Beiträge von Eule89

    Hallo Elly,

    danke für deine schnelle Antwort.

    Ich finde halt auch, dass wir als Eltern erst einmal reden sollten. Und danach dann erst mit unserem Sohn gemeinsam und dann mit beiden Kindern gemeinsam. Dagegen weigert mein Ex sich aber strikt.

    Wir haben uns jetzt geeinigt, dass wir beide mit unserem Sohn gemeinsam reden. Mein Vater kommt mit und geht dann mit meinem Sohn, wenn mein Ex dann noch über Eltern-Dinge reden möchte. Da sollte ein Kind nun wirklich nicht dabei sein.

    Ich finde auch, dass dem Stiefbruder da eine Grenze gesetzt werden muss. So etwas darf einfach nicht passieren. Zumal er das nicht nur mit meinem Sohn, sondern auch der kleinsten Halbschwester meines Sohnes gemacht hat. Nacheinander, nicht gleichzeitig. Die kleine Maus ist 4. Der anderen Halbschwester (5) hat er Deo ins Gesixht gesprüht.

    Selbst wenn man das Geschehene mal ganz wohlwollend betrachtet: also dass das keine böse Absicht war, es ihm leid tut, wie auch immer. Wie danach mit der Sache umgegangen wurde, ist halt wirklich unter aller Kanone. Dem einen Kind die eigenen Gefühle absprechen, das runter reden und nicht mal ein tröstendes Wort. Und dem anderen Kind einfach gar nichts dazu sagen.

    Wäre ich an Stelle der Freundin, also Mutter des Stiefbruders gewesen, hätte ich meinen Sohn direkt dazu geholt und das geklärt.

    Nur um das nochmal klar zu stellen.

    Mir geht es nicht darum, den Umgang zu verhindern oder ein Gespräch zu verhindern. Es geht mir einzig und allein darum, dass es meinem Sohn gut geht.

    Ich weiß auch, dass dieser Vorfall allein betrachtet auch keine eindeutige Kindeswohlgefährdung darstellt. Mein Sohn ist da angewiesen auf das Wohlwollen seines Vaters.

    Mein sehnlichster Wunsch bzgl des Umgangs ist tatsächlich, dass es wieder so wird, wie vor einem Jahr noch. Also dass die Kinder bzw mein Sohn gerne zu seinem Vater geht. Dass wir in gutem Kontakt stehen. Dass die Kinder glücklich und aufgeregt nach Hause kommen nach dem Umgang. Dass sie gerne auch mal da schlafen. Dass sie Spaß haben.

    Das ist alles nicht mehr. Und das macht mir echt große Sorgen und auch Bauchschmerzen.

    Ich muss hier mal meine Gedanken sortieren. Vielleicht hat der ein oder andere ja auch einen guten Tip für mich, wie ich mit der Situation umgehen kann.

    Vor einigen Wochen kam es beim Umgang zwischen meinem Sohn und seinem Vater zu einem Vorfall. Mein Sohn (6 Jahre) wurde von dem Sohn (7 Jahre) der Freundin seines Vaters (also abgekürzt sein quasi Stiefbruder) in einen dunklen Raum (im Wohnwagen) gesperrt und wurde erst rausgelassen, als er angefangen hat bitterlich zu weinen und zu schreien. Eigentlich sollte er viel zu schwere Matheaufgaben lösen, damit der Stiefbruder ihn rauslässt. Die anwesenden Erwachsenen (Vater, Oma, Uroma meines Sohnes und Mutter, evtl Großeltern des Steifbruders) haben angeblich davon nichts mitbekommen. Als mein Sohn dann "frei" war, hat er sich weinend auf die Couch im Vorzelt gesetzt und der Stiefbruder kam wieder an und hat ihn geärgert. Die Erwachsenen saßen vor dem Vorzelt. Mein Sohn ist dann zu seinem Vater und dessen Freundin und hat geweint und erzählt, was passiert ist. Er hat daraufhin zu hören bekommen, dass das doch nichts schlimmes war und er ruhig aufhören könne zu weinen. Getröstet wurde er nicht. Das alles hat mein Sohn mir erzählt. Ganz von sich aus. Wenn ich nachgehakt habe, waren da sneutrale Fragen wie "und was ist dann passiert" oder "wer war jetzt wo" "hat jemand was dazu gesagt und was wurde gesagt". Das Ergebnis des ganzen war, dass mein Sohn bis heute noch Angst vor Dunkelheit wieder hat, nirgendwo alleine sein möchte, er nachts Panik bekommt, wenn er plötzlich allein ist. Selbst in der Schule ist das aufgefallen. Er wollte nicht mehr in die Pause und nicht alleine auf Toilette, weil er Angst hat, dass ihn jemand einschließen könnte. Zu seinem Vater möchte er auch nicht mehr, wenn der Stiefbruder auch da ist.

