Beiträge von Cadda

    Hallo MiLa,

    ich habe zwar länger nicht mehr im Forum geschrieben, aber gelesen. Ich wollte Dir einfach nur mal sagen, dass ich Deine Beiträge sehr gerne lese und auch etwas daraus mitnehmen kann. Du schreibst ja in den verschiedenen Themen und ich finde es klasse, wie Du Dich ins Forum einbringst. Ich möchte auch wieder mehr schreiben und werde mich mal aufraffen. Ich hab irgendwie den Anschluss verpasst.
    Ganz liebe Grüße

    Mala, nur kurz, da vom Handy:

    Danke für Deinen erfrischenden Bericht gestern Abend :-
    Ich habe das Gefühl, Du schreibst einfach drauf los und viele Gedanken kommen mir bekannt vor. Du wirkst auf mich wirklich unglaublich sympathisch, das wollte ich mal kurz loswerden :)

    „Man ist das Leben gerade schön“.... Ja!!! Das denke ich auch erst jetzt wieder, zu Saufzeiten nicht mehr so bewusst.

    Das Leben ist wirklich schön. Und wenn man so gut aussieht, lässt Dich auch das „Büro-Gehocke“ leichter ertragen :D

    Aber nun erstmal ein schönes Wochenende....

    Ich bin das noch einmal... Nun habe ich, nachdem ich den Text hier im offenen Bereich geschrieben habe, noch einen Beitrag im geschlossenen Bereich verfasst. Ich wusste noch gar nicht, was ich schreiben wollte, als ich angefangen habe, aber es hat sich dann so ergeben, dass ich von einem Erlebnis berichtet habe und so im Schreibfluss ist mir dann so einiges bewusst geworden und ich bin gerade froh, hier heute etwas geschrieben zu haben, denn durch das Schreiben wird einem manchmal mehr bewusst, als ob man nur mal kurz drüber nachdenkt.

    Als ich dann mit meinem Beitrag im geschlossenen Bereich fertig war, habe ich festgestellt, dass das, was ich da berichtet habe, genau DAS war, was mich früher als stille Mitleserin motiviert hat, endlich das Trinken sein zu lassen. Nur durch einige Berichte von Euch hier im Forum habe ich mich so oft wieder erkannt und war unglaublich neidisch, dass ihr bereits das erleben dürft, was ich auch so gern wollte. Erfolgserlebnisse haben durch das Nüchtern-Sein, das ist es doch, wo man Motivation findet.

    Deshalb werde ich jetzt einfach den Text aus dem geschlossenen Bereich hier rein kopieren. Wenn es dann tatsächlich jemanden da draussen gibt, der mich wieder erkennt aufgrund der Details, dann ist das eben so. Alles, was ich hier schreibe, würde ich auch in einer Runde mit guten Bekannten erzählen und von daher ist es nicht so wild. Und außerdem: WENN hier tatsächlich jemand mitliest, dann liest er ja auch nicht umsonst hier mit :)

    Hier also mal mein Eintrag:

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    Guten Morgen,

    wie ich schon im offenen Bereich geschrieben habe, geht es mir sehr gut und die Therapie hat nun "offiziell" begonnen. Ich bin gespannt, was mich dort alles so erwartet und wir mir das alles so gefällt.

    Ansonsten geht es mir wirklich gut. Das Arbeiten macht Spaß, wir haben zur Zeit absolut schönes Wetter, was ich sehr genieße. Ich liebe den Sommer und hoffe, dass es noch lange anhält mit dem schönen Wetter.

    Ich warte im Moment noch darauf, dass ich endlich etwas ruhiger und gelassener werde, das hab ich leider immer noch nicht im Griff. Ich hab es früher immer auf den Alkohol geschoben, dass ich so schnell genervt und aggressiv (ja so möchte ich es wirklich nennen) werde, wenn Kleinigkeiten nicht so laufen, wie sie laufen sollen. Nun trinke ich nicht mehr und bin trotzdem noch so ein Pulverfass. Das finde ich wirklich nervig, denn manche Streitereien mit den Kindern, eskalieren einfach derart, dass ich mich hinterher wahnsinnig über mich selbst ärgere, dass ich nicht die Ruhe bewahren konnte. Also versteht mich nicht falsch, natürlich weiß ich, dass es auch mal einen Streit geben kann, der ausartet, weil einfach das Fass übergelaufen ist und die Kinder einen mit Respektlosigkeit oder Diskussionen in den Wahnsinn treiben, aber bei mir ist das Fass quasi immer randvoll und läuft dementsprechend ständig über. Das stört mich. Weil ich von außen betrachtet einfach viel zu wenig Gründe habe, immer gleich so auszuflippen. Ich habe das gestern mal bei meiner Therapeutin angesprochen und erhoffe mir da zukünftig ein paar Tips, wie ich mit solchen Situationen besser umgehen kann, wenn mich mal wieder die Genervtheit und Wut packt.

