Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Sarah,

    ein Jahr ist doch schon richtig klasse! Weiter so! Du bist hier gelandet, weil Du Dich vermutlich austauschen möchtest. Hier findest Du viele gute Artikel und natürlich die Erfahrungsberichte der trockenen Alkoholiker. Mir hat das Lesen und Schreiben hier wahnsinnig geholfen und das ist nach über vier Jahren auch immer noch der Fall. Wenn Du Dich hier auch regelmäßig austauschen möchtest, könntest Du Dich einmal kurz bewerben, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    LG Cadda

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    Guten Morgen Fibonacci,

    klasse, dass Du nun die ersten Schritte hinter Dir hast und Dich hier angemeldet hast. Der Artikel, den Elly Dir geschickt hat, wird Dir vielleicht helfen und das Buch "Alk" hat auch mir von allen Büchern, die ich in Bezug auf das Thema Alkohol gelesen habe, wirklich am allerbesten gefallen. Es ist verständlich und vor allem auch mit ein bisschen Witz geschrieben und öffnet einem ziemlich gut die Augen.

    Du hast geschrieben, dass Du hoffst, dass es hier Menschen gibt, die Dich begleiten. Dann bist Du hier genau richtig :)

    Wenn Du Dich regelmäßig austauschen möchtest, bewerbe Dich bitte kurz, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    LG Cadda

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    Guten Morgen Krisi,

    es tut mir leid, in was für einer Lage Du da steckst. Ich gebe Blume Recht, schon allein für Deine Tochter solltest Du möglichst bald aus dieser Situation herauskommen. Das ist ja weder für Dich, noch für Deine Tochter ein schönes Leben. Selbst wenn Deine Grenze noch nicht erreicht ist, bist Du ja auch für sie verantwortlich. Was das Finanzielle angeht: Du könntest Dich nach Unterstützung umsehen. Niemand ist gezwungen, ein Leben lang in einer kaputten Beziehung zu bleiben, nur weil das Geld nicht für eine eigene Wohnung reicht. Ich bin damals auch gegangen. Es war nicht einfach und ich war auch erst auf Hilfe angewiesen, als meine Kinder noch sehr klein waren, aber nach und nach habe ich mich aufgerappelt.

    Du schreibst, dass Dein Mann entweder betrunken oder angepisst ist, wenn er nichts getrunken hat. Das wird daran liegen, dass er in den Tagen, an denen er nichts trinkt, einen Entzug durchlebt und das stresst den Körper natürlilch enorm, von der Seele mal ganz abgesehen.

    Besser werden kann es, solange er trinkt, auf keinen Fall. Als Alkoholiker lernt man nicht, kontrolliert also weniger zu trinken, so dass man sich "besser" verhält. Wenn da erst einmal der Schalter umgelegt ist und abhängig trinkt, dann gibt es kein Zurück mehr, nur durch Abstinenz.

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    LG Cadda

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    Hallo Peter,

    das mit Deinem Gaumen muss schrecklich gewesen sein, das tut ja schon beim Lesen weh!!

    Und JA!! Gerade in schwierigen Zeiten macht sich oft bemerkbar, wie gut es ist, klare Gedanken und einen nüchternen Kopf zu haben! Mir geht es auch immer so.

    LG Cadda

    Ich danke Euch Allen, dass ihr Euch mal die Mühe gemacht habt, auf meinen Beitrag zu antworten, ohne niedermachende Worte zu finden. Ich kann das Meiste nachvollziehen. Nicht alles, deshalb an einer Stelle vielleicht nur ein "halbes Danke" :S , aber da möchte ich auch nicht näher auf einen Vorwurf eingehen, weil ich eben NICHT wollte, dass es zu einer Endlosdiskussion wird.

    Ich habe gehofft, dass das nicht passiert, weil es hier ja auch kein Gegeneinander werden sollte. Nie und nimmer würde ich mich hier hinstellen und etwas Negatives über die Impfung sagen, so wie eben manch Corona-Leugner. Ich hatte mir halt erhofft, außerhalb von Zeitungsberichten mal die Gedanken von Euch persönlich zu lesen in der Hoffnung, dass ich dadurch etwas mehr meine Bedenken verliere.