    Ich habe daraufhin am selben Abend noch seinem Vater geschrieben. Der hat das total runtergespielt und meinte, unser Sohn solle keine Angst haben. Er könne ja mal mit ihm reden. Ich habe darauf dann geschrieben, dass wir beide bitte darüber mal sprechen. Damit war er erst mal einverstanden.

    Ich habe mehrere Termine vorgeschlagen bzw gesagt, dass ich eigentlich immer ab nachmittags bzw frühen Abend kann. Da konnte er aber angeblich nie. Er arbeitet 24 Stunden Schichten, hat also auch immer wieder frei dazwischen. Aber mag sein, dass da tatsächlich Termine anstanden. Das kann ich nicht beurteilen. Einen weiteren Termin wollte er dann nicht und hat sich nicht mehr gemeldet.

    Jetzt möchte er unseren Sohn holen, an einem Tag, an dem wir aber schon auf einem Kindergeburtstag sind. Das findet mein Ex unfair. Wenn er sich spontan meldet, er wolle seinen Sohn sehen, soll der auch Zeit haben. Er habe ja wohl Vorrang vor dem Geburtstag. Er habe seinen Sohn ja monatelang (5 Wochen) nicht mehr gesehen.

    Ich habe ihm dann sachlich nochmal erklärt, dass wir auf einem Geburtstag sind und wir ja auch noch nichts geklärt hätten bzgl des Vorfalls beim letzten Mal. Da ja unser Sohn nicht auf seinen Stiefbruder treffen möchte.

    Mein Ex ist jetzt sauer darüber, möchte eine klare Umgangsregelung (gegen die ich nie Einwände hatte, er war derjenige, der sich nicht festlegen wollte und nur spontane Treffen alle paar Wochen, manchmal Monate, möchte). Bei diesem Gespräch soll unser Sohn bei sein. Er möchte mit ihm über das letzte Mal sprechen. Er möchte dann auch den Stiefbruder mitbringen, denn der hat ja auch was dazu zu sagen, wie das wirklich war an dem Tag.

    Ich war lange mit meinem Ex zusammen. Ich weiß, dass er manipulativ ist und die Tatsachen gerne verdreht. Er hat natürlich jedes Recht dazu, von seinem Sohn selber zu hören, wie er sich dabei gefühlt hat. Wobei er genau genommen das ja bereits gehört hat und für nicht schlimm befunden hat. Aber einem Kind dann jemanden vor die Nase zu setzen, vor dem es Angst hat und vor dem es dann für sich und seine Meinung einstehen soll, finde ich echt zu viel. Das habe ich ihm auch gesagt. Er behart aber darauf, dass er möchte, dass die Kinder das klären.

    Ich weiß jetzt gerade nicht genau, was ich machen soll. Mein Sohn mag eh schon seinem Vater kaum was erzählen. Wenn er da ist, macht er dort immer alles mit und wird einfach irgendwann still, wenn er geärgert wurde. Sobald ich ihn dann abholen und die Autotür dann zu ist, fängt er an zu weinen und erzählt mir, was alles passiert ist und was er nicht gut fand.

    Ich ermutige ihn immer, es dann seinem Vater (sage ihm gegenüber immer "Papa") zu sagen, wenn er da ist. Sonst wissen dieser ja gar nicht, wenn ihm was nicht gefällt oder ihn was oder jemand geärgert hat.