    Trotzdem sehe ich natürlich auch Fortschritte, denn zumindest auf der Arbeit, in Freundschaften oder Beziehungen kann ich besser mit Sachen, die mich stören, umgehen. Ich warte erstmal geduldig ab und wenn der Zeitpunkt richtig ist, bringe ich meine Sachen, die mich nerven, diplomatisch ans Licht.
    Ich habe in meiner Partnerschaft früher immer alles sofort und direkt im Brausebrand auf den Punkt gebracht. Mit einer Übertreibung und einer Dramatik, weil ich es sofort geklärt haben wollte und weil ich einfach unbedingt wollte, dass mein Gegenüber sofort und auf der Stelle versteht, dass ich Recht habe Ich muss im Nachhinein selbst drüber schmunzeln, obwohl es durchaus massig Situationen gab, die dann gar nicht mehr zum Schmunzeln waren, weil sie einfach derartig eskaliert sind... Im Suff lässt sich eben schlecht diskutieren. Das klappt nun natürlich deutlich besser. Man bringt seine Sachen nüchtern weniger verletzend und überlegter auf den Punkt. Das hilft natürlich ungemein für ein gutes Gespräch in der Beziehung. Sicherlich hilft es auch ungemein, dass der Partner gegenüber jetzt ebenfalls nüchtern ist und nicht ebenfalls 3,8 Promille auf dem Kessel hat. Also ich sehe jetzt wirklich in voller Pracht, wie angenehm es laufen kann, wenn einem mal negative Dinge auffallen. Wie ruhig und sachlich man doch über manche Dinge sprechen kann. Diesbezüglich ist es natürlich alles besser geworden.

    ABER die Dinge mit den Kindern, die hab ich noch nicht so im Griff. Die schaffen es weiterhin, mich sowas von überkochen zu lassen, weil sie selbst natürlich nicht so bemüht sind, die Dinge ruhig und sachlich zu besprechen, wenn sie wütend sind. Logisch... sind ja auch Kinder.... Aber ICH sollte es doch allmählich mal schaffen, mich der Situation zu entziehen und erstmal Ruhe einkehren zu lassen. Ich hab dann aber immer das Gefühl "klein beizugeben" und habe Angst, dass die Kinder sich das merken und dann immer mehr denken, dass sie hier der Boss sind. Und das bin ja nun mal ich.
    Hört sich herrisch an, so soll das gar nicht gemeint sein. Aber ich glaub, man kann ein wenig zwischen den Zeilen lesen, wie ich das Ganze meine. Nun ja, ich arbeite daran und eine Sache, die über Jahre so eingefahren war, kann sich natürlich auch nicht innerhalb weniger Monate komplett ändern. Ich muss da vielleicht auch etwas gnädiger mit mir selbst sein.

    Meine "Bekanntschaft" hatte Geburtstag und ich habe dort einige neue Leute kennengelernt. Ihr könnt Euch vorstellen, wie sehr mir der Tag bevor stand. Ich hatte ja bereits berichtet, wie schrecklich ich neue Begegnungen und Situationen finde. Ja, so geht es mir ja oftmals vor einigen Situationen. So auch vor dem Vorstellungsgespräch, vor einem Abendessen mit einem befreundetem Pärchen von ihm und und und.... Erst Recht natürlich vor seinem Geburtstag, wo einige Leute waren, die ich nicht kannte. Und was soll ich sagen? Es war (wie immer) überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil. Ich behaupte mal, ich hab das völlig gut gemeistert und habe mich total gut unterhalten und es war ein netter Abend, der mir sehr geholfen hat, denn bei den nächsten Veranstaltungen werden nun immer einige dabei sein, die mir nicht mehr fremd sind. War quasi gezwungenermaßen alles ein Abwasch, durch den Geburststag.
    Das stand mir wirklich Wochen lang und das ist nicht übertrieben... wirklich WOCHEN lang bevor und dementsprechend erleichtert laufe ich nun seit Montag durch die Gegend. Es ist wirklich verrückt....

    Interessant finde ich auch, von dem Thema mit meiner Unsicherheit mal abgesehen, wie sich das Thema Alkohol so auf mich auswirkt. Ich hätte an dem Tag wieder mal am liebsten was getrunken, um locker zu sein und keine "Angst" mehr zu haben. Als dann aber alles in Gange war und man unterhaltend am Tisch saß, hatte ich absolut kein Verlangen mehr nach Alkohol. Ich hab es genossen, alles im Griff zu haben, die Gespräche bewusst und überlegt zu führen und den Tag schön zum Abschluss zu bringen. Es hat sogar richtig Spaß gemacht. Wenn ich da an früher denke: Da stand ein Geburtstag an, ob es nun der eigene, der meines Ex oder eines unserer Kinder war... Ich hab immer schön nebenbei Sekt getrunken, um nicht unsicher zu sein. Ich war gut gelaunt, hab alles mit links gemacht, war die Partykanone schlecht hin und alle fanden es toll, wie ich das mache und man konnte gut mit mir feiern und "nebenbei" hab ich mich um alles gekümmert. DAS hätte ich nach wie vor gern, DAS hat Spaß gemacht. Bis dahin...