    Natürlich hätte ich auch weiterhin hier alles lesen können und mir denken können "Mir doch egal, ich sag einfach gar nicht, dass ich geimpft bin", weil ich es ja auch gar nicht sagen muss. Aber irgendwie bin ich nicht der Typ dafür, Dinge zu lesen, die mich selbst beschäftigen und meinen Senf dann für mich zu behalten :wink:

    Ich kann Euch übrigens beruhigen: Ich hatte eben das Gefühl, der Rest der Welt will sich an dem Ort impfen lassen, wo ich gerade war. Ich hätte sogar stundenlang dort gewartet, um es hinter mich zu bringen, aber leider gab es keine Nummern mehr und sämtliche Gänge waren vollgestopft mit Warteschlagen. Wie ich in einem Streit rausgehört habe, standen dort auch schon viele Menschen seit Stunden ohne Nummer, weil es ja keine mehr gab. Umsonst, denn ohne Nummer keine Impfung. Das klang logisch und von daher musste ich wieder von Dannen ziehen.

    Ich habe allerdings meinem Hausarztteam bereits eine e-mail geschrieben, dass sie mir den nächsten Termin nennen sollen, wann auch immer der ist, nehme ich mir dann eben auf der Arbeit frei.


    Ansonsten wurde ich eben in dem Parkhaus, von einer Oma angebrüllt, ich solle mal zusehen, dass ich aus meiner Parklücke komme, weil sie dort parken wollte. Leider KONNTE ich aber nicht aus meiner Parklücke heraus, weil auf der anderen Seite ein Mann ebenfalls in meine Parklücke wollte. Beide Autos fuhren so dicht an mich heran, beide wollten als erstes reinfahren, wenn ich rausfahre. Ich habe wirklich gedacht, ich bin im falschen Film, als die mich angemacht hat. Ich hab ihr gesagt, dass ich gerne wegfahren WÜRDE, aber wie sie sieht, KANN ich nicht daran vorbei. Ich könne ja schon mal losfahren, damit der Andere dann wegfährt. HÄ?! Sollte ich den wegschieben oder was? Ich hab dann einfach mein Auto ausgemacht, mir mein Kuchen, den ich mir zuvor gekauft habe, rausgeholt und ein Stück abgebissen und gesagt, ich fahre dann weg, wenn irgendjemand mich lässt.

    Daraufhin hat der Mann mich dann gelassen, weil er vermutlich Angst vor der Oma hatte....

    Ich werde mich jetzt hinlegen. Ich habe die letzten zwei Nächte so gut wie gar nicht geschlafen, ich bekomme einfach keine Ruhe in meinen Kopf.

    Gute "Nacht"....

    Cadda

    Es betrifft das Thema Corona/Impfungen, wo ja hier in den letzten Tagen etwas mehr geschrieben wurde. Ich möchte gleich einmal vorweg sagen, dass ich heute Nachmittag erst meine Impfung haben werde. Ich habe lange überlegt, ob ich das überhaupt zugeben soll oder ob ich einfach behaupten soll, dass ich schon länger geimpft bin. Das ist aber nicht meine Art unehrlich zu sein und wenn man sich für etwas entschieden hat oder eben nicht entschieden hat, dann sollte man auch dazu stehen. Nein, nicht man sollte dazu stehen, ICH stehe dazu. Wohl fühle ich mich nun nicht damit, das hier zu schreiben, aber genau DAS ist eben der springende Punkt. Ich finde es schade, dass es hier schon soweit ist, dass ich mich unwohl fühle, weil ich nicht wie die Mehrheit empfinde.

    Ich habe das Gefühl im echten Leben und manchmal bei Einigen (nicht bei Allen) eben auch hier, dass man als ungeimpfte Person direkt als Coronaleugner und unsozial hingestellt wird. Ich kann mit der Pandemie als ungeimpfte Person wirklich verantwortungslos umgehen, indem ich mich nicht impfen lasse, alles schlecht mache, die Politik als ätzend hinstelle, weiterhin alle Veranstaltungen besuche, mich sozusagen wie die Axt im Wald benehme und munter und fröhlich in Kauf nehmen, dass ich mich anstecke und auch Andere dann wieder anstecke. Die Menschen, die ihre Reden halten, wie schrecklich die Impfung doch ist und mir Zahlen über die Nebenwirkungen an den Kopf werfen, die gehen mir ehrlich gesagt auch höllisch auf den Geist. Ich habe ein Familienmitglied, das so tickt und obwohl ich selbst noch nicht geimpft bin, habe ich mich mit ihm in die Haare bekommen, weil ich Partei für die Geimpften ergriffen habe, denn ich kann an einer Impfung nun wirklich nichts erkennen, was man Jemanden vorwerfen kann. Er tut schließlich etwas dafür, das Risiko einer Erkrankung zu verringern und somit die Pandemie schneller zu bekämpfen.

