Danke Dir, Alex!!
Beiträge von Cadda
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„ WIR“ sind…….
Bitte sprich für Dich…..auch wenn sich hier jetzt einige angeschlossen haben.
Aber es ist richtig. WIR sind eine Selbsthilfegruppe, da braucht Linde nicht für sich sprechen.
WIR sind eine Selbsthilfegruppe, WIR sind ein Forum mit teilweise psychisch angeknacksten Seelen, die Beständigkeit und Sicherheit benötigen und sich im Gewohnten wohl fühlen.
Wenn manch Andere das nicht benötigen und offen dafür sind, sich alle 3 Wochen an Veränderungen zu gewöhnen, dann ist das ganz toll, aber so geht es eben nicht Allen.
Update von mir - ich find es richtig gut! Hab nen Moment gebraucht, um mich zu orientieren aber jetzt bin ich sehr angetan! Merci!
Es wird einige geben, die das gut finden, aber ob wir nun alle schreiben, wem es gefällt oder wem es nicht gefällt, ändert nichts an der oben beschriebenen Sache.
Ich würde es schön finden, es beim Alten zu belassen und dann die neue Möglichkeit für die Experimentierfreudigen in den Einstellungen bereitzustellen, nicht umgekehrt.
Diesen Text habe ich übrigens geschrieben, obwohl es für mich ein Leichtes war, mit 3 Klicks die alte Version wieder für mich herbeizuführen. Mich persönlich hätte die Veränderung auch gar nicht so gestört und wäre es nicht schwarz gewesen, hätte ich persönlich es sogar vielleicht auch besser gefunden. Aber darum geht es nicht. Es geht nicht um mich. Es geht hier um uns.
LG Cadda
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Guten Morgen Aruula,
das mit Deiner Mutter tut mir sehr leid.
Was Du zu dem Thema Hoffnung schreibst, ist tatsächlich so: Ein zweischneidiges Schwert. Es ist wichtig, was zu im vorletzten Absatz schreibst, nämlich, dass man mit einkalkulieren sollte, enttäuscht zu werden bzw. die Hoffnung gar nicht so weit voranschreiten lassen, dass es überhaupt möglich ist, enttäuscht zu werden. In dem Fall ist es vielleicht sogar besser, sich mit der Situation abzufinden und die Hoffnung zurückzuschrauben und sich lieber - wenn es denn doch soweit sein sollte - positiv überraschen zu lassen.
Ich kann Dir als Schwester, die Jahre lang getrunken hat und eine Schwester hatte, die eben nicht abhängig war und ist nur sagen, dass ich meine Schwester sehr lieb hatte, aber auch wir haben uns voneinander entfernt, als ich getrunken habe. Sie hat zunächst versucht, mir zu helfen, hat Gespräche mit mir geführt, ich war einsichtig, wollte etwas ändern, konnte das aber nicht, weil ich eben abhängig war. Sie selbst war dann wohl mal bei einem Beratungsgespräch in dem man ihr sagte, sie könne absolut nichts tun für mich. Und daher zog sie sich etwas zurück. Wir hatten Kontakt, aber der war oberflächlicher, als er vorher war. Ich merkte das und konnte ahnen, warum. Ich selbst konnte mich ja auch nicht mehr öffnen, weil ich ja versucht hatte, alles zu verharmlosen.
Erst als ich aufhörte zu trinken, war sie wieder komplett da für mich und konnte mir dann auch eine HIlfe sein, das ist sie heute nach über 6 Jahren noch. Wir haben ein besseres Verhältnis als je zuvor, wie sie neulich treffend sagte: Zwischen uns passt kein Blatt Papier.
Nun möchte ich Dir mit meinem Bericht natürlich nicht unnötige Hoffnung machen, wo wir wieder beim Thema sind, denn es gibt eben viele, die nicht den Absprung schaffen, keinen Tiefpunkt erreichen und eben nicht aufhören zu saufen. Wenn das so sein sollte bei Deiner Schwester, dann liegt das nicht in Deiner Verantwortung oder in Deiner Macht.
