Beiträge von Cadda

    Guten Morgen,

    mein Problem ist eher dieses suchtartige Verlangen nach Süßigkeiten. Nicht der Zucker beim Kochen. Aber Birkenzucker wird bei uns in letzter Zeit öfter bei mir auf der Arbeit verlangt. Ich arbeite in einem Hofladen, alles Bio. Wir haben da Dattelsüße, Agavendicksaft, Ahornsiruo und alles mögliche zum Süßen. Aber Birkenzucker ist bisher nicht dabei. Ich werd es heute mal ansprechen und versuchen, mit ins Programm zu nehmen.

    Aber was mache ich gegen meinen Heißhunger auf Schokoriegel, Eis mit Schokoraspeln, Sahnetorte und Co.?

    Und jetzt sagt nicht, „das muss auch mal sein“. Ja. MAL. Aber ich esse Packungen, nicht Riegel.

    Ich bin mit Sicherheit süchtig nach Zucker. Ich nasche jeden Tag, vor allem, seit dem ich keinen Alkohol mehr trinke. Und ich könnte abdrehen, dass ich das nicht in den Griff bekomme. Soviel dazu....

    Hallo MieLa,

    ich denke auch so, wie Carl-Friedrich. Nüchtern kann man sich deutlich besser um so etwas kümmern. Tut mir leid mit Deiner Mutter und ich drücke die Daumen, dass Du die Gespräche gut mit ihr führen kannst.

    2 Jahre sind super. Mir geht es auch so. Es wird immer normaler, einfach keinen Alkohol zu trinken. Man achtet weniger darauf und es geht so in einen über und es fühlt sich irgendwie normal an. Ein schönes Gefühl :)

    Hallo Lovis,

    ja, Schuld sind natürlich immer die Lebensgefährtinnen, die ja so schrecklich anstrengend sind, dass man trinken „muss“ um das Elend zu ertragen... das hört man immer wieder. Ist ja auch einfacher, als sich selbst ein Problem einzugestehen.

    Ich hab heute Morgen so viel im Forum gelesen und bin nicht sicher, ob Du es warst, die eine neue Wohnung beziehen könnte, aber lieber im Zuhause bleiben möchte. Ich glaub aber schon. Ich kann nur raten, dass Du Dich neu orientierst. Ich glaube kaum, dass ein Alkoholiker freiwillig in so einer Situation geht. Das schreibt man leicht, natürlich ist man traurig. Aber so eine räumliche Trennung kann vieles bewirken. In welche Richtung auch immer.

    Hallo und willkommen erstmal.
    Ich kann Dir leider keine Tips geben, aber: Ich hatte auch diese Träume und ich hab es hier auch sehr oft gelesen. Das lässt nach!! Man verarbeitet die neue Situation, ich hab soooo oft davon geträumt. Das hat auch eine längere Zeit gedauert, aber es lässt nach! Man darf eben nicht nur seinem Körper, sondern auch der Seele etwas Zeit gönnen.

    Ja Carl-Friedrich, mit Selter fährt man da am besten. Aber ich hatte einfach so Lust auf was mit Geschmack. Oder ich nehme in dem Fall ne Fanta beim nächsten Mal, die erkennt man auch deutlich.
    Wobei ich es auch schon mal hatte, dass ich auf ner privaten Party immer ein riesiges Glas mit Selter hatte. So groß, dass es wie ein Bierglas war. Die Biertrinker hatten die Größe, nur ich hatte meine Selter darin, so hab ich es immer im Auge haben können, welches meins ist. Bis ich zu späterer Stunde danach griff und Wein doch. Da hatte eine Bekannte sich Weinschorle auch in so einem großen Glas gemischt und es stand neben meiner Selter. Also auch da können sogar Verwechslungen passieren. Ich passe aber auch echt sonst immer auf. Eigentlich ja auch gestern. Allein das nachfragen, probieren lassen. Warum ich dann bei dem einen Glas mit Zitrone nicht auch erst probieren lassen habe, begreife ich im Nachhinein selbst nicht. Ich hab den Stein ja durch meine Verunsicherung ja selbst erst ins Rollen gebracht. Nun ja. Noch besser prüfen lassen nächstes Mal....