    Anders herum finde ich es aber absolut nicht gut, wenn Geimpfte wirklich mit aller Gewalt alle nicht Geimpften in einen Topf werfen. Es gibt nun einmal auch Menschen und dazu gehöre ich, die schlicht und ergreifend Angst vor Langzeitfolgen oder Impfnebenwirkungen haben. Ich habe irgendwie den Anschluss am Anfang verpasst, als alle sich impfen ließen, weil ich einfach so verunsichert war. Je länger ich gewartet habe, umso mehr wurde über irgendwelche Folgeschäden bekannt. Nun ist es ja auch so, dass jeder in seinem persönlichen Umfeld andere Dinge erlebt. Ich habe von einem Fall gehört, wo ein junger Mensch auf der Intensivstation um sein Leben kämpft. Das erschrickt mich natürlich. Denn ich gebe ganz offen und ehrlich zu, dass ich keine Angst vor der Corona-Krankheit habe, zumindest hält sie sich in Grenzen. Ich bin noch relativ jung. Ich rauche nicht. Ich trinke nicht. Ich treibe fast täglich Sport und bin nicht übergewichtig. Ich fühle mich körperlich so fit wie noch nie und ich bin auch so gut wie nie krank. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich eine Corona-Erkrankung überstehen würde. Aber ich weiß es natürlich nicht. Solche Berichte machen mir dann auch Angst, wenn ich lese, das ein Mensch, der sich vermutlich ähnlich fühlte, wie ich jetzt, auf der Intensivstation landet.

    Aber es gibt auch andere Dinge, die passieren und das ist zum Beispiel in meinem Umfeld so. Meine Arbeitskollegin, die noch viel jünger ist als ich, die hat sich impfen lassen und ist direkt danach im Krankenhaus mit schweren Herzrythmusstörungen gelandet. Dort war sie eine Woche lang und es ging ihr so richtig schlecht. Die Ärzte haben gesagt, dass das definitiv von der Impfung kam. Dass es zwar nur sehr selten vorkommt, aber so war es halt. Ihr wurde aufgrund der Reaktion ihres Körpers von der zweiten Impfung abgeraten. So und da sind sie nun, die seltenen Fälle. Der junge Gesunde, der wegen Corona im Krankenhaus landet und die junge Gesunde, die aufgrund der Impfung im Krankenhaus landet.

    Eine andere Arbeitskollegin ist geimpft, die ganze Familie von ihr ist geimpft. Sie sind 5 Personen und alle haben sich trotz Impfung gegenseitig angesteckt und lagen flach. Solche Dinge, die um einen herum passieren, die verunsichern mich. Ich habe schon so oft zu meiner Freundin gesagt: Ich wäre so gern die Angst vor der Impfung los, dann würde ich es machen und dann ist Ruhe. Ich habe aber so ein ungutes Bauchgefühl, ich kann mir einfach nicht helfen. Ich würde mir so sehr wünschen, dass von der Politik mehr dafür getan wird, einem die Angst zu nehmen, anstatt solche Fehlentscheidungen zu treffen, wie Karneval zu erlauben und den Schülern im Unterricht danach wieder die Maske zu verpassen. Ich bin so wütend über manche Dinge und fühle mich so in die Enge gedrängt. Ich bekomme von einem anderen Familienmitglied einen Brief mit der Bitte, mich doch impfen zu lassen, damit ich meine krebskranke Freundin wieder umarmen kann. Das würde ich aber doch auch als Geimpfte nicht machen können, denn auch als Geimpfte kann ich anstecken.

