Uns allen wünsche ich ein glückliches Jahr, so wenig wie mögliche Hürden und Stolpersteine, Glück pur möge überwiegen.
Welche Erfahrungen habt ihr im Umgang mit Angehörigen auf dem trockenen Weg. Sie haben die unterschiedlichsten Erlebnisse in der nassen Zeit erfahren. Ich denke ein Alkoholiker der auf dem trockenen Weg ist benötigt ein förderliches soziales Umfeld. Hattet ihr es, oder habt ihr Ablehnung erfahren? Wie seid ihr damit umgegangen? Was hättet ihr euch gewünscht? Was habt ihr erfahren?
Vielen Dank für eure Antworten.
Einen lieben Gruß,
la vie
Beiträge von la vie
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Schönen Abend,
ich wüsste gern, wie nimmt ein Alkoholiker der Alkohol trinkt Veränderungen in seinem nahen Umfeld wahr. Bemerkt er sie?
Gute Nacht und merci für die Gedanken dazu.lG, la vie
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Hallo, liebe Sandstrand,
dass du dir Ruhe gönnst ist sehr wichtig, um wieder Kraft zu sammeln und deine Gedanken zu sortieren. Der Abend mit deiner Freundin hat Dir bestimmt schon etwas dabei geholfen.Hast du schon einmal an einen Ortswechsel gedacht, einen neuen Wohnsitz für dich und deine Kinder? Wo du wieder dein Leben mit deinen Kindern starten kannst, in Ruhe und ohne Angst? Ist es denkbar, dass er euren Aufenthaltsort dann nicht wüsste? Ich kann mich irren, aber ich habe ganz und gar kein gutes Gefühl dabei, wenn du die Kinder bei ihm lässt. Er hat euch im Ausland stehen gelassen. Gruselig. Habe ich es richtig verstanden, dass er mit ihnen auch ins Ausland fliegen möchte?
Deine Antwort an ihn war sehr beeindruckend. Du hast damit eine standfeste Grenze gesetzt, obwohl du grad so erschöpft bist. Dein Weinen war wohl sehr nötig und wichtig.
Es viel mir oft schwer, die Gedanken bei mir zu halten, so eine Art Tunnelblick. Aber als es mir mehr und mehr gelang, wurde es von Tag zu Tag leichter.
Vielleicht hilft es dir, jetzt so eine Art „Licht an“, nur auf deinen Weg mit deinen Kindern gerichtet. Rechts, links, hinten aus.
„Licht an“ auf deinem Weg mit deinen Kindern.Das wünsche ich euch.
lG, la vie -
Schönen Morgen liebe Sunny, ich würde mich sehr freuen, wenn du noch hier im Forum bleiben könntest.
lG, la vie -
Liebe Speranza,
ich freue mich sehr, dass du weiter hier bleibst. Vieleicht bleibt ja Sunny auch.
LG la vie. -
Für eine kurze Zeit aber absolut fesselnd durfte ich in deiner Lebensgeschichte lesen und dabei lernen.
Ich danke dir sehr, lieber Matthias.
Von Herzen die besten Wünsche für dich und deine Familie.
LG, la vie -
Liebe Gotti, ohje, du wirst hier aber fehlen. Ich habe dich so sehr gern gelesen.
Es geht dir gut und das zählt. Du hast mir auf meinem Weg sehr geholfen, dafür danke ich dir sehr. Du bist eine tolle Frau mit einer beeindruckenden Geschichte.
Für dich und deine Familie die allerbesten Wünsche.
Und wer weiß, vieleicht liest man sich wieder, um die Freude über Wundervolles zu teilen. Das wäre ja fein. -
Schade, dass Vollwaise nicht mehr hier ist.
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Schönen Morgen Amy,
wie geht es dir? Hast du für dich einen Weg gefunden?
LG
la vie -
Liebe Marie,
das schönste und glücklichste, erfüllteste Leben für dich. Du hast hier so viel unterstützt mit deinen Worten. Merci.
LG.
la vie -
... wie geht es weiter???
LG, la vie -
So ist es doch wunderbar, es ist ja gar kein cut es ist eure ureigene, wundervolle Art des Familienlebens.
Genießt es, und füllt weiter mit ureigenen, Momenten.la vie
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Liebe Aurora,
vieleicht kam dieser cut seinerseits nur, weil der Kontakt mit euch ihn zu sehr an deine Tochter erinnert, er emotional zur „Ruhe“ kommen möchte und vieleicht auch muss.Ist wirklich nur eine Vermutung, ich kenne euch nicht.
Liebe Grüße
la vie. -
Hallo Hull,
wenn du magst, schau diesen Film an. Nie wieder Langeweile verknüpft mit Freude pur.
Edit: bitte keine externen Links
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Auf mich Hull, Ich bin zu ungeduldig und zu schnell erschöpft. wenn Pfeilspitzen voller Gift auf den Punkt treffen.
