Correns: Vielen Dank für Deinen Eintrag hier. Es geht mir wie Fuzzi, ich freue mich darüber, da auch ich Deinen Thread mit Spannung verfolgt habe.
Carl: Ja, ich sehe das inzwischen auch entspannt. Man sitzt schließlich im selben Boot.
Correns: Vielen Dank für Deinen Eintrag hier. Es geht mir wie Fuzzi, ich freue mich darüber, da auch ich Deinen Thread mit Spannung verfolgt habe.
Carl: Ja, ich sehe das inzwischen auch entspannt. Man sitzt schließlich im selben Boot.
Guten Morgen.
Nur kurz...
Den Taufspruch habt ihr gut ausgesucht.
Du hörst Dich wirklich sehr optimistisch an, das gefällt mir
"lieber bunt als blau" ist wirklich gut ![]()
Freut mich, dass es Dir gut geht, das liest man raus.
Fuzzi, wie geht es Dir? Wie ist es Dir die letzten Tage so ergangen?
Guten Abend,
also, ich war heute bei der Suchtberatung (es war genau so, wie von Dir beschrieben, Carl-Friedrich).
Es war tatsächlich eine Art Vorgespräch. Ich habe Anträge mitbekommen, wo etwas von mir, etwas vom Arzt und von der Krankenkasse auszufüllen ist. Ich hatte mir eigentlich gewünscht, dass die ambulante Therapie irgendwann an einem Ort stattfindet, der etwas weiter entfernt ist, aber das wäre genau an Wochentagen/Uhrzeit, an denen ich arbeite.
Also werde ich mich doch für den Ort in meiner Nähe entscheiden, auch auf die "Gefahr" hin, dass ich dort Leute treffe, die ich irgendwie kenne. Letztendlich ist es ja auch egal. Ich kann ja selbst entscheiden, was ich in der Gruppe preis geben möchte und was lieber nur in den Einzelgesprächen. Und DASS ich dort bin, kann ja gern jeder wissen. Ich binde es zwar Leuten, die nicht zu meinem engsten Familien- und Freundeskreis gehören, nicht auf die Nase, aber wenn es doch mal zur Sprache kommt bei anderen Leuten oder wenn mich dort Leute treffen, die ich vom Sehen oder entfernt kenne... Tja, dann ist das eben so. Die Menschen, die ich eventuell dort treffe, sind ja auch nicht grundlos da ![]()
Ich werde mich nun in der nächsten Woche also um die Anträge kümmern und dann geht es seinen Gang.....
Ansonsten bin ich wirklich gut gelaunt und zufrieden. Ich träume nicht mehr jede Nacht vom Alkohol. Ich schlafe zwar immer noch unruhig und träume auch immer noch mal davon, aber nicht mehr ausschließlich jede Nacht. Jedenfalls im Moment.
Außerdem habe ich endlich wieder zum Sport zurück gefunden. Das tut mir auch unglaublich gut und es gelingt mir wesentlich besser, meinen "inneren Schweinehund" zu überwinden und mich zum Sport aufzuraffen.
Genau wie ich es hier oft in den Erfahrungsberichten gelesen habe, ist es auch bei mir so, dass ich Zuhause einige Dinge bereits erledigt habe, die ich sonst immer aufgeschoben habe. Mit jeder kleinen Sache, hinter die ich einen Haken machen kann, fühle ich mich erleichtert.
Ich bin so froh, endlich diesen Schritt gegangen zu sein, ich kann das gar nicht beschreiben!
Seid alle lieb gegrüßt und schon einmal ein schönes Wochenende
Ich antworte mal nicht auf die einzelnen Dinge, aber ein "bisschen" möchte ich doch antworten ![]()
Ich denke, dass viele von Dir beschriebenen Dinge tatsächlich Auswirkungen vom Alkohol sind.
Und manche Dinge, die man vielleicht eh hätte, werden aber durch den Alkohol noch weiter negativ verstärkt. Im Grunde ist es klar, dass das Trinken nur schaden kann. Ich glaub, das hat jeder der sich hier angemeldet hat, schon lange verstanden. Nur die Umsetzung, es besser zu machen, ist schwer. Den Anfang zu finden, es wirklich besser machen zu wollen. Aber den Anfang haben wir ja nun am Wickel ![]()
Vielen Dank für Deine Ausführungen, wie es bei Dir gewesen ist, Carl-Friedrich.
