Beiträge von Cadda

    Ich glaube, dass dieser Satz mit der gefangenen Sklavin im Turmverließ hier völlig falsch interpretiert wurde!
    Ich glaube, es sollte eher in die Richtung der Userin gehen, diese ganze schlimme Situation mit schwarzem Humor zu nehmen.

    Ich habe nicht herausgelesen, dass Fred und die Userin Frau sich dann ernsthaft mit einem zufriedenen Lächeln zurücklehnen, weil sie die Situation so großartig gemeistert haben und toll finden.

    Ich glaube, so manch einer weiß gar nicht, wie grausam es tatsächlich ist, mit einem Alkoholiker zusammen zu leben. Und natürlich ist es auch nicht leicht zu sagen „Ich pfeife auf mein Zuhause und ziehe aus, Hauptsache ich habe meine Ruhe“, erst Recht nicht, wenn hauptsächlich die Situation unverschuldet durch die Alkoholsucht verursacht wurde.

    Ich habe mal (aus anderen Gründen) mit Sack und Pack und kleinen Kindern mein eigenes, selbst gebautes Haus verlassen müssen und bin in eine 3-Zimmer Bude im Obergeschoss gezogen. Welche Gefühle und Wut dieser Aktion voraus ging, schreibe ich hier lieber nicht.

    LG Cadda


    Mich jedenfalls lässt das nach dem zuvor vorgeschlagenen Rat, die Wohnflächen zu tauschen, schaudern, vor allem wenn ich an Deine alkoholkranke Frau bei Dir zu Hause denke.

    Es gibt Paare, die sich innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses trennen, um schon einmal mehr Abstand zu haben. Das hab ich sogar hier im Forum schon öfter gelesen.

    Der Gedanke war, dass Frau nicht immer bei ihm durch muss. Das Treppenthema kam erst nach dem Vorschlag auf den Tisch.

    Diese Gedanken, die auch Aurora beschreibt und die ich hier an anderer Stelle neulich im Co.Bereich übrigens schon mal kürzlich gelesen habe (bloß zurückhaltender und dezenter, da hat sich niemand beklagt) haben manche Co.Abhängige nun mal. Keiner steckt in der konkreten Situation, die verzweifeln lässt.

    Dennoch ist es richtig, dass Hartmut hier darum gebeten hat, solche Äußerungen zu unterlassen. Die Gedanken sind frei aber aus Respekt sollte man auch mal schweigen (bzw. beim Tippen die Finger still halten).

    Anders herum wurde nun aber auch genug darüber diskutiert und es sollte nun auch mal gut sein und die Kirche im Dorf gelassen werden!

    LG Cadda

    Hallo Holdy,

    Natürlich gibt es Scheidung und Co. Dies kostet jedoch auch unendlich Energie und Zeit, auch wenn man sich schon so einiges zusammen aufgebaut hat.

    Sein Leben mit einem Alkoholiker zu verbringen kostet definitiv mehr Energie als ne Scheidung und Co.

    Das ist ja überhaupt nicht nachhaltig

    Es ist auch nicht nachhaltig für die Menschheit, Gift zu verscheuern welches krebserregend ist um wiederum den Erlös des Krebshilfe zu spenden. Das wäre nicht nachhaltig sondern völlig unlogisch.

    Ich würde die Sachen zukünftig nicht mehr aus den Verstecken nehmen. Das bringt doch eh nichts, da Deine Frau diese doch dann nachkauft?!

    Kann da noch an einen Erfolg geglaubt werden oder muss man die Hoffnung gänzlich aufgeben?

    Nachdem was Du beschreibst, würde ich auf gar nichts mehr hoffen, denn dafür gibt es zu viele Menschen auf dieser Welt, die niemals etwas an ihrer Sucvt ändern (können) und die Krankheit mit ins Grab nehmen. Du kannst ihre Zukunft nicht ändern.

    Das Einzige, was Du ändern kannst, ist Deine eigene Zukunft, indem Du einmal Deine Zeit, Gedanken und Energie für DICH einsetzt, anstatt in die Alkoholsucht Deiner Frau.

