Beiträge von Cadda

    Guten Morgen.

    Was genau hält sich davon ab, mit Deiner Mutter zu sprechen? Hast Du Sorge, dass sie Dir nicht glauben könnte oder dass sie denkt, Du würdest überdramatisieren? Das ist ja manchmal leider der Fall, dass Menschen um einen herum des lieben Frieden Willens so reagieren, dass es heißt, "ach so schlimm ist es vielleicht gar nicht, das bekommt ihr schon wieder hin".

    Oder wovor hast Du Angst?

    Seit Samstag steigert sich diese Panik immer mehr. Nicht weil ich Angst vor der Trennung habe sondern vor seiner Reaktion. Auch diese MPU (ja sie betrifft mich nicht direkt und liegt nicht in meiner Verantwortung) macht mich zusätzlich fertig. Denn ich mache mir ja trotzdem Sorgen um seine Existenz - die eben auch am Führerschein hängt.

    Seine Reaktion sollte Dir keine Angst machen, also wenn er Dir Vorwürfe macht, nimm sie nicht an. Es liegt in seiner Verantwortung, dass es dazu überhaupt kam.

    Wenn er diese MPU nicht besteht, hat er wenigstens einen Anreiz sein Saufen zu überdenken. Wenn er weiter als Alkoholiker seinen Führerschein riskiert, indem er z. B. besoffen fährt, dann mache ich mir eher Sorgen um die Existenz anderer Straßenverkehrsteilnehmer, die dann eben auch von seinem Führerschein abhängt.

    Er hat den Mist gebaut. Also ist er auch dafür verantwortlich wie es ausgeht. Ob er besteht oder nicht, hat nichts mit Dir zu tun sondern mit seinem Verhalten. Wenn er nichts geändert hat, wird er auch nicht bestehen, darauf kannst Du Dich schonmal einstellen.

    Ach Mensch wenn alles so einfach wäre, immerhin habe ich mich einer Freundin anvertraut, leider wohnt sie sehr weit weg.

    Das ist schon mal ein guter Punkt. Auch wenn sie weit weg wohnt, darüber zu reden ist schon mal gut.

    Aber wie gesagt: Was hält Dich bei Deiner Mutter ab, um Hilfe zu bitten?

    LG Cadda

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema dorthin verschoben.

    Du kannst überall schreiben, außer bitte in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich nicht.

    Ich mag Menschen nichts unterstellen, anhängen unberechtigt-

    Wie ich oben auch schon in meinem Beitrag vorhin geschrieben habe. Nachdem was Du beschrieben hast sind Deine Wahrnehmungen richtig, also unterstellst Du auch nichts oder wirst es unberechtigt vor.

    LG Cadda

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    Ich hoffe, dass der Austausch Dir gut tut. Du bist ja wirklich in einer schwierigen Situation.

    LG Cadda

    Hallo Ava.

    Abend ausgeklungen, ins Bett schlafen gegangen, Gespräch/Konflikt mit großer Anspannung bei ihm entstanden. Mit den Worten “Jetzt habe ich Durst, ich hole mir noch mal was zu trinken” aufgestanden und in die Küche gegangen. In meiner Welt wäre das nach geputzten Zähnen spät schon im Bett ein Glas Wasser oder Tee, sogar noch ein Schluck Cola, Apfelschorle gewesen. Stattdessen Mikrowelle und nochmal -wenn auch wenig- Glühwein.

    Merkst Du, wie Du eine wirklich richtig, richtig krasse Situation verharmlost? Er ist nochmal aufgestanden, obwohl ihr schon im Bett ward und hat wegen seiner Anspannung Alkohol gebraucht! Daran gibt es rein gar nichts zu verharmlosen.

    Heute morgen habe ich die Beziehung beendet, mit klarer Erklärung, warum. Es schmerzt. Früher hätte ich die 99% gesehen, die so toll passen- das tun sie- und wäre geblieben. Heute sehe ich das 1%, das dafür sorgt, dass ich nicht in dieses Traumabonding will, nicht in eine Beziehung aus Rechtfertigen, Kontrollversuche, ungute Gefühle, Co-Abhängigkeit im Verhalten.

    Nach allem was Du in Deinem bisherigen Thread schreibst, passen da überhaupt nicht ansatzweise 99 %. Das ist wieder ein Schön-Reden Deinerseits.

    Ich fühle mich gerade irgendwie veräppelt, warum ich schon wieder jemanden mit dem Thema in mein Leben bekomme.

    Du hast Dich leider selbst veräppelt, denn Deine Warnzeichen waren da. Du hast sie hier niedergeschrieben und alle haben Dich gewarnt, dass Deine Wahrnehmungen richtig sind und dass sein Verhalten alles andere als ein normales Trinkverhalten ist. Trotzdem bist Du die Beziehung mit ihm eingegangen.

