Topfmann, bitte entschuldige, dass ich Jump hier bei Dir angesprochen habe oder falls ich falsch liege. Ich wollte nicht über Dich sprechen, das find ich selbst gerade unpassend. Wenn mein Beitrag raus soll, sag bitte Bescheid.
Ansonsten hoffe ich, dass es Dir gut geht soweit?
LG Cadda
Beiträge von Cadda
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Hallo zusammen.
Jump, ich verstehe was Du meinst, doch ich glaube die Empörung hier bei Topfmann ist nicht so groß, weil die Frau selbst weiterhin was trinken möchte, sondern weil sie SEINE Sucht nicht ernst nimmt. Es wird belächelt, Tiramisu eingekauft und es wirkt so, als wäre es ok oder sogar schöner für sie, wenn Topfmann wieder trinken würde.
Das ist der entscheidende Punkt glaube ich, der die Sache etwas unterscheidet.
Jump, ich lese bei Dir heraus, dass Du Deinen Mann immer ernst genommen hast und ihn in seiner Abstinenz unterstützt hast.
Das würde ich von meinem Partner auch erwarten, selbst wenn er für sich entscheidet, nicht abstinent leben zu wollen.
LG Cadda -
Hallo Zoe, ich wünsche Dir sehr, dass Du es schaffst! Es freut mich, dass Du ins Handeln gekommen bist.
LG Cadda -
Mit meiner Frau hab ich heute versucht zu reden aber es kam nicht viel konstruktives dabei raus, naja wenigstens war alles im rahmen, keine rumgeschreie usw. Wir brauchen definitiv einen Mediator und der sollte sich am besten mit Alkoholsucht auskennen denn das kapiert sie irgendwie nicht. Gestern war noch kurz der Mann ihrer Freundin da und ich hab ihm die Misere mit dem Nachtisch erzählt, er hat auch gelacht und konnte es kaum glauben, als würde ich übertreiben, naja so isses halt. Die einzelheiten erspare ich euch aber besser.
Ich finde es so schade, dass Du in Deinem Umfeld nicht ernst genommen wirst.
Umso schöner, dass Du hier bist!!LG Cadda
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Und ich gebe Dir mal folgenden Gedanken mit auf den Weg, lieber Topfmann: Deine Abstinenz sollte nicht verhandelbar sein, da gibt es keine Kompromisse.
Gespräche, egal ob untereinander oder bei Beratern machen nur dann Sinn, wenn beide Personen bereit sind und den Anderen respektieren.
Ich befürchte, daran wird es scheitern.
Ich wünsche Dir, dass Du für Dich erkennst, dass Du es wert bist, ganz bei Dir zu bleiben.
Deshalb wünsch ich Dir vor allem mentale Stärke.LG Cadda
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Hallo Topfmann,
gestern beim Lesen dieser Tiramisu-Geschichte kam mir folgender Gedanke:
Kann es sein, dass Du einfach nicht mutig genug warst, vor Deiner Frau und Deinen Kindern zu sagen "Ich werde das nicht essen, weil da Alkohol drin ist"?
Das hier ist mir nämlich aufgefallen:
Sie wissen das mir Tiramisu liebe, waren mit Mami im Supermarkt und dachten sich nichts böse
"Die Mami" wird ja auch gewusst haben, dass in Tiramisu Alkohol enthalten ist und hat es trotzdem mitgebracht bzw. mitbringen lassen, obwohl Du keinen Alkohol mehr zu Dir nehmen willst.
Ja, es liegt dann in Deiner Verantwortung, ob Du es isst oder nicht, nicht in ihrer.
Aber ich finde es schon recht schräg, dass sie als Deine Frau das unterstützt, Dir Tiramisu mitzubringen, anstatt es zu unterstützen, dass Dein Wille akzeptiert wird, keinen Alkohol zu Dir zu nehmen.
Nachdem was ich hier bei Dir im Thread gelesen habe, bin ich eh völlig erschrocken über das Verhalten Deiner Frau und vor allem darüber, dass Du Dir dieses Verhalten gefallen lässt.
Ja, ich kenne nur Deine Seite, aber wie auch immer die Seite Deiner Frau aussehen mag, stelle ich fest, dass sie Dir Steine in den Weg legt, was Deine Trockenheit angeht, weil sie diese nicht ernst nimmt. Und das ist für Dich gefährlich, so nehme ich das jedenfalls wahr, schon die ganze Zeit.