Das hat mir schon mal sehr gut weiter geholfen. So ungefähr kann ich mir das auch für mich gut vorstellen. Ich bin schon gespannt, was am Freitag noch so besprochen wird.
Carl-Friedrich: Entschuldige die Frage, falls Du es schon einmal geschrieben hast. Aber hast Du denn danach, also nach der Therapie mit den Gruppengesprächen irgendwann mal eine SHG (außer dieser hier) aufgesucht? Wie lange geht denn eigentlich solch eine Therapie mit Gruppengesprächen?
Ja Du hast Recht, was diese Themen angeht, habe ich nicht einmal in der Theorie einen Funken Ahnung
Aber das wird sich ja bald ändern ![]()
Carl-Friedrich: Ich denke auch, das ist auf jeden Fall schon ein guter Vorschlag von Thalia, da zumindest mal drüber nachzudenken, aber ob das dann tatsächlich für einen selbst was ist, kommt halt auf den Menschen an.
Das ist genau so wie mit einer Kur (nennt sich in Bezug auf Suchterkrankungen sicherlich anders...). Da hatte ich auch mit meinem Arzt drüber gesprochen. Er meinte, ich könne auch ein paar Wochen weg und eine Therapie (ist das dann eine Therapie oder einfach Beratungen? Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll...) machen. Da hat er meinen Blick gesehen und meinte gleich "MUSS nicht sein. Für die Einen ist es genau das Richtige und bei den Anderen schnürt sich schon bei dem Gedanken daran der Hals zu."
Ich habe eine Bekannte, die auch schon einmal ihr Alkoholproblem in Angriff genommen hat. (Leider hat sie nicht durchgehalten
). Sie hat sich damals so gefreut, endlich mal "raus" zu kommen und hat die Wochen so sehr genossen. Ich selbst bekomme schon Beklemmungen, wenn ich daran denke, meine gewohnte Umgebung verlassen zu müssen ![]()
Na gut, also bei einer Selbsthilfegruppe hätte ich nun keine negativen Gefühle. Mein Geschriebenes bezog sich nur darauf, für einige Wochen weg zu müssen. Aber ich hab im Moment einfach nicht das Bedürfnis. Wobei ich jemanden in meiner Familie habe, der seit über 20 Jahren trockener Alkoholiker ist, der schwört da heute noch drauf und geht immer noch hin. Nicht mehr so oft wie früher, aber er geht hin. Aber er ist auch ein anderer Typ als ich.
Ich probiere erst einmal aus, wie es mir so mit den Dingen geht, die ich mir vorgenommen habe.
Ich finde nicht, dass Du als "Sensibelchen" rüber kommst, zumindest nicht im negativen Sinne. Sensibel zu sein, bedeutet nicht automatisch "Warmduscher". Jemand der sensibel ist, ist nämlich in der Lage, genau das tun zu können, was Du getan hast: Deine Empfindungen zu erkennen und sich Gedanken dazu machen zu können. Das ist eine positive Eigenschaft! Du kannst Dich unglaublich gut selbst reflektieren und das ist sehr viel Wert wie ich finde! Also weiter so!
Thema Sport:
Ich gehe ins Fitness-Studio, wo ich viel Ausdauertraining mache und auch Muskelaufbau an den Geräten. Das WAR jedenfalls mal so
Ich habe es sehr schleifen lassen. Ich war mal wesentlich besser in Form, was die Kondition anging. Wie ich heute festgestellt habe, aber auch schon schlechter. In der Zeit, wo ich es wirklich sehr mit dem Alkohol übertrieben habe und ich mal ein paar Tage zwischendurch hatte, wo ich nichts getrunken habe und mich fit fühlte... Puh, das hat nicht mehr wirklich gut geklappt beim Sport. Die Motivation fehlte nachher auch komplett.
Heute ging es ganz gut. Ich habe 2 Stunden durchgezogen.
Außerdem werden hier abends verschiedene Kurse in einem Verein angeboten. Dort bin ich zum Schluss gar nicht mehr hingegangen. Morgens mal aufraffen, ins Fitness-Studio zu gehen, das ging ja manchmal wenigstens noch. Aber Abends nochmal aufraffen und losfahren, um Sport zu machen? Nee! Entweder hatte man nach der Arbeit mehr Bock darauf, sich auf die Terrasse zu setzen und Wein zu trinken oder man war einfach kaputt, weil man es vielleicht die Tage davor übertrieben hatte. Ich bin also abends gar nicht mehr zum Sport.
