Guten Morgen zusammen,
Correns, so ungefähr, wie Du es beschrieben hast, hab ich wieder etwas den Dreh bekommen. Ich macht noch lange nicht so viel Sport, wie letzten Winter, aber die Sommerpause ist definitiv beendet 
Dadurch fühle ich mich schon etwas fitter, meine Hosen sitzen auch wieder besser und ich fühle mich wohler. Aber es ist wie gesagt noch Luft nach oben 
Ich habe nach wie vor dieses Problem, dass ich mich bei Appetit manchmal nicht beherrschen kann. Da komme ich mir dann vor, wie früher, als hätte ich Wein gekauft. „Ich hab es, nun muss auch alles weg“. Mir ist klar, dass eine Packung Duplo White und hinterher ne Tüte Chips nicht so viel Schaden anrichten, wie Alkohol. Und mir ist auch klar, dass man sich auch mal Naschen gönnen kann und soll. Aber mich erinnert dieses inkonsequente und undisziplinierte einfach so sehr an meine Saufzeit. Losfahren, um sich nochmal für den Abend einzudecken. Da steckt schon noch ein -sagen wir mal unnormales Verhalten hinter. Aber wie dem auch sei...
Ganz früher hätte ich mir vermutlich gar keine Gedanken über mein Verhalten gemacht und mir gesagt „Na und? Ich rauche nicht, dann nasche ich halt“. Aber jetzt, wo man so einiges über seine eigenen Verhaltensweisen gelernt hat, geht man halt anders mit solchen zwanghaften Dingen um.
Man hinterfragt sich halt, aber das ist ja auch nicht verkehrt 
Ansonsten hat sich bei uns alles gut eingespielt. Ich hatte ja berichtet, dass meine Kinder seit dem Sommer nicht mehr bei ihrem Papa über Nacht bleiben. Das ist auch dabei geblieben und es ist alles entspannter geworden. Das Verhältnis zu ihm hat sich seit dem gebessert. Er unternimmt ab und zu was mit ihnen, sie gehen mal zum Essen zu ihm, er holt sie auch nach wie vor vom Training ab usw. Sie haben also viel Kontakt aber halt keinen Alltag mehr. Das könnte man an sich schade finden, in unserer Situation fallen dadurch aber etliche Schwierigkeiten und Differenzen weg.
Auf der Arbeit fühle ich mich nach wie vor pudelwohl. Ich habe gerade eine Gehaltserhöhung bekommen, ohne dass ich überhaupt gefragt habe, mit den Worten vom Chef, dass er so zufrieden mit mir ist und er deshalb gern möchte, dass ich es auch weiterhin bin. Das ging runter wie Öl und wäre zu Saufzeiten nie soweit gekommen, dass ich auf der Arbeit so gut was leisten kann. Noch eine positive Sache, die ich mir wegen meiner Nüchternheit immer wieder selbst aufzeigen kann.
Nur in Liebessachen hab ich nach wie vor nicht das richtige Händchen
Aber daran arbeite ich noch 
