Beiträge von Cadda

    Ich kenne das. War auch weniger die Frusttrinkerin, sondern hatte richtig gute Laune, war euphorisch, wenn es ans Trinken ging.
    Das sind dann auch heute die Situationen, in denen die Gedanken an Alkohol kommen.

    Das leidige Thema Gewicht... ich könnte zur Zeit kotzen, weil ich mich mit Naschen belohne. Wenn ich nicht fast täglich Bewegung an der frischen Luft hätte, würde ich aufgehen, wie ein Hefeteig. Es nervt. Undiszipliniert ohne Ende!

    Ich muss da unbedingt was tun. Vielleicht gibt es ja noch mehr? Dann würde ich mal einen Faden eröffnen im Gesundheitsbereich oder so. Vielleicht kann man sich da gegenseitig motivieren.

    Ich belohne mich aktuell leider oft mit Naschen, aber das kann ich nicht empfehlen und ist ja auch nicht erwünscht :D

    Vielleicht stattdessen ein kleines Teil shoppen?

    Ansonsten find ich Deinen eigenen Vorschlag gut, eine Yoga-Stunde. Oder Massage.

    Und wenn nix mehr geht: Messer schleifen :mrgreen:

    Ich kenne das, RiSu. Ich denke auch weniger in stressigen und traurigen Momenten an Alkohol, sondern dann, wenn es mir besonders gut geht. Aber es wird weniger. Je öfter Du Sachen ohne Alkohol gemacht hast, umso mehr prägt sich das ein.

    Hallo RiSu,

    ich hätte mich vermutlich auch erstmal nicht in eine Gruppe getraut, aber Gruppengespräche gehörten zum Rahmen der Therapie, die ich bewilligt bekommen habe. Also „musste“ ich mir einen Ruck geben. Also, ich wollte das ja auch, aber hätte es wohl noch etwas vor mir hergeschoben. Nun bin ich froh, denn es tut mir persönlich wirklich gut.

    Das Schreiben hier, auch im geschlossenen Bereich, ist mir allerdings noch wichtiger. Oder viel mehr noch das Lesen. Hier kann ich jederzeit hin und es sind so viele tolle Gedanken dabei.

    Ich wünsch Dir einen guten Austausch!

    Wenn Du das nächste Mal denkst, Du hättest Lust auf Alkohol, denk den Gedanken zu Ende. Wie geht die Geschichte aus, wenn Du anfängst das erste Glas zu trinken? So hab ich es immer gemacht, gerade am Anfang und ich mache es manchmal auch jetzt noch. Ich bin ja auch noch nicht so lange trocken. In meinem Tagebuch kommt das öfter vor, mit dem „Gedanken zu Ende denken“. Ich hab den Ratschlag hier irgendwo mal aufgeschnappt und es hat mir schon so oft geholfen.

    Schön, dass Du nun hier bist :)

    Hallo zusammen,

    das Wochenende hat mir sehr gut gefallen. Inzwischen sind wohl auch alle wieder zu Hause angekommen. Näheres noch im geschlossenen Bereich.

    Mir geht es insgesamt gut. Ich beschäftige mich zur Zeit viel mit dem Thema Alkohol, dadurch, dass ich viel über die Geschichten der Einzelnen nachdenke. Gerade am Wochenende wurde mir auch wieder vor Augen geführt, dass diese Krankheit überall bei den unterschiedlichsten Menschen zuschlagen kann. Alle, die ich nun persönlich kennen gelernt habe, trinken nicht und sind so nett und vernünftig in ihrem Denken. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass sie auch in ihrem Leben diesem Teufelszeug verfallen waren.

    Ich finde, dass viele Alkoholiker, die sich zur Abstinenz entschieden haben, irgendwie gedanklich sehr reif sind. Das sieht man ja auch hier im Forum. Es sind oftmals tiefsinnige Gedanken. Ob das wohl eine Voraussetzung ist, dass man überhaupt trocken werden oder bleiben kann? Es gibt so viele Menschen, die weder sich selbst- noch andere einschätzen oder reflektieren können. Es gibt so viele Menschen, die recht oberflächlich denken, ohne das böse zu meinen. Wenn solche Menschen in diese Krankheit rutschen, können sie dann da jemals wieder rauskommen? Ich glaube, das Trocken werden/bleiben setzt voraus, dass man eine gewisse Fähigkeit hat, sich tiefergehende Gedanken machen zu können und auch besondere Empfindungen zu haben.