    Ava, bitte nimm mir meine harten Worte nicht übel, ich möchte Dich einfach aufwecken aus dem Traum der Verharmlosungen. Sein Trinkverhalten ist absolut aussagekräftig. Daran gibt es nichts zu rütteln.

    Sei froh, dass Du auf Deinen Bauch gehört- und es beendet hast. Und nun würde ich mir für Dich wünschen, dass Du Dir das nicht so hinredest, als ob Du übertrieben hättest mit Deinen Wahrnehmungen. Das hast Du nämlich ganz und gar nicht, im Gegenteil.

    LG Cadda

    Hallo Tina,

    schön, dass Du hier bei uns gelandet bist. Deine Situation ist unendlich schwierig. Sich emotional vom eigenen Kind abzugrenzen wohl schlicht und ergreifend unmöglich.

    Ich finde es toll, dass Du in einer Eltern-Kind-Gruppe bist und die Hilfe einer Therapeutin in Anspruch genommen hast.

    Und nun hast Du einen Schritt hier her gewagt, in eine Selbsthilfegruppe.

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    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Danke Cadda, diese Worte haben mich zu Tränen gerührt und mich bestärkt. Ich habe mir schon lange so einen Ablauf überlegt wie ich den Schritt Richtung Trennung starten kann. Und ich denke jemandem die Wahrheit sagen, ist der erste Schritt. Riesige Angst habe ich vor dem Tag an dem ich es meinem Mann sage und wie ich das anstelle, damit es meinen Kindern gut geht. Ich lese sehr viel in den anderen Beiträgen.

    Eines nach dem Anderen. Komm erstmal hier an :) Dein Gedanke, Dich anzuvertrauen ist sehr gut. Mit Menschen als Rückhalt ist doch so vieles leichter.
    Du hast nun eine Selbsthilfegruppe, Du bist hier nicht allein! :)

    Und wenn Du in Deinem echten Umfeld noch Unterstützung suchst, indem Du Dich anvertraust, wird Dich das stärken.

    Gerade wenn Du Kinder hast, ist ein freies Leben ohne dieses Drama sehr wichtig.

    LG Cadda

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    Ich finde es gut, dass Du Dich Deiner Mutter anvertrauen willst. Das ist auch ein wichtiger Schritt aus der Co-Abhängigkeit heraus: Sich nicht mehr zu verstecken, den Alkoholiker nicht mehr zu schützen.

    Deine Wahrnehmungen sind richtig und Du bleibst auf der Strecke, wenn Du Dich versteckst und Deine Gefühle unterdrückst, um ihn zu schützen.

    Du sagst selbst, Du hast Dich frei gefühlt, als er weg war. Ja, es ist ein krasser Schritt, aber ein Leben in Freiheit ist die Belohnung. Du hast schon am Rande mitbekommen, wie sich das anfühlen kann. Das könntest Du noch freier haben und zwar auf Dauer.

    Wie gesagt, dass Du Dich jemandem anvertrauen möchtest, finde ich gut als ersten Schritt. Bzw. hast Du ja schon einen ersten Schritt gemacht, indem Du Dich hier angemeldet hast :)

    Hallo Traurige.

    Herzlich Willkommen bei uns, schön, dass Du Dich gemeldet hast :)

    Natürlich steht jetzt eine MPU im Raum, die ausschließlich meine Schuld ist, da ich die Polizei gerufen habe und sie hierbei auch über den VU aus dem Jahr 2022 informiert habe.

    Nein, das ist NICHT Deine Schuld.

    Im November 2023 ist die Situation so weit eskaliert, dass ich die Polizei rufen musste bevor er sich wieder betrunken hinters Steuer setzt.

    Wer hätte sich betrunken hinters Steuer gesetzt und damit Menschenleben gefährdet? Du? Oder Er?


    Das einmal vorweg...

    Du wirst ihn nicht ändern können, an seiner Situation nichts ändern können. Aber was könntest Du verändern, damit es Dir besser geht?

    Ansonsten kannst Du gern, wenn Du Dich hier austauschen möchtest, den nachfolgenden Link anklicken, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können:

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    LG Cadda

    Guten Morgen.

    schau jetzt fußball und versuche mich mit den interessanten leuten zum nachmittagskaffe zu verabreden.

    Genau so ist es auch richtig, meiner Meinung nach. Ich habe noch Kontakte, die ich schon zu Saufzeiten hatte, da ist es auf eine andere Ebene gerutscht. Wenn wir früher zusammen abends zum Party machen gegangen sind, ist es heute die Verabredung zum Käffchen am Nachmittag oder abends etwas Essen gehen.

    Ich habe allerdings auch mit vielen meiner Bekanntschaften nichts mehr zu tun, weil uns eben nur das Feiern verbunden hat und das Interesse auf einer anderen Ebene gar nicht mehr da war, auf beiden Seiten.

