Beiträge von Cadda

    Hallo alle zusammen,

    mich freut, dass sich hier Einige neu angemeldet haben. Ich finde, viele lesen sich wirklich selbstreflektiert und ich habe ein gutes Gefühl, dass diejenigen es schaffen können.

    Denkt dran, zu berichten, BEVOR es einem sehr schlecht geht. Oftmals kann verhindert werden, dass man wieder zum Glas greift, wenn man seine Gedanken aufschreibt, um sich zu sortieren. Das befreit und stärkt!

    Habt alle einen schönen Tag und lasst mal von Euch hören :)

    LG Cadda

    Hallo Nala,

    ich war auch euphorisch und ich bin es nach 3,5 Jahren immer noch :D
    Ich habe Momente, indem ich einfach nur glücklich bin, dass ich nicht mehr trinke und die koste ich auch total aus!

    Wie geht es Dir jetzt gerade? Ist ja ein paar Tage her, Dein Beitrag. Ich war länger noch so aktiv hier.

    LG Cadda

    Als mein (noch trinkender) Ex-Partner mir vor einigen Wochen (ungefragt) einen Vortrag über das Thema Alkohol hielt, in dem er betonte, dass er ja gar nicht süchtig ist, weil er ja trinken WILL und nicht muss, hatte ich innerlich das Bedürfnis, ihm fünfhundertmillionen Dinge zu erklären. Aber wozu??? Wenn er am Ende eh nichts versteht und lediglich meine Energie verpufft?! Klar tut er mir irgendwo leid. Er hat sein Leben bereits privat und inzwischen auch beruflich gegen die Wand gefahren. Aber es ist bestimmt nicht unterlassene Hilfeleistung, wenn ich ihn fallen lasse, denn es gibt Stellen, die lassen ihn nicht fallen. Und das habe ich ihm auch geschrieben:
    Dass er mich in Ruhe lassen soll und sich mit seinen Problemen bitte nicht an mich, sondern an die Suchtberatung wenden soll. Danach habe ich ihn (ohne schlechtes Gewissen) blockiert.

    Wenn jemand vor mir besoffen zusammenbricht, rufe ich gern einen Rettungswagen. Sobald dieser angekommen ist, mache ich mich garantiert vom Acker und kümmere mich keine Sekunde weiter um sein Leid. Denn sonst wird es (zumindest seelisch) zu MEINEM Leid und das lasse ich garantiert nicht zu.

    Ich kann nur Jedem dazu raten, es so zu handhaben.

    LG Cadda

    Guten Morgen alle zusammen,

    ich kann das nur unterschreiben, dass es letztendlich keine Rolle spielt, ob co.-abhängig oder selbst abhängig. Ich war beides und werde mich nie wieder in die Lage bringen, mich mit Alkohol zu quälen. Weder indem ich selbst trinke, noch durch das Zusehen und Mitfühlen, indem Andere trinken. Es würde mich so oder so kaputt machen und ich bin mir (inzwischen) selbst am meisten wert. Andere sind mir mitunter auch SEHR viel wert. Ich werde aber niemanden mehr über mein eigenes Wohl stellen.

    LG Cadda

    Hallo Thena,

    ich freue mich, dass Du Dich nach dem Abschicken der Briefe erleichtert fühlst. Ich finde, das hast Du gut gemacht. Ich hab damals nicht um Reaktionen gebeten, sie aber bekommen. Aber bitte sei nicht enttäuscht, wenn’s bei Dir umgekehrt ist. Spontane Reaktionen sind oft einfacher, als wenn man drum gebeten wird. Manchmal weiß man dann vielleicht gar nicht so recht, wie man am besten reagiert, weil man die Erwartungen nicht enttäuschen möchte.

    LG Cadda

    Hallo Mari,


    Ihr ging direkt das durch den Kopf, was Carl-Friedrich schrieb. Wenn ich das Gefühl habe, mir fällt die Decke auf den Kopf oder ich will nichts hören und sehen und möchte mir Gutes tun, dann gehe ich raus. Eine Runde spazieren gehen wirkt Wunder, auch wenn man das sonst noch nicht für sich entdeckt hat.

