Beiträge von la vie

    ... vieleicht hier zu persönlich, sorry. Ich stelle mir dein Alter aus deinen Beiträgen vor.

    Gegen Langeweile im Leben gibt es grandiose Wirkungsfelder die bewegen (z.B. das ZPS, die Gründung dieses Forums, Max Goldt erfreut und inspiriert mit seinen Texten, ...). Ich habe nicht den Mut, noch sind Was-Ist-Wenn- Fragen und Hab-Acht-Stellung präsent. Es wird besser, was mich sehr erfreut.
    Dinge zu bewegen im Rahmen des Möglichen erfüllt mich sehr, wobei mein Angstpegel mich noch bremst. Ich arbeite daran.

    Gaben schlummern manchmal vor sich hin und wollen geweckt werden.

    Ein schönes Wochenende,
    la vie

    Aber ja. Gleich am Anfang schrieb er: „Du kannst nichts für ihn tun, wenn er keine Hilfe will. Sieh zu, dass es dir gut geht.“ ich komme dadurch ins Lot,
    Lieber Gruß.
    La vie.

    Jetzt erst habe ich gelesen, dass Martin nicht mehr lebt. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, ihn im geschlossenen Forum zu schreiben, um mich bei ihm für seine Starthilfe zu bedanken. Er hat doch so viel geschafft, ausgehalten, Stärke und Mut geschenkt. Es ist nicht zu greifen und endlos traurig. Er fehlt, obwohl ich ihn nicht persönlich kannte.

    Hallo Sandra, hast du die Möglichkeit, sofort eine räumliche Trennung anzugehen? Das wäre wundervoll (Freunde, Familie etc.). Dann könntest dich auf deinen Weg machen. Dann fällt es dir bestimmt leichter, dich auf dich zu konzentrieren. Ihn wirst du nicht von seinem Weg abhalten. Er möchte es so. Schwer zu verstehen. Ich denke, du wirst als Grund „benutzt“, um zu trinken.
    Wenn du kannst durchbrich dieses Band. Geh aus dieser Schusslinie, schütze dich. Es ist schwer umsetzbar, wenn finanzielle Barrieren stehen. Der Versuch ist es wert. Stell dir vor, du schmunzelst schon beim Aufwachen vor Freude auf den Tag.
    LG, la vie.

    Liebe Gotti, ich fahre auch schon viele Jahre zu meinen Kindern meistens allein. Am Anfang war es eigenartig auf der Autobahn (sehr verrückte Fahrer unterwegs, mich incl.), aber die Freude auf unser Wiedersehen überwog. Heut bin ich es schon gewohnt. Im letzten Jahr war ich das erste mal auch allein im Urlaub, für eine Woche. Ich fühlte mich erst etwas unvollständig. Aber bei den vielen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und Anblicken der Natur, befreit man sich gern von der eigenen Wichtigkeit. Auch wenn ich mal traurig war, erlebte ich es, dass ich es auch schön mit mir selber haben kann.

    Einen wundervollen und eindrucksreichen Urlaub für dich, liebe Gotti.
    la vie

    Hallo Gotti,
    das ging bestimmt durch und durch. Wenn ich heut unterwegs bin sehe ich Gesichter, Blicke, die mir einen Schauer bereiten. Welch ein Grauen für Kinder.
    Du hast es geschaff, für dich und deine Kinder. Diesen harten Weg hast du geschafft. Du kannst mit stolz zeigen, dass es geht und machst anderen so viel Mut, es anzugehen. Ich danke dir dafür.
    Liebe Grüße, la vie.

    Liebe Aurora,
    ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr eure Enkeltochter bald wieder sehen könnt. Es wird sein, da bin ich sicher. Du kennst das ja mit der Geduld, schwer auszuhalten. Sie bleibt immer eure Enkelin, sie liebt euch ihr sie. Die Wiedersehensfreude wird groß sein.
    Jetzt aber viel Freude mit dem Einrichten der neuen Küche und deinem Ehrenamt. Aber vor allem denk an dein Glück mit Dante, gemeinsam schafft ihr alles.

    Liebe Grüße, la vie.

    Hallo Sandra, du hast ja schon ordentlich konsequent DEINE Tagesplanung erlebt, ich gratuliere.