    Ansonsten war der Abend toll. Richtig, richtig toll. Meine Leute sind einfach spitze, wir haben so viel gelacht und getanzt. Viele von uns hatten sich ein Zimmer genommen, dort, wo die Veranstaltung war. Als ich keine Lust mehr hatte, bin ich hoch und heute früh, war ich eine der Ersten beim Frühstück. Jetzt trinke ich noch Kaffee und gleich geht’s nach Hause, meine Kinder wieder abholen und dann werde ich morgen mal Weihnachten schmücken. Habe nämlich morgen noch frei, juhu.

    Allen einen schönen Sonntag.

    Guten Morgen,

    da hab ich doch gestern glatt einen Fehler gemacht, aus dem ich allerdings gelernt habe. Ich war zu einem Ball mit Tanz und Spaß, wirklich ein schöner und gelungener Abend, das ist auch nicht mein Problem. Ich stehe dazu, dass ich ab und zu solchen Feiern mitgehe. Aber:

    Wir waren einige Leute am Tisch, ich hatte eine Cola Light bestellt, die anderen verschiedene Sachen, einer von uns eine Mischung (Cola-Korn). Der Kellner stellte mir mein Getränk hin, ich fragte noch vorsichtshalber „ist das die Cola Light?“, um auf Nummer sicher zu gehen. Er bejahte dies. Im Nachhinein war es auch richtig, aber dadurch, dass ich mich so sehr absichern wollte, hab ich mich selbst verunsichert. Ich hab trinken wollen und war mir auf einmal unsicher und hatte Angst, dass nicht doch etwas vertauscht war. Mein Kumpel, der mit der Mischung, hatte nämlich eine Zitronenscheibe in seinem Glas. Das kenne ich persönlich aber eigentlich in Cola Light. Also fragte ich ihn, ob er sicher ist, dass bei ihm Alkohol drin ist. Das war er aber durch meine Nachfrage nun auch nicht mehr, zumal er gerade ein Kaugummi hatte. Aber er sagte dann auch, dass er noch nie ne Zitrone in seinem Cola Korn hatte. Also tauschten wir und ich nippte am Glas und merkte sofort, dass das der Cola Korn war. Scheisse dachte ich und gab ihm sofort das Glas zurück. Als ich mein eigentliches Glas wieder hatte, bat ich einen anderen Freund, zu probieren und der bestätigte mir nochmal, dass das (mein ursprünglich richtig zugeteiltes Glas vom Kellner) ohne Alk ist. Ich hätte mich ohrfeigen können, dass ich ihn nicht beim Zitronen-Glas schon gebeten habe, anstatt selbst zu nippen. Wie blöd kann man sein? Da bin ich so übervorsichtig, dass ich mich selbst verunsichere und dann so einen Fehler mache. Kurz dachte ich, mein Abend ist gelaufen, aber dann hab ich mir gesagt, das ist nun eine Kopfsache. Ich hab dann den Rest des Abends nur noch Cola Light bestellt, wenn ich direkt beim Bestellen dabei stand und es mir direkt gegeben wurde. An den Tisch habe ich mir nur noch Selter kommen lassen und so mache ich es auch zukünftig. Daraus hab ich gelernt, so viel ist sicher.

    Lecker Schatzmeisterin, so ungefähr mach ich die auch. Das mit der Massals Gewürzmischung probiere ich auch mal.

    Ich mache immer noch einen kleinen Tick Orangensaft mit dazu und (noch wichtiger) Muskatnussgewürz.

    Guten Morgen zusammen,

    Correns, so ungefähr, wie Du es beschrieben hast, hab ich wieder etwas den Dreh bekommen. Ich macht noch lange nicht so viel Sport, wie letzten Winter, aber die Sommerpause ist definitiv beendet :)
    Dadurch fühle ich mich schon etwas fitter, meine Hosen sitzen auch wieder besser und ich fühle mich wohler. Aber es ist wie gesagt noch Luft nach oben :)

