Beiträge von Cadda

    Hallo Carl-Friedrich,

    das finde ich auch wirklich schade, wobei die Kritik am Ende konstruktiv und nicht ganz unberechtigt geübt wurde. Ich finde es etwas untypisch und habe nicht damit gerechnet, dass er geht.

    Carl-Friedrich: Vieles, was Du beim Dampf ablassen zur Corona-Situation schreibst, kann ich so unterschreiben!!

    LG Cadda

    Frohes, neues Jahr wünsche ich Allen, die hier lesen. Ich hatte ein sehr schönes Silvester. Ich habe lang und gemütlich mit meinen Jungs Raclette gegessen. Wir haben es uns richtig schön gemacht und geklönt, danach noch Karten gespielt. Dann kam noch der Papa der Beiden vorbei. Sind nochmal ne Runde durchs Dorf gegangen. Was für ein schöner Abend und doppelt toll, an Neujahr fit und munter aufzustehen, zu joggen und dann schön zu frühstücken. Besser geht’s nicht :D

    Inzwischen ist mein Urlaub vorbei, ich bin im Arbeitsalltag angekommen und bei den Kindern ist seit heute wieder Schule online angesagt. Tja... wirklich viel gelernt haben sie nichts im letzten Jahr.:)

    Cadda

    Jacke, hast Du meinen Text eigentlich gelesen oder nur überflogen!? Ich gebe mir die Mühe, Dir zu erklären, dass Dein Mann nicht entzieht, nur weil er (angeblich) weniger trinkt und im nächsten Beitrag schreibst Du das Gleiche? Im übrigen bist Du auch null darauf eingegangen, dass Dein Mann Dich schlecht behandelt und es vermutlich auch ohne Alkohol tun würde. Denn nicht jeder Betrunkene bestraft seine Frau durch Ignorieren, weil sie bei den Töchtern war.

    Mir geht es ansonsten wie Morgenroth. Ich frage mich, warum Du Deinen Kindern diese Last antust und überhaupt nicht darüber nachdenkst, dass ihr Leben darunter leidet.

    Ich frage mal konkret, wozu Du hier bist? Nur um Dir das Leid von der Seele zu schreiben oder willst Du etwas verändern?

    Ich würde mich freuen, wenn Du auf das Geschriebene mal eingehst, denn ansonsten ist ein weiterer „Austausch“ sinnlos. Sowohl für Dich, als auch für mich, weil ich das Gefühl habe, es kommt eh nichts an, von dem, was ich schreibe.

    LG Cadda

    Hallo Jacky, bitte nimm mir meine Direktheit nicht übel, aber was um Himmels Willen schreibst Du da ständig von ENTZUG???? Das macht mich zugegebenermaßen fast wahnsinnig, denn Dein Mann entzieht nicht, er säuft!! Nur weil man mal weniger trinkt, entzieht man doch nicht! Bitte versuche das zu verstehen!

    Im übrigen ist nicht der Alkohol an dem blöden Silvester Schuld, sondern die Art und der Charakter Deines Mannes, der Dich durch das Ignorieren bestrafen wollte, weil Du Tags über nicht da warst.

    Dein Mann ist Alkoholiker, befindet sich in keiner Weise im Entzug und weniger trinken kann ein Alkoholiker nur für eine gewisse Zeit, sonst wäre er kein Alkoholiker. Weniger trinken ist NULL und NICHTS wert. Ein Alkoholiker muss abstinent leben, also ohne einen einzigen Tropfen Alkohol für den Rest seines Lebens. Trinkt er nur ein einziges Bier, ist er wieder voll drin in seiner Krankheit. Dein Mann hat also nicht aufgehört zu saufen oder angefangen an seiner Krankheit zu arbeiten, indem er weniger trinkt. Er hat keine Einsicht und benimmt sich schäbig. So schäbig, dass er vermutlich auch ohne Alkohol ätzend zu Dir wäre. Also bitte lass Dir von Deiner Tochter helfen und geh!!

    Niemand hat es verdient, so behandelt zu werden, Jacky. Du hast etwas Besseres verdient. Wenn Du Dich trennst und woanders lebst, kannst Du so oft Deine Familie, also Töchter besuchen, wie Du willst, ohne danach durch sein Verhalten bestraft zu werden.

    Mach einen Schritt in die Freiheit!

