Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Hanseat,

    als "Geheimnisse" würde ich das nicht unbedingt bezeichnen, aber der Austausch ist schon etwas persönlicher, weil manche eben nicht alles im offenen Bereich lassen wollen. Ob Du Dich da bewerben "solltest"? :lol:

    Also, dass Du gern in Fettnäpfchen trittst, sollte Dich nicht davon abhalten, das macht den Austausch interessant.... :mrgreen:

    9 Monate schon, wie die Zeit rennt. Mir kommt es vor, als ob Du Dich erst hier angemeldet hast. Das geht mir bei Einigen so und wenn sie dann berichten, wie lange sie trocken sind, dann denke ich "ach echt? So lange ist das schon wieder her?

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich finde es toll, dass Du diesen Thread hier eröffnet hast. Ich finde es richtig, keine Forumspause zu machen, sondern voran zu schreiten. Es war gut, dass Du gestern Deinen Emotionen freien Lauf gelassen hast. So ein Gewitter reinigt ja auch manchmal die Luft.

    Dennoch muss ich persönlich mir für mein reales Leben Folgendes öfter mal zu Herzen nehmen:

    Schreibe nicht, diskutiere nicht und unterschreibe nichts wenn du emotional aufgewühlt bist. Warte bis du dich beruhigt und wieder rational unter Kontrolle hast.

    Danke dafür :)

    Hallo Elima,

    Du schreibst "ich kann nur unterstützen und helfen". Das kannst Du leider nicht tun. Er trinkt (wenn auch ZUR ZEIT weniger). Er möchte also offensichtlich nicht komplett weg vom Alkohol, sondern versucht sich daran, kontrolliert (also weniger) zu trinken. Das kann nichts werden. Deshalb würde ich Dir wirklich raten, weiterhin noch viel mehr Kräfte für DICH zu sammeln, denn die Fakten haben sich seit Deiner Anmeldung nicht geändert: Er trinkt und Du hältst das aus.

    Ich wünsche Dir wirklich, dass es Dich irgendwann genügend stört, um etwas für Dich verändern zu können. Damit Du auch komplette Zufriedenheit leben kannst.

    LG Cadda

    Guten Morgen Lisa,

    ja, das ist einer der vielen Vorteile: Man kann sich wieder um Dinge kümmern. Und es fällt viel leichter :)

    LG Cadda

    Ich finde ihre Situation so furchtbar, dass ich vielleicht lieber nichts geschrieben hätte... Aber das ist, was ich im ersten Moment gedacht habe 😢

    Sehe ich anders. Etwas anders ausgedrückt wäre schön gewesen, aber grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass Du geschrieben hast!!!

    Ich selbst bin nicht nur trockene Alkoholikerin, sondern war auch co-abhängig. Was ich meinen Kindern zugemutet habe, finde ich absolut grässlich.

    Für mich gab es auch mal ganz krasse Worte diesbezüglich (von Vater meiner Kinder). Da waren Deine hier noch harmlos.

    Ich war verletzt und hab geheult. Aber es halt geholfen!!! Es rüttelt wach!!! Und das ist im Sinne der Kinder, die in solchen Beziehungen stecken.

    Guten Morgen,

    Ja, der Beitrag von Alba_tros mag grenzwertig sein. Deshalb auch von mir: Bitte bedenke nächstes Mal, dass man so etwas niemanden wünscht.

    Dennoch dürfen wir auch nicht vergessen, dass hier eben mitunter EKA (Erwachsene Kinder von Alkoholikern) sind, die sich eben in der Rolle des Kindes sehen, dass dem unendlichen Leid ausgesetzt ist, weil Co-Abhängige eben dieses "Schönreden" (hat mich ja nicht geschlagen) fabrizieren. Das können Betroffene aus der anderen Sicht schon mal wütend werden, was ich auch nachvollziehen kann.

    Ich denke, es war nicht schön formuliert, aber der Kern der Aussage sollte dahinter auch mal gesehen werden.

    LG Cadda

    Liebe Nudeltante,

    ins Gesicht kneifen, lügen, beleidigen….

    Ist da ein „Aber er schlägt mich (noch) nicht“ wirklich noch nötig??

    Es spielt auch keine Rolle, ob die Suchtberatung geschlossen hatte. Dein Mann säuft wieder. Kein Rückfall, kein sogenannter Ausrutscher. Er will saufen und da kann ihm keine Suchtberatung/Therapie trocken reden.

    Das sind keine Alleskönner dort. Sie können nur unterstützen. Trocken werden kann man sogar ohne solche Termine. Davon hängt die Trockenheit nicht ab. Sie kann nur begleiten, nicht schubsen.

    Du hast Deinem Mann nun etliche Chancen gegeben, sogar kürzlich, obwohl es neulich die letzte sein sollte.

    Dein Sohn nimmt schon die Rolle für den Schwächeren ein, wird in dem Alkoholumfeld vertraut. Das ist katastrophal für ihn.

    Tu ihm (und Dir) doch den Gefallen und nimm diese Eskalation als endgültigen Schlussstrich.

    Was soll denn sonst noch passieren?

    LG Cadda

    Direkte Worte, aber ich meine es gut!!!!!!