    Ich möchte einfach nur mal aufzeigen, dass es auch Menschen gibt, die nicht geimpft sind, weil sie Angst haben. Nicht weil sie zu denen gehören, die auf die Straße rennen und Corona klein reden. Ich weiß auch, dass mir keiner diese Angst nehmen kann. Ich finde mich auch selbst affig, dass es so ist. Ich habe mir Jahre lang das pure Gift in den Hals gekippt und hab jetzt Angst vor Nebenwirkungen? Das ist bescheuert, das müsst ihr mir nicht sagen, ich weiß es selbst. Aber dennoch fühle ich so. Genau so bescheuert finde ich es aber auch, wenn mir ein Kunde erzählt, dass ich mit einer Nichtimpfung in Kauf nehmen würde, im Krankenhaus zu landen und damit dem Personal auf der Tasche zu liegen, wenn er danach raus geht, um sich schön eine Kippe anzustecken.

    Ich bin ein sozialer Mensch und gerade weil ich mich eben nicht verantwortungslos verhalten möchte, teste ich mich seit Wochen TÄGLICH. Ich möchte die Krebskranke, die ich jeden Tag treffe, nicht gefährden. Wenn ich einen Negativtest in der Hand halte, dann bin ich für den Moment doch ein geringeres Risiko für meine Mitmenschen, als wenn ich Geimpft bin und trotzdem Corona haben- und weitergeben kann. Ich gehe seit Ewigkeiten nicht mehr auf Veranstaltungen. Ich wäre nie und nimmer zum Karneval gegangen, auch nicht, wenn ich das eh wegen meiner Alkoholkrankenheit nicht machen würde. Ich gehe nicht zu großen Geburtstagen usw. Auf dem Jahrmarkt, wo ich neulich war, das war die absolute Ausnahme wegen der Kinder und da habe ich Maske getragen und war wie gesagt getestet. Ich fühle mich nicht verantwortungslos. Ich fände es viel, viel wichtiger, dass mehr getestet wird, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Warum ist es jetzt so, dass ich einen Gast, der geimpft ist ins Cafe setzen darf. Er kann doch Corona haben und ansteckend sein?! Warum darf ich einen negativ Getesteten nicht ins Cafe setzen? Von ihm geht doch das geringere Risiko aus.

    Bitte helft mir, meine Zweifel zu beseitigen. Bitte überzeugt mich. Ganz ehrlich, ich würde mir wünschen, dass ihr mir erklärt, warum ich nicht das Risiko selbst abwägen darf? Jetzt sagt bitte nicht, das kannst Du doch, denn wir haben keine Impfpflicht. Denn das sehe ich nicht so. Ich muss auf der Arbeit einen Negativtest vom Testzentrum vorweisen. Das kann ich zeitlich gar nicht schaffen, aufgrund meiner Arbeitszeiten jeden Tag ins Testzentrum zu fahren und ich bin auch ganz ehrlich, natürlich möchte ich auch nicht so viel Geld dafür bezahlen. Diejenigen, die nun die Ungeimpften als Impf-Assis sehen, die werden sich nun freuen, weil solche Leute wie ich nun indirekt doch dem Druck nicht mehr standhalten können und sich impfen lassen. Wie gesagt, ich werde es heute noch machen. Aber ich stehe nicht hinter dieser Entscheidung. Ich würde wirklich wahnsinnig gern hinter der Entscheidung stehen. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, dass es mir besser geht damit. Vielleicht könnt ihr mir ja Argumente sagen, weshalb es verantwortungsvoller ist, sich impfen zu lassen, weiterhin Menschen anstecken zu können, anstatt sich täglich zu testen und Veranstaltungen zu vermeiden.

    Wie bekomme ich mich selbst in den Griff? Wie kann ich das Gefühl bekommen, dass ich mir mit der Impfung einen Gefallen tue, obwohl ich keine Angst habe, einen schweren Verlauf zu erleiden und die Angst größer vor Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen ist?

    Ich meine es wirklich ehrlich und keineswegs ironisch, dass ich mich wirklich über Gedankenansätze freuen würde. Vielleicht kann ich ja noch ein bisschen etwas davon lesen, bevor ich nachher meinen Termin habe.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich habe es gerade geschafft, meinen Laptop in Gange zu bringen. Wer weiß, wie lange, ständig stürzt das Ding ab. Ich muss mich dringend um etwas Neues bemühen, bin da auch schon dran, denn übers Handy hier im Forum unterwegs zu sein, das ist wirklich nicht so toll mit dem Schreiben :)

    Es geht mir momentan nicht so gut. Ein Familienmitglied hat eine Krebserkrankung, das ist nicht einfach.