    Ich weiß gar nicht genau, wie ich da jetzt drauf komme.

    Hallo zusammen,

    ich hab in letzter Zeit etwas mehr Zeit, im Forum zu schreiben. Naja, was heißt mehr Zeit? Ich versuche mir die Zeit irgendwie anders einzuteilen, weil es mir gut tut, einfach nur mal auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen/schreiben. Anders herum sehe ich auch zu, dass ich in meiner Freizeit nicht ZU viel drinnen bin, sondern auch draussen das Wetter genieße. Jetzt, wo es wieder kühler ist, macht es auch wieder mehr Spaß, spazieren- oder laufen zu gehen und das tut mir und meiner Seele auch sehr gut.

    Meine Arbeit gefällt mir wirklich gut und das finde ich überaus wichtig, denn man verbringt schließlich viel Zeit in seinem Leben auf der Arbeit :D
    Ich muss mich manchmal allerdings ziemlich um mich selbst drehen, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Ich arbeite ja nicht ganz Vollzeit, sondern "nur" 30 Stunden in der Woche, aber ich muss gestehen, dass mir das auch völlig ausreicht, da meine Kinder noch in einem Alter sind, wo sie noch viel Zeit von mir benötigen. Sie sind wirklich selbständig erzogen, aber man muss eben doch ein Auge drauf haben, ob in der Schule alles läuft, Hausaufgaben immer gemacht sind, für Arbeiten lernen. Naja, das Übliche halt. Fußballtraining und am Wochenende finden die Spiele statt. Im Großen und Ganzen gelingt es mir aber ganz gut, alles unter einen Hut zu bekommen, denke ich.

    Ich bin immer noch jeden Tag dankbar und glücklich, dass ich nichts mehr trinke. Geht das eigentlich irgendwann einmal vorbei? Ich meine, das muss es nicht, ich finde das Gefühl schön, mich immer wieder daran zu erinnern, wie viel besser es jetzt ist.
    Ich habe gerade in der letzten Zeit auch immer mal wieder vor Augen geführt bekommen, wie schlimm diese Krankheit wirklich ist. Wir haben einen in der realen SHG, der wirklich so was von stabil und motiviert wirkt. Man merkt ihm einfach an, wie sehr er vom Trinken weg möchte und er schafft es einfach nicht. Alle paar Wochen erlebt er einen Rückfall und ist dann völlig fertig mit sich selbst und mit seinen Nerven. Er rappelt sich immer wieder auf, erscheint wieder in der Gruppe (seit der Gruppe sind 2 Rückfälle passiert) und jedes Mal war der Gang für ihn schwerer, wieder da zu stehen und wieder zu sagen "JETZT will ich es wirklich JETZT hat es geklickt).
    Was ich so erschreckend finde ist, dass er bereits schon mal eineinhalb Jahr nichts getrunken hat und doch eigentlich weiß, wie schön es sich anfühlt, nichts zu trinken. Und was ich noch erschreckender finde ist, dass er derjenige ist, bei dem ich vom Auftreten und vom Reden her am wenigsten gedacht hätte, dass er gefährdet ist. Nicht, weil er so stark rüber kommen will. Da gibt es ja einige, die denken, ihnen könnte nie etwas passieren (wo wir beim Thema "Schwäche zeigen" sind). Er kam wirklich immer realistisch vor. So klar in seinen Gedanken. Er hat so sinnvolle Sachen von sich gegeben, die selbst mir irgendwie gezeigt haben "der macht sich Gedanken, der will es ganz, ganz ehrlich". Und Schwups. Wieder rückfällig. Das tut mir immer sehr leid. Aber es hilft auch, einem selbst bewusst zu machen, wie tückisch diese Krankheit ist und dass man sich nie zu sicher fühlen sollte.

