Hallo Aurora,
ja, das habe ich in den letzten Tagen, an denen ich im Forum gelesen habe (insbesondere die Geschichte von Sphinx), auch gelernt: Ich muss das nicht alleine hinbekommen 
Es hilft mir so sehr, dass ich die immer doch fast identische Geschichten lese.
Morgen ist mein persönlicher Tag X. Ich habe mir eine 14tägige "Frist" gesetzt, um mich 1. zu beobachten und zu reflektieren, was mein konsequentes Beenden bzw. meine Aussage "Alk oder ich-kein Zwischending!" mit MIR macht und 2. natürlich!!!, um zu sehen, was oder ob er etwas unternimmt und sich für die Liebe entscheidet.
Ja, ja, soviel habe ich schon verstanden- Alk steht an Position 1 und die Hoffnung (mein lebenslanger Begleiter) besser gleich verschmähen! 
Aber langfristig gibt mir Deine Geschichte, Aurora, dann doch wiederum die Hoffnung zurück, dass irgendwann alles gut wird, nur eben ohne alkoholkranken Partner an meiner Seite!
Und nein, die 2 Wochen waren kein Spaziergang, insbesondere die freien Pfingstage. ABER ich habe mir Spaziergänge in der Natur gegönnt und das hat mir gut getan. Der kalte Wind, der Regen...das hat sich gut angefühlt und war irgendwie bereinigend 
Und er hat sich nicht gemeldet. Aber das wird noch kommen, alleine schon, weil ich noch ein paar Dinge bei ihm habe. Aber vielleicht stehen die irgendwann auch einfach vor meiner Garage.
Mein nächster geplanter Schritt ist mein Outen...meiner Familie gegenüber, meinen Freunden gegenüber. Lediglich eine Freundin weiß, was los ist. Selbst das ich mir da mal Luft machen musste und ich relativ spontan erzählt habe, in welcher Situation ich war/ bin, bereitet mir jetzt noch ein schlechtes Gewissen, denn (nicht lachen) Vertrauen und Loyalität waren die Basis unserer Beziehung.
So 100%ig bin ich auch noch nicht soweit, aber das kommt noch. Das schlechte Gewissen, dass ich mich so rar gemacht habe, überwiegt dann doch!
Ich bin sehr froh, in diesem Forum zu sein!
Danke an alle, die hier so offen ihre Geschichten erzählen und mit Rat und Tat zur Seite stehen!
LG