Beiträge von Cadda

    Hallo Mausipieps.

    Ich habe gestern schon etwas schreiben wollen, doch irgendwie hatte ich Zweifel ob es richtig ist bzw. mein Gedanke merkwürdig rüberkommt.

    Da es mir aber auch heute noch im Kopf schwirrt lasse ich es mal da.

    Und heute hat meine kleine angefangen ihre ersten Schritte alleine zu laufen. Mein Bruder hätte es so gerne miterlebt und nun ist er einfach fort

    Dein Bruder ist fort gegangen und genau zu diesem Zeitpunkt geht Deine Tochter ihre ersten eigenen Schritte in das Leben hinein.

    Zufall?!?
    Ich finde den Gedanken, dass da ein Zusammenhang besteht irgendwie schön.

    LG Cadda

    Wenn es zum Schutz Deiner Kinder und um in Bewegung, also ins Tun zu kommen vorübergehend bei den Großeltern ist, dann ist es eben so!

    Als ich mich trennen musste (wenn auch aus anderen Gründen als Alkoholsucht, aber meine Kinder waren klein und ich musste aus unserem Haus ausziehen) war ich auch in so einer Situation.

    Ich hab das also hinter mir: In einem Zimmer bei der Oma zu Dritt, dann ne Ferienwohnung, bis ich eine kleine Wohnung bekommen habe (die definitiv nicht auf Dauer sein konnte).

    Nach und nach fanden sich dauerhafte Lösungen.

    Was ich hier im Forum schon oft sehr zutreffen gelesen habe, trifft in Bezug auf die Bleibe (auch wenns erstmal vorübergehend ist, bis was besseres gefunden wird) auch auf Dich zu:

    Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe!

    Hallo Wichtelmama.

    das tut mir sehr leid, wenn dich das alles so aufwühlt. Deine Kindheit muss sehr schlimm gewesen sein.

    Das hast Du Lana geantwortet und ich möchte Dir dazu gern was sagen:

    Ich hatte eine wundervolle Kindheit, insofern bin ich komplett raus, was ein eventuelles Triggern aufgrund eigener Erfahrungen angeht.

    Und dennoch kann ich das Lesen Deines Threads kaum noch ertragen!
    Ich mache das nur noch, weil ich hoffe, endlich zu lesen, dass Du Deine Kinder endlich aus dieser Situation rettest!!

    Das Argument, dass Du einfach keine Wohnung findest, kann ich null nachvollziehen! Wenn Deine Wohnung abgebrannt wäre oder wegen Eigenbedarf gekündigt werden könnte, müsstest Du auch irgendwo hin.

    Du bist nicht mehr in der Situation zu warten, dass Du eine schöne Alternative findest.

    Das ist meiner Meinung nach eine Notsituation für Deine Kinder, die Du zu schützen hast, Wichtelmama!

    Ich bin seit etlichen Jahren hier und es wühlt mich Mega auf, zu lesen, was bei Dir passiert und wie Du darauf reagierst.

    Harmloser und verständnisvoller kann ich das leider nicht ausdrücken in diesem Fall.

    Ich bin echt entsetzt über Dein Nicht-Handeln und Deine Argumentation!

    LG Cadda

    Guten Morgen Snowman.

    Darüber bin ich gestolpert:

    Das war ihr dann sehr peinlich und ich habe dann gesagt, dass wenn unter der Woche weiterhin der Alkohol am Programm steht, lasse ich mich scheiden

    Was für ein Sinn steckt dahinter?
    Ob in der Woche oder „nur“ am Wochenende getrunken wird?
    Wo liegt für Dich der Unterschied?

    LG Cadda

    Guten Morgen Topfmann,

    bei allem was Du bisher über Deine Beziehung und das Verhalten über Deine Frau in Bezug auf Alkohol geschrieben hast, stelle ich mir die Weggabelung folgendermaßen vor:

    Beziehung mit einer Frau, die meine Alkoholsucht nicht ernst nimmt und ständig auf seine Nüchternheit aufpassen


    oder

    Single (entweder für immer wenn’s gefällt oder bis jemand passendes in mein Leben tritt) und zufriedene Abstinenz

    Ich wüsste sofort, wofür ich mich entscheide, wenn ich an der Weggabelung stehen würde.