    Dann war noch eine Begegnung, die mich persönlich in meiner Gefühlswelt weitergebracht hat. Ich habe ja berichtet, dass ich einige Jahre mit meinem Ex-Partner zusammen war. Die Beziehung endete, als ich aufhörte zu trinken und er weitertrank, obwohl er es mindestens genau so nötig gehabt hätte, aufzuhören. Ich habe im geschlossenen Bereich näher darüber berichtet, im Co.-Bereich. Denn obwohl ich selbst getrunken habe und von dieser Krankheit betroffen bin, fühlte ich mich in dieser Beziehung deutlich Co.-abhängig. Ich hab gelogen für ihn, was das Zeug hält. Hab gehofft, immer wieder darauf vertraut, das alles gut wird und habe mir Sachen von ihm gefallen lassen, wo ich mich heute ohrfeigen könnte. Viel früher hätte ich mit meinen Kindern dort weggehen müssen, aber ich hab immer wieder gehofft, dass er aufhört. Hab mich über lange Zeit auf seine Lauen eingerichtet und versucht, ihm alles Recht zu machen, damit wir bloß alle nicht die Wut und den Frust abbekommen, wenn es mal nicht so läuft. Gründe gab es immer zu trinken. Entweder, weil alles so gut lief (Belohnung) oder aber, weil alles so schlecht lief (Frustbewältigung).

    Nun ja, ich will gar nicht so weit ausholen, aber ich erwische mich immer noch dabei, wie sehr ich darauf achte, was er macht und wie bei ihm der Stand der Dinge ist. Wir sind fast ein Jahr auseinander und ich habe auch äußerst selten mal Kontakt und wenn, dann auch sehr oberflächlich. Aber ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich innerlich fast freue, wenn ich mal höre, dass bei ihm etwas gründlich schief gelaufen ist, weil er gesoffen hat. Ich komme mir dann wirklich ätzend vor, denn im Grunde genommen empfinde ich tiefes Mitleid für ihn. Aber ich konnte es nie hören, wenn er betont hat, wie toll alles läuft, seit dem wir nicht mehr zusammen sind und wie wahnsinnig gut er alles im Griff hat. Von sämtlichen, anderen Seiten höre ich dann, dass er kurz davor ist, beruflich am Ende zu sein und manchmal Tage lang sturzbetrunken ist. Und ich? Ich hatte lange Zeit nach der Trennung noch ein beklemmendes Gefühl, hab ihn teilweise immer noch in Schutz genommen und hatte das Bedürfnis, ihm zu helfen, irgend etwas zu tun. Und jetzt? Sollte es mir eigentlich völlig egal sein, aber es schwankt um, das Gefühl. Ich habe inzwischen so eine Art Genugtuung, wenn ich höre, dass er wieder mal irgendwas gegen die Wand gefahren hat. Dann denke ich "selbst Schuld, Du hättest den Weg ja mitgehen können".
    Ich hab ihn neulich auf einer öffentlichen Veranstaltung getroffen. Er kam in die Runde, wo ich mit meinen Freunden stand und wollte kurz Hallo sagen. Hat er auch gemacht. Und nebenbei erwähnt, wie toll er in der letzten Zeit alles im Griff hat und dass er ja zu Hause sooooo viel geschafft hätte. Wir haben ihn alle angesehen und dasselbe gedacht. Nämlich, dass er das nur tut, um davon abzulenken, wie es wirklich aussieht. Denn es hatte im Grunde genommen niemand gefragt, wie es ihn so geht und ob alles gut bei ihm läuft. Er hat einfach das Bedürfnis, nach außen zu wirken, als sei alles gut. Das kommt mir bekannt vor. Ich selbst war ja auch so. Und deshalb weiß ich auch, dass es oftmals so ist: Je weiter der Hahn aufgerissen wird, umso weniger steckt dahinter. Lang und breit hat er die kleinsten Sachen ausgebreitet, wie toll es ist und wie gut er das schafft. Und während er so erzählt hat, hab ich seine Alkoholfahne gerochen und ihm angemerkt, dass er schon mächtig einen sitzen hat, obwohl die Veranstaltung gerade erst losgegangen war.
    Ich habe mit meinen Kindern meine Wurst gegessen, ne Fanta getrunken und habe mich dann wieder vom Acker gemacht. Als ich dann zu Hause war hatte ich dieses Gefühl, wo ich dachte "Schönes Ding! Du wirst noch sehen, wo Dich das alles hinführt". Aber jetzt, wo ich das schreibe, finde ich mich hässlich in meinen Gedanken und habe wieder Mitleid. Weil er im Grunde genommen ja nichts dafür kann. So tickt man nun einmal, wenn man säuft. Aber anders herum: Er hätte ja mitziehen können.