Denn eines kann ich Dir sagen, ich hatte auch zu Saufzeiten meine Schwester unendlich lieb, genau wie meine Eltern bzw. mein Vater, denn meine Mutter starb, als ich noch trank und bekam die schwerste Zeit mit mir nicht mehr mit.
Meine Schwester, mein Vater, meine beste Freundin, Vater meiner Kinder: Keiner konnte mir helfen. Weder auf die einfühlsame Art, noch auf die Art, in der man mir volle Breitseite die Meinung geigte.
Erst als ich an dem Punkt war, wo nur noch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung fehlte, da erst konnte mich eine letzte Ansage erreichen (aber wie gesagt auch nur, weil ich innerlich soweit war, es brauchte nur noch einen kleinen Anschubser).
Wie gesagt erreichen diesen Punkt aber nicht alle Alkoholiker, insofern würde ich an Deiner Stelle versuchen, die Hoffnung so klein wie möglich zu halten.
Du wirst erkennen, wenn sie soweit ist und wirklich aufhört. Dann kannst Du wieder für sie da sein. Bis dahin ist alles einzig und allein in den Händen Deiner Schwester.
LG Cadda
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Hallo Solom,
ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, bitte jedoch nicht in den ersten 4 Wochen bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich.
Ich wünsche Dir einen guten Austausch

LG Cadda
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Hallo Solum,
Herzlich Willkommen bei uns. Es tut mir leid, dass Dein Selbstwert im Keller ist. Keine gute Voraussetzung, um eine Beziehung auch zukünftig auf Augenhöhe zu führen.
Wie läuft es denn inzwischen aktuell? Kannst Du Dich inzwischen besser abgrenzen vom Vater Deines Kindes?
LG Cadda -
Oder bin ich blöd?Ist es tatsächlich nicht schlimm für sie insofern er lieb und nett zu ihr ist?
Doch, das ist schlimm!!! Das könnten Dir meine jugendlichen Kinder sofort und auf der Stelle bestätigen. Sie fanden es ätzend, wenn eine Fahne hatte und sie fanden es widerlich, dass ich manchmal irgendwie so "komisch" war, auch wenn ich liebevoll und freundlich mit ihnen umgegangen bin.
Lotta, das ist alles Energie die in der Luft verpufft. Ich will nicht klugscheisserig sein, aber ich hab hier schon zwei Mal in letzter Zeit geschrieben, dass er sich den Weg in die Klinik sparen kann, denn es geht hier nicht darum, trocken zu werden.
Er hat vor auszuziehen. Die einzige Energie, die ich noch aufwenden würde an Deiner Stelle wäre, darauf aufzupassen, dass das so schnell wie möglich auch in die Tat umgesetzt wird und nicht nur leere Worte sind. Sollte sich nichts tun, würde ich gehen!
LG Cadda
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Ich würde mich an dieser Stelle gern neutral verhalten, aber das kann ich nicht.
Daher möchte ich Linde und Pellebär zu 100 % zustimmen.
Ich weiß, dass es in wenigen Klicks umgeändert ist ins das alte Bild. Einfach oben in die Einstellungen und "alter Stil" auswählen und unten Absenden - Fertig.
Doch es geht hier um Beständigkeit und Vertrauen, welches wichtige Dinge sind. Es hätte ja anders herum laufen können:
Wer experimentierfreudig ist und Lust auf diese Veränderung hat, denn das ist wohl Geschmackssache, der hätte ja durch diese wenigen Klicks das neue Design ausprobieren können. Aber vor vollendete Tatsachen stellen finde ich in dem Fall tatsächlich auch nicht ok und das wollte ich trotz aller Neutralität die ich oft gern an den Tag lege, einmal kund tun.
Wie gesagt: Ich habe umgestellt und bin glücklich wieder das "alte Forum" zu haben, aber es ist nicht so gut gelaufen in diesem Fall,w ie es abgelaufen ist.
LG Cadda
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Cadda:Ich glaube Du hast da was falsch verstanden.Er zieht doch aus!!!Er hat eine Wohnung in der er bald einzieht.Für die Kleine ist es erstmal bessere nicht auch noch umziehen zu müssen.Erstmal in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.Das meine ich.