    Später am Abend, wenn dann nur noch der kleine Kreis da war und das "offizielle" alles erledigt war, dann war ich meistens so besoffen, dass ich nichts mehr auf die Reihe bekommem habe. Ich konnte mich am nächsten Tag nicht mehr richtig erinnern, wie die letzten Gespräche im kleinen Kreis verlaufen sind, am nächsten Tag bin ich völlig verkatert aufgewacht und es sah alles aus wie Sau zu Hause, ich konnte nichts mehr wegräumen. Da war nicht mehr viel von der "tollen Frau", die alles im Griff hat, übrig geblieben und es gab keinen Grund mehr, stolz auf mich zu sein. Alles, wo man stolz sein konnte auf mich, hab ich mir in den letzten 2 Stunden grundsätzlich selbst zunichte gemacht.

    Auf dem Geburtstag meines jetzigen Freundes war es anders. Ich hab alles Möglichkeit mit geholfen und vorbereitet, so gut ich konnte. Natürlich mit angezogener Handbremse, weil ich dort ja nicht zu Hause bin und jeder seinen eigenen Alltag hat. Ich war also nicht - wie sonst - hauptsächlich verantwortlich, sondern hab nur mitgemacht. Aber ich finde, ich hab es alles gut gemacht. Klar war ich nicht ganz so überdreht und gut gelaunt, wie früher mit ner Flasche Sekt im Kopf. Aber das muss ja auch gar nicht sein.

    Und noch etwas: Jetzt, wo ich das alles so aufgeschrieben habe, merke ich, wie wichtig es auch ist, solche Erlebnisse mal aufzuschreiben, denn dann wird einem das alles doch noch mehr bewusst, als wenn man es nur so nebenbei wahr nimmt. Ich schreibe zur Zeit wenig hier rein und will mich auch gar nicht rausreden und alles nur auf die Arbeit schieben. Obwohl das wirklich im Moment sehr, sehr viel ist und ich wenig Zeit habe, aber man findet immer die Zeit zu schreiben. Oftmals fällt mir aber auch nichts Besonderes ein, was man schreiben könnte. Aber solche Erlebnisse sind ja eigentlich schon irgendwie etwas Besonderes. Es hilft ja, sich bewusst zu machen, dass es dieses Gefühl ja nur gab, weil ich nichts mehr trinke. Wenn ich noch saufen würde, dann wären mir viele schöne Momente der letzten Monate erspart geblieben und ich hätte noch tausend schlecht Momente in meinem Leben mehr notieren können. Ich bin wirklich unglaublich froh, nichts mehr zu trinken....

    Ich werde vielleicht diese Erfahrung nochmal in den offenen Bereich setzen. Denn gerade solche Beispiele fand ich früher als "stille Mitleserin" motivierend, auch etwas zu ändern.

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    So ihr Lieben... Für Einige von Euch ist das jetzt vielleicht nicht wirklich nachvollziehbar, warum so ein banales Erlebnis einem so viel wert ist. Aber viele von Euch werden sicherlich genau nachempfinden können, WAS genau ich meine.

    Ich wünsche allen einen sonnigen und schönen Tag. Nüchtern und FREI.... :)

    Guten Morgen,

    mir geht es sehr gut und ich genieße den Sommer und das Nüchtern-Sein :)
    Man soll es kaum glauben, aber die Kostenzusage für die Therapie ist nun da und somit hatte ich gestern das erste Gruppengespräch. Ich weiß noch nicht so genau, ob das so meins ist, aber es gehört zu der Therapie dazu. Also bisher hatte ich ja alle zwei Wochen ein Einzelgespräch bei der Suchtberatung mit der Therapeutin, die nun auch die ambulante Therapie mit mir macht. Zu dieser ambulanten Therapie gehören aber auch die Gruppengespräche. Ist in Ordnung, warum auch nicht, schaden kann es ja nicht, aber bisher habe ich noch den Gedanken, dass mir die Einzelgespräche wichtiger sind oder sein werden. Dennoch wird es sicherlich auch mal hilfreich sein, zu sehen, wie andere Menschen mit manchen Situationen umgehen usw. Mir ist also bewusst, dass das auch helfen wird. Ich fand es auch ganz nett. Es waren zwei, drei dabei, die ich sehr nett fand, eine Person davon sogar sehr sympathisch, er hat manche Dinge sehr gut und witzig auf den Punkt gebracht, meinen Humor geteilt, das gefällt mir. Es waren aber auch zwei dabei, wo ich ehrlich gesagt dachte "oh Hilfe..." :D
    Aber auch das ist sicherlich normal, wenn da so Personen zusammen gewürfelt werden, dann können nicht alle auf einer Welle sein :)