Die Sache gestern mit dem Tiramisu bestätigt das, denn ich habe den Eindruck, dass die Tatsache, dass Du trotz Deiner späten Erkenntnis (war es wirklich so, dass es Dir erst während des Essens bewusst wurde, dass Alkohol in Tiramisu enthalten ist?) weitergegessen hast, damit zusammenhängt, dass Du nicht sagen mochtest "Nein Stop, das esse ich nicht!".
Du musst nicht antworten, ob es so war, aber vielleicht stellst Du Dir die Fragen selbst einmal und überlegst, was wichtiger ist: Die Reaktionen Deiner Familie im Falle der Ablehnung, so etwas zu Dir zu nehmen oder die Erhaltung Deiner Trockenheit?
LG Cadda
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Hallo Mausipieps.
Ich habe gestern schon etwas schreiben wollen, doch irgendwie hatte ich Zweifel ob es richtig ist bzw. mein Gedanke merkwürdig rüberkommt.
Da es mir aber auch heute noch im Kopf schwirrt lasse ich es mal da.
Und heute hat meine kleine angefangen ihre ersten Schritte alleine zu laufen. Mein Bruder hätte es so gerne miterlebt und nun ist er einfach fort
Dein Bruder ist fort gegangen und genau zu diesem Zeitpunkt geht Deine Tochter ihre ersten eigenen Schritte in das Leben hinein.
Zufall?!?
Ich finde den Gedanken, dass da ein Zusammenhang besteht irgendwie schön.
LG Cadda -
Wenn es zum Schutz Deiner Kinder und um in Bewegung, also ins Tun zu kommen vorübergehend bei den Großeltern ist, dann ist es eben so!
Als ich mich trennen musste (wenn auch aus anderen Gründen als Alkoholsucht, aber meine Kinder waren klein und ich musste aus unserem Haus ausziehen) war ich auch in so einer Situation.
Ich hab das also hinter mir: In einem Zimmer bei der Oma zu Dritt, dann ne Ferienwohnung, bis ich eine kleine Wohnung bekommen habe (die definitiv nicht auf Dauer sein konnte).Nach und nach fanden sich dauerhafte Lösungen.
Was ich hier im Forum schon oft sehr zutreffen gelesen habe, trifft in Bezug auf die Bleibe (auch wenns erstmal vorübergehend ist, bis was besseres gefunden wird) auch auf Dich zu:Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe!
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Hallo Wichtelmama.
das tut mir sehr leid, wenn dich das alles so aufwühlt. Deine Kindheit muss sehr schlimm gewesen sein.
Das hast Du Lana geantwortet und ich möchte Dir dazu gern was sagen:
Ich hatte eine wundervolle Kindheit, insofern bin ich komplett raus, was ein eventuelles Triggern aufgrund eigener Erfahrungen angeht.
Und dennoch kann ich das Lesen Deines Threads kaum noch ertragen!
Ich mache das nur noch, weil ich hoffe, endlich zu lesen, dass Du Deine Kinder endlich aus dieser Situation rettest!!Das Argument, dass Du einfach keine Wohnung findest, kann ich null nachvollziehen! Wenn Deine Wohnung abgebrannt wäre oder wegen Eigenbedarf gekündigt werden könnte, müsstest Du auch irgendwo hin.
Du bist nicht mehr in der Situation zu warten, dass Du eine schöne Alternative findest.Das ist meiner Meinung nach eine Notsituation für Deine Kinder, die Du zu schützen hast, Wichtelmama!
Ich bin seit etlichen Jahren hier und es wühlt mich Mega auf, zu lesen, was bei Dir passiert und wie Du darauf reagierst.
Harmloser und verständnisvoller kann ich das leider nicht ausdrücken in diesem Fall.
Ich bin echt entsetzt über Dein Nicht-Handeln und Deine Argumentation!
LG Cadda -
Guten Morgen Snowman.
Darüber bin ich gestolpert:
Das war ihr dann sehr peinlich und ich habe dann gesagt, dass wenn unter der Woche weiterhin der Alkohol am Programm steht, lasse ich mich scheiden
Was für ein Sinn steckt dahinter?
Ob in der Woche oder „nur“ am Wochenende getrunken wird?
Wo liegt für Dich der Unterschied?
LG Cadda -
Guten Morgen Topfmann,
bei allem was Du bisher über Deine Beziehung und das Verhalten über Deine Frau in Bezug auf Alkohol geschrieben hast, stelle ich mir die Weggabelung folgendermaßen vor:
Beziehung mit einer Frau, die meine Alkoholsucht nicht ernst nimmt und ständig auf seine Nüchternheit aufpassen
oderSingle (entweder für immer wenn’s gefällt oder bis jemand passendes in mein Leben tritt) und zufriedene Abstinenz
Ich wüsste sofort, wofür ich mich entscheide, wenn ich an der Weggabelung stehen würde.
