Beiträge von Cadda

    Guten Morgen zusammen,

    dass es dieses 2 Klassen-System gibt, das ist leider richtig, nicht nur in Entzugskliniken, sondern eben auch überall, das geht schon beim Hausarzt los.

    Aber auf den Ausstieg aus der Sucht wirkt sich das nicht aus. Meiner Meinung nach hat es rein gar nichts damit zu tun, ob ich bessere Chancen habe, trocken zu bleiben bzw. dass es damit zusammenhängt, in welcher Klinik ich mich befunden habe. Alles, aber auch wirklich ALLES, was das super geschulte Personal in einer Luxusklinik weiß und vermitteln kann, steht auch HIER geschrieben und kann auch jede Suchtberatungsstelle vermitteln.

    Ich glaube, kein Geld der Welt, kein noch so geschultes Personal kann etwas erreichen, das kann nur ICH ganz allein und wie gesagt... die ganzen Ansätze (Grundbausteine), um den bestmöglichen Start zu erhalten, die kann mir sowohl das gute Personal einer Luxusklinik erklären oder aber auch eine stinknormale Suchtberatungsstelle oder eben hier das Forum oder sogar mein Nachbar, wenn er nirgendwo war und dennoch instinktiv das Richtige getan hat.

    Wer will, findet Wege. Dafür brauche ich kein Super-Personal.

    LG Cadda

    Hallo Seeblick und herzlich willkommen hier im Forum,

    es ist gut, dass Du Dich hier angemeldet hast. Wenn Du Tags über in der Tagesklinik bist, scheint es ja zu funktionieren und der Suchtdruck kommt dann abends. Dann könntest Du Dich hier austauschen. Manchmal hilft es ja auch schon, einfach zu lesen.

    Ich denke, wichtig wäre wirklich, Dir ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie Du Dich aus Deiner Beziehung lösen könntest. Wobei ich auch ganz ehrlich sagen muss, dass sich immer Gründe finden, wenn man trinken will. Wenn es nicht die toxische Beziehung ist, dann ist es das Berufliche, das schlechte Wetter oder schlechte Laune. Es findet sich wie gesagt immer etwas.

    Möchtest Du Dich hier regelmäßig austauschen? Dann könntest Du Dich für den offenen Bereich hier kurz bewerben.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Und was Deine Arbeit angeht: Ich würde in jedem Fall wechseln. So, wie Du über Deine Arbeit schreibst, weißt Du ziemlich genau, dass es das Richtige wäre, woanders zu arbeiten.

    Es findet sich ganz sicher etwas passendes für Dich. Auf der Arbeit sollte man zufrieden sein, man verbringt schließlich sehr viel Zeit dort.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich bin auch unglaublich froh, dass dieses Forum damals gegründet wurde und ich hier schon viele Jahre vor meinem Trocken werden lesen konnte. So habe ich viel verstanden und nur so konnte ich vermutlich schon zu dem Zeitpunkt aufhören zu trinken, an dem ich aufhörte.

    Das Forum hat sich auch gerade in der letzten Zeit nochmal richtig toll verändert, es ist ordentlich Leben hier :)

    Was Elly schrieb, fand ich sehr passend: auf viele weitere Jahre.... :)

    LG Cadda

    Hallo Schmetterling,

    selbstverständlich ist er aufmerksam. Er will die Trennung nicht. Wäre ja auch ehrlich gesagt ziemlich dämlich von ihm, wenn er nicht versuchen würde, Dich mit Freundlichkeiten umzustimmen.

    Bitte verzeih mir, dass ich es mal ganz direkt auf den Punkt bringe:

    Er trinkt, lässt Dich und Deine Gefühle dadurch im Stich und wenn Du nicht mehr bereit bist, unglücklich zu sein, reicht ein Frühstück aus, um DIR ein schlechtes Gewissen zu machen??

    Wenn er etwas ändern WILL, dann macht er das auch trotz Trennung. Wenn er wegen der Trennung nichts ändert, dann hätte er eh nie aufgehört. Also würde es immer wieder auf und ab gehen. Da werden dann zukünftig noch einige Aufmerksamkeiten nötig sein, um Dich wieder zu besänftigen. Nur glücklich kannst Du damit nicht werden.

    Es freut mich Gio, dass Du mit der Sichtweise etwas anfangen konntest. Schmetterling, es ist wirklich so: DU lässt ihn nicht im Stich. Du reagierst lediglich auf die Tatsache, dass er DICH im Stich lässt.

    Er kann sich Hilfe holen.

    LG Cadda

    Nika, wovor hast Du Angst? Dass Du Alkoholikerin bist und aufhören möchtest, zu trinken, das ist kein Grund Angst zu haben. Es ist eine positive Sache mit dem Trinken aufzuhören.