    Ich habe nach wie vor dieses Problem, dass ich mich bei Appetit manchmal nicht beherrschen kann. Da komme ich mir dann vor, wie früher, als hätte ich Wein gekauft. „Ich hab es, nun muss auch alles weg“. Mir ist klar, dass eine Packung Duplo White und hinterher ne Tüte Chips nicht so viel Schaden anrichten, wie Alkohol. Und mir ist auch klar, dass man sich auch mal Naschen gönnen kann und soll. Aber mich erinnert dieses inkonsequente und undisziplinierte einfach so sehr an meine Saufzeit. Losfahren, um sich nochmal für den Abend einzudecken. Da steckt schon noch ein -sagen wir mal unnormales Verhalten hinter. Aber wie dem auch sei...
    Ganz früher hätte ich mir vermutlich gar keine Gedanken über mein Verhalten gemacht und mir gesagt „Na und? Ich rauche nicht, dann nasche ich halt“. Aber jetzt, wo man so einiges über seine eigenen Verhaltensweisen gelernt hat, geht man halt anders mit solchen zwanghaften Dingen um.
    Man hinterfragt sich halt, aber das ist ja auch nicht verkehrt :)

    Ansonsten hat sich bei uns alles gut eingespielt. Ich hatte ja berichtet, dass meine Kinder seit dem Sommer nicht mehr bei ihrem Papa über Nacht bleiben. Das ist auch dabei geblieben und es ist alles entspannter geworden. Das Verhältnis zu ihm hat sich seit dem gebessert. Er unternimmt ab und zu was mit ihnen, sie gehen mal zum Essen zu ihm, er holt sie auch nach wie vor vom Training ab usw. Sie haben also viel Kontakt aber halt keinen Alltag mehr. Das könnte man an sich schade finden, in unserer Situation fallen dadurch aber etliche Schwierigkeiten und Differenzen weg.

    Auf der Arbeit fühle ich mich nach wie vor pudelwohl. Ich habe gerade eine Gehaltserhöhung bekommen, ohne dass ich überhaupt gefragt habe, mit den Worten vom Chef, dass er so zufrieden mit mir ist und er deshalb gern möchte, dass ich es auch weiterhin bin. Das ging runter wie Öl und wäre zu Saufzeiten nie soweit gekommen, dass ich auf der Arbeit so gut was leisten kann. Noch eine positive Sache, die ich mir wegen meiner Nüchternheit immer wieder selbst aufzeigen kann.

    Nur in Liebessachen hab ich nach wie vor nicht das richtige Händchen :mrgreen:
    Aber daran arbeite ich noch :lol::lol:

    Hallo liebe Inka,

    Liebeskummer ist ein A....... loch. Ich drücke Dich mal auf der Ferne und wünsche Dir, dass das dabei heraus kommt, was Du Dir wünscht bzw. was gut für Dich wäre. Ich kenne das Gefühl, sich zu trennen und obwohl ich mich als starke Persönlichkeit bezeichnen würde, leide ich bei solchen Dingen wie blöd. Von daher hast Du mein volles Mitgefühl.

    Super, dass Du weiterhin nüchtern bist. Es lohnt sich so sehr!!!

    LG von Cadda

    Ich bin auch unendlich froh, dieses Forum zu haben. Es hat mir schon zu Saufzeiten die Augen geöffnet, noch bevor ich endlich den ersten Schritt gehen konnte. Und auch jetzt lese ich immer noch gern. Danke dafür :)

    Hallo,

    bitte denke nicht so, lass Dir nichts einreden. Du sollst zu ihm halten und geduldig sein, damit er aufhören kann, zu saufen?? Nein. Anders herum wird ein Schuh draus. Er hört auf zu saufen und dann läuft auch der Rest.

    Er wird immer Gründe haben, saufen zu „müssen“. Da kannst Du noch so geduldig sein.

    Mein Ex und ich sind nun schon fast 2 Jahre getrennt und er säuft immer noch. Inzwischen ist es nicht mehr meine Schuld, sondern die Schuld seiner aktuellen Freundin. Vor mir war seine Ex-Frau Schuld. Und wenn er keine Frau an seiner Seite hätte, wäre die Nachzahlung des Finanzamtes Schuld oder sein Auto, was zur Reparatur müsste oder weil das Wetter seit 3 Tagen kacke ist.

    Und wenn es nichts Negatives zu finden gäbe, dann würde vermutlich etwas Positives der Grund sein, zu saufen. Ein Geburtstag, Urlaub, Wochenende, Gartenarbeit dir erledigt ist oder einfach, weil das Wetter seit 3 Tagen geil ist.

    Ein Alkoholiker findet immer Gründe und noch viel besser findet er Schuldige.