    Der „Urlaub“ von dem Du geschrieben hast, wäre doch nur kurz da. Danach bräuchtest Du Urlaub vom Urlaub, weil das Saufen die reinste Misshandlung der Seele ist. Und da wären wir wieder beim Teufelskreis.

    Denk Deinen „Urlaub“ zu Ende, also nicht nur die Gefühle beim Trinken mit einkalkulieren, sondern auch die Gefühle NACH dem „Urlaub“. Denn jeder Urlaub geht zu Ende. Es sein denn, man stirbt im „Urlaub“...

    Du schaffst das! Immer erst Denken, dann Handeln :)

    Hallo Peter,

    ich komme auch vom Dorf. Hier weiß Jeder Alles und noch viel mehr :D

    Aber ganz ehrlich, gerade das hat mir im Nachhinein schon fast gut getan. Ich bin in die Offensive gegangen, habe nichts verheimlicht. So konnte niemand hinter meinem Rücken drüber reden, weil ich es selbst getan habe. Ich habe im übrigen sooooo viele positive Reaktionen erlebt! Hätte ich mich versteckt bei dem Thema, wäre Mitleid aufgekommen. Unsicherheit der Leute. Niemand hätte geahnt, dass ich froh bin, nichts mehr zu trinken. Vermutlich hätte man mich als arme Tussi angesehen. Arme Alkoholiker-Tante, die nichts mehr trinken „darf“. Nee, nee... dazu konnte es gar nicht kommen, weil ich fröhlich drüber berichtet habe, dass ich nun die Nase voll habe und mich entschieden habe, nichts mehr zu trinken. Ich habe auch noch hinzugefügt, dass ich mich da selbst auch gern festigen möchte und deshalb die Gespräche.

    Es ist sehr erleichternd, sich nicht verstellen zu müssen, kein Geheimnis bewahren zu müssen. Wozu auch? Davon mal abgesehen: Wichtige Menschen werden Verständnis haben. Unwichtige Menschen sind eh ... unwichtig! :D

    Das hört sich sehr vernünftig an, vor allem der letzte Satz. So solltest Du das Ganze tatsächlich sehen und verinnerlichen. Ich find es geht, dass Du ehrlich bist und offen schreibst, dass Du schlecht schläfst und so weiter. Sich selbst vorzumachen, dass es einem von nun an egal ist, obwohl das nur oberflächlich so ist, bringt auf Dauer nichts.

    Bei mir ist es beim Sport eher umgekehrt. Muskelaufbau bei Tabata z.B. kostet mich Überwindung. Joggen hingegen, bei Sonnenschein, so wie heute... dazu habe ich aktuell mehr Lust :)
    Zur Zeit hab ich das Hullern für mich entdeckt, das ist ja der Renner momentan. Aber das spricht wohl eher die Damenwelt an :D
    Schockt aber total zu lauter Musik...

    Cadda

    Hallo Thena,
    Du weißt selbst, dass die Situation gefährlich war, auch wenn Du es geschafft hast. Ich denke gerade darüber schon eine kleine Weile nach und sag Dir mal meine Gedanken bzw. bisherigen Erfahrungen dazu.

    Ich kenne Situationen, in denen ich z.B. auf einem Geburtstag war und etwas getrunken wurde. Als ich damals versuchte, „heimlich“ trocken zu werden, hab ich solche Situationen mal gemeistert, bin aber letztendlich irgendwann wieder eingeknickt. Krähte ja kein Hahn nach und ich selbst hab’s mir schön geredet, indem ich wieder mal eine super Lösung für mich entwickelt hatte (nur noch am WE trinken, nur noch Alter usw.).

    Als ich dann soweit war, bin ich es anders angegangen. Mein Thread heißt passend hierzu „Hintertürchen geschlossen“ und so war es auch. Wenn ich dann mal bei einem Geburtstag saß oder sitze und etwas getrunken wird, dann brauch ich mir gar nicht erst Gedanken machen, ob ich nicht doch etwas trinken möchte. Jeder weiß Bescheid und wäre quasi live bei einem Rückfall in der ersten Reihe dabei :) Am Anfang hat mir das geholfen. Ich habe Sicherheit dadurch gehabt. Dadurch hab ich mich dann auch gar nicht mit dem Alkohol befasst.