    Ich fand es letztendlich interessant und werde dann zukünftig ja sehen, ob ich mich da öffnen möchte und kann oder ob ich das nur in den Einzelgesprächen möchte. Wenn ich für mich feststelle, dass ich da nicht so viel preis geben möchte und ich damit nicht so viel anfangen kann, dann gehe ich da halt mit dem Gedanken hin, als würde ich mir eine Talkshow im TV ansehen, wo ich ab und zu meinen Senf dazugeben kann. Aber vielleicht ist es ja doch so, dass man das ein- oder andere dort loswerden möchte und man sich entsprechende Ratschläge von Mitbetroffenen holen kann. Mal schauen, ich bin ziemlich gespannt, wie es die nächsten Male so wird :)

    Ansonsten habe ich im Moment eine recht "gute Zeit", in der ich wirklich nur sehr wenige Momente habe, in denen ich an Alkohol denke. Also in Form von Suchtdruck. Ich glaube ich möchte es gar nicht Suchtdruck nennen. Ich denke natürlich auch viel über Alkohol nach, aber ich meine die Momente, in denen ich selbst gern was trinken würde. Die sind zur Zeit zum Glück sehr selten. Da werden sicherlich auch mal wieder andere Zeiten kommen, ich bin immer auf alles gefasst :)

    Das war es erst einmal von mir. Ich werde noch ein wenig im geschlossenen Bereich schreiben, aber so dieses Allgemeine wollte ich mal im öffentlichen Bereich loswerden. Es können ja gern alle wissen, wie schön sich alles entwickeln kann, wenn man endlich die Kurve bekommt und frei ist.

    Also, wenn hier irgendjemand mitliest, der kurz davor ist, den letzten Schritt in ein trockenes Leben zu machen:
    Der letzte Schritt, der einem so unglaublich groß vorkommt, ist im Nachhinein ein so wahnsinnig kleiner und leichter Schritt im Vergleich zu den vielen schweren und langen Wegen, die man besoffen durch das Leben geht.
    Macht diesen letzten Schritt nicht erst später, sondern JETZT. Dann liegt ein schöner, nüchterner und FREIER Sommer vor Euch....
    Es lohnt sich soooo sehr!!

    Hallo Mala, ich hab gerade alles von Dir durchgelesen. Das was Du geschrieben hast... ich hab mich völlig zurück gesetzt gefühlt in die Zeit, in der es mir exakt genau so ging. Wie oft man sich vorgenommen hat, es ab „heute“ sein zu lassen und abends hat man doch wieder da gesessen. Was das alles mit der Psyche gemacht hat. Schrecklich!

    Sei froh, dass Du das los bist. Ich bin es auch :)

    Guten Morgen alle zusammen!

    Ja MiLa, ich denke auch, dass man irgendwann fühlen wird, wann man „trocken“ ist.
    Was heißt, bei Dir erst 3 Monate?! Das ist doch auch schon mal ein sehr guter Anfang!!!

    Es geht mir wirklich gut. Es gibt wenige Situationen, in denen ich an Alkohol denke. Mir fällt auf, dass dieses meistens Situationen sind, in denen ich gut drauf bin. Wo ich Lust am Leben habe und mir dann das Gefühl fehlt, zusätzlich noch einen Schwips zu haben.
    Nach wie vor mache ich mir dann klar, dass es bei diesem „Schwips“ nie geblieben ist und auch niemals mehr bleiben würde.
    Trotzdem ist es doch merkwürdig, dass solche Gefühle dann auftreten. Reicht es nicht, dass man gut drauf ist und Lust am Leben verspürt?? Warum muss man da noch einen drauf setzen wollen?! Das ist doch verrückt....
    Dennoch ist die Häufigkeit dieser Situationen überschaubar.

    Meine Suchtberaterin, die auch die Therapie mit mir machen wird, rechnet sehr kurzfristig mit der Zusage. Ab dann nehme ich auch an den Gruppengesprächen teil. Ich bin da richtig gespannt drauf!

    Ich habe heute frei und genieße den Tag bei Sonnenschein.

    Hallo Aliengirl,

    da hab ich mal in den Tagebüchern von einigen nachgelesen und bekomme erst jetzt Deine aktuellen Beiträge zu Gesicht, die nun schon gar nicht mehr aktuell sind.

    Trotzdem möchte ich -wenn auch verspätet- sagen, dass es mich freut, dass Du Dich mit Deiner Mutter einigen konntest. Ich hoffe, das ist immer noch Stand der Dinge?

    Suuuuuper mit dem Arbeitsvertrag, das ist echt klasse!