    Ich habe ihn auch von Anfang an immer ermutigt zu seinem Vater zu gehen, habe noch nie ein schlechtes Wort über meinen Ex vor meinem Sohn verloren. Habe schon immer versucht zu vermitteln. Vorallem wenn mein Sohn wieder enttäuscht von seinem Vater oder dem Umgang im Allgemeinen war.

    Seit mein Ex die jetzige Feeundin hat, klappt das alles gar nicht mehr. Alle Kinder (mein Ex hat ja noch zwei jüngere Töchter, alle Kinder nur ein Jahr auseinander) sind seitdem nach jede Umgang enttäuscht oder traurig oder eines der Kinder wurde verletzt.

    Die Feeundin davor war klasse. Da hat da simmer super geklappt und die Kinder waren dort total glücklich. Da habe ich ihn auxh super gerne dann mitgegeben, weil ich wusste, dass es ihm Spaß macht und es ihm dort gut geht. Auch zu den Zeiten, wenn mein Ex Single ist. Da klappt das auch einigermaßen. Da gibt es dann auch immer mal Kleinigkeiten, aber so lange die Kinder glücklich und heile wieder nach Hause kommen, ist alles tutti. Aber nun?!

    Die Sache ist jetzt, dass mein Ex das immer kleinredet oder wegredet. Oder die Kinder lügen. Oder wir Mütter lügen oder haben sie manipuliert. Deswegen befürchte ich, wenn jetzt das Jugendamt, Anwalt, Beratungsstelle eingeschaltet wird, dass es am Ende so ausgeht, dass die Kinder trotzdem immer dort hin müssen und nur noch mehr auf ihrem Rücken seitens meines Ex ausgetragen wird.

    Was ist also jetzt die beste Lösung für meinen Sohn? Ich bin mir so unsicher.

    Liebe Jalina,

    ich kenne das Gefühl nur zu gut. Die erste Partnerin von meinem Ex, das war ganz schlimm für mich. Nicht, weil ich ihn zurück wollte, aber der Gedanke, dass er jetzt wen anderes hat und dort alles "in Ordnung" ist, was es bei uns ja nicht war. Und auch, dass ich mit allem, vorallem unserem Sohn alleine klarkommen muss und er wieder jemanden an der Seite hat, hat mich einfach so wütend gemacht.

    Das ging sogar eine Weile so. Der Unterschied war aber, dass mein Sohn da noch nicht mal ein Jahr war. Er konnte sich also noch nicht mitteilen.

    Mit der Zeit konnte ich aber immer besser damit umgehen, es verblasst so ein bisschen quasi. Nach und nach hat sich dann auch ein wenig Kontakt aufgebaut zwischen seiner (damaligen) Freundin und mir. Irgendwann hat sie sich dann auch getrennt. Da hatten die beiden dann auch noch 2 gemeinsame Kinder. Und ab da an war mir klar, dass er sich nicht verändert hat. Dass es einfach immer wieder genauso ablaufen wird, wie ein uns. Wie bei meiner Vorgängerin. Wie bei allen Nachfolgerinnen.

    Lange Rede, gar kein Sinn, was ich sagen will: es wird mit der Zeit besser. Dein Sohn ist schon groß genug, dass er mitteilen kann, wenn was blödes passiert beim Vater oder er nicht mehr hin möchte. (Den Fall haben wir momentan.) Solange es ihm dort gefällt und nichts negatives passiert, ist doch gut für deinen Sohn.

    Für dich ist das Gefühl noch mist, das verstehe ich total. Aber es wird irgendwann besser. Schau auf dich, dein Leben. Versuch dir was Gutes zu tun, sofern es die Depression zulässt. (Habe deinen Faden bisher nur quer gelesen, weiß grad nicht, wie da der aktuelle Stand ist)

    Liebe Grüße

    Eule

    Heute ist so ein typischer Montag. Der verflixte Zahn ist raus. Bis auf ein kleines Stückchen, das jetzt noch chirurgisch entfernt werden muss. Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn es einfach direkt alles geklappt hätte. Wenigstens sind die Schmerzen schon mal besser.