Das ist es, was ich jetzt ändern will. Erst einmal weil Sport gut tut und außerdem ist das auch ein soziales Umfeld, das genau richtig für mich ist.
Nun ja, jedenfalls hätte ich gern wieder die Kondition von früher und daran arbeite ich jetzt. Ich hab von heute Vormittag jedenfalls jetzt schon Muskelkater ![]()
Hull: Vielen Dank für den Link zu dem Thema "Träume". Das werde ich mir gleich einmal in Ruhe durchlesen.
Thalia: Ich hab schon darüber nachgedacht, ob ich eine Selbsthilfegruppe besuchen möchte. Im Moment habe ich nicht so sehr das Verlangen danach. Das Thema wird sicherlich am Freitag bei der Suchtberatung mal angesprochen werden, schätze ich. Zur Zeit möchte ich das denke ich nicht. Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst, dass mir sonst auch alles zu viel wird. Suchtberatung und Therapie sind erst einmal die Dinge, die ich in Angriff nehmen möchte.
Ich bin auch privat dabei, wieder einige Dinge ins Rollen zu bringen, die mir früher gut getan haben. Zum einen der Sport und zum anderen auch Treffen mit meinen Freundinnen, die ebenfalls auch auf sportlicher Basis stattfinden. Natürlich nicht nur, aber auch... Da hab ich mich auch lange Zeit sehr zurückgezogen. Und das, obwohl diese Treffen wirklich gut taten. Ich fühlte mich irgendwann nicht mehr so dazugehörig. Mir wurde zwar nie das Gefühl gegeben, nicht dazu zu gehören. Aber innerlich, fühlte ich mich für MICH nicht mehr dazugehörig, weil sie so "normal" waren und nicht das Problem haben, wie ich. Also fühlte ich mich immer irgendwie schlecht und habe mich zurückgezogen. Es sei denn, es lag eine Feier an. Dann war ich dabei. Dann fühlte man sich auch wieder dazugehörig, weil sie dann ja auch mal mitgefeiert haben. Mit dem Unterschied, dass es da bei ab und zu MAL blieb und bei mir nicht. Wenn es dann um die normalen Treffen ging, die nicht im entferntesten etwas mit Alkohol zu tun hatten, fühlte ich mich wieder fehl am Platz. Wie gesagt nicht, weil sie mir das Gefühl gegeben haben, sondern weil ich mir SELBST das Gefühl gegeben habe.
Ich schweife ab.... Jedenfalls habe ich in den letzten zwei Wochen wesentlich mehr Motivation, diese sportlichen Dinge wieder mitzumachen und werde mich da auch zukünftig ordentlich mit einbringen. Das wird mir gut tun.
Dann wie gesagt die Suchtberatung, hoffentlich auch bald Therapie und der Austausch hier. Das reicht mir glaube ich erst einmal. Wenn ich merke, das ich mehr Austausch benötige, denke ich aber noch einmal darüber nach. Ich bin jetzt nicht grundsätzlich abgeneigt, nur zur Zeit möchte ich das nicht.
Fuzzi: Danke für Deinen Zuspruch
Du fragtest nach dem Alter meiner Kinder. Ich hab zwei tolle Jungs, einer ist 10 und einer gerade 9. Da ist ordentlich Action angesagt ![]()
Ups... Doppelt hält besser ![]()
Also dafür, dass ich eigentlich berichten wollte, wie es mir so ergangen ist, bin ich ganz schön vom Thema abgewichen ![]()
Nun ja, also kurz gesagt: Ich fühle mich so gut, wie schon lange nicht. Sowohl körperlich, als auch psychisch. Ich habe zu Hause unglaublich viel geschafft, bin immer fit auf der Arbeit, habe Lust Freundinnen zu treffen und zu klönen und meine Laune ist ebenfalls gut. Es gibt eine private Sache, die mich schon längere Zeit recht traurig stimmt und ich habe in den letzten Wochen viel weinen müssen deswegen und konnte einfach kaum Freude empfinden. Sogar das ist in den letzten zwei Wochen besser geworden. Mit jedem Tag, an dem ich mich selbst wieder etwas mehr gern habe, wird meine Laune besser und ich vertraue darauf, dass sich alles zum Guten wendet und die Sonne bald wieder mehr scheint in meinem Alltag.