Oh. Das hatte ich dann tatsächlich falsch verstanden oder überlesen, tut mir leid.
Wann zieht er denn aus? Ist ein Ende denn in Sicht?
LG Cadda -
Leider ist meine Frau nach vielen Knochenbrüchen wegen Alkohol und zahlreichen Rettungsdiensteinsätzen noch nicht zur Einsicht gekommen. Was muss noch alles passieren?
Hallo Holdy,
es sieht ganz danach aus, als ob Deine Frau zu den Alkoholikern gehört, die ihren Tiefpunkt eben nicht erreichen, obwohl schon so viel passiert ist. Es ging etliche alkoholkranke Menschen, die ihre Krankheit mit ins Grab nehmen.
Ich kann mich nur Lana anschließen: Du solltest Deine Perspektive ändern. Schau auf Dich. Was kannst Du an Dir verändern, damit es Dir besser geht? An ihr kannst Du nichts ändern. Auch nicht mit Fotos. Was soll das ändern? Knochenbrüche haben doch auch nichts geändert.
Schau auf Dich.
LG Cadda -
Ich glaube, dass dieser Satz mit der gefangenen Sklavin im Turmverließ hier völlig falsch interpretiert wurde!
Ich glaube, es sollte eher in die Richtung der Userin gehen, diese ganze schlimme Situation mit schwarzem Humor zu nehmen.
Ich habe nicht herausgelesen, dass Fred und die Userin Frau sich dann ernsthaft mit einem zufriedenen Lächeln zurücklehnen, weil sie die Situation so großartig gemeistert haben und toll finden.
Ich glaube, so manch einer weiß gar nicht, wie grausam es tatsächlich ist, mit einem Alkoholiker zusammen zu leben. Und natürlich ist es auch nicht leicht zu sagen „Ich pfeife auf mein Zuhause und ziehe aus, Hauptsache ich habe meine Ruhe“, erst Recht nicht, wenn hauptsächlich die Situation unverschuldet durch die Alkoholsucht verursacht wurde.
Ich habe mal (aus anderen Gründen) mit Sack und Pack und kleinen Kindern mein eigenes, selbst gebautes Haus verlassen müssen und bin in eine 3-Zimmer Bude im Obergeschoss gezogen. Welche Gefühle und Wut dieser Aktion voraus ging, schreibe ich hier lieber nicht.
LG Cadda -
Mich jedenfalls lässt das nach dem zuvor vorgeschlagenen Rat, die Wohnflächen zu tauschen, schaudern, vor allem wenn ich an Deine alkoholkranke Frau bei Dir zu Hause denke.
Es gibt Paare, die sich innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses trennen, um schon einmal mehr Abstand zu haben. Das hab ich sogar hier im Forum schon öfter gelesen.
Der Gedanke war, dass Frau nicht immer bei ihm durch muss. Das Treppenthema kam erst nach dem Vorschlag auf den Tisch.
Diese Gedanken, die auch Aurora beschreibt und die ich hier an anderer Stelle neulich im Co.Bereich übrigens schon mal kürzlich gelesen habe (bloß zurückhaltender und dezenter, da hat sich niemand beklagt) haben manche Co.Abhängige nun mal. Keiner steckt in der konkreten Situation, die verzweifeln lässt.
Dennoch ist es richtig, dass Hartmut hier darum gebeten hat, solche Äußerungen zu unterlassen. Die Gedanken sind frei aber aus Respekt sollte man auch mal schweigen (bzw. beim Tippen die Finger still halten).
Anders herum wurde nun aber auch genug darüber diskutiert und es sollte nun auch mal gut sein und die Kirche im Dorf gelassen werden!
LG Cadda -
Liebe Speranza,
ich danke Dir für Deinen Beitrag und ich kann ihn zu 100% nachvollziehen.
LG Cadda -
Hallo Thalia.
Ich lese Dich sehr gern und wünsche Dir alles Liebe zu 10 Jahren Freiheit
LG Cadda -
Hallo Mightymary.