    LG Cadda

    Ich finde es erstaunlich wie kreativ solche Menschen werden können und wen sie alles mit reinziehen. Ja dieses Gefühl ausgeliefert zu sein, beschreibt es sehr gut.

    Ja, damit hatte ich nun auch nicht gerechnet, dementsprechend war ich auch total vor den Kopf gestoßen.

    Ich hätte halt nicht ständig die Angst, dass er hungert oder tot in seiner Wohnung liegt ohne dass es jemand merkt. Sehr egoistische Gedanken…

    Ich finde diese "egoistischen" Gedanken total nachvollziehbar!! Außerdem ist es ja auch so, dass Du da nicht nur an Dich denkst, sondern auch an ihn. Er wäre da unter Aufsicht und Du wärst erst einmal Sorgen los. Diesen Gedanken hätte ich genau so.

    LG Cadda

    Hallo noch einmal :)

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Hier gehts nun für Dich weiter.

    Du kannst jetzt überall schreiben, bitte jedoch nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und starte mal direkt mit der Frage, was Du tun könntest, um Dich abzugrenzen bzw. Deine Situation zu verändern?

    LG Cadda

    Mami, Du befindest Dich hier im Internet im offenen Bereich! Deshalb habe ich die Namen aus der eingefügten Nachricht gelöscht.

    Nimm Deine Kinder und geh an die frische Luft, tu etwas für EUCH, Mami!!!

    Du nennst Dich hier Mami. Dann versuche bitte Dich mal zusammenzureißen und Dich auch wie eine zu verhalten, indem Du Dich um Dich und Deine Kinder kümmerst.

    Es ist ja schon mal gut, dass Du sagst, dass Dein Abend schön war. Aber jetzt machst Du Dir schon wieder nur Gedanken um sein Verhalten, wenn ich das richtig verstehe.

    Es tut mir leid, dass ich das so hart schreibe, aber es ist als lesende Person hier wirklich schwer, dass Du wirklich nichts von dem annimmst, was wir Dir hier vorschlagen.

    Und da hilft es jetzt auch nicht, wenn Du einen traurigen Smiley hinterlässt. Befasse Dich bitte mal mit dem, was wir Dir hier schreiben.

    Ansonsten macht der "Austausch" in diesem Forum wirklich keinen Sinn.

    LG Cadda

    Guten Morgen Cassiopeia,

    herzlich Willkommmen bei uns. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du es leid bist.

    Dieses schön-reden, herunterspielen, das ist üblich für Alkoholiker. Vertraue Deinen eigenen Wahrnehmungen!

    Wenn Du Dich hier umsiehst, wirst Du ganz viele solcher Geschichten finden.

    Das Problem ist, dass Du ihm nicht helfen können wirst. Du kannst seine Situation nicht ändern. Aber Du kannst Deine Situation ändern!

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    LG Cadda

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    Guten Morgen Mialuna,

    ja es gibt hier etliche Angehörige, die das auch kennen. Du wirst hier ganz viele Geschichten lesen, die Deiner ähneln.

    Auch dieses Mittrinken oder die Schuldzuweisungen, wo der Spieß umgedreht wird und es heißt "kein Wunder, dass ich trinke...." sind hier sehr häufig zu lesen.

    Das Problem ist, dass Du nichts tun kannst, um Deinen Partner zu überzeugen. Er kann nur sich selbst helfen und Du kannst nur DIR helfen.

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    LG Cadda

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    Lavendelfuch, Du entscheidest.

    Mein Arzt hat mir damals auch gesagt, dass eine Langzeittherapie gut für mich sein könnte. Ich hab sofort reagiert mit "das kommt für mich absolut nicht in Frage". Ich war Alleinerziehend mit zwei relativ kleinen Kindern damals. Mein damaliger Partner war ebenfalls ein "Totalausfall" (danke Doro für diesen Ausdruck :mrgreen: ).

    Mein Ex-Mann hat unsere Kinder zwar alle zwei Wochenenden genommen, aber auch da hatte ich nicht genügend Vertrauen, wie es klappt, wenn ich nicht da bin.

    Kurz gesagt: Ich bin nicht in eine Klinik gegangen, sondern habe mich für die ambulante Therapie entschieden über die Suchtberatung. Alle 1 bis 2 Wochen ein Einzelgespräch und Gruppengespräche.

    Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es mir gut getan hat, aber nicht mal das wäre nötig gewesen, denn wo ich am meisten rausziehen konnte, war hier im Forum in meiner Selbsthilfegruppe.

    Das muss jeder für sich allein entscheiden, das ist nur meine persönliche Erfahrung.

    Aber eines weiß ich: Wenn ich über einen Vorschlag eine Rückfahrt lang weinen muss, dann ist es vermutlich nicht das Richtige für mich ;)

    Mach Dich nicht verrückt, lass Dir alles durch den Kopf gehen und entscheide für DICH.

    LG Cadda