    Dann habe ich die Nachricht erhalten, dass eine sehr gute Bekannte von mir, mit der ich mich ab und zu treffe und in Kontakt stehe, einen tödlichen Unfall hatte. Es hat mir ehrlich gesagt ein bisschen den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich wollte weiter arbeiten, aber es ging nicht, ich wurde nach Hause geschickt und habe mich gestern auch für den Tag abgemeldet. Heute gehe ich allerdings wieder hin, ich habe das Gefühl, dass ich gerade jetzt die Leute um mich herum brauche. Ob es richtig ist, weiß ich nicht, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich nicht gut konzentrieren kann, aber ich möchte es versuchen. Wieder gehen kann ich ja immer noch....

    Die gute Bekannte hatte eine Krebserkrankung überstanden und nun stirbt sie bei einem Verkehrsunfall. Es ist wirklich tragisch und so ungerecht.

    Vor drei Wochen war ich mit ihr auf einer Veranstaltung verabredet. Ich habe abgesagt, weil mir das zu viele Menschen dort waren. Ihre letzte whats app Nachricht an mich war, dass sie mich vermisst hat dort und dass sie mich so gerne ganz bald wieder treffen würde. Wir hatten vereinbart, dass ich mich darum kümmere (weil meine beste Freundin auch mit sollte) und dabei ist es geblieben. Das macht mich total traurig und macht mir auch ein sehr ungutes Gewissen. Ich weiß, dass ich das ja nicht ahnen konnte, aber trotzdem. Es zeigt mir, dass man mehr darauf achten sollte, was andere auch glücklich macht. Sie war immer mehr auf uns fixiert, als umgekehrt. Ich hätte das Treffen längst mit ihr haben können. Sie war so ein fröhlicher Mensch und hätte es im Grunde genommen viel öfter verdient gehabt, dass man sie mehr auf dem Schirm hat.

    Ich hoffe, dass überhaupt eine Trauerfeier stattfinden kann, wo wir uns von ihr verabschieden können. Ich rechne aber nicht damit.

    Ich schicke mal ab, weil ich Angst habe, dass mein Laptop wieder abstürzt, werde aber noch ein Thema, was mir auf der Seele liegt, schreiben. Auch wenn das wieder mal eine Lawine auslösen sollte, die mir vermutlich gar nicht gut tut. Noch weniger gut tut es mir, es auf meiner Seele zu behalten. Also gleich mehr von mir...

    LG Cadda

    Guten Morgen Fabienne,

    im Grunde genommen hat Sunshine in ihrem Beitrag alles gesagt und auch Lea, Stern und Dummchen haben Dir ja gestern schon viele gute Gedanken geschrieben, die ich genau so unterschreiben würde.

    Den Vorschlag von Linde, einfach zu antworten, dass es Dir nicht gut geht, um nicht zu lügen, finde ich gut! Damit ist erstmal alles gesagt und es stimmt ja auch!

    Eine Sache ist mit beim Lesen der ganzen Beiträge besonders ins Auge gestochen. Du hast Bedenken, dass man Dir vorwerfen könnte, dass Du die Trennung den Kindern doch nicht antun kannst. Das Argument wird sicherlich noch häufig kommen. Darauf würde ich lediglich antworten:

    „DAS hier werde ich meinen Kindern nicht weiterhin antun.“

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich hatte in der letzten Woche Urlaub. Da die Kinder Schule und ihre Termine vom Fußball hatten, blieb nicht wirklich Zeit, irgendetwas Besonderes zu machen. Aber gerade DAS hat mir mal ganz gut getan, denke ich. Ich habe viel geschlafen, bin viel spazieren gegangen und habe mich mit einigen Dingen auseinandergesetzt.