Ich sage nicht, dass das nicht einfach werden wird für Dich. Liebeskummer ist ätzend bei Trennungen. Aber das was Du da erlebst… dieses Verhalten welches Du beschreibst, ist respektlos und geht echt zu weit finde ich. Und gefährdet meiner Meinung nach zwangsläufig langfristig einer zufriedenen Abstinenz.
Sei Dir mehr Wert, das wünsch ich Dir.
LG Cadda -
Hallo Kopffuessler,
es freut mich sehr von Dir zu lesen. Gratuliere zum ersten Jahr Abstinenz

LG Cadda -
Hallo Tea-Time.
Und dazwischen beobachte ich halt und überlege was ich mache, wenn das „nächste mal“ vor der Tür steht..
Was meinst Du mit „nächste Mal“? Er trinkt doch, hat doch gar nicht aufgehört, reißt sich lediglich zusammen, was auf Dauer bei Alkoholismus nicht funktioniert. Er ist also immer noch mitten drin im „aktuellen Mal“.
Beobachten ist also keine gute Idee. Weil Du Dich damit im Kreis drehst.
LG Cadda -
Hallo Natascha,
Du übertreibst nicht. Er geht in die Kneipe und trinkt die alkoholfreie Variante von dem Zeig, welches er süchtig getrunken hat. Das ist also zur Zeit einfach sein „Ersatz“.
Am deutlichsten ist jedoch Folgendes:Er sagt auch irgendwann trinkt er wieder Bier!
Damit kündigt er ja bereits sogar schon an, dass er wieder trinken wird. Was ist egal. Es gibt etliche Alkoholiker Bier trinken. Auch Bier ist Alkohol.
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Hallo LK,
Ich danke Dir für Deinen Beitrag. Es freut mich, dass Du mit Deiner Frau wieder zusammen gefunden hast, nachdem Du aus der Sucht heraus gefunden hast.
Außerdem würde ich mir wünschen, dass viele Co-Anhängige Deine Erfahrung lesen, um mal aus der Sicht eines Alkoholikers zu lesen, dass hoffen, warten, streiten, verzweifeln alles nichts nützt, wenn er selbst nicht an dem Punkt ist, aufhören zu wollen.
LG Cadda -
Ich frage mich manchmal ob mehr Liebe und Verständnis nicht weitergeholfen hätte
Nein. Liebe und Verständnis helfen nicht bei Sucht. Du hättest nichts tun können!
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Das mit der co Abhängigkeit ist auch so ein schwarz oder weiß. Ich denke hier gibt es auch Abstufungen. Ich habe trotzdem dass ich ihn geliebt habe immer mein eigenes Ding gemacht. Ohne ihn.
Ja, das mag sein, dass es da Unterschiede gibt. Bei manchen dreht sich alles komplett um den trinkenden Partner, manche haben auch genügend Selbstwertgefühl, ihr eigenes Ding zu machen. Das ist hier im Forum manchmal nicht so ersichtlich, wo es denn tatsächlich so ist und wo nur schön geredet.
Manche sind vielleicht auch gar nicht co-abhängig, die hier auftauchen. Davon gehen die meisten jedoch aus, weil es ja nun mal auch ein Forum für Alkoholiker und Co-Anhängige ist.
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Ihr lehnt Menschen, die nicht eure Überzeugung haben ab
Vielleicht, weil hier davon ausgegangen wird, dass man sich aus der Co-Abhängigkeit befreien möchte, wenn hier Hilfe gesucht wird?
Falls Du das noch liest, wünsch ich Dir wirklich alles Gute. Ich glaube nicht, dass Dir hier jemand etwas Böses wollte. -
Alkis sind auch Menschen
Stimmt. Ich bin auch trockene Alkoholikerin. Dennoch rate ich Co-Abhängigen, sich abzugrenzen. Weil ich selbst ebenfalls einige Jahre co-abhängig war. Und es war die Hölle, dabei zuzusehen, nichts machen zu können.
Aufgrund Deiner Situation verstehe ich trotzdem das, was Du schreibst,Ich finde auch nicht, dass Dein Beitrag zensiert werden sollte. Es ist das, was in Dir vorgeht.
LG Cadda -
sorrowful Nichts an Deinen Gedanken (selbst wenn sie denn so zutreffen) ändert etwas daran, dass hier kein Schritt aus der eigenen Co-Abhängigkeit gegangen wurde. Im Gegenteil. Es dreht sich alles um die abhängige oder Alkoholmissbrauch-betreibende Person….
Seine Zufriedenheit ist abhängig vom Verhalten der Partnerin.