    Ich sage nicht, dass das nicht einfach werden wird für Dich. Liebeskummer ist ätzend bei Trennungen. Aber das was Du da erlebst… dieses Verhalten welches Du beschreibst, ist respektlos und geht echt zu weit finde ich. Und gefährdet meiner Meinung nach zwangsläufig langfristig einer zufriedenen Abstinenz.

    Sei Dir mehr Wert, das wünsch ich Dir.
    LG Cadda

    Hallo Tea-Time.

    Und dazwischen beobachte ich halt und überlege was ich mache, wenn das „nächste mal“ vor der Tür steht..

    Was meinst Du mit „nächste Mal“? Er trinkt doch, hat doch gar nicht aufgehört, reißt sich lediglich zusammen, was auf Dauer bei Alkoholismus nicht funktioniert. Er ist also immer noch mitten drin im „aktuellen Mal“.

    Beobachten ist also keine gute Idee. Weil Du Dich damit im Kreis drehst.

    LG Cadda

    Hallo Natascha,

    Du übertreibst nicht. Er geht in die Kneipe und trinkt die alkoholfreie Variante von dem Zeig, welches er süchtig getrunken hat. Das ist also zur Zeit einfach sein „Ersatz“.

    Am deutlichsten ist jedoch Folgendes:

    Er sagt auch irgendwann trinkt er wieder Bier!

    Damit kündigt er ja bereits sogar schon an, dass er wieder trinken wird. Was ist egal. Es gibt etliche Alkoholiker Bier trinken. Auch Bier ist Alkohol.

    Hallo LK,

    Ich danke Dir für Deinen Beitrag. Es freut mich, dass Du mit Deiner Frau wieder zusammen gefunden hast, nachdem Du aus der Sucht heraus gefunden hast.

    Außerdem würde ich mir wünschen, dass viele Co-Anhängige Deine Erfahrung lesen, um mal aus der Sicht eines Alkoholikers zu lesen, dass hoffen, warten, streiten, verzweifeln alles nichts nützt, wenn er selbst nicht an dem Punkt ist, aufhören zu wollen.

    LG Cadda

    Das mit der co Abhängigkeit ist auch so ein schwarz oder weiß. Ich denke hier gibt es auch Abstufungen. Ich habe trotzdem dass ich ihn geliebt habe immer mein eigenes Ding gemacht. Ohne ihn.

    Ja, das mag sein, dass es da Unterschiede gibt. Bei manchen dreht sich alles komplett um den trinkenden Partner, manche haben auch genügend Selbstwertgefühl, ihr eigenes Ding zu machen. Das ist hier im Forum manchmal nicht so ersichtlich, wo es denn tatsächlich so ist und wo nur schön geredet.

    Manche sind vielleicht auch gar nicht co-abhängig, die hier auftauchen. Davon gehen die meisten jedoch aus, weil es ja nun mal auch ein Forum für Alkoholiker und Co-Anhängige ist.

    Ihr lehnt Menschen, die nicht eure Überzeugung haben ab

    Vielleicht, weil hier davon ausgegangen wird, dass man sich aus der Co-Abhängigkeit befreien möchte, wenn hier Hilfe gesucht wird?

    Falls Du das noch liest, wünsch ich Dir wirklich alles Gute. Ich glaube nicht, dass Dir hier jemand etwas Böses wollte.

    Alkis sind auch Menschen

    Stimmt. Ich bin auch trockene Alkoholikerin. Dennoch rate ich Co-Abhängigen, sich abzugrenzen. Weil ich selbst ebenfalls einige Jahre co-abhängig war. Und es war die Hölle, dabei zuzusehen, nichts machen zu können.

    Aufgrund Deiner Situation verstehe ich trotzdem das, was Du schreibst,

    Ich finde auch nicht, dass Dein Beitrag zensiert werden sollte. Es ist das, was in Dir vorgeht.

    LG Cadda

    sorrowful Nichts an Deinen Gedanken (selbst wenn sie denn so zutreffen) ändert etwas daran, dass hier kein Schritt aus der eigenen Co-Abhängigkeit gegangen wurde. Im Gegenteil. Es dreht sich alles um die abhängige oder Alkoholmissbrauch-betreibende Person….

    Seine Zufriedenheit ist abhängig vom Verhalten der Partnerin.