Bis auf diese eine Sache merke ich jedenfalls, wie mir alles besser gefällt. Ob es die Arbeit ist, die Treffen mit Freunden oder die gemütliche Zeit zu Hause oder die Zeit mit meinen Kindern.... Es ist alles irgendwie schöner. Ich bin motiviert und so erleichtert, dass ich es endlich angegangen bin und meine Leute Bescheid wissen.
Was allerdings wirklich wesentlich schlechter geworden ist, das ist mein Schlaf! Ich träume wirklich fast JEDE Nacht, dass ich "aus Versehen" Alkohol getrunken habe. Ich habe das Gefühl, dann im Laufe des Traumes nicht mehr so richtig tief zu schlafen, so dass ich mich im Schlaf frage, ob ich wirklich gescheitert bin und was getrunken habe, oder ob ich nur träume. Wenn ich dann richtig wach bin, dann bin ich jedes Mal so was von erleichtert, dass alles gut ist und ich natürlich nichts getrunken habe.
Es ist wirklich merkwürdig. Ich habe zwar Tags über oft Gedanken an das Thema Alkohol. Allerdings nicht, weil ich in dem Moment gern etwas trinken würde, sondern weil mir ganz oft am Tag durch den Kopf schießt "ich bin soooo froh, dass ich nichts mehr trinke und endlich angefangen habe". Ich habe zum Glück (noch) nicht das innere Bedürfnis gehabt, etwas zu trinken. Ich bin mir im klaren darüber, dass es mit Sicherheit noch Situationen geben wird, an denen ich diesen Suchtdruck haben werde. Den hatte ich im übrigen IMMER, selbst wenn ich mal ein paar Tage lang nichts getrunken habe. Erst seit diesem Tag, wo ich die Hintertürchen geschlossen habe, habe ich diesen Suchtdruck noch nicht ein Mal gehabt. Das wird wie gesagt sicherlich nicht so bleiben, aber bisher ist es einfach so. Tags über geht's mir also wunderbar zur Zeit.
Aber nachts scheint mich das Thema ja irgendwie immer einzuholen bzw. ich verarbeite es. Also es ist in meinen Träumen nie so, dass ich vor der Wahl stehe, ob ich nun etwas trinke oder nicht. Es ist vielmehr so, dass ich in meinen Träumen bereits etwas getrunken habe oder mir gerade bewusst wird, dass ich einen Filmriss habe, weil ich vorher etwas getrunken hatte und ich träume dann jedes Mal, dass ich mich furchtbar schlecht fühle, weil ich doch gar nichts trinken wollte.
Wenn ich diesen Traum nur ein paar Mal gehabt hätte, dann hätte ich das hier gar nicht erwähnt. Ich halte nicht so viel von Träumen
Also ich meine damit, dass ich meine Träume spätestens unter der Dusche abgehakt habe. Aber bei dieser Sache ist es so, dass ich vielleicht in den zwei Wochen maximal 4 Nächte hatte, an denen ich nicht genau DAS geträumt habe.
Naja, ich hoffe, dass es mit der Zeit weniger wird....
So, ansonsten werde ich ab morgen wieder Sport machen. Das habe ich in letzter Zeit sehr schleifen lassen und das möchte ich definitiv wieder ändern. Ich bin unglaublich motiviert und hoffe, dass das noch lange Zeit so bleibt!
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag-Abend und freue mich auf die kommende, für mich sportliche Woche ![]()
Danke Martin, für den Tip mit dem Zitieren. So ganz hat das noch nicht geklappt. Ich muss mal einen Beitrag verfassen, in dem ich übe ![]()
Da ich morgen nun die ersten zwei Wochen geschafft habe, wollte ich einmal berichten, wie es mir so ergangen ist. Ich habe mir nämlich schon, bevor ich mich hier überhaupt angemeldet habe, vorgenommen, dass WENN ich hier einmal anfange zu schreiben, ich auch immer mal wieder hier berichten werde. Allein schon deshalb, weil genau die Leute, die hier ebenfalls immer wieder von ihren Erfahrungen berichtet haben, der Grund dafür sind, dass ich jetzt da bin, wo ich bin. Zwar noch am Anfang, aber ich bin am Anfang eines richtigen Weges. Ohne die Geschichten und Erfahrungen der einzelnen Leute hier, wäre ich jetzt mit Sicherheit noch nicht so weit, da dieses Forum mir schon seit einigen Jahren dabei geholfen hat, schon einmal im Vorwege meine Gedanken zu sortieren. Ich habe in der "Theorie" hier schon so viel gelernt, das hilft mir nun unendlich dabei, meinen Weg auch "praktisch" besser umzusetzen.