    Geht es Dir ansonsten auch gut? Ein schönes Wochenende :)

    Hallo Malo,

    das, was Carl-Friedrich schreibt, ist völlig richtig. Allerdings ertappe ich mich auch immer wieder dabei, wie ich auf den Alkohol fluche.
    Dabei ist er für manche Menschen gar nicht schlimm, aber für mich bzw. uns hier.

    Austreiben kannst nur Du selbst, das stimmt. Aber Du kannst Dir dabei helfen lassen, dass es Dir leichter fällt, den "Teufel" auszutreiben :)

    Sei stolz, dass Du es angehst!

    Guten Morgen MieLa,

    diese Frage kann ich ziemlich eindeutig beantworten. Es ist b.
    Zumindest die letzten Jahre habe ich gewusst, dass a der Fall ist. Bei b war ich mir da nicht so sicher.

    Es geht mir aber ähnlich. Auch ich hab ja schon oft das Wort FREI benutzt. So empfinde ich es auch.

    Dass ich nicht schon früher einen Schlussstrich gezogen habe, stört mich immer wieder. Aber das kann man nun nicht mehr ändern und man kann im Grunde genommen froh sein, dass man es überhaupt angegangen ist.

    Ich wünsche Dir einen schönen, freien Tag :)

    Guten Morgen alle zusammen,

    nun hab ich wirklich lange nicht im Forum geschrieben und das finde ich selbst doof. Ich gelobe Besserung :)

    Ich bin nun seit gut 7 Monaten "trocken". Bin ich schon trocken? Ich weiß es nicht. Vermutlich nicht. Das kann man sicherlich erst nach einigen Jahren von sich behaupten. Ich fühle mich aber irgendwie so.
    Naja, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich seit gut 7 Monaten nüchtern bin :lol:

    Was ist das Leben bloß schon geworden!!! Ich hab mich zum absoluten Frühaufsteher entwickelt. Völlig egal, ob Wochenende oder in der Woche. Egal, ob Ferien oder nicht Ferien. Ich hab morgens, wenn ich ausgeschlafen und mit einem guten Gefühl wach werde, einfach das Bedürfnis AUFZUSTEHEN. Man soll es kaum glauben. Ich bin ein totaler Fan davon geworden, morgens in der Küche zu sitzen und meinen Kaffee zu trinken. Nichts mehr mit Hektik oder Kopfschmerzen oder die Suche nach einem Schluck Wein zum Kontern, damit ich nicht das Gefühl habe, ich müsste sterben. Nee! Einfach mit einem guten Körpergefühl aufstehen und Bock auf Kaffee haben. Herrlich!!!
    Das ist dann auch genau die Zeit, meine "Küchenzeit", in der ich mir immer wieder bewusst mache, wie schön das Leben ohne Alkohol ist.

    Nach einer ruhigen Phase seit Weihnachten geht es auch bei mir auf der Arbeit wieder rund. Ich freue mich auf ein Jahr, wo ich mir beim Einplanen der Dienste, keine Gedanken darüber mache, ob ich an dem oder dem Sonntag arbeiten kann, obwohl ich einen Tag vorher gesoffen habe, weil Samstag ist.
    Himmelfahrt werde ich dieses Jahr versuchen zu arbeiten. An dem Tag ist schön viel los, weil Feiertag ist und dann macht das Arbeiten Spaß. Himmelfahrt arbeiten?? Freiwillig?? Sonst... nicht mit mir!!! Jetzt?? Gerne!!!

    Ich hab immer zugesehen, dass es nicht ungerecht wird meinen Kollegen gegenüber. Ich hab mir so einige Sonntage unter den Nagel gerissen, damit ich mir eben an den wirklich "wichtigen" Terminen ohne schlechtes Gewissen frei halten kann. Das wird sich nun grundlegend ändern. Ich werde nun schauen, an welchen Sonntagen ich gern etwas unternehmen möchte. Dafür werde ich dann gern an solchen Tagen, die eigentlich für viele zum Saufen perfekt sind, auf der Arbeit stehen. Und darüber freue ich mich jetzt schon.

    Ich hab ja nun öfter das Wort FREI benutzt. Wie oft ich mich schon FREI gefühlt habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Jetzt vor ein paar Tagen, als wir den Dienstplan für die kommenden Wochen gemacht haben, hab ich mich wieder FREI gefühlt. Das ist wirklich ein tolles Gefühl.

    Ich wollte mal wieder einen Eintrag hier lassen. Es gibt im Grunde genommen gar nicht so viel zu berichten. Es geht mir gut. Sogar sehr gut! Ich bin immer noch jeden Tag dankbar und glücklich, dass ich aus dieser Abwärtsspirale ausgebrochen bin. Hätte ich das doch bloß schon viel eher getan. Aber besser spät, als nie....

    Ich hab einfach so lange gewartet, weil ich nicht verzichten wollte auf den "Spaß" und das gute Anfangsgefühl, wenn man anfängt zu trinken, also die Stunden, bevor man die Kontrolle verliert. Ich wollte einfach nicht darauf verzichten und habe dafür das ätzende Ende in Kauf genommen. Wahnsinn, wie wichtig mir das Gefühl des Glimmers war.