    Mal von all den ganzen richtigen Argumenten abgesehen bleibt ja auch festzuhalten, dass es nach wie vor um folgendes geht: Die Alkoholkrankheit Deiner Partnerin. Damit beschäftigst Du Dich nach wie vor, das ist sozusagen Dein Thema.
    Eben nach wie vor co-abhängiges Verhalten. Du arbeitest sozusagen an der „falschen Baustelle“.

    LG Cadda

    Ich finde Deine Massage sehr schwierig. Als Co-Abhängiger sollte man nicht kämpfen, sondern dafür sorgen, zu verinnerlichen, dass gegen die Alkoholsucht nichts getan werden kann.
    Das kann nur der Alkoholiker selbst tun!

    Falls es bei Dir also wirklich so sein sollte, dass Deine Partnerin ihre Sucht gestoppt hat, dann nur weil sie es SELBST wollte. Du hast dann quasi einfach „Glück gehabt“. Aus der Co-Abhängigkeit hast Du Dich damit jedoch nicht wirklich selbst gelöst. Die Situation hat sich lediglich aufgelöst durch das „Auflösen“ des Problems.

    Ich hoffe, dass Co-Anhängige, die das lesen, nun nicht darin bestärkt werden, sich einfach so zu verhalten wie Du und schon wird die Beziehung gerettet und das Trinken hört auf. So ist das nämlich nicht. Und es sollte auch nicht das Ziel sein, den trinkenden Partner ändern zu wollen, sondern sich selbst, um wirklich langfristig aus seiner eigenen Co-Abhängigkeit rauszukommen ohne dass die eigene Zufriedenheit davon abhängig ist, ob der Partner dauerhaft abstinent bleibt oder wieder trinkt.
    LG Cadda

    Hallo Wichtelmama.
    Ich bin ja davon überzeugt, wer wirklich ganz dringend seine Kinder vor weiteren, von Dir beschriebenen Enttäuschungen schützen will, findet Wege, außer darauf zu warten, dass sich (nicht von heute auf morgen) etwas ergibt.
    Mag ja sein, dass zunächst nicht die perfekte Lösung wartet, aber sicherlich besseres, als noch 2 Jahre nach Trennungsausspruch mit den Kindern in der Situation zu verharren.
    Hast Du nicht das Gefühl, dass an Dir und den Kindern die Zeit vorbei läuft? Zeit in der weitere Enttäuschungen gesammelt werden und das Prägen weiter voran schreitet?

    Ich würde mir da auch gar nicht so einen Druck machen. Wenn es Dir da nicht gefällt (würde es mir Deinen Erzählungen nach auch Licht), dann musst Du doch nicht hingehen.

    Entweder suchst Du Dir eine andere Gruppe oder Du entscheidest, dass Dir diese Selbsthilfegruppe hier ausreicht…

    Ich war damals in einer Gruppe, weil es Voraussetzung bei der ambulanten Therapie/Suchtberatung war. Mir hat es gefallen, da dort nie über belanglosen Kram gesprochen wurde.

    Dennoch entschied ich mich irgendwann nicht mehr hinzugehen, weil ich das Forum für mich am hilfreichsten empfand.

    Ich würde mir einfach in Ruhe überlegen, was am besten für Dich persönlich ist.

    LG Cadda

    Guten Morgen.

    Im April 2023 war Dein Beitrag ähnlich.
    Im April 2024 war es auch so. Nun haben wir zwar noch nicht April, aber schon 2025. Deine Bedenken wirst Du vermutlich auch noch im nächsten Jahr haben und so weiter.

    Was ich damit sagen will: Ohne selbst etwas zu verändern, wird sich nichts verändern. Gedanken machen bringen Dich nicht wirklich nach vorne. Vielleicht liest Du Dir Deinen Thread nochmal von Anfang bis Ende durch. Damit Dir bewusst wird, dass sich das Karussell so lange weiter drehen wird, bis Du aussteigst.

    Du wirst das schaffen, das haben sehr viele andere hier auch geschafft. Vielleicht hilft es Dir, bei den Anderen in den Büchern deren Zweifel zu lesen und ihren Weg, den sie trotzdem gegangen sind. Vielen geht es nun besser. Den Schritt musst Du allerdings selbst machen, das kann Dir niemand abnehmen.

    Ich wünsch Dir, dass Du vom Denken ins Handeln kommst.

    LG Cadda