weg geben, als "dran bleiben" jeden Tag wieder.
    Es ist nicht einfach, dein Kopf mag das nicht immer aber auch das geht vorbei...

    Du wirst feststellen, dass du dich auch im Kopf in den nächsten Wochen und Monaten veränderst, evtl auch in eine Richtung die deinem Mann nicht gefällt, das ist so, das ist nicht schlimmes.

    Du solltest auch wenn dein Mann da ist wirklich drauf schauen, dass du keinen Tropfen Alkohol im Haus hast, das macht's schonmal etwas einfacher für dich.


    Grüße

    Barthell