Mit ist es wichtig, mich bei allen zu bedanken, die bereit waren, hier im offenen Bereich immer wieder zu berichten, wie es so läuft und wie es weiter gegangen ist. Selbst dann, wenn man rauslesen konnte, dass auch im geschlossenen Bereich geschrieben wird. Es sind immer welche dabei gewesen, die trotzdem hier weiter berichtet haben.
Es waren hier schon mehr Beiträge zu lesen in der Vergangenheit, es ist ziemlich ruhig geworden in den letzten Wochen/Monaten(?), was aber ja auch von den Teilnehmern hier selbst festgestellt wurde.
Ich kann verstehen, dass es sehr ermüdend ist, sich ständig die Mühe zu geben, mit Menschen zu schreiben, sich zu bemühen, ihnen zu helfen und letzendlich gibt es sehr viele, die sich eben nicht mehr melden, weil sie auf ihrem Weg wieder umgedreht sind. Da denkt man dann sicherlich schnell, dass es "umsonst" war, das ganze Geschreibe.
Aber das ist es nicht! Selbst wenn es bei einer Person dann nicht funktioniert hat, gibt es mit Sicherheit eine Menge stille Mitleser, die für sich etwas positives rausziehen können! Bei mir war es auch so. Ich habe einige Threads gelesen, wo auch ich irgendwann feststellte, dass die Person nun verschwunden ist und dachte für mich "Schade!!, er/sie war auf so einem guten Weg und es waren so gute Ansätze da".
Da hab ich mich manchmal schon bescheuert gefühlt, dass ich über andere so gedacht habe und selbst hatte ich noch nicht einmal den Dreh, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und SELBST aufzuhören.
Mag ja sein, dass manche nicht auf ihrem Weg bleiben. Umsonst war das Schreiben von Euch trotzdem nicht, denn vielleicht bleibt in dem Moment bei jemand anderem etwas von Euren Erfahrungen und Gedanken hängen. Ich bin da bestimmt nicht die Einzige, der ihr damit geholfen habt, sich schon einmal seelisch auf die baldige Veränderung vorzubereiten, die man im Hinterkopf schon schlummern hat.
Ich bin allen wirklich unendlich dankbar dafür, dass hier im offenen Bereich geschrieben wurde und ich möchte Euch bitten, weiterhin immer mal wieder hier zu schreiben. Ich kann nicht alle aufzählen, von denen ich die Threads gelesen habe. Aber diejenigen werden sich schon angesprochen fühlen, die hier immer über so lange Zeit ihre Gedanken mit allen teilen.
Ich selbst werde in der nächsten Zeit sicherlich auch einen Antrag für den geschlossenen Bereich stellen. Es gibt einfach zu viele Dinge, die privat sind und wenn man von ihnen berichtet, dann hat man vielleicht doch das Gefühl, man könnte "erkannt" werden. Manche Situationen im Leben haben halt einen "Wiedererkennungswert".
Dennoch habe ich mir fest vorgenommen, auch hier im offenen Bereich weiter zu berichten, wie man Weg, der jetzt noch ganz am Anfang ist, weitergeht. Einfach um vielleicht mal weiterzugeben, was man sonst von anderen angenommen hat. Den Gedankenaustausch....