    Hallo liebe Anne (Kaffeekanne :) )

    Du schreibst, dass Du in die Falle getappt bist. Was hindert Dich daran, wieder heraus zu tappen? Warum ist es eine Falle?

    Bitte bedenke, dass Eure Kinder nicht der Grund sein dürfen, denn die haben am meisten das Recht darauf, aus der „Alkohol-Falle“ zu entkommen.

    LG Cadda

    Hallo Madmax,

    ich kann mich sehr gut in Deine Lage versetzen. Es ist schlimm mit anzusehen, wenn ein Mensch, den man liebt und mit dem man zusammen sein möchte, dem Alkohol verfällt. Das Problem ist, dass Du nichts tun kannst. Es gibt hier etliche Menschen, die dasselbe durchmachen, wie Du. Wenn Du die Geschichten hier liest, wirst Du Dich in vielem hier wieder erkennen.

    Was Du tun kannst ist, dass Du Dich fragst, wie es DIR besser gehen könnte. Was könntest Du tun, um die Situation zu verändern? Lebt ihr zusammen?

    Wenn Du Dich gern regelmäßig hier austauschen möchtest, kannst Du Dich gern für den offenen Bereich bewerben, damit wir Dich freischalten können.

    LG Cadda

    Hallo Sternchen,

    ich war in keiner Entzugsklinik, aber ich war bei meinem Hausarzt. Dieser hat mich durchgecheckt und ich bin wieder nach Hause gegangen. Habe mich dann bei der Suchtberatung gemeldet und dort habe ich schnell (das ist der Vorteil, wenn es über die Suchtberatung läuft) eine ambulante Therapie erhalten. Ein Mal die Woche ein Einzelgespräch, hinzu kamen später noch Gruppengespräche. Mit tat das gut. Ich bin der Meinung, dass es nur unterstützend war, mir hat das Forum letztendlich am meisten geholfen, aber geschadet hat es definitiv nicht.

    Wichtig war einfach der Schritt nach vorne (Gang zum Arzt) und dann los auf den abstinenten Weg.

    Eine Langzeittherapie wäre für mich nicht in Frage gekommen. Ich hatte die Möglichkeit, habe mich aber sofort dagegen entschieden. Ich wollte das ambulant machen und für mich war das auch genau der richtige Weg.

    LG Cadda

    Guten Morgen Simone,

    ja, das kann ein gutes Ende nehmen und ich kenne auch ein Beispiel, wo das funktioniert hat.

    Aber was genau bringt Dir diese Information nun für DICH?

    Ich kenne nämlich leider auch ganz viele Beispiel und zwar viel, viel, viel mehr Beispiele, wo es nicht funktioniert hat. Ich kenne ganz viele Beispiele, wo die Jahre nur so an den Betroffenen vorbeigezogen sind und sie ihre kostbare Lebenszeit verschenkt haben.

    Dazu kommt noch, dass bei den wenigen Beispielen kein "Kampf" des Angehörigen gewonnen wurde, sondern der eigene Kampf gegen den Alkohol. Sprich: Du kannst eh gar nichts tun. Wenn überhaupt, dann muss das der Alkoholiker WOLLEN und zwar nicht wegen des Angehörigen, sondern wegen sich ganz allein.

    Und selbst Alkoholiker, die wollen und diesen "Kampf" auf sich nehmen wollen, scheitern daran.

    Und so vergehen für den Angehörigen dann die Jahre zwischen Hoffnung und Enttäuschung, um am Ende festzustellen, dass es umsonst war.

    Könntest Du Dir vorstellen, dass Dich dieses Ungewisse auf Dauer zufrieden macht?

    LG Cadda

    Hallo Mara,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und direkt dorthin verschoben. Ich habe mal Deinen Usernamen vor den Betreff gesetzt.

    Wenn das nicht ok sein sollte, melde Dich noch einmal.

    Ansonsten wünsche ich Dir einen guten Austausch. Hier geht es jetzt für Dich weiter :)

    Hallo Mara,

    es freut mich, dass Du hier her gefunden hast. Der Anfang ist gemacht :)

    Dass Dein Suchtgedächtnis ständig anspringt, ist normal. Dein Gehirn verknüpft diese Dinge, wie kochen, eben mit Alkohol trinken. Das war bei mir ganz genau so. Mit der Zeit wird es weniger. Es heißt nun, die "Festplatte" neu zu überspielen. Kochen ohne Alkohol trinken :)

    Irgendwann wird auch das normal für Dich sein und dann denkst Du nicht vor jedem Kochen daran.

    Das mit dem Kochen ist natürlich nur ein Beispiel, es gibt ja zig solcher Situationen.

    Da Du seit 20 Tagen bereits nichts trinkst schicke ich Dir mal den link der Bewerbung für den offenen Bereich, falls Du Dich gern regelmäßig hier bei uns austauschen möchtest.

    Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass es besser gewesen wäre, wenn Du vorher zu einem Arzt gegangen wärst. Einfach aufhören zu trinken kann einen kalten Entzug hervorrufen, der tödlich enden kann. Das merkt man dann gar nicht so, denkt, es wäre alles ok und dann wars das aber auch schon. Deshalb hier nochmal der Hinweis von mir.

    Hier also wie versprochen der link für die Bewerbung offener Forenbereich,. Einfach kurz ausfüllen, absenden, dann kannst Du für den Austausch freigeschaltet werden.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/