    Morgen muss ich nochmal hin zur Kontrolle. Direkt davon habe ich noch einen Termin beim Hausarzt.

    Für meinen Sohn hat heute die Schule wieder begonnen. Er hat sich richtig drauf gefreut. Er sagte gestern Abend, dass die Ferien zwar sehr schön waren, aber dass er sich doch auch auf die Schule freue. Ich bin mal gespannt, wie lange das noch anhält. 😂

    Ansonsten gibt es nichts neues. Das Theater mit dem Zahn reicht ja auch erstmal, finde ich.

    Jump! Ich schreibe mal hier, weil es in dem anderen Thema nichts zu suchen hat. Geht da ja nicht um mich.

    Schwanger wirst du ja nicht von selbst. Da hast du doch eine eigene, sehr wichtige Verantwortung. Das irritiert mich. Bei aller Verstrickung hört es da für mich auf - ich muss Verantwortung für mich selbst übernehmen, für das was ich mache. Co-Abhängigkeit ist keine "Ausrede". Tut mir leid, wenn das jetzt zu hart rüber kommt. Ich kenne deinen Hintergrund nicht Eule...

    Das habe ich j doch auch gar nicht behauptet. Ich habe lediglich gesagt, dass es so oft und viel noch Hin und Her gegangen ist, dass noch ein Kind daraus entstanden ist. Trotz Verhütung. Ob es nun wirklich eine Panne war oder nicht, keine Ahnung. Könnte mir vorstellen, dass er was manipuliert hat. Vielleicht aber auch nicht. Ich weiß aber nicht genau, was du mir unterstellen möchtest und vorallem, warum in dem anderen Thread.

    Noch viel mehr hoffe ich, dass sowas niemand liest, der nicht freiwillig Geschlechtsverkehr hatte. Das wäre ein Schlag ins Gesicht.

    Für mich hat außerdem Hoffnung machen, immer wieder, Manipulation und das ganze Spiel sehr wohl was mit Co-Abhängigkeit zu tun. Heute weiß ich auch, dass ich schon viel früher ganz anders hätte handeln müssen.

    Da du so verurteilen schreibst, gehe ich davon aus, dass du nicht aus dem co-Bereich bist oder nie ein Problem damit hattest deinen/deine XY zu verlassen oder damit zu leben oder was auch immer.

    Ich will keinen Streit, bin auch nicht sauer oder so. Dazu ist der Tanz schon viel zu lange her. Zum Glück. Ich schreibe lediglich, was mir dazu durch den Kopf geht. Btw seine eigene Meinung darf gerne jeder haben. Bin immer an einem Austausch und auch Kritik interessiert.

    Alles Gute dir, Jump.

    Guten Morgen Silberstreifen,

    mir kommt das sooo bekannt vor. Wir sind seit 8 Jahren getrennt. Es war noch eine echt lange Zeit, in der es immer wieder ein Hin und Her gab. Immer wieder diese vermeintlich verirrten WhatsApp, dieses "kannst du mir bitte da und da helfen,ich hab doch sonst niemanden, der sowas kann" usw. Das ging so weit, dass ich tatsächlich noch schwanger (von mir ungeplant, von ihm... na, ich weiß nicht) wurde und wir jetzt einen gemeinsamen Sohn haben. Seitdem ist endgültig Schluss. Also seit 6 Jahren.

    Was ich damit sagen will: ja, du darfst Abstand nehmen. Nein, du bist nicht verantwortlich. Er ist erwachsen. Und hat sogar eine neue Freundin. Du darfst die "verirrten" WhatsApp ignorieren. Sind doch angeblich eh nicht für dich. Also, was solls?! Wenn er eine konkrete Frage hat, kann er die ja sachlich stellen. Und dann kannst du immer noch überlegen, wie du dann reagierst. Wenn es zB ums Kind geht (ist euer gemeinsames Kind? Hab ich grad nicht mehr im Kopf). Das ist dann ja nunmal was anderes. Ansonsten braucht er sich nicht zu melden und du darfst das ignorieren.


