Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Tinka,

    Du fragtest, wie lange ich jetzt trocken bin. Also es sind seit Anfang September 4 Jahre und ich bin immer noch jeden Tag glücklich drüber.

    Du schreibst, Du möchtest Dir eine Gruppe suchen. Eine hast Du schon gefunden, wir sind ja auch eine Selbsthilfegruppe :)

    Wenn Du zusätzlich noch eine reale Selbsthilfegruppe besuchen möchtest, gibt es da ja auch einige Angebote.

    Deine Bewerbung ist angekommen, ich habe Dich freigeschaltet.

    Soll ich den Thread hier so wie er ist, direkt an die richtige Stelle verschieben???

    LG Cadda

    Ich weiß noch, wie es mir ging, als ich mich in meiner neuen Wohnung eingerichtet hatte. Klar hatte ich auch noch eine Weile Liebeskummer und es ging noch eine ganze Weile drunter und drüber. Aber ich hatte meinen sicheren Hafen und wurde nach und nach immer selbstbewusster. Ok, bei mir hatte auch sehr viel damit zu tun, dass ich aufhörte, selbst zu trinken. Aber auch das konnte ich erst, als ich mein eigenes Zuhause hatte.

    Dir wird es bald wieder besser gehen! Wann kanns denn losgehen?

    LG Cadda

    Liebe Fee,

    ja, das ist sehr viel… aber nun zu etwas viel wichtigerem:

    Ich freue mich riesig doll für Dich!!!!!! Bitte nimm die Wohnung, egal was passiert! Dort wirst Du wieder glücklich werden können.

    Ein eigenes Zuhause und sei es noch so klein… das wird Dir helfen, den Absprung zu schaffen!!!

    Guten Morgen Tinka,

    dann bist Du genau richtig hier :)

    Der Anfang ist gemacht, Du bist in Therapie und hast schon seit einiger Zeit nichts mehr getrunken. Wenn Du wieder im "normalen Leben" bist wird Dir der Austausch hier sicherlich helfen.

    Mir geht es übrigens wie Dir. So richtig benennen kann ich auch nicht, warum ich süchtig wurde. Da spielten viele Faktoren eine Rolle. Wichtig ist für mich aber einfach nur noch, dass ich es da wieder rausgeschafft habe. Ich habe nämlich auch sehr, sehr lange getrunken. Inzwischen bin ich in Deinem Alter und fühle mich einfach nur frei.

    Wie geht es Dir? Fällt es Dir schwer nichts zu trinken?

    Um hier im offenen Bereich schreiben zu können, wäre es super, wenn Du einmal die Bewerbung abschickst, damit Du freigeschaltet werden kannst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    wenn man sich zu lange im Karussell dreht, wird einem doch nur schlecht...

    Es ist soooo passend... dem ist wirklich nichts hinzuzufügen!

    Liebe Harley, ich wünsche Dir, dass Du Deinen Verstand einmal an erste Stelle setzt. Dann kannst Du nämlich nach dem Tal der Tränen auch wieder frei sein und Dein Leben genießen. Glaub es mir. Es ging mir wie Dir und ich dachte, ich könnte niemals wieder glücklich sein. Und glaub es mir: Das bin ich und zwar mehr, als je zuvor....

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    bei uns auf den Dörfern seit Jahren wie in Los Angeles… kaum ein Haus, das nicht gruselig geschmückt ist und es sind etliche Abends unterwegs.

    Ich fand es vor ein paar Jahren auch noch merkwürdig, aber wie gesagt inzwischen hier völlig normal und ich find es ehrlich gesagt klasse, weil die Kinder so einen Spaß dran haben. Die Erwachsenen auch! Nicht wenige verkleiden sich zu Hause, um den Spieß umzudrehen und die klingelnden Kinder zu erschrecken. Meine Schwiegermutter ist jedes Jahr eine Hexe und die Lütten freuen sich schon drauf, zu klingeln und Einige gruseln sich auch ein bisschen. Wie gesagt, hier sind seit Jahren alle außer Rand und Band :mrgreen:

    Guten Morgen,

    ich sehe es ganz genau so wie Florian. Mir hat es auch von Anfang an so sehr geholfen und es hilft mir auch immer noch. Es geht ja auch um Folgendes:

    Akzeptanz. Ich akzeptiere für mich, dass ich Alkoholiker bin und schäme mich nicht dafür. Das macht etwas mit dem eigenen Selbstbewusstsein.

    Dass Du Tobi, nun auch noch Rückhalt erfährst, das ist natürlich auch schön zu wissen. Selbst wenn es anders gewesen wäre, dann wäre der Schritt trotzdem gut gewesen für Dich. Aber so ist es natürlich nochmal extra aufbauend.

    Der Schritt nach vorne ist einfach manchmal genau der Richtige.

    LG Cadda

    Hallo Bluefire,

    es ist gut, dass Du Dir schon im Vorwege solche Gedanken machst und für Dein Kind sorgen willst. Sehr schön und alles Gute zur Schwangerschaft :)

    Beweise zu verlangen, ob jemand getrunken hat oder nicht, das halte ich allerdings für stressig. Wenn Du anfängst zu kontrollieren, dann gerätst Du in eine Co-Abhängigkeit und alles dreht sich um die trinkende Person.

    Die Sache ist hier eigentlich ganz einfach: Du musst überhaupt gar keine Begründung oder Beweise haben. Du möchtest Dein Kind nicht allein dort lassen und fertig. Das ist ganz allein die Entscheidung von Dir und Deinem Mann, unabhängig davon, ob Dein Schwiegervater gesoffen hat oder nicht. Wenn Du möchtest, dass Euer Kind nur in Eurem Beisein dort ist, dann ist das zu akzeptieren und fertig.