    Das ist auch das Einzige, was mir jetzt ab und zu noch diesen Suchtdruck bereitet. Das Gefühl des "Glimmers", der Zustand, der durch den Alkohol erreicht wird. Dass es NIE dabei geblieben ist, bei dem guten Gefühl, das will das Suchtgedächtnis gern verdrängen. Aber nicht mit mir!! Ich denke es zu Ende.... Denn der Kontrollverlust gehört bei alkoholkranken Menschen nun mal unweigerlich zum Glimmer dazu!!

    Wenn hier irgenjemand liest, der am schwanken ist, ob er endlich aufhört zu trinken oder "noch" nicht:
    Dann wartet nicht. Auf was?!?

    Das Gefühl, diese Leichtigkeit, wenn man Alkohol anfängt zu trinken, das hat man nüchtern nicht mehr. Das bewipste Gefühl erreicht man zwar nicht mehr durch den Alkohol. Aber die Nüchternheit bringt so viele andere schöne Gefühle herbei, die Alkoholiker gar nicht mehr empfinden können. Eine andere Form von Leichtigkeit. Nicht die Leichtigkeit, die durch den Alkoholkonsum kurzzeitig erreicht wird. Sondern eine grundsätzliche Leichtigkeit wird erreicht. Weil man wirklich ERLEICHTERT ist, das Zeug los zu sein. Dadurch werden so viele Glückshormone ausgeschüttet, man ist so fröhlich und dankbar darüber. Was ist dagegen eine kurze Leichtigkeit, die durch Alkohol herbeigeführt wird und dann eh im Kontrollverlust endet?

    Was sind ein paar Stunden lustig und angetrunken gegen ein grundsätzlich glückliches Gefühl?

    Natürlich ist man auch nüchtern mal traurig und das Leben kann verdammt schwer sein. Aber das ist besoffen genau so der Fall.
    Wenn man nüchtern ist, hat man aber die Chance, grundsätzlich ein glücklicher Mensch zu sein. Diese hat man mit Alkohol definitiv nicht.

    Ich hab mich so sehr davor gesträubt, endlich aufzuhören. Wenn ich gewusst hätte, wie positiv sich das auf mich auswirkt, dann hätte ich keine Sekunde länger gewartet.

    In diesem Sinne, liebe stille Mitleser.... Lasst den Alk stehen und werdet glücklich!

    Hallo Aliengirl,

    mir fällt übrigens gerade auf, dass ich Dich - glaub ich - schon mal mit Doppel L geschrieben habe :D

    Ich habe an mir auch unreinere Haut bemerkt, als ich aufgehört habe, zu trinken. Zwar eigentlich schöner, ich finde, ich sehe frischer aus. Aber ich bin öfter mal von kleinen Pickelchen geplagt. Nun weiß ich auch nicht genau, woran das liegt, ich habe bei mir aber eine Vermutung: Zucker!!!

    Ich weiß wirklich nicht, ob ich es mir einbilde. Aber ich habe das Gefühl, ich habe viel öfter Lust auf Naschen, als vorher. Ich habe sonst immer gesagt, dass man mich mit Torte, Kuchen usw. nicht locken kann, sondern nur auf deftige Dinge stehe. Döner, Pizza und wenn Naschen, dann Chips.

    Inzwischen hab ich so unendlich große Lust auf Süßes, ich weiß aber wirklich nicht, ob es damit zusammen hängt. Doch so erkläre ich mir die unreinere Haut. Ich hab zumindest mal einen Bericht gesehen, in dem gesagt wurde, dass viel Zucker die Haut unrein macht bzw. man dadurch zu kleinen Pickelchen kommen kann. Ob es daran wirklich liegt? Keine Ahnung und ich kann es auch schlecht ausprobieren, da es mir zur Zeit nicht gelingt, auf das Zeug zu verzichten. Leider....

    Guten Morgen,

    man merkt einfach ganz deutlich, dass es bei Deiner Mutter nicht ihre Unwissenheit ist, sondern sie Dein Vorhaben wissentlich übergeht. So wie sie es ja auch schon bei ihrem damaligen Lebensgefährten getan hat. Deshalb würde ich mir auch nicht einreden lassen, dass Du hier das unnormale Verhalten an den Tag legst. Sag ihr, dass es tatsächlich so ist, dass Du unzufrieden bist und zwar deshalb, weil sie Dich und Deine Meinung nicht ernst nimmt, indem sie Dich übergeht. Das ist respektlos. Wenn sich mir gegenüber jemand respektlos verhält, werde ich auch unzufrieden.