    Liebe Grüße Eule

    Liebe Aurora,

    Danke schön :)

    Ich ärgere mich nur so über mich selbst. War nicht das erste Mal, dass ich einen entzündeten Zahn für eine Erkältung gehalten habe, weil die richtig dolle Schmerzen erst total spät angefangen haben. Im Anfang drückt das immer nur ein wenig und fühlt sich eher wie die Nebenhöhlen bei einer Erkältung an. :cry:

    Naja, jetzt kann ich es eh nicht mehr ändern. Ich bin nur heilfroh, wenn es endlich besser wird und das blöde Ding endlich draußen ist. :lol:

    Sonntag hatte ich ja noch geschrieben, dass es mir etwas besser geht. Das war dann am Montag auch schon wieder vorbei. Den Termin habe ich noch geschafft und ab danach habe ich quasi bis zum Dienstag Abend "geschlafen". Natürlich nicht nur geschlafen, aber ich war total schlapp, bin immer wieder eingenickt usw.

    Dienstag Abend stand für mich fest: Mittwoch wieder zum Arzt. Irgendwas stimmt da ja nicht. Mittwoch Abend kam dann die Erleuchtung. Mein -eh schon kaputter- Zahn hat angefangen zu pochen, zu drücken und sich ständig zu melden. Da war die Lösung für das "irgendwas ist nicht in Ordnung"

    Also heute Morgen direkt zum Zahnarzt. An dem Zahn haben wir schon sooft rumgefummelt, dass da fast gar kein Zahn mehr ist. Und da er ständig Theater macht: raus damit. War zumindest mein Plan. Schade schade, Schokolade. Der Zahn ist so stark entzündet, dass er nicht gezogen werden kann, weil die Bakterien dann in die Wunde gelangen würden. Also erstmal Antibiotika gegen die Bakterien und Entzündungshemmer gegen die Schmerzen und die Entzündung. Nächste Woche kommt das blöde Ding dann endlich raus.

    Ich bin super froh, dass sich was tut. Aber das Warten ist jetzt fies.

    Ich bin jetzt total fertig. Mein Körper kämpft ganz schön dagegen. Zumal er ja immer noch sehr schlapp und erschöpft ist. Allein vom Burnout/Depression Dings Zeugs.

    Schönen Abend allen.

    Guten Abend zusammen,

    mir geht es langsam auch etwas besser. Waren echt ein paar fiese Tage. Morgen muss ich wieder zum Arzt. Ich fühle mich gar nicht danach, würde am liebsten eingekuschelt auf der Couch bleiben. Obwohl der Arzt ja nu helfen kann. Macht das Sinn?

    Krümels Uroma hat vorhin angerufen. Also väterlicherseits. Wir telefonieren ab und zu mal. Also Krümel und sie hauptsächlich. Wir mussten aufgrund der Tatsache, dass wir krank geworden sind, eine Veranstaltung in deren entfernteren Familie absagen. Da wird natürlich direkt angerufen und nachgefragt, ob alles gut ist. Und natürlich um mir, mehr oder weniger versteckte, Vorwürfe zu machen. Nervt mich total. Aber Krümel telefoniert so gerne mit ihr. Ich möchte ihm das nicht untersagen. Ich lasse ihn aber auch nur auf Lautsprecher telefonieren, um eingreifen zu können. Manipulation haben die alle verdammt gut drauf. Krümel erzählt mir zwar meist davon und ich kläre das dann bzw mache eine Ansage, aber ihn verletzt es dann. Krümel btw ist 6,5 Jahre.

    Seit dem letzten Vorfall ist eh Eiszeit bei uns. Da mein Ex absolut gar keine Zeit und kein Interesse an einem klärenden Gespräch hat, bin ich entsprechend angefressen. Neben der grundsätzlichen Angefressenheit natürlich.

    Den Vorfall kann ich nicht genauer beschreiben. Möchte nicht so detailliert über die Gefühlswelt meines Sohnes und dem, was ihm "angetan" wurde, schreiben.

    So, ich gehe mal ein Erkältungsbad nehmen. Krümel ist wieder beim Opa, damit ich ihn morgen früh nicht so früh aus dem Bett werfen muss.

