Beiträge von Cadda

    Hallo nochmal,

    die Idee mit dem Brief finde ich sehr gut. Denn wenn man bedenkt, dass Du vermutlich von Deinem Sohn nur beleidigt werden wirst, bringt es Dich ja überhaupt nicht voran. Du wirst vermutlich hinterher noch trauriger sein, als vorher.

    Dass Du - um Dich abzulenken - einen Job angenommen hast, finde ich gut. Dass Du ohne Hilfe dastehst, ist natürlich gar nicht gut, umso besser, dass Du nun auch hier in unserer Selbsthilfegruppe unterwegs bist, um Dich auszutauschen.

    LG Cadda

    Guten Morgen Löwenmama,

    ich habe hier die ganze Zeit mitgelesen und mein Gedanke dazu ist, dass ich von Deiner Familie nicht erwarten würde, dass sie bei dem Besuch dabei sind. Wenn sie für sich entschieden haben, dass der Kontakt mit Deinem Sohn ihnen nicht gut tut, dann solltest Du das akzeptieren. Sie können ja nichts dafür, dass Du Dich nicht abgrenzen kannst (was nicht böse gemeint ist, denn als Mutter könnte ich das vermutlich auch nicht).

    Wenn der Rest Deiner Familie aber nur DIR zu Liebe mitkommt, dann bleiben ihre EIGENEN Gefühle auf der Strecke und das kann es eben auch nicht sein. Es gibt nun einmal leider Konstellationen, in denen man es nicht allen Recht machen kann. Da Deine Familie entschieden hat, dass sie den Kontakt nicht möchten, ist das eben so und Du kannst nur für Dich selbst entscheiden.

    An Deiner Stelle würde ich wohl den Kontakt allein zum Sohn suchen und danach mit den anderen Familienmitgliedern feiern. Ich weiß, dass sich Dir vermutlich der Magen umdreht vor schlechtem Gewissen, aber ich habe es auch in einem anderem Thread schon mal geschrieben:

    Du lässt nicht den trinkenden Sohn im Stich. Er lässt Euch im Stich, weil er trinkt. Er kann an der Situation etwas ändern. DU nicht.

    LG Cadda

    Hallo Tami,

    es freut mich total, dass Du ins Handeln kommst. Auch wenn der Arzt Dir keinen Rat geben konnte… Du warst da und Du tust etwas für Dich! Auch das mit dem Konto und dem Walken! Das war ein guter Tag für Dich! Es bewegt sich was!

    LG Cadda

    ER setzt DIR ein Ultimatum?? Witzig irgendwie….

    Er setzt Dich quasi unter Druck. Er erpresst Dich sozusagen. Er ändert also alles nur, wenn Du zusicherst, eine Chance zu geben. Wenn Du das nicht tust, wird er folglich auch nichts ändern.

    Das bedeutet vor allem Eines: Er macht seine Entscheidung von Dir abhängig, was bedeutet, dass seine Änderungen nicht aus eigenem Interesse vorgenommen werden. Das wiederum bedeutet: Das wird nichts!!

    Tut mir leid, aber das denke ich gerade.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    bei 0 anfangen… so würde ich das nicht sehen. Ihr habt erkannt, dass euch die vorgeschlagene Vorgehensweise, Dir erstmal verlockend klang, nicht aus der Abhängigkeit entlassen würde und könnt mit dieser Erfahrung eben anders weitermachen…

    Ich würde mich so oder so um eine Wohnung kümmern. Was dann mit dem Haus wird und ob es eine Möglichkeit gibt, irgendwann ohne eine Abhängigkeit dort leben zu können, das könnt ihr dann von EUREM Zuhause auf beobachten und ermitteln.

    LG Cadda

    Wenn er sein Nicht-Trinken nur von Dir abhängig machen würde, ob Du gehst oder nicht, dann wird es eh nichts. Er muss es für SICH wollen und wenn das der Fall ist, hat es nichts damit zu tun, ob er allein lebt oder nicht.

    LG Cadda

    Guten Morgen Peter,

    witzig, wie sich hier die Sterne bei Dir einfinden :)

    Ich finde es gut, öfter von Dir zu lesen in letzter Zeit! Ich mag Deine Beiträge sehr gern.

    Ich bin gespannt, ob Dir die Wohnumg gefällt. Berichte mal…. :)

    LG Cadda

    Das ist großartig liebe Fee!! Zieh es durch. Deine Kinder und Du… ihr werdet so zur Ruhe kommen können und Du kannst aus der Ferne sehen, wie es weiter geht. Freu Dich auf Deine Wohnung, Du hast das Richtige getan :thumbup:

    Guten Morgen,

    ich kann Euch garantieren, dass es in einer Sucht leider nicht um solche Entscheidungen geht. Das Saufen hat rein gar nichts damit zu tun, was mehr vermisst oder was mehr geliebt wird.

    Sucht ist Sucht, da können keine Vergleiche/Entscheidungen mehr zwischen Liebe und Trinken getroffen werden. Die Hoffnung kann man leider direkt über den Haufen werfen :(

    LG Cadda

    Guten Morgen zusammen,

    dass es dieses 2 Klassen-System gibt, das ist leider richtig, nicht nur in Entzugskliniken, sondern eben auch überall, das geht schon beim Hausarzt los.

    Aber auf den Ausstieg aus der Sucht wirkt sich das nicht aus. Meiner Meinung nach hat es rein gar nichts damit zu tun, ob ich bessere Chancen habe, trocken zu bleiben bzw. dass es damit zusammenhängt, in welcher Klinik ich mich befunden habe. Alles, aber auch wirklich ALLES, was das super geschulte Personal in einer Luxusklinik weiß und vermitteln kann, steht auch HIER geschrieben und kann auch jede Suchtberatungsstelle vermitteln.