    Ich finde es toll, dass Du selbst merkst, was das Problem ist. Und es stimmt, nüchtern setzt man sich intensiver mit Dingen auseinander. Das ist anstrengend, aber trotzdem auch schön. Weil man sich einfach öfter im Recht fühlen kann, da man mit klarem Kopf doch auch öfter mal richtig handelt :)

    Hallo Carl-Friedrich,

    danke für den Tip, dass die Suchtfiebel schon sehr schwere Kost ist. Das ist im Moment nichts für mich, denke ich. Ich werde also wohl mit "Alk" anfangen oder "lieber schlau, als blau". Ich denke, das ist für den Anfang etwas besser. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich vieles auch wiederholt in den Büchern, es geht ja schließlich auch immer um das selbe Thema. Aber ich finde es immer ganz schön, wenn die Sichtweise von den Menschen unterschiedlich beschrieben wird. Im Kern bedeutet es das Gleiche, aber jeder hat so seinen Weg, zu beschreiben, was gemeint ist.

    Ich finde es auch immer spannend, wenn die Dame bei der Suchtberatung auf ein Thema hinaus will, wo ich dann schon in den Anfängen merke, was das Thema sein wird. Weil ich es hier schon von Euch gelesen habe. Je mehr man hört oder liest, umso mehr Input hat man und das kann nie schaden.

    Passend dazu werde ich mich nun mal auf den Weg machen, ich habe nämlich gleich einen Termin bei ihr :)

    Hallo alle zusammen,

    auch hier im offenen Bereich möchte ich mal wieder etwas schreiben. Es geht mir gut soweit. Ich trinke jetzt seit einem halben Jahr keinen Alkohol mehr. Cool... Das hab ich gerade eben nachgerechnet. Genau ein halbes Jahr und 3 Tage :D
    Ich bin nach wie vor total glücklich darüber. Die Gedanken an Alkohol sind nicht mehr so oft da. Es gibt wenige Situationen, in denen ich dran denke, wenn ich eigentlich nicht dran denken möchte.
    Ansonsten sind es nur Situationen, die ich selbst herbei führe. Indem ich z. B. hier im Forum lese (das mache ich täglich) oder wenn ich einen Termin bei der Suchtberatung habe oder wenn ich mich mit Menschen bewusst darüber austausche, weil sich z. B. das Thema ergibt und ich das Bedürfnis habe, darüber zu reden.

    Aber die Situationen, in denen ich denke "schade, dass ich nicht normal trinken kann", die sind weniger geworden. Allerdings sind sie da.

    Die Situationen haben sich jedoch verändert. Also in denen ich daran denke, dass es schön wäre, wenn ich normal trinken könnte und nicht abhängig wäre. Wenn ich zu Hause und allein bin, dann habe ich überhaupt nicht mehr das Bedürfnis. Nun ist man aber ja nicht durchgehend zu Hause, sondern auch mal draussen und trifft Menschen. Damit meine ich nicht einmal Feierlichkeiten. Einfach Unterhaltungen in normalen Alltagssituationen. Beim Spaziergang Leute treffen, auf der Arbeit oder beim Einkaufen oder sonst was. Einfach, wenn andere Leute z. B. übers Wochenende berichten. Oder wenn man draussen ist und die Sonne scheint und man hat viel draussen gemacht (Belohnung usw.). Die üblichen Situationen, an denen einen das Suchtgedächtnis zum Verhängnis werden kann. Es ist nicht oft. Mir fällt nur auf, dass WENN es der Fall ist, dann nicht mehr aus Langeweile oder Frust, sondern, weil ich gerade aktiv und gut gelaunt bin.

    Sonst habe ich ja auch in Situationen getrunken oder später Gedanken ans Trinken gehabt, wenn mir zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen ist oder ich wegen irgend etwas traurig war. Das ist nun nicht mehr der Fall.

    Ansonsten gehts mir soweit gut, bis auf das Gefühl, nicht richtig ausgelastet zu sein. Das hat aber mit meiner Arbeit zu tun und erledigt sich ab April von selbst, denn dann gehts wieder rund. Darauf freue ich mich. Denn viel zu Hause sein: Das kann schön sein, kann aber auch belastend sein. Man wird träge.... Und das gefällt mir überhaupt nicht.

    Ich habe ja ziemlich gut was abgenommen, so dass ich mich körperlich wieder wohl fühle. Ich merke allerdings, dass es wieder in die andere Richtung geht, weil ich nicht diszipliniert genug bin. Das stört mich und dann verhält es sich wie ein Teufelskreis.

    Ich bin selbst über mich genervt, dass ich so wenig Disziplin habe. Wenn es mit dem Nicht-Trinken klappt, warum dann nicht auch mit dem Weniger-Essen? :lol::lol:

    Ich will mich gar nicht zu sehr unter Druck setzen. Ich hab mein Normalgewicht und bin im Grunde genommen nicht so unzufrieden. Aber richtig zufrieden eben auch nicht. Ich stopfe oft ungesundes Naschen in mich rein und mich nervt, dass ich es nicht gebacken bekomme, da mal standhafter zu bleiben. Ich habe mich nun Wochen lang viel gesünder ernährt und viel Bewegung war mir wichtig. Seit einiger Zeit bin ich da nachlässiger geworden und das schlägt mir aufs Gemüt.