    Zuerst sollte man Veranstaltungen vermeiden. Wenn ich aber auf einer war, dann wie oben beschrieben.

    Und zur Situation bei Dir gestern... wenn Deine Freundin gewusst hätte, dass Du zukünftig abstinent leben willst, hätte sie selbst vermutlich auch nichts alkoholisches getrunken. Wenn ich mich allein, außerhalb einer Veranstaltung mit meinen Freundinnen treffe, trinken sie auch nichts. Das hat sich so eingebürgert.

    Du musst Dich nicht schämen! Du musst das auch gar nicht dramatisieren, wenn Du es erzählst. „Du, wie Du vielleicht weißt, hab ich in meinem Leben mehr als genug getrunken. Ich hab gemerkt, dass ich da irgendwie in eine Abhängigkeit gerutscht bin und da hab ich ja mal so gar keinen Bock drauf. Ich möchte deshalb zukünftig nichts mehr trinken. Das mache ich nun auch schon seit .... Wochen und werde es definitiv beibehalten, weil es mir total gut tut. Aber ich nehm gern ne warme Milch mit Honig“ :D

    Hallo Thena,

    da meine Familie und engsten Freunde wussten, dass ich viel zu oft betrunken bin, war mir klar, dass sie verstehen, worum es geht. Nicht alle dachten, dass ich abhängig bin, für viele Leute war ich einfach diejenige, die immer gern Party macht und halt öfter abstürzt. Aber meine Schwester, beste Freundin und mein Ex-Mann machten sich zeitweise Sorgen. Es war für sie also sicherlich nicht so sehr überraschend, als ich am letzten Tag meiner Sauferei, an dem ich ausnüchterte, eine ehrliche whats App verfasste, die ich an meine engsten und liebsten Menschen schrieb und gleichzeitig absendete. Ich mag jetzt nicht meine Worte hier im offenen Bereich alle wiedergeben, aber auf alle Fälle verkündete ich meinen Entschluss, keinen Alkohol mehr zu trinken. Am nächsten Tag ging ich zum Arzt und sagte es auch dort. Ich habe meine Nüchternheit also direkt „in Ruhe“ starten können, ohne mir Ausreden einfallen zu lassen, weshalb ich zur Zeit nicht trinke. Das hat vorher nämlich nie funktioniert...

    Ich freue mich übrigens immer noch ganz oft über das tolle Gefühl der Nüchternheit. Damals freute ich mich darauf, abends saufen zu können und so oft endete es in einer Katastrophe. Heute freue ich mich immer auf den Morgen, wenn ich in Ruhe Kaffee trinke, bei Kerzenschein oder wenn ich früh morgens mit einem Kaffeebecher draußen sitze im Sommer. Letzten Sonntag bin ich mit meinem To-Go-Becher ne Runde spazieren gegangen. Herrlich :)

    LG Cadda

    Hallo Rosalie und auch an die anderen Mitschreiber :)

    Mir persönlich ist völlig Wurst, wie man es nennt. Ein schönerer Begriff lässt mich nicht weniger süchtig/alkoholkrank sein.

    Ich habe auch noch nie eine negative Reaktion erhalten, wenn ich sage, dass ich abhängig war und daher nichts trinkt. Komplett das Gegenteil ist der Fall. Es geht mir da auch ähnlich, wie Carmen. Ich bin sogar stolz, wenn es sich ergibt, dass ich es sage. Ich binde es nicht jedem dahergelaufenen Menschen auf die Nase. Aber wenn es sich ergibt, bzw. wenn ich es möchte, sage ich, wie es ist.