    Warum ich das alles aufgeschrieben habe? Weil mir diese Begegnung einfach noch einmal aufgezeigt hat, wie SEHR ich froh bin, aus dieser Beziehung raus zu sein. Und wie SEHR ich froh bin, nicht mehr diejenige zu sein, die auf einer Dorfveranstaltung schon zu Beginn mit einer Fahne die Leute zudröhnt, wie toll alles läuft.

    Ansonsten freue ich mich wahnsinnig auf das Forum-Treffen. Ich muss gleich zur Arbeit und werde erst gegen 20.00 zurück sein. Dann werde ich bereits meinen Koffer packen und alle Taschen für die Kinder (Schlaf- und Sportsachen), damit ich morgen schon den Kopf davon frei habe und direkt nach der Arbeit los kann. Ich freue mich schon auf die Fahrt, bei lauter Musik einfach mal die Gedanken schweifen zu lassen.

    Wir werden vom Treffen berichten und bis dahin wünsche ich schon einmal etwas verfrüht, allen ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Cadda

    Hallo MieLa,

    Du hast ja jetzt schon 10 Monate geschafft. Dann steht ja bald das erste Weihnachten/Silvester ohne Alkohol vor der Tür :D Ich freu mich richtig drauf dieses Mal, weil ich letztes Jahr so froh war, dass es um alles Andere ging, nur nicht um das Trinken, wie sonst immer.

    Wie geht es Dir denn zur Zeit so?

    Guten Morgen Carl Friedrich,

    ich glaube, diese Gedanken, die Du beschrieben hast, werden wohl ein Leben lang bleiben. Es ist halt nur ein kurzer Gedanke, den man direkt wieder zurückschieben kann. Ich glaube, das wird auch Nichtrauchern so gehen, die einmal geraucht haben, dass sie auch nach etlichen Jahren beim Anblick einer Zigarette mal kurz drüber nachdenken. Das gehört denke ich einfach dazu. Aber so wie Du es geschrieben hast, weißt Du das ja auch selbst :)

    Schön, dass Du uns mal auf dem Laufenden hältst, wie es Dir so geht!

    Guten Morgen,

    leider ist es so, wie Barthell es auch schon geschrieben hat. Wenn Deine Mutter nicht im Kopf soweit ist, es wirklich zu WOLLEN, wird so eine Therapie mit Sicherheit zu nichts führen, außer vielleicht, dass es eine kurze Zeit klappt. Langfristig gesehen muss es KLICK gemacht haben. Insofern kannst Du hier eigentlich keine Hilfe für Deine Mutter bekommen, aber Du kannst hier Hilfe für DICH bekommen. Wie Du am besten mit der Situation umgehen kannst, damit es DIR besser geht. Ich habe noch nicht nachgesehen, aber hast Du Deinen Beitrag mal im Co.-Bereich reingestellt? Dort sind ja auch viele Menschen, die einen Angehörigen haben, der trinkt. Ich kann mir vorstellen, dass Du da viele gute Ratschläge für DICH bekommen kannst.

    Liebe Grüße

    Guten Morgen Gabi,

    ich finde es toll, dass Du es jetzt so gewissenhaft angehst. Schön ist es auch, wenn es Dir gut tut, dass Du die Möglichkeit hast, jeden Tag in die Gruppe zu gehen. Ich bin auch in einer Gruppe, dort kann ich ein Mal die Woche hingehen. Da stelle ich mich dann darauf ein und freue mich drauf, aber ich kann mir vorstellen, dass es Vorteile hat, wenn man jeden Tag neu entscheiden kann, ob einem heute danach ist, sich auszutauschen. Ich würde das vermutlich auch öfter in Anspruch nehmen, allein schon, weil es mir Spaß macht, zu hören, was die Anderen so zu berichten haben. Man nimmt ja immer mal das Ein- oder Andere für sich mit.

    Guten Morgen Frank,

    21 Jahre! Hut ab! Das ist wirklich klasse. Was meinst Du, wo genau die Gefahren lagen, wenn man sich nicht in der Heimat aufhält? Ist es die Einsamkeit bzw. Sehnsucht nach zu Hause oder was meinst Du genau?