    LG Cadda

    Moin Xlausi,

    ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und ich wünsche Dir die Gelassenheit und Gleichgültigkeit, die dazu führt, dass Du Dich mit Deiner Ex nicht mehr absabbelst. Das strengt ja selbst MICH schon an, wenn ich es nur lese :mrgreen:

    Im Ernst: Hör auf, irgendwelche Fehler zuzugeben, in der Erwartung, dass sie dann ihre zugibt. Das führt alles zu nichts und das Gespräch war völlig nutzlos. Es bringt Dich nicht nach vorn, sondern hält nur auf.

    LG Cadda

    Mir hat es übrigens geholfen, offen in der Familie mit meiner Sucht umzugehen! Ich rede darüber inzwischen ganz locker und schäme mich nicht, dass ich trockene Alkoholikerin bin. Ich rede sogar mit meinen kleineren Kindern über das Thema. Sie finden das sehr interessant und gleichzeitig sind sie auch sensibilisiert bei dem Thema.

    Du packst das. Tu etwas dafür und bleib immer beim Thema.

    Cadda

    Hallo Peter,

    gut, dass Du Dich hier meldest, das ist ein Schritt nach vorne!! Das mit der ambulanten Therapie halte ich persönlich für eine gute Sache! Ich selbst habe es gemacht und es tat mir sehr, sehr gut. Es sind „nur“ Termine, man ist nicht aus dem gewohnten Umfeld. Zusätzlich waren bei mir noch ein Mal die Woche Gruppengespräche. Auch das fand ich gut. Weil so normale Menschen und nette Menschen dabei waren, man fühlte sich nicht mehr so anders. Es kann jedenfalls nicht schaden!!

    Klar ist der Rückfall großer Mist, aber die Zeit davor war ja dadurch nicht umsonst! Du bist wieder aufgestanden, das ist wichtig!! Mach weiter!

    Cadda

    Always happy Blümchen :D :D :D
    Schön wärs... ich hab zur Zeit im Privaten viele Dinge, die mich sehr unhappy machen. Aaaaber ich suche mir trotzdem viel Positives raus und denke optimistisch. Vielleicht wirkt es deshalb so :)

    Sport tut gut, so oder so. Ob mit oder ohne Abnehmwunsch. Und wenn’s nicht Sport ist, dann reicht auch Bewegung an der frischen Luft.

    Heute bin ich mal die Faulheit in Person. Ich hab sonst immer meine 10.000 Schritte voll, sagt meine Uhr. Die letzten Tage auch mal um die 18.000.
    Und heute??? 2500 :shock: das sag Einiges über meine Tagesform heute aus :mrgreen:

    Morgen wird’s besser :)

    Hallo Xlausi,

    als Außenstehende denkt man bei Deinem Text zunächst, dass Deine Ex noch viel zu viel Raum einnimmt. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass das dazugehören kann, um loszulassen. Ich bekomme heute noch manchmal etwas von meinem saufenden Ex mit, gerade gestern hab ich ihn sogar gesehen (wir wohnen im selben Ort). Ich höre auch immer mal wieder was von ihm, was mir auch Wut oder Mitleid bereitet und ja, ich bekomme sogar Dinge mit, die mir zeigen, dass er mich immer noch vermisst und traurig ist. Aber ich versuche, den Dingen keinen Raum zu geben. Denn: Was bringt es mir??? Außer einem Durcheinander? Nichts!!!

    Und das solltest Du Dir vielleicht vor Augen führen. Selbst WENN Deine Ex mit nem Kasten Selter vor Dir stehen würde, Dir ihre Liebe gestehen würde und Dir verspricht, nie wieder zu trinken.... Selbst DANN wird das vermutlich nicht funktionieren, denn es gehört mehr dazu, aus einer Sucht herauszukommen, als nur der Wille. Und selbst DER ist bei ihr ja nicht vorhanden.

    Was ich Dir rate? Ernähre Dich gesünder, nimm ein paar kg ab (25 kg ist viel zu viel als gesetztes Ziel), fühl Dich wieder wohl, indem Du Dich bewegst, viel rausgehst und Deiner Ex nicht so viel Raum gibst. Und dann flirte mit anderen Frauen. Es gibt nämlich genug davon, die anders ticken, als Deine Ex. Wäre doch sch..... okolade, wenn Du die nicht siehst :)

    LG Cadda

    Hallo ihr Lieben,

    Danke für Eure Erzählungen. Ihr seid länger trocken als ich. Trotzdem darf ich mich glücklicherweise einreihen, ich hatte auch keinen Suchtdruck. Bei mir war es aber ja eh nie von Feiertagen abhängig (vielleicht weil ich persönlich fast immer „Feiertag“ hatte :D ). Ich hab ja schon mal erzählt, dass bei mir so eher Momente wie Autofahren bei Sonnenschein und meiner gern gehörten Dance-Music, meine Gedanken an Alkohol anregten. Aber: Auch das lange nicht mehr gehabt und WENN, dann kommt direkt der Gedanke „Nee, das war schlimm. Du bist froh, dass Du keinen Alkohol mehr trinken musst“.