    Für mich war es aber auch noch nie ein Horror, bei den Alkoholikern in einer Gruppe zu sitzen. Am Anfang habe ich allerdings auch gern erwähnt, dass ich psychisch abhängig bin. Überflüssig... als ob körperlich abhängig schlimmer wäre... Abhängig ist abhängig, alles gleich. Bisschen schwanger geht ja auch nicht :D

    Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Wem sage ich was. Fakt ist aber, dass es gefährlich ist, zwischen Trinkenden zu sitzen, die nicht die Wahrheit kennen. Ich selbst war auch auf Veranstaltungen, an Tagen, wo mir danach war und mir die Situation nichts ausmachte. Hätte ich aber gesagt, ich verzichte nur ne Zeit aufs Trinken, hätte man mich versucht, zu überreden und ich hätte vielleicht eher doch im schwachen Moment zugegriffen und gedacht „ach, nur ein wenig und dann fang ich Montag neu an“. Nee, das wäre für mich nicht in Frage gekommen, mich solch einer Situation auszusetzen, deshalb wusste mein engstes Umgeld direkt Bescheid. Dass ich die richtigen Menschen um mich herum habe, wurde mir schnell bewiesen, denn alle fanden meine Entscheidung toll. Ich habe ähnliche Erfahrungen hier schon öfter gelesen.

    Ich finde es gut, dass Du es als Freiheit betrachtest, das Nüchtern-sein. Denn das ist der richtige Weg und die Wahrheit noch dazu :)

    LG Cadda

    Hallo Thena,

    ich möchte Dir wirklich mal ein Lob aussprechen. Ich finde, Du gehst es sehr gut an und ich finde es super, dass Du auf Dich aufpasst!!

    Das mit den Träumen kenne ich so sehr!! Genau solche Träume hatte ich am Anfang ohne Ende und ich hab hier mehrfach gelesen, dass das mehreren Leuten so ging. Ich habe das immer noch, aber nur sehr selten. Ich bin dann immer sowas von erleichtert, dass es nur ein Traum war. Ich versuche es positiv zu sehen: Ab und zu erinnere ich mich bewusst daran, wie schlecht es mir im Traum ging, wenn ich trinke. Genau so würde es mir in der Wirklichkeit gehen. Wenn Du Lust aufs Trinken bekommst, denk an die Gefühle zurück, die Du im Traum hast. Die willst Du schließlich nicht in echt.

    Gedanken zu Ende denken, hilft mir auch immer. Wie geht es nach dem ersten Glas mit euphorischer Stimmung weiter? Wann endet es? Wie endet es? Da vergeht einem die Lust aufs erste Glas...

    Es ist übrigens ok, wenn Du ein wenig Zeit dafür brauchst, aber ich kann Dir eines sagen: Mir hat es sooooo sehr geholfen, mit offenen Karten zu spielen. Es wurde dermaßen positiv aufgenommen und ich habe ganz viel Rückhalt bekommen und eine Menge Leute sind richtig stolz auf mich, das hat mir gut getan.

    Ein Tip: Je normaler Du das erzählst, umso normaler die Reaktionen. Am Anfang war ich selbst noch so erschüttert über mich selbst, dass ich mich regelrecht erklärt und gerechtfertigt habe. Inzwischen völlig anders. Ich erzähle, dass ich in die Sucht gerutscht bin, als wäre es das Normalsge der Welt. So fällt es dann dem Gegenüber auch leichter, darauf normal zu reagieren. Unsicherheit vermittelt beim Gegenüber auch Unsicherheit und dann kommt Mitleid oder was auch immer. Das braucht man nicht.
    Du musst ja auch nicht jedem Hans und Franz etwas erklären. Wenn ich neue Leute kennenlerne sage ich erstmal nur, dass ich grundsätzlich kein Alkohol trinke und fertig. Wenn nach dem Warum gefragt wird (was übrigens nur von Leuten kommt, die ebenfalls gern trinken), dann sag ich „Ich hab in meinem Leben genug getrunken, das ist vorbei“. Ach, das kommt auch auf die Situation an.
    Aber das Alles kommt mit der Zeit von selbst.

    Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende :)

    LG Cadda

    Hallo Thena,

    schön, dass Du hier bist :) Das Buch ALK ist großartig. Ich habe es erst vor einiger Zeit als Hörbuch gehört und war so begeistert, dass ich meine engsten Vertrauten, das heißt meine Schwester und besten Freundin gebeten, es mal bei Gelegenheit zu hören. Einfach, weil es so toll erklärt ist, dass auch Nicht-Süchtige etwas damit anfangen können.