    Getrunken habe ich am Anfang, weil ich es wollte, später, weil ich es musste und am Ende, weil ich mich und mein Leben deshalb nicht mehr ertragen habe. Mehr Erklärung bedarf es nicht.

    Guten Morgen ein zweites Mal :D
    Aber ich sehe den Eintrag nun hier nochmal im offenen Bereich und würde gerade hier draußen nochmal gern sagen, dass ich den obigen Absatz großartig auf den Punkt gebracht finde. Vielleicht findet sich ja ein stiller Mitleser in dieser Beschreibung wieder und möchte ebenfalls aus dieser Gefangenschaft ausbrechen. „Gefangenschaft“, ein hartes Wort, aber so sehe ich es im Nachhinein.

    Ich wünsch Dir weiterhin alles Gute in Freiheit!

    Liebe Feldmaus,

    dass Du zu der Familie fährst, wo moderat getrunken wird, kann ich nachvollziehen, wenn Du Dich wirklich gut fühlst und Dir vorher genügend Gedanken gemacht hast und auch bereit bist, notfalls wieder zu gehen. Ich habe es auch so gemacht.

    Aber Dein Denken, was einen eventuellen Rückfall angeht, dass man dann halt wieder auf Null setzt, weil man ja jetzt weiß, wie aufhören geht... da bin ich ehrlich, dieses Denken finde ich auch gefährlich und zumindest gedanklich nicht wirklich trocken.

    Durch solch eine Einstellung sind schon viele andere rückfällig geworden. Weil sie meinten, dass sie ja jetzt wissen, wie man aufhört und es immer wieder können. Dadurch wurden es bei vielen einfach immer nur wieder Trinkpausen, mehr nicht. Wir haben gerade das Thema in der SHG ausgiebig gehabt. Dieses Denken ist das Suchtgedächtnis, das einem vorgaukelt, dass es ja nicht so schlimm wäre, wenn man wieder was trinkt. Und wenn das klappt??? Dann ist es erst recht gefährlich. Denn dann sagt Dir Dein Hirn „Prima! Ich kann also nun ab und zu an besonderen Anlässen trinken und danach höre ich wieder ein paar Wochen auf. Ich weiß ja, wie es geht.“
    Dann werden die Abstände wieder kürzer und schwups... ist man wieder drin im Teufelskreis.

    Vielleicht machst Du Dir nochmal Gedanken dazu. Ich meine es nur gut, das sollte keine Predigt werden :)

    Auch bei Dir nochmal „Hallo“ 😄

    Ich freue mich, dass bei Dir alles ok ist. Da fällt einem ein großer Stein vom Herzen!

    Und eine Leidenschaft ist Dir auch eingefallen :lol:

    Ich hab gar nicht so recht eine Leidenschaft, glaub ich. Es gibt viele Dinge, die ich gern mache. Aber leidenschaftlich gerne? Mmmmh....

    Da mein PC mir schon voraussagt, dass der Akku gleich leer ist, habe ich vorsorglich mal abgeschickt :)
    Nun ja, ich bin eh etwas abgewichen und bevor ich mich verzettele, mache ich es mal etwas kürzer: Der große Liebeskummer über meine gescheiterte Beziehung ist ganz gut verarbeitet. Mein voreiliger Versuch mit einer neuen Partnerschaft ist gescheitert und ich war froh, als ich das klärende Gespräch hinter mir hatte und nun hat das zur Folge, dass ich mein Single-Leben in vollen Zügen genießen kann. Wie gesagt, vom Liebeskummer befreit und nochmal schnell hinterher erlebt, auf welchen Stress ich definitiv KEIN Bock habe und somit weiß ich nun gut zu schätzen, wie schön es doch sein kann, wenn man alles genau so machen kann, wie man es selbst will, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben oder irgendwie zu denken "ich müsste jetzt mal das oder das". Nö! Ich mach einfach nur noch das, was ICH will bzw. was meinen beiden Jungs gut tut. Zu schön!

    Sicherlich wird es auch wieder andere Zeiten geben, ich will ja nicht bis an mein Lebensende allein leben, aber erst einmal werde ich diese Zeit so was von genießen, da macht ihr Euch gar kein Bild von.... 8)