    LG Eule

    Hallo Co-Pilot,

    Ursprünglich war mein Gedanke hier, Tips oder Erfahrungen entgegenzunehmen, jedoch scheint das eher nicht zu klappen.

    Was genau erwartest du dir denn an Tips? Auf jeden (außer einen) Post von dir wurde geantwortet. Vielleicht könntest du konkrete Fragen stellen, worauf man Bezug nehmen kann? Damit deine eigenen Fragen auch beantwortet werden können.

    Liegt vielleicht auch an der vertauschten Geschlechterrolle

    Was genau meinst du damit? Unterstellst du einfach den gesamten Forenangehörigen absichtlich keine Tips oder Erfahrungen zu teilen, weil du ein Mann bist? So liest es sich jedenfalls für mich. Aufklärung wäre nett.

    Ich glaube nicht, dass die Gefühle und Erfahrungen sich arg unterscheiden zwischen Mann und Frau. Die sind alle ähnlich bzw gehen in ähnliche Richtungen bei jedem Menschen. Zumal es auch genug Männer hier gibt (oder gab, das mag sein), die ihre trinkenden Frauen verlassen haben bzw mit trinkenden Frauen zusammen waren.

    Könntest du vielleicht einfach mal genau erklären, was du hier erwartest?

    Hallo zusammen,

    den Krümel geht es endlich besser. Dafür hat er mich angesteckt und ich liege seit heute Nacht mit Fieber und allen anderen Erkältungssymptomen flach. Der Krümel kann zum Glück jetzt bei Oma und Opa schlafen (also meinen Eltern).

    Ich musste heute Morgen auch den Termin bei meiner Therapeutin heute absagen. Das hat mich richtig traurig gemacht. Die Sitzungen tun jedes Mal einfach nur gut. Aber gerade würde ich die gut 20 minütige Fahrt nicht mal schaffen.

    Ich lese die letzten Tage bzw Abende immer sehr viel hier. Bei anderen zu schreiben traue ich mich noch nicht wieder so richtig. Da brauche ich, glaub ich, noch etwas Zeit, um wieder reinzukommen.

    Mir ist aber zu meinem Schrecken in den letzten Tagen sehr bewusst geworden, dass es ziemlich blöde war, hier nicht mehr regelmäßig hin zu kommen. Vieles von dem Mist, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, hätte ich gerne hier diskutiert. Also jetzt so im Nachhinein. Aber ist jetzt nicht mehr zu ändern.

    Ich mache mir jetzt einen Tee und lege mich mit einem guten Buch auf die Couch.

    Liebe Grüße und ganz viel Spaß an die Teilnehmer des Forentreffens

    Eule

    Liebe Aurora,


    Wahnsinn, dass die Enkelin schon 17 ist :shock: war ich echt so lange weg? :oops:

    Schön zu hören, dass der Exschwiegersohn sich von seiner Noch-Frau getrennt und hoffentlich auch gelöst hat.

    Ich kann total verstehen, dass ihr euch ihm (noch?) nicht wirklich annähern könnt/wollt. Es ist ja damals, als ich zuletzt hier war, schon sehr viel echt schlimmes bzw negatives passiert. Das ist wirklich eine schwierige Situation. Ich ziehe aber den Hut, dass ihr trotzdem gemeinsam Enkelins Geburtstag gefeiert habt.

    Ganz liebe Grüße :o

    Eule

    Hallo Aurora,

    wer hat dir das denn wohl erzählt?! 🤔 😂

    Ja, ich habe immer wieder deinen Status gesehen und gedacht, ach, da schreibste mal. Und dann doch nicht gemacht. Wie das halt so ist.

    Ich freue mich auch sehr auf den Austausch hier. Könnte auch sehr nützlich für meine Therapie sein bzw im Zusammenhang damit.

    Heute ist wieder so ein Tag irgendwie. Ich bin selber noch nicht ganz fit von der letzten Erkältung. Vom Burnout schon mal gar nicht. Und nun ist Sohnemann am kränkeln. Erkältung, Magen-Darm, von allem ein wenig, aber nichts so richtig. Da ist er dann so extrem knatschig und braucht 24/7 extreme Aufmerksamkeit.