    Diese Anfangseuphorie ist doch gut, denk später immer mal wieder dran zurück, das hilft. Wobei... ich habe jetzt nach guten 3 Jahren immer noch Momente, wo ich vor Freude in die Luft springen könnte, darüber, dass ich nun trocken bin.

    LG Cadda

    Hallo Marian,

    ich finde es gut, dass Du offensichtlich auf Dich aufpasst. Ich kann mir schon vorstellen, dass es einen triggern kann, wenn man ungewollt mit solchen Situationen konfrontiert wird. Manche Situationen kann man vermeiden oder ändern (welcher Umgang im Privaten, eventueller Jobwechsel) andere wiederum nicht (Alkohol in Einkaufsläden, TV Werbung usw). Man muss schauen, wie man damit umgeht.

    Ich selbst fühle mich stabil. Ich setze mich allerdings bewusst viel mit dem Thema auseinander. Reflektiere mich selbst und meine innerlichen Gefühle zu bestimmten Situationen. Ich würde sagen, dass ich mich nicht als gefährdet sehe, bleibe aber dennoch am Ball, damit das auch so bleibt.

    LG Cadda

    Hallo Marian,

    Kontakt zu Süchtigen halte ich definitiv für gefährlich, es sei denn, sie sind stabil trocken. Ich bin jetzt von Mitmenschen z.B. aus einer Selbsthilfegruppe ausgegangen. Wenn dort jemand auf einen Rückfall zusteuert, wäre es für mich ja nicht hilfreich mit demjenigen privat Zeit zu verbringen. Auf die Gruppe beschränkt würde die Person wohl eher als abschreckendes Beispiel dienen. Privat würden sich einige Menschen sicherlich mit runterziehen lassen.

    Freunde die ab und zu mal etwas trinken, was man am Rande mitbekommt, ist eine Sache. Süchtige, für die das Trinken in den Alltag gehört und wo ich mit betroffen wäre, weil ich quasi dabei wäre, find ich ebenfalls gefährlich und würde für mich auch keinen Sinn machen.

    Cadda

    Hallo Marian,

    ich habe außerhalb der Gruppe den Kontakt nicht gepflegt. In der Gruppe ist man ja, um trocken zu bleiben.

    Wenn man sich mitreißen lassen würde, dann hat man offensichtlich selbst das Problem, eh schon kurz vor einem Rückfall zu stehen. Dann wäre der Rückfall des Freundes oder Bekannten wohl nur der Auslöser, mitzuziehen.

    Es gibt selbst hier im Forum Menschen, die mit überaus sympathisch sind. Es tut mir dann leid, wenn sie auf einen Rückfall zusteuern oder ihn hatten. Aber mir persönlich würden nie Gedanken wie „ich würd auch am liebsten gerade alles hinwerfen“ kommen. Man sollte sich immer noch abgrenzen können.

    Schwieriger finde ich die Konstellation trocken zu sein und einen saufenden Partner zu haben. Das ist meiner Meinung nach nicht möglich, da ein Abgrenzen vom eigenen Partner nicht dauerhaft möglich ist.

    LG Cadda

    Hallo Xlausi,

    glaub mir, ich hab mir mehr als genug in die Figur gedrückt an Silvester. Also ganz ehrlich: Ich esse wie ein Kerl! Ich liebe Essen und bin da auch nicht gerade diszipliniert. Finde ich allerdings auch nicht schlimm. Das Einzige, was mich nervt, sind Süßigkeiten. Ich esse definitiv zu viel Zucker. Früher übrigens nicht, als ich noch getrunken habe. Ist wohl eine Art Suchtverlagerung. Nicht toll, aber ich denke, ich gleiche es durch den Sport zumindest etwas aus :)

    Ja, komm gern in den erweiterten Bereich. Wenn Du so ein Motivations-Thread eröffnest, bin ich dabei :D

    Für mich ist es wichtig geworden, draußen zu sein. Ich bekomme den Kopf so frei dabei. Allerdings klappt es nicht immer mit dem Aufraffen. Heute bin ich nach der Arbeit z.B. aufs Sofa und habe das, außer zum kochen, auch nicht wirklich wieder verlassen. Vom Sofa nun direkt ins Bett, kaum frische Luft, fühlt sich nicht so gut an. Morgen wird’s besser :)

    Cadda