Ich habe Doch für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin, in den EKA-Bereich, verschoben.
Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten 4 Wochen bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich.
Ich wünsche Dir einen guten Austausch.
Hier geht es jetzt weiter
LG Cadda -
Also ich habe die Musik ohne vorher Gedanken an Alkohol zu habe angemacht.
Ja das kann ja auch sein. Aber als Du gemerkt hast, was diese Musik auslöst in Dir. Warum hast Du sie da nicht direkt wieder ausgestellt?
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Hallo Maeron,
ich frage mich gerade, warum Du Dir das denn antust, wenn Du merkst, dass es Dir nicht gut tut, die Musik von früher zu hören?
Musik kann man direkt ausstellen. So mache ich es jedenfalls. Warum sollte ich mich selbst „quälen“?
Außer ich WILL das tun, um nichts Anderes tun zu können, als dem Gefühl nachzugehen, indem ich irgendwann wieder saufe?
LG Cadda -
Hallo Holdy,
Natürlich gibt es Scheidung und Co. Dies kostet jedoch auch unendlich Energie und Zeit, auch wenn man sich schon so einiges zusammen aufgebaut hat.
Sein Leben mit einem Alkoholiker zu verbringen kostet definitiv mehr Energie als ne Scheidung und Co.
Das ist ja überhaupt nicht nachhaltig
Es ist auch nicht nachhaltig für die Menschheit, Gift zu verscheuern welches krebserregend ist um wiederum den Erlös des Krebshilfe zu spenden. Das wäre nicht nachhaltig sondern völlig unlogisch.
Ich würde die Sachen zukünftig nicht mehr aus den Verstecken nehmen. Das bringt doch eh nichts, da Deine Frau diese doch dann nachkauft?!Kann da noch an einen Erfolg geglaubt werden oder muss man die Hoffnung gänzlich aufgeben?
Nachdem was Du beschreibst, würde ich auf gar nichts mehr hoffen, denn dafür gibt es zu viele Menschen auf dieser Welt, die niemals etwas an ihrer Sucvt ändern (können) und die Krankheit mit ins Grab nehmen. Du kannst ihre Zukunft nicht ändern.
Das Einzige, was Du ändern kannst, ist Deine eigene Zukunft, indem Du einmal Deine Zeit, Gedanken und Energie für DICH einsetzt, anstatt in die Alkoholsucht Deiner Frau.
Ich weiß übrigens sehr wohl, dass das in der Theorie leichter klingt, als es in der Praxis ist. Trotzdem ist es zu schaffen, wenn die eigene Energie in die richtigen Dinge investiert wird. Es gilt, langfristig für die eigene Zufriedenheit zu sorgen und die ist an der Seite eines Alkoholikers dauerhaft nicht erreichbar.
LG Cadda -
Hallo lilamond,
herzlich Willkommen hier bei uns
Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.
Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch nicht nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.
Hier geht es jetzt weiter.
LG Cadda -
Aber gerade glaube ich dass es so für die Kleine die beste Lösung ist.
Wie kommst Du denn darauf? Es ist für Dich Stres pur bei Kneipengestank, der Papa trinkt 2-3 Flaschen pro Tag und für Dein Kind soll das die beste Lösung sein?
Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber ich finde es ehrlich gesagt nicht gut, dass Du Dein Kind „vorschiebst“ nichts an der Situation ändern zu wollen.
Es ist definitiv nicht immer die beste Lösung es so zu sehen „Hauptsache die Eltern leben zusammen“ und ich glaube das weißt Du auch selbst.
LG Cadda -
Hallo Lotta,
ich verstehe nach wie vor nicht, was das bringen soll…
Solange er säuft, braucht er wegen seiner Depressionen nirgendwo hingehen.
Das ist völlig an der Sache vorbei und hat mit seiner Alkoholsucht nichts zu tun. Es wird ihn nicht dazu bringen, dass es klickt.
Ich hoffe wirklich, dass Du Dir nicht zu viel davon versprichst. Ich denke, Du wirst da ganz schnell enttäuscht werden, falls Du irgendwelche Erwartungen haben solltest
LG Cadda