    ZB er braucht neues Trinken, also Gejammer, ich gehe und hole welches, Gejammer weil ich nicht bei ihm geblieben bin. Und bevor die Frage aufkommt: ja, meistens hole ich ihm was zu Trinken, weil ich mir in 99% der Fälle auch selber neues Trinken brauche. Und wenn er krank ist, erst recht.

    In solchen Momenten ärgere ich mich auch irgendwie, dass sein Erzeuger (sorry, aber mehr ist er tatsächlich nicht) es sich so leicht macht. Er meldet sich quasi nie, außer er möchte die Kinder irgendwo mit hin nehmen und einen auf "Super-Daddy" machen. Er holt auch immer nur alle Kinder aufeinmal. Nur mal eins oder zwei nicht. Danach meldet er sich auch wieder wochenlang nicht. Im Grunde genommen ist mir das auch echt recht so. Er kümmert sich auch nicht, wenn die Kinder bei ihm sind. Also so gar nicht. Nach so ziemlich jedem Treffen ist mindestens eins der Kinder traurig, weil wieder irgendwas vorgefallen ist. Aber alles nicht "schlimm genug", dass da das Jugendamt was macht. Leider.

    Das im Gesamten nervt an solchen stressigen Tagen dann schon sehr.

    Guten Abend zusammen,

    ich bin heute Morgen darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich vor einigen Jahren einfach so sang- und klanglos verschwunden bin 8|

    Das war tatsächlich gar nicht meine Absicht. Ich hatte das Forum bis Mitte diesen Jahres immer als offenen Tab im Handy, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen. Zumal es schwerer wurde, umso länger es dauerte.

    Es ist ziemlich viel passiert in den letzten Jahren. Von meinem Ex bin ich seit einigen Jahren schon komplett getrennt. Seit unser Sohn, viel zu früh und sehr krank, zur Welt kam. Direkt danach gab es quasi nur noch Streit, aber meinerseits die Hoffnung, dass wir uns einfach verstehen könnten. Ohne Beziehung oder Zusammenleben. Nur als Eltern. Das kam aber erst viel später und ist immer abhängig von seiner jeweiligen Freundin.

    Die letzte fand ich total toll. Wir sind super miteinander ausgekommen, sie hat sich toll um die Kinder gekümmert (mein Sohn hat noch 2 Halbschwestern) und es war ein richtig schönes Miteinander. Nach der Trennung ging es aber bergab und seit er mit der jetzigen Freundin zusammen ist, puh, da ist es wieder sehr schwierig. Seitdem trinkt er auch wieder mehr und öfter. Sie trinkt nämlich auch sehr gerne. Eigentlich ständig. Selbst wenn die Kinder da sind oder sie unterwegs ist. Sie hat immer Dosen mit Alkopops (oder wie man die heute nennt) dabei.

    Ich selber bin mittlerweile auch jetzt seit 1,5 Jahren krankgeschrieben aufgrund von Burnout, Depression, wie auch immer. Es geht aber langsam bergauf. Ich bin schon eine Weile in Therapie deswegen und arbeite den ganzen Mist auf. Nebenbei wird auch noch eine ADHS- und eine ASS-Diagnostik gemacht.

    Meinem Sohn geht es soweit gut. Er geht jetzt zur Schule und ist super glücklich damit. Die Kita hatte ihm nicht so gefallen. Ich bin sehr froh, dass er sich so gut entwickelt hat und wir durch die viele Förderung auch viele seiner Einschränkungen ausgleichen konnten. Er wird natürlich weiterhin gefördert. Sowohl bei den Dingen, die er (noch) nicht so gut kann, als auch bei den Dingen, die er gut kann und für die er sich total interessiert.

    So, das war es erstmal von mir. Ich werde mich jetzt erstmal wieder einlesen und mich mal mit dem "neuen" Aufbau des Forums vertraut machen (daran bin ich bisher kläglich gescheitert 😂

    Ganz liebe Grüße,

    Eule