    Du schreibst selbst, dass Dein Mann nicht trinkt. Wie sieht er denn das Ganze? Du könntest doch erstmal mit ihm reden und ihm halt sagen, dass Du Bedenken hast und mit ihm abmachen, dass ihr Euer Kind eben nicht dort hingebt?!?

    LG Cadda

    Ich antworte mal hier in Deinem Bereich und lasse den Thread mit der Medikamentenumstellung links liegen, da das wie gesagt bitte mit Deinem Arzt zu klären ist.

    Du hast ja nun schon eine Weile nicht mehr getrunken und liest Dich irgendwie trotzdem etwas unzufrieden? Wie kommt das?

    Du hast doch schon Einiges auf die Beine gestellt. Du bist schuldenfrei, Du hast Dein Glück gefunden. Dann stand auf Deinem Plan noch eine Selbsthilfegruppe zu suchen und auch die hast Du hier nun gefunden :)

    Das was Dich noch zu wurmen scheint ist, dass Du das mit der Arbeit regeln möchtest, also dass Du weniger Stunden arbeiten möchtest. Geh es an! Augen zu und durch. Dann hast Du noch die Medikamentenumstellung wegen Deiner Depressionen auf dem Plan. Da sagst Du selbst, dass Du heute (?) zu einem Arzt gehen möchtest. Mach das! Schiebe es nicht auf! Je eher da ran, je eher davon.

    Vielleicht solltest Du Dir mal ein Blatt Papier nehmen und aufschreiben, was Du seit Deiner Abstinenz alles machen wolltest. Schreib alles auf, auch die Dinge, die schon erledigt sind, die ich oben aufgeschrieben habe z. B. Und hake alles ab bzw. streiche alles durch, was Du schon erreicht hast. Du wirst sehen, am Ende bleibt nur noch ein kleiner Teil übrig von dem, was Du noch tun wolltest oder willst. Und dann arbeite es weiter ab, das motiviert.

    Wie sieht Dein Tag heute aus? Was kannst Du machen, um schneller an Deine Ziele zu kommen?

    LG Cadda

    Guten Morgen Harley,

    die frage, die ich mir spontan dazu stelle ist, ob Du denn auch wirklich aus dem Karussell aussteigen wirst oder ob Du, wenn er Dich ganz lieb drum bittet und Besserung gelobt, noch ein paar Runden mit drehst.

    So wie ich es rauslese ist es ja nun so, dass er letztendlich die Drohung ausgesprochen hat, seine Sachen zu holen und Du einfach auf den Zug mit aufspringst. Hättest DU nicht schon längst konsequent ein Ende setzen müssen, anstatt er, weil er gerade wieder mal den Spieß umdreht und die Schuld bei Dir sucht?

    Ich habe mir vorhin Deinen ganzen Thread durchgelesen. Wie lange zieht es sich nun schon? Alles Zeit, die auch an Deinen Kindern nicht spurlos vorrübergehen wird. Das ist immer das, wo ich denke, man MUSS dann einfach irgendwann auch einmal handeln. Wenn Deine Grenze noch nicht erreicht ist, ok. Aber die der Kinder ist mit Sicherheit schon längst erreicht, auch wenn sie es nicht sagen. Wer hat schon gern einen ständig angesoffenen Typen bei sich im Zuhause?!

    Und wieder einmal habe ich gut reden, weil ich selbst sowohl abhängig- als auch co.abhängig war. Bei solchen Geschichten frage ich mich aber wirklich, ob ich das nüchtern mit klaren Kopf über mich ergehen lassen hätte oder ob ich nur so handlungsunfähig war, weil ich selbst gesoffen habe. Ich kann es mir nicht beantworten. Ich weiß nur Eines: Ich würde mich nie, nie, niemals wieder so behandeln lassen und meinen Kindern das nie, nie wieder antun. Und das solltest Du Dir für Dich und Deine Kinder auch zu Herzen nehmen und es diesmal wirklich durchziehen.

    Ich hab es schon einmal geschrieben: Man kann sich noch so viele Pläne machen, wie man mit einem Alkoholiker zusammen bleiben kann. Nur sehen, wenn er nicht betrunken ist usw. Wird nichts!!! Niemals kann man mit einem Alkoholiker eine glückliche Beziehung führen. Und die Zeit läuft und läuft und läuft......

    LG Cadda

    Hallo Schlingel,

    ich finde es großartig, wie Du das gemacht hast. Ich kann es nur jedem empfehlen, so offen und ehrlich damit umzugehen, wie Du. Ich selbst mache das auch und habe es noch nicht einen Tag in den vier Jahren bereut.

    Bei mir war es so, dass ich mit der Zeit automatisch immer weniger Lust hatte, an Treffen teilzunehmen, wo viel gesoffen wird. In der ersten Zeit war meine Offenheit aber eine Art Schutz für mich. Jeder wusste es und ich hätte nicht einknicken können, ohne dass jeder live mitbekommen hätte, dass ich gerade einen Rückfall erlebe. Außerdem hat sich durch diese Offenheit ganz schnell rausgestellt, wer wirkliche Freunde sind und wer einfach nur gute Saufbekanntschaften waren. Sogar schlechte Saufbekanntschaften waren dabei... Heute gehören so einige Leute weniger zu meinem Umfeld, als damals. Aber die Menschen, die ich um mich habe sind viel wertvoller, als so mach Anderer, mit dem ich mehrere Stunden durch das Saufen verbracht habe.

    LG Cadda

    Hallo Oldpapa, ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet. Ist es ok, wenn ich Deinen Thread direkt in den richtigen Bereich verschiebe?

    LG Cadda