    Was könnte denn Dein Sohn erzählen? Wenn es darum geht, dass Dein Partner gewalttätig ist, dann hoffe ich, dass Dein Sohn das erzählt, denn das sollte ein Kind nicht mitbekommen müssen.

    Aber die Tatsache, dass Du abhängig bist und nun aufhören willst zu trinken, das ist ja wie gesagt etwas Positives.

    Hab keine Angst vor dem Termin und versuche nichts zu verheimlichen. Du solltest diesen Termin nicht als Bedrohung, sondern als Unterstützung wahrnehmen und genau so würde ich an Deiner Stelle auch auftreten. Ich würde die Probleme nicht klein reden, sondern einfach mit der Wahrheit rausrücken und um Unterstützung bitten. Das muss kein Gegeneinander sein, wenn das Jugendamt/Familiengericht auf der Matte steht. Das kann auch ein Miteinander sein!!!

    LG Cadda

    Hallo Nika,

    aber das ist ein bisschen verrückt, was das Alkoholikerhirn einem da vor macht, das weißt Du selbst?! Gerade WEIL Du morgen diesen Termin hast, solltest Du denken "ich möchte auf keinen Fall etwas trinken". Du brauchst dort schließlich einen klaren Kopf.

    Wie könntest Du Dich jetzt ablenken? Du hast hier im Forum geschrieben, anstatt zu trinken. Das ist schon mal gut!

    Ich bin immer gern einfach raus gegangen, an die frische Luft, egal wie das Wetter war und hab mich ein bisschen bewegt. Was könnte Dir noch helfen?

    LG Cadda

    Guten Morgen Tinka,

    Du fragtest, wie lange ich jetzt trocken bin. Also es sind seit Anfang September 4 Jahre und ich bin immer noch jeden Tag glücklich drüber.

    Du schreibst, Du möchtest Dir eine Gruppe suchen. Eine hast Du schon gefunden, wir sind ja auch eine Selbsthilfegruppe :)

    Wenn Du zusätzlich noch eine reale Selbsthilfegruppe besuchen möchtest, gibt es da ja auch einige Angebote.

    Deine Bewerbung ist angekommen, ich habe Dich freigeschaltet.

    Soll ich den Thread hier so wie er ist, direkt an die richtige Stelle verschieben???

    LG Cadda

    Ich weiß noch, wie es mir ging, als ich mich in meiner neuen Wohnung eingerichtet hatte. Klar hatte ich auch noch eine Weile Liebeskummer und es ging noch eine ganze Weile drunter und drüber. Aber ich hatte meinen sicheren Hafen und wurde nach und nach immer selbstbewusster. Ok, bei mir hatte auch sehr viel damit zu tun, dass ich aufhörte, selbst zu trinken. Aber auch das konnte ich erst, als ich mein eigenes Zuhause hatte.

    Dir wird es bald wieder besser gehen! Wann kanns denn losgehen?

    LG Cadda

    Liebe Fee,

    ja, das ist sehr viel… aber nun zu etwas viel wichtigerem:

    Ich freue mich riesig doll für Dich!!!!!! Bitte nimm die Wohnung, egal was passiert! Dort wirst Du wieder glücklich werden können.

    Ein eigenes Zuhause und sei es noch so klein… das wird Dir helfen, den Absprung zu schaffen!!!

    Guten Morgen Tinka,

    dann bist Du genau richtig hier :)

    Der Anfang ist gemacht, Du bist in Therapie und hast schon seit einiger Zeit nichts mehr getrunken. Wenn Du wieder im "normalen Leben" bist wird Dir der Austausch hier sicherlich helfen.

    Mir geht es übrigens wie Dir. So richtig benennen kann ich auch nicht, warum ich süchtig wurde. Da spielten viele Faktoren eine Rolle. Wichtig ist für mich aber einfach nur noch, dass ich es da wieder rausgeschafft habe. Ich habe nämlich auch sehr, sehr lange getrunken. Inzwischen bin ich in Deinem Alter und fühle mich einfach nur frei.

    Wie geht es Dir? Fällt es Dir schwer nichts zu trinken?

    Um hier im offenen Bereich schreiben zu können, wäre es super, wenn Du einmal die Bewerbung abschickst, damit Du freigeschaltet werden kannst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    wenn man sich zu lange im Karussell dreht, wird einem doch nur schlecht...

    Es ist soooo passend... dem ist wirklich nichts hinzuzufügen!

    Liebe Harley, ich wünsche Dir, dass Du Deinen Verstand einmal an erste Stelle setzt. Dann kannst Du nämlich nach dem Tal der Tränen auch wieder frei sein und Dein Leben genießen. Glaub es mir. Es ging mir wie Dir und ich dachte, ich könnte niemals wieder glücklich sein. Und glaub es mir: Das bin ich und zwar mehr, als je zuvor....

    LG Cadda