Danke Martin, für den Tip mit dem Zitieren. So ganz hat das noch nicht geklappt. Ich muss mal einen Beitrag verfassen, in dem ich übe ![]()
Da ich morgen nun die ersten zwei Wochen geschafft habe, wollte ich einmal berichten, wie es mir so ergangen ist. Ich habe mir nämlich schon, bevor ich mich hier überhaupt angemeldet habe, vorgenommen, dass WENN ich hier einmal anfange zu schreiben, ich auch immer mal wieder hier berichten werde. Allein schon deshalb, weil genau die Leute, die hier ebenfalls immer wieder von ihren Erfahrungen berichtet haben, der Grund dafür sind, dass ich jetzt da bin, wo ich bin. Zwar noch am Anfang, aber ich bin am Anfang eines richtigen Weges. Ohne die Geschichten und Erfahrungen der einzelnen Leute hier, wäre ich jetzt mit Sicherheit noch nicht so weit, da dieses Forum mir schon seit einigen Jahren dabei geholfen hat, schon einmal im Vorwege meine Gedanken zu sortieren. Ich habe in der "Theorie" hier schon so viel gelernt, das hilft mir nun unendlich dabei, meinen Weg auch "praktisch" besser umzusetzen.
Mit ist es wichtig, mich bei allen zu bedanken, die bereit waren, hier im offenen Bereich immer wieder zu berichten, wie es so läuft und wie es weiter gegangen ist. Selbst dann, wenn man rauslesen konnte, dass auch im geschlossenen Bereich geschrieben wird. Es sind immer welche dabei gewesen, die trotzdem hier weiter berichtet haben.
Es waren hier schon mehr Beiträge zu lesen in der Vergangenheit, es ist ziemlich ruhig geworden in den letzten Wochen/Monaten(?), was aber ja auch von den Teilnehmern hier selbst festgestellt wurde.
Ich kann verstehen, dass es sehr ermüdend ist, sich ständig die Mühe zu geben, mit Menschen zu schreiben, sich zu bemühen, ihnen zu helfen und letzendlich gibt es sehr viele, die sich eben nicht mehr melden, weil sie auf ihrem Weg wieder umgedreht sind. Da denkt man dann sicherlich schnell, dass es "umsonst" war, das ganze Geschreibe.
Aber das ist es nicht! Selbst wenn es bei einer Person dann nicht funktioniert hat, gibt es mit Sicherheit eine Menge stille Mitleser, die für sich etwas positives rausziehen können! Bei mir war es auch so. Ich habe einige Threads gelesen, wo auch ich irgendwann feststellte, dass die Person nun verschwunden ist und dachte für mich "Schade!!, er/sie war auf so einem guten Weg und es waren so gute Ansätze da".
Da hab ich mich manchmal schon bescheuert gefühlt, dass ich über andere so gedacht habe und selbst hatte ich noch nicht einmal den Dreh, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und SELBST aufzuhören.
Mag ja sein, dass manche nicht auf ihrem Weg bleiben. Umsonst war das Schreiben von Euch trotzdem nicht, denn vielleicht bleibt in dem Moment bei jemand anderem etwas von Euren Erfahrungen und Gedanken hängen. Ich bin da bestimmt nicht die Einzige, der ihr damit geholfen habt, sich schon einmal seelisch auf die baldige Veränderung vorzubereiten, die man im Hinterkopf schon schlummern hat.
Ich bin allen wirklich unendlich dankbar dafür, dass hier im offenen Bereich geschrieben wurde und ich möchte Euch bitten, weiterhin immer mal wieder hier zu schreiben. Ich kann nicht alle aufzählen, von denen ich die Threads gelesen habe. Aber diejenigen werden sich schon angesprochen fühlen, die hier immer über so lange Zeit ihre Gedanken mit allen teilen.
Ich selbst werde in der nächsten Zeit sicherlich auch einen Antrag für den geschlossenen Bereich stellen. Es gibt einfach zu viele Dinge, die privat sind und wenn man von ihnen berichtet, dann hat man vielleicht doch das Gefühl, man könnte "erkannt" werden. Manche Situationen im Leben haben halt einen "Wiedererkennungswert".
Dennoch habe ich mir fest vorgenommen, auch hier im offenen Bereich weiter zu berichten, wie man Weg, der jetzt noch ganz am Anfang ist, weitergeht. Einfach um vielleicht mal weiterzugeben, was man sonst von anderen angenommen hat. Den Gedankenaustausch....
Hilfeeee, wo kommen die tausend lachenden Smilies her? Da bin ich wohl irgendwie ins linke Feld gekommen...
Fuzzi, das Versprechen hab ich bewusst gegeben. Du wirst keine Entschuldigung von mir bekommen müssen ![]()
Ich bin vorhin von der Arbeit gekommen und da war es bei mir so, dass ich mir dachte "normalerweise" würde ich mich gleich zu Hause entspannen und etwas Wein trinken. Ich hab den Wein jetzt durch zwei fette Schoko-Eis ersetzt ![]()
Ja, nun ist das Wochenende auch schon wieder fast vorbei. Mir hat es gut gefallen! Ich genieße wirklich total, alles mit klarem Kopf zu machen.