    Wie Hull denke auch ich,
    dass sich die Persönlichkeit nicht total in eine andere verändert. Und Verstellen zu Beginn der Partnerschaft ist ja grundsätzlich verständlich, aber aus meiner Sicht zu anstrengend.

    Eine völlig neue Persönlickeit entstehr so nicht, aber das Wesen verändert sich mit zum Teil katastrophalen Folgen, wenn die eigenen Fähigkeiten überschätzt werden, sich der Bezug zur Realität verringert und sich eine großspurige Art breit macht.

    Liebe Sandra, Kraft, Gefuld und Lebensfreude pur für dich.

    Liebe Sandra,
    was mir hilft, um klare Gedanken zu behalten sind 2-3 Sätze hier aus dem Forum von Forenteilehmern. Sie erden mich. Sie nehmen mir den „Schecken“ vor dem anstehenden Aufgaben auf meinem Weg. Ich denke dadurch pragmatisch und gehe ja raus, Stück für Stück ein Tag nach dem anderen aus meinem Co-Verhalten. Vieleicht findest du auch hier solche Gedankengilfen für dich, die du dir aufsagen kannst, um nicht im Gedankenstrudel zu versinken. Ich habe mir meine finanziellen Mittel und Rahmenbedingungen für meine Wohnsituation vor Augen geführt, danach Planungsschritte gefasst. Dazu gehe ich raus, Familien- und Freundetreffen genieße ich sehr, da sie selten sind, wegen der Fahrtwege. Ich kann mir vertauten Menschen telefonieren, vermeide dabei zunehmend DAS Thema (es sei denn, es ist eine Notsituation. ), damit ich den Blick auf die wundervollen Dinge setze. Ich vermeide, in traurige Gedanken zu tauchen, damit ich nicht wieder rückfällig werde in meinem Co-Verhalten.
    Du wirst sehen, wie egal dir die Gedanken der Leute mit der Zeit werden, wenn du dich mit dir wohl fühlst. Nimm dir Zeit. Ich nehme auch das Tempo aus allem heraus, verteile Aufgaben auf mehrere Tage... GEDULD ist sehr wichtig. Ich nehme mir kühle Nachrichten nicht mehr zu Herzen, antworte nur, um Fakten zu klären. Wenn ich sehr traurig bin (leider noch 1-2x täglich) freue ich mich, dass es weniger wird, ich bewege mich im Tag aktiv und nehme wieder mit Freude am Alltag teil, auch wenn noch immer dicke Hürden zu nehmen sind. ES GEHT, liebe Sandra. Kopf in Wegrichtung, nicht nach unten, sprich mit den Nachbarn über banale Dinge oder lass es, sie sind sie und du bist du. Du entscheidest für dich.
    Ich bin XY sogar dankbar, dass wir uns nicht sehen, das war erst nicht zu ertragen, hilft aber mit der Zeit sehr und die Gedanken daran, wie es ihm gerade gesundheitlich geht verblassen.
    Viel zu viel geschrieben, ich hoffe es hilft dir ein wenig weiter.
    la vie

    Vielen Dank Dante, deine Worte helfen mir sehr auf meinem Weg.
    Viele Parallelen kann ich erkennen in den von dir beschriebenen Verhaltensmustern. Es muss verdammt schwer sein, diese zu erkennen, anzunehmen und zu verändern. Gerade für scheinbare „Unempaten“, die alles mit sich ausmachen, sich Erfolgszwängen ausliefern.
    Bewundernswerter Weg.
    Wenn „er“ es schaffen sollte sich aus eigenem Wunsch für sich noch einmal auf den Weng ohne Alkohol zu machen, dann würde ich ihm deine Beiträge hier im Forum zeigen.
    Auch wenn auf meinem Weg bin. Er soll leben und glücklich sein, weil er ein wundervoller Mensch ist.