    Das Forum ist hier doch so weitläufig. Aber eine aktive Gruppe, wo man sich gegenseitig motiviert, was die Ernährung angeht, habe ich bisher nicht gefunden. Ich weiß... Es ist ja auch ein Forum für Alkoholiker und nicht für Essgestörte :lol:
    Aber hier werden doch auch so viele andere Dinge ausgetauscht. Fotos, Thema Garten usw.

    Bin ich denn die Einzige, die sich freuen würde, noch ein paar Kilos zu schmeissen und die sich gern gesünder ernähren möchte? Ich würd mich gern in einer Art Tagebuch motivieren und vielleicht einfach aufschreiben, was man so isst bzw. wie viel man sich bewegt. Einfach für die Motivation und Disziplin. Noch Interessierte?

    Und dann hab ich noch eine Bitte. Ich hab es mal irgendwo gelesen und finde es nicht wieder. Aber hier wurde mal geschrieben, in welcher Reihenfolge es Sinn macht, die empfohlenen Bücher zu lesen. Ich kann mich daran erinnern, dass

    Alk
    Lieber schlau, als Blau
    und
    Suchtfiebel

    glaub ich die Bücher waren, die so empfohlen wurden. Könnt ihr empfehlen, womit man anfängt?

    Liebe MieLa,

    das habe ich hier im Forum schon ganz oft gelesen!! Dass von vielen Menschen direkt der eigene Alkoholkonsum gerechtfertigt und erklärt wird.

    Das ist bei mir bisher noch nicht so der Fall gewesen. Bisher war es entweder so, dass meine Freunde sich zu ihrem Alkoholverhalten gar nicht geäußert haben, was auch daran liegen kann, dass ich es ja selbst weiß, wie es bei ihnen ist, denn ich verbringe ja viel Zeit mit ihnen und es ist dort einfach wirklich ok, wie es gehandhabt wird....

    Oder es gab die Variante, dass vor mir offen zugegeben wurde, dass der eigene Alkoholkonsum im Grunde genommen auch zu hoch ist.

    Die Variante des "Schön-Redens", wie ich es aber hier wirklich schon oft im Forum gelesen habe, ist mir persönlich nicht begegnet. Das würde ich dann aber auch eher von den Leuten erwarten, mit denen ich nicht so viel Zeit verbringe. Die könnten mir ja viel erzählen, wenn der Tag lang ist :)

    Hallo MieLa,

    (ich finde übrigens Deinen Namen auch immer wieder toll...).

    Das hört sich richtig gut an bei Dir. Ich finde es auch toll, wie Du Dir so Gedanken zu Allem machst. Mit dem Fußmarsch z. B., dass Du im Nachhinein genau weißt, woher das kommt. Dass Du zwar eigentlich Bewegung wolltest, um den Gedanken an Alkohol entgegenzuwirken, aber es letztendlich das Gegenteil erzeugt hat, weil dieser Fußmarsch eben auch oft eine "Belohnung" in Form von Alkohol zur Folge hatte.

    Ich finde, es hilft ungemein, wenn man auf solche "Lösungen" eben kommt. Also dass man nicht so mit seinen Verwirrungen da steht. Sondern, dass man drauf kommt, wie sich alles so verhält und dass man es eben beim nächsten Mal besser und anders machen kann.

    Du hast Recht. Viele denken bei dem Begriff "Alkoholiker" an genau die Form, die Du beschrieben hast. Dass es bei den Meisten jedoch anders ist, darüber wird nicht gestolpert. Oder die Menschen möchten das nicht einsehen, weil sie sonst vielleicht selbst noch näher an dem Begriff "Alkoholiker" stehen, als es ihnen lieb ist.....

    Ich würde aber auch immer schauen, was es für Gründe haben könnte, weshalb sie so reagieren. Wenn man beispielsweise wirklich schon öfter vor hatte, mit dem Trinken aufzuhören, dann wird einem vielleicht weniger geglaubt. Trotzdem würde ich das Herunterspielen der Angelegenheit (so wie Deine Mutter das tut) dann erst Recht fehl am Platze finden. Es ist eine Sache, berechtigterweise misstrauisch zu sein. Aber herunter spielen und nicht ernst nehmen, finde ich nicht unterstützend, sondern sogar gemein, weil ich damit in die andere Richtung mitwirken könnte.

    Bei Deiner Mutter gehe ich aber davon aus, dass sie das deshalb verharmlost, um die eigenen Sorgen diesbezüglich kleiner zu machen.

    Ich wäre jedenfalls auch enttäuscht, würde mich aber in keinem Fall entmutigen lassen.