    Vielleicht nochmal an diejenigen, die still mitlesen (auch wenn ich es schon oft berichtet habe):
    DAS war wirklich mein Problem, weshalb ich lange wusste, dass ich irgendwann aufhören werde zu trinken, aber noch nicht jetzt... Diese Angst, dass ich nie wieder das euphorische, angenehme Gefühl haben kann, wenn man beginnt, zu trinken. Dieses Gefühl, ich müsste mein Leben lang auf etwas VERZICHTEN. Bitte glaubt mir: Wenn ihr es in Angriff nehmt und Eure Festplatte (Gehirn) neu mit den schönen Gefühl der neuen Freiheit, nicht mehr trinken zu müssen, überspielt wird... dann habt ihr dieses Gefühl des VERZICHTENS nicht mehr. Das geht vorüber! Die euphorischen Momente werden ersetzt durch andere positive Gefühle. Positive Gefühle, die man nicht mehr erlebt durch das Saufen. Die kommen wieder zum Vorschein und ersetzen den Gedanken, dass man Angst hat, nie wieder trinken zu müssen. Jetzt schreib ich müssen. In dem Moment denkt man, nicht mehr trinken zu dürfen und genau das ist der Punkt. Bevor ich aufhörte zu trinken, dachte ich, ich DARF nie wieder trinken. Nun denke ich, ich MUSS nie wieder trinken. Habt keine Sorgen, dass ihr ewig traurig seid, dass ihr diese lustigen, tollen Gefühle der ersten Getränke nicht mehr habt. Freut Euch lieber, dass ihr diese widerlichen und traurigen Momente der letzten Getränke nicht mehr habt. Oder Erinnerungen, denn oft erlebt man das Ende ja gar nicht mehr richtig mit.

    Alkoholismus ist eine ganz, ganz widerliche Krankheit. Das einzige Gute an ihr ist, dass man aus dieser Krankheit aussteigen kann. Natürlich bleibt man immer Alkoholiker, ob trocken oder nass, so war das nicht gemeint. Aber es ist eine Krankheit an der man nicht sterben muss, wenn man aussteigt und es ist eine Krankheit, wo man die Auswirkungen (Kontrollverlust, gesundheitliche Probleme, sich schämen, seiner Familie und Freunden Kummer bereiten, sich selbst Kummer bereiten oder irgendwann sogar sterben) stoppen kann, indem man aussteigt.

    Und wenn ihr bis jetzt gelesen habt und denkt „sie hat Recht, ab morgen trinke ich wirklich nur noch ganz wenig“, dann vergesst es!! Das funktioniert nicht. Wenn wir weniger trinken könnten, wären wir keine Alkoholiker. Das klappt eine Weile ganz sicher, wenn wir nur entschlossen genug sind. Aber auf Dauer funktioniert es niemals. Bei keinem einzigen Alkoholiker wird das jemals funktionieren, denn wie gesagt, wenn er das dauerhaft könnte, wäre er kein Alkoholiker.

    Ich würde mir so sehr wünschen, dass es da draußen Leute gibt, denen nur noch ein kleiner Anstupser fehlt. Der Gedanke, abstinent zu leben und traurig darüber zu sein, nicht mehr trinken zu dürfen, sollte jedenfalls kein Grund sein, denn dieser Gedanke verwandelt sich auf dem trockenen Weg von selbst. Steigt aus und ihr werdet es sehen!

    LG Cadda

    Hallo zusammen,

    ich hoffe, alle haben Weihnachten gut überstanden. Ich hatte schöne Tage mit meinen Jungs. Wie ist es Euch allen denn so ergangen? Auch alkoholtechnisch? Manche haben ja an solchen Tagen vermehrt Suchtdruck.
    Ich hab mich mit der engsten Familie getroffen, war walken und joggen, bin viel spazieren gegangen und habe viel gegessen, sehr lecker :D

    Ich habe noch Urlaub zwischen Weihnachten und Neujahr.