    Hallo Anonymia,

    ich selbst bin trockene Alkoholikerin und war zudem auch noch co.-abhängig, da mein Ex-Partner ebenfalls getrunken hat (und auch immer noch trinkt, aber das spielt für mich keine Rolle mehr).

    Ich habe alles bei Dir gelesen und ich empfinde es so, dass Du Dich wie eine Co. verhältst. Ich bin auch ganz ehrlich, ich kann die Reaktion auf Lindes Ausführungen in keinster Weise verstehen.

    Ich selbst habe meine Kinder leider einer schlechten Partnerschaft ausgesetzt, weil ich mich zu spät trennen konnte. Es nützt mir aber nichts, mir da vorzumachen, als wäre es nicht so gewesen. Das solltest Du auch nicht tun. Fehler machen ist menschlich.

    Ja, Du hast Dich inzwischen getrennt. VORHER war Dein Sohn aber den Problemen ausgesetzt. Er hat die Sache mit der Polizei miterleben müssen, war selbst „gezwungen“ zu handeln, hat ihn rausgeworfen und da wird er im Vorfeld ja noch mehr gewesen sein. Ich denke da an Deinen Bericht, dass Dein Sohn nicht umgeben sein wollte von Alkoholflaschen. Er WAR also definitiv der Situation ausgesetzt und daran gibt es ja nichts zu rütteln, auch wenn Du Dich nun getrennt hast.

    Außerdem hast Du berichtet, dass Du -nachdem Dein Sohn ihn rausgeworfen hat- hin und hergerissen warst, zwischen Deinem Ex und Deinem Sohn. DAS war sicherlich das, was Linde meinte. Deshalb finde ich ihre Gedanken auch völlig nachvollziehbar und ich finde, sie hat Dur ihre Gedanken höflich mitgeteilt. Daran gibt es also gar nichts negativ zu finden.

    Ich kann Dir nur sagen, dass ich es kenne, dass man nicht immer sofort handeln kann. Es tut mir wie gesagt heute noch leid, dass meine Kinder überhaupt solche ähnlichen Dinge erleben mussten. Schön reden sollte mal es sich aber im Nachhinein nicht, auch wenn die Trennung nun vollzogen ist. Ich bin inzwischen auch getrennt. Trotzdem schaue ich realistisch auf das Elend zurück. So laufe ich nämlich nicht Gefahr, jemals wieder dort zu landen.

    Das sind großartige Rechnungen. Sehr abschreckend die Vorstellung an diese Mengen Alkohol.

    Ich freue mich, dass es Dir gut geht. Deinen Traum hast Du sicherlich richtig gedeutet.

    Ich hab in den letzten zwei Jahren oft Alkoholträume gehabt, allerdings am Anfang viel mehr und inzwischen nur noch sehr selten.

    Correns, darüber hab ich gerade neulich nachgedacht. Das meine Abstinenz neben meinen Kindern der beste Entschluss war. Ich freue mich immer noch ganz oft und ganz bewusst darüber.

    Hallo zusammen,

    nun sind wieder zwei Monate vergangen. Ich lese hier viel und schreibe ab und zu auch mal etwas in anderen Threads. Bei mir selbst ist alles soweit ok. Ich bin inzwischen zwei Jahre trocken und bin immer noch wahnsinnig glücklich darüber.

    Zu Hause ist alles etwas zur Ruhe gekommen. Meine Kinder sind nach wie vor nur noch bei mir. Ihr Papa hat die Entscheidung akzeptiert. Da wir dicht beieinander wohnen sehen wir uns aber öfter und das Verhältnis ist wieder etwas entspannter. Aber es ist natürlich alles etwas oberflächlich. Was aber nicht nur Nachteile hat. Es ist wesentlich mehr Ruhe eingekehrt. Zumindest bei uns.

    Sportlich bin ich leider immer noch nicht wieder wirklich aktiv. Das ärgert mich total. Ich muss es einfach unbedingt anpacken. Wie bekomme ich da bloß endlich die Kurve?!

    Ich schlafe momentan total gut, das ist echt erfreulich. Ich kann gut einschlafen und fühle mich auch meistens ausgeschlafen.

    Ich hab einfach nichts Besonderes zu berichten, aber das ist ja nicht unbedingt das Schlechteste :)

    Ganz liebe Grüße an Alle