Guten Morgen.
Was genau hält sich davon ab, mit Deiner Mutter zu sprechen? Hast Du Sorge, dass sie Dir nicht glauben könnte oder dass sie denkt, Du würdest überdramatisieren? Das ist ja manchmal leider der Fall, dass Menschen um einen herum des lieben Frieden Willens so reagieren, dass es heißt, "ach so schlimm ist es vielleicht gar nicht, das bekommt ihr schon wieder hin".
Oder wovor hast Du Angst?
Seit Samstag steigert sich diese Panik immer mehr. Nicht weil ich Angst vor der Trennung habe sondern vor seiner Reaktion. Auch diese MPU (ja sie betrifft mich nicht direkt und liegt nicht in meiner Verantwortung) macht mich zusätzlich fertig. Denn ich mache mir ja trotzdem Sorgen um seine Existenz - die eben auch am Führerschein hängt.
Seine Reaktion sollte Dir keine Angst machen, also wenn er Dir Vorwürfe macht, nimm sie nicht an. Es liegt in seiner Verantwortung, dass es dazu überhaupt kam.
Wenn er diese MPU nicht besteht, hat er wenigstens einen Anreiz sein Saufen zu überdenken. Wenn er weiter als Alkoholiker seinen Führerschein riskiert, indem er z. B. besoffen fährt, dann mache ich mir eher Sorgen um die Existenz anderer Straßenverkehrsteilnehmer, die dann eben auch von seinem Führerschein abhängt.
Er hat den Mist gebaut. Also ist er auch dafür verantwortlich wie es ausgeht. Ob er besteht oder nicht, hat nichts mit Dir zu tun sondern mit seinem Verhalten. Wenn er nichts geändert hat, wird er auch nicht bestehen, darauf kannst Du Dich schonmal einstellen.
Ach Mensch wenn alles so einfach wäre, immerhin habe ich mich einer Freundin anvertraut, leider wohnt sie sehr weit weg.
Das ist schon mal ein guter Punkt. Auch wenn sie weit weg wohnt, darüber zu reden ist schon mal gut.
Aber wie gesagt: Was hält Dich bei Deiner Mutter ab, um Hilfe zu bitten?
LG Cadda