    Was macht ihr alle so und wie ist es Euch ergangen?

    LG Cadda

    Guten Morgen Wolkenschaf,

    Du hast es richtig erkannt, damit ist alles gesagt. Wenn ein den Alkohol reduzieren könnte, wäre man kein Alkoholiker.
    Reduzieren klappt nur ne gewisse Zeit....

    Der Wille, abstinent zu leben und nie wieder trinken zu müssen, muss vorhanden sein, das ist Voraussetzung.
    Selbst wenn dieser Wille da ist, schaffen es Einige nicht. Aber wenn der Wille nicht da ist, kann er sich alle Maßnahmen direkt sparen.

    Es ist schade, dass er Eurem Sohn zuliebe nicht ausziehen möchte, aber dann würde ich an Deiner Stelle gehen. Sonst vergeht viel zu viel Zeit, wenn Du darüber noch verhandelst. Selbst wenn er sich bereit erklärt, kann er die Trennung damit immer wieder verzögern.

    Du machst das Richtige, glaub mir. Mit einem Alkoholiker kann man keine gute Beziehung führen und man wird als Kind negstiv geprägt fürs Leben.

    LG Cadda

    Hallo Wolkenschaf,

    auch hier nochmal, wie schon im Vorstellungsbereich: Sehr richtig, dass Du Dich trennen wirst.

    Ich gebe Morgenrot absolut recht. Ich finde es wichtig, ehrlich zu sein bzw. zu erklären und helfen zu verstehen.

    Ich habe Dir ja schon erzählt, dass ich selbst trockene Alkoholikerin bin. Ich rede mit meinen Söhnen offen darüber. Dadurch habe ich im Nachhinein immer wieder mitbekommen, wie viel sie gemerkt haben und wie sehr sie es bei meinem damaligen Partner gehasst haben, dass er „immer Bier getrunken“ hat. Ich finde es auch wichtig, klar zu machen, dass das eine Krankheit ist. Ich gehe zu, dass ich das nicht nur für meine Kinder, sondern auch für mich wichtig finde. Schließlich möchte man nicht, dass ein Kind denkt, „warum hört er/sie nicht einfach auf, wenn es mir dann besser geht?“. Ich finde es wichtig, dass ein Kind weiß, dass es nichts dafür kann. Alkoholiker sagen ja oft, dass sie trinken müssen, weil Stress vorhanden oder sonst was.

    Du musst ja nicht detailliert jede Einzelheit mit Deinem Sohn durchsprechen, aber die groben Dinge würde ich ihn definitiv erklären. Er sitzt eh gezwungenermaßen mit im Boot. Dann hat er auch das Recht zu wissen, weshalb. Ich denke, mit Erklärungen kann er auch besser damit umgehen, als ohne.

    LG Cadda

    Hallo Leni,

    ich finde es wichtig, dass Dein Sohn entscheidet. Er ist in der Lage, zu erkennen, was ihm gut tut bzw. was nicht. Ich finde es außerdem toll, dass er das Vertrauen zu Dir hat, Dir das zu sagen, was er nicht möchte. Ich finde es wichtig, ihn darin zu unterstützen.

    Ich kann Dir grob zusammen gefasst etwas von mir erzählen bzw von einer ähnlichen Situation, die zwar nicht alkoholbedingt ist, aber dennoch vergleichbar.

    Meine Söhne sind noch sehr klein gewesen, als ich mit meinem Ex-Mann auseinander ging. Sie sind seit dem ohne Ausnahme auch ein Mal wöchentlich und jedes zweite Wochenende bei ihrem Papa gewesen, mit dem ich auch noch sehr gut befreundet bin. Vor 1,5 Jahren, da waren meine Kinder 11 und 12 wollten meine Kinder nicht mehr bei ihrem Vater schlafen. Er trinkt nicht. Aber er kann sehr schnell ziemlich ausflippen. Nicht körperlich gegen die Kinder, aber verbal. Meine Kinder sind sehr reif und weit für ihr Alter gewesen, auch im sachlichen Argumentieren. Je weniger sie sich die Butter vom Brot nehmen lassen haben, umso mehr wurde es seitens ihrem Papa ungerecht und verletztend im Streit. Er ist diesbezüglich wirklich unerträglich, weshalb damals zum größten Teil unsere Ehe auch nicht funktioniert hat.