    Die Woche war anstrengend, obwohl ich gar nicht so viel gemacht habe. Einfach weil ich mir so viele Gedanken gemacht habe. Am Montag hatte ich schon das Gefühl, dass es nun auch reicht mit dem Urlaub, in dem ich nichts mache. Ich war ein bisschen froh, dass ich dann gestern wieder arbeiten durfte :lol:

    Da war dann auch so viel zu tun, dass die Zeit gerannt ist, wie verrückt. Ich hab gestern nach der Arbeit dann auch nur noch schnell ein paar Sachen eingekauft, gekocht und dann mit meinen Jungs gemütlich gegessen und dann lag ich auch schon wieder auf meinem Sofa :)

    Die Einkaufsläden sind wieder voll ohne Ende, ist ja immer so, wenn die Weihnachtszeit vor der Tür steht. Alle decken sich nochmal mehr mit Alkohol ein, weil man sich so richtig schön offiziell oft einen reinballern kann. Was bin ich froh, dass ich mich nicht mehr darum kümmern muss, dass ich genügend Stoff im Haus habe :roll:

    So, ich trinke jetzt noch in Ruhe meinen Kaffee, gehe danach eine Runde laufen (zumindest hab ich mir das vorgenommen) und dann ab zur nächsten Schicht.

    Vorher werde ich hier allerdings noch ein wenig lesen, denn ich komme irgendwie kaum hinterher... :S

    Habt alle einen schönen Tag...

    LG Cadda

    Hallo Fabienne,

    selbst wenn es so ist? Ändert es etwas daran, wie viel und oft er trinkt?

    Du musst auch keine Antwort suchen, was schlimm daran ist, dass er sich sein Bier reinschüttet. Du hast genügend Situationen erlebt. Hanseat, Lea und Florian haben das ja schon gut auf den Punkt gebracht.

    LG Cadda

    Guten Morgen Hoffnung,

    ich habe bei Hanseat gelesen, dass Du offensichtlich ein wenig enttäuscht warst, dass bei Dir keine Kommentare kamen. Aber das liegt natürlich auch daran, dass Du in Deinem Thread gar nicht mehr berichtet hast, wie es Dir denn so geht.

    Dass Deine Freundinnen Bescheid wissen und ebenfalls nichts trinken, erleichtert so ein Treffen natürlich total. Es ist richtig, dass Du das Gespräch beendest, wenn Deine Mutter betrunken ist. Das braucht man nun wirklich nicht...

    Deine Familie ist zu Recht stolz auf Dich :)

    LG Cadda

    Hallo Peter,

    ich würde ihm auch auf keinen Fall die Tür zuschlagen. Aber er muss erstmal zu Deiner Tür hinkommen, um ihn hineinzubitten.

    Es ist traurig, dass er die Chance nicht wahrnimmt. Er ist anscheinend noch nicht soweit.

    Wie gesagt fände ich es nicht verkehrt, ihm den Hinweis zu geben, dass Deine Tür für ihn offen ist. Das ist glaube ich das Einzige, was Du tun kannst.

    LG Cadda

    Guten Morgen Peter,

    mein Gefühl sagt mir auch, dass Du bei dem Kollegen vermutlich eh nichts erreichen wirst. Du hast ihn angesprochen, er hat es geleugnet, da ist wohl nicht viel zu machen.

    Ich habe in der eigenen Familie eine Person, bei der ich bestimmt schon zwei Jahre den Gedanken habe, dass er abhängig ist. Ich habe ihn trotzdem nicht angesprochen, obwohl wir uns sehr gut verstehen. Vor einigen Wochen kam er allerdings auf mich zu und erzählte mir, dass er nicht mehr trinken möchte, weil er alkoholabhängig sei. Seit dem rede ich mit ihm darüber und beantworte auch seine Fragen und stelle selbst welche.

    Was ich damit sagen will: Solange die Einsicht fehlt, ist es vermutlich verschwendete Energie, sich in die Sache reinzuhängen und ihm zu berichten, wie es bei Dir war.

    Das Einzige, was ich in Betracht ziehen würde ist, ihm zu sagen, dass er sich an Dich wenden kann, wenn er Klartext reden möchte. Hilfe hinterhertragen funktioniert nicht, das weißt Du selbst :)

    LG Cadda

    Aber allein darauf zu hoffen, dass das Gefühl nicht mehr aufkommt, das wird nicht reichen befürchte ich.

    Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich in einem Supermarkt oder in der Werbung kurz mit Alkohol konfrontiert werde oder ob ich daneben sitze, wenn mein Kumpel sich einen reinschüttet.

    Alles weitermachen, wie bisher und „nur“ das Trinken nachlassen. DAS kann aber doch auch nicht der richtige Weg sein, oder?

    LG Cadda

    Ich würde schon auf Abstand gehen. Ich schätze mal, dass Du bestimmt trotzdem über die Zeit immer mal erfahren wirst, ob er wieder trinkt oder nicht, allein schon durch Bekannte, oder?

    Wenn Du nun trotz Trennung im ständigen Kontakt bist, dann läufst Du natürlich tatsächlich Gefahr, dass Du nicht loslassen kannst. Ich würde wirklich versuchen, mich auf mich selbst zu konzentrieren.

    Denkst Du denn, dass es überhaupt noch einmal etwas mit Euch werden könnte, selbst wenn er nun trocken bleibt? Hat er sich überhaupt Hilfe gesucht?

    Ich habe mich damals getrennt und war überzeugt, wenn er aufhört zu trinken und dabei bleibt, dann finden wir wieder zusammen. Ich glaube im Nachhinein nicht, dass es funktioniert hätte, weil eben schon zu viel vorgefallen war. Letztendlich musste ich mich aber nie entscheiden, ob ich ihm noch eine Chance gebe oder nicht, weil er es nicht geschafft hat, mit dem Trinken aufzuhören. Was ich damit sagen will: Manchmal wird einem die Entscheidung abgenommen, indem man eben von außen betrachtet sehen kann, dass sich eh nichts ändert. Dann bleibt es bei der Trennung und man fängt an, das zu akzeptieren und kann dann auch nach und nach mehr Loslassen.

    Das meinte ich. Dass ich an Deiner Stelle bei der Trennung bleiben würde und wie es dann weitergeht, das wird sich zeigen. Voraussetzung ist ja eh, dass er trocken ist und das steht ja nun wirklich sehr in den Sternen.

    LG Cadda

    Abgelehnt? Dann ist beim Bewerben etwas falsch gelaufen. Nachdem ich die Bewerbung gesehen habe, wurdest Du direkt freigeschaltet...

    Wozu machst Du einen Bierteig? Also ich meine, es freut mich, dass Du zur Zeit kein Verlangen nach Alkohol hast und wenn Du beruflich mit Alkohol zu tun hast, ist das ja schon riskant genug. Siehst Du gar keine Gefahr, Dich freiwillig damit auseinanderzu setzen?

    Hast Du schon den Artikel von den Grundbausteinen gefunden?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    LG Cadda

    Guten Morgen Harley,

    selbst WENN da irgendwas an Vorschlägen gekommen wäre... das sind doch alles nur Worte. Lehne Dich doch erstmal in aller Ruhe zurück und beobachte den Fall von außen und zwar nicht für zwei Wochen, sondern mal für ein halbes Jahr zum Beispiel...

    Es gibt doch eigentlich gar nichts mehr zu bereden und es sind doch auch gar keine Vorschläge mehr zu machen. Deine Grenze war endlich erreicht und ihr seid getrennt. Für DICH braucht er doch gar nichts zu ändern. Wenn er das nur für Dich macht, dann wird es eh nichts. Die Frage ist, ob er auch aufhören will zu trinken, ohne dass Du bei ihm bleibst. Nur dann meint er es wirklich ernst. Und das kannst Du nur sehen, wenn Du die Trennung durchziehst. So würde ich das mal sehen, vielleicht fällt es Dir dann leichter, konsequent zu bleiben.

    LG Cadda

    Hallo nochmal,

    ich habe Dich freigeschaltet und gehe davon aus, dass ich Dich an die richtige Stelle in den offenen Bereich verschieben konnte. Das habe ich gemacht und deshalb geht es nun hier für Dich weiter :)

    Guten Morgen Hanseat,

    ich wollte einfach mal hier lassen, dass ich es super finde, wie Du Dich einbringst. Ich mag Deine Beiträge und die Tatsache, dass Du nun schon... lass mich rechnen ..... 113 Tage trocken bist (auch wenn ich ungerade Zahlen echt nervig finde :mrgreen: ).

    LG Cadda