    Ich weiß übrigens sehr wohl, dass das in der Theorie leichter klingt, als es in der Praxis ist. Trotzdem ist es zu schaffen, wenn die eigene Energie in die richtigen Dinge investiert wird. Es gilt, langfristig für die eigene Zufriedenheit zu sorgen und die ist an der Seite eines Alkoholikers dauerhaft nicht erreichbar.


    LG Cadda

    Hallo lilamond,


    herzlich Willkommen hier bei uns :)


    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.

    Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch nicht nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Hier geht es jetzt weiter.

    LG Cadda

    Aber gerade glaube ich dass es so für die Kleine die beste Lösung ist.

    Wie kommst Du denn darauf? Es ist für Dich Stres pur bei Kneipengestank, der Papa trinkt 2-3 Flaschen pro Tag und für Dein Kind soll das die beste Lösung sein?

    Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber ich finde es ehrlich gesagt nicht gut, dass Du Dein Kind „vorschiebst“ nichts an der Situation ändern zu wollen.

    Es ist definitiv nicht immer die beste Lösung es so zu sehen „Hauptsache die Eltern leben zusammen“ und ich glaube das weißt Du auch selbst.

    LG Cadda

    Hallo Lotta,

    ich verstehe nach wie vor nicht, was das bringen soll…

    Solange er säuft, braucht er wegen seiner Depressionen nirgendwo hingehen.

    Das ist völlig an der Sache vorbei und hat mit seiner Alkoholsucht nichts zu tun. Es wird ihn nicht dazu bringen, dass es klickt.

    Ich hoffe wirklich, dass Du Dir nicht zu viel davon versprichst. Ich denke, Du wirst da ganz schnell enttäuscht werden, falls Du irgendwelche Erwartungen haben solltest :(


    LG Cadda

    Die Frage warum ich ihn geheiratet habe weil ich vorher wusste das er trinkt war dann schlagfertig von ihm

    Die Frage ist (aus seiner Sicht) ja leider auch berechtigt.

    Du kannst ihm trotz Helfersyndrom leider nicht helfen. Das funktioniert nicht. Kein Helfersyndrom der Welt ist stärker als eine Alkoholsucht.

    LG Cadda

    Monstera, es gibt da ein Problem:

    Es gibt etliche Alkoholiker, die ihren Tiefpunkt niemals erreichen.

    Hier liest Du viele Beispiele, wo es so war, da wir hier halt in einem Alkoholikerforum sind. Die meisten Alkoholiker jedoch hören nicht auf zu trinken und machen das solange sie leben.
    Nicht immer sterben sie direkt daran, sondern vorher an einer Begleitsache oder anderen Sache.
    Ich schreibe das so deutlich, weil ich es wichtig finde, sich das bewusst zu machen.
    Deshalb lohnt auch kein Hoffen oder Warten.

    Mein Ex hat alles gegen die Wand gefahren. Ehe vor mir, die waren über 30 Jahre zusammen als sie ihn wegen des Saufens verließ. Alle erwachsenen Kinder haben sich abgewendet, ich bin gegangen, seine Selbständigkeit (Arbeit) läuft nicht mehr, Haus steht auf der Kippe, Herzinfarkt…

    Und er? Säuft weiterhin und alle Anderen sind Schuld.

    Er ist da kein Einzelfall. Um mich herum gab es viele Menschen, die getrunken haben. Einige sind inzwischen verstorben. Also keinen Tiefpunkt vorher erreicht.
    Hart aber leider die Wahrheit.

    Hallo nochmal,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Hier geht es jetzt weiter :)

    LG Cadda

    Guten Morgen Monstera,

    herzlich Willkommen bei uns und gut, dass Du auf "Absenden" gedrückt hast :)

    Ich spiele eine Rolle in seinem Problem, das weiß ich.

    Nein! Das tust Du nicht!

    Ein Alkoholiker (und tut mir leid, dass ich das sage, aber nach Deinen Beschreibungen sieht es stark danach aus) findet immer Gründe, zu saufen! Es ist absolut üblich, dass dann Probleme vorgeschoben werden, weshalb getrunken wird. Das ist aber völliger Blödsinn. Es gibt so viele Menschen mit Dramen und Schicksalsschlägen. Dann müssten die ja alle dem Alkohol verfallen.