    Ich habe mich also wegen oben beschriebenen Verhalten getrennt und meine Kinder waren dieser Art trotzdem ausgesetzt. Also wie bei Dir, auch wenn’s andere Gründe sind. Ich finde, das kann man nicht verlangen. Zumindest nicht, wenn es sich beim anderen Elternteil nicht um normale Macken handelt. Alkoholismus und Aggressionen muss sich kein Kind aussetzen. Und als meine Kinder nicht mehr dort schlafen wollten, habe ich sie unterstützt.

    Ich habe aber immer gut zugeredet, sich Tags über mal für eine gewisse Zeit mit ihrem Papa zu treffen. Ich hab ihn auch nie schlecht gemacht. Ich hab ihn auch sehr gern, denn er hat trotz allem ein gutes Herz mir und den Kindern gegenüber und er hat sie auch sehr lieb und umgekehrt.

    So läuft es nun seit 1,5 Jahren sehr gut! Sie treffen sich mit ihm, aber kommen zum Schlafen nach Hause. Ein Mal wollte mein Großer auch mal dort bleiben über Nacht, aber dabei blieb es auch. Da wir in einem Ort leben, läuft das natürlich recht unkompliziert, aber auch wenn wir weiter entfernt wohnen würden, hätte ich Treffen Tags über unterstützt, die eben zeitlich begrenzt sind. Das hat sehr viel Druck rausgenommen.

    Wie genau es bei Euch laufen könnte, weiß ich nicht. Aber ich würde Deinen Sohn in seiner Entscheidung auf jeden Fall weiter unterstützen. Wir wissen Beide ja genau, dass es mit einem Alkoholiker nicht zumutbar ist, zusammen zu sein auf Krampf.

    LG Cadda

    Hallo,

    wenn Du so einen besseren Abschluss für Dich finden kannst, ist es in Ordnung!

    Ob sie nun antwortet oder nicht, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, sollte Dich allerdings nicht weiter beschäftigen. Denn letztendlich spielt es keine Rolle, weil es bei Alkoholikern meist eh sprunghaft abläuft. Mein Ex war schon soweit, dass er sich Hilfe holen wollte, sogar kurz aufgehört hat, völlig einsichtig war, alles zugegeben hat. Keine zwei Wochen später war er wieder völlig anderer Meinung. Hätte sich da was einreden lassen, es wäre gar nicht schlimm usw.

    Und so ein Verhalten ist typisch. Von daher: Versuche nun nach Deiner Nachricht einen Strich drunter zu ziehen.

    Cadda

    Huhu Xlausi,

    falls es Dir hilft: Ich hab nie gedacht, dass der Alkohol mir wichtig ist. Es war der Zustand, der durch den Alkohol ausgelöst wird, der mir wichtig war bzw. nach dem ich süchtig war.
    Kommt für Dich aufs Gleiche raus, ich weiß :)
    Und NEIN, Du hättest es nicht ändern können....

    Single sein? Für mich gibt es definitiv Schlimmeres ;)

    Es kommen wieder bessere Zeiten, aber das weißt Du selbst :)

    Cadda

    Hallo Xlausi,

    es geht ja letztendlich nicht nur um sie, eine eventuelle zukünftige Schwangerschaft. Ich habe in meinen Schwangerschaften nicht getrunken, war damals auch noch nicht so tief drin, wie ein paar Jährchen später. Von daher alles ok, was die Schwangerschaften angeht. Aber was ist mit dem Kind / den Kindern? Als Partner leidet man doch schon unter den Besäufnissen. Was meinst Du, wie hilflos und verzweifelt dann erst die Kinder sind, wenn sie ihre Mama mit der betrunkenen Art erleben? Und glaub nicht, dass sie sich dann zusammenreißen könnte, weil es ja schließlich das eigene Kind betrifft. Das kannst Du vergessen! Das macht ja gerade die Sucht aus. Du denkst, „ab nächstem Mal passe ich auf, trinke weniger, kein Kontrollverlust, die Kinder merken nichts, dafür sorge ich“. Es bleibt bei dem Vorhaben, aber es klappt nicht. So sehr man es sich auch vornimmt oder wünscht. Es KANN nicht funktionieren. Wenn man das steuern könnte, wäre man nicht süchtig.

    Versuche, bei der Trennung zu bleiben. Deinen Wunsch nach Familie verstehe ich. Aber Du wirst eine Frau finden, die nicht alkoholabhängig ist und das wird Die viel Kummer ersparen.

    LG Cadda