Guten Morgen,
die Weihnachtszeit wird für einen frisch Abstinenten einiges an Kopfarbeit abverlangen. So zumindest mein Gefühl. Feste Mechanismen und Abläufe, wie der Wein zum Fest oder vorher der Glühwein auf Weihnachtsmärkten müssen angepasst werden. Ja vor allem auch die Firmenweihnachtsfeier.
Und da landet man unweigerlich bei Karstens Frage. Ehrlichkeit zu sich selbst. Ich denke, dass nicht wenige Menschen nicht ehrlich zu sich selbst sind. Manche schaffen das ein Leben lang, ohne es selbst zu bemerken.
Als Beispiel die Firmenweihnachtsfeier: Hand auf Herz, wer will schon mit seinen z.T. nervigen Kollegen oder auch seinen Chef freiwillig die Freizeit verbringen. Das ist doch alles Mumpitz. Einzig die Aussicht auf Alkohol lässt die Firmenfeier in einem guten Licht dastehen. Sozusagen ein schöner Anlass sich die Rübe vollzuschütten. Damit kommt auch kein schlechtes Gewissen auf, dass man wieder säuft. Denn es machen ja alle. Oder dann der Weihnachtsmarkt. Was sind denn Weihnachtsmärkte? Ein Ort der Völlerei und des Besaufens mit haufenweise Schnulli und wenigen handwerklichen Ständen. Der ehrliche Gedanke wäre: Dort gehe ich nur wegen dem Alkohol hin. Gemütliche, besinnliche und alkfreie Weihnachtsmärkte. Gibts sowas überhaupt? Es wäre überhaupt ein tolles Experiment, einen alkfreien Weihnachtsmarkt aufzumachen. Ob da jemand hingeht?
Viele Grüße