Ich habe meinen Sport nun eine Weile schleifen lassen. Das muss nun ein Ende haben. Ab morgen lege ich wieder los. Hab mich gleich morgen früh mit einer Freundin verabredet und ihr versprochen, dass ich nicht absage. Wie Du siehst, mache ich gern Versprechen, um mich selbst etwas mehr unter Druck zu setzen ![]()
Nein... Also ich hab hier schon so oft gelesen, dass es wichtig ist, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Langeweile kann man zur Zeit sicher nicht so oft gebrauchen. Außerdem tut Sport ja auch wirklich gut. Also HINTERHER tut es mir immer gut. Ich hab leider immer etwas Probleme mit meinem inneren Schweinehund, aber genau DAS Problem möchte ich ja nun endgültig hinter mir lassen und das kann beim Thema Sport ja auch nicht schaden...
Außerdem müssen die beiden riesen Portionen Schoko-Eis ja irgendwie wieder weg
![]()
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Schon das zweite Mal, dass ein Beitag von Dir erscheint, ohne dass Du meinen schon gelesen hast
Wir haben wohl das Talent, zeitgleich zu schreiben ![]()
Die Sätze aus Deinem letzten Beitrag sind super! Es ist wirklich eine Sache der Betrachtung, wie man etwas angeht! Positiv und selbst motivierend sollte man seine Gedanken steuern.
Ich finde es gut, wir Du die Dinge angehst
Guten Morgen.
Ja Fuzzi, ich bleibe am Ball, ich verspreche es Dir! Wir sind hier ja tatsächlich nicht so viele, die erst so kurze Zeit dabei sind. Also ich bleibe hier ![]()
Ich wollte noch kurz etwas zu dem Thema "Beziehung" sagen. Ich kenne es von meinem Partner / Ex-Partner (ich kann das zur Zeit nicht klar benennen), dass er immer erst ab einem gewissen Pegel gesagt hat, was ihn stört und dann sehr undiplomatisch und ungerecht formuliert. Schade eigentlich, denn eigentlich er sehr gut ruhig und sachlich Gespräche führen. Nüchtern...
Du hast geschrieben, dass es wie ein "Schuldeingeständnis" wirkt, dadurch, dass Du nun nichts mehr trinkst. Die "Schuld" betrifft zwar das Teinken und die Probleme, die sich genau daraus ergeben haben, aber bestimmt nicht alles und allgemein.
Du hast geschrieben, dass Du oft nichts gesagt hast und erst betrunken dann unangemessen Deine Meinung geäußert hast. Die wurde dann verständlicherweise nicht ganz so ernst genommen.
Nun möchtest Du gern noch eine Weile Dinge für Dich behalten. Ich rate Dir, das nicht zu tun. Denn selbst nüchtern führt dieses "Dinge die einen stören für sich behalten" dazu, dass sich alles anstaut und dann doppelt und dreifach aus einem rausplatzt, wenn das Maß voll ist. Das Schöne ist doch, dass Du jetzt nüchtern bist und somit wieder mehr die Kontrolle über Dein Handeln hast. Es gelingt Dir jetzt bestimmt besser, loszuwerden, was Dich bedrückt.
Dass Du gestern solchen Suchtdruck hattest, ist wirklich Mist. Aber guck mal, Du hast doch genau richtig reagiert. Du hast Dich damit auseinander gesetzt und hier etwas dazu geschrieben! Das ist gut so!
Und ich kann mir gut vorstellen, dass es so ist, wie Carl-Friedrich schrieb. Wenn man solche Situationen gut meistert, wird man dadurch bestimmt ein Stück weit stärker!
Guten Morgen Fuzzi,
ich habe mir Deinen Thread durchgelesen, Du hast zwar ein paar nüchterne Tage mehr auf dem Buckel, aber wir befinden uns ja so ungefähr zeitgleich auf einer Schiene
Auch wenn Du schon einmal Erfahrung gemacht hast, indem Du längere Zeit nichts getrunken hast.