    Ich glaube, kein Geld der Welt, kein noch so geschultes Personal kann etwas erreichen, das kann nur ICH ganz allein und wie gesagt... die ganzen Ansätze (Grundbausteine), um den bestmöglichen Start zu erhalten, die kann mir sowohl das gute Personal einer Luxusklinik erklären oder aber auch eine stinknormale Suchtberatungsstelle oder eben hier das Forum oder sogar mein Nachbar, wenn er nirgendwo war und dennoch instinktiv das Richtige getan hat.

    Wer will, findet Wege. Dafür brauche ich kein Super-Personal.

    LG Cadda

    Hallo Seeblick und herzlich willkommen hier im Forum,

    es ist gut, dass Du Dich hier angemeldet hast. Wenn Du Tags über in der Tagesklinik bist, scheint es ja zu funktionieren und der Suchtdruck kommt dann abends. Dann könntest Du Dich hier austauschen. Manchmal hilft es ja auch schon, einfach zu lesen.

    Ich denke, wichtig wäre wirklich, Dir ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie Du Dich aus Deiner Beziehung lösen könntest. Wobei ich auch ganz ehrlich sagen muss, dass sich immer Gründe finden, wenn man trinken will. Wenn es nicht die toxische Beziehung ist, dann ist es das Berufliche, das schlechte Wetter oder schlechte Laune. Es findet sich wie gesagt immer etwas.

    Möchtest Du Dich hier regelmäßig austauschen? Dann könntest Du Dich für den offenen Bereich hier kurz bewerben.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Und was Deine Arbeit angeht: Ich würde in jedem Fall wechseln. So, wie Du über Deine Arbeit schreibst, weißt Du ziemlich genau, dass es das Richtige wäre, woanders zu arbeiten.

    Es findet sich ganz sicher etwas passendes für Dich. Auf der Arbeit sollte man zufrieden sein, man verbringt schließlich sehr viel Zeit dort.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich bin auch unglaublich froh, dass dieses Forum damals gegründet wurde und ich hier schon viele Jahre vor meinem Trocken werden lesen konnte. So habe ich viel verstanden und nur so konnte ich vermutlich schon zu dem Zeitpunkt aufhören zu trinken, an dem ich aufhörte.

    Das Forum hat sich auch gerade in der letzten Zeit nochmal richtig toll verändert, es ist ordentlich Leben hier :)

    Was Elly schrieb, fand ich sehr passend: auf viele weitere Jahre.... :)

    LG Cadda

    Hallo Schmetterling,

    selbstverständlich ist er aufmerksam. Er will die Trennung nicht. Wäre ja auch ehrlich gesagt ziemlich dämlich von ihm, wenn er nicht versuchen würde, Dich mit Freundlichkeiten umzustimmen.

    Bitte verzeih mir, dass ich es mal ganz direkt auf den Punkt bringe:

    Er trinkt, lässt Dich und Deine Gefühle dadurch im Stich und wenn Du nicht mehr bereit bist, unglücklich zu sein, reicht ein Frühstück aus, um DIR ein schlechtes Gewissen zu machen??

    Wenn er etwas ändern WILL, dann macht er das auch trotz Trennung. Wenn er wegen der Trennung nichts ändert, dann hätte er eh nie aufgehört. Also würde es immer wieder auf und ab gehen. Da werden dann zukünftig noch einige Aufmerksamkeiten nötig sein, um Dich wieder zu besänftigen. Nur glücklich kannst Du damit nicht werden.

    Es freut mich Gio, dass Du mit der Sichtweise etwas anfangen konntest. Schmetterling, es ist wirklich so: DU lässt ihn nicht im Stich. Du reagierst lediglich auf die Tatsache, dass er DICH im Stich lässt.

    Er kann sich Hilfe holen.

    LG Cadda

    Nika, wovor hast Du Angst? Dass Du Alkoholikerin bist und aufhören möchtest, zu trinken, das ist kein Grund Angst zu haben. Es ist eine positive Sache mit dem Trinken aufzuhören.

    Was könnte denn Dein Sohn erzählen? Wenn es darum geht, dass Dein Partner gewalttätig ist, dann hoffe ich, dass Dein Sohn das erzählt, denn das sollte ein Kind nicht mitbekommen müssen.

    Aber die Tatsache, dass Du abhängig bist und nun aufhören willst zu trinken, das ist ja wie gesagt etwas Positives.

    Hab keine Angst vor dem Termin und versuche nichts zu verheimlichen. Du solltest diesen Termin nicht als Bedrohung, sondern als Unterstützung wahrnehmen und genau so würde ich an Deiner Stelle auch auftreten. Ich würde die Probleme nicht klein reden, sondern einfach mit der Wahrheit rausrücken und um Unterstützung bitten. Das muss kein Gegeneinander sein, wenn das Jugendamt/Familiengericht auf der Matte steht. Das kann auch ein Miteinander sein!!!

    LG Cadda

    Hallo Nika,

    aber das ist ein bisschen verrückt, was das Alkoholikerhirn einem da vor macht, das weißt Du selbst?! Gerade WEIL Du morgen diesen Termin hast, solltest Du denken "ich möchte auf keinen Fall etwas trinken". Du brauchst dort schließlich einen klaren Kopf.

    Wie könntest Du Dich jetzt ablenken? Du hast hier im Forum geschrieben, anstatt zu trinken. Das ist schon mal gut!

    Ich bin immer gern einfach raus gegangen, an die frische Luft, egal wie das Wetter war und hab mich ein bisschen bewegt. Was könnte Dir noch helfen?

    LG Cadda