    Eine glückliche Lebenszeit für euch (auch an normal unnormalen Tagen).
    la vie

    Hallo Dante,
    wie du deinen Weg zum „gesunden Egoismus“
    beschreibst hat mich sehr beeindruckt. Wie du es von einem scheinbaren „Unempath“ geschafft hast deinen „unvernebelten Blick“ auf deine Bedürfnisse zu richten und sie mit denen der Menschen die dich lieben in einen Einklang zu bringen, ohne zu verletzen.
    Wie hast du es geschafft zu erkennen, dass du Alkoholiker bist. Das würde mich sehr interessieren.
    Wenn ich deine Beizräge richtig verstanden habe empfinde ich deinen Weg bewundernswert, weil du dich ja mitunter als scheinbar nicht therapierbar hieltest oder andere so von dir dachten. Du hast deinen eigenen, individuellen Weg gesucht ihn mit deinem Wesen und Charakter gefunden. Du hast es geschafft, nicht aufzugeben. Chapeau.
    Was hat dich bewogen keinen Alkohol mehr zu trinken?
    Ein wundervolles Leben weiterhin für dich und deine Familie.
    la vie

    Hallo Julia,
    sobald ich angefangen habe über ihn nachzudenken, habe ich mir Martins Worte zu Herzen genommen und bin ihm dafür sehr dankbar.
    Kurz, prägnant auf den Punkt. Er weiß es einfach.

    Ich habe es schon einmal erfahren und diesmal ist es mir auch klar, dass es so ist. Je eher das im Kopf verstanden ist, umso eher kann man loslassen und ist erleichtert im Blick in die Zukunft. Es wird so nie aufhören, erst wenn er es will. Es dauert solang bis er nicht mehr trinken möchte. Was du möchtest ist deine Sache, er darf tun was er möchte.
    Ich möchte nie wieder in diesem Umfang fragen, rätseln, hoffen, Angst haben, warten , wenn er sich nicht meldet oder tagelang mauert.
    LG und viel Freude an deinem Leben.

    Hallo Gotti,
    da du mir so sehr mit deinen Worten in meinen Gedanken weiterhilfst, wurde ich auf deinen Weg neugierig. Ich lese dich und bin erstaunt über deine Kraft und deinen Willen, mit der du deiner Familie, besonders deinen Kindern ein Zuhauses in Geborgenheit und Schutz ermöglicht hast, im Rahmen der Krankheit deines damaligen Ehemannes. Deinen Eltern hast du dazu all deine Liebe mit deinem Handeln geschenkt. Der Vater deiner Kinder ist auf den Punkt, wie mein Partner, ohne böse Absicht aus Unwissenheit und warum auch immer unterschätzen sie diese Krankgeit und halten sich nicht an den Weg, den Menschen wie Heinrich, Martin etc. hier in genialer Weise zeigen, um ein Leben als trockener Alkoholiker zu schaffen. Diese Krankheit ist grauenvoll tückisch, auch wegen der gesellschaftlichen „Huldigung“ des Alkohols als „Funmaker“. „Die Sonne scheint-Champagner!!! , so der Lebensruf in vielen Familien und noch in der Werbing. Es ist wie es ist. Aus meiner Sicht hättest du nie einen andern Weg gehen können. Er liest sich so gut, und hilft sehr. Vielleicht hättest du dir heut nie verziehen, wenn du nicht diesen beeindruckenden Weg mit seiner Vielfalt gegangen wärst. Das hast du bis zur Erschöpfung getan. Chapeau!! Ich lerne sehr von deinem Weg, es ist meine ganz persönliche Sichtweise und ich wünsche dir eine wundervolle Zeit mit deiner Familie. La vie es belle !!!

    Schönen Morgen Martin, du hast mir gestern so hilfreich geantwortet. Nochmals vielen Dank. Ich war und bin so aufgewühlt und im Gedankenkreisel, konnte nicht zur Ruhe finden und habe in der Nacht deinen Beitrag gelesen. Chapeau, was du geschafft hast. Ich bin sehr beeindruckt. Meine letzten Fragen von gestern haben sich erledigt. Ich wünsche dir, dass du alles Glück der Welt hast auf deinem Weg. Du meisterst dein Leben, erfreust dich daran, trotzt den Tücken und hilfst hier sehr. Beste Grüße an dich.

    Liebe Danja,
    deine Worte beschreiben auf den Punkt, was für mich wohl gelebte „Liebe“ ist
    und wie ich mir echte Liebe erträume und leider noch nie erfahren habe. Ich schaue anderen dabei zu und hoffe, dass ich es so mal erleben werde, wenn die Krankheit überwunden ist. Wird sie wohl aber nicht, solang er es nicht einsieht. So ist es mit einem Alkoholiker, genauso. Man ist jeden Tag erschöpft, weint, ist traurig weiß nicht warum.