Du hast das Thema "Beziehung" aufgegriffen. Ich bin da ganz Deiner Meinung. Der Alkohol beeinträchtigt eine Beziehung schon enorm, oft scheitern Beziehungen daran. Ich kann da auch ein Lied von singen... Áls vor einigen Jahren meine Ehe in die Brüche ging, war ich zwar diejenige, die nicht mehr wollte und es gab auch wirklich Gründe, die mit dem Alkohol nichts zu tun hatten. Dennoch glaube ich, dass auch ICH mich anders verhalten hätte und vielleicht anders mit den Sorgen umgegangen wäre, wenn ich nicht damals in dem Stadium gewesen wäre, wo ich "dank Alkohol" regelmäßig auf Partys die Sau rausgelassen habe und mich nicht wirklich um meine Sorgen zu Hause gekümmert habe. Stattdessen hab ich mich lieber von den Alltagssorgen abgelenkt und damit nur noch mehr Probleme durch mein Verhalten geschaffen.
In meiner letzten Beziehung war/ist es da schon anders gelagert. Da bin ich der Meinung, dass nicht Alkohol getrunken wird/wurde, um Probleme zu vergessen, sondern anders herum. Hier sind die Probleme eigentlich nur da, WEIL eben Alkohol eine Rolle spielte. Und das ist eigentlich trauriger, als alles andere. Wenn man im Nachhinein auf eine Ehe/Beziehung sieht, wo es Probleme gab, weil man einfach nicht miteinander klar kam und dann Alkohol getrunken wurde. Dann ist es schon schlimm genug...
Wenn man aber im Nachhinein auf eine Beziehung blickt, wo alles so perfekt zusammen gepasst hätte und man sich das aber selbst kaputt gemacht hat, WEIL der Alkohol da schon so eine große Rolle eingenommen hat, dann ist das sehr bitter....
Selbst wenn man es dann schafft, auf den Alkohol zu verzichten und ein Leben komplett ohne Alkohol anstrebt, ist das Gesagte gesagt und das Getane getan. Leider!
Dennoch glaube ich, dass man das in den Griff bekommen kann, aber das braucht wohl Zeit....
Ach so! Ja, der Termin ist nächsten Freitag. Es sind immer Freitags morgens Termine möglich und heute musste ich arbeiten. Nächste Woche habe ich getauscht und kann dann in aller Ruhe den Termin dort wahrnehmen.
Ich bin ja meistens mit dem Handy hier online. Nun gerade mit dem PC und da muss ich doch glatt mal gucken, wie das mit den weiß hinterlegten Zitaten funktioniert. Finde es immer ganz schön, dass hier Texte einkopiert werden, auf die dann geantwortet wird, das ist so schön übersichtlich.
@ Thalia
Deine Fragen regen oft zum Nachdenken an, das gefällt mir ![]()
Also, ich bin vielleicht wirklich etwas naiv, dass ich zur Zeit (noch) nicht damit rechne, dass ich Suchtdruck bekomme. Aber natürlich hast Du Recht, so etwas kündigt sich vermutlich nicht immer an, sondern kann auch von jetzt auf gleich kommen.
Also, ich denke ich würde mich sofort an eine Vertrauensperson wenden und darüber reden. Ein Teil meiner Familie wohnt in meiner unmittelbare Nähe. Hier gibt es eine Person, mit der ich mich eh fast täglich über das Thema austausche, sprich wie es mir geht und was meine Gedanken sind. Ich würde vermutlich direkt das Gespräch aufnehmen und ganz ehrlich sagen, dass mir das Nicht-Trinken gerade schwer fällt und diese Person würde entsprechend reagieren und mich ablenken bzw. mit mir drüber reden.
Außerdem könnte ich direkt eine meiner besten Freundinnen anrufen, die auch Bescheid wissen. Ich weiß, dass ich dort jederzeit zum Kaffee trinken und klönen vorbei kommen könnte. Alle sind so froh, dass ich das jetzt durchziehen will, ich merke auch, dass sie sich seit meinem Entschluss noch öfter bei mir melden, als ohnehin schon.
Dieses Wochenende bin ich allerdings eh viel eingebunden mit allen möglichen Dingen. Ich denke, dass ich dieses Wochenende noch nicht mit Suchtdruck geplagt sein werde. Aber man weiß ja nie, natürlich ist es richtig, sich vorher über das "was wäre wenn..." Gedanken zu machen!