Auf dich nicht, denn du bist raus, deine Gedanken sind klar. Du hilfst mit deiner offenen Art.
Wenn du es dir anders überlegst und zugreifst, dann auch direkt auf dich, weil du so klar bist.Eine schöne Zeit.
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... und wenn du mein Sohn wärst, ich mir überlege, wieviel Leid entstanden ist durch meine Erziehung in Kombination mit Unwissenheit über deine neurobiologischen Struktur und der alkoholabhängigkeitsbedingten Exzesse, würde ich dich einpacken, mit Panzerband schnüren (das schwarze klebt irgendwie besser als das silberne Band) und dich deiner Freiheit und Zeit berauben, so mitnehmen auf dem Weg der Wiedergutmachung, den ich gehen würde, weil du keine Reue etc. empfinden kannst.
Du wärst dabei und es würde dich wohl langweilen ohne Ende. Aber das wäre gut so, das müsstest du aushalten, weil du ja in Panzerband geschnürrt wärst bis die Wiedergutmachung vorbei ist. Danach könntest du gerne vogelfrei das Universum erforschen. Sollte ich dich jehmals beim Konsumieren irgendeines Nervengiftes erwischen, wärst du wieder in Panzerband.
Verzeih Hull. Meine Wut ist noch groß.
Danke, dass du hier diese Einblicke ermöglichst, das ist sehr hilfreich. (Ich nehme das silberne Panzerband ). -
Hallo Morgenrot,
das ist ja sehr erfreulich, nach so vielen Jahren endlich auf dem Weg ohne Alkohol. Glückwunsch!!!
Von Anfang an habe ich dich gelesen. Ich lerne meiner eigenen Wahrnehmung zu trauen. Meine Selbstsicherheit steigt und ich werde mutiger in meinen Handlungen.Richtig erschrocken war ich, als ich von der Telefonkontrolle gelesen habe. 1:1 habe ich das erlebt über die Jahre, er trank heimlich in dieser Zeit das weiß ich heut. Ich habe viel allein unternommen. Immer xy am Tel dabei, über den ganzen Tag verteilt. Sogar abends, wenn ich weiter weg war. Unglaublich. Erst jetzt kann ich es als Kontrolle verstehen. Wenn ich nicht erreichbar war, kamen ernste Vorwürfe über meine Unerreichbarkeit.
Ich fühle mich so erleichtert ohne diese Telefonate.Diesen Kontrollwahn verstehe ich nicht.
So lerne ich aus deiner Geschichte und der anderer Menschen hier. Bin sehr dankbar für dieses Forum, den Mut es zu gründen, den Mut der Menschen, hier zu schreiben. Ich bin noch nicht so angstfrei, offener zu sein. Noch nicht.
Von Herzen Grüße und merci für deine Geschichte im offenen Bereich. Für mich sehr, sehr hilfreich.
la vie
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Hallo Aurora,
alles dreht sich wohl im Kopf eines Alkoholikers der sich für den Alkohol entschieden hat ausschließlich um ihn.
Genauso erlebe ich es.
Es gelingt mir immer besser zu akzeptieren, dass das Nervengift den Bereich des Frontalhirns (Bewegung, Persönlichkeit, Sozialverhalten) angreift. Das hilft mir und Martins Spruch:“du kannst machen was du willst, es ist immer falsch.“Mitleid und Trauer empfinde ich, weil es ein Tod auf Raten ist. Es gelingt mir nicht diesen Fakt auszublenden.
Du hast dir dein Weg hart erarbeitet und hast so viel von dir zur Unterstützung geboten. Er wollte es nicht, nun ist es genug.
Genial wie fix du die Teufelchen abgeworfen hast.
Liebe Grüße,
la vie -
Hallo Morgenrot,
Dein Weg ist ja sehr beeindruckend, Erstaunlich die Kraft ins Leben zu gehen und es so zu leben.
Chapeau.
Du vermittelst Zuversicht.Konnte der Vater deiner Klnder auch seinen Weg in sein Leben gehen?
Eine wundervolle Zeit für dich und deine Familie.
la vie -
Hallo Hull,
ich gratuliere dir zu 1,5 nüchternen Jahren, Chapeau!!
So hatte ich mir dein Alter vorgestellt. Anfang 40. ist aber auch egal. Ich habe nur gedacht, wieviel Zeit und Raum dieser Hull doch bei seiner Gabe für die Forschung hätte. Und wenn er noch nicht sehr alt ist, sogar sehr lange (ohne Unfug zu forschen).
Aufdecken, Lösungen anbieten, wenn es geht bezahlbar.
Wenn die Forschungsarbeit in einem Bereich langweilig wird, dann erforscht du eben etwas Neues, in anderen Bereichen.
Und dazu wirst du noch laut mit Kunst, wie es das „Zentrum für politische Schönheit“ macht.
Vieleicht fühlst du dich dann länger erfüllt und glücklich.
Beste Grüße.