    Trinken tut man nicht, weil man Probleme hat, sondern weil man süchtig ist. Die Probleme und die Gründe findet der Alkoholiker dann schon von ganz allein und da wird gern die Partnerin genommen, um sie sozusagen ruhig zu stellen.

    Wir wollen demnächst zusammenziehen, doch wäre das nicht Wahnsinn, sich selbst in so eine Situation zu bringen?

    Ja! Das wäre wirklich Wahnsinn.

    So oft liest man hier von Gedanken wie: Wenn wir erstmal zusammen wohnen, wird alles besser. Wenn wir erstmal verheiratet sind, wird alles besser. Wenn wir erstmal Kinder haben, wird alles besser. Wenn, wenn, wenn. Aber das wird es nicht. Die äußeren Umstände ändern nie etwas an einer Sucht.

    Wir funktionieren eigentlich, wir sind ein gutes Team.

    Er kann manchmal so gemein sein. Nicht erniedrigend, oder kontrollierend viel subtiler.

    So etwas passiert niemals in einem guten Team.


    Das waren Dinge, die Du bestimmt nicht gern lesen möchtest. Aber so wie Du schreibst, Monstera... weißt Du diese Dinge eigentlich auch. Lese Dir mal Deinen eigenen Text durch. Du erkennst die Dinge eigentlich sehr gut. Du wünscht Dir vielleicht noch, dass es anders ist, aber das ist es nicht.

    Wenn Du Dich hier austauschen möchtest, dann sende ich Dir einmal den Bewerbungslink. Einfach draufklicken und kurz ausfüllen,dann können wir Dich für den offenen Bereich freischalten.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    Guten Morgen Nala,

    das ist schon eine wirklich krasse Situation, in der Du da steckst, wirklich traurig zu lesen. Gründe suchen, weshalb er trinkt und Schuldzuweisungen, dass er wegen Dir trinkt oder weil er sich zurückgesetzt fühlt, sind ein absolut typisches Merkmal für Alkoholiker. Du könntest machen was Du willst, er würde dennoch Gründe finden: Schlechtes Wetter, gutes Wetter, Steuernachzahlung, Belohnung, Trauer, Stress....

    Fakt ist, dass er sich leider so verhält, dass es Dir und Deinem Kind (wenn er z. B. in der Wohnung raucht) nicht gut tut. Ändern wirst Du ihn nicht können. Hochzeit, Kind, Arbeitsverlust usw. sind für manche ein Grund aufzuhören oder ein Tiefpunkt, der erreicht ist, doch es gibt etliche Alkoholiker, die ihren Tiefpunkt nie erreichen und ihre Krankheit mit ins Grab nehmen. Tut mir leid, dass ich das so hart ausdrücke, aber mir tut es so unendlich leid, dass Du die so schöne Zeit, die Du eigentlich mit einem kleinen Kind genießen können solltest, so damit beschäftigt bist, darauf zu hoffen, dass es besser wird. Die Chancen stehen dafür wirklich schlecht, wenn er nicht mal wegen der Erkrankung seiner Bauchspeicheldrüse dauerhaft trocken werden konnte. Trinkpausen sind keine wirklichen Versuche, die entstehen dann oft nur aus Angst und Druck. Wer wirklich trocken werden möchte, strebt eine lebenslange Abstinenz an.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du da irgendwie aus der Situation heraus kommst. Ich finde es toll, dass Du Dich hier angemeldet hast. Ein Austausch mit Menschen, denen es ähnlich geht oder ging, wird Dir dabei sicherlich helfen.

    Bevor wir uns allerdings hier im Vorstellungsbereich weiter austauschen, klicke bitte einmal den Link an, den Morgenrot Dir gesendet hat, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    Liebe Grüße

    Cadda

    Hallo Stromer,


    Ich habe Deinen Beitrag gern gelesen, ich finde Deine Gedanken super, wie Hartmut schon schrieb schonungslos.

    Du bist offen Dir selbst gegenüber, da wird nichts schön geredet.

    Wie Dein Arzt sich verhalten hat, find ich übrigens auch super, aber das nur mal so am Rande, um ihn gehts ja nicht, trotzdem super :S


    LG Cadda